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4.0 von 5 Sternen Große Stimmen, wenig Dramatik!
Zuerst muß gesagt werden, daß diese Gesamtaufnahme mit einigen der größten Stars der Oper besetzt ist. Jennifer Lamore, Cheryl Studer, Placido Domingo,Samuel Ramey um nur einige zu nennen. Aber trotz der hervorragenden Besetzung gibt es ein paar Schönheitsfehler, der Name allein tuts nämlich nicht.

Cheryl Studer ist eine...
Veröffentlicht am 26. Mai 2008 von Thomas Raatz

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3.0 von 5 Sternen Luciaaufnahme der zweiten Reihe
Das zumindest ansprechende Einzelleistungen noch lange in der Summe keine gute oder sehr gute Gesamtaufnahme hervorbringen, wird mit dieser Lucia unter der Leistung von Charles Mackerras bestätigt. Andrea Rost in der Titelpartie hat durchaus eine ansprechende Karriere im leichten Koloraturfach gemacht, sie besitzt auch für die Lucia wirklich schöne innige...
Veröffentlicht am 28. Januar 2011 von Thomas Ehlers


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3.0 von 5 Sternen Luciaaufnahme der zweiten Reihe, 28. Januar 2011
Das zumindest ansprechende Einzelleistungen noch lange in der Summe keine gute oder sehr gute Gesamtaufnahme hervorbringen, wird mit dieser Lucia unter der Leistung von Charles Mackerras bestätigt. Andrea Rost in der Titelpartie hat durchaus eine ansprechende Karriere im leichten Koloraturfach gemacht, sie besitzt auch für die Lucia wirklich schöne innige Töne, aber es fehlt ihr an der notwendigen Virtuosität, die andere Vertreterinnen in dieser Partie mitbringen. Bruce Ford überzeugt mit einem gut durchgebildeten Tenor als Edgardo, seine auch an Rossinipartien geschulte Stimme besitzt bei aller Leichtigkeit einen ansprechend männlichgefärbten Kern. Auch Anthony Michaels-Moore in der Partie des Enrico ist schön anzuhören.
Paul Charles Clarke bildet die Tenortöne des Arturo sehr weit hinten, der Stimmsitz passt einfach nicht hundertprozentig, sodass seine Interpretation immer kehlig klingt. Der versierte Alastair Miles in der Partie des Raimondo schließlich besitzt an sich einen ansprechenden Basso cantante, eine arg unruhige Stimmführung aber lässt auch hier keine große Freude aufkommen.
Schließlich Charles Mackerras am Pult; von einer großen Enttäuschung zu sprechen, wäre vielleicht etwas hochgegriffen, aber wirklich überzeugen kann er nicht. Er malt mit ziemlich großem Pinsel, was zu einer arg betulichen Wiedergabe der Partitur führt, ohne auch nur annähernd an die atmosphärische Dichte anderer Einspielungen heranzukommen. Herausragend ist das Gesamtergebnis wirklich nicht...
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4.0 von 5 Sternen Große Stimmen, wenig Dramatik!, 26. Mai 2008
Zuerst muß gesagt werden, daß diese Gesamtaufnahme mit einigen der größten Stars der Oper besetzt ist. Jennifer Lamore, Cheryl Studer, Placido Domingo,Samuel Ramey um nur einige zu nennen. Aber trotz der hervorragenden Besetzung gibt es ein paar Schönheitsfehler, der Name allein tuts nämlich nicht.

Cheryl Studer ist eine wunderbare Sängerin mit einer glänzenden Stimme und einer geläufigen Gurgel, aber ihr fehlt es an dramatischer Darstellungskraft. Sie kann das Leiden der jungen und hilflosen Lucia, welche sich in einer schrecklichen Situation befindet, nicht lebensecht darstellen. Außerdem sind die Spitzentöne alle ein wenig matt und glanzlos und es fehlt ihnen an Durchschlagskraft. Sie wirkt hier bereits ein wenig abgesungen und die stimmlichen Schwächen sind besonders in der Wahnsinnsarie, dem Glanzstück der Oper, unüberhörbar. Sie ist weder für Gruberova, noch für Sutherland oder Callas eine Konkurrenz in dieser Rolle. Die Spitzentöne sind alle samt matt und blass. Auch wenn sie sich in diesem Falle um eine dramatische Darstellung sehr bemüht, springt der Funke nicht über! Wer Studer in Glanzform hören will, sollte lieber zu ihrer Traviata oder zu ihrem Tannhäuser greifen.

Ähnlich wie die Studer scheint auch Domingo bereits etwas abgesungen und die Schärfen in der Höhe sind ebenfalls nicht zu leugnen. Dennoch zeichnet er ein sehr schönes Charakterportrait und täuscht durch seine fabelhafte Ausdruckskraft ein wenig über stimmliche Defizite hinweg. Die anderen Darsteller überzeugen durch fabelhafte Stimmen und hervorragende schauspielerische Leistung. Das sollte jedoch niemanden vom Kauf dieser Cd abhalten, denn es sei ihnen versichert, daß sie trotz der kleinen Macken Gänsehaut bekommen werden. Chor und Orchester sind sehr gut und die Musik bleibt ja doch was sie ist, nämlich die schönste Oper Donizettis!
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Donizetti: Lucia Di Lammermoor
Donizetti: Lucia Di Lammermoor von Cheryl Studer and Fernando De La Mora and Ion Marin and Juan Pons and London Symphony Orchestra and Plácido Domingo
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