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am 20. November 2011
Rillngs Interpretation der Kantaten Bachs hat mich mein Leben lang begleitet. Immer wieder mal am Sonntagmorgen im Radio. Später kamen jüngere Dirigenten hinzu, die meistens die historische Aufführungspraxis bevorzugten - mit männlichem Alt (der sehr oft kiekste statt sang) und mit dunkler klingendem Chor. Mein Interesse an und meine Liebe zu Bach sind immer größer geworden. Die für mich ideale Interpretation habe ich jedoch noch nicht gefunden.
Rilling hat tolle Sänger, arbeitet die Chorpassagen sorgfältig heraus, ist in den letzten 50 Jahren nicht stehen geblieben, aber er ist mir zu laut, zu wuchtig. Bei ihm habe ich das Gefühl: Hauptsache fromm, inbrünstig. Dadurch nimmt er sich (und mir als Hörer) die Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten. Was er hat, ist die Leidenschaft: Bei keinem wird so gejubelt wie bei ihm. Was er nicht hat, ist die Abwesenheit von Leidenschaft: Es gibt halt nur Jubel oder Betrübnis.
Ich werde weiter suchen. Sigiswald Kuijken spielt gerade ein komplettes Kirchenjahr mit Mini-Orchestester und vier SängerInnen für Chor und Solos ein. Ein hochinteressanter Ansatz und das glatte Gegenteil von Rilling. Und das, was ich gehört habe, klingt wunderbar herausgearbeitet, transparent. Aber es kann gut sein, dass mir irgendwann der Chor fehlen wird. Auf alle Fälle sind die Aufnahmen tontchnisch phantastisch, was man von Rillings Einspielung wirklich nicht behaupten kann.
Dass ich an Rilling einiges kritisieren würde, wusste ich schon vor dem Kauf. Ebenso, dass die Dokumentation dürftig sein würde. Da ich schon längst ein Buch mit den Kantatentexten habe, bin ich sozusagen Selbstversorger. Fazit: Rilling ist nicht perfekt, aber er war und ist einer der Pioniere und bietet eine hervorragende Grundlage für Vergleiche. Ich reibe mich an ihm und lerne dennoch viel von ihm. Und seine Leidenschaft packt mich (meistens).
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am 29. September 2011
Keine Frage - das ist ein wirklich tolles Angebot das man nicht ablehnen kann. Der gesamte Rilling Bach-Kantaten Zyklus (geistlich und weltlich) im Super-Kompakt-Pack auf 73 CD mit einer CD Rom und zwei Booklets.

Also sofort zugegriffen.

Warum nach allen Harnoncourts, Gardiners, Herreweghes, Koopmans und Rifkins die mittlerweile die Bach'sche Kantaten Auffuehrungspraxis grundsaetzlich veraendert haben mit ihren Orignalklangkonzepten?

Warum dann zurueck zu Altvater Rilling?

Helmuth Rilling ist wie viele Schwaben ein Sturkopf. Er hat sich immer gegen Originalinstrumente gesperrt, bleibt bei seinem modernen Instrumentarium. Er fuehrt die Bach Kantaten mit grossem Chor auf und mit Solisten die aus der Oper stammen.

Aber er ist eine Klasse fuer sich. Wer ihn anfaengt zu vergleichen macht schon einen Fehler.

Als ich aufwuchs da gab es nur die beiden grossen R" - Rilling und Richter die Massstaebe setzten in der Bachschen Auffuehrungspraxis.

Richter ein Romantiker und Rilling ein Prediger. Man muss Rilling einfach lieben wenn man die Staerke der theologischen Aussage und Botschaft der Bach Kantaten liebt. Rilling ist ein Prediger und ein bis in die tiefe Seele Ueberzeugter. Das ist seine Kraft.

Deutschland hat gerade den Papstbesuch hinter sich - Rilling und seine Bach Akademie sind ein bischen so etwas wie der Papst im Vatikan der Bach Auffuehrungspraxis. Also zuruecklehnen, alles vergessen was bisher an Originalklang passiert ist und einfach Rilling zuhoeren - Bach und er sind geistige und geistliche Brueder. Auf ihre ganz eigene Weise.

Nun ein kleiner Haken findet sich in der Freude: Leider hat man der schlicht aber ueberzeugend organisierten Kassete eine schlimme CD Rom beigepackt auf der ausgerechnet die ganze solitische Besetzung und die Texte der Kantaten zu finden ist. Die oeffnet sich schwer und darin etwas zu finden ist grausam.

Man blaettert sich auf der CD Rom elektronisch zu Tode und das Ding laeuft genauso langsam wie Rillings Tempi der Kantaten. Da haette man sich mal was benutzerfreundliches ausdenken sollen.

Und weit und breit keine Hilfe von Haenssler, dem Rilling Verlag mit einer Besetzungs-Liste zum Downloaden zum Beispiel, nichts. Auch nichts auf der Website der Bachakademie zu finden. Da sollte man sich an Ton Koopman und Eliot Gadiner ein Beispiel nehmen bei denen man die gesamte Kantatenliste gratis von der Website laden kann.

Namentlich die Besetzung ist doch bitter noetig um das Ganze besser geniessen zu koennen.

Also - hier kommt die Hilfe in der Not": Ich habe aus der CD Rom einfach einen PdF File verwandelt und auf meinen Computer geladen. Jetzt kann man die ganze Information mit Besetzungsliste und allem drum und dran und viele hochinteressante Aufsaetze zu den Kantaten ganz einfach Lesen beim Hoeren.

Gehoert dennoch sicherlich unter den Christbaum dieses verfuehte" Weihnachts-Geschenk - ich werde mir jetzt bis zum Christfest "dicke Ohren" hoeren!
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am 3. Januar 2014
Vorliegende Aufnahme ist die erste Gesamteinspielung der Kantaten Johann Sebastian Bachs, die es gibt. Sie entstand in den Jahren 1970-1984 (geistliche Kantaten; CD 1-60) bzw. 1994-2000 (weltliche Kantaten und Fragmente; CD 61-70) unter Leitung Helmuth Rillings mit der von ihm gegründeten Gächinger Kantorei (gemischter Chor) und dem Stuttgarter Bach- Collegium (mit modernen Instrumenten).
Obgleich der Interpretation die Kraft und Expressivität des leider ja unvollendeten Bach- Projektes Karl Richters (eingespielt 1958-1979) fehlt, hebt sie sich wohltuend von manch Künstlichem der "Historischen Aufführungspraxis", etwa den gleichzeitig (1970-1988) entstandenen Aufnahmen der Kirchenkantaten unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt/Gustav Leonhardt und dem oft Sterilem und Gleichförmigen der ab den 1990-er Jahren entstandenen und eigentlich austauschbaren Einspielungen diverser Dirigenten ab.
Wer mustergültige Interpretationen Bachscher Musik verlangt, dem sei der dann allerdings unvollständige Zyklus unter Leitung Richters angeraten, wer eine handwerklich und interpretatorisch solide Gesamtaufnahme sucht, der ist hier bei Rilling richtig.
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am 8. Oktober 2014
Die Einspielungen von Helmuth Rilling stehen zwischen den großartigen, eher romantisierenden, großchorigen, langsamen Einspielungen bis in die sechziger Jahre (Karl Richter, Fritz Werner, Gönnenwein,Thamm, Jochum usw) und den vielen heutigen, mit "Originalinstrumenten" und Minimalchor.
Ich kann den meisten heutigen Interpretationen nicht lange zuhören, sie berühren mich nicht oder vorwiegend negativ. Viele alte Einspielungen sind wunderbar, mit tollen Solisten, aber oft von mäßiger Klangqualität.
Bei Rilling ist, für meinen Geschmack, alles im Gleichgewicht. Er hat die Kraft, Intensität und "Frömmigkeit" der alten Einspielungen + der Durchsichtigkeit, Frische, Tempi, Klangqualität der "modernen" Einspielungen, ohne in deren Extreme oder Kühle und Sterilität zu verfallen.
Interpretation, Klangqualität von Chören und Instrumenten durchgehend hervorragend, eine gute Hand bei der Auswahl der Gesangssolisten, hervorragende Lautstärke-Ballance von Solist, Chor und Orchester, energiestarkes, waches Musizieren, manchmal, für meinen Geschmack etwas zu schnelle Tempi, aber immer im noch tolerierbaren Bereich.
Ich habe die ersten 90 Kantaten mit Rilling schon komplett durchgehört und bin sehr zufrieden mit dem, was ich gehört habe. Selbst die ersten Aufnahmen aus den siebziger Jahren sind klanglich hervorragend. Alles ist in sich stimmig, rund und angenehm berührend. Und die vielen Kantatenschätze die man entdeckt. Wer hätte das gedacht, daß neben dem Dutzend "berühmter" Kantaten so viele Perlen im Kantatenschatz zu finden sind. Das schwärmerische Buch "Bach und ich" von Bachfan Maarten 't Hart hat mich auf die Kantaten aufmerksam gemacht.
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am 22. Juni 2016
I believe that Rilling was the first to record all of the cantatas. He actually didn't start out to do this, but over the course of some 20 years this is what he did. These are modern instrument recordings, but as time went on, they were influenced by changing attitudes to baroque performance. However, one thing that didn't change was the basic style of interpretation, never ponderous, always nicely timed and rhythmic. Rilling had some great singers - Arleen Auger was the soprano soloist in many of them - and his chorale and instrumental forces always deliver the goods. Some of the Rilling versions are my all-time favourites. BWV129, with the three trumpeting Läubin brothers blowing up a storm in the chorales. The marvellous version of BWV105, with Auger's "Wie zittern und wanken" and Adalbert Krauss's "Kann ich Jesum mir zum Freunde machen" (YouTube 6I1k0GhOmCk) are utterly superb - if your feet don't tap uncontrollably in the latter, have them screw down the coffin lid. And telling the Devil to shut up in BWV5 (aKDKqTAlxag)!

Gardiner is great, Suzuki is great, but this is also a set to treasure.
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am 16. September 2014
zwischen Stern drei und Stern vier schwankte ich, doch Rilling nur drei Sterne zu geben, das geht natürlich überhaupt nicht, zumal es Geschmackssache ist, was ich mich erlaube zu bewerten.
Ein jeder Bachfreund sollte hemmungslos zugreifen und sich diese gewaltige GEsamtaufnahme der Bachkantaten gönnen. Wer sie nur in Teilen oder gar nicht hat, wird seinen Klassikfundes unbestritten damit bereichern.
Nun zu den Aufnahmen selbst. In vielen Rezensionen wird von Rilling, und nicht selten von seinem Münchner Antipoden Karl Richter, als Theologe und Exeget gesprochen, und eine weihevolle Aura legt sich um den Protagonisten, dem die Bachwelt so viel zu verdanken hat. Beim Durchhören der verschiedenen Kantaten dachte ich mir manchmal, etwas weniger Theologie und Exegese hätten gut getan - dafür etwas mehr den Musiker durchkommen lassen.
Insgesamt ist es ein Klangbild, das ich meine in den siebziger und achtziger Jahren verorten zu können, wo große gewaltige Chöre voller Kraft und Dynamik - ja! - in Mode waren. Ich hörte den Klang meiner Jugend in diesen Aufnahmen.
Inzwischen bin ich - was ich unumwunden zugebe - verseucht vom Klang den Harnoncourt mit dem Concentus Musicus erzeugt. Und extremer als die Kantate: Wachet auf ruft uns die Stimme - jeweils von Harnoncourt und Rilling - kann ein Unterschied in der Interpretation nicht sein; er ist fundamental in Tempi (oberextrem - Rilling ist 3x so schnell) und Dynamik.
Es ist eine Frage des Geschmacks und er jeweiligen Stimmung, die darüber entscheiden was gerade den Weg von den Ohren über das Gehirn zu Herz und Seele findet. Ich empfehle hier unbedingt diese Gesamteinspieltung von Rilling - und natürlich die Bachkantaten von Harnoncourt.
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am 13. Januar 2014
Die Edition der Bachakademie unter der Leitung von Helmuth Rilling ist mehr als empfehlenswert. Die Aufnahmen sind erstklassik.
Das Preis- Leistungsverhältnis ist traumhaft und es ist wunderbar das dieses Kantatenwerk für vergleichsweise kleines Geld zu erstehen ist.
Einziges Manko: Die Titelangabe auf einigen dieser CD's selber ist teilweise nicht angegeben oder lückenhaft. Schade.
Dennoch würde ich sie wieder kaufen.
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am 6. Februar 2012
I already knew how good the perfomances of the Gachinger Bachkantorei with Helmut Rilling as conductor were.One of my first encounters with the music of Bach was the Mass in h moll,die Hohe Messe about 30 years ago,almmost never heard antyhing more beautifull than this, i had this first as a box with two lp's later on cd's.
This box contains not only beatifull music but is also a historic document on which you can hear several great Bach singers over the span of time during which the recordings were made.The Cdrom is also very helpfull in finding the texts and the specific pieces you look for.And all this for this price.
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am 19. Oktober 2011
Diese große Bach-Werk ist ein Lebenbegleiter. Die Rilling- Aufnahmen sind immer wieder faszinierend. Ich kann den Kauf dieses Werkes nur empfehlen. Der Kaufpreis ist unglaublich günstig.
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am 5. Januar 2013
thank you so much for this very complete set!
offered at an excellent price!!!
a must for any serious Bach lover
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