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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht man sich die Mühe ..., 1. April 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
... und versucht sich an einer Bilanz, welche die derzeitige Relevanz der Bands abbildet, die um die Jahrtausendwende glorreich und hoffnungsvoll zur Rettung des Indierocks aufgebrochen sind, so fällt diese, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht eben postiv aus. Coldplay, die Killers und die Kings Of Leon ans Stadion und den weichgespülten Massengeschmack verloren, Interpol, Maximo Park und BRMC ohne kreative Schubkraft, eher Nischenprodukte, den White Stripes und den Libertines mangelte es an Ausdauer oder Überlebenswillen. Nun mag das eine sehr vereinfachte Darstellung sein, doch angesichts der Tatsache, dass sich kürzlich auch noch die Strokes in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet haben und somit allein Arcade Fire der Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und größtmöglicher Ansprache gelungen ist, kann man ermessen, wie groß die Sehnsucht nach der einen, der guten Nachricht, wie hoch die Erwartung an das neue Album der Kills ist.

In der Zweckgemeinschaft der Nullerbands waren Alison Mosshart und Jamie Hince seit jeher als enfant terribles verschrien, paßten nicht so recht dazu - zu sperrig, zu plakativ, zu viel Kalkül und zu viel Trotz. Zumindest letzteres erweist sich nun als willkommene Eigenart, denn auch bei der nunmehr vierten Platte lassen sich die beiden in ihrem Stil nicht beirren - "Blood Pressures" ist weder elektronisch aufgehübscht noch dem Formatfunk geopfert. Der Großteil des vorliegenden Materials ist herrlich kratziger, knochiger Bluesrock, sorgfältig geschreddert und gewohnt dunkel eingefärbt.

"Satellite" und "Heart Is A Beating Drum" poltern kraftvoll, das etwas gedrosselte "DNA" gefällt mit schönen Stop-and-Go-Riffs. Etwas versöhnlicher klingen die Kills bei "Baby Says" und der vergleichsweise schlichten Piano-Nummer "The Last Goodbye", da möchte einem fast warm um`s Herz werden. Das hält natürlich nicht lange an - Mosshart schüttelt einen mit ihrer beherzten und bissigen Beziehungslyrik kräftig durch (Damned If She Do), zuweilen gibt's auch einen ordentlichen Tritt von hinten (You Don't Own The Road), nie bösartig, immer kampfbereit. Weniger Gekreisch als bei ihrem Nebenprojekt Dead Weather, was den Songs aber eher gut tut. In Summe ein ordentliches Album, kompromißlos, unverdrossen, kein Grund also, weshalb einem um diese Band bange sein sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!!!, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
Unter allen Indierock-Duos werden The Kills nicht nur zu DEN Veteranen (die erste Platte erschien bereits vor 9 Jahren!), sie zeigen sich momentan auch auf dem Höhepunkt und der Konkurrenz ganz spielend, was 'ne Harke ist. Jamie Hince und Alison Mosshart passen einfach wie der sprichwörtliche "A...sch auf Eimer" ;) Blood Pressures ist ganz klar das bisher beste Album, bereits der opener "Future Starts Slow" lässt einen vor Verzückung erschaudern.
Diese einmalige, knarzige Mischung aus stampfenden Blues, ein bisschen was von Punk und Elektro, angeschrägtem Gitarrensound und das Ganze kombiniert mit genialen Songs von Mr Hince und einer ebenso genialen Frontfrau Mrs Mosshart, welche übrigens eine gerade für Indierock-Verhältnisse aussergewöhnlich gute Sängerin ist, muss jeden Liebhaber von Alternative Sounds begeistern.
"Midnight boom" war ja auch schon sehr gut, aber das neue Album ist über die gesamte Spieldauer ein großer Wurf, es sind fast keine "Filler" drauf. Mit "Satellite", "DNA" und "Baby Says" möchte ich noch 3 weitere Anspieltipps herausstreichen. Wer das Glück hat, The Kills irgendwo auf Tour live zu sehen, sollte sich das nicht entgehen lassen. Die zwei bringen jedes Publikum zum Kochen, sogar im kühlen Hamburg hat das neulich sehr gut funktioniert :-)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Just KILLED, 25. April 2011
Von 
Elias M. (Tübingen, Baden-Würtemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
Nun ist es draußen, das neue The Kills-Album; "Blood Pressures". Sehnsüchtig, diesmal nicht nur von eingefleischten Fans des Bluesminimalvitalrocks, sondern auch (teilweise) von den Medien erwartet; diese kannten 'The Kills' bzw. hauptsächlich Jamie Hince als den Partner von Topmodel Kate Moss, auch ich las über deren Beziehung und suchte zum Spaß ihre Musik auf Amazon. Und welches Album ich fand, sieht man ja ...

"Midnight Boom" hieß dieses, und hat so viele, geile Hits wie z.B. "U.R.A. Fever", "Cheap And Cheerful", "Tape Song", "Last Days Of Magic", "Hook And Line", "Black Balloon", oder auch "M.E.X.I.K.O", welches leider nur 1:39 Minuten in Aspruch nimmt. "Midnight Boom" wurde zu einer meiner Lieblingsplatten, die ich auch heute noch sehr gerne höre. Neben The Kills hat Alison Mosshart noch eine andere Band, The Dead Weather; die Drittband von Jack White.

Wegen dieses genialen (dritten) Albums "Midnight Boom" schaute ich auch nach der ersten ("Keep On Your Meanside") und der zweiten Platte ("No Wow"), und hatte eine neue Lieblingsband. Dann las ich, dass bald die vierte rauskommen sollte. Voller Spannung wartete ich, und ließ mir gleich am Erscheinungstag die CD von Amazon schicken. Was ich schon wusste, zum Teil gelesen, zum Teil gehört, dass The Kills ihren Minimalvitalrock von Album zu Album immer variiert, weiterentwickelt und verbessert haben, zwar nur minimal, aber besser, als im Stillstand zu bleiben. The Kills sind zwar Underground, vom Mainstream ausgesehen 'ne Band vom Mond (höchste Chartplatzierung in England war Platz 47), aber sie verwehren auch nicht, dass ihre Musik ein wenig in den Mainstream fließt, z.B. ihr Song "Sour Cherry", (einer meiner Lieblingstracks von "Midnight Boom") war schon in einer Folge von "Gossip Girl" zu sehen, ein anderer, "Cheap And Cheerful" bei "Dr. House" und andere waren bei Werbespots von z.B. Fendi als Hintergrundbeschallung zugelassen. Mosshart hat sich von Magazinen wie der "GQ" fotografieren lassen und die Vogue rief sie als Stilikone aus. Sie selber sagt: "Ohne das Geld der Mode- und Filmindustrie hätte es unsere beiden letzten Platten nicht gegeben." Danke an die Mode- und Filmindustrie! :-)

Inzwischen haben die beiden auch einen Videoclip zu ihrer ersten Single aus dem neuen Album, "Satellite", gedreht, und das in einer Zeit, wo in den meisten dieser Videolips häufig nur noch Werbung zu sehen ist, von den Firmen, die das Ganze nunmal finanzieren. Ich muss sagen, der Clip gefällt mir, von der Führung her, bestimmt eine Handkamera, trotzdem sehr gute Bild- und Tonqualität! Sinnlos ist der Clip nicht, aber einen wirklichen Sinn hat er auch nicht. Irgendwie genial, aber genauso verstörend. I like him ;-)

Nun mal zum Artwork des Silberlings. Das Cover ist (meiner Meinung nach) einfach nur verdammt geil gemacht. Das Booklet mit den Texten, sehr gut, lustige Fotos, die ziemlich nach Collage aussehen, gut gemacht. Nettes Gimmick ist auch, dass die CD aussieht wie 'ne Schallplatte. Was mir aufgefallen ist, The Kills sampeln ja normalerweise nicht, doch bei der letzten Platte gab's schon 'nen Lied: "U.R.A. Fever". Diesmal wurde für den zweiten Song des Albums, gleichzeitig die erste Single, ein Chorelement gesamplet, das perfekt in den Song integriert wurde.

Da so ziemlich alle Songs nur mit einer Drummachine, Gitarren und manchmal einem Piano ausgestattet sind, ist das Argument: "Die Lieder klingen doch alle gleich", nicht falsch, richtig allerdings auch nicht. Denn wer aufmerksam und konzentriert hin hört, dem könnten die leisen, in dem Krach versteckten Melodien auffallen. Was an "Blood Pressures" gleich ist, wie bei jedem The Kills-Album auch: Es gibt mindestens einen Song, der nur knapp 2 Minuten oder weniger lang ist. Was diesmal anders ist: Es gibt eine richtige Ballade, nur Alison's Stimme und ein Klavier.

"Blood Pressures" ist sicherlich das beste The Kills-Album. Wieso? Es ist ein wilder Stilmix aus weich und hart, Krach und Melodie, die besten Gegensätze verköpern "Future Start Slow", eines der rockigsten, wenn auch eher langsameren Lieder und "The Last Goodbye", eine traurige Pianoballade. Sonst gibt es noch "Satellite", welches mit rockigem Grundgerüst und Chor eines der Lieder mit dem meisten Hitpotenzial ist. Der Anfang von "Heart Is A Beating Drum" erinnert an ein bisschen an "Loose Yourself" von Eminem, bloß mit leisen E-Gitarren gemixt. Nicht herausragend, aber auf jedenfall Hitpotenzial. Es folgt nun "Nail In My Coffee" und fängt schon absolut geil an, großartig! "Wild Charms" ist für mich der einzige Ausfall, zu langsam, wie eine schlechte Kopie von "The Last Goodbye". "DNA" ist wieder ein astreiner Song mit schönen E-Gitarren. "Baby Says", langsam und traurig, aber ebenso kraftvoll. Nach dem schon erwähnten "The Last Goodbye" folgt "Damned If She Do" mit geilem Schlagzeug und Bass. "You Don't Own Road" hat eine schlichte Melodie, erinnert so an "DNA", ist aber keine Kopie, einfach nur 'Wow'. Mit "Pots And Pans" kommt der letzte, ruhige Track, der aber noch einige Überraschungen bereithält. Um The Kills muss sich in Zukunft also keine Sorgen machen!

Für alle, die schon alle Kills-Alben haben und auf der Suche nach ähnlicher Musik sind: Arctic Monkeys, The Kooks, The Kinks.

> Interview, Zitate: Alison Mosshart, Musikexpress.
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4.0 von 5 Sternen The Kills Fans aufgepasst, 10. Juni 2013
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Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
Mir gefällt das Album wirklich sehr gut, ist was ruhiger als Midnight Boom aber trotzdem echt cool. Mir gefällt es.
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5.0 von 5 Sternen Perle, 24. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
Fein, fein, fein! Diese beiden hier kommen mit tollen Rhythmen und fetten Sounds daher und sind dabei sehr vielfältig: von gefühlvoll ("The last good bye") bis krachig-rockig ("Damned if she do"). Klang z.B. die Platte "Keep on your mean side" noch etwas roh, kann man das Album "Blood Pressures" hingegen getrost als meisterhafte Fortentwicklung bezeichnen. Und das Schönste daran ist: es steckt ganz viel Positives und Mitreißendes drin! Aufdrehen, wirken lassen, und cool drauf sein :)

Da gibt`s nur ein`s: Ran an die Hörproben.. und schön laut machen.

Viele Grüße!
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5.0 von 5 Sternen Rockiger und kantiger Indierock, 11. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
Bei dem neuen Album der Kills erwartet den Hörer richtig krautiger und kantiger Indierock. Diese Musik wirkt in einer Zeit, in welcher viele Bands der Indie-Szene eher bei dem zweiten oder dritten Album sich mehr und mehr am Mainstream orientieren oder elektronischer und/oder glatter werden, daher echt erfrischend. Die Blues-Rock Einflüsse und das relativ gemäßigte Tempo tun der Musik dabei genauso gut wie die durchgehend recht dunkle Einfärbung der Musik. Am Ende überzeugen hier jedoch vorallem die Songs. Die Melodien sind toll und die Lider haben den gewissen Spannungsbogen, die Musik heutzutage braucht. Wer rauher angehauchtem Indie-Rock nicht abgeneigt ist, dem kann ich dieses Album absolut ans Herz legen!

Meine Lieblingslieder sind:
"Future starts slow"
"Satellite"
"DNA"
"Baby says"
"Damned if she do"
"Pots and pans"
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5.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung einer großartigen Band., 1. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
Von den Bands, welche Anfang des letzten Jahrzehnts anfingen (häufig als Duo) runtergestrippte Gitarrenmusik zu spielen, sind nicht mehr so viele übrig geblieben. THE WHITE STRIPES waren so schlau sich aufzulösen kurz bevor sie anfingen zu nerven.
THE KILLS, die seit jeher etwas verrucht wirken und gleichzeitig einen verwilderten Glamour präsentieren, sind eine erfreuliche Ausnahme, denn auch ihr viertes Album weiß auf ganzer Länge zu gefallen und zu überzeugen. Alison Mosshart und Jamie Hince spielen weiterhin Lieder, die sich nach garagenartigen Chansons und Beatbox-Blues anhören, hauptsächlich begleitet von E-Gitarre und Drum-Maschine, die aber durch das Verzieren der Lieder mit allerlei interessantem Schnickschnack nicht mehr alleine da stehen. Das Ganze wurde von Tom Elmhurst gemischt, der bereits mit Amy Winehouse zusammen arbeitete.

In den meisten Tracks scheppert es ganz gut, und die Lieder hören sich an, als ob jemand das Schlagzeug umgeworfen hat und dessen Einzelteile gerade über die anderen Instrumente auf der verqualmten Varieté-Bühne fallen - sehr schön. Einige Songs überraschen durch Instrumentierung und Genre (es gibt sogar eine Ballade), fügen sich aber gut in das Gesamtalbum ein. Die Single 'Satellite" mit dem earcatching Oooh-oooh-oooh-Gesang und das dazu gehörende Bonnie-und-Clyde-Video stellen die Grundstimmung der Platte ganz gut dar. 'Wild Charms" erinnert ein wenig an Tom Waits und in dem Piano-Liebeslied 'The Last Goodbye" gibt Alison eine emotionale Diva, was die Frage aufwirft, ob das was sie in den anderen Songs mit ihrer Stimme macht ebenfalls spannende Maskerade und Schauspiel ist. 'DNA" hingegen lässt mich an die sinisteren Songs des zweiten Werks 'No Wow" denken. Am Schluss wird es mit 'You Don't Own The Road" und vor allem 'Pots And Pans" noch mal schräg, nervös und blutdruckerhöhend. Das Abschlusslied wirkt als würde damit das Album zusammengeschnürt.
Wie wir wissen haben Alison und Jamie sehr verschiedene Leben: Amerika und Großbritannien. Sie: Dead Weather. Er: Kate M., oder sagen wir lieber mal: Kunst (siehe exorbitant schönes und ausführliches CD-Booklet...). Ich frage mich, ob die Band so gut funktioniert, weil Alison und Jamie meistens in verschiedenen Realitäten leben und sich hier und da treffen, um ein tolles Album aufzunehmen und zu touren'
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Boah, eh!, 3. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Blood Pressures (Audio CD)
Knarzende Gitarre. Gute Stimme. Drum Machine. The Kills haben fertig.
Knallt aus den Boxen wie Dynamit. Wer braucht da noch Drogen?!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich finde.., 4. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
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diese CD gut sonst hätte ich sie mir auch nicht bestellt. Ich "höre" immer rein um sicher zu gehen und bin deshalb nicht enttäuscht worden.
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Blood Pressures
Blood Pressures von The Kills (Audio CD - 2011)
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