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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Idee, perfekt umgesetzt
'Liebe: das tödlichste aller tödlichen Dinge. Sie bringt dich um, wenn du sie hast und wenn du sie nicht hast.' (Love: The deadliest of all deadly things: It kills you both when you have it and when you don't.)

Die 17-jährige Lena hat noch 95 Tage vor sich, bis sie der Heilprozedur unterzogen wird, die sie endgültig vor der deliria amor...
Veröffentlicht am 1. Februar 2011 von Kantorka

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bad Execution of a Nice Idea
What it’s about: Lena lives in a world where love is a recognized disease and everyone gets scheduled to have the capability to love removed at age 18. She has no doubts that this is the right thing to do until she meets - surprise, surprise - a boy.
Writing: 2/5
This makes me so sad. I know that Lauren Oliver is a great writer, but in Delirium she seems...
Vor 3 Monaten von The Bookavid veröffentlicht


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Idee, perfekt umgesetzt, 1. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Taschenbuch)
'Liebe: das tödlichste aller tödlichen Dinge. Sie bringt dich um, wenn du sie hast und wenn du sie nicht hast.' (Love: The deadliest of all deadly things: It kills you both when you have it and when you don't.)

Die 17-jährige Lena hat noch 95 Tage vor sich, bis sie der Heilprozedur unterzogen wird, die sie endgültig vor der deliria amor nervosa, der Krankheit Namens Liebe, kurieren wird. Jugendliche unter 18 Jahren können nicht kuriert werden, da das heranwachsende Hirn dauerhaften Schaden bei dem Eingriff erleiden kann. Lena kann es jedenfalls kaum erwarten. Ist sie dann doch endlich so normal wie alle anderen und kann das Stigma einer krankheitsbedingten Familientragödie loswerden.

Doch bevor es soweit ist, hat Lena noch einen Sommer vor sich mit Zeit für ihre besten Freundin, mit dem Schulabschluss, mit der Prüfung ihrer Kompartibilität zum System und mit der Auswahl ihres potentiellen Lebenspartners. Auch das Undenkbare könnte geschehen - eine Infektion mit der Krankheit.
Tatsächlich ändert sich alles als Lena Alex kennenlernt...

Lauren Olivier entwickelt in Delirium ein beängstigendes Zukunftsszenario, in dem zwar Armut, Verbrechen und Betrug kaum noch eine Rolle spielen. Dafür müssen die Bürger aber ein totalitäres System mit ständiger Überwachung, Razzien und Kontrollen in Kauf nehmen. Das System schreibt beispielsweise vor, was gelesen werden darf. Bestimmte Autoren sind verboten, Poesie sowieso und Shakespeares Romeo und Julia gilt als Paradebeispiel für die Zerstörungskraft der Krankheit.
Das System greift unbarmherzig durch, denn immer noch gibt es Sympathisanten und 'Invalide' (Erwachsene, die nicht geheilt wurden oder geheilt werden konnten) die Widerstand leisten, Proteste organisieren und 'gefährliches Gedankengut' am Leben erhalten. Den erwachsenen Bürgern ist die Kontrollwut des Systems weitgehend egal, ja sie begrüßen sie sogar oft, sind durch den Heileingriff alle verbliebenen Gefühle etwa Freude, Angst, Wut etc. nur noch gedämpft vorhanden.

Lena ist eine unauffällige junge Frau, die versucht, sich wie eine Paradebürgerin zu verhalten. Unbedingt möchte sie ihre Familiengeschichte vergessen machen. Durch Alex erfährt sie Dinge über sich und ihre Vergangenheit, die eine interessante Wandlung in ihr auslösen und ihren Widerspruchsgeist wecken. Dabei spielt die Liebe und das Entdecken dieses Gefühls natürlich eine entscheidende Rolle...

Das Buch ist unglaublich berührend, beängstigend und spannend. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil (wer Before I Fall/Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie kennt, weiß das schon): fesselnd, einfühlsam und auf den Punkt gebracht. Delirium ist ein absoluter Hochgenuss und würde von mir auch noch mehr Sterne bekommen... Für mich jetzt schon ganz oben auf der Top-10-Bestenliste 2011.

Die deutsche Ausgabe soll im Herbst 2011 bei Carlsen erscheinen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Dystopie wie sie kaum besser sein könnte, 18. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Taschenbuch)
Inhalt

Die 17-jährige Lena zählt die Tage bis zur ihrem 18. Geburtstag, denn an diesem Tag wird sie von der schlimmsten Krankheit der Menschen geheilt: Amor deliria nervosa, besser bekannt als Liebe.
Lena lebt nämlich in einer Gesellschaft, die alle negativen Gefühle, wie Hass und Neid auf die Liebe zurückführen. Sie kann sogar zum Tod führen.
Lena ist fest davon überzeugt, dass ihr diese Heilung ein glückliches und besseres Leben ermöglichen wird. Sie hält sich auch brav an alle von der Gesellschaft auferlegten Regeln. Dieses Verhalten ändert sich jedoch schlagartig als sie auf Alex trifft. Er ist der erste Junge, außerhalb ihrer Familie, mit dem sie jemals gesprochen hat und schnell verlieben sich die beiden - werden also mit amor deliria nervosa infiziert. Sie können ihre Liebe aber nur im Geheimen ausleben, werden sie entdeckt können sie bestenfalls mit einem Leben in Gefangenschaft rechnen...

Meinung

Mit "Delirium" legt Lauren Oliver, die vielen seit ihrem Debüt "Before I fall" ein Begriff ist, ihre erste Dystopie vor. In dieser erschafft sie nicht eine neue Welt, sondern platziert die Handlung in einer Welt, die der unseren sehr ähnlich ist, mit dem kleinen aber wichtigen Unterschied, dass die Liebe als Krankheit angesehen wird. Und zwar nicht irgend eine Krankheit, nein, amor deliria nervosa, ist die gefährlichste und gefürchtetste Krankheit der Menschheit.
Diese Idee wurde in "Delirium" sehr gut umgesetzt. Besonders interessant waren die Auszüge aus Büchern, die die Gesellschaft eingeführt haben. Dabei wurden uns bekannte Bücher, wie die Bibel, so abgeändert, um den Menschen klar zu machen, zu was die Liebe führen kann. Auch Shakespeares "Romeo und Julia" wird in den Schulen gelesen, da es als gutes Beispiel für die negativen Auswirkungen der Liebe angesehen wird.

Die Bewohner von Portland haben sich sehr gut an die Gesetze der Regierung angepasst. Sie leben ihr Leben ohne Liebe und auch ohne Glück, bemerken aber gar nicht, dass sie etwas in ihrem Leben vermissen. Ihnen ist nur wichtig nicht aufzufallen und keine Probleme mit der Regierung zu bekommen. Es herrschen sehr strenge Gesetze, zum Beispiel dürfen sich Mädchen und Jungs nicht berühren, nicht einmal miteinander sprechen. Die Ausgehzeiten sind streng limitiert und auch sonst ähneln die Gesetze jenen einer Diktatur. Nur wenige haben sich ihr selbstständiges Denken erhalten und widersetzen sich den strengen Vorgaben. Die Strafen für solche Gesetzesüberschreitungen sind knallhart und nur wenige "Verbrecher" werden je wieder gesehen.

Auch die 17-jährige Lena wächst in dieser Gesellschaft auf und ist zunächst sehr brav und angepasst. Von ihrer Mutter, die an amor deliria nervosa gestorben ist indem sie Selbstmord begangen hat, fühlt sie sich im Stich gelassen. Außerdem hofft sie, dass sie nicht eine gewisse Veranlagung dafür hat, auch an der Liebe zu erkranken und sehnt daher ihren 18. Geburtstag herbei, an dem sie geheilt wird.
Ihre Freundin Hana hingegen hinterfragt den Sinn dieser "Heilung" und bringt sich außerdem in Gefahr, indem sie an illegalen Partys teilnimmt. Hana war mir von Anfang an sehr sympathisch, da sie als Einzige kein Mitläufer ist, sich ihr eigenständiges Denken erhalten hat und die Regierung und ihre Gesetze hinterfragt.
Doch auch Lena macht eine starke Entwicklung durch. Als sie Alex kennenlernt, sich in ihn verliebt und mit ihm über amor deliria nervosa spricht, erkennt sie, dass sie von der Regierung nur belogen wurde und dass sie nicht so weiterleben will. Außerdem erfährt sie die Wahrheit über ihre Mutter und erkennt dass sie auch ihrer Familie nicht vertrauen kann. Daher wagt sie einen unglaublich mutigen und vor allem sehr gefährlichen Schritt.
Das Ende von "Delirium" ist sehr überraschend, aber dennoch passend, ein glückliches Ende hätte nämlich einfach nicht zu der Handlung gepasst...

Fazit

Unglaublich tolle Charaktere, eine Dystopie wie sie kaum besser sein könnte. Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass es etwas dauert bis die Handlung in die Gänge kommt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Raubt einem beim Lesen den Atem, 10. März 2012
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Taschenbuch)
Lena ist 17 und lebt in den USA zu einer Zeit in der Zukunft, in der alles anders ist als jetzt. Sicherheit und Zufriedenheit stehen an erster Stelle und damit diese beiden Dinge erhalten bleiben, hat der Staat die Kontrolle über das öffentliche und das private Leben übernommen. Mit 18 Jahren muss sich jeder einem operativen Eingriff im Gehirn unterziehen, bei dem ihm die Liebesfähigkeit zerstört wird. Denn Liebe mit all ihren Aufregungen, ihrem Kummer, ihrem Außersichsein und ihren Ablenkungen gefährden die Stabilität des Individuums und damit auch der Gesellschaft. Das sehen alle ein und machen mit. Lena ist eine von ihnen und kann es gar nicht erwarten, den 18. Geburtstag zu erreichen, um endlich vor den Gefahren der Liebe geschützt zu sein. Doch einige Wochen vor dem entscheidenden Tag lernt sie Alex kennen, der Teil der "Sympathisanten" ist, d.h. der Gegner des Systems, die im Untergrund arbeiten. Erst streubt sie sich, doch schon bald muss sie einsehen, dass sie sich mit dem Liebesvirus angesteckt hat. Und plötzlich gehen ihre Augen auf, was das System angeht...

Zwar wird der erste Teil in manchen Rezensionen als eher langweilig beschrieben, aber ich kann das eigentlich nicht sagen. Lauren Oliver hat ganze Arbeit geleistet und eine wirklich überzeugende Situation geschaffen. Dass die Spannung etwas fehlt, muss so sein, denn das ist eines der Haupteigenschaften des Systems. Erst als alles langsam infrage gestellt werden kann, darf sie die Handlung in Fahrt kommen lassen. Vorher steht die Philosophie in Vordergrund. Die Figuren sind allesamt sehr überzeugend. Ob Lena, ob Alex, Lenas Familie, ihre Freundin, alles stimmt und ist sehr komplex oder eben kaum komplex bei den Figuren, die schon von der Liebe geheilt sind und nur dahinplätschern, statt zu leben. Es kommt in der Geschichte zu einigen unvorhersehbaren Wendungen, die es in sich haben. Gegen Ende wird es vielleicht etwas zu viel. Dass man von dieser Geschichte kein Happy End erwarten kann, ist selbstverständlich, aber die gewählte Lösung hat mich schließlich nicht absolut überzeugt. Ich ziehe deswegen eigentlich nur einen halben Stern ab, aber das kann man ja nicht. Denn auch wenn man die Grundsituation dieser totalitären Staaten mit ihrem Kontrollabsolutismus und den leeren Köpfen seiner Bewohner schon aus einer ganzen Reihe anderer Bücher kennt (Fahrenheit 451, Hunger Games, 1984, Brave New World etc.), so ist Lauren Oliver hier doch eine sehr überzeugende Variation gelungen. Und gut geschrieben ist sie noch dazu. Auf Band 2 und 3 kann man gespannt sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Amor Deliria Nervosa", 8. Februar 2012
Von 
josbookcorner (Espa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
Nein!
So kann sie es doch nicht enden lassen. Fassungslos sass ich im Auto als der letzte Satz von "Delirium" verklungen war.
Da ich nicht wusste, was mich bei diesem Buch erwartet, habe ich es mir als Hörbuch runtergeladen. Ich hatte bei audible.com noch einige "credits" und entschied mich daher für die US Version, mittlerweile wünschte ich mir, ich hätte das Buch gekauft, auch wenn die Lesung von Sarah Drew hervorragend war!

"Amor Deliria Nervosa" so nennt man die Krankheit in Lenas Welt. Sie ist hoch ansteckend und so gefährlich, dass man die Bevölkerung um jeden Preis davor schützen muss.
Portland, USA, irgendwann in der Zukunft - Gefühle sind unerwünscht, Liebe die Gefahr Nummer 1, alles ist streng geregelt. Um die Menschen zu kontrollieren, unterzieht sie die Regierung an ihrem 18. Geburtstag einer Prozedur, in dem der Teil des Gehirns zerstört wird, der für Gefühle zuständig ist. Danach bekommt man einen Partner zugewiesen, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen muss. Keine Gefühle - keine Probleme.
Menschen, die sich dieser Prozedur widersetzen und somit der Krankheit "Liebe" verfallen - 'Invalids' - müssen mit allen Mitteln bekämpft und ausgelöscht werden.

Lena fiebert dem Tag ihres Eingriffes regelrecht entgegen, denn das Leben soll danach so viel einfacher werden. "Erst wenn Instinkte und Emotionen kontrolliert werden, können sie glücklich, grosszügig und gut sein". Vor ihr liegt nur noch ein Sommer, den sie hinter sich bringen muss und dann ist sie geheilt, die Gefahr gebannt, dass sie so wird wie ihre Mutter, die sich wegen dieser schrecklichen Krankheit das Leben genommen hat.

Doch dann trifft sie eines Tages auf Alex und ihr Leben gerät aus den Fugen. Lena ist es gewohnt, die Gesetze einzuhalten, der Regierung zu glauben. Gefühle sind schlecht! Mit einem Jungen alleine zu reden verboten. Aus gutem Grund! Doch wieso fühlt sie plötzlich ganz anders? Wieso merkt sie, dass etwas an diesen Regeln nicht stimmen kann? Wieso tut sie plötzlich Dinge, die sie nie tun wollte?

Nach und nach wacht Lena auf und erkennt die Manipulationen ihrer Umgebung, erkennt, was der Eingriff wirklich mit einem Menschen macht, erkennt die Lügen und die Brutalität des Regimes und verzweifelt fast an der Gleichgültigkeit der Erwachsenen, niemand kämpft, niemand wehrt sich. So will sie nie werden! Und sie wehrt sich!

Lauren Oliver hat hier ein wahrlich düstere Welt erschaffen und eine Dystopie, die einen, wenn man erst einmal "drin steckt", nicht wieder loslässt. Sie erzählt lebendig und mitreissend, zeitweise hatte ich das beklemmende Gefühl, selbst in dieser Gesellschaft zu stecken. In Zeiten, in denen Regierungen ihre Bürger immer weiter kontrollieren wollen (Acta lässt grüssen), fragt man sich, was passieren muss, damit alles noch einen Schritt weiter geht.
Die Geschichte beginnt langsam, nach und nach entfaltet sich die Handlung bis es am Ende zu einem Showdown kommt, bei dem man gar nicht so schnell lesen/hören kann, wie man möchte.

Zum Glück erscheint der zweite Teil dieser Reihe diesen Monat (in Englisch) und ich muss nicht so lange warten, um herauszufinden, wie es mit Lena weitergeht.

Solange beschäftige ich mich mit einem Gedicht, das eine zentrale Rolle in "Delirium" spielt und in Lenas Welt natürlich verboten ist:

I carry your heart with me (I carry it in my heart)
I am never without it (anywhere i go you go ,my dear;
and whatever is done by only me is your doing, my darling)
I fear no fate(for you are my fate,my sweet)
I want no world(for beautiful you are my world,my true)
and it's you are whatever a moon has always meant
and whatever a sun will always sing is you

Here is the deepest secret nobody knows
(here is the root of the root and the bud of the bud
and the sky of the sky of a tree called life; which grows
higher than the soul can hope or mind can hide)
and this is the wonder that's keeping the stars apart'

I carry your heart (I carry it in my heart)

E.E. Cunnings
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bad Execution of a Nice Idea, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Taschenbuch)
What it’s about: Lena lives in a world where love is a recognized disease and everyone gets scheduled to have the capability to love removed at age 18. She has no doubts that this is the right thing to do until she meets - surprise, surprise - a boy.
Writing: 2/5
This makes me so sad. I know that Lauren Oliver is a great writer, but in Delirium she seems to have forgotten all the basic rules of how to keep the reader’s attention. Every single chapter begins with pages and pages of reflective paragraphs about some kind of childhood memory or relationship to another character, that I as a reader, could not care less about. This wouldn’t be so bad if it was just every other chapter, if there was action that would justify these passages. But due to her talking and talking and talking I zoned out after a while. She writes well, but sometimes less is more. Cut the paragraphs.
Characters: 0,5/5
No. The protagonist Lena has such a weird way of thinking, it made my head hurt. If you’re brought up in a society that stigmatizes and makes you fear a certain thing so much that it is said to KILL you, why would you then look out for it?
Because the boy is pretty? Because the boy is pretty. Sigh.
There are not many characters that I have left to rate, nobody is paid attention to besides Hana, her best friend, and Alex, her love interest. The entire world of Delirium seems to revolve around them. I liked Hana, because she had opinions. Lena sucks up controversial topics like a sponge and copies the way of thinking of other people, she is a very flat character and absolutely not worth having her own story dedicated to. I’d rather have read about Hana.
SPOILERS AHEAD.
Plot: 0/5
Another no. It is questionable, how Oliver is able to fill 400+ pages with nothing. Honestly, nothing happens in this novel. Lena meets Alex, they get caught, they find a place to make out, they get caught, they take daytrips into the Wilds, they get caught. Lazy writing. Also the convenient coincidences. Begining at how Lena and Alex meet, to Lena finding mysterious (secret!!) locations for underground parties immediately to Alex knowing her mother personally. Come on. Zero points seem to be too much for this.

Overall:
I have never had such a difficult time trying to finish a book. Sometimes it takes me about 100 pages to get into the story - but with this one? Wow, I didn’t even care after 400 pages, I just wanted it to end. The entire concept is not thought out, you can’t just erase love and people become emotionless shells. Perfect example of how authors have to do some research before writing! This is honestly one of the worst executions of a mediocre (but promising!) plot I have ever encountered. I had such high hopes and expectations. I wouldn’t recommend it, if you’re looking for a good dystopia. Lack of world-building, lack of plot, lack of character-depth.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen consuming and just exhilarating!, 9. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Taschenbuch)
The deliria is spreading fast, only a few days left and there is no cure of this addictive novel by Lauren Oliver! Delirium- consuming and just exhilarating!

I am tempted to extend my rating system to point out the unbelievable high status Delirium has claimed in my book collection. Even before I started reading Delirium I was nothing but excited and enthusiastic about this novel. Having the summary in mind, I expected this novel to be a rocket and it turned out to be a whole fireworks.

Lena is the girl who respects each single rule of the totalitarian system. Alex is the rebel who doesn't respect one of them. Lena and Alex fall in love. And I love both of them! Although I already knew our protagonist Lena has to meet someone, somehow and fall in love with that person, I couldn't wait for it to finally happen.

The story is told from Lena's point of view. She shares her thoughts with us and we live with her through months of enormous changes. She is struggling between her duty of social commitment and obedience and the new discovered option of free opinion and feelings. I felt a very strong connection to Lena and could always imagine how she's feeling. Alex is just the boy a society like Delirium's needs to get shaken to its very foundations: wild, passionate and empathetic.

As a physical, psychical and emotional free citizen I immediately realized the cruelty and deviance of Delirium's social model and restrictions so it was very interesting to read about Lena changing her mind, learning about new living standards, love and feelings at all.

Delirium has a large romance plot which isn't unusual for any other YA novel. But as the story around Lena and Alex is set in a dystopian world where America is shut down and love is considered as a disease, their romance isn't just unusual but dangerous, too.

The romance and star-crossed lover motive are thrilling because their relationship is risky even deadly, not supposed to be, so that Lena and Alex do not only have to fight their own feelings or their families but a whole society. Their fight against society holds an enormous potential of anxiety and adventure because there couldn't be an enemy more gigantic.

Delirium consists of a huge portion of excellent writing style. Lauren Oliver's writing style is vivid, throwing in a metaphor from page to page to benefit the novel's overall style. They beautifully enrich the tragic situation of story, setting and characters, never shooting over the top, never trying to play down or aestheticise society's cruelty. She puts the smallest and the grandest wonderful forces and objects together and matches them into something infinitely poetic and beautiful.

Furthermore Lauren applies many references and adjustments to our society. I'd love to mention all my favourite quotes, but I would only end up reciting half of the novel. The most hilarious and best satiric adaptation: the 4th of July, America's present day of opening and independence is their day of isolation.

At the beginning of each chapter Lauren Oliver quotes important moral guidelines of Delirium's society and so gives the novel authenticity.

This dystopian novel shows the result of a paralyzed society which blurs into a mass of standardized shadows and the need for opposing forces. There are only a few shining lights left, trying to save the world as we know it from loosing its heart, its feelings, its humanity.

Delirium is a novel of great feelings in a world in which feelings are forbidden! Start reading Delirium immediately and dive into an outrageous dystopian world, a captivating forbidden romance and into meaningful discourses of humanity and society!

I am going to re-read Delirium just now because I don't want to leave this world so soon. Delirium immediately became one of my all time favourite novels and you all need to read it! So I say, either you buy it or you borrow it just now! Go and get it!

THE VERDICt

No words, just tears... Delirium represents the pure beauty of emotions and words of a novel in which love is considered as a disease.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Geschichte, 14. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Taschenbuch)
"Man kann nicht glücklich sein, ohne auch manchmal unglücklich zu sein..."

Nachdem mich Lauren Oliver bereits mit "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" überzeugen konnte, habe ich "Delirium" förmlich herbeigesehnt. Wieder einmal hat die Autorin bewiesen, welch großes Talent in ihr schlummert. Sie schreibt einfühlsam, federleicht und man muss ihren Schreibstil einfach mögen. Die Idee, dass Liebe eine Krankheit (Amor Deliria Nervosa) ist, ist nicht neu, allerdings wurde das Thema noch nie so schön und einfühlsam besprochen, wie in diesem Buch. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der 17-jährigen Lena erzählt.

Die Art und Weise, wie die Einwohner der Stadt, die Labore und die Umgebung beschrieben wird, ist sehr detailliert, sodass ich mir alles genau bildlich vorstellen konnte. Die Umstände sind für die Einwohner schwer, sie müssen täglich mit einer Razzia rechnen und werden wie Tiere in der Stadt eingesperrt, ohne es wirklich zu merken. Das Internet wird kontrolliert, Musik, Bücher und Gedichte, in denen die Liebe thematisiert sind, sind für die Einwohner verboten. Jugendliche unter 18 müssen dazu noch mit einer strengen Ausgangssperre leben. Menschen, die die Liebe dennoch in sich spüren, werden weggesperrt, umgebracht und im Falle von Jugendlichen, werden die Eingriffe einfach früher vorgenommen.

Die Charaktere können unterschiedlicher nicht sein.
Lena musste in ihrem Leben schon immer kämpfen. Ihr Vater ist früh gestorben und ihre Mutter hatte die Krankheit in sich und musste den Eingriff mehrfach über sich ergehen lassen. Dadurch wuchs Lena, zusammen mit ihren Geschwistern, bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf. Sie hat mit Hana nur eine wirklich gute Freundin. Während Lena sich an die Gesetze hält, ist ihre beste Freundin Hana eine kleine Rebellin, die illegale Musik hört und trotz allem noch an die Liebe glaubt. Auch wenn die beiden Mädchen noch so unterschiedlich sind, halten sie zusammen. Es fiel mir zunächst schwer, mich an Lena und Hana zu gewöhnen, beide waren mir trotz der Unterschiede zunächst zu glatt und oberflächlich, dies wurde aber während der Geschichte immer besser. Vor allem Lena wächst immer mehr über sich hinaus. Sie erkennt das System und rebelliert gegen ihre Familie und den Behörden.
Alex habe ich dagegen sofort in mein Herz geschlossen. Er ist mutig, entschlossen und durchschaut die Gesetze und Umstände in der Stadt. Durch seine Erfahrungen und seiner Herkunft wirkt er vollkommen anders und erwachsener als andere. Die Annäherung zwischen Alex und Lena ist zaghaft und sehr beherrscht. Während Alex hier den lockeren Part übernimmt, ist Lena sehr ängstlich und zurückhaltend, stellenweise sogar naiv, wenn man hier ihre Gedanken betrachtet. Allerdings geben zusammen ein gutes Paar ab, dem man nur das Beste wünscht, auch wenn sämtliche Umstände gegen die Beiden sind.

Allerdings geht es in "Delirium" nicht nur um die Liebesgeschichte, sondern auch um das System der USA und wie sie versuchen, die Liebe aus den Menschen zu löschen. Die Eingriffe werden als harmlos geschildert, sind aber alles andere als ungefährlich. Auch Lenas komplette Familiengeschichte wird hier ausführlich thematisiert.

Insgesamt konnte mich "Delirium" schnell in seinen Bann ziehen. Die Charaktere und Atmosphäre sind so interessant und spannend, dass ich dieses Hörbuch nur schwer pausieren konnte. Ich kann die Fortsetzung "Pandemonium" kaum noch erwarten. Absolut empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I love you. Remember. They cannot take it.", 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
EINDRUCK
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Es gibt Bücher, die leichtfüßig & amüsant geschrieben sind, dass man sich vor Lachen kugelt. Andere, zauberhaft romantisch, bringen einen zum aufseufzten oder weitere sind so nervenaufreibend, dass man es kaum wagt, das Buch wegzulegen, bevor nicht der Mörder Handschwellen trägt.
Kurzweilige, vergnügliche Unterhaltung.
Aber dann gibt es auch noch Bücher, die einen den Atem rauben und einen wirklich berühren, so dass man noch lange darüber nachdenken muss.
"Delirium" ist für mich so ein Buch.

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INHALT
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In Lauren Olivers Dystopie gilt Liebe, amor deliria nervosa, als tödliche Seuche, die den Verstand befällt, so dass weder klares Denken noch rationale Entscheidung für das eigene Wohlbefinden möglich sind.
Jungen und Mädchen, die separiert und Regime getreu aufwachsen, werden mit 18 Jahren einer "procedure" unterzogen, die sie unfähig macht Gefühle zu empfinden. Der Staat verspricht ihnen dadurch ewige "safety, health and happiness".

Die empfindsame Lena hat in ihrer Familie nur die negativen Seiten der Liebe kennengelernt. Sie kann es kaum erwarten, bis sie endlich das Heilmittel bekommt, und zählt die Tage bis dahin.
"Ninety-five days, and then I'll be safe."
"I don't like to think that I'm still walking around with the disease running in my blood. Sometimes I swear I can feel it writhing in my veins like something spoiled, like sour milk. It makes me feel dirty. [...]After the procedure I will be happy and safe forever."
Allmählich erkennt Lena jedoch, dass nicht alles in ihrer Gesellschaft so ist, wie es scheint.
"I don't know who I am anymore, or where I belong. That's not true. Alex. I know I belong with Alex."

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STIL
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Lauren Oliver erzählt in einer wunderschönen, poetischen Sprache, dass Leben mehr bedeutet als bloßes Existieren. Nur wer Schmerz zulässt, kann auch wahrhaftige Freude zu empfinden.
"You can't be really happy unless you're unhappy sometimes."

Die Handlung der Geschichte entwickelt sich in einem atemberaubenden Tempo mit unvorhersehbaren Wendungen.
Bis zu einem abrupten Ende, das bittersüß und unerträglich ist und allzu viele Fragen offen lässt. Erst wenn man die Fortsetzung in den Händen hält, kann man erleichtert aufatmen.

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Ich würde dem Buch zehn Sterne geben, wenn es möglich wäre. **********

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DELIRIUM:
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1. Delirium
2. Pandemonium
3. Requiem
4. Delirium Stories
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Welt ohne Liebe und Gefühle, 13. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Delirium Trilogy 1) (Delirium Series) (English Edition) (Kindle Edition)
Lena lebt in einer fernen Zukunft, in der die schlimmste aller Krankheiten erkannt und ein Gegenmittel erschaffen wurde: die Liebe. Zu ihrem 18. Geburtstag wird jeder Bürger einer Operation am Gehirn unterzogen und ist von da an geheilt von der Liebe und auch von allen anderen "negativen" Emotionen, wie Freude, Leidenschaft, etc. - einfach allem, was irgendwie mit Gefühlen zu tun hat. In dieser "perfekten" Welt gibt es so keine Eifersuchtsdramen mehr, keine Gewalt in den Familien und alle leben einfach eintönig vor sich hin, genau so, wie es ihnen vorgeschrieben wird. Der Partner wird einem zugeteilt, das Haus wird einem zugeteilt und eigentlich ist bereits der gesamte Lebensweg vorgezeichnet.

Lena fiebert diesem Tag entgegen, wenn sie endlich geheilt wird, weil sie dann auch all das Schreckliche, was sie als Kind erleben musste, endlich vergessen kann. Aufgewachsen in dem festen Glauben, dass nach diesem Eingriff alles besser wird und alles nur zum Wohle der Menschen ist, wartet sie sehnsüchtig auf ihren Eingriff. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie Alex kennenlernt und ihre wohlbekannte Welt komplett aus den Fugen gehoben wird.

Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt und hat oft eher philosophische Ansätze. Jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus den fiktiven Lehrbüchern, die über die schlimme Krankheit "Liebe" berichten, was mir sehr gut gefallen hat. Richtige Spannung kam erst fast gegen Ende auf, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Viel eher habe ich mich mit auf dieses Gedankenspiel der Autorin eingelassen und mir versucht vorzustellen, wie eine Welt ohne Liebe, ohne wirkliche Gefühle aussehen würde... Ganz ehrlich, in so einer Welt möchte ich nicht leben.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lena erzählt und so erlebt der Leser direkt mit, was diese Erziehung und diese Gesellschaft bereits mit den Kindern machen. Von kleinauf wird ihnen das Furchtbare dieser Seuche eingetrichtert und automatisch ist man irgendwann davon überzeugt, dass Liebe und Gefühle das Schlimmste sind, was einem passieren kann. Liebesgedichte sind verboten und "Julia und Romeo" wird als die größte Warnung vor der Krankheit betrachtet. Schließlich zeigt das Ende des Buches wozu die "Krankheit" einen bringen kann.
Aus dieser perversen Erziehung versucht Alex Lena heraus zu holen. Dabei geht er sehr vorsichtig und subtil vor und schafft es tatsächlich, dass Lena ins Grübeln kommt und anfängt viele Dinge zu hinterfragen. Ihre Entwicklung hat mir dabei sehr gut gefallen und ich fand es sehr gut nachvollziehbar, dass sie Zeit braucht und nicht von jetzt auf sofort auf einmal der große Rebell wird. Lena ist eigentlich gar kein Rebell und ich fand es auch sehr gut, dass sie insgesamt nicht besonders ist. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders intelligent, einfach mehr oder weniger der "Normalo", der zum Nachdenken gebracht wird.

Die anderen Figuren bleiben leider, aufgrund der Ich-Perspektive, blass und ich hätte mir schon gerne gewünscht mehr über die anderen Figuren zu erfahren.

Das Ende ist natürlich offen und auch noch sehr tragisch und zwingt den Leser quasi dazu sich auch Teil zwei zu holen. Ich hätte mir Teil zwei zwar so wieso zugelegt, finde es aber immer irgendwie nervig, wenn man so zu den nächsten Bänden gezwungen wird.

Alles in allem aber trotzdem ein schönes Buch mit schönen poetischen Ansätzen, dass mich sehr zum Nachdenken gebracht hat
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konnte meinen Erwartungen nicht ganz erfüllen, 23. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delirium (Taschenbuch)
Inhalt
Lena wächst in einem Amerika auf, in dem Liebe als Krankheit gilt. Und tatsächlich haben Wissenschaftler vor einigen Jahren ein Mittel gegen diese "Krankheit" entwickelt.
Kurz vor ihrem 18. Geburtstag muss sich Lena einigen Tests unterziehen, mit denen ein möglicher Partner für Lenas Zukunft ermittelt wird. Denn wenn sie 18 wird, wird sie auch endgültig gegen die Liebe geheilt. Diesen Tag erwartet sie mit Sehnsucht, denn sie fürchtet sich, besonders anfällig für Liebe zu sein, wie es ihre Mutter war, ihre Mutter, die nicht geheilt werden konnte. Und dann machen die Äußerungen ihrer besten Freundin Hana Lena zu schaffen. Denn allen Anschein nach ist auch Hana ein Sympathizer, jemand, der für die Liebe ist und den Invalids, denen, die nicht geheilt sind, hilft. Lena weiß nicht, wie sie mit diesen Veränderungen umgehen soll und als sie kurz vor ihrem Geburtstag Alex trifft, der ein Jahr älter ist als sie uns somit schon geheilt sein müsste, erfährt sie Gefühle, die eigentlich verboten sind.

Meine Meinung
Dieses Buch habe ich mir gekauft, als es vor einiger Zeit bei Amazon eine Aktion gab, man könne drei englische Bücher für 15€ kaufen. Dieses Buch war zwar nicht dabei, aber sein Nachfolger Pandemonium. Da ich schon sehr viel Gutes von dem Buch Delirium und der Autorin gehört habe, dachte ich, greife ich mal zu und bestellte den ersten Band gleich mit. Vorneweg kann ich schon sagen, dass das Buch mich bei weitem nicht so begeistert hat wie viele andere Leser.
Das Cover zu dem Buch ist sicherlich nicht hässlich, aber ich persönlich bin kein großer Fan von Büchern, auf denen groß das Gesicht einer Frau/eines Mädchens abgebildet ist. Leider kommt man um solche Covergestaltung heutzutage schwer herum. Das deutsche Cover gefällt mir diesmal, auch wenn ein Gesicht darauf zu sehen ist, ein wenig besser.
Lena ist ein Hauptcharakter, der mich sehr im Zwiespalt zurück lässt. An sich ist sie durchaus sympathisch und man fühlt mit ihr mit, schließlich hat sich schon Schlimmes im Leben durchlitten und sie kennt es auch nicht anders, als dass die Liebe eine Gefahr darstellt, aber dann ging sie mir zeitweise ein wenig auf die Nerven. Warum? Nunja, sie scheint eine sehr angeschlagene Konstitution zu haben. Jedes Mal, wenn etwas unangenehmes passiert, wird sie fast ohnmächtig, ihr wird schlecht, sie schwitzt und bekommt höllische Kopfschmerzen. Alles wirkt sich bei ihr körperlich aus und um ehrlich zu sein fand ich das ein wenig übertrieben. Ich habe beim Lesen regelrecht die Augen verdreht, wenn Lena wieder einen ihrer Schwächeanfälle bekam. Im Gegensatz zu Lena war Hana ein wirklich interessanter Charakter und mir sympathischer als die Protagonistin. Sie wirkte um einiges intelligenter, allein dadurch, dass sie das ganze System "Liebe = Krankheit" hinterfragt und nicht einfach so hingenommen hat. Ihr rebellischer Charakter war sehr erfrischend, Lena war dagegen nur das nette liebe Mädchen von nebenan.
Nebenbei wurde es auch ein wenig anstrengend, das Buch zu lesen, denn erst ab etwa der Hälfte nahm die Handlung wirklich an Fahrt auf, die ersten 200 Seiten waren in meinen Augen eher Einleitung und Beschreibungen. Die waren durchaus nicht uninteressant und man erfuhr viel über die Problematik der Liebe und den Hintergrund der Impfungen, auch die Zitate aus dem Book of Shhh, das es nur in dem Buch Delirium gibt, waren sehr informativ, aber dennoch dauerte es einfach zu lange, bis wirklich etwas passierte.
Weitere Probleme hatte ich mit dem Problem an sich - mit der Tatsache, dass die Liebe das Übel war. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber in anderen Dystopien fand ich die "Probleme" etwas überzeugender (wie in Divergent oder The Declaration), die Tatsache, dass Liebe als Krankheit angesehen wird und dass die Menschen es einfach so hinnehmen, dass man ihnen am Gehirn rumpfuscht fand ich ein wenig befremdlich und noch weiter an den Haaren herbei gezogen als es sowieso schon oft in Dystopien der Fall ist.
Dennoch gab es auch etwas Positives an diesem Buch: Obwohl Lena anfangs mir ziemlich auf die Nerven ging mit ihren Schwächeleien, wurde sie dann irgendwann, nach 200 Seiten, mutiger, selbstbewusster und stärker. Auch wenn diese Verwandlung viele Seiten benötigte, war sie dennoch schön und authentisch beschrieben und man erkennt, wie Lena über sich hinaus wächst und die Liebe nicht mehr fürchtet. Auch die Zitate aus dem Book of Shhh und den Kinderreimen aus Lenas Welt waren wirklich bereichernd für das Buch. Sie gaben noch ein wenig mehr Einblick in die Geschichte.

Fazit
Leider konnte mich Delirium nicht wirklich überzeugen und ich hatte, trotz einer längeren Lesepause mittendrin, nicht einmal das Bedürfnis, das Buch aufzuschlagen um zu wissen, wie es weiter geht. Die Handlung hat mich nicht gefesselt. Lena war zudem, zwar kein unsympathischer, aber ein anstrengender Charakter und es fiel mir manchmal schwer, ihr und ihren Gedankengängen zu folgen. Dennoch konnte man bei ihre eine interessante Weiterentwicklung beobachten. Zum Ende hin wurde die Geschichte ein wenig vielversprechender und alles lief auf einen ziemlich spannenden Showdown hinaus, aber das konnte mich nicht ganz überzeugen. Dennoch werde ich sicherlich irgendwann mal den zweiten Band lesen. Nur nicht jetzt, denn jetzt brauche ich eine Pause von der Geschichte.
Daher vergebe ich abschließend 3 Sterne

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