Kundenrezensionen

217
4,6 von 5 Sternen
Portal 2
Plattform: PC/MacÄndern
Preis:49,00 €+Versandkostenfrei
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2012
Kurz zur Story: Im ersten Teil der Serie musste der Spieler versuchen, eine Vielzahl von Testkammern zu überleben und zu vordefinierten Zielpunkten zu gelangen. Dabei standen ihm nur die Physik - Eintrittswinkel = Austrittswinkel - und die sogenannte Portal-Gun zu Verfügung. Letztere öffnete auf bestimmten Oberflächen Zweiwegportale, durch die man hin und her gehen konnte. Ebenso ist es möglich, Gegenstände hindurchzuwerfen oder zu transportieren. So konnte der Spieler dann schlussendlich die fiese Computer AI GLaDOS (Genetic Lifeform and Disk Operating System), welche die Tests überwachte und sehr zynisch kommentierte, stellen und zur Strecke bringen.

Im zweiten Teil beginnen wir dort wo Teil 1 geendet hatte. Doch es sind etliche Jahre vergangen, welche die Protagonistin im Tiefschlaf verbracht hat. GLaDOS ist tot und er gibt keine Tests mehr. Doch warum befindet ihr euch dann immer noch in den Testgeländen der Firma? Dies und noch vieles mehr gilt es herauszufinden.

Das Spiel hat auch nach mehr als drei Jahren nichts von seinem ursprünglichen Reiz verloren. In jedem Level müsst ihr versuchen zum Ausgang zu gelangen. Zu Beginn sind die Rätsel noch simpel und die Level recht übersichtlich. Doch rasch findet ihr euch in relativ großen Hallen wieder und eine fieberhafte Suche nach brauchbarem Untergrund für die Portale ist meist die Folge. Denn nicht auf jeder Wand lassen sich die praktischen Helfer öffnen. Lieber ein paar Momente länger die Umgebung betrachten. Zeitlimit gibt es in den wenigsten Level und so ist taktisches Tüfteln angesagt.

Neu in Portal 2 sind ein paar der Tools, die der Protagonistin zur Verfügung stehen. Neben der Portalgun gibt es jetzt auch noch drei Arten von Farbe, welche die Bodeneigenschaften verändern. Blau wirkt wie Gummi und lässt Objekte abprallen. Orange gibt zusätzliche Geschwindigkeit beim Laufen. Weiß schlussendlich dient dazu, dass Portale geöffnet werden können, wo dies eigentlich nicht möglich sein dürfte. Aber auch das gegnerische Arsenal hat sich verstärkt. Neben den selbstschießenden Turrets aus dem ersten Teil, gibt es auch Laser, die mit speziellen Würfeln abgelenkt werden können, und manchmal wird der Spieler auch von Bomben unter Beschuss genommen.

Gespielt wird im Solomodus oder zu zweit via Internet im Co-Op Modus. Beide Versionen bieten eine Kampagne, welche die Geschichte hinter den Tests näher beleuchtet. Es wird zwar empfohlen die Solokampagne zuerst durchzuspielen, aber der Co-Op Modus ist von Anfang an möglich - ein großes Plus für Leute die gleich gemeinsam zocken und nicht den Solomodus knacken wollen. Doch es gibt auch ein Manko für Spieler, die gerne lange und viel spielen - das Teil ist relativ schnell durchgespielt. Durchschnittlich dauert die Solokampagne 7-8 Stunden, da hat man sich aber schon viel Zeit gelassen und viele der witzigen Gimmicks innerhalb des Spiels erkundet. Wer das Glück hat jemanden zu finden, der den Co-Op Modus mit ihm spielt, der hat hier noch mal einiges zu lösen.

Doch unterm Strich bleibt (im Moment) wenig Content fürs Geld. Im Moment deshalb, weil Valve und Electronic Arts versprochen haben, weiteren Content zu liefern und der soll dann gratis für die Besitzer des Spiels sein, Steam Download sei dank. Eines diese versprochenen Downloads ist bereits erhältlich - ein Level Editor. Damit könnt ihr eigene Kreationen erstellen und mit Freunden tauschen und zocken. Es ist also nur mehr eine Frage der Zeit, bis auch hier noch eine entsprechende Funktion eingebaut wird um dieses zusätzlichen Maps komfortabel aus dem Spiel heraus spielen zu können.

Pro: neue knifflige Rätsel
Contra: Kampagne ziemlich schnell durchgespielt

Mehr Rezensionen gibt es auf spielxpress.com
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2012
Portal 2 ist der Nachfolger des gleichnamigen Spiels welches aus dem nichts kam und wie eine Bombe einschlug. In folge dessen waren die Erwartungen an Portal 2 recht Hoch und ich möchte hier erläutern ob Portal 2 den Erwartungen gerecht wird und ob es sich weiterentwickelt hat.

Portal ist ein First Person-Puzzle-Platformer bei dem man zwei verschiedene Portale an bestimmte Oberflächen platzieren und durch diese gehen kann um so zahlreiche Parkours zu lösen.
Was der Vorgänger schon perfekt gemacht hat bleibt hier erhalten und wird mit weiteren Spielmechaniken erweitert, was die Rätsel vielfältiger macht.

In der singleplayer Kampagne erwacht man wie im Vorgänger bereits in einem Raum und sieht sich
einer Art Roboter entgegen der einen auch über den ersten Spielabschnitt hinweg begleitet und dessen Kommentare zu großen teilen für den genialen Humor des Spiels verantwortlich ist.
Bereits im Intro wird sich der ein oder andere vor lachen auf dem Boden kugeln.
Neben den Witzen die offen in die Kampagne gesponnen werden gibt es noch das ein
oder andere Easter-egg das versteckt in der Welt ist.

Neu in Portal 2 ist die multiplayer Kampagne die noch einmal etwa den selben Umfang wie die singleplayer Kampagne bietet. Hier stürzt man sich zusammen mit einem Freund auf Rätsel die durch die doppelte Anzahl an Portalen nun noch etwas komplexer werden. Humor und Spielspaß ist auch hier genau wie im singleplayer einfach nur Spitze.

Für alle Bastelfreunde liefert Valve noch einen Editor mit, mit dem man eigene Levels bauen und der community präsentieren kann und woraus noch das ein oder andere spannende Level
hervorkommt.

Die Erwartungen an Portal 2 waren durch den Erfolg des Vorgängers sehr Hoch und meiner Meinung nach hat das Spiel sie erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Jeder der Intellektuell gerne etwas gefordert ist und guten Humor zu schätzen weiß, wird mit Portal 2 definitiv seinen Spaß haben und den kauf nicht bereuen.
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72 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2011
Vorab: Dies wird eine SEHR ausführliche Rezension, basierend auf der PC-Version! Die Ausführlichkeit bin ich dem Spiel einfach schuldig... ;)

Im Jahre 2007 veröffentlichte VALVe - bekannt für Erfolgstitel wie Half Life, Half Life 2, Counter Strike, Counter Strike: Source, Left 4 Dead und mehr - eine so genannte "Orange Box".
Darin enthalten war eine Sammlung toller Spiele: Half Life 2, zwei Erweiterungen für Half Life 2 (Episode 1 & Episode 2), Team Fortress 2 und ein unscheinbar wirkender Titel namens "Portal".

Basierend auf der Source-Engine, versuchte Portal, den Spieler in eine neue Welt zu locken, indem es vor allem eines forderte: Das Köpfchen! Man bekam ein "Portal-Device" (Portal-Gerät) und musste sich so den Weg durch ein Labyrinth bahnen.
Dieses Konzept kam derart gut an, dass sich schon schnell eine große Fangemeinde bildete, die es sich auch zur Aufgabe machte, Portal mit selbstgebastelten Maps am Leben zu erhalten.

Im März 2010 kam dann für alle Fans des Spiels DIE Nachricht des Jahres: PORTAL 2 KOMMT! Und am 19. April konnte ich es endlich in Händen halten.

Ich beginne mit dem Singleplayer:
Ich gebe es zu, ich hatte anfangs schon irgendwie erwartet, Portal 2 würde so beginnen wie sein Vorgänger (in einer höchststerilen Umgebung) und dass man erst im späteren Verlauf des Spiels in die verwahrlosten Ecken von Aperture Science zu Gesicht bekommen würde. Umso überraschter und vor allem erfreuter war ich, als man direkt zu Beginn in den 'Dschungel' und somit ins Getümmel geworfen wurde.
Direkt in den ersten Sekunden lernt man 'Wheatley' kennen - einen kleinen Roboter, der einem für eine gewisse Zeit im Spiel als Freund und Helfer zur Seite stehen wird. Anschließend befreit Wheatley einem aus einem Appartement und schickt uns auf die Suche nach dem Portal-Gerät. Sobald man dieses gefunden hat, geht es los!

Der Ablauf des Singleplayers verläuft einfach. So wird man Schritt für Schritt mit der Spielmechanik vertraut gemacht (was besonders für Nichtkenner von Portal 1 von Bedeutung ist), ehe es in angemessenem Tempo nach und nach immer herausfordernder wird. Mich als großen Portal-Fan hat er zumindest überzeugt, weshalb ich ihn auch gleich drei(!) Mal in den letzten Tagen durchgespielt habe. Man entdeckt einfach von Mal zu Mal immer weitere Details und kleine Anspielungen.

Weiter geht es mit dem Multiplayer (Co-op):
Neu in Portal 2 ist auch der Co-op-Modus, den man gemeinsam mit einem Freund bestreiten kann. Der Modus ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt, welche nacheinander freigeschaltet werden.
Zuerst kommt der Kalibrierungs-Test (hier werden kurz erste Co-op-Techniken vorgeführt), welcher natürlich auch mit einer guten Portion Humor gespickt ist. ;)
Alles in allem ist der Co-op-Modus ein großer Spaß. Ich habe mit meinen Spielpartnern oft lauthals gelacht, da Fehler nicht unbedingt als störend oder frustrierend, sondern viel mehr als unterhaltend wahrgenommen werden. Hier liegt das wirklich GROßE Potential von Portal 2! Wer den Singleplayer mochte, wird den Co-op-Modus lieben!

Spieldauer:
Da Portal 1 nur als Gimmick bzw. Test angesehen werden musste, war es zu erwarten, dass die Spielzeit eher der einer Demo ähneln würde. Daher musste Portal 2 deutlich mehr an Spielzeit bieten. Entgegen den vielen Behauptungen, man würde für den Singleplayer 8 oder mehr Stunden brauchen, brauche ICH PERSÖNLICH nur knappe als 5 Stunden. Der Co-op-Modus verlangte mir dann nochmal in etwa 4-5 Stunden (mit mehreren Pausen) ab. Doch egal wie lange man an Portal 2 saß um es durchzuspielen - es hat sich gelohnt und macht Lust auf mehr!
Nachtrag zur Spieldauer (23.04.2011):
Ich möchte anmerken, dass sich meine Durchspieldauer auf den ERSTEN Durchgang bezieht und KEINE Achievements beinhaltet! Möchte man auch 100% aller Achievements erlangen, verlängert sich diese Zeit um wahrscheinlich 1-2 Stunden.

Optik:
Die für Portal 1 & 2 verwendete Source-Engine hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, weiß aber trotzdem noch optisch zu überraschen. So sieht sowohl die klinische Umgebung in Portal 1, als auch die verwahrloste, dschungelartige und verwüstete Aufmachung aus Portal 2 ansprechend aus und fügt sich in ein stimmiges Gesamtbild. Mit anderen aktuellen Spielen (Call of Duty Modern Warfare 2, Battlefield: Bad Company 2, Crysis 2, etc.) kann die Optik zwar nicht mithalten, aber ist die Source-Engine ja nun auch schon älter. Trotz allem: Die Optik passt!

Sound:
Wer Half Life 2 (und dessen Episoden) gespielt hat, der weiß, dass bei VALVe "Soundfachmänner" sitzen, die wissen, worauf es ankommt. Für jede Aktion bekommt man einen dezenten aber dennoch auffälligen Ton geliefert, der einem eine Bestätigung gibt. Aber auch Explosionen, Echos, Schall und dergleichen wirken genau passend und "sehr gut". Hierfür kann man nur die Bestnote vergeben. :)
Übrigens: Ich habe in Portal 2 einige Sounds aus Half Life 1 (aus 1998!) entdeckt! ;)

Atmosphäre:
Im Vergleich zu Portal 1 kommt im zweiten Teil eine deutlich bessere Atmosphäre rüber. Es ist VALVe gelungen, fast über die komplette Spiellänge eine geheimnisvoll wirkende Umwelt zu gestalten. So macht spielen Spaß!

Item-Shop:
Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas geschockt war, als ich sah, dass Portal 2 nun ähnlich wie Team Fortress 2 über einen Item-Shop verfügt. Man kann dort (ausschließlich für den Co-op) Skins, Flaggen, Hüte, Gesten und dergleichen kaufen - und das zum Teil für echt eine Menge Kohle! So kostet zum Beispiel eine "Schutzbrille", die der Brille von Gordon Freeman nachempfunden ist, zur Erstellung dieser Rezension sage und schreibe 7,49€! Das ist schon fast unverschämt viel Geld für etwas, das man eigentlich überhaupt nicht braucht.
Im Nachhinein kann man aber davon ausgehen, dass der Item-Shop durchaus einen positiven Zweck erfüllen wird. Denn das, was alle Portal 2-Fans wollen, ist mehr "Kartenmaterial". Wenn VALVe die Erstellung weiterer Karten und Puzzles über den Item-Shop finanzieren will oder wird, dann soll es mir recht sein. ICH jedoch werde dort keinen Penny lassen. Aber es gibt bekanntlich nichts, dass sich nicht verkaufen lässt... ;)

Fazit:
Was soll ich nun noch groß schreiben? Ich bin begeistert! Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich mich so sehr darauf gefreut habe, andererseits kam es auch schon vor, dass mir Titel, auf die ich mich ähnlich freute wie auf Portal 2, dann letztendlich nicht gefielen.
Ich bin gespannt, was VALVe noch mit Portal 2 anstellt. Sie haben sich mit Portal 2 die perfekte Plattform gebastelt, um Spieler noch hunderte Stunden mit Puzzles zu begeistern. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Weiter so, VALVe!

Von mir gibt es 10/10 Punkte!
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2011
Der Coop Modus besteht aus 5 Abschnitten à 7-9 Kammern, wobei der Schwierigkeitsgrad von Abschnitt zu Abschnitt massiv steigt. Letztlich ist keine einzige Kammer alleine lösbar. Der Grad an Teamwork und daraus resultierenden Kommunikationsbedarf ist enorm und ich weiß kein vergleichbares Spiel. Neu und super: Man kann auch mit Playstation 3 Leuten spielen. Lediglich Xbox User müssen unter sich bleiben.

Das Spielprinzip ist dabei wie gehabt: Was in Portal eins reingeht (Spieler, Gegenstand, Flüssigkeit, Laser ...) kommt aus Portal zwei wieder raus, wobei es physikalische Eigenschaften beibehält, z.B. Was schnell reinkommt, fliegt auch im hohen Bogen wieder raus. Mit dieser kleinen Spielidee haben die Valve Leute auf jeden Fall ein großartiges Level(Kammer)design geschaffen.

Man startet hierbei im sog. Hub. Das is ein großer Raum, noch ohne nennenswerte Rätsel und Gefahren (ich empfehle mal sich trotzdem zu töten ^^), von dem man sein Abschnitt/Kammer erreichen kann. Es gibt also keine echte Save-Lade Funktion, sondern man wählt einfach aus, wo man anfangen will. Die schwersten Abschnitte 4+5 sind jedoch nur erreichbar, wenn beide Spieler 1-3 geschafft haben.

Insgesamt haben wir ca. 6 Stunden gebraucht, wobei wir denke ich nicht schlecht waren, d.h. Single+Coop Kampagne sollten auf je nach Spieler-Denkkraft auf 14-20 Stunden hinauslaufen. Von daher finde ich die Kritik einiger Leute, dass die Spielzeit zu kurz sei, gerade in Zeiten von massenweise 6-8 Stunden Ego-Shootern, schlichtweg absurd. Ich würde die variable Spielzeit auch wirklich nur an der Denkkraft festmachen, weil wenn man die Lösung erstmal raus hat, ist die Umsetzung meistens recht einfach. Man braucht nicht gut Zielen können oder fantastische Reaktionen. Das heißt aber nicht, das es unspektakulär ist, eher im Gegenteil: Wenn nach ein paar Minuten rumprobieren die entwickelte Strategie umgesetzt wird und man oft noch eher nach dem Motto "Das funktioniert nieeeemals" rangeht, ist die Freude schon groß, wenns funktioniert hat. Das gilt insbesondere für die späteren Abschnitte. Wenn nicht, ist es aber auch nicht so schlimm: Wer stirbt, wird unmittelbar wiederbelebt und es gibt viele Checkpoints.

Was den Koop Modus neben dem Kommunikationsbedarf etwas anspruchsvoller, als den Single Modus macht, ist die verfügbarkeit von 4 (2 pro Spieler) anstatt 2 Portalen mit denen man natürlich ungleich mehr anstellen kann. Man kann auch die Portale seines Partners nutzen, wo wir wieder beim Kommunikationsbedarf wären. Dabei gibt es fast alle Spielelemente des Single Modus, die ich hier aber mal nicht Spoiler.

Zwischendurch gibt es immer wieder meistens lustige Kommentare von Glados, der künstlichen Intelligenz, die die Forschungseinrichtung steuert. Zwischen den Spielern gibts auch spaßige Sachen, wie nen High-Five oder nen Robot Dance nach erfolgreichem Lösen einer Kammer. Unterstützend ist auch eine Art Laserpointer, um den Partner auf Stellen aufmerksam zu machen oder ein 3-Sekunden Countdown Timer, wenn beide Spieler etwas gleichzeitig starten sollen.

Wer ein Headset/Mikrofon hat und einen Spielpartner, der ebenfalls neu anfängt (rate dringend davon ab mit jemandem zu spielen, der schon die Lösungen kennt), wird ein hervorragendes Spielerlebnis im Portal 2 Coop Modus haben, da bin ich mir absolut sicher. Es ist jedenfalls nicht nur ein kleiner Bonus zum super Single Modus, sondern auch für sich betrachtet top.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2012
Portal2 hat mich seit langer Zeit wieder einmal an den Bildschirm gefesselt.
Ein Spiel das fast komplett ohne Gewalt auskommt und trotzdem einen Mordsspaß macht in Ego-Perspektive. Dazu eine tüchtige Prise Humor (in deutscher und englischer Version) und ein Spielsystem das absolut anders ist, als die üblichen Spielweisen.

Das Spiel lief auf meinem (nicht mehr ganz so neuen)System auf höchsten Einstellungen komplett flüssig ohne Slow-Downs oder Ähnliche Macken. Da ich in den Genuss einer Hochgeschwindigkeitsinternetverbindung komme, ist auch der Steam-Zwang nicht negativ aufgefallen.

Als einzigen dicken Negativpunkt möchte ich allerdings die Spielzeit anmerken. Ich habe in den Levels schon recht viel herumexperimentiert und gespielt und hatte das Ende des Games schon nach weniger als 12Stunden auf dem Schirm. Da hätte ich mir für das Geld wirklich mehr erhofft.

Den Coop-Modus konnte ich bisher mangels Spiel-Freunden noch nicht testen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2013
Super Spiel mit packender Amtosphäre und frischen Spielprinzip das super Laune macht und dabei den Spieler nicht mit stumpfsinnigem "abballern" beschäftigt! Grafisch, Spieltechn. und Storymäßig top!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2012
Endlich mal wieder ein Spiel, bei dem es nicht darum geht, möglichst viel zu töten. Hier braucht auch nur selten eine beeindruckende Reaktionsschnelligkeit, dafür aber Beobachtungsgabe und Denkvermögen. Die zu absolvierenden Kammern werden zunehmend größer, komplexer und damit schwieriger. Manchmal muss echt knobeln und suchen, um weiterzukommen. Dabei bekommt man immer wieder die Kommentare entweder der KI oder des Arperture-Gründers zu hören - und die Sprüche sind zum Teil rabenschwarz, d.h. böse und komisch zugleich. Zum Glück ist Teil 2 nicht schon nach 19 (Teil 1), sondern erst nach 59 Kammern bewältigt. Langweilig war es nie.
Sehr zu empfehlen - und zwar wirklich schon ab 12 Jahren. Ich hoffe, wie viele andere auch, auf einen 3. Teil.
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am 28. Oktober 2012
Warum bin ich eine Kartoffel? Ich habe Portal 2 (den ersten natürlich auch) gespielt und muß sagen: Wow!

Worum geht es? Man wacht nach einem Tiefschlaf in einer fernen Zukunft auf, in der alles von GLaDOS, einem Computer gelenkt wird. Man lernt sofort Wheatley kennen, einen Roboter, der dich durch das Spiel führen wird. Das Spielprinzip ist schnell erklärt. Man läuft in Ego-Shooter Manier durch eine futuristische Welt und muß erstmal die sogenannte Portal-Kanone (die einzige "Waffe" im Spiel) finden. Mit dieser Kanone erschießt man keine Gegner. Nein, man öffnet Portale damit. Wenn zwei Portale geöffnet sind, kann man durch eins hindurchgehen und kommt durch das andere wieder raus. In dieser Manier muß man sich durch die anfangs recht simplen Levels kämpfen.

Aber mit der Zeit kommen immer neue Spielelemente hinzu, die einem das Vorankommen erschweren oder auch erleichtern. Und ich kann versichern, daß einige Levels in den Wahnsinn treiben können ;) Für die, die das Spiel noch nicht gespielt haben, möchte ich nicht zuviel verraten ;)

Das Spiel ist von Valve, also den Half-Life-Machern. Dann kann man sich auch die Grafik- und Soundkulisse vorstellen :) Die Grafik ist gut (halt Source-Engine), genial ist allerdings der Sound :) Spielen kann man mit der gewohnten Maus/Tastatur Kombo (bevorzugt durch mich), oder auch mit dem Gamepad (geht auch gut, wie in meinem Fall mit dem X-Box Gamepad).

Was mich an diesem Spiel fasziniert und mich dazu gebracht hat, es nun ein weiteres Mal durchzuspielen ist erstmal die geniale und beklemmende Atmosphäre in den Hallen von "Aperture Science". Hier fühl ich mich an Black Mesa von Half-Life erinnert. Ebenso fasziniert mich die Phsyik in diesem Spiel. Es ist schon genial, Löcher in die Wand zu schießen und so Gegenstände, Gegner oder auch sich selber die Grenzen der Physik aufzeigen zu lassen :) Und es natürlich dieser fiese, zynische Humor und die ganzen Anspielungen im Spiel, die einen eimmer wieder ein fettes Grinsen aufs Gesicht zaubern. Auch spricht GLaDOS immer wieder mit ihrer schrägen Computerstimme und macht sich über dich und deine Aktionen lustig. Kostprobe? Durch das geschickte Plazieren von Portalen konnte ich einen Monstersprung machen, sodaß ich eine höhere Ebenene erreichte. GLaDOS meinte daraufhin, ich würde majestätisch fliegen wie ein Adler... ein fetter Adler! Man wird sowieso immer gepisackt, da wird man dann auch mal als "Schwabbel" tituliert :D GLaDOS versucht also, dein Ego zu beschädigen, indem sie alles schlecht redet was du tust :) Auch gibt es überraschende Wendungen im Spielgeschehen, wenn man mal eine Weile dabei ist ;)
Ein weiteres geniales Feature ist das im Gegensatz zu Portal 1 vorhandene Gel. Eine Flüssigkeit, die es in 3 verschiedenen Ausführungen (Farben) gibt und alle einen bestimmten Zweck haben. Da kann man beim rennen seine Geschwindigkeit erhöhen, höher springen, oder beliebige Flächen vollspritzen, damit man dort neue Portale setzen kann. Denn, man kann Portale zu Beginn nicht überall plazieren. Die betroffenen Flächen sind erkennbar. Wenn man ein Level geschafft hat, dann kann man sich den Freudenschrei fast gar nicht verkneifen (grade in den höheren Levels).Das Spiel ist zwar relativ kurz, aber es macht Spaß, es ein weiteres Mal durchzuspielen. Denn man entdeckt oft neue Details und Gags im Spiel, die man vorher nicht gesehen hat.
Man kanns auch im Coop-Modus spielen (noch nicht probiert) und es gibt Zusatzinhalte. Neue Levels werden auch durch eine Community bereitgestellt :)

Es muß nicht immer blutig zugehen, lehrt uns ausgerechnet Valve (Half Life, Left4Dead) :D Ein Spiel kann auch mit ganz simplen, aber genialen Ideen Spaß machen. Danke Valve dafür :)

Achja, jetzt ist immer noch nicht klar, warum ich eine Kartoffel bin ;) Spielt das Spiel, dann lernt ihr auch was über die Kartoffel :D Wer vorher mal sehen will, kann auch Let's play Videos auf Youtube schauen.
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am 28. September 2012
Puzzle- und Plattformelemente vereint in einem Spiel. Das ist Portal. Das RPG war 2007 in der Orangebox-Sammlung zusammen mit Half Life und anderen Titeln erhältlich und brachte den Entwicklern ungeahnten Erfolg. „Portal 2“ präsentiert sich jetzt mit einer verbesserten Grafik, mehr Extras und einem grandiosen Sinn für Humor. Doch kann der Nachfolger an den großen Erfolg von Portal anknüpfen? Wir warfen einen Blick in die Welt der Portale und eins kann ich euch bereits verraten: Ihr findet hier Alles, aber keine Langeweile. Auf geht′s!

It′s been a long time …

Durch das neuartige Gameplay und Elementen wie miteinander verbundene Portale, mit deren Hilfe man sich durch sämtliche Räume bewegen, Rätsel lösen und Gegenstände wie Kisten transportieren konnte, hatte Portal in kürzester Zeit eine große Fangemeinde. Das Ziel des Spiels war dabei ganz simpel: Löse die Rätsel und besiege GLaDOS (Genetic Lifeform and Disk Operating System).

Im neuen Titel übernehmt ihr erneut die Rolle einer jungen Frau namens Chell, welche sich nach den Geschehnissen in Portal in einem mehrere Hundert Jahre währenden Tiefschlaf befand. GLaDOS sowie der Rest des Forschungskomplexes sind vom Verfall gezeichnet und teilweise zerstört. Als ihr erwacht, werdet ihr von einem kleinen Roboter namens Wheatley entdeckt. Dieser ist eine von vielen Persönlichkeitssphären, die während des Stillstands von GLaDOS aktiviert wurden.

Als plötzlich der Raum, in dem ihr euch befindet, droht einzustürzen werdet ihr von Wheatley gerettet, doch dabei durchbricht er eine Wand und bringt euch praktisch in die erste Testkammer. Hier beginnt auch schon eure erste Herausforderung. Die Aufgabe lautet: Bewältige Hindernisse mit Hilfe der Portale. Die Portale erschafft ihr mit Hilfe der Portal Gun. Dabei sind die drei ersten Quests eine Art Tutorial.

Wheatley begleitet dich durch die weiteren Testkammern und führt dich langsam aus dem Komplex. Doch da Wheatley ein Roboter in Form einer Kugel ist, der sich über ein Schienensystem bewegt und diese irgendwann aufhört, klinkt er sich aus und muss fortan von euch getragen werden. Diese Last habt ihr aber nicht lange, denn im Laufe des Spiels erscheint auf einmal in einer großen Steuerungszentrale ein Port, in den ihr Wheatley einsetzten könnt, um ihn mit dem System der Anlage zu verbinden.

Überglücklich gibt Wheatley bekannt, dass er eine Lösung zur Flucht gefunden hätte. In diesem Moment aktiviert er etwas in der Steuerungszentrale und der Boden fängt an sich aufwärts zu bewegen. Dabei werden sämtliche Schalter, die sich an den Wänden befinden, umgelegt und GLaDOS wieder neu aktiviert. Dieser ist sichtlich verärgert über Chells Rückkehr und beginnt erneut sie durch eine Vielzahl neuer Tests zu schicken.

Ziel des Spiels bleibt dabei das Forschungsgelände der Firma Aperture Science möglichst heil zu verlassen, denn GLaDOS wird nichts unversucht lassen, um dich zu vernichten. Doch das ist gar nicht so einfach, denn einige Testkammern haben es echt in sich. Aber dazu später mehr. Irgendwann gelangt ihr in den Hauptcomputerraum wo sich GLaDOS selbst befindet. Nachdem ihr diese KI erneut deaktiviert, setzt ihr Wheatley in den zentralen Port ein. Jetzt müsste es ein Happy End geben, sollte man meinen.

Doch es kommt alles anders, denn an dieser Stelle habt ihr gerade mal ein Drittel der Story geschafft. Wheatley wird machtbesessen und will es seinem Vorgänger gleich tun. Er will euch jetzt ebenfalls testen und vernichten, doch er kommt erst gar nicht dazu, denn während ihr in den nächsten Aufzug flüchtet, beschädigt er die Aufzugkabine. Diese stürzt daraufhin herab und ihr gelangt in einen neuen Bereich des Forschungs-komplexes. Die GLaDOS-KI wird anschließend von Wheatley in eine Art „Kartoffelbatterie“ gesteckt, die etwas später von einer Krähe entführt. Das ist überraschend und einfach nur witzig.

Mission to the Moon

Anschließend gelangt ihr in einen Komplex, in dem ständig eine Bandansage mit der Stimme des ehemaligen Geschäftsführers läuft. Das Gelände ist dabei etwas anders aufgebaut und es scheint so als sei man Wheatly erstmal entkommen. Hier warten auch einige Quest, die unterscheiden sich aber grundlegend von den bisherigen Testkammern. Denn mal abgesehen davon, dass die Quests hier teilweise auch draußen statt finden, tauchen jetzt erstmals Gele auf, die euch mehr Interaktionsmöglichkeiten geben. Teilweise auch außen, Quests aber keine Tests. Es gibt drei Arten von Gelen: Das orangene Laufgel, durch das man beschleunigt wird, das blaue Powergel, mit dem ihr höher Springen könnt, und das weiße Gel aus Mondgestein. Die Besonderheit bei dem weißen Gel ist, dass man damit auch außerhalb der weißen Wände Portale schaffen kann, denn das ist sonst im Spiel nicht möglich.

Hier findet man irgendwann auch die GLaDOS-KI wieder und spießt sie, um sie transportieren zu können, wortwörtlich auf eine der drei Portal-Gun-Zacken auf. Das heißt ihr läuft fortan mit einer Kartoffel an eurer Gun durch die Gegend, aber keine Sorge, denn die KI spürt keinen Schmerz und ist euch sogar dankbar. Nach einer gewissen Spielzeit gelangt man wieder auf das ursprüngliche Testgelände, wo Wheatley bereits auf euch wartet. Er kann es kaum erwarten euch zu testen, stellt sich dabei aber – zu eurem Glück – ziemlich blöd an.

Dennoch sind die Quests jetzt viel anspruchsvoller. Er erschafft teilweise fast unüberwindbare und unberechenbare Testkammern, die sind aber so instabil, dass er selbst während der Testphase viel von der Anlage beschädigt. Während man bei GLaDOS auch noch gewarnt wurde, wenn man sich todesbringenden Elementen näherte, wird diese Funktion bei Wheatley vollkommen weg gelassen. Dadurch steigt der Schwierigkeitsgrad. Habt ihr die Quests gemeistert, gelangt ihr wieder in den Kontrollraum, in dem sich Wheatley befindet. Er ist, wie ihr euch schon sicher gedacht habt, euer Endgegner. Diesmal werdet ihr sogar von ihm mit Bomben beschossen. Ihr selbst könnt nicht zurück schießen, aber mit Hilfe der Portale die Bomben so lenken, dass sie wieder auf ihn zurück fliegen.

Im Laufe des Kampfes bricht die Decke ein und der Mond wird sichtbar. Das ist ein Hinweis, denn da es ein Gel aus Mondgestein gibt, mit dem man überall Portale schaffen kann und wir wissen, dass sich die Athmosphäre im Weltrraum von der Erdathmosphäre unterscheidet, liegt die Lösung auf der Hand. Ihr müsst ein Eingangsportal unter Wheatley schaffen und als nächstes ein Ausgangsportal in Richtung Mond, denn dann wird er durch das Vakuum des Weltraums aufgesogen. Wheatley treibt fortan im Weltraum rum und bedauert zutiefst seine Greultaten. Ein gelungenes Ende, wie ich finde. Die Gesamtspielzeit beträgt dabei ca. zehn Stunden, im Vorgänger waren es gerademal drei.

I like Robots

Natürlich sind GLaDOS und Wheatley nicht die einzigen Roboter, die euch im Spiel begegnen. Es gibt noch die “Torrets”. Das sind kleine Gefechtstürme, die ihr aber ganz einfach umwerfen könnt, um sie außer Gefecht zu setzten. Beim Umfallen schießen sie zwar noch wild um sich, geben aber anschließend mit einem sanften: “Ich bin dir nicht böse”, endlich Ruhe.

Der Koop-Modus baut auf der Story vom Singleplayer auf, setzt also zeitlich direkt danach an. Die Protagonisten sind dabei zwei Roboter. Für den kooperativen Zweispielermodus wurden nähmlich zwei neue Charaktere eingefügt, sowie eine eigene Rahmenhandlung mit neuen Leveln. Bei den Charakteren handelt es sich um die Roboter Atlas, eine modifizierte Persönlichkeitssphäre, und P-Body, ein modifizierter Geschützturm. Beide Roboter bewegen sich auf zwei Beinen und besitzen je eine eigene Portal Gun, so dass insgesamt vier Portale erzeugt werden können. Einst noch Teil der Forschungseinrichtung, sind sie jetzt eigenständige Funktionseinheiten, die nun unter GLaDOS Beschimpfungen durch eine Reihe von Testkammern geschickt werden.

Die Roboter verständigen sich durch Geräusche anstelle von Dialogen, und müssen sich gegenseitig helfen, um die Tests erfolgreich abschließen zu können. GLaDOS scheint durch die Zusammenarbeit der beiden in Schwierigkeiten zu geraten und versucht daher sie gegeneinander aufzustacheln, indem sie nur einen von beiden lobt oder die Bemühungen des anderen nicht würdigt. Die Testkammern werden dabei immer schwieriger und können nur im Team gelöst werden. Eine gute Zusammenarbeit ist hier wichtig. Die Roboter wachsen einem mit der Zeit ans Herz, da sie immer menschlicher und nach und nach die besten Freunde werden.

Grafik & Sound

Wie auch im ersten Teil wurde hier die Sorce-Engine-Grafik angewandt, aber diesmal natürlich etwas gepimpt. Das heißt euch wird eine relativ gute Grafik geboten, aber es geht auch besser. Denn die alte Engine entspricht eben nicht ganz dem aktuellen Standard. Wasser sowie Kraftfelder sehen in „Portal 2“ zwar realistischer aus, als im Vorgänger. Die Texturen sind aber insgesamt von der Qualität nicht so berauschend.

Ein netter Effekt ist die Bewegungsunschärfe, die regelmäßig im Spiel eingesetzt wird. Bei schnellen Bewegungen verschwimmt das Objekt und wirkt leicht unscharf. Die verschiedenen Gele im Spiel sind grafisch toll umgesetzt und gerendert. Man sieht wirklich kaum Kanten. Der Zerfallungsprozess sowie der Levelaufbau sind super umgesetzt, denn man fühlt sich wirklich wie in einem alten, von der Zeit gezeichneten Laborkomplex. Zwar wiederholen sich viele Elemente in den einzelnen Testkammern, das passt aber gut und stört kaum während des Spielens.

Der Soundtrack ist – man muss es einfach sagen – super! Er ist passend zum Gameplay, spannungsuntermalend und reißt einen einfach mit. Die Synchro ist ebenfalls gut. Die einzige Figur, die jedoch keine Stimme hat, ist euer Hauptcharakter. Das ist aber gar nicht so tragisch, denn dafür können alle anderen, selbst die bösen Untereinheiten, sprechen. Die eingebauten Sprüche sind dabei super humorvoll und teilweise mit einer gewissen Ironie versehen. Unter anderem findet ihr hier die deutsche Synchronstimme von Brad Pitt. Die englischen Synchros sind da aber wie immer die bessere Variante. Daher empfehle ich: Wer gut englisch kann, sollte sich diese nicht entgehen lassen.

Fazit

Ein super Spiel mit fesselndem Gameplay und einem gewissen Suchtfaktor. Die Grafik entspricht zwar qualitativ nicht ganz dem aktuellen Standard, stört aber nur wenig beim Gameplay. Leider tendiert auch der Replayfaktor gegen null, da der Spielverlauf nicht beeinflusst werden kann, anders als in einem typischen RPG. Am besten haben mir die humoristischen Einlagen gefallen, wobei der Koop dabei noch lustiger ist als der Singleplayer. Nichts desto trotz ist es ein grandioses Spiel, dass ich jedem nur empfehlen kann.
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am 9. August 2012
Auch im zweiten Teil ist das Gameplay wieder voll und ganz auf die charakteristischen Teleportations-Puzzles, gewürzt mit dem aus dem Original bekannten trockenem Humor, gestützt. Mit der so genannten "Teleportations-Gun" ist man in der Haut des mechanischen Protagonisten in der Lage ' ähnlich wie im 2006 erschienen Prey von 3D Realms/2K Games ' sich von Raum zu Raum zu befördern. Mittels dieser "beam"-ähnlichen Technik ist man in der Lage ansonsten unüberwindliche Barrieren mühelos zu überwinden.

Portal 2 bietet dabei im Vergleich zum Vorgänger mit runden 10 Stunden eine deutlich längere Spieldauer. Wirft man einen Blick auf die neuen Spielmechanismen wird auch schnell klar wieso: während im Original lediglich mit einigen verrückbaren Gegenständen, Laserbällen sowie den namensgebenden Portalen interagiert werden konnte, steht im zweiten Teil gleich ein ganzer Fuhrpark von ausgefallenen und teils tödlichen Fallen und Materialien zur Auswahl. Am augenscheinlichsten sind dabei zwei Sorten von Gel; die weiße Flüssigkeit wandelt ansonsten nicht portalfähige Oberflächen in ein Transport-Nirwana, das blaue Gel hingegen erhöht den Beschleunigungs­wert der Spielfigur um das Vielfache. Dabei konnte die erfreulich hohe Interaktions-Vielfalt nur teilweise auf das Level-Design der verschiedenen Karten (Handlungsort von "Portal" und "Portal 2" ist die verlassene Forschungs-Anlage namens Aperture) übertragen werden, denn die einzelnen Levelabschnitte sind meist in dunkleren Farbtönen gehalten und wirken mit fortwährender Spieldauer immer eintöniger. Ebenfalls verbesserungswürdig ist die teils etwas unmotivierte Synchronisation, wie so oft hat die englische Originalversion die Nase vor der deutschen Übersetzung.

Auch mit der optischen Präsentation gelingt "Portal 2" im direkten Vergleich zum Vorgänger kein Quantensprung. Unverändert basiert die Spielgrafik auf der bereits aus "Half Life 2" altbekannten Source-Engine. Dankenswerterweise spielt die Grafik aber ohnehin eine nebensächliche Rolle, denn im Mittelpunkt stehen weiterhin die ausgeklügelte und überaus kurzweilige Spielmechanik, der Humor sowie die intelligenten Puzzles. Die Rätsel erfordern teils eine gehörige Auffassungsgabe sowie im Koop-Modus ein gut abgestimmtes Teamplay. Unverständlicherweise wurde in der PC-Version der Splitscreen-Modus weggekürzt.

In Summe ist der komplett von der Hauptstory abgetrennte Coop-Modus dennoch ein Erlebnis, da die Aufgaben tatsächlich mit Hirn auf die kooperative Spielweise abgestimmt wurden und daher größtenteils motivieren und schlichtweg Spaß machen.

Fazit: "Portal 2" ist motivierendes Gameplay pur: Innovative Spielelemente, der Humor sowie die unverändert unterhaltsame Spielmechanik vermengen sich mit den Charakteren zu einem Spielspass-Garanten sondergleichen. Und das Beste: Alle Teleportations-Junkies können sich nach Abschluss der Story im Teamwork die Portal-Gun glühen lassen.

Grafik: 7,5/10
Sound: 9,0/10
Steuerung: 9,5/10
Spielspaß: 9,5/10
Gesamt: 9,0/10

Entwickler: Valve
Publisher: EA
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