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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes Album mit exzellenten Drumer
Frontmann "Evil" Chuck Schuldiner ist jemand, dem es immer wieder gelingt, seine Bandmitglieder rauszuschmeißen. Nachdem Death eine Pause von 3 Jahren eingelegt hatten, waren sich Insider sicher, die Ära "Death" ist beendet, Chuck findet definitiv keine genialen Musiker mehr. So war man überrascht, dass Death mit "The Sound Of...
Am 2. April 2001 veröffentlicht

versus
2 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade !
Wir entdecken eine Band und sind mit dem was wir gefunden haben so begeistert, dass wir sie auf ein Podest (Thron) setzen.
Es folgen weitere Alben und wir hoffen, dass es wieder richtig geile Machwerke werden. Glück gehabt, "Death" hat das in Folge mit den ersten vier Langrillen geschafft. "Wohl gemerkt mit den ersten vier" Was der "Chuck Schuldiner" hier...
Veröffentlicht am 14. Juni 2012 von Ritter Johann


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes Album mit exzellenten Drumer, 2. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Frontmann "Evil" Chuck Schuldiner ist jemand, dem es immer wieder gelingt, seine Bandmitglieder rauszuschmeißen. Nachdem Death eine Pause von 3 Jahren eingelegt hatten, waren sich Insider sicher, die Ära "Death" ist beendet, Chuck findet definitiv keine genialen Musiker mehr. So war man überrascht, dass Death mit "The Sound Of Perseverance" 1998 ein neues Album herausbrachte. Es war nicht einfach ein Album, es war DAS Album überhaupt. Schon der Opener "Scavenger Of Human Sorrow" zwingt zum „swingen". Sicherlich ist der Gesang nicht jedermanns Sache, dies wird jedoch durch die Arbeit von Richard Christy an den Drums mehr als kompensiert. Ich habe keine Ahnung was in Christy vorgeht, zeitweise scheint es, als spielt er neben seinem Programm (Spirit Crusher) um nach kurzer Zeit wieder im Timing zu sein. Seine genialen Rhythmuswechsel verdankt dieses Album seinen einzigartigen Charakter. „The Sound Of Perseverance" beinhaltet 7 Stücke plus ein „Painkiller"-Cover, welches jedoch nicht so hörenswert ist. Die restlichen Stücke werden Dir aber, schon allein wegen Christy, die Rübe wegblasen. keep rockin'.....
Scaramanga
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des progressiven Death Metals !, 13. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Hölle was für ein Kracher der Güterklasse 1A uns hier präsentiert wird. Ehrlich gesagt hatte ich Death längst abgeschrieben und mich in Sachen Death Metal in Richtung Modern Melodic Death Metal der Mark Dark Tranquillity oder In Flames orientiert, bis ich zufällig auf diese CD stieß. Ich, der dieser Band nichts aber auch gar nichts abgewinnen konnte wurde dann von dieser Cd einfach umgehauen. Packende mitreissende Riffs wechseln sich mit komplexeren Passagen gekonnt ab, ohne jedoch für den Hörer zu unnachvollziehbar zu erscheinen. Dazu gesellt sich eine Glass klare killer Produktion, die es in sich hat. Der "Gesang" oder besser artikuliert, das Gerunze von Bandboss Chuck ist dermassen derbe und krank, daß es einfach wie die berühmt berüchtigte Faust aufs Auge paßt.
Auf der ganzen CD befindet sich kein einziges schwächeres Stück, es sind allesamt klasse Songs. Was diese CD so einmalig macht ist, die Tatsache, daß sie auf Grund des technischen Charakters der Musiker nie langweilig erscheint. Auch nach dem X-ten Mal abspielen entdeckt man Dinge die man zuvor nicht richtig wahr genommen hat.
Fazit: Diese CD gehört in jede seriöse Death Metal Sammlung!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death - The Sound of Perseverance, 22. August 2005
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Death: The Sound of Perseverance: Von: Marcel Jostkleigrewe
Es beginnt mit einem Drum Feuerwerk das im wahrsten Sinne die Seele aufrüttelt, unerschütterliche Gitarrenwände türmen sich Meter hoch über den Geist und stürzen durch die messerscharfen Vocals des Herrn Schuldiners mit unglaublicher Präzision auf den Höherer nieder.
Objektiv betrachtet wirkt es wie ein Monströses Chaos das durch ständigen Tempowechseln sowie mit unzähligen Melodien seinen wahren Kern verbirgt, doch hinter dieser Fassade liegt eine unglaublich sensible Genauigkeit die Gefühle des Musikers auf nahezu Überirdische Weise darstellen.
Während dieses intensiven Prozesses werden Emotionen in ihrer reinsten Form freigelegt, so das der Fluss der Klänge Essenzielle Gedanken in den Raum wirft.
Jeder Schrei, jedes Wort harmoniert mit der Musik als währen sie füreinander Bestimmt, infolge dieser Symbiose wird dem Hörer einmal mehr verdeutlicht das nur ein einziger Man in der Lage ist so feinfühlig Text und Musik miteinander zu verbinden, der Meister persönlich Chuck Schuldiner.
Sicherlich ist The Sound of Perseverance nicht das einfachste aber ohne jeden Zweifel das intensivste Album in der Geschichte der Band Death, ja wenn nicht sogar in der gesamten Musikwelt.
Anhang:
Ich weis das alle Worte dieser Welt The Sound of Perseverance zu beschreiben nicht ausreichen würden, doch niemals zuvor hat mich ein Album so sehr berührt wie eben dieses.
Nie habe ich Musik so tief in mir gespürt und so ist es nun um so schwieriger sich einzugestehen das der Mann hinter diesem Kosmischenmeisterwerk nun nicht mehr unter uns weilt.
R.IP.- CHUCK
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Orgasmus, 22. Mai 2003
Von 
Marcus Franz "maggu" (Marktoffingen, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Was Schuldiner(R.I.P.) hier abliefert ist nicht von dieser Welt.
Death war zwar schon immer genial, aber das Teil schlägt alles bisher dagewesene. Hammermäßige harmonische Gitarren, dieser Schlagzeuger muß ein ähnlicher Gott wie Hoglan sein, jeder Song der absolute Hammer. Besonders Song 5 u. 6 würde ich als "Musikalischer Orgasmus" bezeichnen. Schade daß es solche Alben nicht mehr geben wird. Für mich ist es das beste was ich je gehört habe. Als Gitarrist sollte man mal Song 5 nachspielen, besonders den Anfang, das macht richtig Laune. Verblüffend wie Chuck nur solch abgefahrene Melodien sich aus den Fingern kitzelt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Abschied, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: The Sound Of Perseverance (Audio CD)
Was mit "Scream Blooddy Gore", einem eher mässigen und pubertierend lärmenden Frühwerk begann, weiter über "Leprosy" und das herausragende "Spiritual Healing" ging, sich in Frickeleskapaden beginnend mit "Human" und einigen dann in schöner Regelmässigkeit folgenden Langeisen und Besetzungswechseln ergoss, endete genau hier an dieser Stelle für Chuck und seiner ihm nun doch längst fremd gewordenen Liebelei mit dem DeathMetal stumpfer als auch technischer Ausprägung. Es ist somit ein Schlusspunkt.

Dieses Werk ist in allen Belangen einmalig.

Beginnen wir mit dem Drum-Sound, das Schlagwerk klingt organisch, fast hölzern, es ist ein akustisches Kraftwerk bedient von einem Ausnahme-Drummer in herrlichster Manier. Man hat fast den Eindruck das Kit greifen zu können. Was hier getrommelt wird ist hohe Kunst, manche Breaks verstören fast, brechen aus, die Rhythmen fischen oft in fremden Gewässern, es wird klar, dass hier jemand die Fesseln des Genres sprengen wollte.

Und dann ist da Chucks Gesang. Hochfrequent, fast kreischend, nur noch wenig ist vom Grunzen der frühen Jahre geblieben, ein stimmlicher Werdegang der wohl einmalig ist...
Am Ende dann, beim Priest-Cover "Painkiller", wird es einem fast schon schmerzlich klar, wohin die gesangliche Reise gehen sollte, gewöhnungsbedürftig, aber eben auch greifbar emotional.

Die Gitarrenarbeit ist mathematisch exakt, glücklicher weise nicht nur für Puristen, wobei letztere ihre helle Freude haben werden, für Genartionen, dessen bin ich mir sicher, was für eine kompositorische als auch spielerische Leistung. Melodiebögen greifen Raum, schichten sich auf, werden durchbrochen. Etliche Solis schaffen Klanguniversen, Rhythmus-Gitarren bringen Groove und brachialen Druck.

Der Bass nun wieder steht dem Gesamtbild in nichts nach, Gott bewahre, auch hier ist ein Meister seines Faches am Werk, zum Erstarren schön.

Der Sound war in der Original-Version ein wenig spitz, die remasterte CD hat dem ein würdiges Ende bereitet, so muss "Death" klingen!

Chuck war eine kontroverse Person, er war ein wahrer Künstler, emotional, verletzlich, leidenschaftlich, beharrlich, er ist seinen Weg gegangen und hat sich als Musiker unsterblich gemacht, er hatte stets seine Fans, jedoch nie in der Menge wie es andere, einfach gestricktere Charaktere und Musiker im Genre vermochten, auch das machte ihn zu dem was er im Laufe seiner musikalischen Laufbahn wurde.

Ich denke, einen würdigeren Abschied vom DeathMeatl kann man als einer der Begründer dieser Musikrichtung nicht schaffen, es ist ein ganz grosses Werk welches man zumindest gehört haben MUSS, ob man damit dann klar kommt hängt wieder von anderen, persönlichen Faktoren ab, mich hat es umgehauen, und bewegt.

RIP
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Platte des Jahrhunderts, 6. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Viele DEATH-Fans werden mich an die Wand stellen wollen, aber "The Sound Of Perseverance" ist meiner Meinung nach Mr. Schuldiners Meisterwerk. Noch nie hat es eine Platte geschafft, dass sich mir die Haare aufstellten und es mir eiskalt den Rücken runterlief (vor allem bei den Soli). Chuck's Vocals passen haargenau zu den rasiermesserscharfen Riffs und durch die ganze Scheibe zieht sich ein roter Faden, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Jeder einzelne Song ist unfassbar vielschichtig und bis ins Detail ausgearbeitet. Absolut keine Schwachstellen - Hut ab.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klang der Beharrlichkeit, 31. Januar 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Das letzte Album eines mehr als begnadeten Musikers unter dem Bandnamen "Death", womit er ursprünglich einer ganzen Musikrichtung wohl ihren Namen gab - dem "Death Metal".
Drei Jahre hat er sich damit Zeit gelasen, die lange Wartezeit war Grund genug für viele Fans die Band - also Chuck Shuldiner - geistig "zu begraben".
Für die Eingeweihten klingt das mehr als Makaber. So ist es.
Er galt immer als Exzentriker, als Egozentriker. So lies er sich es nicht nehmen, für fast jedes Album andere exzellente Musiker um sich zu scharren. So auch diesmal.
Aber die lange Wartezeit hat sich gelohnt, "Human", "Individual Thoughts Pattern" und sowieso "Symbolic" in Ihrer Sinnhaftigkeit zu toppen war sicher kein leichtes Unterfangen. Dem Meister aller Klassen ist es allerdings gelungen, und er hinterlässt uns ein monumentales Erbe.
Zu sehr, zu verspielt, zu geistreich scheinen die meisten Gitarrenriffs, als sie einfach in die Ecke des "Death Metal" stellen zu können und auch zu wollen. Wie das Projekt "Control Denied" beweist, ist der Gute jederzeit fähig Songs zu schreiben, die hervorragend in die Ecke des progessiven Metals gestellt werden können und sich dort erstklassig positionieren.
Der sehr guten Produktion dieses Albums ist es zu verdanken, daß jeder Song für sich den Zuhörer überrollt wie ein D-Zug, so wie es dieser musikalischen Meisterleistung gebührt. Der exzellente, teilweise an frühe Kreator (Mille lässt grüssen) erinnernde, Gesang ist dermasen gut positioniert, dass er die musikalischen Nuancen ein keinem Moment übertüncht.
Unterstützt von einer Rhythmus-Sektion, die immer wieder melodiöse Bassläufe paart mit einer Schlagzeugarbeit, die erst einmal getoppt werden will - wer hat Richard Christy eigentlich soviel Speed eingeflösst während dieser LP-Produktion?
Die messerscharfen Gitarren-Riffs tun ihr übriges, die elegant, einfach exzellent in Szene gesetzten Gitarren-Soli werden immer wieder unterstützt durch schnell wechselnde Rhythmus-Wechsel, die das Album zu einem einzigartigen Erlebnis machen.
Der unverkennbare Death-Sound wird hier gepaart mit einer Spirituosität, wie sie - in meinen Augen - noch kein Chuck Shuldiner Album vorher bot. Der Übergang von einer Gefühlsregung in die andere ist hier so fliessend, wie nie zuvor, die eine Sekunde noch fordernd, die nächste gebend macht dieses Album klar, dass der Zuhörer beides tun muss - fordern und geben.
Für taube MTV-Hype-Shit-Ohren sicherlich kein Wurf, für Freunde anspruchsvollen Death-Metals und ausserdem - und ganz besonders - für Freunde des progressiven Elements in der metallischen Infrastruktur ein absolut hörenswertes Album, für Death-Fans - man möge mich prügeln dafür - der allerletzte Hinweis wohin die Reise gehen muss:
DEATH
P.S.: R.I.P. Chuck, let the Metal flow.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt nix besseres !, 11. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Mein lieber Mann was einem hier geboten wird is nicht mehr von dieser Welt. Man hatte ja immer gedacht , aus Death wird nix mehr wegen der vielen Member - Wechsel. Da wurde man aber mit diesem Album eines besseren belehrt. Der Gitarrensound is einmalig , der Drummer göttlich. Auf dieser Platte stimmt einfach alles von vorne bis hinten. Es gibt nix schlechtes. Und das ist Death - Metal ? Ursprünglich ja aber das ist um Klassen besser. Hier ist richtige Dynamik drin, unfassbar abwechslungsreich, geil melodisch und teilweise wieder brutal. Alles zusammen ergibt dieses musikalische Meisterwerk was bisher niemand zu toppen vermochte. Mein persönliches Lieblingsalbum weil man sich daran tot hören kann ohne das einem der Apetitt vergeht. Die Songs sind bis ins kleinste Detail ausgetüfftelt. Man fragt sich " Was geht bei denen im Kopf

vor ? " , aber das vermag wohl nur der Meister " Schuldiner " zu wissen der leider nich mehr unter uns weilt. Kaum auszudenken was passiert wäre, hätte er noch weiterhin diese geniale Musik gemacht.

Also ran an den Silberling, PLICHTKAUF !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "What???...PAIN!!!", 13. Mai 2010
Von 
Max Born "Born Dead" (Malibu, LA mit Blick aufs Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Eine echte Über-Platte. Meilenweit von den Anfängen entfernt und die waren schon Lichtjahre der Konkurrenz voraus. Chuck Schuldiner war Gottes Geschenk an Death Metal (oder in dem Genre vielleicht eher Satans Geschenk). Braucht etwas Einhörzeit (ca. eine Woche). Hatte mich auf allmusic belesen und da war die Platte ebefalls wie wild gelobt worden. Anfangs hatte mich das gewundert, sie erschließt sich erst beim dritten, vierten Hören. Hat eine Intensität, die vielleicht mit so etwas wie Metal Militia von Metallica oder Slayers Angel of death vergleichbar ist, ist aber weit experimenteller und ich würd meinen, technisch und kompositionell sowieso anspruchsvoller. Hat Death Metal längst hinter sich gelassen. Der Wahnsinn ist die Eindringlichkeit mit der Herr Schuldiner sich die Hölle aus der Brust schreit. Trotz komplexer Komposition und epischer Liedlängen haben die meisten Tracks Ohrwurmcharakter. Beweis? Meine Frau schreit mich mittlerweile mit einem heiseren: "What?....PAIN!!!" an wenn ich über Death rede.
Kaufen, Preis egal!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der König des anspruchsvollen Death Metal mit seinem Vermächtnis!, 4. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: The Sound of Perseverance (Audio CD)
Das letzte Album von Death ist auch gleichzeitig das Technischste von dieser genialen Band, Traurigerweise ist Chuck Schuldiner am 13.12. 2001 an Krebs gestorben und hinterlässt in der Metalwelt eine nicht zu schließende Lücke. Mit TSOP hat er sich aber selbst übertroffen und hat ein spielerisches wie auch technisches Meisterwerk erschaffen das so schnell von keiner Death Metal Band getoppt werden kann. Bis heute hat es keine andere Band geschafft auf technisch so hohen Niveau zu spielen und gleichzeitig so “eingängige” Songs im Death Metal zu schreiben, was Death schon seit “Spiritual Healing” auszeichnete. Der Songaufbau der einzelnen Lieder ist noch verschachtelter und anspruchsvoller aber auch recht melodisch, trotzdem sind die Songs verhältnismäßig eingängig und nicht zu überladen! “Evil” Chuck grunzt auch nicht mehr wie auf den Vorgängerscheiben, sondern krächzt und kreischt vielmehr, dazu ist die komplette Band ausgewechselt wurden, das ist auch der einzige Minuspunkt an der Scheibe! Eigentlich sollte ja Steve DiGiorgio wieder den Bass einspielen, musste aber kurzfristig absagen was natürlich sehr schade ist, gilt er doch als der beste Bassist der gesamten Metalszene! Hinter dem Schlagzeug sitzt Richard Christy der seinen Job sehr gut macht aber weit weg von der Genialität und Virtuosität eines Sean Reinert und der Urgewalt eines Gene Hoglan ist. Um es besser auszudrücken, es fehlen die einzelnen Glanzlichter der Musiker, Chuck ausgenommen, die man so oft auf “Human” und besonders auf “Individual Thought Patterns” bestaunen konnte. Nicht desto Trotz ist diese Platte die technischste aller Death Alben, dass hat damit zutun das sich Chuck unglaubliche Riffs und Solis auf der Gitarre ausgedacht hat und sie meisterhaft umsetzt und allen Möchtegerngitarristen zeigt wie man dieses Instrument ordentlich bedient. “Scavenger of Human Sorrow” vereinigt alles was Death jemals ausgemacht hat, hohes spielerisches Niveau, Härte, Tempowechsel und Breaks in Masse, dazu gesellt sich immer wieder eine geniale Melodie wie sie nur Death hinbekommen!

Der Sound ist druckvoll und klar, was man ja auch von einer Morrissound-Produktion erwartet. Der Bass geht etwas unter ist aber nicht weiter schlimm und der Drumsound ist sehr dominant was man besonders von dem Beckensound sagen kann was einen besonderen Reiz ausmacht! Alle 8 Songs sind großartig und zeigen wieder auf wer in diesem Genre “Death Metal” auf dem Thron sitzt. Zum Abschluss versucht sich Chuck an einem großen Judas Priest Klassiker, es sei dahin gestellt ob dieser gut umgesetzt ist oder nicht, Fakt ist das Death hörbar Spaß daran hatten und es zu keiner Zeit peinlich klingt.

Fazit: Ein besseres Vermächtnis hätte uns der gute Chuck nicht hinterlassen können!

Rest in Peace Chuck Schuldiner!
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