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am 22. Oktober 2007
Sykes mischt in seinem Buch Biologie und Geschichte in ungleichen Teilen. Er beginnt damit, die Grundlagen seiner Vision zu erklären und auch die Basis seiner Forschungen. Nicht immer hatten es Forscher so leicht wie heute, die Abstammung einer Person zu erkennen. Den Anfang machten oberflächliche Merkmale wie Haut- und Augenfarbe, später kamen die Schädelform (die erst aufwändig vermessen werden musste) und die Blutgruppe hinzu. Die Entdeckung der DNS war ein großer Durchbruch für die Biologie. Und sie ist es auch, die uns mit unseren Vorahnen verbindet: auf der mütterlichen Seite die mitochondriale DNS und auf der väterlichen Seite das Y-Chromosom, nur vom Vater zum Sohn weitergegeben. Aufgrund dieser beiden Merkmale konnte Sykes ein genetisches Profil erstellen, das alle Menschen in „Clans“ gruppiert.

Die Reise beginnt in Irland und führt über Schottland und Wales nach England. Zu jedem Gebiet gibt Sykes eine ausführliche geschichtliche Grundlage – denn nicht überall gab es die gleichen Veränderungen. England war viel stärker von der Besiedlungen durch die Normannen betroffen als der Rest, während die nördlichen Gebiete schon viel früher und auch häufiger mit Wikingern zu kämpfen hatten, die in Großbritannien nicht nur Beute, sondern auch Land zum Siedeln suchten. Daraus ergab sich für jedes Gebiet eine einzigartige Zusammensetzung aus den verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Auch die indigenen Gruppen, es seien die Pikten in Schottland beispielhaft erwähnt, finden Erwähnung.

Nach der Geschichte zu jedem Gebiet kommt eine Beschreibung der dort gefundenen DNS, nach Verbreitung der einzelnen Clans geordnet und noch einmal ausführlich erklärt. Abschließend findet im letzten Kapitel des Buches eine Zusammenfassung der Ergebnisse statt. Das Buch wird durch einen kurzen Appendix, in dem sich Tabellen finden, die die genaue Aufteilung in die Clans beschreiben, und einen Index abgeschlossen.

Sykes hat sich ein großes Projekt vorgenommen und es geschafft, seine Zielsetzung (ein genetisches Profil Großbritanniens zu erstellen) zu erfüllen. Die Zielsetzung dieses Buches dagegen wurde nicht ganz erreicht.

Sykes hat einen gut lesbaren, kolloquialen Stil, der sich in einem populärwissenschaftlichen Buch ganz gut macht. Auch schafft er es, die biologischen Vorgänge so zu beschreiben, dass auch Laien verstehen, was gemeint ist.
Leider gehören dazu auch vermehrt Wiederholungen – es ist zwar schön, Begriffe aus früheren Teilen des Buches wieder kurz zu erklären, allerdings tut Sykes das auch für viele triviale Dinge. So wird die Tatsache, dass sich Sykes’ Gruppe auch Blutspendeaktionen zu Nutzen machte (denn da wurde ja bereits Blut abgenommen, das man verwenden konnte), in vielen Teilen des Buches wieder erwähnt. Unnütze Wiederholungen, die kaum dem Verständnis helfen.

Am meisten schmerzt jedoch, dass die Analyse zum Teil sehr kurz geraten ist. Oft werden Schlussfolgerungen in einem Satz oder zwei abgehandelt und auf die Auswirkungen der Befunde wird zumeist nur oberflächlich eingegangen. Auch wenn einige überraschende Aussagen, wie zum Beispiel über die Verbreitung von normannischen Clans, gut und ausführlich erklärt werden, so fehlt dem Leser doch manchmal das Verständnis, warum ein bestimmter Fund so wichtig (oder auch so unwichtig) ist. Hier hätte man durchaus mehr Informationen einbringen und diesen Teil ausführlicher gestalten können. Es hätte dem Leser (und dem Buch) nur geholfen.

Das Englisch, das Sykes verwendet, ist gut zu lesen. Allerdings sollten nur Leser mit fortgeschrittenen Englischkenntnissen dieses Buch kaufen, denn ein einfaches Englisch ist es nicht. Aber wer nicht die Mühe scheut, das ein oder andere Wort nachzuschlagen, dem wird dieses Buch keine Probleme bereiten.

Fazit: ein gut geschriebenes Buch, ansprechend für den Leser gemacht. Allerdings sind die Analysen, die der Autor verspricht, etwas mager ausgefallen.
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