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Meiner Meinung nach ist die P300 eigentlich eher eine kleine, kompakte, leistungsfähige Taschen-Videokamera als ein Fotoapparat.
Ich suchte gezielt eine kleine Kompakte mit Full-HD Video, für meine Kinder- und Familienvideos, gute Fotoqualitäten waren bei meiner Suche aber auch mit erwünscht.

Ich wollte unbedingt Video und Foto in einem Gerät haben, und das geht besser wenn man sich eine kleine Kompakt-Fotokamera mit Video kauft als umgekehrt, will heissen, es gibt keine einzige Videokamera die halbwegs gute Fotos als Zweitfunktion macht. Wenn man beides haben will, so wie ich, muss man eher zu einem Konzept wie die P300 greifen.

1.) Die Videofunktion bei der P300 ist gut! Meine Erwartungen wurden erfüllt:

VIDEO:
++ Full HD Video 1080p mit 30 fps, 18.8 MBit-Datenstrom und 16:9-Format. *Echtes* Full-HD!
++ Sehr schöne, scharfe, detailreiche, flüssige, hochqualitative HD-Videos, selbst auf meinem 50-Zoll-FullHD-Plasmafernseher (LG 50PK350). Keine Artefakte, Streifen, Randzacken, Ruckeln, etc., sichtbar, ganz hervorragende HD-Qualität. Alles sehr flüssig.
++ Gute Farben. Guter automatischer Weissabgleich. Nicht überragende, aber gute Videoqualität im Low-Light-Bereich (Innenräume). Bin zufrieden. Eine normale Videocam kann es auch nicht besser.
++ Schneller, präziser und *leiser* Autofocus.
++ Grosses und scharfes Display, 3 Zoll, 921.000 Pixel.
++ Videofunktion mit Stereoton. Sehr gute Tonqualität.
++ Gute automatische Pegelsteuerung des Audiosignals (laute Musik wird nicht verzerrt oder übersteuert aufgenommen wie z.B. bei der S95 von Canon).
++ HDMI Anschluss, um die HD-Videos direkt an einem HD-Fernseher zu betrachten, vorhanden. (HDMI-Kabel wird aber nicht mitgeliefert, muß separat gekauft werden).
++ Keine störenden Geräusche des Autofocus im Videoton (das Zoomen hört man aber leider).
++ Videos in herrlichem Weitwinkelformat (24 mm KB-Äquivalent) möglich.
++ Manuelle Blendeneinstellung und sogar AE-Lock vorhanden. Somit ist im Grunde eine (halb)manuelle Belichtungssteuerung im Videobereich möglich.
++ Die Bildstabilisierung funktioniert auch im Videobereich sehr gut (im Fotobereich sowieso). Die handgehaltenen Videoaufnahmen sind schön ruhig und stabil, nichts zittert.
++ Zusammenfassend: Alles was das Video-Herz in dieser Preisklasse wünscht und erwartet.

Nicht so gut:
-- Keine manuelle Entfernungseinstellung. Über einen "Trick" mit dem Einzelautofokus lässt sich jedoch eine "halbmanuelle" Entfernungseinstellung bewerkstelligen. Continuous-AF ist abschaltbar.
-- Zoom-Geräusche auf der Tonspur zwar leise, aber hörbar wenn die Umgebung sehr leise ist.
-- Beim Start einer Videoaufnahme fällt das Display für 1 - 2 Sekunden aus (Blackscreen).
-- AE-Lock wird in der Bedienungsanleitung nicht erwähnt. Ich habe diese wichtige Funktion durch Zufall in einem Internet-Forum gefunden.

Ein Tipp: Die P300 verträgt trotz Full-HD auch preiswerte (und langsame) SDHC-Karten. Ich benutze eine preiswerte Kingston 16GB der Klasse 4, nicht gerade eine schnelle Karte, und habe sowohl im Video- wie im Fotobereich null Probleme, keine Aussetzer oder ähnliches, trotz Maximaleinstellungen (höchste Videoqualität).

2.) Die Fotoqualitäten sind aber auch gut, mit nur wenigen Abstrichen:

FOTO:
++ Gute Bildqualität und schöne Farben bei guten Lichtverhältnissen.
++ Die P300 ist nicht viel besser, aber auch nicht schlechter, als andere hochwertige Kompakte mit dieser Sensorgrösse. Wer mehr Details oder Qualität braucht muss sich halt eine MFT oder APS-C Kamera kaufen. Wenn ich hochwertige Fotos machen will, dann nehme ich meine D90 DSLR mit APS-C Sensor, die das Fünffache gekostet hat, da kommt die P300 natürlich nicht ganz mit.
++ Autofocus ist sehr gut. Schnell und präzise. Der beste Autofocus den ich je bei einer Kompakten erlebt habe.
++ Automatische Funktionen (Szenenwahl, Modi, etc.) funktionieren sehr gut und liefern gute Bildqualität, gut für Anfänger.
++ Im Fotobereich viele manuelle Einstellungen für die Belichtung möglich (Focus aber nicht manuell möglich).
++ Eine Stärke der P300 sind die Farben und die Farbsättigung. Schöne, "knackige" und dennoch natürliche Farben bereits im Automatikmodus und/oder Standardkonfiguration.
++ Ungewöhnlich grosse Lichtstärke f/1.8 für eine Kompakte, und die Offenblende 1.8 ist tatsächlich brauchbar (damit meine ich, die Bildqualität wird nicht zu schlecht).
++ 24mm-Weitwinkel (die 24mm sind echt, habe ich geprüft, mit meinem Nikkor 10-24 (15-36) mm verglichen).
++ Gute Akkuleistung bei mir, habe schon 350 Fotos plus 10 Minuten Video mit einer Akkuladung geschafft.
++ Das Objektiv ist von allererster Güte: Verzeichnung, Vignettierung und Randunschärfen möchte ich ab Blende 2.8 aufwärts fast als Null oder "nicht vorhanden" bewerten, ganz erstaunlich. Bei Offenblende 1.8 lässt die Schärfe insgesamt (Mitte und Rand) nach, aber für eine Offenblende immer noch gut. Bei WW 24mm und Offenblende ist ein wenig Tonnenverzeichnung zu sehen, aber minimal.

Nicht so gut:
-- Kein 3:2-Format (nur 4:3 und 16:9).
-- Kein RAW möglich.
-- Kleinste Blende nur f/8.
-- Viel Rauschen und Texturverlust bei Low-Light. (Trotzdem noch gut genug für 10x15 Ausdrucke).

Wer gute Bildqualität bei Low-Light sucht, dem empfehle ich eine MFT (Micro Four Thirds) oder APS-C Kamera zu kaufen. Allen anderen kann ich die P300 empfehlen.

Fazit.
Video: Volle 5 Sterne im Video-Bereich. Die Videofunktion ist genial gut.
Foto: 4 Sterne. Ein Stern Abzug wegen der Schwächen bei LowLight und dem fehlenden RAW-Modus. Wer höchste Foto-Bildqualität bei Low-Light sucht, dem rate ich von der P300 und allen 1/2.3-Kompakten ab.
Gesamt:
Die Gesamtperformance der P300 ist insgesamt gut und überzeugend. Ich empfehle die P300 allen, für die die Videofunktion genauso wichtig ist wie die Fotofunktion. Was mich betrifft, ich behalte diese kleine, kompakte, sympathische "HD-Videokamera".

P.S. wenn Sie diese Bewertung als hilfreich empfunden haben: ich freue mich sehr über jeden Klick auf den "ja"-button - es ist schön wenn man merkt, daß es nützlich ist, hier eine Rezension zu erstellen.
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1313 Kommentare736 von 743 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2011
Ich war seit einiger Zeit auf der Suche nach einer akzeptablen Alternative zu meiner DSLR Ausrüstung für Situationen, in denen es nicht möglich ist, diese mit zu nehmen.
Folgende Voraussetzungen sollte sie erfüllen:

- Kompakt und leicht ('Hosentaschenkamera')
- Möglichst gute Bildqualität
- HD Video Aufzeichnung (Kinder)

Auswahlprozess
==============
Wegen dem 1. Punkt schieden die Olympus XZ-1, die Nikon P7000, die Panasonic LX5 und die Canon G12 schon mal aus.
Dass ich deshalb bezüglich Bildqualität deutlichere Kompromisse in Kauf nehmen muss, war mir klar.
Übrig blieben zunächst die Panasonic TZ10, die Canon S95 und die Nikon S8100.
Die Rezessionen bezüglich der TZ10 waren sehr widersprüchlich, so dass ich mich letztendlich auf die S95 und die S8100 konzentrierte. Die S95 (meines Bekannten) begeisterte mich durch die sehr gute Bildqualität, aber auch sie wurde von der Liste gestrichen, da sie keinen Zoom während den Videoaufnahmen erlaubte (unverzichtbar, wenn man Kinder aufnehmen möchte) .
Dann kam die Ankündigung von Nikon, dass im März die S9100 und die P300 ausgeliefert werden.
Beeinflusst durch die negativen Rezessionen im In- und Ausland zur S9100 bestellte ich mir allerdings dann doch eine S8100, und eine P300.

Die S8100 ist zweifellos eine sehr gute Kompaktkamera, aber der Hauptgrund, warum ich diese wieder zurückgeschickt habe, war der enorme Bildqualitätsunterschied zur P300. Am auffälligsten war der Unterschied bei der Randschärfe : Bei Weitwinkelaufnahmen zeigte sich bei der S8100 ein sehr deutlicher Schärfeabfall zu den Rändern, vor allem zu den Ecken hin.
Auffällig war auch das bessere Rauschverhalten der P300 bei Innenraumaufnahmen, was sicher dem wesentlich lichtstärkeren, hervorragenden Objektiv der P300 zuzurechnen ist (geringere ISO Werte bei gleicher Beleuchtung möglich).

Auch bezüglich den Features hat die P300 einige für mich entscheidende Vorteile:

- Zoombereich ist zwar nur 4.2fach (S8100 10fach), beginnt aber bei 24mm Weitwinkel (S8100 30mm) und geht immerhin bis 100mm.
- Beide Kameras haben z.T. sehr gute Automatik-Einstellungen (z.B. HDR in Stufe1 bringt gute Ergebnisse), die P300 bietet aber zudem noch manuelle Kontrollen über die wichtigsten Parameter (von der Bedienung her übrigens sehr ähnlich zu den Nikon DSLRs; man findet sich sofort zurecht).

Dies zusammen mit der Bildqualität und der Tatsache, dass der Preisunterschied zwischen den beiden Kameras mittlerweile nur noch relativ gering ist, machte mir die Entscheidung für die P300 sehr leicht.

Nachfolgend noch ein paar Pros und Kons zur Nikon P300 nach ca. 200 Aufnahmen (vorwiegend im P-Modus):

Pros
====
- Ergonomie : Finde ich mit den beiden Einstellrädern oben und hinten gelungen; zudem liegt die P300 sehr gut in der Hand (im Gegensatz zur S95 meines Bekannten, die für mich etwas 'schlüpfrig' wirkt)
- Hervorragende optische Qualität des Objektivs (Lichtstärke, Abbildungsschärfe)
- In den allermeisten Fällen scharfe Aufnahmen; sehr effektiver optischer Verwacklungsschutz
- Nur bei starker Vergrösserung marginale Unschärfe in den Ecken feststellbar
- Sehr gute Farbgenauigkeit; automatischer Weissabgleich arbeitet sehr gut
- Belichtung war aus meiner Sicht immer optimal eingestellt, kaum Korrekturen erforderlich
- Verzerrungen waren für mich nicht feststellbar
- Bildrauschen bei normaler Vergrößerung von Innenaufnahmen so gut wie nicht sichtbar, trotzdem viele Details auf den Fotos. ISO Automatik habe ich allerdings auf ISO 400 begrenzt, was durch das lichtstarke Objektiv kein Problem war.
- Super Bildschirm mit hoher Auflösung und sehr guter Sichtbarkeit auch bei Sonne
- Videoaufnahmen gelingen sehr gut, vor allem erlaubt die Kamera den Einsatz des Zooms (was die S95 ja bekanntlich nicht beherrscht). Dass ich beim Abspielen ein leichtes Ruckeln feststellen musste, führe ich auf die Performance meines Notebooks zurück, da ich das gleiche Phänomen beim Abspielen der S8100 Videos bemerkt habe.

Neutral
=======
- Akku : über 200 Bilder und ein 5 Minuten Video (= akzeptable Anfangs-Performance des Akkus)
- Design (ist Geschmacksfrage), Understatement-Look

Kons
====
- Lage des USB-/ HDMI-Anschlusses an der Unterseite sowie die Billig-Qualität der Abdeckung der Anschlüsse, die nicht zur Kamera passt
- Kein üblicher Standard des USB Anschlusses

Insgesamt kann ich diese Kamera unbedingt empfehlen. Bezüglich des Preis-/Leistungsverhältnis ist sie meiner Meinung nach zur Zeit konkurrenzlos.
2323 Kommentare240 von 247 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hallo,
Nikon ist mit der P300 eine kleines Schmuckstück gelungen - das gilt für das Design wie für die Leistung. Ich zähle die Nikon bereits zu den Edel-Minis.

Design:
Die P300 ist klassich kantig, kommt im Materialmix daher. UPDATE: Das Vorderteil und der Objektivring sind aus Metall, obere Platte und das Rückenteil sind aus Kunststoff aber hochwertig.

Haptik/Handling:
Durch die matte und metallische Oberfläche fühlt sich die Kamera sehr gut und sehr wertig an. Das etwas erhöhte Gewicht tut sein übriges dazu, Qualität zu vermitteln. Die Bedienelemente sind dort, wo ich sie erwarte.
Die Griffhilfe auf der Vorderseite unter dem Nikon-Schriftzug ist haptisch gesehen hilfreich, hätte für meinen Geschmack aber noch deutlicher ausfallen können. Was vielleicht nicht deutlich zu sehen ist: Es ist eine Gummierung in der Griffhalte angebracht, im übrigen auch auf der Rückseite für den Daumen.
Alle Schalter haben einen sauberen Druckpunkt, die oberen beiden Drehräder gehen etwas schwer, rasten aber sauber - qualitativ guter Eindruck.

Bedienung:
Die Bedienelemente der Grundfunktionen sind einfach und übersichtlich gestaltet. Das Haupteinstellrad auf der Oberseite trägt eine Menge dazu bei, um nicht zu oft ins Menü zu müssen. Ich bin einer von denjenigen, die relativ oft zwischen Programm-, Zeit- und Blendenautomatik wechseln. Zur Wiedergabe der bereits gemachten Bilder muss die Kamera nicht komplett eingeschaltet werden. Das ist aber zumindest bei Nikon heute Standard. Oben auf der rechten Seite befindet sich ein zweites Einstellrad, mit dem dann innerhalb der verwendeten Funktion einfach, geschickt und vor allem griffig weitere notwendige Funtionen regeln lassen. Einfaches Beispiel: Bei Blendenautomatik (S) oder im manuellen Modus (M) wird nun über dieses Rad Belichtungszeit eingestellt.
Auf der Rückseite befindet sich auch ein Rändelrad(ring). Damit kann man auch vor- und zurück (bzw. je nach Funktion: hoch und runter), sehr praktisch.
Bei Zeitautomatik (A) bzw. manueller Belichtung (M) wird nun über dieses Rad die Blende geregelt. Übrigens: Blenden- und Zeitwerteskalen werden beim Drehen der Räder im Display eingeblendet - sehr übersichtlich.
Schön, dass sich das hintere Rändelrad und die damit verbindene Funktion endlich auch in den preiswerteren Kameras durchsetzt.

Blitz (update):
Braucht man den Blitz, muss man ihn manuell (!) ausklappen. Die Kamera weist einen sehr höflich darauf hin, was zu tun ist aber nur dann, wenn die Blitzeinstellung zum Beispiel auf Automatik steht. Will man nun nicht blitzen muss der Blitz ausgeklappt werden, die Blitzeinstellung auf "aus" und danach muss man den Blitz wieder einklappen, bevor man das Bild ohne Blitz machen kann. Wie "Martin" im ersten Kommentar hinweist, geht es geschickter: Die Blitzeinstellung auf "aus". Möchte oder muss man nun blitzen, einfach den Blitz manuell ausfahren und es wird Blitzen, wieder einklappen und es bltzt eben nicht. So rum ist es für mich angenehmer, nachdem ich selten ein Freund des Fremdlichts bin.
Der Blitz der P300 ist in seiner Leistung um +/- 2 Blendenstufen regelbar und reicht für Entfernungen bis 6-7 Meter durchaus aus - immerhin! Ein Vorteil des lichtstarken Objektivs. Einen Blitzschuh für externe Blitzgeräte sucht man leider vergebens (dann zur P7000 greifen).

Display:
groß, hell, kontratreich und fein auflösend - es ist ein LCD (leider kein AMOLED) aber immerhin - mehr ist mit dieser Technik heute nicht rauszuholen.
Deutlich besser als jedes 230-tausender Display! Das Display-Glas ist sogar vergütet, der violette Schimmer ist DER Hinweis dafür. Nachteil: Die Fingertapser werden noch mehr sichtbar, falls sie mal drauf sind.
Sehr gut: es können Hilfslinien eingeblendet werden, um den Horizont "einzupegeln" oder Architekturaufnahmen sauber auszurichten.

Menü:
Das erste große Reizthema sind die Menüs. Ich als Nikon-Fan finde es klasse. Für mich ist es einfach und übersichtlich - ganz ähnlich z.B. zur Nikon S8000. Alles wichtige kann eingestellt werden, mehr brauchst es ganz bestimmt für so eine Kamera nicht.

Bildqualitäten:
12 MP - Kamera bedeutet: Maximal 4000x3000 Pixel sind einstellbar, kein RAW-Format möglich aber im bei der höchst-möglichen Einstellung eine wenig komprimiertes JPEG. Video im Full-HD-Modus möglich, ebenfalls mit einer Einstellung um wenig komprimieren zu müssen.

Abbildungsleistung:
Eine Anfangsblendenöffnung von 1.8 ist eine Ansage, zumal für den Kampfpreis. Was hilft es aber, wenn die Abbildungsleistung derart schlecht wird bei offner Blende, dass man gezwungen wird abzublenden? Seien Sie beruhigt - es funktioniert - mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Das lichtstarke Objektiv bringt die von mir in dieser Preisklasse erwarteten Leistungen - klar bei Blende 1.8 darf man auch keine Wunder erwarten.
Wer sich nicht so gut auskennt: Hohe Lichstärke bedeutet auch immer Nachteile, die Objektive können bei offener Blende dazu neigen, flau zu werden, der Kontrast wird schlechter. Die Geometrie im Linsenaufbau im Inneren des Objektivs und vor allem die Zentrierung der Linsen wird schwieriger. Und - solche Objektive neigen zum Überstrahlen.
Insgesamt bin ich mit der Abbildungsleistung sehr zufrieden, da habe ich schon deutlich schlechteres gesehen.

Bildschärfe/-kontrast:
Das Objektiv zeichnet für diese Klasse gut bis sehr gut scharf bei noch hohem Kontrast im gesamten Zoombereich, allerdings hat es eine ungewöhnliche Charakteristik.
Details:
Bei 24 mm ist die Bildmitte etwas weniger scharf als bei 100 mm. Die Abbildung wirkt etwas "flächiger".
In den Bildecken ist der Effekt genau umgekehrt, bedeutet, bei 24mm sind die Bildecken schon einen deutlichen Tick schärfer als bei 100 mm.
Grundsätzlich ist die Schärfeleistung am langen Ende immer etwas schlechter, so auch der Kontrast. Der Kontrast bleibt hier aber über den gesamten Zoombereich relativ konstant.
Die Schärfeleistung ist übrigens erstaunlich gut im Makrobereich (siehe dazu meine eingestellten Bilder).

Farben:
Nikon-typische Farben, etwas "light", nicht so "knackig" wie bei anderen Herstellern - dafür sind die Farben nicht übersättigt. Also kein "Vivid-Colour" oder "Velvia"-Effekt, neutral würde ich sagen, z.B. ohne den berühmten knall-blauen Postkartenhimmel. Die Kamera greift nicht selbst in die Farbgestaltung ein. Der Weißabgleich funktioniert erstaunlich zuverlässig im Automatikmodus (siehe Bild in Galerie).

Verzeichnung:
Die Verzeichnung ist gering (siehe Bildbeispiel bei 24 mm) und optisch richtig. Ein Bildbeispiel für 100 mmm Brennweite habe ich keines hochgeladen. Der grund ist so simpel wie einfach: Am lange Ende verzeichnet das Objektiv nicht, zumindest sehe ich nix :-) Prima!

Zentrierung:
Das Objektiv meiner Kamera ist sehr gut zentriert. Alle Ecken sind jeweils im selben aussagekräftigen Bild über alle Brennweiten in etwa gleich scharf. Die Unterschiede sind marginal in der Praxis.

Überstrahlung:
Das Objektiv überstrahlt zwar, Lichtsäume an hoch-kontrastreichen Stellen werden sichtbar. Als Gegenbeispiel nenne ich aber mal die Nikon S8000. Hier sind schon bei Tageslicht die Lichtsäume viel deutlicher sichtbar, erst recht bei Nachtaufnahmen. Könnte bei der P300 zwar auch noch einen Tick besser sein ist aber noch weit vom K.O. entfernt.

Bildrauschen:
... ist bei ISO 800 noch als moderat zu bezeichnen aber sichtbar - der kleine Bildsensor macht sich leider doch bemerkbar aber andererseits hab' ich auch schon deutlich schlechteres gesehen. Siehe Bilder in der Galerie (incl. Vergleich ISO 200, 800, 3200). Insgesamt befriedigend bis gut.

Autofokus- und Aulösegeschwindigkeit:
Wow - das ist richtig gut. Das geht alles richtig zügig, da ist meine alte SAMSUNG NV11 'ne Schlaftablette dagegen. Das AF-Hilfslicht arbeitet bei wirklich schlechten Lichtverhältnissen selbst in 5m Entfernung noch sehr zuverlässig (4 von 5 mal erfolgreich dargestellt)

Blendenwerte:
leider sind nur Blendenwerte bis Blende 8 möglich. Schade eigentlich, Blende 16 wäre 'ne Wucht gewesen.

manuelle Korrekturen (während der Aufnahme):
Belichtung +/- 2 Blendenstufen, Blitzleistung +/- 2 Blendenstufen, Farbsättigung, Farbtemperatur (rot->blau)

Videomodus:
Noch nicht ausprobiert.

Zubehör:
USB-Netzteil ist vorhanden, Ladegerät keines. Alle üblichen Kabel sind da, ausführliches Handbuch und Nikon-Picture-Viewer Software gibts auf CD. Tasche - leider auch bei so einem edlen Teil: Fehlanzeige.

sonstiges:
Stativgewinde an Board - aus Metall - mittig angeordnet. Batteriefachdeckel schließt fest (wenn das zu leicht geht wird's echt ärgerlich).
Der Mikro-USB-Anschluss auf der Kameraunterseite wird hinter einem Gummideckelchen versteckt und ist damit staubgeschützt.

Fazit:
Ich kann und will nicht meckern. Für das Kamerakonzept
- kleine, handliche Kamera
- kleiner Bildsensor und daher kompakte Bauweise
- lichtstarkes Objektiv
- wenig Zoom
- geringer Preis
ist die Kamera mehr als gelungen. Meckern kann man immer - das wissen wir alle, wäre aber in diesem Fall unfair.
Warum ist ganz einfach: Ich finde nicht mal eine wirklich nennenswerte Schwäche.

Also, wem ein 4-fach-Zoom reicht und wer vor allem die 24mm Weitwinkel zu schätzen weiß, das zudem noch wenig (24mm) bis gar nicht (100mm) verzeichnet, muss (!) diese Kamera mit lichtstarkem Objektiv durchaus in Erwägung ziehen - gar keine Frage. Nicht ganz so edel wie die Top-Edel-Minis - aber verdammt nah dran.

Tipp: Diese Tasche passt perfekt: >>> Lowepro Rezo 30 Kameratasche schwarz <<<

Gruß, Rounder6
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99 Kommentare187 von 197 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
UPDATE v. 26.12.2013
Die Olympus und Samsung haben wir längst verkauft, diese Nikon nicht ! Sie macht sehr gute Bilder, auch heute nach 2 Jahren und erstaunlich gute Videos, auch von Feuerwerken usw... !
In der Zwischenzeit haben wir auch eine Sony RX100 II, eine Lumix GX7, eine Fuji X-Pro... aber die Nikon P300 bleibt !

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Ich habe diese Kamera meiner Frau geschenkt, als Ersatz für Ihre sehr alte Canon Ixus mit 4 Megapixel und winzigen Display, die allerdings seit mindestens 6 Jahren tadellos funktionniert.
Meine Frau hat nichts am Hut mit Technik, Blende, Öffnungszeiten oder Tiefenschärfe. Das sind für Sie Fremdbegriffe und es wird auch so bleiben.
Sie braucht eine Automatik, die alles abnimmt.

Genau das macht die Coolpix P300.
Natürlich müßte ich ertsmal auf Sie einreden, die neue Kamera zu benutzen. Da Sie grosses Vertrauen hat, hat Sie meinen Rat befolgt und ist mit der Coolpix (und Skepsis) losgezogen: "Wieso, meine jetzige Kamera funktionniert Bestens".
Obwohl Sie so ahnungslos ist, brachte Sie neulings Video-Aufnahmen von einem Klassenausflug mit, die sich richtig sehen lassen: Scharf, hell, natürliche Farben, guter Klang, wie im Fernsehen.
Sie war vom Ergebnis selber völlig überrascht, und ich eigentlich auch.
Nicht nur das alles hat Sie begeistert, auch der Stabi hat Sie verblüfft. Kein Verwackler, Bilder wie aus dem Steadycam !
Nun fragt Sie sich warum Sie einen Camcorder mitschlepen soll, wenn Sie so ein tolles Gerät hat, dass in jede Hosentasche Tasche Platz findet.
Das frage ich mich auch.
Was die Fotos betrifft, das superhelle Objektiv liefert ebenfalls Klasse Aufnahmen.
Natürlich hat man mit der Coolpix nicht soviele Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. in der Schärfentiefe, wie bei einer schweren und aufwendigen Nikon D mit Wechselobjektiven, aber das ist nicht was Sie möchte, sondern gut ausgeleuchteten und scharfen Bilder und Videos.

Wer das, und nichts anderes möchte, ist mit der Nikon P300 bestens bedient.
Die Nikon P300 ist nicht die einzige Kompakt-Kamera, die so perfekte Ergebnisse ohne Anstrengung liefert, ich habe noch in der Schublade eine Samsung EX1 und eine Olympus XZ-1, die ebenso über Objektive mit f/1.8-Lichtstärke verfügen und unglaublich gute Bilder liefern, aber das muß meine Frau nicht alles wissen.

Auf jeden Fall, kann ich die Coolpix P300 wärmstens empfehlen, AF, Beleuchtung, Stabi, Schärfe, Helligkeit, Farbtreue und Bedienung sind Spitze, der Preis hierfür schon fast Lächerlich.
Daher gibt es von mir Sternen und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 8. April 2011
Kurz zu meinem Profil: Ich bin ambitionierter Hobbyfotograf mit Sony Alpha 55 Ausstattung und bisher Erfahrungen mit folgenden "immer dabei" Kameras: Fuji FX 30 (hätte ich behalten sollen), Cannon S90, Panasonic TZ 10. Nach vielen Enttäuschungen mit der TZ 10, bin ich auf der Suche nach einer besseren immer dabei Kamera die auch bei schlechten Licht gute Fotos(geringes Rauschen, starker Kontrast, korrekte Farben) macht.

Ich benutze die Nikon P 300 nunmehr einige Tage und bin bis auf einige wenige Punkte restlos begeistert.

Was könnte verbessert werden: Die Makrotaste sollte direkt in die Makrofunktion umstellen und nicht in ein Auswahlmenü: "Makro an Makro aus". Beim Drehen des Bedienungsrades auf die Szenenauswahl, stellt die Kamera auf die zuletzt gewählte Auswahl, zum Beispiel Landschaften. Mir wäre es lieber, wenn sie sofort in das Auswahlmenü der verschiedenen Szenenmodi gehen würde.
Nachtrag: Mittelweile stelle ich sie standardmäßig auf Szenenautomatik, die Automatik arbeitet sehr gut (u.a. Makro, Gegenlicht wird zuverlässig erkannt)

Vorsicht! Das Display der P 300 ist meines Erachtens sehr kratzempfindlich als unbedingt gleich eine Schutzfolie mit bestellen. Die automatische Panoramafunktion liefert teilweise verwischte Strukturen in den Fotos, dafür funktioniert sie auch hochkant und man kann auch manuell Panorama Fotos schießen.

Das ist aber auch schon alles!

Zuerst habe ich die Bildqualität im Vergleich zur meiner Panasonic TZ 10 verglichen, der Qualitätsunterschied war zu Gunsten der Nikon der Art dramatisch, dass ich gleich als Referenz meine Spiegelreflex Sony Alpha SLT-55v hergenommen habe. Zugegeben das ist unfair, natürlich ist das Rauschverhalten der Spiegelreflex sichtbar besser, aber nicht sooo dramatisch besser!

Im direkten Vergleich von Bildern, die unter gleichen Lichtbedingungen geschossen wurden, erreicht die Nikon im 24 mm Bereich annähernd die gleiche Bildqualität (80-90%), wie die Spiegelreflexkamera. Das liegt an dem fantastischen Objektiv, mit einer Anfangsöffnung von 1.8 gegenüber den 3.5 bei der TZ10 oder Sony (ich nutze das Sony 16-105 3,5-5,6). Damit liegt die Nikon um mindesten einen bis 1 1/2 Blendenwert/e im Vorteil. Benötigen die Sony und die Panasonic ISO 1600, begnügt sich die Nikon noch mit 800 ISO. Das kompensiert fast komplett die kleinere Sensorgröße. Leider kann ich hier keine Bilder einstellen die würden ihre eigene Sprache sprechen. Scheinbar hat Nikon es auch als erster Hersteller verstanden, das technische Potenzial der rückseitig verkabelten CMOS Chips voll auszunutzen. Zwar haben die herkömmlichen CCD Sensoren oft eine bessere Kantenschärfe in den Details, während die CMOS Chips hier eher leicht verwaschene Strukturen (bei hoher Vergrößerung) erzeugen. Bei der Nikon ist hier aber ein optimaler Kompromiss gelungen, so dass der riesige Geschwindigkeitsvorteil und die höhere Sensitivität der CMOS Sensoren zu einem sehr positiven Gesamtbild führen.

Die Bilder der Nikon P300 wirken viel heller und haben eine ausgezeichnete Farbsättigung, insbesondere auch bei Fotos die bei Dämmerungslicht geschossen worden. Hier fällt übrigens die TZ10 am dramatischsten ab. Im Vergleich wurde eine Esso Tankstelle aus der Entfernung bei Nacht fotografiert. Jeder weiß wie Esso Rot aussieht, bei Nikon-Fotos sieht es korrekt aus, die TZ 10 macht ein verrauschtes Orange daraus!! Bei der TZ 10 überstrahlt die Leuchtreklame deutlich mit dem Effekt von unscharfen Konturen, die P300 belichtet hier absolut korrekt mit dem Effekt dass man die sogar die Schrift auf den Reklameschildern noch sehr gut lesen kann.

Bei der Fotografie einer Schleusenanlage bei Nacht, die mit Natriumdampflampen beleuchtet wurde, kapituliert die TZ 10 vollständig, trotz mehrerer Versuche war es mir nicht möglich ein einiPanasonic Lumix DMC-TZ10EG-K Digitalkamera (12 Megapixel 12-fach opt. Zoom, 7,6 cm Display, Bildstabilisator, Geo-Tagging) schwarzgermaßen brauchbares Foto zu schießen. Die Nikon P300 schoss mit ihrer Dämmerungsfunktion ein ausstellungsreifes Foto. (Aus der Hand mit jeweils leichten Abstützen)

Die geplante Anschaffung eines Makro-objektives für meine Sony Ausrüstung spare ich mir jetzt, da die Makrobilder der Nikon P300 einzigartig gut sind. Bei voller Blende 1.8 erreicht man sogar ein anständiges Bukeh.

Die Kamera ist erstaunlich schnell und der Autofokus auch. Mit acht Bildern in der Sekunde erreicht die Nikon P300 nahezu die Geschwindigkeit der Spiegelreflexkamera! der Unterschied ist, die Sony rattert ihre elf Bilder pro Sekunde mit deutlich wahrnehmen Verschluss-Geräusch durch. Das irritiert oft die Personen die ich fotografiert habe, man sieht es später an den fotograifierten erstaunten Gesichstausdrücken. Bei der Nikon P300, geht das komplett geräuschlos vonstatten und man erzielt bei Kinderaufnahmen zum Beispiel eine fantastische Serie aus der man den optimalen natürlichen Gesichtsausdruck auswählen kann.

Schnell bewegte Objekte sind im Weitwinkelbereich dank der schnelleren Verschlusszeit deutlich schärfer als bei den anderen Kameras.Was wäre das für ein Traum, wenn man diese Lichtstärke auch im Telebereich hätte.in die

Sehr beeindruckt hat mich bei der Nikon auch sehr gute Qualität des Displays, dank der überragenden Auflösung (Spiegelreflexniveau) vermisst man den optischen Sucher nicht ganz so stark.

Die Menüsteuerung und die Haptik ist von hoher Qualität. Hier merkt man die lange Erfahrung des Herstellers NIKON. Da muss insbesondere Panasonic, aber auch Sony, noch sehr viel lernen um an dieses Niveau heranzukommen. Nur ein Beispiel stelle ich die Kamera auf den P Modus kann ich mit dem Drehrad verschiedene Blende/Zeit Kombinationen auswählen. Mache ich das, vergrößert sich automatisch das Informationsfeld Blende/Zeit und es ändert sich auch die Farbe der Zahlenkombination (besser geht's nicht). So kannte ich das von meinen alten Spiegelreflexkameras, erst dadurch wird die P Funktion für einen anspruchsvollen Fotografen, der Einfluss auf Zeit und Blende nehmen will, nutzbar. Hier muss sogar meine Sony DSLR unverständlicherweise passen.

Im P Modus, habe ich über die plus minus Taste und den Dreh Rad auch schnellen direkten Zugriff auf drei wichtige Faktoren: Farbton, Farbsättigung und Belichtungskorrektur, und ich sehe en Histogramm. Selbst im Automatikmodus habe ich noch Zugriff auf Belichtungskorrektur. So soll es sein.

Die Videofunktion ist sehr gut. Zoom (sinnvollerweise verlangsamt) und Fokussierung funktionieren während des Films in voller HD Qualität! Die Videos werden im Apple Quicktime MOV Format abgelegt, dieses Format ist sehr universell und wird auch von Picasa erkannt wenn man den Quicktime Player installiert hat. Leider ist der Quicktime Player laut PC-Welt ein Einfallstor für Viren.

Fazit: Diese Kamera ist in diesem Preissegment wohl die anspruchsvollste Kamera in Punkten Bildqualität und Bedienungsfunktionalität. Ich gebe sie nicht mehr her und meiner Sony Alpha 55 SLT wird nun mehr Ruhe gegönnt.
1212 Kommentare54 von 57 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 29. September 2011
Die Nikon P300 erhielt ich kurz nachdem dieses Kameramodell in den Handel kam. Seitdem habe ich viele, viele tausend Aufnahmen mit ihr gemacht, in allen erdenklichen Lichtsituationen, bei Gelegenheiten im häuslichen und heimatlichen Umfeld, sowie auch auf einigen, ausgiebigen Reisen. Natürlich habe ich auch einige Bildreihen aufgenommen mit der Absicht, eine möglichst ausdrucksvolle und aussagekräftige Motivgestaltung zu erreichen, für Poster, Fotobücher etc.
Wie man sieht, musste die P300 bei meinen Unternehmungen wirklich zeigen, was in ihr steckt. Und, um es vorweg zu nehmen, es ist tatsächlich unglaublich viel.
Was mich an dieser Kamera von Anfang an reizte, war das außerordentlich lichtstarke Objektiv. Ich hatte deswegen auf meinen Reisen sogar auf die zoomstärkere TZ10 (und andere) verzichtet, und das hat sich gelohnt.
Die Brennweite der P300 beginnt ja schon bei "24 mm", ein starker Weitwinkelbereich! (Z.B.: Venedig, enge Gassen, kleine Plätze, kaum eine Möglichkeit "nach hinten" auszuweichen, und trotzdem hat man die Architektur voll im Bild.)
Die Brennweite reicht dann bis "100 mm", deckt also den überwiegend gebräuchlichen Zoom-Anspruch völlig ab. (Auch bei Schnappschüssen ist bei dieser Brennweite kaum Verwacklungsgefahr, keine Farbveränderung und kein, sonst üblicher, zu starker Lichtstärkeverlust zu beklagen.)
Ich muss feststellen, dass ich bei der riesigen Menge von Bildern, die ich mit der P300 gemacht habe, das Blitzlicht eigentlich nur zum Aufhellen von Gegenlichtportraits genutzt habe. Beim weit überwiegenden Teil der Aufnahmen habe ich dank des lichtstarken Objektivs kein Blitzlicht gebraucht. Kathedralen, Hallen etc. in Andalusien, wie z.B. die Mezquita, den Alcazar, die Alhambra etc., stets konnte ich die ganz natürliche Lichtwirkung des Raumes in stimmungsvolle Fotos umsetzen. Oft genug war auf den Fotos dann sogar noch mehr zu erkennen, als vorher mit bloßem Auge. Und all das bei einer unglaublichen Detail-Vielfalt und -Genauigkeit, OHNE Rauschen und "Pixelvermatschung" wie ein anderer Rezensent schreibt. Ich habe die Kamera allerdings auf max. 400 ISO eingestellt, mehr ist nicht nötig bei diesem lichtstarken Objektiv.
Wenn dann doch unbedingt nötig, so habe ich mit der Einstellung 'Nachtaufnahme', natürlich auch ohne Blitzlicht, überraschend schöne und aussagekräftige Ergebnisse erzielt.
Dazu noch bietet die P300 eine in dieser Kameraklasse überdurchschnittliche Fülle an Einstellungsmöglichkeiten, von den manuellen Einstellungs-Programmen M, S und A bis hin zu den Feinjustierungen.
Was mich anfänglich tatsächlich überraschte, war die sehr wirkungsvolle Automatik für die Nachtaufnahme, sowie die HDR-Automatik für Gegenlicht-Aufnahmen. In beiden Fällen macht die Kamera kurz hintereinander mehrere Aufnahmen, die anschließend dann sofort zu einer einzigen, ideal belichteten Aufnahme optimiert werden. Das Ergebnis: Nachtaufnahmen (auch Aufnahmen in den o.g. Innenräumen) aus freier Hand (!) mit einer Qualität, wozu ich früher stets meine DSLR-Ausrüstung mitschleppen musste, sogar noch mit Stativ. Und die Wirkung der HDR-Automatik kann man sogar noch in drei Stufen einstellen.
Gelegenheitsfotografen sollten sich aber unbedingt mit den wichtigsten Kapiteln des Handbuchs und mit Testreihen unter verschiedenen Feineinstellungen befassen.
Die Bild-Ergebnisse dieser P300 sind wirklich vom Allerfeinsten, bezogen auf den gesamten Bereich der Kompaktkameras. Nikon ist m.E. derzeit der einzige Kamerahersteller, der den Einsatz des neuen, rückwärts belichteten CMOS-Sensors effektiv beherrscht. Hochwertige, lichtstarke Konkurrenz-Kameras sind ja fast doppelt so teuer und zugleich größer, schwerer und unhandlicher. Diese sogenannten "Edelkompakten" haben dann in der Regel nur einen minimalen Zoom, vielleicht sogar nur eine Festbrennweite, oder bieten neben einer Menge von manuell erreichbaren Knöpfen doch nur eine abgespeckte Lichtstärke (wie z.B. die G11/12 oder die P7000/7100).
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch andere DSLR-Nutzer, so wie ich, zu dem Ergebnis kamen, dass man die unhandliche DSLR-Ausrüstung in den allermeisten Fällen (wie oben beschrieben) ruhig zu Hause im Schrank lassen kann, denn um tolle Fotobücher oder gar Poster zu erstellen, kann man sich wirklich mit der unauffälligen, kleinen und handlichen P300 in der passenden! Gürteltasche begnügen - und - hat trotzdem, oder sogar deswegen, den vollen Fotografier-Spaß!
Ganz gegen meine sonstige Gewohnheit schreibe ich diese Rezension erst recht spät nach dem Erscheinen der Kamera, dafür aber kann ich aus eigener Erfahrung mit Fug und Recht behaupten, dass potentielle Käufer dieser robusten P300 in Bezug auf Bildqualität und Handling in dieser Kameraklasse kaum Besseres finden!!!
Natürlich ist auch mein diesmaliger Praxis-Test, wie immer, eine subjektive Meinung. Aber die bekannten Foto-Medien und Internet-Portale führen ihre selbst gestalteten Testverfahren in der Regel ja auch nur an EINEM Exemplar eines bestimmten Kameramodells durch, oft genug ohne einen ausgiebigen Praxis-Test, der doch für die meisten Hobby-Fotografen sehr aussagekräftig wäre.

Ergänzung:
Man hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich in meiner Rezension gar nichts über die Video-Qualitäten der P300 gesagt hätte! - Nun denn:
Neben meiner Foto-Leidenschaft pflegte ich früher auch intensiv mein Schmalfilm-Hobby. Sehr aufwändig schnitt ich (im wahrsten Sinne des Wortes) meine Filme, vertonte sie mit Originalton, Musik und Kommentar. So entstanden viele, recht umfangreiche Filme (bis hin zu einer Zeitlänge von ca. 90 ' 100 Minuten). Wenn gelegentlich der eine oder andere Film auch heute noch zur Vorführung kommt (mittels 'Originalprojektor') so wird allen Beteiligten der Unterschied zur heutigen Video-Technik bewusst: Kleine (winzige) Video-Kameras und Speichermedien, selbstverständlich mit einwandfreiem Originalton, sehr komplexe und hochqualitative Schnittprogramme auf dem Heimcomputer und, und, und '.
Und trotzdem, obwohl die Video-Technik inzwischen so fortgeschritten ist, lasse ich eigentlich immer die Video-Kameras zu Hause und nehme nur noch eine Foto-Kamera mit, z.B. die P300.
Ich habe ja ohnehin kaum noch Zeit für einen aufwändigen Video-Schnitt am Heimcomputer, geschweige denn für längere Video-Projekte. Also habe ich mich seit Jahren darauf verlegt, von unseren Reisen und sonstigen Unternehmungen optimale, großformatige und umfangreiche Fotobücher zu erstellen, mit möglichst optimalen Foto-Kameras.
Und wenn dann solch eine Foto-Kamera noch zusätzlich eine derart gute Video-Tauglichkeit aufweist, wie die P300, dann habe ich eigentlich alles, was ich derzeit brauche.
Es gibt ja immer wieder Situationen, in denen die Aussagekraft eines Fotos (MIR) nicht reicht:
Die anmutige Bewegung zweier Tänzerinnen (aus einer Volkstanzgruppe in Schweden), das schnaubende Stampfen und Zischen einer Dampflok auf einer Gebirgsstrecke, der mitreißende Auftritt einer Soul-Gruppe mit den entsprechenden Scheinwerfer-Bewegungen, die Brandung an einer malerischen Küste, Panoramaschwenk mit feinsten Naturgeräuschen (Vögel, Zikaden etc.) und noch viele Beispiele mehr.
In all diesen Fällen genügt ein Druck auf den Video-Knopf der P300 und die Stimmung ist im 'Kasten'. Wieder zu Hause schneide und vertone ich diese ergänzenden Video-Clips dann (aktuell mit MAGIX Video deluxe 17 Plus) und erstelle somit eine 'Ergänzungs-DVD' zu meinen Fotobüchern (in einer Hülle, befestigt auf der Innenseite des Buchdeckels).
Auch in dieser Hinsicht bietet mir die P300 alles, was ich zu diesem Zwecke brauche:
Klare, scharfe und farbgetreue Full-HD-Videos mit sehr gutem Ton, optischer Zoom während der Aufnahme, sowie Belichtungs- und Schärfenachführung. Auch die Aufnahmen bei Dämmerung und
Dunkelheit (z.B. o.g. Soul-Konzert, nächtlicher Bummel durch die Straßen einer Großstadt etc.) sind geradezu umwerfend in der Stimmungs-Wiedergabe!
Übrigens: KEIN kratzendes, störendes Geräusch beim Zoomen, das ja solche Aufnahmen m.E. unbrauchbar macht (abschreckendes Beispiel in dieser Hinsicht, die Samsung WB2000)!
Und abschließend noch etwas zum Handling der P300:
Alle Schalter und Knöpfe sind da, wo sie auch hingehören, intuitiv und leicht erreichbar, in einer m.E. idealen Größe. Und immer noch bleibt genügend Platz für eine griffige, gummierte Daumenplatte auf der Rückseite und einen gummierten Griffsteg auf der Vorderseite, so dass man diese Kamera ohne Probleme mit einer Hand halten und bedienen kann.
Schließlich, in meinen Augen ideal, das Blitzlicht wird beim Einschalten der Kamera NICHT automatisch ausgefahren. In den extrem seltenen Fällen, in denen ich es wirklich brauche, kann ich es mittels eines seitlich angebrachten Schalters manuell ausfahren.
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am 9. Mai 2011
Meine ersten Eindrücke zur Nikon P-300

Meine Anforderungen:
Ich suchte eine Immer-Dabei-Kamera als kleine Alternative zu unserer Canon EOS Spiegelreflexkamera. Sie sollte mühelos in eine Hosentasche passen und auch brauchbare Fotos und Videos liefern. Besonders wichtig war mir, eine Kamera zu finden, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen und bei Nacht brauchbare Fotos macht!

In die engere Wahl kamen die Panasonic Lumix TZ-10, die Canon S95 und die Nikon P-300

Ich testete zuerst die Panasonic Lumix TZ-10. Bei dieser Kamera kam allerding keine Freude auf. Die mäßigen Leistungen bei schlechten Lichtverhältnissen haben mich dazu veranlasst eine andere Kamera zu nehmen. An der Canon S95 haben mich der relativ hohe Preis und einige sehr negative Erfahrungsberichte im Bezug auf den Automatikmodus abgeschreckt! Es blieb die Nikon P-300 auf meiner Liste übrig...

Meine Erfahrungen in Kürze, denn das Meiste wurde von den vorherigen Rezensenten schon erwähnt und zum Teil sehr detailliert beschrieben:

1. Es stimmt wirklich! Diese Kamera leistet erstaunliches bei schlechten Lichtverhältnissen und das meist OHNE BLITZ und freihändig! Sagenhaft da kommt Freude auf! Alles sieht auf den Bildern so aus, wie man es selbst sieht! Das Bildrauschen geht meiner Ansicht nach auch völlig in Ordnung und hält sich in Grenzen.

2. Schönes großes Display; gute Haptik - alle Knöpfe und Rädchen sind sinnvoll angeordnet und leichtgängig. Manuelle Einstellungen gehen sehr schnell mit Hilfe zweier Rädchen von der Hand. Meine anfängliche Befürchtung, Problem mit der Position des Blitzes zu haben, haben sich nicht bewahrheitet, weil man den Bitz ersten sehr selten braucht und zweitens manuell mit einem seitlichen Knopf ausfährt und so nicht überrascht wird, wenn dieser plötzlich ausfährt!

3. Sehr gute Videofunktion in Full-HD mit Zoomfunktion!

4. Allgemein gute Bildqualität und natürliche Farben! Habe das Gefühl sehr wenig Nachbearbeiten zu müssen. Autofokus und Bildstabilisator arbeiten präzise!

Diese Kamera kann bis auf die Lichtstärke in Sachen Auflösung mit meiner Spiegelreflexkamera natürlich nicht ganz mithalten ist aber für die oben angeführten Anforderungen die beste Alternative die ich finden konnte!

Mich hat dieses kleine schwarze Teil vollkommen überzeugt!
0Kommentar21 von 23 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2012
Die kleine Nikon ist eine Hosentaschenkamera für immer dabei. Dafür sind Abstriche zu machen in der Bildqualität wegen der geringeren Sensorgröße. Ich habe auch die D7000, Bilder zu vergleichen ist dabei unfair weil Größe und Preis eine andere Liga sind.

Fokusierung
Was mir jedoch gleich auffiel war, dass der Fokus bei D7000 immer zu 99% top Ergebnisse liefert, dies bei der P300 aber gar nicht der Fall ist. Zu anfangs war ich auch etwas enttäuscht, weil viele Bilder nicht richtig fokussiert waren und einfach unscharf geworden sind. Nach dem ich mich mit der Kamera mehr vertraut gemacht habe, wurde mir dann schlichtweg klar, dass es überwiegend Bedienfehler sind. Ich fotografiere hauptsächlich Personen und als ich den Fokus entsprechend auf Erkennung umgestellt hatte ist der "Ausschuß" deutlich zurückgegangen.

Belichtung
Auch hier will die Kamera geführt werden vom verständigen Fotografen. Anfangs habe ich Scene "Innenaufnahme" gewählt, weil ich dachte für Indoor ist das immer ein gutes Ergebnis. Weit gefehlt. Die Belichtung ist meist zu lange, so daß Unschärfen und Schlieren eintreten. Die meisten Bilder waren unbrauchbar. Inzwischen nehme ich Blendenautomatik und erziele damit die Ergebnisse, die ich bei "Innenaufnahme" ursprünglich erwartet hätte. Auch hier gilt viel ausprobieren hilft die Kamera zu
verstehen und dann werden die gewünschten Resultate auch erzielt. Absolut positiv hier die Lichtstärke und das Rauschverhalten der Kamera (immer vor dem Hintergrund der Sensorgröße)

Blitz
Ja es stimmt, der Blitz muss per Hebel erst ausgeklappt werden und auch mir unterläuft manchmal noch der Fehler ohne Blitz brauchbare Bilder zu knipsen. Mir ist der Blitz ein Tick zu hell in der Portraitfotografie, da ich "ausgeblitzte" Bilder nicht so sehr mag. Die Gesichter sollen hell, der Hintergrund erkennbar sein und am besten ist das Bild, wenn der Betrachter nicht sofort erkennt, dass geblitzt wurde. Daher habe ich den Blitz auf -0.3 eingestellt, so finde ich werden die Bilder natürlicher.

Farbe
Ohne was zu verändern werden hier die Bilder sehr naturgetreu abgelichtet. Meiner Ansicht nach nicht zu knallig. Wer es gerne kräftig mag kann hier auch Hand anlegen. Ein oder zwei Stufen dazu geben und schon werden die Farben richtig kräftig sind aber immer noch sehr ausgewogen in der Zusammensetzung. Aber auch ob mehr blaustichig oder rotstichig läßt sich noch verändern und kann quasi als "Filter" genutzt werden.

Video
Habe da jetzt noch nicht so viel gemacht, aber die Bilder sind wirklich nicht von schlechten Eltern. Der Ton ist aber nicht so dolle. Beim Skifahren habe ich eine Videoaufnahme gemacht, da sind nur Windgeräusche zu hören. Wer nachvertont und schöne Musik drüber legt ist es ok.

Fazit:
Wer eine Kamera sucht nur zum "abdrücken" sollte sich ein anderes Modell aussuchen, denn er wird mit der P300 definitiv nicht glücklich (das sind wohl auch meist dijenigen hier die die Handhabung des Blitzes bemängeln). Tolle Zweitkamera für ambitionierte Fotografen, denen die Grenzen des Sensors klar sind (Kann keinen Traktor kaufen und dann erwarten in der Formel 1 mitzufahren). Wenn die Fokussierung noch etwas "treffsicherer" wäre hätte ich gerne 5 Sterne gegeben, so muss ich sagen ist noch ein klein wenig Potenzial nach oben und gute 4 Sterne.
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am 8. November 2011
Da über die P300 schon sehr viele Rezessionen geschrieben wurden fokussiere ich auf beispielhafte Praxis-Erfahrungen.

Was mir an der P300 besonders gefällt:
a) Ohne Case ist die Kamera - zumindest für Herren - Hosentaschen-tauglich. Das ist aus meiner Erfahrung für einen schnellen Einsatz ebenso wichtig wie ein schneller Boot-Vorgang. Die Größe der P300 liegt diesbezüglich aber an der oberen Grenze.
b) Die Möglichkeit im Programm-Modus P neben der Belichtungskorrektur auch Farbsättigung und Farbtemperatur sehr schnell anzupassen macht die P300 für mich zu einem kreativen Werkzeug. Hier kommt auch das gut durchdachte Bedienkonzept voll zum Tragen.
c) Im Urlaub in Portugal habe ich in den Grotten von Lagos mit der Kamera Bilder und Videos in kurzer Abfolge erstellt. Man fährt auf kleinen Booten mit Außenborder vom offenen Meer in eine Vielzahl von Höhlen - bei in der Regel ganz ordentlichen Wellen. Die Belichtungssteuerung muss hier also sehr schnell vom grellen offenen Meer zu unterschiedlich dunklen Höhlen wechseln. Die Qualität der Videos und der Fotos unter diesen erschwerten Bedingungen hat mich absolut positiv überrascht. Dabei ist das einfache Handling der Kamera in solchen Situationen entscheidend. (Auch mal die Kamera aus der ins Boot spritzenden Gischt in Sicherheit zu bringen.)
d) Das im Lieferumfang enthaltene Foto-Tool ViewNX 2 ist für eine schnelle Organisation und Basis-Optimierung der Bilder inzwischen bei mir das Werkzeug erster Wahl. (Damit hat es Tools wie Photoshop Elements, Magix Photo Desinger 7 verdrängt.)

Damit komme ich auch gleich zu dem, was ich in der Praxis vermisse:
e) RAW-Format! Damit wären auch in ViewNX Features wie Belichtungskorrektur und Weißabgleich möglich.
f) Blitzschuh für externen Blitz. Das schränkt die kreaktiven Möglichkeiten doch wieder deutlich ein.
g) Mikro-Buchse oder was ähnliches.

Fazit: Für eine Hosentaschen-Kamera bietet die P300 viele ernsthafte Fotofunktionen und ist sehr ausgewogen. Sie hat keine kritischen Schwächen (Bildqualität, Autofokus) und ist in der Bedienung (gerade wenn man selber Parameter anpassen möchte) vorbildlich. Sie ist eine kleine All-In-One mit dem Potential für kreative Fotos und Full-HD Videos.
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am 2. November 2011
Ich kann die vielen positiven Bewertungen bestätigen.
Habe mir die P300 als Ergänzung zu meiner DSLR (ebenfalls Nikon) zugelegt.
Die Bildqualität besticht durch intensive und sehr natürlich wiedergegebene Farben. Randunschärfen sind kaum bemerkbar (lediglich geringfügige Unschärfen in Weitwinkelstellung, was aber im absolut akzeptablen Bereich liegt). Bereits der Automatikmodus liefert hervorragende Ergebnisse. Wie schon oft erwähnt, ist die Kamera durch ihre große Blende ideal für Aufnahmen in schlecht ausgeleuchteten Innenräumen ohne Blitz.
Der eine oder andere Test bemängelt bei der Kamera einen etwas zu hohen Detailverlust, der durch die kamerainterne Aufbereitung ensteht. Bei 100%-Ansicht ist das für ein geschultes Auge auch erkennbar. Dies hat jedoch für die normale Darstellung am Bildschirm und für Ausdrucke bis DIN A4 keinerlei Relevanz.
Die Bedienung der Kamera ist darüber hinaus intuitiv und einfach.
Ich hatte schon einige Kompaktkameras, aber diese hier gefällt mir bis jetzt am Besten.
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