Kundenrezensionen


30 Rezensionen
5 Sterne:
 (23)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pearl Jam ist tot, es lebe Pearl Jam!
Meine Leidenschaft für die Seattle-Combo um Eddie Vedder war in den letzten Jahren etwas abgekühlt, wenngleich ich mir quasi reflexhaft immer mal wieder die jeweils neueste Platte geholt hatte. Der letzte Leidenschaftskauf war NO CODE gewesen, YIELD und BINAURAL waren pflichtbeflissene Anschaffungen gewesen. Nachdem ich mir nun einen mp3-Player zugelegt hatte,...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2005 von brudervomweber

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßig
Nur knapp ein Jahr nach der letzten Scheibe legte Pearl Jam hier ein Album nach, daß kaum an die beiden tollen Vorgänger-Alben anknüpfen kann. Größere Kontraste kann man auf einer CD eigentlich kaum setzen. Das Album enthält einige tolle Rock-Songs und eine fantastische Ballade. Im völligen Gegensatz dazu wirken einige Songs...
Am 30. Dezember 1999 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pearl Jam ist tot, es lebe Pearl Jam!, 13. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Meine Leidenschaft für die Seattle-Combo um Eddie Vedder war in den letzten Jahren etwas abgekühlt, wenngleich ich mir quasi reflexhaft immer mal wieder die jeweils neueste Platte geholt hatte. Der letzte Leidenschaftskauf war NO CODE gewesen, YIELD und BINAURAL waren pflichtbeflissene Anschaffungen gewesen. Nachdem ich mir nun einen mp3-Player zugelegt hatte, konvertierte ich meine PearlJamCollection ins passende Format und wurde selbst konvertiert.

Mit VITALOGY hatte damals meine Irritation mit dem musikalischen Wandel der Band begonnen, kurz: ich hatte irgendwas nicht verstanden. Heute ist mir klar, daß diese Platte die Funktion hatte, die Spreu vom Weizen zu trennen, soll heißen: jene dem doch sehr poppigen Grunge der ersten beiden Alben und dem diese begleitenden Medienhype verfallenen "Fans" von denjenigen zu trennen, die man als die wirklichen Fans bezeichnen könnte, Menschen, die sich von einer Band und ihrer Musik an die Hand nehmen lassen, sich öffnen und ihre Entwicklung akzeptieren, respektieren, daran partizipieren.

Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich mich aus dem Bann der ersten beiden Alben TEN und VS. habe befreien können, aber wenn man mich heute fragt, welches das wichtigste und meiner Meinung nach beste Pearl Jam Album ist, müßte ich ohne Zögern antworten: VITALOGY.

Diese Platte ebnet den Weg dorthin, wo Pearl Jam sich mit der Platte NO CODE (mit der ich mich inzwischen auch viel besser verstehe als damals, als sie mich sozusagen vorläufig von meiner PJ-Leidenschaft kurierte) und den darauf folgenden Alben fortbegeben hat, und das ohne den bis dahin akkumulierten Fans einfach die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Jeder bekommt seine Chance, diese neue PearlJamMusik auch zu mögen. Damals gab es glaube ich einen Haufen Trottel wie mich, die sie nicht genutzt haben.

Aber es ist ja gottlob nie zu spät, nochmal klug zu werden. Nach der Nutzung meiner zweiten Chance durfte ich feststellen, daß VITALOGY einige der großartigsten Songs beinhaltet, die ich jemals gehört habe. Insbesondere die Balladen haben es mir dabei angetan: IMMORTALITY ist für mich neben NOTHINGMAN der melancholische Höhepunkt dieser Platte, und die zornigen Krachsongs SPIN THE BLACK CIRCLE, LAST EXIT oder WHIPPING bilden den eindrucksvollen und nicht minder hörenswerten Kontrapunkt. Dazwischen bilden die übrigen Songs durchweg hörenswerte Vermittler. Und wer mit dem wunderbar kafkaesken BUGS nichts anzufangen weiß, dem ist wohl nicht zu helfen. Ebenso denjenigen nicht, die sich über den "Garagensound" beschweren - der gehört so!

Historisch betrachtet kann man diese Platte wohl als Schnittstelle bezeichnen: Pearl Jam gibt es zweimal: vor und nach diesem Album. Man kann VITALOGY aber auch einfach als großartig bezeichnen. Hiermit geschehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hauswein, sanft bis herb, 23. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Bei ,Vitalogy' herrscht der Eindruck von Privatheit vor. PJ haben ihre Richtung gefunden, geben nur noch spärlich Interviews, drehen keine Videos mehr und verweigern sich dem Grunge-Hype. Ab sofort tun sie nur noch, was sie wollen und wovon sie überzeugt sein können. Eine treue Fangemeinde wird sie auch durch schwierige Zeiten hindurch tragen - eine Wahrheit, die sich bis heute bestätigt.
Auf dieser CD verwirklichen PJ ihr Ziel auf vielfältige Weise. Es gibt gestandene Rocker wie ,Not For You', ,Corduroy' oder ,Immortality', Folk-Songs wie ,Better Man' und ,Nothingman', seltsame Experimente wie ,Bugs' und ,Aye Davanita' - wer an dieser Stelle aussteigen will, mag es gerne tun, PJ wissen, was sie wollen und was nicht.
Selbstverständlich sinken die Verkaufszahlen, und auch die Kritiker runzeln die Stirn. Wen stört's, wenn man/frau ein Album mit herausragenden Songs von einer selbstbewussten Band geliefert bekommt? Sie haben ihren Sound gefunden, sie haben etwas zu sagen und der Markt ist ihnen wurscht.
Ein Extra-Hammer auch das Papp-Cover: Die CD liegt in einer aufgeklebten Papiertasche, und der Rest ist wie ein medizinisches Buch gestaltet, das haarsträubende bis faschistoide Behauptungen über das menschliche Leben von sich gibt - offensichtlich Kopien aus einschlägigen Machwerken. Darüber gekritzelt konterkarieren Eddies Texte alle Aussagen. Auch in der Aufmachung beweisen PJ also neues Selbstbewusstsein mit beißender Ironie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Auf und Ab, 18. Juli 2004
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Vitalogy ist schwer verdauliche Kost. Man sollte Pearl Jam schon kennen und mögen, bevor man sich an dieses Album heranmacht. Es ist uneinheitlich, es scheint irgendwie unreif und unfertig zu sein, es ist seltsam und spielt mit dem Hörer. Auf dem Album finden sich Songs, die zum Härtesten zählen, was Pearl Jam jemals geschrieben haben, wie beispielsweise "Spin the black circe" oder "Whipping", auch "Last exit" und "Corduroy" sind Knüller. Und dann, mitten drin, findet man wieder wunderschöne Balladen wie "Nothingman" oder "Immortality". "Better Man" hat sowieso Ausnahmestatus, der wahrscheinlich beliebteste Song unter Pearl Jam-Fans. Man muss diesen Song einfach mögen. Aber was zum Geier ist "Bugs"? Ich habe es mehrmals probiert, habe versucht mich hineinzuhören, aber diese Malträtierung des Akkordeons ist eher eine Vergewaltigung der Ohren als Musik. So etwas muss wirklich nicht sein. Auch ein musikalisches Experiment wie "Aye Davanita" ist als missglückt einzustufen. Bleibt noch die Sound-Collage "Hey foxymophandlemama, that's me" (Was für ein Titel!), die interessanterweise fasziniert.
Wenn Pearl Jam auf die oben angesprochenen Experimente verzichtet hätten und stattdessen noch ein, zwei gute Songs hinzugefügt hätten, dann wäre das Resultat eines der besten Alben der Neunziger gewesen. So aber muss ich leider den einen Punkt abziehen, auch wenn es schmerzt. Trotzdem sollte man sich dieses Album unbedingt zulegen - und bei "Bugs" und "Aye Davanita" einfach vorspielen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Pearl-Jam Album, 26. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Ja, es stimmt: Trotz "Ten", trotz "Vs." und auch trotz dem genialen neuesten selbstbetitelten Album, das beste Pearl Jam-Album ist und bleibt für mich "Vitalogy" von 1994. Denn trotz mancher experimenteller Ausflüge auf dieser Scheibe ist die pure Anzahl von Klassikern allein schon beeindruckend: das punkige "Spin the black circle", die traumhafte Akustikballade "Nothingman", dann "Curdoroy" und natürlich der ultimative Folk-Rock-Gassenhauer "Better man", für mich persönlich der beste PJ-Song überhaupt. Unsterbliche Songs allesamt.

Aber auch das drohende "Not for you", bei dem sich Eddie Vedder mehr und mehr in die Heiserkeit brüllt und das sich auf grandiose Art und Weise von einem gemäßigten Beginn in ein lautes, furioses Finale steigert sowie der druckvolle Speed-Rock von "Whipping" sind unglaubliche Nummern. Pearl Jam schöpfen auf "Vitalogy" ihr Potential noch mehr aus als sie das auf ihren beiden ebenfalls famosen ersten beiden Alben getan haben. Auf den darauffolgenden Alben sollten sie sich dann ein bisschen verirren, aber immer noch großartige Musik schaffen. Der Höhepunkt ist und bleibt aber "Vitalogy". Wer alles erleben will, was Pearl Jam zu so einer faszinierenden, intensiven Rockband macht, wird an dieser Scheibe nicht vorbeikommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer nichts wagt, wird nicht belohnt!, 1. Mai 2011
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
So abgedroschen und inflationär dieses - oft auch missverstandene - Sprichwort Gebrauch in unserer biederen Alltagssprache findet, so zutreffend ist es dann doch manchmal auch - wie eben im Falle des 3. Studioalbums einer Band namens Pearl Jam, stammend aus der Grunge-Metropole Seattle.
Wir schreiben das Jahr 1994: Pearl Jam hatte Mühe auf dem Boden zu bleiben. Die beiden Vorgängerstudiowerke TEN (1991) und VS (1993), die beide millionenmale über die Ladentheke gereicht worden waren, hatten einen Hype ausgelöst, dem man selbst dann kaum entgehen konnte, wenn man - so wie Eddie Vedder & Co - geschworen hatte, sich durch nichts und niemanden verrückt machen zu lassen. Hinzu kam noch, dass ein gewisser Kurt Cobain seinem Leben ein jähes Ende bereitet hatte, da er dem Kult um seine Person und seine Band (Nirvana) nicht wirklich gewachsen schien...
Alle (Grunge)-Welt blickte nach dieser Tragödie nun also hoffnungsvoll auf Pearl Jam, die fortan alleine (neben Soundgarden) das schwere Erbe des eben erst etablierten (oder in Wahrheit eher wiederentdeckten) Grunge-Genres auf ihren Schultern tragen mussten...

Die Antwort der Vollblutmusiker war jedoch verblüffend: VITALOGY, eine Platte die so fast gar nichts mit all dem gemein zu haben schien, was man bis dahin von PJ gewohnt war. Verstörend, depressiv, unbehaglich, ja förmlich wie unter einer Dunstglocke aufgenommen hört sich die Scheibe an! Zwar ist der Startschuss mit LAST EXIT noch relativ vetraut (auch, wenn schon hier deutlich wird, dass VITALOGY kein Gute-Laune-Album sein wird), doch folgen danach durchwegs Songs, mit denen man anno 1994 wohl eher nicht gerechnet hätte. Das sollte Pearl Jam sein?? Viele nicht ganz so treue Fans, die in erster Linie bis dahin dem Hype gefolgt waren, schieden von nun an aus der Hörerschaft...
Was bedeutete dies aber für den eingefleischten PJ-Fan und was bedeutet es heute für begeisterte Sammler??

Nun, VITALOGY ist mit Sicherheit eines der am schwersten zugänglichen Werke von PJ. Wie bereits viele Vorrezensenten sehr treffend bemerkt haben, war es als wolle man einen kleinen, aber markanten Schlussstrich ziehen und den Senkrechtstart des Grunge mitsamt seinen Tragödien hinter sich lassen. Überraschenderweise scheint das Vedder & Co tatsächlich gelungen zu sein, und zwar so gut, dass selbst Kritiker und Fans auch heute noch ehrfürchtig vom besten Werk in der mehr als üppig ausgefallenen PJ-Albenchronologie sprechen!
Ich persönlich habe mir mit VITALOGY längere Zeit auch relativ schwer getan. Da ich sämtliche Songs auf dem Album bereits als Live-Versionen kannte, fiel es mir nicht leicht, die schwere Stimmung, die selbst den punklastigen Rocksongs anhaftet als künstlerisch wertvolle Note zu begreifen... Auch einige verstörende Zwischensequenzen, wie etwa PRY, TO oder BUGS oder AYE DAVANITA oder auch HEY FOXYMOPHANDLEMAMA, THAT'S ME (eine eigenartige Soundcollage) sind nicht gerade Ohrwürmer. Dass aber eben aufgrund dieser eigenartigen Herangehensweise vermutlich das bislang überragenste Konzeptalbum (wenn man es so nennen darf) der Band entstanden ist, das quasi DER Abgesang schlechthin auf den Grunge, wie man ihn bisher kannte, ist, erkennt man erst dann, wenn man bereit ist, sich etwas intensiver mit VITALOGY auseinanderzusetzen.

Ob VITALOGY im Nachhinein gesehen wirklich so ein großer Bruch gewesen ist, wie man der Scheibe heute gerne nachsagt, wage ich anzuzweifeln. Immerhin hat PJ beispielsweise ja gerade mit den direkten Nachfolgewerken bewiesen (allen voran NO CODE, das nach wie vor meine Lieblingsplatte der Band ist), dass sie immer noch hervorragende Stücke Rockmusik (oder eben auch Grunge) schreiben, schaffen und interpretieren können. Ja, ohne Zweifel IST Pearl Jam - auch gegenwärtig - eine der größten Rockbands aller Zeiten!! Was die Verkaufszahlen anbelangt, scheinen die ganz großen Zeiten der Band seit VITALOGY aber tatsächlich vorübergegangen zu sein: Seit dieser Platte nämlich (diese allerdings schon inklusive), hat sich keines der Nachfolgewerke bis heute annähernd so gut verkauft wie die beiden Debütplatten (zur Erinnerung: TEN und VS.).

Vielleicht hat man gut daran getan so konsequent seinen Weg zu gehen. Ausverkaufte Konzerte, begeisterte Fans und eine scheinbar nicht minder begeisterte Band voller Spielwitz und Tatendrang scheinen hierfür Beweis genug zu sein...

Weitere Besonderheiten der Platte? Nun ja, man hört Dave Abbruzzese's Mitwirken (Drums - es war sein letztes Album mit der Band) doch recht deutlich heraus, würde ich sagen. Die schleppenden, getragenen, fast schon unrhythmisch geschlagenen Viertel auf dem Hi-Hat sind eines seiner markanten Markenzeichen. Man merkt jedenfalls, dass er ein sehr "harter" Drummer war. Matt Cameron, der ja erst um die Jahrtausendwende dazugestoßen ist (dazwischen gab Mr. Irons ein kurzes, aber beeindruckendes Gastspiel - man höre NO CODE!), bevorzugt einen etwas komplexeren, aber "sanfteren" Stil - der aber mit Sicherheit mindestens genauso gut zu PJ passt!

Fazit: Eine nicht leicht zugängliche, aber sehr schöne Platte, die ich Neuankömmlingen auf PJ-Terrain aber eher nicht als Erstkauf empfehlen würde. DER BRUCH mit allem was bis dato für das Grunge-Genre (Nirvana, Soundgarden, Pearl Jam) "typisch" war. Deshalb vermutlich in Fachkreisen auch als KLASSIKER vermerkt. Allerdings ist VITALOGY in Wirklichkeit nicht besser als viele andere PJ-Alben! Ich finde TEN, VS., NO CODE, YIELD, LOST DOGS und RIOT ACT offengestanden mindestens genauso gut. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich nun mal verschieden!

Anspieltipps (zum Eingewöhnen):
- LAST EXIT (ist langsamer vorgetragen, als sämtliche Live-Versionen, aber trotzdem genial!)
- SPIN THE BLACK CIRCLE (ein echter PJ-Klassiker!)
- NOTHINGMAN (melancholisch-rauh und schön!)
- CORDUROY (ebenfalls ein Klassiker der Band, der oft auch live gespielt wird!)
- BETTERMAN (eine der "Lieblingszugaben" der Band!)
- IMMORTALITY (angeblich ist dieser Song Kurt Cobain gewidmet... - jedenfalls ein Abgesang auf den Rockstarhype!)

Überhaupt werden viele Songs des Albums häufig auch bei Live-Auftritten zum Besten gegeben. Das sei aber nur so am Rande bemerkt...

GESAMTRESÜMEE: Ein LECKERBISSEN für echte Sammler und Musikfreunde!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großer Wurf Nummer 3, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Dank der einfachen, mageren und auch simpel gehaltenen Produktion kann man Vitalogy als Pearl Jams kompromisslosestes und mitunter ehrlichstes Album bis heuute ansehen. Obwohl es entgegen mancher Behauptungen kein Konzeptalbum ist, hört es sich beinahe wie eines an. Tod ("Immortality") und Trennung ("Nothingman") sind die Leitthemen schlechthin, wobei die Ode an die gute alte Schallplatte auf "Spin the Black Circle" fast unterzugehen scheint und vom Text her sogar oft noch falsch intepretiert wird (Erfahrungen mit Drogen etc., obwohl es sich nur um die Schallplatte handelt. Aber das ist ja ein altbekanntes Vedder/Fans-Problem, die Textinterpretation . . .). Aber die ach so schwarze Wolke arbeitet zum Vorteil von Pearl Jam - mit einer kleinen Prise von Nervosität in ihren Rockeinlagen wie bei "Last Exit" oder "Not for You" erzeugen sie eine musikalische Spannung, bei der man gespannt vor den Musikboxen sitzt. Und vor allem die selbstbeobachtenden Balladen wie "Corduroy" oder "Better Man" setzen markante Akzente für die gesamte Atmosphäre. Eine wunderbare, warme Melancholie, getragen auf der Welle von Vedders selbstzerreißerischen Lyrics und dem Gitarrenfeuer und den harten Peitschenschlägen des Drummers.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pearl Jam rauer und härter denn je, 2. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Pearl Jam's drittes Album brachte, wie schon sein Vorgänger, eine radikale Veränderung des Sounds mit sich. Demnach erfordert es schon für Pearl Jam Fans einiges an Eingewöhnung, für andere sowieso. Der Sound ist relativ hart und auch ziemlich düster. Raue Gitarren und hämmernde Trommeln. Trotzdem unverkennbar Pearl Jam und nach der kleinen Eingewöhnungsphase entfaltet sich dann auch die ganze Pracht des Sounds. Die herausragenden Songs sind sicher "Corduroy" und "Better Man", doch auch die harten Songs wie "Last Exit" oder "Whipping" vermögen zu überzeugen. Experimente, wie "Bugs" dagegen kann man zwiespältig gegenüber stehen. Ich mag sie nicht. Insgesamt ein unheimlich starkes Album, das zwar nicht ganz an der Vorgänger heran reicht (Ich kenne aber auch keine andere CD, die das auch nur annäherungsweise täte), aber auf keinen Fall enttäuscht. Empfehlenswert also auf jeden Fall für Fans. Die anderen sollten sich vielleicht erst mal vorsichtig an Pearl Jam annähern, bevor sie zu dieser CD greifen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pearl Jam auf Höhenflug, 16. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Pearl Jam's drittes Album stellte mal wieder einen Stilbruch mit den vorangegangenen Platten dar. Man fragt sich schon, wie kann eine Band sich innerhalb kurzer Zeit so verändern. Hat man sich aber erstmal an den neuen Stil der Boys aus Seattle gewöhnt, weint man dem alten doch keine Träne mehr nach. Neben Ohrwurm Songs, wie zum Beispiel "Corduroy" oder "Betterman", gibt es auf der Platte einiges zu entdecken, so stechen zunächst einmal die beiden Lieder "Bugs" und "Stupid Mop" hervor, die sicherlich jenseits aller bekannten und etablierten Musikrichtungen liegen, sich quasi jenseits von Gut und Böse befinden. Zum Darüber Nachdenken wird der Hörer aber allemal angestossen, wegen der Pearl Jam typischen, gesellschaftskritischen Texte. Zusätzliche Hilfe beim Interpretieren von Ed's Gedanken leistet das hervorragende Booklet, in welchem die Songtexte wüst vermischt mit anderen, auf den ersten Blick aus dem Kontext gerissenen Informationen, abgedruckt sind. Für den Fan stellt dieses Album sicherlich wieder ein Meisterwerk dar, Nichtfans sollten einfach mal reinhören, werden im ersten Moment sicher verschreckt sein. Diese Musik muss man einfach wirken lassen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr eigen mit gewaltigen Höhepunkten, 2. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Als ich das Album vor vielen Jahren das erste Mal gehört habe, kam auch mir in den Sinn: Jungs, was soll nur dieser ganze Unsinn? Denn 4 der 14 Songs von "Vitalogy" sind keine solchen im herkömmlichen Sinne: es handelt sich bei den Titeln um Geschrammel, Genuschel, Akkordion-Unsinn und zusammengestückelte, zudem verzerrte Stimmfetzen. So weit, so gewöhnungsbedürftig. Wer nun denkt, Pearl Jam wären zu faul gewesen, stattdessen "richtige" Songs zu schreiben, oder dass sie gar glauben würden, diese 4 Tracks wären musikalische Meisterstücke, der denkt zu kurz. "Vitalogy" enthält eine Botschaft, die über die Musik hinaus geht. Es ist das Bild eines verstörten Sängers, der plötzlich, nach Cobains Tod, allein als DIE lebende Ikone des Grunge bejubelt wird, der plötzlich allein im Rampenlicht steht, dem auf jede Bewegung geschaut wird: Wird auch er untergehen? Wird auch er dem Druck erliegen?

"Vitalogy" ist zum Einen pure Melancholie, eine Abschiedshymne auf den großen Gescheiterten, auf Kurt Cobain, und zum Anderen eine Trotzreaktion: So wird es mit uns nicht enden. Wir machen weiter, aber nicht so, wie ihr uns haben wollt, wir ziehen uns zurück und machen unser eigenes Ding. Eddie wollte den Trubel nie, PJ produzierten keine Videos zu den Singles, promoteten das Album kaum. Man höre einfach auf die Botschaften, die in diesen 4 obskuren Songs stecken, und man sehe, weshalb die Tracks auf der Platte sind: "Do you ever think that you would actually kill yourself?/ Well, if I thought about it, uhh, real deep, yes, I believe I would." Man beachte zudem die außerordentliche Cover- und Inlet-Gestaltung!

Zu den 10 "echten" Songs: Gigantisch!
"Last Exit" zeigt sofort, in welche Richtung dieses Album marschiert: ungewohnte Dissonanzen, eine manchmal fast solo agierende Beat-Sektion, plötzlich hereinrauschende Gitarrenmelodien, ein ungewohnt abgenutzt klingender Eddie, ein Schuss Verzweiflung. Dennoch muss ich sagen, dass es der einzige PJ-Opener ist, der in meiner persönlichen Wertung keine 5 Sterne erhält (abgesehen von "All Night" auf der B-Seiten-Compilation).
"Spin the Black Circle" ist dann so energisch, so straight forward und doch so düster und ungewöhnlich, dass es herausragt.
"Not for You": dynamisch, abwechslungsreich, sehr stimmungsvoll, ein fantastischer Song.
"Tremor Christ": für meinen Geschmack zu getragen, zu eintönig.
"Nothingman": eine der schönsten und melancholischsten Balladen der PJ-Karriere, ein echtes Goldstück, überhaupt sind die Balladen die stärksten Momente auf der Platte.
"Whipping": erneut dynamisch, straight forward, hat aber wenig erinnerungswürdiges.
"Corduroy": ein Live-Klassiker, sehr eingängiges Intro.
"Satan's Bed": ordentlich, aber ähnlich zu bewerten wie "Whipping".
"Better Man": bis heute DER PJ-Live-Klassiker schlechthin! wenn die Menge diesen Song zu Eddies Gitarrenspiel intoniert herrscht Gänsehaut-Stimmung pur! ein absolutes Highlight auch der Platte und das obwohl der Song aus der Mitte der Achtziger stammt, als Eddie noch ein Surfer-Boy in San Diego war...
"Immortality": auch diese dritte und letzte Ballade ist wunderschön, selbstzweifelnd philosophiert Eddie über Tod und Unsterblichkeit - Kurt Cobain lässt hier vll am deutlichsten grüßen.

Gesamturteil:
"Vitalogy" ist, rein musikalisch betrachtet, keine durchgehend starke Platte ohne größere Ausschläge nach unten und oben wie z.B. PJ's neuestes Album "Backspacer", das für mich bis auf das Highlight "Amongst the Waves" von Anfang bis Ende auf einem ähnlichen, stets hohen Niveau lebt, aber nie die allergrößten Spitzen erreicht. PJ's Drittling überträgt eine sehr spezielle Stimmung, die es trotz der großen Unterschiede als Einheit dastehen lassen. Das, was viele als "Ausfälle" betrachten (und was in der Tat nicht allzu oft hörbar ist), wird wett gemacht durch einige der größten Perlen der PJ-Geschichte: "Nothingman", "Better Man" und "Immortality".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen There's nothing left 2 say., 15. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Vitalogy (Audio CD)
Ich fordere die Einführung der Möglichkeit, diese Platte mit 6 Sternen bewerten zu können! ****** - - - Und jetzt muß ich noch etwas schreiben, damit ich die 20 Worte zusammenbringe; sonst wird das hier nicht 'abgedruckt'.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xbb5950a8)

Dieses Produkt

Vitalogy Expanded Edition (3 Bonus Tracks)
Vitalogy Expanded Edition (3 Bonus Tracks) von Pearl Jam (Audio CD - 2011)
Klicken Sie hier für weitere Informationen
Auf Lager. Zustellung kann bis zu 2 zusätzliche Tage in Anspruch nehmen.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen