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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Unterhaltung
Edit Mai 2014, da Amazon die Rezensionen zu Teil 1 und 2 zusammengewürfelt hat: Diese Rezension bezieht sich auf Band 1 "Rivers of London".
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Detective Constable Peter Grant, hoffnungsvolles neues Mitglied der Londoner Polizei und kurz davor, auf einen langweiligen Schreibtischposten versetzt zu werden, hat vor allem ein Talent: Er sieht...
Veröffentlicht am 4. April 2012 von Amberyl

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Well, 3, 4 or 5 stars? Good question.
I won't go into plot details, as those are nicely summarized elsewhere. I still can't figure out whether I loved this book or not. I read about half and then set aside. I picked it up a week later and started where I left off, but realized I'd already forgotten key points about characters and plot, so I started over. Normally I love getting into a new series, but here I...
Veröffentlicht am 7. Juni 2012 von Dietschi


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Unterhaltung, 4. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Edit Mai 2014, da Amazon die Rezensionen zu Teil 1 und 2 zusammengewürfelt hat: Diese Rezension bezieht sich auf Band 1 "Rivers of London".
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Detective Constable Peter Grant, hoffnungsvolles neues Mitglied der Londoner Polizei und kurz davor, auf einen langweiligen Schreibtischposten versetzt zu werden, hat vor allem ein Talent: Er sieht Dinge, die andere Menschen nicht sehen können. Etwa einen Geist, der in einem Mordfall als Augenzeuge fungiert und ihn auf die Spur des Täters bringt.
So entkommt er dem verhassten Bürojob doch noch, und tritt stattdessen der Ein-Mann-Abteilung des Chief Inspector Thomas Nightingale, seineszeichens Zauberer, bei.

Das hervorstechenste an diesem Roman ist in meinen Augen die humorvolle, unkomplizierte und doch intelligente Erzählweise.
Man wird als Leser zwar durchaus mit ziemlich blutigen Szenen konfrontiert, dennoch verhindert eine gewisse sprachliche Leichtigkeit das Abgleiten in eine allzu düstere Stimmung.

Die Charakteren selbst mögen teilweise vielleicht an Stereotypen angelehnt sein, nichts desto trotz haben sie alle genügend eigenständiges Flair, um glaubwürdig und sympathisch zu wirken. Dabei finde ich nicht, dass man hier wirklich eine irgenwie geartete Ähnlichkeit mit Harry Potter entdecken könnte, auch wenn dieser im Buch tatsächlich erwähnt und sozusagen ein wenig "auf die Schippe" genommen wird.

Insgesamt halte ich diesen Roman für eine äußerst originelle Mischung aus Krimi und Fantasy, flüssig im Text, kreativ, spannend, actionreich und nicht zu Magie-lastig. Ein Buch zum verschlingen.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Härter, aber besser als der erste Teil, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Edit: Mai 2014, da Amazon die Rezensionen zu Teil 1 und 2 zusammengewürfelt hat: Diese Rezension bezieht sich auf Band 2 "Moon over Soho".
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Und wieder begleiten wir Detective Constable Grant bei seiner nicht ganz alltäglichen Arbeit in einem auf subtile Weise erweiterten, magischen London.
Dieses mal handelt es sich um das mysteriöse Ableben eines Jazzmusikers, der nach seinem Auftritt aus unerfindlichen Gründen tot zusammenbricht. Alles sieht nach einem natürlichen Tod aus, doch zusammen mit Dr. Walid gelingt es Grant, die wahre Todesursache festzustellen, und nicht nur das. Es scheint, dass hier ein Serientäter sein Unwesen treibt, und es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser sein nächstes Opfer findet.

Anders als im ersten Band, ist Peter Grant in diesem Teil überwiegend auf sich allein gestellt. Sein Mentor hat das ganze Buch über noch deutlich mit den Nachwehen seiner Konfrontation mit Mr. Punch zu kämpfen, und seine ehemalige Partnerin Lesley wird aufgrund ihrer wirklich entsetzlichen Verletzungen wohl noch für eine ganze Weile außer Gefecht gesetzt bleiben, obwohl hier vielleicht ein kleines Schimmern am Ende des Tunnels für den nächsten Band angedeutet wird.
Dafür erfährt man mehr über die Hintergründe der Folly, Nightingales und Mollys Vergangenheit, und warum es nur noch so wenige Zauberer der Europäischen Tradition gibt. Weitere bekannte Gesichter trifft man in Form der resoluten Detective Sergeant Stephanopoulos, interimistisch Leiterin der Mordkommission, sowie Grants Vater, der - als einstige Jazz-Legende - zu dem geheimnisvollen Jazz-Mörder konsultiert wird.

Auch in diesem Band hält Aaronovitch geschickt die Waage zwischen schockierend brutalen und blutigen Morden und einem ausgelassenen Humor, bei dem man sich oft kaum zurückhalten kann, laut loszulachen, oder zumindest amüsiert zu schmunzeln, etwa wenn Grant in Gedanken die Vorteile von gutem, festem Schuhwerk preist, "empfohlen von Polizeistreitkräften und Skinheads weit und breit, für den Fall dass man jemanden unbedingt die Treppe hinunter treten muss".
Geschmackssache ist sicherlich das Hollywood-reife Product-Placement das der Autor bei jeder sich bietenden Gelegenheit betreibt, und das in meinen Augen beim zwanzigsten Handy, das Grant versehentlich schrottet, irgendwann einmal zu viel des Guten ist, aber auch das verleiht dieser Serie in gewissem Maße eine eigene Note.

Im Vergleich zum ersten Band erscheint mir "Moon Over Soho" in jedem Fall härter und blutiger. Allerdings auch noch besser durchdacht und mit einer komplizierteren Storyline, die nicht zuletzt dadurch unterstrichen wird, dass am Ende nicht alle Stränge restlos aufgelöst werden, sonder hier ein Gegner auftaucht, der selbst für Nightingale eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Man darf also auf kommende Bände gespannt sein.

Für alle, die "Rivers of London" mochten, von mir eine unbedingte Leseempfehlung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neil Gaiman meets Terry Prattchet, 6. Mai 2012
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Sie sind ein Zauberer"
"Ja" sagte Nightingale.
"Wie Harry Potter?" fragte ich
Nightingale seufzte. "Nein, nicht wie Harry Potter..."

Dieser Wortwechsel beschreibt das Buch recht gut.

"Die Flüsse von London" erzählt die Geschichte von Contable Peter Grant, der einen Geist trifft und dadurch in die Magie-Einheit der Londoner Polizei versetzt wird (wo es ausser ihm nur einen Vorgesetzten gibt). Die Krimigeschichte, die sich daraus entwickelt hätte auch ernsthaft erzählt werden können, aber Aaronovitch entpuppt sich als typisch britischer beobachter: Alles wird durch den Kakao gezogen, die Hauptdarsteller nehmen sich selbst nicht ganz ernst und generell findet man viel typisch britisches und vor allem viel typische Londoner Lebensweise in den Büchern.

Anders ausgedrückt: Ein wirklich witziges Buch. Die Story selbst ist ebenfalls durchaus spannend, wenn sie auch durch den lockeren Ton und die vielen Witze in den Hintergrund tritt. Knallharte, ernsthafte Action darf man also nicht erwarten, aber es ist auch keine reine Farce.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welcome to the Folly, 2. Mai 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Police Constable Peter Grant hat seine Ausbildung gerade erst hinter sich, als sich zufällig herausstellt, dass er Geister sehen kann. Prompt wird er einer recht obskuren Sonderabteilung der Londoner Polizei und DCI Thomas Nightingale zugewiesen, seines Zeichens Magier. Peter zieht ins magische Hauptquartier von London (the Folly), wird zum Zauberlehrling, macht Bekanntschaft mit Vampiren, Götterfamilien, Untoten, Trollen... und klärt in diesem Umfeld haarsträubende Verbrechen auf.

Die Idee, einen Krimi mit Fantasy zu mischen, finde ich ziemlich originell. Mir zumindest ist Vergleichbares bisher noch nicht untergekommen. Der Reiz besteht dabei vor allem in dem Kontrast zwischen völliger Normalität und Magie, der konsequent von Anfang bis zum Ende beibehalten wird. London und das Großstadtleben, die Hierarchie im Polizeiapparat, die dort geltenden Regeln und Vorschriften samt HOLMES und PACE - all das kennt man aus vielen anderen Krimis. Auch Peter selbst unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von all den anderen Serienpolizisten, denen man als Krimileser regelmäßig begegnet. Die Zauberei, die Untoten usw. erwähnt er quasi nebenbei, als sei das alles die normalste Sache der Welt. Die Nonchalance, mit der er über sein abenteuerliches Leben berichtet, hat mir gut gefallen und mich sehr amüsiert.

"Rivers of London" ist gut geschrieben, voller origineller Ideen und trockenem Humor. Die abstruse Fantasy-Krimihandlung konnte ich trotz diverser recht brutaler Verbrechen nicht so richtig ernst nehmen, so dass sich die Spannung meist in Grenzen gehalten hat. Krimi-Puristen mit einer Vorliebe für knallharte Action und Hochspannung würde ich das Buch deshalb nicht empfehlen. Fans von London, typisch britischem Humor, fantasiereichen Geschichten und skurrilen Figuren werden dagegen ihren Spaß damit haben. Mich zumindest hat es sehr gut unterhalten, und "Moon over Soho" liegt bereits in meinem Einkaufswagen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne!, 23. Oktober 2012
Ein wirklich tolles Buch! Witzig, spannend, unterhaltsam und erfrischend anders. Sehr sympathische Protagonisten und hinter allem anderen eine Liebeserklärung an London.

Aber eine kleine Warnung: nicht in der Öffentlichkeit lesen. Ich liebe diesen britischen, trockenen Humor und ich musste des öfteren laut loslachen.

Peter Grant ist ein Polizist zum Merken und zum Glück kein bisschen wie das Stereotyp des mürrischen, einzelgängerischen, leicht verbitterten und vom Leben enttäuschten Kommissars (mit oder ohne Suchtproblem) das in den letzten Jahren irgendwie in fast jeder Krimireihe mit männlicher Hauptperson anzutreffen war.

Ben Aaronovitch hat meiner Meinung nach in diesem Buch eine wunderbare Balance zwischen Humor, Drama, Krimi und Fantasy geschafft und ich hab es jetzt auch schon mehrmals verliehen und weiterempfohlen - bis jetzt hab ich nur positive Rückmeldungen erhalten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Well, 3, 4 or 5 stars? Good question., 7. Juni 2012
Von 
Dietschi (felixd) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
I won't go into plot details, as those are nicely summarized elsewhere. I still can't figure out whether I loved this book or not. I read about half and then set aside. I picked it up a week later and started where I left off, but realized I'd already forgotten key points about characters and plot, so I started over. Normally I love getting into a new series, but here I am not so certain - although the book was fun to read and promises interesting adventures going forward. It has all the ingredients to provide good entertainment and is different enough from run of the mill fantasy or detective stories to follow - but it just didn't grab me. Maybe it is because I am not such a big paranormal fan - loved Tolkien's books and perhaps some of Anne Rice - but vampires leave me cold. Think I will put it on my "maybe list" or check it out of the library.
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4.0 von 5 Sternen Urban Fantasy, Abteilung London, 16. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rivers of London (PC Peter Grant Book Book 1) (English Edition) (Kindle Edition)
Das gebrannte Kind scheut das Feuer, heißt es. Und was Urban Fantasy, insbesondere solche mit Magiern im Ermittlermilieu angeht, habe ich mir bereits einmal gründlich die Finger verbrannt. Der Brandherd hieß STORM FRONT, der Protagonist Harry Dresden, der Autor Jim Butcher.

Obenstehender Roman, der zweifellos aufgrund der zigfachen Fortsetzungen seine unleugbare Fangemeinde hat, verdarb es sich mit mir aufgrund seines grenzwertig nerdigen RPG-Humors und seiner Überkonstruiertheit, die zusammen mit dem ständigen Gefühl, dass der Roman (oder dessen Protagonist, oder der Autor) sich beständig über sich selbst und seine eigene Gerissenheit vor Lachen ausschüttete, ohne dass ich den Witz verstand, zu unverhohlenem Überdruss führte.

Es war furchtbar, vor allem, weil der Roman etwas hätte werden können. Es aber nicht wurde.

Weshalb ich daher unvoreingenommen RIVERS OF LONDON in die Hand nahm, weiß ich gar nicht mehr recht zu sagen. Mir war die Tatsache, dass Ben Aaronovitch thematisch ins Butchersche Horn stoßen würde, nicht wirklich präsent, ich las aus dem Teaser eher heraus, dass es um Geister gehen würde, und Geister gehen bei mir eigentlich fast immer, vor allem wenn der Autor Engländer ist.

Ehe ich mich jedoch versah, war PC Peter Grant in The Folly eingezogen und hatte seine Ausbildung zum Magier angetreten. Was mich da bereits schon nicht mehr weiter störte.

Wichtig war vor allem eines: Auch wenn der Protagonist ebenso wie der notorische Harry Dresden den Ich-Erzähler gibt, fehlt RIVERS OF LONDON der penetrante Unterton, der dem Leser suggeriert, er habe etwas noch nicht begriffen, das mit gleißender Neonschrift quer über die Seite geschrieben steht, und man bekomme am Ende eine Nase gedreht, weil man es nicht hat kommen sehen. Und das dieser Anflug fraternisierender Arroganz – wie im Fall der angeführten Herdplatte STORM FRONT – absolut unbegründet ist.

RIVERS OF LONDON nimmt den Leser mit, er erfährt gemeinsam mit dem frischgebackenen und dem Büroposten durch ein glückliches Schicksal entronnenen Police Constable Peter Grant, dass es Magie gibt und welche Bedeutung sie in der modernen Welt hat – nämlich im Grunde keine.

Man erfährt von dem Agreement, welches mit den „genii locorum“, den menschlichen Manifestationen der inzwischen dank der städtebaulichen Maßnahmen der letzten Jahrhunderte vielerorts verschwundenen Flüsse auf dem Stadtgebiet Londons geschlossen wurde, und von dem territorialen Konflikt zwischen Father und Mother Thames. Und ermittelt nebenbei mit dem nicht auf den Kopf gefallenen, aber auch nicht zum Ausnahmetalent geborenen Peter in einer Mordserie, deren Muster sich erst sehr allmählich – !SPOILER! - als eine morbide Adaption einer englischen (und weitaus brutaler ausgestalteten) Variante der commedia de’larte bzw. des deutschen Kasperletheaters herausstellt – !SPOILER-ENDE!.

Der Roman leistet sich durchaus seine humorvollen Stellen, aber er übertreibt es nicht, da der Humor und das im Halse steckenbleibende Lachen auch als Teil der Handlung etabliert werden. Während Harry Dresden (den ich – versprochen – hier zum letzten Mal erwähnen werde) ruhelos von A nach B nach C läuft, um scheinbar ohne Sinn und Verstand Dinge zu tun, welche zu tun die krude zusammen- (und keinesfalls zurecht-)gebogene Handlung ihm aufzwingt, hört Peter Grant in erster Linie zu, bevor er etwas tut.

Er hat viel zu lernen, und er weiß es. Er ist kein Harry Potter (auch diese naheliegende Anspielung darf in RIVBERS OF LONDON natürlich nicht fehlen, aber sie wird in einem Satz geliefert und abgelegt, und nicht als Leitmotif etabliert, was man Aaronovitch zweifellos zugutehalten muss), eher ein Ron Weasley (zugegeben mit afrikanischen Wurzeln).

Nicht zuletzt ist RIVERS OF LONDON ein Roman über London, über dessen Architektur, Lifestyle, Selbstverständnis, die Menschen, gesehen mit den Augen der Hauptfigur, welche man aber durchaus als die Perspektive Aaronovitchs selbst auf „seine“ Stadt interpretieren darf. Man merkt, dass diese Millionenstadt seine Basis, sein Rückzugsort ist, der Ausgangspunkt, von dem aus er seine Geschichte erzählt. Man merkt, dass er trotz aller phantastischen Ideen die Bodenhaftung nicht verliert. Und was sich in dieser Haltung zu seiner Stadt ausdrückt, dem konstatierten Amalgam aus zweitausend Jahren Geschichte und (oftmals gutgemeinten, aber schlechtgemachten) Versuchen der Aktualisierung, wendet Grant/Aaronovitch auch auf die in der Obhut Thomas Nightingales etwas angestaubten Magie an – Willkommen im Computerzeitalter!

RIVERS OF LONDON ist nicht perfekt geraten, es gibt durchaus das eine oder andere zu kritteln: so bleibt der Lehrmeisters und Detective Inspector Thomas Nightingale gemessen am Potential der Figur ausgesprochen blass, und auch das gesamte letzte Viertel der Mordermittlung gerät ein wenig verwaschen, aber insgesamt ist Ben Aaronovitch mit dem ersten von inzwischen 5 Romanen über den Police Constable Peter Grant und seine Abenteuer als einzigem offiziell anerkannten „Apprentice“ in Diensten der Britischen Polizeikräfte ein lesenswertes Debüt gelungen.

Nicht zuletzt deshalb lese ich derzeit den zweiten Teil, MOON OVER SOHO.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entertainment, Potter for almost grownups, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rivers of London (PC Peter Grant Book Book 1) (English Edition) (Kindle Edition)
I have just read all three avaiable in this series on my kindle.All three books are, as I mentioned, are very entertaining. The first and second being my favorites. I would be very happy to read many many more. It certainly reminds me of Harry Potter as the many references to the said seriers in these books. I found them very light reads and something to appease the occasional need of fantasy without the dark and doom of the Lord of the Rings.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdige Fortsetzung, 20. Dezember 2012
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der zweite Band um den letzten Zauberlehrling und Polizisten für Übersonnliches, Peter Grant, schließt ziemlich bündig an den ersten Band an. Leslie ist quasi auf Krankenurlaub, Nightingale erholt sich ebenfalls und so ist Grant anfangs auf sich allein gestellt. Die Geschichte spielt in der Londoner Jazz-Szene, was den Vorteil hat, dass Grants Hintergrund weiter beleuchtet wird (Grants Vater war eine Jazzlegende).
Der Vorteil der zweiten Bände ist ja immer, dass die Personen nicht mehr groß vorgestellt werden müssen und daher mehr Raum für die Geschichte bleibt. Und so ist es kein Wunder, dass dieser zweite Band noch deutlich mehr Handlungsstränge bietet, die zudem recht verwoben sind. Auch ist der Band (bei etwa gleichem Humorfaktor) etwas düsterer geraten. Ob das nun besser oder schlechter ist, als im ersten Band, darüber kann man geteilter Meinung sein (wie man ja auch an den Rezensionen hier sieht). Ich finde den zweiten etwas schwächer, aber eigentlich nur, weil das Setting natürlich schon bekannt (und damit weniger überraschend) ist und weil ein Handlungsstrang etwas zu vorhersehbar geraten ist. Aber im großen und ganzen bleibt die Geschichte auf dem Level des ersten Bandes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Very British, 11. Juni 2012
Ein Roman, der fantastische Elemente, Magie und Geisterwesen in ein modernes London setzt, einen Kriminalfall darum herumstrickt und einen Zauberlehrling mit seinem Meister als Detectives bei der Metropolitan Police unterbringt. Ach ja, und die Vampire glitzern explizit NICHT im Sonnenlicht sondern werden mit Phosphor-Granaten entsorgt (so gehört das auch)! Das klingt entweder ziemlich abstrus oder verrückt-genial. Was ist "Rivers of London" (der Auftakt zu einer Serie rund um Police Constable Peter Grant und seinen Vorgesetzten DCI Nightingale) denn jetzt geworden?

In meinen Augen ganz klar verrückt-genial. Denn sämtliche handelnden Personen kommentieren die teils wirklich absurden Vorkommnisse - typisch britsch - lakonisch und mit einer gewissen Nonchalance und nehmen dadurch den Leser wie selbstverständlich mit. Die Existenz des Übernatürlichen wird innerhalb der "Met" auch keinesfalls verheimlicht, sondern lediglich nicht so recht gern gesehen bei den "normalen" Detectives. Grant und Nightingale wirken oftmals wie der sprichwörtliche, etwas seltsame Onkel bei der Familienfeier. Man wird nicht gerne mit ihm gesehen, aber er gehört eben dazu. Die Geschichte ist spannend und eigentlich aufgebaut wie ein "gewöhnlicher" Kriminalfall - nur eben mit dem Twist, dass ein Schlüsselzeuge ein Geist und der Hauptverdächtige ebenfalls nicht ganz von dieser Welt ist. Abzug in der B-Note gibt es allenfalls für das Finale, dass ich als ziemlich konfus aufgebaut empfand und bei dem ich mehrmals mit einem vernehmlichen "Hä?" zurückblättern musste.

Der Schreibstil ist modern ohne sich simpel anzufühlen und geprägt von einem feinen Humor, der einen Kontrast zu dem recht düsteren und brutalen Kriminalgeschehen bildet. Die Charaktere sind sympathisch und glaubhaft, wenn auch recht archetypisch angelegt. Sehr gut gelungen fand ich die Einbindung des Protagonisten als hilfreichen Ermittler und nicht lediglich als Sidekick des Magiers. Im Gegensatz zu Harry Potter (um einen anderen prominenten Zauberschüler zum Vergleich heranzuziehen), der praktisch von Tag 1 an ein magisches Wunderkind ist und die Endgegner mit seinen Erstes-Lehrjahr-Zaubertricks verfrühstückt, hat Peter Grant durchaus vor allem zu Anfang so seine liebe Mühe damit, auch nur eine müde magische Funzel zu fabrizieren. Trotzdem gelingt es ihm, durch die Tatsache, dass er einen eher technischen Blick auf die Dinge hat und dies auch auf Magie und das Übernatürliche anwendet, eigene Ideen zu entwickeln, die dem Fall entscheidend weiterhelfen. Schöne Sache und man darf gespannt sein, wie der Autor dies im nächsten Band glaubhaft fortführen kann.

Fazit: Wer gerne Romane liest, die fantastische Elemente mit der uns bekannten Welt gekonnt verknüpfen und fürchtete, dass es seit Frau Meyer nur noch blutarme Highschool-Glitzer-Vampire und Greenpeace-Werwölfe gibt, kann hier bedenkenlos und mit viel Vergnügen zugreifen!
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