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Johannespassion
Format: Audio CDÄndern
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2013
Zu Gardiner habe ich immer ein gespaltenes Verhältnis. Live bin ich begeistert von dem präzisen, sparsamen Dirigat und der Lebhaftigkeit und Musizierfreude seiner grandiosen Ensembles. Aber bislang hat mich keine seiner CD's so richtig umgehauen. Es kam mir gerade bei den deutschen Barockkomponisten von Schütz über Bach bis Mozart zu wenig Emotion rüber, dafür waren die Tempi teils so schnell, dass selbst die hervorragenden Solisten damit nicht klar kamen.

Die hier vorliegende Johannespassion hat mich in zweierlei Hinsicht überrascht: Zunächst - und das ist der einzige Kritikpunkt - war ich verblüfft, dass es so eine Live-Aufnahme auf eine CD schafft. Sowohl das Orchester als auch der Chor sind fast in jedem Stück irgendwo unpräzise, die Streicher in sich, wie von Konzerten gewohnt, nicht immer ganz sauber, und sie phrasieren auch nicht immer einheitlich.

Was mich dann aber doch überzeugt hat, dass dieses Konzert auf CD gehört, ist die Interpretation. Noch nie habe ich erlebt, dass Gardiner mit so viel Emotion zur Sache geht. Bei den Chorälen läuft es einem manchmal kalt runter, so tief interpretiert er die Texte und Musik. Das Orchester ist grandios, der Chor ist - sagen wir mal: nicht sehr historisch-barock (d-h-, vom Klangideal eines Knabenchors weiter entfernt als jemals zuvor ...). Aber es ist ja auch kein Knabenchor, und sehr gut gesungen ist es allemal. Vortrefflich sind allerdings vor allem die solistischen Partien.

Insgesamt ist dies eine Johannespassion, die ich mir noch öfter anhören werde. Und eine, die meine Einstellung zu diesem Werk geändert hat: Fand ich es vorher spröde (wie den Text), hat mich Gardiner eines Besseren belehrt. Ausgerechnet Gardiner!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2011
nachdem er sich auf soli deo glori ja schon den geistlichen bach kantaten widmete (welche sehr zu empfehlen sind zusätzlich zu den älteren DG archiv aufnahmen), kommt nun auch eine neuaufnahme der johannespassion auf den markt. aufgenommen live im dom königslutter im jahre 2003, würde ich dieser neuausgabe sogar den vorzug vor der DG archiv aufnahme des jahres 1986 geben (Johannes-Passion (Ga)). beide besetzt mit dem monteverdi choir, den ich für einen der besten barokchöre der letzten 25 jahre halte, zeichnet sich die neuaufnahme besonders dadurch aus, dass es sich um eine live aufnahme handelt. durch das 'live' erlebnis und den sehr lebendig-halligen klang des doms (der aber auch nicht zuviel hall besitzt!) bekommt diese aufnahme eine ebene, die der lezteren fehlte: als hörer fühlt man sich in das musizieren hineinversetzt und erlebt so die passionsgeschichte direkt mit (es mag esoterisch klingen aber so empfinde ich es).

die solisten sind allesamt hervorragend aber ich möchte besonders bernarda finks altarien und den jesus von hanno müller-brachmann hervorheben. mark padmore ist ein sehr guter evangelist, aber hier ist das maß aller dinge für mich peter schreier (unvergleichlich in der aufnahme mit dem thomanerchor Johannes-Passion (Gesamtaufnahme), die eine sehr gute alternative zu den gardiner aufnahmen darstellt).

die tempi sind im grossen und ganzen flüssig, das spiel der english baroque soloists leicht ohne allerdings gravitas vermissen zu lassen. da ist nichts schleppendes im spiel, aber auch nichts blutleeres - pathos kommt dezent zur geltung und man spürt wie dirigent, chor, solisten und orchester die musik nicht nur ausführen sondern erleben.

fazit: eine sehr überzeugende aufführung der johannespassion, sehr gut besetzt und mitgreifend im spiel ... wer noch keine johannspassion in seiner sammlung hat, dem sei sehr empfohlen sich diese zuzulegen! (wer gegen historische instrumente allergisch ist kann getrost zur oben genannten thomaner aufnahme mit peter schreier greifen - ich persönlich möchte beide aufnahmen nicht missen)
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Mitte der 80er Jahre John Eliot Gardiners erste Aufnahme der Johannes-Passion erschien, setzte sie sowohl stilistisch als auch qualitativ einen Maßstab, der bis heute selten erreicht geschweige denn übertroffen wurde:

Die Homogenität, Transparenz und Phrasierungskunst des Monteverdi Choir übertrafen alle Konkurrenten bei weitem. Die English Baroque Soloists spielten mit einer von Originalklang-Ensembles noch unbekannten Präzision und Intonationssicherheit. Die Solisten - größtenteils Mitglieder des Chors - genügten ebenfalls hohen Ansprüchen. Aber es gab auch Kritik: Gardiners sehr schnelle Tempi, die bis ins kleinste ausgearbeitete Phrasierung wirkten auf viele Hörer künstlich und glatt.

Diesen Kritikern, aber auch allen anderen Liebhabern von Bachs dramatischsten Werk sei diese Neuaufnahme wärmstens empfohlen:

Fast 20 Jahre nach seiner Studioaufnahme hat der Dirigent im Jahr 2003 eine Aufführung mitschneiden lassen. Was live im Verhältnis zum Studio an Präzision und Perfektion naturgemäß verloren geht (1. Violinen), wird durch einen Zuwachs an Ausdruck und Lebendigkeit mehr als ausgeglichen.

Gardiner selbst ist ruhiger geworden, wählt entspanntere Tempi und lässt vor allem die Choräle etwas weniger durchgestylt, einfacher und frommer musizieren als früher. Auch die deutsche Aussprache ist noch besser als in der ersten Einspielung.

Die Solisten sind gleichwertig: Mark Padmore singt den Evangelisten nicht ganz die Eleganz von Anthony Rolfe-Johnson, interpretiert den Text aber mit mehr Temperament. Die von ihm gesungenen Arien sind eine Klasse für sich. Hanno Müller-Brachmann ist ein berührender Jesus. Peter Harvey (Bass) wünscht man nur mehr Volumen in der Tiefe, Katherine Fuge singt die Sopranpartie mit großer Süße, Bernarda Fink die Altarien sehr innig.

Kurz - eine rundum gelungene Aufführung, die auch als Aufnahme überzeugt, die Herz und Hirn gleichermaßen anspricht und die ich immer wieder gerne hören werde.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gardiner war immer ein Inbegriff für zu überzogene Tempi, man höre nur seine Aufnahmen bei ARCHIV (DG) der Bach-Werke. Wie hat sich Gardiner gewandelt! Manche Tempi sind eher bedächtig und intim, aber immer sehr überzeugend. Manche Choräle klingen sogar romantisch in Ausdruck und Agogik, das erinnert an Karl Richter (1964). Der Chor klingt nicht mehr so homogen, man hört mehr Einzelstimmen als früher. Natürlich geht durch die Live-Aufnahme einiges an Präzision verloren (was aber nicht stört), dafür entsteht eine dichte und stimmige Atmosphäre. Insgesammt eine sehr empfehlenswerte Aufnahme, die eine persönliches Bekenntnis Gardiners wiedergibt. Ein subjektiver Bach mit viel Gefühl. Eine alternativ gute Aufnahme, jedoch mit kleiner Besetzung, mit ausgeglichenen moderaten Tempi ist die von Konrad Junghänel, die klanglich hervorragend ist.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2012
Ich mach es kurz: Ja, diese Version Gardinders ist mit sicherheit die beste Lesart, die er bei den Passionen zu "Platte" gebracht hat. Einige Manierismen sind draußen, das Verhetzte einiger Passagen ebenso. Ja - und Gardiner leistet sich die interpretatorischen Freiheiten, die einst Karl Richter durchaus für sich reklamieren durfte und genialisch verdichtete. Eine Interpreation, die intensiv und lange nachhallt.
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1 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2011
ich habe bereits eine Rezension abgegeben!
Die CD ist hervorragend - und die Lieferung war ebenfalls pünktlich, deshalb bewerte ich den Artikel mit 5 Sternen.
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