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am 28. Januar 2011
Das Album habe ich bis jetzt dreimal gehört und es wirklich sehr gut gelungen!

wo Prinz Pi auf seinem 2008 erschienen Album Neopunk noch eine leidlich gelungen "Nerdhymne" schreibt, um einen Kontrast zu der sich immer eindimensionaler darstellenden Rapszene zu schaffen, enthält Rebell ohne Grund einen Song wie "der neue Igod" , welcher nicht nur durch einen originellen Beat auffällt, sondern schlechtem Battlerap auf sympatische Art und Weise ad absurdum führt.

Die musikalische, aber vor allem die lyrische Entwicklung von Friedrich Kautz ist mit diesem Album ein weites Stück vorangegangen. Klangen auf den letzten Alben, die auch schon da vertretenen persönlichen Songs noch teilweise eher gewollt ( abgesehen vom grandiosen "du Hure 2009"), so schafft es der Prinz bei diesem Album, während er mit Leichtigkeit über die Beats flowed eine lyrische Tiefe zu entwickeln, die seines gleichen sucht. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Texte schwer zu verstehen oder vielfach interpretationsbedürftig sind, sondern vielmehr, dass der Künstler es schafft seine Geschichten verständlich und zugleich bewegend seiner Hörerschaft zu vermitteln
Dies dürfte auch das maßgebliche an Prinz PI's Entwicklung der letzten Jahre sein. Er schafft es tiefgründige, teils philosophische Texte mit Lebenssachverhalten zu verknüpfen, die jeder kennt.

Gekonnt legt er in Songs wie : "Drei Kreuze für Deutschland" und "Krieg@Home" den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die Probleme lieber verdrängt, als sich mit ihnen auseinanderzusetzen und obwohl die angesprochenen Probleme schon von vielen anderen thematisiert wurden, schafft es der Prinz sie auf seine eigene Art zu interpretieren und das Problembewusstsein der Menschen zu schüren

Der einzige Kritikpunkt ist die Mitte des Albums, welche sich größtenteils mit Frauenproblemen auseinandersetzt. Hier hat man das Gefühl , dass ein Song weniger es auch getan hätte.

Alles in allem schmälert dies aber nicht den grandiosen Gesamteindruck, den man beim hören von Rebell ohne Grund erhält .

Zum Schluss des Albums steigern die Songs sich noch einmal merklich. So schafft es Prinz Pi den "Atzenrapper" Frauenarzt, der schon auf Neopunk vertreten war bei dem Song "der Rand II" wieder zum anständigen rappen zu animieren.

"Morgengrauen" mit Mudi und RAF Camora besticht durch sehr schönen Orgelsound, der eine perfekt Atmosphäre für die Texte von den drei schafft.

"Laura" eine extrem emotionale Reflexion, bei der man die Gefühle des Rappers fast aus den Kopfhörern springen hören kann ist ein weiteres Highlight.

Ganz am Ende spricht Friedrich Kautz vom "Beweis dagegen" gegen schlechten Rap, gegen platte Phrasen und gegen Eindimensionalität.

Diesen Beweis hat Prinz Pi mit diesem Album eindeutig angetreten!
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am 28. Januar 2011
Prinz Pi war einer der ersten Interpreten durch den ich Deutschrap angefangen habe zu hören, denn er vereint einfach Lyrics auf höchstem Niveau, mit sprachlichen Mittel auf guten Beats. Allerdings gab es für mich auf den vorherigen Alben immer mal Lieder, die ich mir einfach nicht anhören konnte, das ist bei diesem Werk aber anders, deswegen "unskipbar" , da man keinen Track skippen muss.
Biztram hat einen unglaublich schönen, leichten und eingängigen Soundteppich erstellt, auf dem Pi mit Vergleichen, seinen Emotionen und detailverliebten Storytelling punkten kann. Die Themenvielfalt reicht von dem Angeben mit eher uncoolen Attributen in "Der neue iGod" ("Ich hänge ab am Teilchenbeschleuniger") bis sehr persönlichen Liedern wie zum Beispiel "Laura", in dem er über eine Ex-Freundin rappt, die sich selbst umgebracht hat. Ganz groß!
Auch die Features reihen sich sehr gut ein, wobei mich Mudi am meisten überrascht hat.
Insgesamt ein grandioses Album, was quasi der "Beweis dagegen" ist.
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am 28. Januar 2011
Der erste Track auf dem neuen Album heißt "Bombenwetter" und fängt sehr ruhig an. Prinz Pi stellt sich erst einmal vor und heißt den Zuhörer herzlich auf seinem neuen Album Willkommen. Seine Raps sind hier mehr gesprochene Phrasen als Rap, die Reime bleiben aber trotzdem nicht außen vor. Schon hier merkt man ihm eine gewisse rebellische Haltung an. Schöner Introtrack der Lust auf mehr macht. Weiter geht es mit dem Song "Der neue IGod", welcher schon beim Beat ankündigt, dass es hier wesentlich flotter zugehen wird. Pi flowt hier wirklich grandios und es macht riesige Laune ihm zuzuhören. Die Reime sind originell und auch immer wieder sehr humorvoll! Volltreffer! Nun folgt der vorab bereits veröffentlichte Song "Du bist", der ein Liebessong ist und laut Pi "stellvertretend für die eine große Liebe sein soll". Der Beat passt und Pi spricht hier mit Sicherheit sehr vielen Menschen genau aus der Seele. Erneut ein Volltreffer! Weiter geht es mit "Virus" welches von Gitarrenklängen begleitet wird. Auch hier ist Pi teilweise schön Sozialkritisch und verpackt das Ganze in einem tollen Flow. In meinen Augen gibt es auch hier wieder einen absoluten Volltreffer! "Generation Porno" ist dann eine Liebeserklärung an die Jugend und Pi flowt hier als gäbe es kein Morgen. In solch einer Geschwindigkeit hat man ihn schon lange nicht mehr erlebt.

Auf seinem nächsten Song "Krieg @ Home" bekommen wir dann zum ersten Mal Feature Gäste präsentiert, in Form von E-Rich und Chefkoch, die ich beide nicht wirklich kenne. Der Part von Pi ist gewohnt gut und sehr kritisch, allerdings machen auch die 2 Gäste eine sehr gute Figur und wandeln auf den Spuren von Pi, auch wenn sie dessen Klasse nie ganz erreichen! Weiter geht es mit "Drei Kreuze für Deutschland" welche von Opfern des Krieges handelt.Trauriges Storytelling, aber perfekt rübergebracht. Mit "Etc." geht es dann weiter und wieder schafft Pi es vielen Menschen aus der Seele zu sprechen. Toller Song, wenngleich nicht überragender Beat. "Schlaflied" heißt dann der nächste Song auf diesem Album und wieder haben wir es mit einem klasse Song zu tun, der sich mit Themen der Allgemeinheit auseinandersetzt. Als nächstes erwartet uns das "Wunderkind" und Pi wandelt weiterhin konstant auf dem Niveau, dass er schon seid dem Anfang des Albums seinen Zuhörern zeigt.

Song Nummer 11 hört auf den Namen "Marathon Mann" und kommt mit einem Beat daher der zuerst etwas ungewöhnlich ist, aber sich schnell zu einem richtig starken Ding entfaltet. Mit "Eifer und Sucht" bringt Pi dann einen Song, der etwas ruhiger daherkommt, aber nicht minder ernst als die vorherigen. Toller Text wieder einmal. Weiter geht es dann mit "Wieder und wieder", welcher ebenfalls etwas ruhiger ist aber einen Refrain der Extraklasse zu bieten hat. Mit "Königin von Kreuzberg" dröhnen dann wieder die Gitarren aus den Boxen und es kommt wieder mehr Tempo in das Album. Der Song macht richtig Laune, was nicht zuletzt an den richtig tollen Gitarrensounds liegt und natürlich an Pi's genialen Flow. Es folgt "Rand II", auf welchem wir wieder einmal Feature Gäste begrüßen dürfen. Dieses Mal dürfen Frauenarzt und Timi Hendrix zeigen was sie können. Pi selbst sagt, es sei ein Song darüber wie man eine Party macht wenn die Welt vor dem Abgrund steht und genau so hört der Song sich auch an. Er gibt Lust zu tanzen. Timi Hendrix zeigt dann dass er durchaus was kann, das wahre Highlight dieses Songs ist aber Frauenarzt, der einfach einen unvergleichbaren Style hat und diesen voll auslebt.

Track Nummer 16 hört auf den Namen "Morgengrauen" und wieder einmal begrüßen wir 2 Feature Gäste, allerdings auch die letzten des Albums. Dieses Mal sind Raf Camora und Mudi an der Reihe. Die Parts von Mudi sind inhaltlich ziemlich gut, aber von der Technik her gefällt mir der Mann gar nicht so gut. Raf Camora hingegen gefällt mir mit jedem Song von ihm den ich höre immer besser. Der Mann kann was. "Laura" dürfte dann wohl der persönlichste Song des Albums sein, in dem es um eine Ex-Freundin von Pi geht, die sich selbst umgebracht hat. Laut eigener Aussage hat Pi 5 Jahre an dem Song gewerkelt. Der Beat passt perfekt zum traurigen Thema. Anspieltipp! Zum Abschluss des Albums gibt es dann "Beweis dagegen", der das Album perfekt abschließt und sehr Oldschool daherkommt, was positiv hervorzuheben ist! Auf dem Song gibt Pi eine Menge Props an alle, die er gut findet.

Fazit: In meinen Augen ist es das bislang stärkste Album, das Pi bisher rausgebracht hat! Es gibt keinen einzigen "Skip" Titel und mehrere Songs die wirklich gut zum nachdenken anregen, so wie man es von Pi gewohnt ist! Pi selbst sagte "Vorher hab ich immer so rumgewurstelt und jetzt ist es halt auf den Punkt gebracht." und genau dieser Eindruck verhärtet sich nachdem man das Album gehört hat. Ganz großes Kino vom Prinzen!

Wertung: 9,5/10
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am 28. Januar 2011
Ersteimal Danke an Amazon, das Vinyl ist am 27, einen Tag vor Release ,bei mir eingetroffen.Das Album läuft bei mir seit dem rauf und runter.Zur Produktinfo, es handelt sich bei der Vinylversion des Albums um eine Doppel Lp.Dem Vinylpaket liegt eine CD Version(!) des Albums bei, bis auf die Zwei Bonustracks der Vinyledition sind alle 18 Tracks darauf zu finden.

Zur Kritik:

" Rebell ohne Grund " heisst das nunmehr 13te(!) Album des Prinzen, "Friedrich Kautz" müsste es wohl eigentlich heissen.Das Album ist das Authentischste das Prinz Pi je released hat.Das Cover spricht hier für sich, einfach Porno, ungewohnt Studentisch mit langen Haaren,Ray Ben und Bart da wo sonst Graphische Spielereien und inzenierte Imagebilder zu finden waren.Der Künstler Friedrich Kautz aka Prinz Pi geht auch auf der Platte ,wen übberrascht es?, mal wieder neue Wege und schafft es sogar sich selbst zum Teil neu zu erfinden.Die Eingängigen, gut höhrbaren, grösstenteils nach Live Band mit Synthie einschlägen klingenden Beats wirken sehr erfrischend, dazu gesellen sich Beats aus den Soundepochen aller vergangenen Alben.Pi gibt sich auf dem Album sehr Erwachsen und versucht sich als "Studentenrapper" Teilweise neu zu erfinden.Prinz Pi nennt sich nun in den Texten des öfteren bei seinem richtigen Nahmen, Friedrich Kautz, und erzählt mehr als gewohnt aus seinem Leben.Das Album wirkt wie ein Persönliches Resume der Lezten Jahre und zugleich als Statement für die Gegenwart.Raptechnisch ist Pi der Alte geblieben und auf höchstem Niveau, "Rebell ohne Grund" ist Lyrisch zu 100 Prozent Prinz Pi." Ich brauch keine Themen suchen, Ich behandel die Klassiker : Frauen,Verschwörung, Turnschue, Praktiker.." heisst es im Opener "Bombenwetter".Was er hier sagt ist auch Programm und ist leider das einzigste Manko des Albums, die Tracks über verflossene Lieben häufen sich, "Du bist" ist ein Hammertrack und reiht sich neben " Heiss Kalt" und "Elfenbeinturm" ein, allerdings hätte ein Track dieser Art auf dem Album ausgereicht.Pi scheint auf " Rebell ohne Grund" alle verflossenen Lieben auf einmal zu verarbeiten.Das Thema Frauen und vorallem Ex Frau dominiert die Platte,das Thema wiederholt sich und vermiesst mir ein wenig das Gesamtwerk.Bei einigen anderen Tracks wie "Wunderkind", " Beweis dagegen" oder "Königin von Kreuzberg" beschleicht mich ebenfalls das Gefühl, kennste doch! Und natürlich, Pi war schon immer ein Künstler der sich auf die eigenen Tracks bezogen hat und fortsetzungen von Songs kreiert wie " Würfel" und " Kette" oder "Rand" und Rand2", die Thematische Armut von " Rebell ohne Grund" entäuscht mich dann aber doch.Ein wenig mehr abwechslung und weniger Liebesschnulzen hätten aus dem Album ein zweites Donnerwetter gemacht, was bleibt ist ein solides Album das trozdem jeden Cent wert ist.Tracks wie "Virus", "Marathonmann" oder " drei Kreuze für Deutschland" sind jezt schon in meinen Prinz Porno Charts in den Top Ten.
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am 16. Juli 2011
Da ja schon von anderen fast alles gesagt ist nur in kurz:

-Super Album, allerdings:

-Schlaflied klingt wie ein (gutes) Lied von Bushido, er sollte aufpassen, dass er die nächste Platte nicht weiter in die Richtung geht, das hat er nicht nötig

-Thematisch sind es vor allem Ex Frauen. Einmalig kann man das als persönliches Album machen, aber ich vermisse die Jetset, Action Lieder wie Reiche Kinder, wie die Zeit vergeht, KKFF

-Biztram Sounds sind 1a, insbesondere Igod oder Marathon

-Spitze ist, dass er komplett ohne Intro auskommt, aber Bombenwetter extrem gut einfadet

-Frauenarzt passt nicht rein, ist mir egal, ob er früher schonmal eins mit ihm gemacht hatte.

-Drei Kreuze ist mir zu politisch, ich fands besser wie er früher gegen die trockenen Brötchen vom Bioladen gerappt hat, statt Soldaten als Mörder zu bezeichnen. Mir ist die Argumentation zu einfach.

-Es könnte nicht schaden, wenn sich ein paar mehr Wörter reimen. Es muss ja nicht wie bei ToniL sein, aber zumindest so wie bei Außer Pi oder Instinkt.

Fazit:
Super Album mit kleineren Schwächen, aber auf jeden Fall kaufenswert. Wenn das nächste Album wieder Powerlieder wie Instinkt oder Jetset Tracks enthält bin ich auch wieder 100% zufrieden.-

Ein alter Porno / Beatfabrik Fan.
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am 9. Februar 2011
Prinz Pi zeigt mit "Rebell ohne Grund", wie auch schon mit seinen vorherigen Alben, dass Hip-Hop mehr ist als nur sinnloses aneinanderreihen von Schimpfworten. Melodisch kommt das Album eher ruhig daher, was aber ein großer Pluspunkt ist, da für mich so die genialen Texte des Prinzen nur noch mehr zur Geltung kommen und nicht durch schwere Beats in den Hintergrund rücken. Mit "Generation Porno" und "Königin von Kreuzberg" kommt außerdem der nötige Pepp ins das Album, ohne komplett überladen oder fehl am Platz zu wirken. Das ganze Album wirkt teilweise auch sehr persönlich, was bei Liedern wie "Laura" und "Schlaflied" deutlich wird. Beim Lied "Du Bist" bekomm ich auch nach dem 893489 Mal hören immer noch Gänsehaut, für mich der absolute Höhepunkt. Insgesamt ist das Album einfach in sich stimmig und macht einfach Spaß und ich empfehle jedem, der mit Hip-Hop nur Bushido und Aggro Berlin verbindet, sich einfach mal auf Prinz Pi einzulassen.
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am 29. Juli 2011
Also ich habe noch nie in meinem Leben gerne Hiphop/Rap gehört. Besonders die dümmlichen Texte der sogenannten "Gangsterrapper" sind für mich einfach nur pubertär und peinlich. Prinz Pi hat auf diesem Album, die anderen kenne ich bislang nicht, aber gar nichts mit Bushido und Co. gemeinsam. Seine Texte sind einfach intelligent, regen zum Nachdenken an und klingen doch sehr erwachsen. Das Album ist kein Müll für die Gehörgänge "obercooler" Teenies. Ich kann gar nicht verstehen, wieso Prinz Pi nicht viel bekannter ist als seine ganzen peinlichen Rapperkollegen. Er scheint was im Kopf zu haben und unterscheidet sich somit total ihnen. Ich bin froh mir dieses Album gekauft zu haben.
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am 28. Januar 2011
Ich habe das Album gestern (ein wenig zu frueh) voller Freude in Empfang genommen und wurde weißgott nicht enttaeuscht.
Mein Bruder und ich sind Fans und das nicht erst seit gestern. Er, der er eher auf den alten Porno steht und ich, die ich die etwas weicheren Songs bevorzuge, sind voll auf unsere Kosten gekommen, ohne sagen zu muessen, dass ein Lied uns nicht gefaellt.
Also, thumbs up.
Auch der Klang ist sehr voll und sauber.
Wie gesagt, kauft's euch :D
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am 19. Oktober 2013
Wenn ich eine Musikrichtung nie richtig geschätzt habe, war es HipHop, Rap da er mich gelangweilt hat und keinen Inhalt hatte, zumindest keinen der von Bedeutung gewesen war, vielleicht mal hier und da ein guter Text aber dieser Künstler schafft es mich mit jedem einzelnen Song und dessen Inhalt, der perfekten Wortwahl,Wortspiele die einfach nur genial sind oder auch nur eine kleine Pause in einem ohnehin schon tragischem Lied/ Gedicht/ Geschichte, die einem dann den Atem nimmt bis er wieder einsetzt. Die Musik und der Text harmonieren nicht sondern ergeben eine eigene, nur zusammen eine vollständige Stimmung die man fühlen kann so lange das Stück läuft. Der Mann ist wirklich genial, gerade in einer Generation ohne richtige Rockstars doch er geht auf unseren Zeitgeist ein, fängt ihn ein, verbalisiert ihn. Das Album heißt Rebell Ohne Grund und in 3 Minuten formulierte er es als Rebell sein aus Prinzip und beides stimmt, die Generationen haben uns den Weg schon scheinbar frei "rebelliert", alle Grenzen ausgetestet, wie das noch toppen? Und doch hat man das Bedürfnis wie in Fightclub gesagt wurde der Krieg unserer Generation ist ein spiritueller und unsere große Depression sind unsere eigenen. Wir haben so viel Möglichkeiten, vor allem sich mit sich selbst auseinander zu setzen, deswegen ist jeder depri oder ängstlich aber auch so offen für Liebe und ehrlich mit den eigenen Emotionen wie lange nicht mehr, für starke und intelligente Menschen ist es zumindest so, viele haben einfach nur Angst. So viele Stücke von ihm sprechen mir aus der Seele und bestimmt so vielen anderen auch, er zeigt so viel Herz, so viel Mut und durch diese Selbstkonfrontationen kommt dann etwas wahrhaftig geniales ein Meisterwerk in sich bei raus. Ich bin sehr dankbar dafür das diese Texte deutsch sind es wäre schlimm sie nicht zu verstehen.Danke!!!!
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am 25. September 2012
Schönen guten Tag,

dieses Album hat mich seit Erscheinungstag in seinen Bann gezogen. In meinen Augen ist es kein Rap/HipHop im
klassischen Sinn mehr, Pi ist mit diesem Werk ein Level weiter gegangen, und zwar in die Kunst, ich als großer NAS Fan
kann so etwas nur befürworten.

Das Album kommt schon rein optisch schick daher mit einem üppigen Booklet in dem alle Songtexte des Albums stehen, dazu sieht die
CD noch aus wie eine Vinylplatte fand ich auch sehr schön.

Nun zu der Musik an sich:

Die Beats sind größtenteils von Biztram produziert und er hat es geschafft einen schönen stimmigen Soundteppich zu kreieren, hieran kann ich
wirklich nicht meckern.

Meiner Meinung nach grenzt sich Pi von der restlichen deutschen Rapszene ab, explizit zeigt er das im Intro und im Outro (Im Outro gibt er allerdings
noch Probs an andere deutsche Rapper ab).

Was die Themenvielfalt angeht werden viele Szenarien abgearbeitet, es stimmt 7 von 18 handeln von Frauen und eins von seiner Tochter (Schlaflied).
Wunderkind zähle ich nicht dazu, da es zuviel Interpretationsfreiheit lässt. Da jeder dieser 7 Tracks aber auf seine Art einzigartig ist,
empfinde ich diese Anzahl nicht als störend.

Gesellschaftskritik kommt nicht zu kurz, sie zieht sich sowieso fast durch das ganze Album.

Beim durcharbeiten von Goethes Faust hab ich eines gelernt ein Stück Kunst niemals tot zu analysieren/interpretieren,
sonst hat man keinen Spass mehr daran, also lass ich es hier auch sein. :)

Zum Abschluss meine Top 3 Anspieltipps und Bewertung:

1: "Drei Kreuze für Deutschland", dieses Lied zählt für mich zu einem der besten Rapliedern die es in Deutschland bisher gab, die Atmossphäre ist gigantisch
(Ohne Witz wenn man sowieso melancholisch drauf ist, können einem hier die Tränen kommen) und Gitarren sind im HipHop nie verkehrt.
2: "Virus", wunderbare Gesellschaftskritik, Kapitalismus, Konsumwahn & Co sind die Krankheit, die die Menschheit töten wird.
3: "Wunderkind" : Kein Lied hab ich öfters gehört auf dem Album, zunächst dachte ich es ist auschlieslich an seine Tochter gerichtet, es kommt auch direkt nach "Schlaflied", aber es ist ein Lied gegen Klischee's gegen Statussymbole und für das Individuum an sich, auch ein schönes Motivationslied.

Zum Abschluss bleibt nur zu sagen, es ist ein Must-Have, eines der Besten deutschen Alben, die es gibt.

5/5 Sternen.
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