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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaubwürdige Entwicklung
Vier lange Jahre hat uns Conor auf ein neues Bright Eyes Album warten lassen. Untätig war er in der Zwischenzeit zwar nicht (Solo Album, Mystic Valley Band, Monsters of Folk), aber mit all diese "anderen" Projekten konnte zumindest ich mich nicht so recht anfreunden. Besonders vom Solo Album hatte ich weit mehr erwartet, wurde ehrlich gesagt enttäuscht, das Werk...
Veröffentlicht am 18. Februar 2011 von Daniel Zynda

versus
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber doch ein bisschen zu wenig für Bright Eyes
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Vielleicht ist es auch Geschmackssache. Aber von diesem als "letztes Bright Eyes Album" angekündigten Werk habe ich mir doch etwas mehr erwartet. Nicht, dass "The People's Key" ein schlechtes Album wäre. Nur plätschert es leider einfach etwas vor sich hin. Die Arrangements würde ich als "gut" und...
Veröffentlicht am 12. Februar 2011 von Jan Rödig


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaubwürdige Entwicklung, 18. Februar 2011
Von 
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Vier lange Jahre hat uns Conor auf ein neues Bright Eyes Album warten lassen. Untätig war er in der Zwischenzeit zwar nicht (Solo Album, Mystic Valley Band, Monsters of Folk), aber mit all diese "anderen" Projekten konnte zumindest ich mich nicht so recht anfreunden. Besonders vom Solo Album hatte ich weit mehr erwartet, wurde ehrlich gesagt enttäuscht, das Werk berührte mich kaum.

Vor Erscheinen vom "People's Key" hies es ja fast einhellig: Alles anders, Pop, Rock. Das lies mich mit noch mehr Sorge auf das Album blicken. Doch schon gleich nach dem ersten Hören war mir klar (eigentlich sofort nach den ersten Takten von "Shell Games": Musikalisch ist das gar nicht so anders. Frag mich was manche Kritiker dazu hinreist den Popeinfluß als ach so neu zu bezeichen, scheinbar hat keiner das "Digital Ash" Album gehört. Von der Grundstimmung her erinnert mich das Album stark an "Cassadaga", setzt eigentlich genau da an. "Cassadaga" gemischt mit "Digital Ash", ja, das triffts eigentlich ganz gut. Möglicherweise befremdet viele, das hier nun fast jeder Song sowas wie Ohrwurm-Qualitäten hat - du hast die Songs nach dem ersten Hören im Ohr, und dafür brauchst du nichtmal ein Bright Eyes Fan zu sein (für mich als Fan war auch so etwas wie "Waste of Paint" ein Ohrwurm, das ist eine andere Geschichte). Ich sage, ähnliche Stimmung wie "Cassadaga". Was heißt das? Nun, gesetzte Melancholie, bittersüß. Denn eines stimmt schon: Conor hat sich gefunden. Er singt nicht mehr "stripped down", die Stimme bricht nicht, die Leidenschaft ist im Griff, keine verzweifelten Aufschreie mehr, nicht mehr diese eigentümlich-ungewöhnliche Direktheit in den Texten und auch der Stimme, jetzt singt er dann doch ein bißchen für uns... Dies "enttäuschte" ja schon viele auf seinem Solo Album, und Schreie nach den "Lifted" Zeiten wurden laut. Für mich war das nicht der Grund, warum ich das Solo werk nicht mochte, mir wars einfach zu sehr (ich sag mal) Country. Denn: Es ist nicht gleich schlecht wenn die ganz große Verzweiflung 'raus ist. Wär ja schlimm wenn das der Maßstab für Conors Musik wäre. Hier setzt ein extrem talentierter Musiker seinen Weg, seine Entwicklung fort. Er hat die düstersten Zeiten überwunden - und "tries to just keep moving on". Das nennt man Entwicklung, es wird keine Rückkehr zu "Lifted" geben, das wäre auch ein Rückschritt. Die Entwicklung seiner Alben, seiner Stimmungen macht all das, was da früher war sogar noch Glaubwürdiger. Wenn jetzt jedes Album gleich bitter wäre, über so einen langen Zeitraum, dann könnte es schnell "zur Masche" werden. Und genau deshalb gefällt mir dieses neue Album so gut. Als Bright Eyes zu erkennen, bestimmt nicht Fröhlich, aber, wie gesagt, alles gesetzter. Mit über 30 siehst du manches nun mal anders als mit 20 (geht mir zumindest so). Aber nochmal zur Klarstellung: Textlich ist hier natürlich weiterhin nichts fröhlich - nur halt nicht mehr von der ehemaligen Direktheit. Aber zumindest ich finde mich in diesen Texten noch wieder. Und genau in diesen ist Conor weiterhin seinem Alter voraus, sie sind von einer Reife die man selbst von einem 30er noch nicht erwartet.

"The people's key" ist ein überaus gelungenes Album, mit dem sich alte Fans als auch neue Hörer gleichermaßen anfreunden dürften. Jeder Song ist auf seine Weise catchy, ruhiges und Up Tempo wechseln sich gut ab, ich hör das Album die ganze Woche immer von Anfang bis Ende durch, ohne einen bestimmten Favoriten zu haben. Hm...ok, am meisten berührt werd ich vielleicht von "Beginner's mind". Jeder Song hat auf seine Weise was. So hat mich das Werk mit Conor versöhnt, erwarte mit Spannung was da noch kommt. Obwohl nicht 100%ig bestätigt das es das letzte Bright Eyes Album sein wird glaube ich nicht, das es noch eins geben wird, ganz sicher zumindest nicht für die nächsten fünf Jahre. Ich glaube, Conor und auch die anderen fühlen sich in ihren anderen Projekten wohler, da, wo sie nicht so ganz im Spotlight stehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Album (auch für Einsteiger), 12. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Es ist wahr: Die Melodien auf der Platte sind relativ eingängig, man muss sich nicht so viel erarbeiten wie auf früheren Platten. (Okay, sooo kompliziert war Obersts Musik nie.) Auch klingt die Platte für meine Begriffe recht fröhlich. Aber ist das wirklich ein Rückschritt? Wenn man einen Künstler mag, dann gehört für mich auch ein wenig die Bereitschaft dazu, seinem Weg zu folgen und ihm dabei zu vertrauen. Und Conor Oberst will hier eben mal eingängig und leichtverständlich sein. Finde ich toll! (Hätt's vielleicht auch toll gefunden, wenn er gedrechselten Zwölfton-Folk-Techno gemacht hätte. Einfach mal drauf einlassen.)
Und wie ich schon in der Überschrift gesagt habe: Diese Platte ist als Einstieg in das Werk von Oberst bestens geeignet - schließlich macht er es uns hier sehr einfach.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...das beste kommt noch, 12. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Nach vielen Solo-Alben und tollen Konzerten, von denen vier gesehen habe, jetzt endlich nach 2007 wiedermal ein B.E.-Album.
Vorne weg: Einsame Spitze. Ehrlich, er kriegt die fünf Sterne alleine dafür, dass ich niemanden kenne, der Indie-Folk, Country und Rockelemente zu einer so spannenden, anrührenden Symbiose wachsen lässt , wie dieser komische Kautz. Es soll das letzte Album dieses Projektes sein.

Habe die schöne Metapher gelesen: C.O. ist mit sich im reinen und steht abfahrtbereit am Ufer. Das trifft es voll. Erwachsen geworden kommt auf dem Album alles zur Anwendung, was B.E. kann wie kaum jemand anders: Erdige Rocksongs angereichert mit akustischen Gitarren. Countray- Songs ohne Klischees, angerauht und auf eigene Weise dargeboten. Und die eigentliche Stärke der Kombo: Folk-Songs vom allerfeinsten wie man sie sonst nirgendwo anders hören kann. In dieser Konstellation hat B.E. das absolute Alleinstellungsmerkmal.

Aber Achtung: Die Melodieführung erschloss sich mir nicht beim erstenmal.Das hat nichts zu sagen. Bei anderen Hörern dieser Platte mag das schneller gehen. Ich brauchte drei - vier Durchläufe, dann erst hatte ich das Album "kappiert" und genoss jedes einzelne Stück. Mit der Vergabe von 5 Sternen bin ich eher vorsichtig im Umgang, auch wenn ich Fan von jemanden bin. Aber dieses Album erfüllt alle meine Wünsche, wenn ich gute Musik hören will.

Wenn das hier wirklich das letzte Album von B.E. sein sollte, dann wird dass ein schwerer Abschiedschmerz für mich. Aber das Beste kommt noch. Jede Wette...
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4.0 von 5 Sternen ...gelungener Abschluss..., 20. September 2013
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Nach zahlreichen Alben mit Höhen und Tiefen legt Connor Oberst nun mit seiner Band "Bright Eyes" das angeblich vorerst finale Album in die Läden. Das Resultat ist eine Mischung aus den bewährten Zutaten, wobei Connor vielleicht sogar ein wenig frischer klingt als etwa auf Cassadaga, das ein wenig "abgehangen" wirkte. Fans greifen hier unbedingt zu, da das Album keinen Ausfall beinhaltet, so dass sogar Einsteiger hier ihre "Hits" finden werden. Das Album der Band ist wesentlich zugänglicher als deren Frühwerke, wenn auch weniger intensiv. So verwundert es nicht, dass Fans der frühen Werke das Album bisweilen als oberflächlich empfinden. Danke für diesen - aus meiner Sicht - gelungenen Abschluss als Kollektiv "Bright Eyes".
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4.0 von 5 Sternen The People's Key, 5. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Es ist das vorrausichtlich letzte Bright Eyes Album.
Rockiger kommt es daher und hat fast genauso viele Schwachpunkte wie positive Aspekte.
Das größte Problem sind die selten einprägsamen Songs. Wirklich genießen kann man viele Lieder deshalb nicht. Es ist in erster Linie Conor Oberts Stimme, die man dafür verantwortlich machen kann. Stets zittrig und mit gewöhnungsbedürftiger Aussprache braucht man immer eine Weile, um sich in das Material reinzuhören. Kritisieren möchte ich außerdem die "Shamanic Vocals", die sich durchs gesamte Album ziehen. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, nur wurde sie für "The People's Key" zu häufig aufgegriffen. Weniger ist manchmal mehr.
4 Sterne gibt es trotzdem von mir. Denn auch wenn das Album kaum Höhepunkte hat: schwache Songs sucht man vergeblich. Ab und zu gibt es weiblichen Backgroundgesang, der die Musik etwas auflockert und - wie immer bei Conor Oberst - müssen die Lyrics hervorgehoben werden. Ohne Frage ist Oberst ein begnadeter Lyriker, wenn auch nicht konstant. Das Album-Artwork ist ein Augenschmaus - wer einen Blick ins Booklet geworfen hat, weiß Bescheid.
Von den 10 Titeln bleiben zumindest 3 nachhaltig hängen.
Der Opener "Firewall" ist brilliant und klingt mystisch. "Jejune Stars" ist beschwingt und "Haile Selassie" kommt mit einem sehr einprägsamen Vers daher.

Anspieltipps:
-Firewall
-Jejune Stars
-Haile Selassie
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zuweilen hat man ja ..., 14. Februar 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
... als Rezensent das Problem, den richtigen Eintieg zu finden und muß dann - selbst oft genug praktiziert - fadenscheinige Vergleiche ziehen oder haarsträubende Geschichten zusammenklittern, über deren Wahrheitsgehalt man besser kein zweites Mal nachdenkt. Bright Eyes machen es einem da recht einfach, luden sie doch vor einiger Zeit ihre nicht gerade kleine Anhängerschaft per Videobotschaft zur fröhlichen Prelisteningparty.

Nun kann man sich vorstellen, dass es für einen eingefleischten Fan abgesehen vom tatsächlichen Live-Erlebnis kaum etwas Erstrebenswerteres gibt, als seine Idole knappe fünfzig Minuten dabei zu beobachten, wie sie sich ihre eigene Musik anhören. Jeder, der diese unbedingte Leidenschaft jedoch nicht teilt, darf zumindest etwas schmunzeln beim Anblick der Studentenpartykulisse, in der die Jungs aus Nebraska bei Kerzenschein und - natürlich - reichlich Rotwein den Klängen ihres neuen Werkes "The People's Key" lauschen, während die Liedtexte wie in einer Karaokebar auf einer Leinwand hinter dem Plattenspieler (reichlich oldfashioned) aufwärtszuckeln. Obwohl, so ernst scheinen es Bright Eyes mit dem Termin offensichtlich nicht zu nehmen, dauerhaft anwesend bleibt nur Schäferhund Shatzi, der Rest der Band glänzt durch permanentes Türgeklapper und unterhält sich ungeniert während des eigenen Vortrags - von ehrfürchtiger Andacht keine Spur.

Glaubt man der Fachpresse, ist diese aber durchaus angebracht. Hat man die Platte zur Gänze gehört, weiß man zumindest, dass Conor Oberst eine recht anständige Indierockplatte gelungen ist, eine der besseren, versteht sich. Was auffällt ist der vorsichtige Humor, mit dem die Band zu Werke geht, die Band also, die einem über Jahre mit ihrem heiligen Jungmännerernst gehörig auf den Geist gehen konnte. Nicht nur, weil Oberst im angesprochenen Filmchen zu fortgeschrittener Zeit die komplette Einrichtung an der Kameralinse vorbeischwenkt, die zehn Songs sind, bis auf wenige Ausnahmen, erstaunlich lockere und entspannte Kompositionen - das beschwingte "Shell Games" etwa oder auch "Jejune Stars", das mit einem Monsterriff verwirrt und dann doch nur spielen will ("So I go umbrella under my arm into the green of the radar, how did I get so lost?"). Bei "Haile Selassie" ist schon der Titel ein Knaller, Oberst punktet mit entspannter Altersweisheit ("I seen stranger things happen before, man"), mit "Triple Spiral" gelingt ihnen ein veritabler Rockfetzen.

Natürlich gibt es diesen düsteren, fast biblischen Monologbrocken zu Beginn, der einen glauben läßt, man habe im Regal versehentlich Pink Floyd erwischt, natürlich gibt es die großen traurigen Momente. Wer bei Stücken wie dem anrührenden "Ladders Song" ("No one knows where the ladder goes, you're gonna lose what you love the most, you're not alone in anything, you're not unique and dying") keine Regung zeigt, für den sind sie schlicht nicht gemacht. Aber hier wie auch beim abschließenden (und umwerfenden) "One For You, One For Me" gelingt den Bright Eyes eine Balance zwischen Hoch und Tief, die früher allzu oft ins Rührseelige kippte. Eine Textzeile wie "I wanna fly in your silver ship, let Jesus hang and Buddha sit" kann einen, wenn's denn Not tut, mit allem auf diesem Album versöhnen. Paul David Hewson, eat your heart out!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber doch ein bisschen zu wenig für Bright Eyes, 12. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Vielleicht ist es auch Geschmackssache. Aber von diesem als "letztes Bright Eyes Album" angekündigten Werk habe ich mir doch etwas mehr erwartet. Nicht, dass "The People's Key" ein schlechtes Album wäre. Nur plätschert es leider einfach etwas vor sich hin. Die Arrangements würde ich als "gut" und "bodenständig" bezeichnen, aber reißen mich nicht wirklich vom Hocker. Wendepunkte und Melodieentwicklungen innerhalb der Stücke bleiben größtenteils aus, bzw. gehen etwas unter, weil alles auf gleichbleibendem Pegel gemixt und gemastered wurde. Vergleiche ich dies mit dem meiner Meinung nach besten Bright Eyes Album "I'm wide awake, it's morning", so bleibt dieses hier weit dahinter zurück. Die ganze Instrumentalisierung wird sehr von Synthesizerflächen und eher simplen Melodien dominiert. Von den Gitarren und Bass hört man ebenfalls wenig spannendes. Und wenn doch, dann klingt es für meinen Geschmack zu sehr nach 80er frühe 90er (z.B. Gitarrenriff bei "Jejeune Stars"). Mir fehlt hier einfach die Vielfalt an akustischen Instrumenten, die früheren Werken diesen rustikalen Charme verliehen haben, als hätte da ein halbes Orchester das Tonstudio zusammen gerockt. Das hier klingt einfach nach "3 Mann und ein Sequenzer". Was nicht verkehrt sein, aber imho auch nicht unbedingt unter dem Projektnamen "Bright Eyes" laufen muss.

Die Songs sind nicht schlecht, dennoch habe ich das Gefühl, Connor Oberst hat schon bessere geschrieben. Insgesamt wäre das immer noch gut genug, 4 Sterne zu vergeben, allerdings kommt jetzt der größte Minuspunkt: das dämliche Gequassel von dem Typen mit der tiefen Stimme. Keine Ahnung, was Bright Eyes sich dabei gedacht haben oder was sie damit bezwecken wollten. Das ist meiner Meinung nach einfach nervig, peinlich, uncool.

Fazit: Vom Folk/Americana Stil haben sich Bright Eyes völlig verabschiedet. Mein Tipp: erstmal reinhören bevor man es sich kauft.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konventionell und frei von Überraschungen, 1. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Im ROLLING STONE 03/2011 steht sinngemäß, dass dies das Pop-Album der BRIGHT EYES sei. Naja, poppig vielleicht aber für ein reines Popalbum dann doch nicht poppig genug. Wofür steht Pop in diesem Zusammenhang eigentlich? Das hier Dargebotene wirkt im Vergleich zu den üblichen Veröffentlichungen dieses Bandprojekts seltsam uninspiriert und glatt, so als hätte der Mut gefehlt, einen deutlicheren Cut zu machen. Die Songs plätschern ziemlich gleichförmig vor sich hin ohne zu begeistern. "Unvollendet" passt vielleicht noch am Besten. Da gibt es keine Ecken und Kanten, die einen aufhorchen lassen würden. Die einzige Verbindung zu den früheren Scheiben der BRIGHT EYES bleibt die markante Stimme von Conor Oberst und das stets mehr oder weniger skurrile Intro der Scheiben, sonst gibt es eigentlich nichts mehr. Außer vielleicht dem einsamen Höhepunkt, dem "Ladder Song". Ein Stück allerdings, dass mich dann auch richtig berührt hat (daher drei Sterne). Ansonsten . . . nun ja, wie beschreibt man etwas im Detail, dass ideal als Hintergrundmusik geeignet ist und sicherlich niemandem weh tut? Außer womöglich den eingefleischten Fans.

Ach ja, dass Cover ist geil . . .
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet großartig..., 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Was Oberst, Mogis und Walcott vorlegen, war so nicht zu erwarten, denn bis auf wenige Ausnahmen wird der Folk/Americana-Sound der letzten Platte völlig getilgt. Das kennt man schon vom "Digital..."-Album, allerdings wird hier weitaus weniger elektronisch gearbeitet, sondern eher verspielt indie-poppig, aber immer mit eigener Note. Oft wird ein Song unerwartet aufgebrochen, manchmal auch gleich zu Beginn (siehe Jejune Stars, in dem das Schlagzeug mit Doublebass nach vorne drückt), oder einfach mal reduzierter instrumentiert, am augenscheinlichsten wohl im "Ladder Song" der nur vom Klavier getragen wird. Um es Kurz zu machen, wer nicht nur der eher folk-inspirierteren Songs von Conor Oberst etwas abgewinnen kann, wird es sich mit dieser Platte für eine Weile gemütlich machen können. Es ist schön, wenn Künstler auch mit ihrer siebten (oder zwölften?) Album noch zu überaschen wissen.
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0 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Würg, 17. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The People's Key (Audio CD)
Seine Stimme bzw. wie er singt geht mir wahnsinnig auf die Nerven. Er knödelt irgendwie melancholisch selbstverliebt vor sich hin. Mich macht das richtig aggressiv. Gruselig. Würg.
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The People's Key
The People's Key von Bright Eyes (Audio CD - 2011)
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