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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höhepunkt der Jamison-Ära
Blickt man einmal nicht durch die Fanbrille, dann muß man konstatieren, daß diese Veröffentlichung aus dem Jahr 1988 an sich die letzte seriöse Veröffentlichung dieses legendären Melodic Rock Acts war. Sicher, der Sänger Jimi Jamison veröffentlichte unter dem Banner SURVIVOR später noch das Klassealbum "Empires" und 2006...
Veröffentlicht am 15. Januar 2009 von CvH

versus
3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gibt bessere AOR-Scheiben von Survivor
Über die Band Survivor haben andere Rezensenten hier schon ausführlich berichtet, das spare ich mir. Persönlich habe ich Survivor in den 80ern eher gemieden, es war einfach nicht hip genug, solche Musik zu mögen. Heute - im fortgeschrittenen Alter - steht man da drüber;-)

Allerdings finde ich noch heute die Songs von Survivor am besten,...
Veröffentlicht am 1. September 2011 von Tramp69


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höhepunkt der Jamison-Ära, 15. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Audio CD)
Blickt man einmal nicht durch die Fanbrille, dann muß man konstatieren, daß diese Veröffentlichung aus dem Jahr 1988 an sich die letzte seriöse Veröffentlichung dieses legendären Melodic Rock Acts war. Sicher, der Sänger Jimi Jamison veröffentlichte unter dem Banner SURVIVOR später noch das Klassealbum "Empires" und 2006 erschien auch noch das Album "Reach". Während bei "Empires" aber weder die Gründungsmitglieder Frankie Sullivan noch Jim Peterik mitwirkten, litt "Reach" darunter, daß der wichtige Songwriting-Input Peteriks, der mittlerweile zu PRIDE OF LIONS und seinem WORLD STAGE Projekt abgewandert war, fehlte, Sullivan meinte, das Mikrofon bei zwei Songs übernehmen zu müssen, das Verhältnis zu Jamison erneut völlig zerrüttet war und teilweise Songs aufgenommen wurden, für die bereits Demos mit dem Ur-, Wieder- und Ex-Sänger Dave Bickler aufgenommen worden waren. Heute ist die Situation um die Band noch bedrückender: Peterik und Jamison arbeiten z.B. auf dem neuen Jamison-Release "Crossroad Moments" kongenial zusammen, während SURVIVOR bzw. die einzig verbliebenen Originalmitglieder Sullivan und Droubay mit Sänger Robin McAuley (GRAND PRIX, MSG) über Volksfeste in der amerikanischen Provinz touren und keine neuen Songs mehr auf die Reihe bekommen.

SURVIVOR gründeten sich Ende der Siebziger Jahre in Chicago und fanden schnell zu der Besetzung Franke Sullivan (git), Jim Peterik (git, keys), Stephan Ellis (bass), Marc Droubay (dr) und David Bickler (voc). Nach dem etwas sperrigen Debüt und dem Klasse-Zweitling "Pemonition" gelang dann mit dem Welthit zur ROCKY-Saga "Eye Of The Tiger" und dem gleichnamigen Album der absolute Durchbruch. Starke Riffs, melodische Interaktion zwischen Lead-Gitarre und dem Piano-Spiel Peteriks und vor allem der herausragende, kehlige, mit jeder Menge Street-Credibility versehene Gesang Bicklers bescherten mit dem Album "Caught In The Game" noch ein weiteres völlig verkanntes AOR-Juwel, bevor Bickler aus gesundheitlichen Gründen durch Jimi Jamison (TARGET, COBRA) ersetzt werden mußte. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch - ganz im Gegenteil: Jamisons glattere und vielleicht auch etwas charttauglichere Stimme bescherte eine Reihe weiterer Hits wie "I Can t Hold Back", "Burning Heart", "Is This Love", "High On You", "The Search Is Over", "How Much Love", "Moment Of Truth" usw.

1988 befand sich die Truppe damit auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, obwohl die ersten Probleme begannen. Ellis und Droubay wurden gefeuert und man nahm als Trio unter Hinzuziehung arrivierter Studiocracks wie Mickey Curry (BRYAN ADAMS) das siebte Studioalbum auf. Auch sonst schonte man keine Mühen und Kosten. Mit Frank Filipetti wurde ein Produzent engagiert, der im Rockbereich damals in der ersten Reihe stand. In Sachen Cover ließ man ebenfalls nichts anbrennen und engagierte Hugh Syme, der auf seine unnachahmliche Art schon das Cover-Artwork von Bands wie DEF LEPPARD, MEGADETH, RUSH, MAGNUM, THE STORM, WARRANT usw. veredelt hatte. Selbst das klassische Band-Logo wurde umgestaltet und der etwas antiquiert wirkende, handschriftliche Schriftzug durch einen modernen Schriftzug - ganz so wie es Whitesnake zwischen "Saint & Sinners" und "1987" auch schon vorgemacht hatte - ersetzt. Musikalisch packten die Jungs noch einmal ganz tief in die Kiste ihres Könnens und boten ein Album mit durchweg gitarrenorientierterem Sound und im Vergleich zu früheren Alben etwas abgebremsten Keyboard-Einlagen. Sullivan spendiert bei dem knackigen Opener "She's A Star", bei "Here Comes Desire" und dem episch-opulenten, knapp neunminütigem "Burning Bridges" die besten Riffs seit dem Album "Caught In The Game". Keiner der Songs bleibt unter viereinhalb Minuten, "Rhythm Of The City" und "Can t Give It Up" pendeln um die sieben Minuten Spiellänge. Mit der obligatorischen Ballade "Across The Miles", die Jamison wie auf den Leib geschrieben ist, vielleicht aber auch ein wenig seicht daherkommt, und den catchy Melodic-Perlen "Didn't Know It Was Love" und "Desparate Dreams" schielte man auch noch einmal unverhohlen auf die Charts.

Es half nichts, obwohl es sich bei dem Album um den vermutlich stärksten Release der Jamison-Ära handelt. Mehr als eine Platzierungen in den Top 100 der Album-Charts sprangen nicht mehr heraus und die Truppe sollte sich dann zum ersten Mal richtig auflösen, um seitdem in ständig wechselnder Besetzung mit dem nun mittlerweile dritten Sänger ein Schattendasein zu führen.
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5.0 von 5 Sternen Alte Liebe rostet nicht, 7. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Audio CD)
Too hot too sleep, 1988 erschienen, ist wohl eine der rockigsten Survivor Scheiben. Eigentlich unerklärlich, dass die Band damit keinen weiteren Meilenstein in ihrer Kariere setzen konnte. Die Highlights sind in anderen Rezensionen schon gut beschrieben. 'Didn't know it was love' oder die Ballade 'Across the Miles' hätten eigentlich das Zeug zum Chartstürmer gehabt. Was für mich jedoch das Wichtigste an dieser Band ist -- Jimi Jamison mit seinem unverwechselbaren Timbre und dieser Fähigkeit unglaublich hohe Melodieführungen singen zu können -- ich betone dabei das Wort singen, nicht schreien. Das ist nicht mal eben nur ein Ton, sondern ein ganzes Lied, an dem sich jeder Hobbby-Sänger die Zähne ausbeißen würde -- zur Nachahmung im Karaoke ist das nicht zu empfehlen. Meiner Meinung nach war es auch der Tod dieser Band, daß sie in den 90ern eine Tour mit dem alten Sänger gemacht haben, der Jamison nicht im entferntesten das Wasser reichen konnte. Wie auch immer, wer richtig gut produzierten, melodieösen Rock aus den späten Achtzigern hören will, sollte hier mal reinhören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AOR erster Kajüte, 10. November 2011
Von 
E-Max "Max" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Special Edition) (Audio CD)
Sicher, man muss diese Musik mögen - oder zumindest bereit sein, ihr eine Chance zu geben. Auch, wenn ich seit 20 Jahren vom Glauben abgefallen bin, was AOR oder Mainstream oder wie immer man das nennen mag, angeht, so kann ich mich dieser Scheibe kaum entziehen. Knackig gehen die Herren hier zu Werke, starke Riffs, unwiderstehliche Rafrains, kanllige Drums...da sehen auch Größen wie Foreigner, Journey oder Giant eher blass aus. In diesem Genre gibt es kaum etwas besseres als dieses Album.
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5.0 von 5 Sternen Höhepunkt der Jamison-Ära, 15. Januar 2009
Blickt man einmal nicht durch die Fanbrille, dann muß man konstatieren, daß diese Veröffentlichung aus dem Jahr 1988 an sich die letzte seriöse Veröffentlichung dieses legendären Melodic Rock Acts war. Sicher, der Sänger Jimi Jamison veröffentlichte unter dem Banner SURVIVOR später noch das Klassealbum "Empires" und 2006 erschien auch noch das Album "Reach". Während bei "Empires" aber weder die Gründungsmitglieder Frankie Sullivan noch Jim Peterik mitwirkten, litt "Reach" darunter, daß der wichtige Songwriting-Input Peteriks, der mittlerweile zu PRIDE OF LIONS und seinem WORLD STAGE Projekt abgewandert war, fehlte, Sullivan meinte, das Mikrofon bei zwei Songs übernehmen zu müssen, das Verhältnis zu Jamison erneut völlig zerrüttet war und teilweise Songs aufgenommen wurden, für die bereits Demos mit dem Ur-, Wieder- und Ex-Sänger Dave Bickler aufgenommen worden waren. Heute ist die Situation um die Band noch bedrückender: Peterik und Jamison arbeiten z.B. auf dem neuen Jamison-Release "Crossroad Moments" kongenial zusammen, während SURVIVOR bzw. die einzig verbliebenen Originalmitglieder Sullivan und Droubay mit Sänger Robin McAuley (GRAND PRIX, MSG) über Volksfeste in der amerikanischen Provinz touren und keine neuen Songs mehr auf die Reihe bekommen.

SURVIVOR gründeten sich Ende der Siebziger Jahre in Chicago und fanden schnell zu der Besetzung Franke Sullivan (git), Jim Peterik (git, keys), Stephan Ellis (bass), Marc Droubay (dr) und David Bickler (voc). Nach dem etwas sperrigen Debüt und dem Klasse-Zweitling "Pemonition" gelang dann mit dem Welthit zur ROCKY-Saga "Eye Of The Tiger" und dem gleichnamigen Album der absolute Durchbruch. Starke Riffs, melodische Interaktion zwischen Lead-Gitarre und dem Piano-Spiel Peteriks und vor allem der herausragende, kehlige, mit jeder Menge Street-Credibility versehene Gesang Bicklers bescherten mit dem Album "Caught In The Game" noch ein weiteres völlig verkanntes AOR-Juwel, bevor Bickler aus gesundheitlichen Gründen durch Jimi Jamison (TARGET, COBRA) ersetzt werden mußte. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch - ganz im Gegenteil: Jamisons glattere und vielleicht auch etwas charttauglichere Stimme bescherte eine Reihe weiterer Hits wie "I CanŽt Hold Back", "Burning Heart", "Is This Love", "High On You", "The Search Is Over", "How Much Love", "Moment Of Truth" usw.

1988 befand sich die Truppe damit auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, obwohl die ersten Probleme begannen. Ellis und Droubay wurden gefeuert und man nahm als Trio unter Hinzuziehung arrivierter Studiocracks wie Mickey Curry (BRYAN ADAMS) das siebte Studioalbum auf. Auch sonst schonte man keine Mühen und Kosten. Mit Frank Filipetti wurde ein Produzent engagiert, der im Rockbereich damals in der ersten Reihe stand. In Sachen Cover ließ man ebenfalls nichts anbrennen und engagierte Hugh Syme, der auf seine unnachahmliche Art schon das Cover-Artwork von Bands wie DEF LEPPARD, MEGADETH, RUSH, MAGNUM, THE STORM, WARRANT usw. veredelt hatte. Selbst das klassische Band-Logo wurde umgestaltet und der etwas antiquiert wirkende, handschriftliche Schriftzug durch einen modernen Schriftzug - ganz so wie es Whitesnake zwischen "Saint & Sinners" und "1987" auch schon vorgemacht hatte - ersetzt. Musikalisch packten die Jungs noch einmal ganz tief in die Kiste ihres Könnens und boten ein Album mit durchweg gitarrenorientierterem Sound und im Vergleich zu früheren Alben etwas abgebremsten Keyboard-Einlagen. Sullivan spendiert bei dem knackigen Opener "She's A Star", bei "Here Comes Desire" und dem episch-opulenten, knapp neunminütigem "Burning Bridges" die besten Riffs seit dem Album "Caught In The Game". Keiner der Songs bleibt unter viereinhalb Minuten, "Rhythm Of The City" und "CanŽt Give It Up" pendeln um die sieben Minuten Spiellänge. Mit der obligatorischen Ballade "Across The Miles", die Jamison wie auf den Leib geschrieben ist, vielleicht aber auch ein wenig seicht daherkommt, und den catchy Melodic-Perlen "Didn't Know It Was Love" und "Desparate Dreams" schielte man auch noch einmal unverhohlen auf die Charts.

Es half nichts, obwohl es sich bei dem Album um den vermutlich stärksten Release der Jamison-Ära handelt. Mehr als eine Platzierungen in den Top 100 der Album-Charts sprangen nicht mehr heraus und die Truppe sollte sich dann zum ersten Mal richtig auflösen, um seitdem in ständig wechselnder Besetzung mit dem nun mittlerweile dritten Sänger ein Schattendasein zu führen.
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Blickt man einmal nicht durch die Fanbrille, dann muß man konstatieren, daß diese Veröffentlichung aus dem Jahr 1988 an sich die letzte seriöse Veröffentlichung dieses legendären Melodic Rock Acts war. Sicher, der Sänger Jimi Jamison veröffentlichte unter dem Banner SURVIVOR später noch das Klassealbum "Empires" und 2006 erschien auch noch das Album "Reach". Während bei "Empires" aber weder die Gründungsmitglieder Frankie Sullivan noch Jim Peterik mitwirkten, litt "Reach" darunter, daß der wichtige Songwriting-Input Peteriks, der mittlerweile zu PRIDE OF LIONS und seinem WORLD STAGE Projekt abgewandert war, fehlte, Sullivan meinte, das Mikrofon bei zwei Songs übernehmen zu müssen, das Verhältnis zu Jamison erneut völlig zerrüttet war und teilweise Songs aufgenommen wurden, für die bereits Demos mit dem Ur-, Wieder- und Ex-Sänger Dave Bickler aufgenommen worden waren. Heute ist die Situation um die Band noch bedrückender: Peterik und Jamison arbeiten z.B. auf dem neuen Jamison-Release "Crossroad Moments" kongenial zusammen, während SURVIVOR bzw. die einzig verbliebenen Originalmitglieder Sullivan und Droubay mit Sänger Robin McAuley (GRAND PRIX, MSG) über Volksfeste in der amerikanischen Provinz touren und keine neuen Songs mehr auf die Reihe bekommen.

SURVIVOR gründeten sich Ende der Siebziger Jahre in Chicago und fanden schnell zu der Besetzung Franke Sullivan (git), Jim Peterik (git, keys), Stephan Ellis (bass), Marc Droubay (dr) und David Bickler (voc). Nach dem etwas sperrigen Debüt und dem Klasse-Zweitling "Pemonition" gelang dann mit dem Welthit zur ROCKY-Saga "Eye Of The Tiger" und dem gleichnamigen Album der absolute Durchbruch. Starke Riffs, melodische Interaktion zwischen Lead-Gitarre und dem Piano-Spiel Peteriks und vor allem der herausragende, kehlige, mit jeder Menge Street-Credibility versehene Gesang Bicklers bescherten mit dem Album "Caught In The Game" noch ein weiteres völlig verkanntes AOR-Juwel, bevor Bickler aus gesundheitlichen Gründen durch Jimi Jamison (TARGET, COBRA) ersetzt werden mußte. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch - ganz im Gegenteil: Jamisons glattere und vielleicht auch etwas charttauglichere Stimme bescherte eine Reihe weiterer Hits wie "I CanŽt Hold Back", "Burning Heart", "Is This Love", "High On You", "The Search Is Over", "How Much Love", "Moment Of Truth" usw.

1988 befand sich die Truppe damit auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, obwohl die ersten Probleme begannen. Ellis und Droubay wurden gefeuert und man nahm als Trio unter Hinzuziehung arrivierter Studiocracks wie Mickey Curry (BRYAN ADAMS) das siebte Studioalbum auf. Auch sonst schonte man keine Mühen und Kosten. Mit Frank Filipetti wurde ein Produzent engagiert, der im Rockbereich damals in der ersten Reihe stand. In Sachen Cover ließ man ebenfalls nichts anbrennen und engagierte Hugh Syme, der auf seine unnachahmliche Art schon das Cover-Artwork von Bands wie DEF LEPPARD, MEGADETH, RUSH, MAGNUM, THE STORM, WARRANT usw. veredelt hatte. Selbst das klassische Band-Logo wurde umgestaltet und der etwas antiquiert wirkende, handschriftliche Schriftzug durch einen modernen Schriftzug - ganz so wie es Whitesnake zwischen "Saint & Sinners" und "1987" auch schon vorgemacht hatte - ersetzt. Musikalisch packten die Jungs noch einmal ganz tief in die Kiste ihres Könnens und boten ein Album mit durchweg gitarrenorientierterem Sound und im Vergleich zu früheren Alben etwas abgebremsten Keyboard-Einlagen. Sullivan spendiert bei dem knackigen Opener "She's A Star", bei "Here Comes Desire" und dem episch-opulenten, knapp neunminütigem "Burning Bridges" die besten Riffs seit dem Album "Caught In The Game". Keiner der Songs bleibt unter viereinhalb Minuten, "Rhythm Of The City" und "CanŽt Give It Up" pendeln um die sieben Minuten Spiellänge. Mit der obligatorischen Ballade "Across The Miles", die Jamison wie auf den Leib geschrieben ist, vielleicht aber auch ein wenig seicht daherkommt, und den catchy Melodic-Perlen "Didn't Know It Was Love" und "Desparate Dreams" schielte man auch noch einmal unverhohlen auf die Charts.

Es half nichts, obwohl es sich bei dem Album um den vermutlich stärksten Release der Jamison-Ära handelt. Mehr als eine Platzierungen in den Top 100 der Album-Charts sprangen nicht mehr heraus und die Truppe sollte sich dann zum ersten Mal richtig auflösen, um seitdem in ständig wechselnder Besetzung mit dem nun mittlerweile dritten Sänger ein Schattendasein zu führen.
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5.0 von 5 Sternen Top-Platte, unterschätzt, 2. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Audio CD)
Das hier ist die letzte Power-Platte von Survivor.
Wer Rock-Musik hören will, die wirklich "rockt", höre sich Burning Bridges, She's A Star oder Rhythm of the City an.
Und die schäne Ballade "Across the Miles" ist z.B. auch noch enthalten. Eine echte Empfehlung für Liebhaber kraftvoller Musik ohne Überladung mit Grunge-Elementen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Karrierehöhepunkt, 4. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Audio CD)
Surivor haben schon viele AOR Perlen geschaffen, aber ihr 1988er Werk "Too Hot To Slee" ist für mich die Krönung ihres Schaffens.

Der Gitarrensound wurde etwas erdiger und lauter, was dem Survivorgesamtsound nur gut getan hat. Endlich gibt es wieder richtige Rocker, los geht`s mit "She`s A Star". Mit "Desperate Dreams" folgt DIE Survivor Powerballade überhaupt, sehnsüchtig machende Keyboardpassagen, geniale Hooklines, hymnischer Chorus. Ähnlich geht es mit dem Titelsong weiter ehe mit "Didn`t Know It Was Love" die nächste Singleauskoppelung im Midtempobereich folgt."Rhythm Of The City" ist ein getragener Rocker,sehr schön. "Here Comes Desire" hat einen schleppenden,stampfenden Rhythmus im Eye of the tiger - Stil."Across The Miles" ist meiner Meinung nach der schwächste Track,trotz schöner Melodien, ist mir zu seicht."Tell Me I`m The One" rockt wieder in typischer Survivormanier. "Can`t Give It Up" schlägt dann noch mal in die gleiche Kerbe wie She Is A Star, bevor mit "Burning Bridges" rockig,bombastisch das letzte Stück folgt. Jimi Jamison vollbringt eine seiner besten Gesangsleistungen auf diesem Album und Sullivans Gitarrenspiel darf sich hier richtig schön entfalten.Das Duo Peterik/Sullivan hat sich songwritertechnisch nochmal voll ins Leder gelegt. Leider zerbrach die Band nach diesem Album und mit "Reach" kam erst 2006 ein Nachfolgealbum.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur Rocky!, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Audio CD)
Survivor werden die meisten von ihren Beiträgen zu den Rocky-Filmen mit Sylvester Stallone kennen - "Eye of the Tiger" (Rocky III) und "Burning Heart" (Rocky IV). Später lieferten sie auch den Titelsong zur Serie "Baywatch".

Mit "Too Hot to Sleep" lieferten sie ihr in meinen Ohren bestes Werk ab - auf jeden Fall eins der besten der ausgehenden Achtziger. Im Bereich des melodischen Hardrocks waren zwar Bon Jovi (noch) die Kings, doch dieses Werk konnte es mit denen locker aufnehmen.

"She's A Star", "Too Hot To Sleep", "Don't Know It Was Love", "Here Comes Desire"... Alles Höhepunkte in einem Genre, das überflutet wurde von Möchtegerns, die sich gerne als Rocker bezeichnen wollten, obwohl sie keine waren... Survivor können bei aller Eingängigkeit rocken. Frankie Sillivans Gitarrenspiel beweist es, auch wenn Jim Peteriks Keyboards oft mit vorne mitspielen. Dazu kommt mit Jimi Jamison eine echte Rockerstimme. "Across The Miles" ist zwar etwas zuviel Achtziger, dafür entschädigt wieder das epische "Burning Bridges", mein persönlicher Favorit.

Alles in allem hätte ich mir die Achtziger immer mit soviel Blut in den Adern gewünscht.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gibt bessere AOR-Scheiben von Survivor, 1. September 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Special Edition) (Audio CD)
Über die Band Survivor haben andere Rezensenten hier schon ausführlich berichtet, das spare ich mir. Persönlich habe ich Survivor in den 80ern eher gemieden, es war einfach nicht hip genug, solche Musik zu mögen. Heute - im fortgeschrittenen Alter - steht man da drüber;-)

Allerdings finde ich noch heute die Songs von Survivor am besten, bei denen der 80er Jahre-Keyboard- und Synthi-Sound am stärksten zur Geltung kommt und das war definitiv bei den beiden Vorgängeralben Vital Signs und When Seconds Count der Fall - heute meine beiden Lieblingsalben von den AOR-Rockern aus Chicago.

THTS war das vorerst letzte Album der Jamison-Ära - und für mich das schwächste. Zu sehr wird probiert, wie eine Hard-Rock-Band zu klingen. Das Resultat sind Songs wie She's a Star, Rhythm of the City oder der Titeltrack, bei denen Jamison eher schreit als singt, die Gitarren viel zu sehr im Vordergrund stehen und zu wenig Melodie erkennbar ist(ähnlich wie bei einige Songs auf Foreigners Album Agent Provocateur). Ich will nicht falsch verstanden werden: Ich liebe Gitarren und ich liebe Rock. Aber mit Survivor verbinde ich eher keyboardlastigen Pop-Rock.

Allerdings enthält THTS auch drei echt klasse Songs: Desperate Dreams, Didn't Know it was Love und Across the Miles. Wunderbare Melodien, die sofort im Ohr bleiben und auch auf die beiden Vorgängeralben gepasst hätten. So muss m. E. AOR klingen. Will ich "richtigen" Hard Rock hören, bin ich dann doch zu sehr Kind (bzw. damals Jugendlicher;-) der 90er und höre mir Alternative und Independant Rock an.

Da die drei genannten sehr guten AOR-Songs auf THTS auch auf der Best of Ultimate Survivor enthalten sind, kann man auf dieses Werk hier m. E. verzichten.
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