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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen174
3,4 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Limited Edition|Ändern
Preis:9,99 € - 69,85 €
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am 14. April 2011
Shift 2 Unleashed hätte das Potenzial zu einem Toptitel gehabt. Die schwammige Steuerung und das unzumutbare Kollisionsverhalten vermiesen einem den Fahrspaß, den das Spiel durchaus zu generieren vermag.

Letztendlich kann man das Spiel weder bedenkenlos empfehlen noch kategorisch davon abraten. Man muss die positiven und die negativen Faktoren einfach selbst abwägen.

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Gameplay
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Fahrgefühl
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Shift 2 Unleashed schafft es wie noch kein Spiel zuvor, einem ein absolut intensives Renngefühl zu vermitteln. Bei hohen Geschwindigkeiten fängt die virtuelle Kamera an zu wackeln, die Umgebung wird unscharf, und selbst die Bildschirmanzeigen werden (scheinbar durch die physikalischen Kräfte) leicht verschoben.

Wenn man so mit über 300 Km/h die lange Gerade der Nordschleife herunterbrettert können einem durchaus die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Wahnsinn.

Einzig die Verfolgerperspektive kann dieses Gefühl nicht so intensiv rüberbringen.

Bei Crashes schleudert das Bild umher, wird schwarz-weiß und unscharf. Das soll wohl vermitteln, wie der Fahrer beim Unfall durchgeschüttelt und kurzzeitig orientierungslos wird. Schärfe und Farbe kehren nach einigen Sekunden langsam zurück. Das ist gut gemacht, aber für meine Begriffe etwas überzogen.

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Gegner / KI
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Das Spiel ist nichts für Einsteiger. Die KI legt ein höllisches Tempo vor. Einsam davonfahren (wie etwa in GT 5 üblich) kann man als Spieler hier fast nie. So bleiben die Rennen oft bis zur Ziellinie interessant.
Die Gegner blocken den Spieler, vermeiden aber Kollisionen um jeden Preis und weichen daher durchaus schon mal ins Gras aus.
Bei allem Tempo ist die KI nicht unfehlbar und legt auch schon mal ohne Zutun des Spielers Dreher und spektakuläre Unfälle hin. Das ist an sich ganz gut, kann einen aber dummerweise selbst das Rennen kosten, wenn ein KI-Fahrzeug in die Windschutzscheibe des Spielers fliegt.

Richtig nervig: Autos, die von der KI zu Schrott gefahren wurden, bleiben mitten auf der Strecke stehen! Auch das kann einen das Rennen kosten. Das ist besonders problematisch in Monaco oder auf anderen engen Strecken, die von Leitplanken umgeben sind, und wo man dementsprechend kaum bis keinen Platz zum Ausweichen hat.

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Kollisionsverhalten
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Der Punkt, der Shift 2 Unleashed für mich fast ruiniert und der zum absoluten Tilt-Faktor wird, ist das Kollisionsverhalten. Berührungen mit Gegnern gehen selten so aus, dass man mit Siegchancen weiterfahren kann.
Berührt man einen Gegner, und sei es noch so leicht, passiert meist eines der folgenden Szenarien:

- Der eigene Wagen wird in übertriebenem Ausmaß aus der Spur gebracht. Das endet entweder in der Leitplanke oder im Gras bzw. im Kies. Rennen gelaufen.
- Der eigene Wagen und der des Gegner kleben regelrecht aneinander. Eigene Lenkbewegungen bewirken _nichts_ mehr. Bei hohem Tempo verliert der Gegner dann gerne mal die Kontrolle über sein Fahrzeug - durch das Klebeverhalten wird man selbst mitgerissen und landet entweder in der Leitplanke oder im Gras bzw. im Kies. Rennen gelaufen.

Einzelne Rennen habe ich, und das ist nicht übertrieben, mehr als 30 Mal neu starten müssen. Das kann beim besten Willen nicht Sinn der Sache sein!

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Schadensmodell
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Das Schadensmodell ist gelungen. Von Kratzern, Beulen und Motorschäden bis hin zu wegfliegenden Motorhauben und abreißenden Reifen ist alles da. Heftige Crashes wirken sich auch aufs Fahrverhalten aus. (das Auto zieht dann z. B. für den Rest des Rennens permanent nach links)

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Driften
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Das Driften ist ein ganz kleines Bisschen leichter geworden, aber immer noch nicht allzu einfach. Die Punktevorgaben, die man erfüllen muss, sind mitunter unverschämt hoch. Das gilt insbesondere für die letzte Driftveranstaltung.

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Steuerung
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Seltsamerweise komme ich mit dem Gamepad besser zurecht als mit dem Lenkrad (Logitech Driving Force GT).

Mit dem Lenkrad reagiert das Auto verzögert auf meine Lenkbewegungen, damit komme ich gar nicht klar. Außerdem muss man für meine Begriffe relativ weit einlenken. (Beides machen andere Rennspiele wie bspw. F1 2010 wesentlich besser) So fühlt sich die Lenkung insgesamt ziemlich schwammig an.

Außerdem stehe ich bzgl. Force Feedback vor einer Zwickmühle:
- Stelle ich Force Feedback auf 0%, gibt es _gar keinen_ Lenkwiderstand. So wird es für mich unfahrbar.
- Fahre ich mit Force Feedback, kämpfe ich nicht mit den Gegnern oder der Strecke, sondern mit meinem Lenkrad. Das liegt nicht einfach nur am Force Feedback an sich, sondern vor allem an der Tatsache, dass sich das Auto selbst auf einer Geraden aufschaukelt, sodass man bei Geradeausfahrt hin und her schlingert. Das macht das Anbremsen der nächsten Kurve zu einer Herausforderung. Des Weiteren zuckt das Lenkrad beim (automatischen) Hochschalten leicht nach links.

Mit dem Gamepad ist die Steuerung auch gewöhnungsbedürftig und immer noch recht schwammig, aber für meine Begriffe insgesamt ein kleines bisschen besser als mit dem Lenkrad.

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Technik
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Die Grafik ist insgesamt sehr gut geworden. Insbesondere die Fahrten bei Dämmerung und bei Nacht sehen klasse aus.

Grafisch gibt es nur einen gravierenden Schwachpunkt, und das ist die quasi nicht existierende Kantenglättung. Das ergibt nicht nur Treppcheneffekte und hässliche dünne Umgebungsobjekte wie Startmarkierungen und Stromkabel, sondert führt auch dazu, dass Objektkanten bei Renntempo flimmern.

Die Ladezeiten sind wie beim Vorgänger immer noch schlecht. Außerdem muss man bei Optionsänderungen, bei Autoupgrades, und nach jedem Rennen noch mal mehrsekündige Speicherpausen in Kauf nehmen. Nervt.

Großes Technikmanko:
Shift 2 Unleashed stürzt beim Ladebildschirm mitunter schon mal ab bzw. hängt sich auf und reißt dann gleich die ganze Konsole mit, sodass nicht einmal mehr das XMB-Menü der PS3 aufrufbar ist. Das geht gar nicht.

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Sonstiges
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- Wie schon im Vorgänger ist wieder das Erfahrungspunktesystem mit dabei. Für jedes Überholmanöver, für hohe Geschwindigkeit, fürs "Meistern" von Kurven und einige andere Manöver gibt es Erfahrungspunkte, die wiederum Boni wie Geld, Lacke und zusätzliche Autos bringen. Das motiviert, da man für gute Fahrweise konstant belohnt wird.
Im Gegensatz zu Shift 1 wird aber nicht mehr nach sauberen und unsauberen Manövern unterschieden. Außerdem geht es nur noch bis Level 20 (im Vorgänger 50), und das hatte ich nach noch nicht einmal 50% der Karriere erreicht. Ob das nur daran liegt, dass ich die Limited Edition besitze, die ja einige Events mehr beinhaltet, oder ob das einfach so sein soll, vermag ich nicht zu sagen.

- Die Synchronisation der im Spiel enthaltenen Videos bewegt sich leider auf dem Niveau von amerikanischen Dauerwerbesendungen. Es wäre besser gewesen, wenn man den Originalton belassen und die Videos einfach nur untertitelt hätte.

- Der Umfang des Spiels ist sehr gut. Es sind reichlich gut modellierte Fahrzeuge enthalten und so gut wie keine dabei, die vollständig überflüssig sind. Die Tuningmöglichkeiten sind umfangreich. An Strecken gibt es wieder diverse Fantasiekurse wie auch reale Rennstrecken. Auch die Anzahl der zu fahrenden Rennen kann sich sehen lassen.

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Fazit
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Positiv:
+ Intensives Fahrgefühl
+ gute KI (blockt, meidet Unfälle, baut eigene Fahrfehler)
+ stets spannende Rennen
+ konstante Belohnung
+ Dämmerungs- und Nachtrennen
+ guter Umfang

Mittelmäßig:
o (mitunter über)fordernder Schwierigkeitsgrad
o Drift-Events
o kaum Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger

Negativ:
- schwammige Steuerung
- unverschämtes Kollisionsverhalten
- Abstürze/Hänger (nicht mal XMB funktioniert mehr)
- miese Kantenglättung
- durch Crashes ausgefallene Fahrzeuge bleiben auf der Strecke liegen
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am 10. Juni 2012
Ich möchte mal 'ne Lanze für das Spiel brechen.
Hier wird ja viel darüber gemosert, dass die Lenkung schwammig und die Gegner-KI zu stark ist. Trotzdem habe ich mir das Spiel gekauft...und es nicht bereut!

Ich fahre mit FFB-Lenkrad und höchster Schwierigkeitsstufe. Als einzigen Luxus leiste ich mir die Ideallinie. Die ist immer ganz hilfreich, wenn man sich nach ein, zwei Wochen wieder hinter's Lenkrad setzt und nicht mehr so genau weiss, wo der Bremspunkt war. Anfangs bin ich noch mit Automatik gefahren, da einem der Rest auch so schon genug fordert. Aber mittlerweile schalte ich per Hand. Man kennt Strecke und Auto und um seine Zeiten zu verbessern sollte man selber schalten. Die Automatik dreht zu oft im Keller.

Also das Auto. Je schneller man fährt... - es fängt wirklich an unruhig zu werden und man muss ständig arbeiten, um es auf der Strecke zu halten. Ja und...?!?
Ok, ich habe selbst noch nicht in einem Rennwagen gesessen, aber mit einem sicher begrenzten Wissen über Fahrphysik sollte einem doch klar sein, dass man mit 180 km/h oder schneller nicht auf Schienen fährt.

Vielleicht ein Tip für die, die ein Auge auf das Spiel geworfen haben oder all die Frustrierten - fangt mit einem halbwegs normalem Auto an, sucht euch eine Strecke aus und dann fahrt ihr die (am Besten ohne Gegner) bis zum Umfallen, bis ihr sie auch im Schlaf beherrscht. Jetzt erst ein Rennen über vielleicht 10 Runden mit Gegnern, die das gleiche Fahrzeug haben. Ihr werdet merken, dass es ein Unterschied ist, allein schnelle Runden zu fahren, oder im Feld um Positionen zu kämpfen. Habt Geduld und beobachtet, wo ihr schneller seid als eure Gegner und dann versucht diesen Vorteil zu nutzen.

Wenn ihr dann in der Lage seid mitten im Feld mitzufahren, macht das Spiel erst wirklich Spaß. Und ihr werdet auch merken, dass die KI absolut nicht übermächtig ist. Wenn man den Vordermann unter Druck setzt, macht er auch mal einen Fehler.
Auf jeden Fall nach hinten immer schön die "Tür" zulassen!
Ich hab es mittlerweile in Spa bei einem 8 Runden Rennen auf Platz 1 geschafft. Natürlich nach -zig Versuchen. Auf jeden Fall macht es übelst Spaß!

Ein kleines Beispiel für den Simulationscharakter des Spiels:

Spa Francorchamps - meine Lieblingsstrecke - gefahren wird mit Audi S3 - 15 Gegner, alle selbes Fahrzeug.
Dann geht's das erste Mal die Eau Rouge hinauf und ich habe große Mühe auf der Strecke zu bleiben und die ersten vier S3 an mir vorbei. Unterwegs habe ich in den Kurven immer das Gefühl zu langsam zu sein. Dabei fahre ich schon am Limit, trotzdem verliere ich Platz um Platz.

Gegen Ende des Rennens, inzwischen fuhr ich auf Platz 12, fiel mir etwas ganz entscheidenes auf. Alle Mitbewerber hatten, im Gegensatz zu mir, einen Heckspoiler!
Das gab mir natürlich zu denken und ich habe mir für's nächste Rennen noch schnell einen auf's Auto montiert. Und siehe da, die Eau Rouge war zu meistern und am Ende kam Platz 5 heraus.

Was die KI angeht kann ich keine Übervorteilung der Gegner erkennen. Auf dem Nürburgring ist es eher so, dass man sich öfters erschreckt, wenn vor einem plötzlich eine Staubwolke auftaucht und darin Wagen "parken". Beim Herausbeschleunigen wedelt der eine oder andere auch mal mit dem Heck, oder es geht gleich ins Grüne. Wenn ich dann nah genug dran bin und die bessere Linie habe, komme ich auch vorbei.
Das ist Autorennen!

Apropros Nürburgring. Ich bin vor zwei Wochen selber mal auf der Nordschleife gefahren. Wenn mein armes Auto da mit ca. 160 km/h durch eine Senke fährt und man in den Sitz gedrückt wird und bei der nächsten Kuppe das Gefühl hat, einen kurzen Moment schwerelos zu sein...es war ein Erlebnis und es sollte jeder mal gemacht haben, um ein wenig davon mit zubekommen, wie sein Auto funktioniert und was Rennen fahren wirklich heißt.
Aber dabei nie vergessen, es ist kein Spiel!

Im Spiel bekommt man diese Kräfte auch vermittelt. Natürlich fehlt das "Arschgefühl", aber man merkt in der Senke den Druck auf die Lenkung und bei der Kuppe hat man kurz das Gefühl, in der Luft zu schweben und keine Kontrolle mehr zu haben, bis einen die Schwerkraft wieder runter auf die Strasse holt.

Während des Rennens geht es oft ordentlich zur Sache, aber die KI hält sich zurück und ist meiner Meinung nach nicht übervorteilt. Natürlich braucht es einige Übung, bei einem agressiven Überholversuch oder einem Rempler den Wagen unter Kontrolle zu halten, aber es geht und die Chancen sind 50/50, dass man auf der Strecke und vorn bleibt.
Man sollte immer daran denken, dass in den anderen Autos Rennfahrer sitzen, die auch so fahren. Wenn dann wir als Hobbyrennfahrer dazu kommen, ist unser Fahrverhalten für die Gegner schwer einzuschätzen und dann kommt es zwangsläufig zu Remplern.

Bei "Race Driver 3" bekam man Verwarnungen oder Strafen während des Rennens, wenn man nicht regelkonform gefahren ist.
Kamikaze ist auch bei "Shift 2" nicht angesagt. Generell finde ich es besser, wenn in einem Rennen das fahrerische Können und nicht eine weichgespülte KI-Routine entscheidet. Dass man nur eine Chance hat, wenn man sein Auto ständig am Limit bewegt, ist doch klar. Wer dabei die wenigsten Fehler macht, gewinnt. Das als unfair zu empfinden - naja, schaut euch mal Rennen im Fernsehen an...

Technisch funktioniert das Spiel bei mir ohne jegliche Probleme. Allerdings spiele ich mit der neuesten PS3, Bj. 2011, K-Model 320GB, CECH-30004B.
Der Sound ist über einen A/V Receiver einfach nur geil und wer Zeit hat, aus dem Seitenfester zu schauen - die Grafik ist auch toll. Realistisch auch, wenn einem der vom Vordermann aufgewühlte Dreck entgegen kommt und gegen die Frontscheibe knallt.
Das Bonussystem (XP) ist eine nette Sache. Man kann damit Geld sammeln, Events freischalten oder man bekommt ein Auto geschenkt.

Was mir nicht gefällt, dass man nur mit Onlinecode online fahren kann. Den habe ich nämlich nicht. Wer will, kann sich einen neuen kaufen.
Auch finde ich den Karrieremodus nicht so toll, da man ständig andere Autos fahren muß und sich jedesmal wieder rumärgert, weil man das neue Auto und die Strecke nicht kennt.

Aber man kann halt im Modus "Schnell" auch mit ein und dem selben Auto auf vielen Strecken Rennen fahren. Dabei lässt sich der Wagen jederzeit beliebig umbauen/tunen und anschließend wieder auf die Strecke.

Lange Rede, kurzer Sinn...habt Geduld! Für all die, die Rennen fahren wollen, egal mit welchem Auto, wird es sich lohnen. Es ist kein Arcade-Racer! Eher eine Simulation, die aber auch nach unten Luft lässt. Fahren muss man natürlich können oder lernen wollen. Und wenn nicht, es gibt ja auch noch "Klaus' Kart" für PS3. ;O)

Für die, die einfach nur protzige hochgetunte Autos fahren wollen, kann ich das Spiel nicht empfehlen. Da ist es wie im wahren Leben - das Auto fährt nur so gut, wie sein Fahrer!

gruß, mctorti
99 Kommentare|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2011
Großartige Inhalte in Punkto Srecken, Autos und Optik lassen viel erwarten. Dementsprechend habe ich mir das Spiel mit großer Vorfreude vor dem Release vorbestellt.

Kurz zu mir als Spieler. Ich bin absoluter Motorsportfan - der Nürburgring ist mein zweites Zuhause und Langestreckenrennen (VLN / 24 Std. Rennen) meine große Liebe. Aber allgemein seh ich mir jeden Motorsport auf 4 Rädern rund um die Welt mit großer Leidenschaft an. Für mich müssen Spiele also möglichst realistisch sein und mir das Gefühl geben selbst Fahrer in einem richtigen Rennen zu sein. Auf dem PC haben bisher Spiele wie GTR2,GT Legends und auf der PS3 Gran Turismo 5 meine Bedürfnisse am ehesten getroffen.

Es sei so viel gesagt - die oben genannten Punkte sind top. Die Autoauswahl ist vielseitig und gelungen. Es sind nahezu alle Strecken vorhanden die das Motorsportherz begehrt. Auch die reichlich unpassende Werbung und Umgebung an der Nordschleife kann man verzeihen. Optisch sieht das spiel gut, nicht begeisternd, aus. Die Sounds zwar nicht immer originalgetreu aber das Flair stimmt. Die kleinen Zwischensequenzen und Rennmodi (zb. Langstreckenrennen) sind interessant und motivierend.

So weit, schön und gut - erste Runde im Spiel gedreht und schon war alles klar. Dieses Spiel taugt leider trotz all der positiven Eigenschaften absolut GAR NÌX. Denn was bringen schöne Inhalte wenn, wie hier oft beschrieben, die Steuerung für die Mülltonne ist und das Fahren einfach beim besten Willen nicht Spaß machen will. Eine dermaßen unfahrbare Steuerung habe ich selten erlebt und dass es hier tatsächlich Leute gibt die das leugnen und die Steuerung loben, finde ich schockierend (als Käufer orientiert man sich ja an den Rezensionen). Auch nachdem ich die Steuerung etwas in meine Richtung umjustiert hatte, brachte das nicht mehr viel - einen kaputten Reifen kann man nunmal nicht durch Aufpumpen reparieren. Die Fahrzeuge gleiten wie Boote über die Strecken und es ist schwerer auf einer Geraden, schwimmend von der einen auf die andere Seite, nicht abzufliegen wie durch die Kurve zu fahren.

Da ich allerdings ein hartnäckiger Racer bin, der versucht hat noch die guten Seiten des Spiels in den Vordergrund zu drängen, habe ich mich iwann an die Ruderei gewöhnt und hatte kurzzeitig Spaß die untersten Klassen durchzufahren. Als ich dann jedoch da ankam wo ich hinwollte - den ersten Nordschleifen-Herausforderungen - und der Spaß also erst richtig losgehen sollte, wars dann entgültig vorbei. Denn als ich merkte, dass ich auf meiner absoluten Lieblingsstrecke, der Nordschleife, mit der Rutscherei nur von der einen Ecke zur nächsten schleuderte, auf der Döttinger Höhe noch nichtmals kontrolliert Gerade aus fahren konnte (und das alles ohne zu pushen, im absoluten Überlebens-Schohngang) war der Ofen dann aus - ich hatte die Faxen dicke und das Spiel taugt seitdem als Staubfänger im Regal. Vor kurzem nochmal gutwillig einen Versuch gestartet aber direkt erkannt, warum ich keinen Bock mehr auf diesen EA-Witz hatte.

Unterm Strich warte ich also weiter auf DAS ultimative PS3 Rennspiel und drehe bis dahin meine Nordschleifen-Runden mit GT5 im Online Modus. Denn da kann ich wenigstens auf einer detail-orientierten Nordschleife Rennen fahren - anstatt verzweifelt an Werbeschildern vorbei zu Rudern.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2011
Also meiner Meinung nach kann es mit GT5 nicht wirklich mithalten, nur es ist auf jeden fall ein wenig Simulationsartiger als alle anderen Teile der Serie, nur Umfang und Qualität sind nicht ganz auf dem Level von Gran Turismo
nur das muss auch jeder wieder selbst entscheiden!
Aber an sich ist es auf jeden Fall kein schlechtes Spiel und ein Kauf lohnt sich auf jeden fall, nur ich spiele wie oben genannt lieber GT
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am 10. Mai 2011
Da ich am Anfang schwer mit der Steuerung zurecht kam, hatte ich nicht viel Spielspaß
Des weiteren störten mich noch andere sachen an dem Spiel wie z.b :
- Die schlechte Grafik bei Nachtrennen
- Die fahrphysik der Fahrzeuge ( bei antippen eines Gegners, brach das eigene Fahrzeug aus )
- Man muss zu viel am Fahrzeug einstellen das man gute Rundenzeiten fahren kann
Also für wenigspieler sehr schwer
- Gerade wegen dem hohen Schwierigkeitsgrad ist es fast unmöglich viele Trophäen zu holen
- Man muss ein Rennen öffters starten, da es schon aussreicht einmal ins grüne zu kommen und schon ist man letzter und dann ist es unmöglich das Feld noch einzuholen
- Nach mehr als 30 min Spielzeit verliert man den Spaß weil man alles wiederholen muss
- Etwas lange Ladezeiten am Anfang
- Driftrennen sind kaum noch sauber ausführbar, somit wenig Punkte und schwer die Gegner zu schlagen

Nach längerem Spielen:
- Man kommt besser mit der Steuerung klar
- Driften klappt zumindest so, dass man die Gegner schlagen kann
- Die späteren Fahrzeuge ( Teureren oder in einer Höheren Klasse ) lassen sich besser beherschen
- Somit erhöter Spielspaß, da man die Rennen nicht mehr so oft wiederholen muss und man doch oft den 1 Platz erreicht.
- Die Lenkung und das Ausbrechen der Fahrzeuge wird mit den neuen Autos stark verbessert
- Schöne Strecken zur auswahl ( Auch anspruchsfole Strecken wie die Grüne Hölle! )
- Viele Fahrzeuge zur auswahl ( Unterteilt in Klassen und nach Retro oder Modern )
Also eine schöne abwechslung!
- Menüführung gefällt mir auch soweit

Zu dem Onlie-Modus kann ich nicht viel sagen, da das PSN seit Länger Zeit wie bekannt Gehackt ist und von Sony sollang abgestellt worden ist.

Fazit: Im großen und Ganzen ist das Spiel "OK". Am Anfang recht schwierig, somit hat man keine lust es weiter zu spielen. Wenn man dann weiterkommt und bessere Fahrzeuge erhält, macht es dann doch mehr spaß, da man sich auch an der Steuerung gewöhnt hat. Die Strecken und die Fahrzeuge sind für einen Need for Speed Teil echt bemerkenswert! Da ich schon alle Need for Speed Teile gespielt hab und echt ein großer Fan der Serie bin, war ich doch enttäuscht von dem Ableger. Für mich eines der schlechtes Teile bis jetzt. Das letzte NFS Hot Pursuit 2010 war doch um einiges besser.
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am 3. Mai 2011
Bevor ich mir das spiel zugelegt habe, habe ich mir mehere rezensionen und testberichte von den großen spielemagazinen durchgelesen. Ich besitze auch den ersten Teil, welcher mir bis auf das driften richtig gut gefallen hat.

So dachte ich mir die schlechten rezensionen sind nur von gt5 fanboys (was zum großen teil auch stimmt) und wenn ich mir den 2 Teil kaufe, bekomme ich schlichtweg mehr vom gewohnten und dazu ein paar kleine erweiterungen... wie man das halt so von fortsetzungen gewohnt ist.
Wenn die entwickler von shift diese einfachen regeln einer fortsetzung beachtet hätten, hätten sie es mit leichtigkeit geschafft Gran Turismo als rennsimulationsserie in den schatten zu stellen, da shift 1 wirklich ein solides Spiel ist auf dem man hätte aufbauen können.

Leider hat man einfach alles umgeworfen...
Grafisch hat sich Shift deutlich verschlechtert, das sieht man schon an den Bäumen und im allgemeinen an den viel verwascheneren texturen der spielwelt. Was hauptsächlich ein problem der konsolen Versionen ist, da EA es anscheinend vergeigt hat sich zeit zu nehmen und die grafik an die nidrigere systemleistung der konsolen sinnvoll anzupassen, da wäre ganz klar mehr drin gewesen. Es macht einfach sehr viel vom spiel kaputt, wenn man die ganze zeit diese matschigen und dazu auchnoch flimmernden texturen sieht von den bäumen, die eher aussehen wie das was man morgens aus den bronchen würgt wenn man erkältet ist an nem braunen stiel . Auch der Aufbau der Menüs wirkt trist und schnöde und ist etwas verwirrend, alles wurde irgendwie abgespeckt, aber hauptsache der formula drift champion hampelt durch irgendwelche zwischensequenzen. da setzt EA eindeutig falsche prioritäten.
Vom Fahrverhalten her unterscheidet sich der zweite teil kaum vom 1. was gut ist, denn die etwas schwierig zu erlernende, aber dafür wirklich sehr
realistisch wirkende steuerung gefällt mir persönlich sehr gut.
Viele Leute beschweren sich bei shift über die schlechte steuerung, was teilweise einfach nur daran liegt, das sie sich vom namen Need for Speed zu sehr iritieren lassen. Shift ist als eine möglichst realistische simulation gedacht, die entwickler sind auch völlig andere, wenn man jetzt natürlich einen arcade racer erwartet, dann wird man mit dem gameplay nicht glücklich werden und sollte eher zu titel wie Hot Pursuit oder Split Second Velocity greifen.
Das Autos sich aufschaukeln wenn man mit 150 km/h zu hecktische schlangenlinien fährt erscheint einigen rezensenten wohl völlig neu zu sein, ich glaube auch als 13 jähriger der niemals hinter einem richtigen lenkrad gesessen hat, sollte man sich kommentare über realistisches fahrverhalten verkneifen, da fehlt einfach die nötige erfahrung um soetwas zu beurteilen.
Der anspruch an den spieler ist bei dieser serie sehr hoch angesetzt man sollte schon einiges an gedult und übung in das spiel investieren und eventuell auch ein paar euros in ein lankrad. dem spiel nur 1 stern zu geben weil man offensichtlich ein zu schlechter spieler ist der nicht üben will zeugt schon von einer gewissen charakterschwäche.
Wenn es um den realismus geht hängen beide teile von shift GT5 gnadelos ab, der motoren und kolisionssound ist glaubwürdiger das fahrverhalten simuliert mehr aspekte aus dem wirklichen leben wie das aufschaukeln die strecke und der aspahlt selber kommen viel echter rüber, da auch kleinere bodenwellen spürbar sind und nicht wie bei gt5 einfach eine plan glattpolierte asphalt textur überflogen wird.

Neues und wirklich besseres gibt es kaum abgesehn von dem größeren fuhrpark und ein paar mehr strecken. Die neue Helm Kamera ist eine ganz nette sache, für mich aber nicht wirklich von bedeutung.

Ich kann mich momentan auch garnicht wirklich entscheiden ob gt5 oder Shift 2 die größere enttäuschung ist.
GT5 hat mich eigentlich auf ganzer linie enttäuscht, da ich sehr viel erwartet habe und auf den hype reingefallen bin. shift 2 hat es geschaft auf der ps3 eine wirklich hässliche grafik abzuliefern.
Bei rennsims wird man als ps3 besitzer derzeit echt hängen gelassen.

Wer sich dennoch eine Rennsimulation für seine ps3 zulegen möchte dem kann ich den mitlerweile günstigeren 1. Teil von shift empfehlen, was sich echt absurd anhöhrt aber so ist es nunmal leider. EA hat mit shift 2 einfach mist abgeliefert.

ich jedenfalls setze meine Rennfahrerhoffnung in das kommende Dirt 3.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Juni 2011
Nur vorweg: Habe sowohl alle GT als auch alle NFS und Shift Teile der letzten 15 Jahre bis zum Umfallen gespielt. Verwende keine Fahrhilfen ausser ABS, spiele immer auf Simulation bzw. Schwer mit Logitech Force GT Lenkrad und Cockpitansicht. Head Up Display auf aus.

Nachdem ich jetzt Shift 2 durchgespielt habe, hier ein paar Anmerkungen:

1. Größtes Manko und somit Grund für den Stern Abzug ist leider die Lenkung. Schon lange nicht mehr musste ich mich mit verschiedensten Varianten der Lenkungs-Konfiguration ewig herumschlagen. Viele, nicht alle, Fahrzeuge untersteuern stark (z.B. GT3 Fahrzeuge), weil die Lenkung zu indirekt eingestellt ist. Bei 180 kmh sollte man für eine leichte Kurve nicht eine Lenkradumdrehung benötigen. Hinzu kommt aber dass es zusätzlich bei solchen Fahrzeugen kaum möglich ist ruhig geradeaus zu fahren, dafür hat die Lenkung entweder zuviel Verzögerung oder Totgang oder ist im Geradeauslauf zu nervös eingestellt. Rennreifen aufziehen, Tuningmaßnahmen und Einstellungen verändern im Optionen/Lenkungsmenü helfen ein wenig, das Problem zu beseitigen. Dennoch merkt man, dass bei der Lenkung irgendwie der Wurm drinnen ist. Je schneller die Fahrzeuge, je höher die Fahrzeugklasse (vorallem Werkswagen und GT3), umso eher merkt man das. Man muss aber fairerweise auch anmerken, dass sich sehr viele Fahrzeuge der unteren und mittleren Klassen mit Sportreifen sehr gut steuern lassen.

2. Auch nicht zu vergessen sind Freezes, die auftreten bei den Rennen nachts auf dem Mount Panorama oder wenn Rennen öfters neu gestartet werden. Neustart der Konsole hilft wenig, es kommt dann auch Fünfmal oder mehr im selben Rennen wieder zum Freeze. Meine Lösung: Internetverbindung deaktivieren und irgendein schnelles Anfänger-Event absolvieren und abspeichern. Dann wieder zum gefreezten Rennen zurückkehren, denn anders als bei GT5 kann man auch Meisterschaften unterbrechen und später, wenn man möchte, mit einem anderen Auto weiterfahren, was wiederum ein großer Pluspunkt ist.

3. Die Bildschirmauflösung von Shift 2 ist nicht HD und somit logischerweise um einiges geringer als bei GT5. Das bereitet dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Es kommt nie dieses sterile Gefühl auf, welches ich bei GT5 hatte. Man hat bei Shift 2 wirklich das Gefühl im Auto zu sitzen. Dreck fliegt auf die Windschutzscheibe, Rückspiegel, Motorhaube und Scheibenwischer wackeln.
Jedes Fahrzeug hat eine Cockpitansicht und es funktionieren sogar die Zeiger für Lade- und Öldruck.
Der Sound ist bei den meisten Fahrzeugen EXZELLENT (anders als bei GT5). Mercedes SLS V8 klingt z.B. völlig anders als Mercedes SLR V8.
Die Rennen sind immer knapp und spannend, die Gegner knallhart und fies, soferne man auf schwer spielt.
Erhöht man die Leistung des eigenen Fahrezeuges, werden auch die Gegner stärker. Alleine vorne weg fahren gibts nur, wenn man auf "Leicht" stellt.
Man kann sich auch während der Fahrt die Telemetriedaten einblenden lassen (PS, Drehmoment, Temperaturen, Reifen, usw.). Man kann die Fahrzeuge sehr detailliert tunen, bis hin zu Motortausch (zB. V10 aus M6 in alten M3 verpflanzen!) und Werksumbau. Man kann aber auch ein vereinfachtes Schnell-Tuning-Menü verwenden. Es ist auch möglich schon während der Testfahrten alle Einstellungen am Fahrzeug zu verändern. Man kann sich während des Rennens schon die letzten 20 Sekunden als Wiederholung ansehen. Man kann die Fahrzeuge und Tuningteile wieder zum Einkaufspreis verkaufen. Dass man, so wie in GT5 ein und dasselbe Rennen immer und immer wieder fahren muss, um Geld für irgendein Fahrzeug zu verdienen, kommt bei Shift 2 nicht vor. Das Schadensmodell verdient seinen Namen. Man kann aber auch einstellen, dass der Schaden nur optisch ist.
Die Strecken sind mittags, abends und nachts befahrbar. Schon alleine wegen Spa, Mount Panorama und Enna Pergusa hat sich für mich der Kauf ausgezahlt. Anders als bei GT5 sind das keine ollen Mickey-Maus und Fantasiestrecken sondern ECHTE, LEGENDÄRE RENNKURSE.
Das HUD lässt sich während der Fahrt ein- und ausblenden. Fährt man zB mit Stoßstangenkamera und eingeblendetem Tacho, so wird für jedes einzelne Fahrzeug der Originaltacho eingeblendet und nicht wie bei GT5 der Standard-Tacho.

4. Wer günstig eine Shift 2 L.E. ergattern kann, sollte zugreifen, die L.E. ist aber keineswegs ein "Muss". Weniger die 3 zusätzlichen Autos, als vielmehr die 40 zusätzlichen Events machen Laune, z.B. Alt gegen Neu (Alter Shelby Mustang gegen Neuen, usw.). 5 Steine Aufschlag zur Normalversion halte ich für gerechtfertigt, mehr eher nicht.

5. Noch mehr Freude bereitet der "Legends" Download aus dem PSN um teure 9,99 Steine. Es sind neben 14 legendären Fahrzeugen (zB. 1974 Porsche RSR 3.0 und 1975 BMW CSL Gruppe 5) auch neue Strecken (z.B. Rouen les Essarts) und zahlreiche Events enthalten.

6. Für Details zu Strecken und Fahrzeugen: siehe die Shift 2 Unleashed Homepage.

7. Die Disziplin "Drift" ist völlig in die Hose gegangen und für mich trotz längeren Versuchen und verschiedenen Einstellungen im Tuning und Optionen/Lenkungsmenü auch auf Einstellung "Leicht" mit Force GT Lenkrad unfahrbar. Das habe ich noch bei keinem Rennspiel so erlebt. vielleicht haben es Spieler, die den Controller verwenden, leichter?

8. Noch ein Tip: Mit dem Kauf von NFS/Shift Teilen ruhig immer zuwarten bis sie günstiger sind, weil es kommt rund 1 Monat nach VÖ (so wie auch diesmal) ein größerer Patch, der erst die gröbsten Mängel behebt. Niemals gleich am ersten Tag zum vollen Preis kaufen und sich dann mit schlimmen Bugs (hier: arge Lenkverzögerung) oder völlig unfahrbaren Autos rumschlagen.

9. FAZIT: Shift 2 hat mich über einen längeren Zeitraum sehr gut unterhalten können, vorallem auch der Legends DLC. Das "Feeling" tatsächlich im Auto zu sitzen, ist bei Shift 2 von allen PS3 Spielen derzeit am besten. Optimal wäre aber eine Mischung aus GT5 (HD-Grafik, Fahrverhalten, Lenkung) und Shift2 (alles übrige).
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am 21. Mai 2011
Ich möchte in dieser Rezession vor allem über das offline Gameplay von 'Need For Speed II Unleashed' schreiben. Online habe ich das Spiel noch nicht gespielt. Zu meiner Person möchte ich sagen, ich nutze hier die Gelegenheit um allein meine Meinung über dieses Rennspiel wiederzugeben. Jemand Anderes wird meine Ansichten über dieses Spiel nicht unbedingt teilen. Die Geschmäcker der Spieler sind eben verschieden. Was der eine für ein 'hartes Rennen' hält ist für den andren ungerechter Unsinn. Dazu später mehr. Ein Testbericht soll es auch nicht sein, sondern nur die persönliche Meinung eines Spielers, der gerne Rennspiele zockt. Ich bezeichne mich als normal versierten Rennspielfan. Ich spiele ausschließlich auf der PS3. Seit den Anfängen von Gran Turismo und Need For Speed auf der Playstation One, bin ich zu diesem Genre gekommen und von dem Rennspielvirus seitdem befallen. Ich spiele fast ausschließlich Rennspiele. Am liebsten Simulationen, denn ich bin ein Motorsport-Fan. Außerdem muss ich auch gleich einleitend sagen, dass ich doch sehr enttäuscht von diesem Spiel bin. Die Vorankündigungen waren viel versprechend. 'Auf dem Level von Gran Turismo und Forza', hieß es. Der Bedarf nach exzellenten Rennspielen in der Zockergemeinde ist groß, so auch bei mir.

Die Grafik des Spiels kann begeistern. Lebendig und animiert. Selten habe ich in einem Rennspiel eine Figur eine Zielfahne schwenken sehen. Die Strecke ist übersäht mit dem Gummiabrieb der Reifen. Blätter und Dreck wird hinter den Fahrzeugen aufgewirbelt. Dreck und Insekten klatschen kurzfristig auf deine Windschutzscheibe. Es gibt grafisch viel zu entdecken. Das Betrachten der Wiederholung, mit Vor- und Rücklauf, macht darum viel Spaß. Nicht nur, weil man seine eigene aufgemotzte Karre in Aktion sehen kann. Hast du deinen Renner vielleicht zu deinem persönlichen Unikat zurechtgebaut, mit einer aufregenden Lackierung und mit künstlerischem Vinyl versehen? Hier kannst du deinen Boliden in Ruhe betrachten. Es gibt Nachtrennen und blendendes Gegenlicht von der tief stehenden Sonne. Tolle Strecken, die man nicht so oft in Rennspielen befahren kann und über 100 Fahrzeuge. Der Sound ist übertrieben, aber geil! Aggressiv klingen die aufgemotzten Motoren. Nebengeräusche des Fahrwerks, Reifen und Antriebsstrang machen die Belastung der Rennwagen deutlich. Super!

Das Handling der Steuerung ist zunächst ungewöhnlich und schwammig. Besser man gewöhnt sich mit der Zeit daran, oder lässt es ganz. Bei vielen wird sich genau in diesem ersten Momenten entscheiden, ob sie das Spiel mögen oder nicht. Mit höherwertiger Ausstattung der Fahrzeuge wird es etwas besser, leider aber nie richtig gut und sicher. Du musst ständig aufpassen und korrigieren, sonst fliegst du ab. Ähnlich einem Balanceakt. Würden echte Rennwagen so fahren, währen Rennen verboten. Alle Lenkräder werden unterstützt. Tasten sind frei programmierbar. Ich selber benutze ein altes Logitech G5.
Der Lenkwiderstand kommt realistisch rüber. Du spürst, ob du über Streckenbegrenzungen, Rasen, Kiesbett oder Bodenwellen fährst. Ebenso ob du gerade eine Heckschleuder, Allradler oder Frontantriebler fährst. In einer schnellen Kurve verschwindet dieser Lenkwiderstand dann unvermittelt. Damit soll der Grenzbereich simuliert werden, wenn die Räder Straßenhaftung verlieren. Es fühlt sich an, als wenn du auf Glaskugeln fährst. Dann ist die Lenkung zwar noch aktiv, aber das Auto schwimmt durch die Kurve. Ab jetzt bestimmt dein Gefühl mehr oder weniger, wie weit du es noch treiben kannst. Ob das realistisch ist kann ich nicht sagen, da ich nie mein echtes Auto in einem solchen Grenzbereich bewegt habe. Dafür habe ich ja die Rennspiele, war von diesem Effekt aber sehr überrascht. Normalerweise geht dann nix mehr. Anders bei diesem Spiel.

Eine der Perspektiven ist die Helmkamera. Diese soll das, 'in die Kurve sehen' simulieren. Ich konnte mit diesem feature leider nichts anfangen, weil es mir meine 'gute Linie' versaut hat. Leider ist diese gute Idee nicht vollendet umgesetzt worden. Wahrscheinlich aus Kostengründen. Würde meine wirkliche Kopfbewegung diese Bewegung steuern, abgefilmt mit Sonys Eye Toy Kamera z.B., oder mit der Neigung des Kotrollers, dann währe es bestimmt eine gute Sache. Ist aber nicht! Also habe ich die normale Cockpitperspektive genommen, die sich wirklich ausgezeichnet spielen lässt ' bis du einem Crash baust. Dann ist die Scheibe zersprungen und die gute Sicht dahin.

Leider haben die Entwickler eine eigentlich gute Rennspielidee total kaputt gemacht, was das Gameplay betrifft. Der pure Frust wird sich bei jedem Spieler dieses Spiels einstellen, der mit einem gewissen Realitätsanspruch ins Renngeschehen geht. Aber nicht alleine, weil die Rennen schwer zu fahren sind, oder das Handling der Steuerung so gewöhnungsbedürftig ist. Das Spiel ist extrem ungerecht und teilweise unrealistisch. Dadurch wird ein hoher Schwierigkeitsgrat künstlich erzeugt, der eigentlich nicht vorhanden ist. Der Spieler hat im späteren Verlauf des Spiels bei manchen Rennen keine Chance auf einen Sieg. Fahrerische Fähigkeiten spielen keine Rolle. Nicht einmal Glück ist hier im Spiel. Ich weiß nicht was das darstellen soll. Denken die Programmierer, damit haben sie ein Spiel geschaffen, das einem Gran Turismo die Show stehlen kann? Ich glaube nicht. Nicht mit diesem unfairem Gameplay.

Hast du ca. 55% des Spiels erreicht, wird es Dämlich, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn auch auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe sind einige Rennen nicht zu gewinnen. Und das nicht, weil es dem Spieler an Fähigkeiten fehlt, oder weil du nicht das allerbeste Auto ins Rennen bringst. Nein! Das Spiel ist absichtlich so programmiert. Dabei werden alle Register des 'unmöglichen' gezogen, nur damit der Spieler nicht weiterkommt, oder wie in einer Schleife gefangen, diese Rennen immer wieder neu starten muss, ohne eine wirkliche Verbesserung seines Ergebnisses zu erreichen. Ach ja, es gibt doch eine Wiederholung des Rennens. Wenn du nicht glauben kannst, was da gerade passiert ist, willst du es dir vielleicht noch einmal ansehen, nur um zu verstehen? Aber leider sind die entscheidenden, gefühlt unfairen Katastrophen, nicht zu sehen. Keine Perspektive zeigt eine Totale, so dass du es dir genauer anschauen kannst und die Bestätigung für diesen Schwachsinn bekommst. Pech gehabt! Los, noch mal das rennen starten. Ich bin doch kein Weichei!

Physikalische Grundlagen, die die eigentlichen Vorraussetzung für ein Rennspiel sind, werden einfach außer Acht gelassen, oder total übertrieben. Das Spiel kippt von einer 'vielleicht' Rennsimulation urplötzlich in ein ungerechtes Arkadespektakel, dass seines Gleichen sucht. Meistens dann, wenn der Spieler 'zu gut' unterwegs ist, oder in gewissen Rennsituationen, wo sich ein 'Vorrankommen' im Rennen entscheiden könnte.

Als da wären: Bei der kleinsten Berührung eines Gegners, ob verschuldet oder nicht, wird die Steuerung deines Boliden dir entzogen. Du bekommst sie auch nicht so schnell wieder zurück. Meistens erst, wenn das gesamte Feld an dir vorüber gezogen ist, oder du in die Bande krachst, was meistens der Fall ist. Gegner versperren dir den Weg, schneiden dich, fahren dir hinten drauf und nehmen dich aufs Korn. Bei Berührung, z.B. nachdem du deinen Gegner gedreht hast, kleben sie an deinem Fahrzeug, als währst du ein Magnet. Du kannst dieses Fahrzeug nicht abschütteln. Versuchst du es mal, um zu sehen wie weit das Spiel es wohl treiben mag, klebt es an dir bis du Letzter oder Vorletzter bist. Aber du bist nur dann der Vorletzte, wenn du es tatsächlich schneller als das andere abgeflogene Fahrzeug zurück auf die Strecke schaffst. Du kannst deinem vorausfahrenden Gegner keinen leichten Stoß geben um zu zeigen, dass du schneller bist. Auch bei den kleinsten Berührungen mit deinem Gegner, fliegst du ab, fährst einfach gerade aus, oder drehst dich. Natürlich immer in die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Deine Gegner aber rempeln andauernd und unbeschadet in dich hinein, kürzen ab und schneiden. Du fliegst 100%tig ab. Du bist der Looser, das Antiteilchen! Wie von Geisterhand umgedreht, auch bei geringem Tempo! Wenn du auf der Strecke zum stehen kommst rammen dich die Hinteren in Grund und Boden. Feuer frei! Es kommt oft vor, dass deine Gegner aber weiter fahren, als wenn nichts gewesen ist. Sie verlieren nicht einmal ihre Rennpositionen. Nur du bist letzter. Außerdem verschlechtert sich bei einem Crash die Sicht durch diesen Unschärfeeffekt, alles wird grau, heftiges Verwackeln der Kamera, nicht nur in der Cockpitansicht. Es erinnert mich stark an das Kinderspiel 'Blinde Kuh'. Einzig mit dem Sinn, dir deine Orientierung zu nehmen. Ich fahre mit Lenkrad und manueller Schaltung. Bist du erst einmal von der Strecke abgekommen, meistens im Startgewühle, wird auch in deine Schaltung eingegriffen. Schaltvorgänge werden ignoriert, oder falsch weitergegeben, bist du erstmal von der Strecke abgekommen. Während du dann noch mit dem Neuausrichten deines Wagens beschäftigt bist, wirst du plötzlich auf die Strecke zurückgesetzt, Getriebe in neutraler Stellung, sodass du noch einen Gang einlegen musst, obwohl du, als Beispiel, Ursprünglich gerade im Rückwärtsgang, den kürzesten Weg auf die Strecke, zurückfahren wolltest. Obendrein bekommst du eine Verwarnung, wegen 'Abkürzen' und deine Rundenzeit, oder das gesamte Rennen wird nicht gewertet. Egal ob du schuldig die Strecke verlassen hast oder nicht. Wenn es nicht so nervig und unsinnig für dein Renngeschehen sein würde, müsste man den Programmierern für ihren Einfallsreichtum an Unsinn eine goldene Zitrone verleihen. Dort hört die Simulation auf und das Spiel spielt sich selber.

Die Nachtrennen sind mit das ungerechteste was ich bis jetzt auf der Konsole gespielt habe. Und die kommen früh im Spiel zum Einsatz. Wobei die Gegner so fahren, als hätten sie ein Nachtsichtgerät. Sie fahren nicht langsamer, aufgrund der Dunkelheit. Und es ist wirklich dunkel. Kennst du die Strecke nicht auswendig, hast du es schwer. Später im Spiel, auf dem Nürburgring Nordschleife, mit den schnellen Rennautos, hast du kaum eine Chance. Wer kennt die Nordschleife schon auswendig? Im stockdunkeln, high speed zu fahren, ohne den kleinsten Fehler machen zu dürfen, der dann sofort schwer bestraft wird, ist wirklich nervenaufreibend. Es nützt dir auch nichts, den besten Rennwagen aus dem Spiel zu benutzen. Nach meiner Meinung ist das der Porsche 918 Spyder Concept Study. Deine Gegner sind IMMER! schneller sind als du. Selbst wenn du die Strafe für abkürzen der Strecke ignorierst, und dadurch einen ansehnlichen Vorsprung erschummelst, kannst du die Gegner nicht abhängen. Sie holen dich wieder ein und kleben an deinem Heck. Machen druckt. Der Innenraum deines Cockpits ist bei Nacht von ihren Scheinwerfern hell erleuchtet. Dein Auto ist das schnellste im Spiel, aber irgendwie nicht das Beste. Bei manchen Rennen kannst du die Kurven nie so schnell wie deine Gegner fahren. Du kannst einen Start selten für dich entscheiden. Obwohl du das Sprintschnellste Auto fährst. Zum Tunen und Einstellen musst du das Rennmenü verlassen. Tunen kannst du dein Auto nur in dem Garagenmenü. Von dort aus kannst du zwar jede Strecke befahren und deine Einstellungen testen und abspeichern, aber du kannst dort kein Nachtrennen üben. Und wie gesagt, berühre niemals deinen Gegner, oder lass dich berühren. Aber das ist fast nicht möglich. Gerade im Startgeschehen, oder auf der engen Nordschleife beim Überholen. Leider rutscht dein Auto auch sehr in den Kurven. Bei den Gegnern ist mir das nicht so aufgefallen. Darum sind sie, bei einigen Strecken des Spiels, auch in den Kurven meistens schneller als du. Bist du mal gleich schnell, blocken oder rammen sie dich und du fliegst raus.

Es geht eigentlich nur darum, möglichst früh im Rennen, an die erste Stelle zu fahren. Dann hast du eine Chance, wenn du keinen Fehler machst. Nach dem du ca. 50 % durchgespielt hast, wird es immer schwieriger, den ersten Platz zu halten oder zu erreichen. Später wird es dir fast unmöglich gemacht, eine Serie zu Ende zu bringen. Vor allem wenn die letzten Rennen Nachtrennen sind.

Leider stürzt mein Spiel regelmäßig ab. Ich benutze eine alte PS3 der ersten Generation. Bild und Sound frieren ein und du musst das ganze Spiel von vorne einladen. Vor allem, wenn das bei längeren Rennen immer kurz vor Schluss, natürlich in der letzten Runde passiert. Aber auch vor dem Speichern in den Zwischenmenüs geht plötzlich nix mehr. Was extrem nervig und unverständlich ist. Es gab am 26.04.2011 ein Update für das Spiel. Ebenso ein Update nach dem PSN-Hack. Beide haben aber, entgegen meiner Hoffnung, für die Absturzrate keine Verbesserung gebracht. Etwas linder konnte ich die Überhitzung mit meinem Zimmerventilator. Abstürze gibt es aber trotzdem immer wieder.

Mein Fazit

Plus:
Tolle Grafik, super Sound, geile Autos, schöne Strecken. Animierte Umgebung und Strecken. Die Autos sehen super aus und lassen sich auch optisch mit Tuningteilen versehen. Du kannst jedes Rennen sofort neu Starten. Gewinnst du Rennen, fühlst du dich wie ein Champion. Gute Rennatmosphäre. Du bist mittendrin.

Minus:
Alle gegen dich, ohne Rücksicht auf Verluste. Gegner sind nur dazu da dich aufzuhalten. Angaben zur Leistungsfähigkeit deines Autos sind im Rennen nur Makulatur. Das Handling ist schwammig. Kein Tuning im Rennmenu, keine Qualifikationsrennen, keine Boxenstopps. Fahrfehler werden immer schwer bestraft, entweder durch die Strecke oder durch die Gegner, oder beides. Zurück auf die Strecke kommst du meistens nur als letzter. Unausgewogener Schwierigkeitsgrad ' eine leichte Stufe gibt es nicht wirklich. Abstürze des Spiels, auch schon vor der PSN Abschaltung. Eine Simulation geht anders!

Kauftipp: Wer sich sein Leben unnötig schwer machen möchte sollte zugreifen!
77 Kommentare|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2011
So nun nach dem Abschluss der magischen 50% Marke im Karriere Modus bei Shift 2 möcht ich mal meinen Kommentar zu diesem Game abgeben!

Es kommt mir vor wie bei den Hassdiskussionen zwischen Smartphone und Iphone Nutzern. Jeder versucht sein System schön zu reden und lässt kein gutes Haar an einem anderen. Wir sind mittlerweile und damit sind vorallem die ach so seriösen Zeitschriften und online Portale ala Play3.de, 4players und allen vorran meine Lieblinge von GameOne gemeint, an einem Punkt angelangt wo es nicht mal mehr meckern auf hohem Niveau ist, sondern blanke Arroganz!

Damit wird rumgeheult das die KI so gemein und aggressiv ist! HALLO! Aufwachen!! Das ist bei nem Rennen nun mal so und auch gut so!!! Nichts ist schlimmer als die meisten KI`s dies erlauben ruhig und sinnig seine Runden zu drehen. Hier wird man wenigstens bis zur letzten Runde gefordert und muss sich am Riemen reißen bis zum Ende des Rennens. So ist das auch bei nem richtigen Rennen und das spornt ungemein an.

Dann wird rumgeflennt das die Drift Rennen zu schwer sind. Mein Gott leute, hat denn einer behauptet das Driften leicht ist??? Kommt endlich von dem Kindergartenspielen ala Need for Speed Underground runter wo man mit ein bischen Lenken und Vollgas bombige Drifts hinlegen kann. Ich muss euch die Illusion nehmen, so ist das nicht im richtigen Leben. Driften muss man lernen und so auch hier. Klar mit dem im Spiel zu Anfangs zur Verfügung gestellten japanischen Reiskochern isses so gut wie unmöglich. Liegt aber nicht an der Spielmechanik, sondern an dem Gewicht/Leistungsindex der Fahrzeuge. Die sind schlichtweg zu leicht. Kann man sich aber auch denken das 1000 KG und 500 PS sich beim driften nicht unbedingt vertragen. Ihr müsst mal Rumexperimentieren! Ich nutze den Charger RT mit ein bisle Tuning und kleinen Einstellungen am Fahrwerk und Motor und schwups siehe da, Drifte ich alles in Grund und Boden! Es geht Leute!!! Probieren und nicht Mutti rufen weil das nicht klappt und dann rumheulen und schimpfen wie bescheiden das Spiel ist.

Ich könnt schreien wenn ich die ganzen Fazits zu dem Spiel lese wo es nur um Grafik, KI und dem Streit zwischen Simultion und Arcade geht. Kann denn keiner mal Objektiv den Spaß bewerten den das Spiel macht und einmal das Gefühl beschreiben wie es ist wenn man mit nem Pagani Zonda in der Helmperspektive mit gut 300 km/h durch die "Grüne Hölle" hämmert, man schon schweißnasse Hände hat weil man auf ne enge Kurve zusteuert, man anbremst und wie gebannt auf den Tacho starrt und betet das das Auto langsamer wird,runterschaltet,der Motor dabei aufschreit,durch die Kurve zieht und dann mit dem kreischenden Motor im Nacken wieder heraus Beschleunigt und dabei jede Bodenwelle und jeden Krümel dreck fühlt, der Helm durch die Beschleuningungskräft hin und her wackelt und man nur noch ein Auge auf dem Rückspiegel hat weil der nächste Gegner einem wieder auf der Pelle hängt. DAS habe ich noch in KEINEM Spiel so Intensiv erlebt wie in Shift 2!!!! Dagegen ist GT5 und Split Second wie nen Häkelkurs bei Omi!

Dazu kommt noch der wohl genialste Soundtrack den ich bis jetzt in nem Rennspiel gehört habe...Hammer!!!!

Es geht leider Gottes heutzutage nur noch um den SCHW....vergleich zwischen Optik und den größten Programieren. Der Spaß steht nicht mehr im Mittelpunkt. Hauptsache HD und mindesten 50 GB an Daten, am besten noch 3D usw...so ein Blödsinn!!! Was ist mit dem Spiel an sich??? Und die Grafik ist so gut bei diesem Game!!! Wer bei der Hektik auf der Rennpiste noch eckige Schatten und verwaschenen Texturen erkennt, dem kann ich nur eins sagen....GIB DOCH MAL GAS UND FANG AN ZU FAHREN DU HONK!!!!!!!!! Wenn ich mir die Gegend angucken will, dann hole ich mir aufm PC den BUS Simulator! Ich weiß nicht wo die Kollegen solche Mankos sehen. Wen interessiert denn das. Schaut euch doch mal die Spiele noch vor fünf Jahren an. Da gabs noch kein HD und es hat oh Wunder auch Spaß gemacht. Kaum zu glauben, ich weiß.

Die Tuningmöglichkeiten sind ebenso mehr als Ausreichend und wirken sich im Gegensatz zu anderen Spielen sehr intensiv auf das Spielerlebnis aus. So kann ich mir den Wagen so Einstellen wie ich es mag oder wie es die Strecke erfordert. Mit nem Setup für ne Strecke wie Monza kommt man auf ner Strecke in London nicht weit. Da muss man vorher eben mal ein paar Proberunden drehen, allein schon um grob mal die Bremspunkte kennenzulernen.

Ich kenn viele Leute die sich Shift2 geholt und es entnervt nach ein paar Stunden in die Ecke geworfen haben weil Sie damit nicht zurecht gekommen sind. Klar, man ist durch viele andere Spiele wie Need for Speed Underground, Race Driver GRid, Test Drive Unlimted, GT5 usw. völlig verwöhnt was das Fahren angeht und kann mit einer halbwegs (ich behaupte nicht das Shift 2 ultra realistisch ist) realistischen Fahrphysik nicht mehr umgehen bzw. ist überfordert. Ging mir ganz genau so. Bis ich die ersten Rennen gewonnen hatte musste ich öfters das Rennen Neu starten weil ich nur im Kies bett lag. Man muss das Bremsen und Beschleunigen wieder neu Lernen, so blöd wie das klingt. Aber das macht derart Spaß, dass man wieder richtig Stolz ist, wenn man ein Rennen gewonnen hat. Und man wird süchtig nach Geschwindigkeit.

Die Helmkamera ist ne sehr fordernde Sache. Das Sichtfeld und die Blickmechanik, sprich den ungewohnten Blick in die Kurve hinein, daran muss man sich erstmal gewöhnen. Aber hat man das, ist es wohl das intensivste Fahrgefühl was man derzeit für Geld als Spiel zu kaufen bekommt.

Lässt man sich auf Shift 2 ein belohnt es einem mit Herzklopfen, Schweißnassen Händen und einem Geschwindigkeitsrausch der seines gleichen sucht! Und es gibt einem das wieder etwas zurück, was es mittlerweile trotz HD Grafik und photorealistischen Texturen kaum noch gibt...das Gefühl durch die eigene Leistung ein Rennen gewonnen zu haben und nicht durch blanke PS und eine wohlwollende Spielmechanik.

Alle anderen die das nicht kapieren, sollten weiter Need for Speed Most Wandet oder GT 5 spielen.
66 Kommentare|55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Kurz, schmerzlos und ohne viele Worte zu verlieren:

Positiv:

-Tolle Autoauswahl, okay die Liste ist bei Shift 2 nicht so groß wie bei GT5 aber bietet dafür durch die Bank weg recht interessante Autos
-Schwierigkeitsgrad-technisch sollte für jeden etwas dabei sein, wobei der Grad mehr in Richtung "erfahrener Fahrer" tendiert
-Cockpit-Ansicht
-Helmcam/Perspektive, welche ein sehr realistisches Fahrgefühl vermittelt
-Tuning sowohl technisch als auch optisch
-schickes Hauptmenü-Design
-Nachtrennen
-cooler verwisch-bzw. G-Kräfte Effekt
-sehr gutes Schadensmodell (einstellbar: nur Optik oder komplett)
-guter Umfang (viele Events)

Negativ:

-Also die Garfik ist nicht sonderlich, ich nenne es mal "gelungen" bzw. im Vergleich zum ersten Shift fortgeschrittener
...Fahrzeuge sehen okay aus, sind aber definitiv kein grafisches Highlight
...genau so wie die Innenansicht
...oder die Umgebung/Gebäude etc.
-absolut nerviger Syncronsprecher
-kein Splitscreen...naja EA halt
-Also das Driften ist wieder so eine Sache. Sobald man ein Drift-Event startet ist es plötzlich so als würde man auf Eis fahren. Die Handbremse welche man normalerweise für heiße Drifts nutzt, benötigt man hier quasi garnicht da die Autos bei ca. 30km/h sofort ausbrechen und zu Driften beginnen
-wird wohl auch zum alljährlichen Update "verkommen"
-Online-Pass
-träge Steuerung (ist aber ein wenig justierbar)
-die Gegner sorgen regelmäßig dafür das ihr Abflüge ins Kiesbett oder gegen Wände etc. macht. Gewöhnt euch also an regelmäßige Neustarts, da es keine Rückspulfunktion etc. gibt.

Fazit:

Also wer bei Shift 2 jetzt einen riesen Quantensprung im Vergleich zum ersten Ableger erwartet wird definitiv enttäuscht. Für 4 Sterne bietet es zu wenig Neues, sowohl Grafisch als auch Soundtechnisch. Es ist größtenteils wie Teil 1, nur mit ein paar Gameplay-Updates wie es zb. auch bei Fifa oder Madden jedes Jahr der Fall ist. Von 5 Sternen und einem Vollpreistitel ist Shift 2 meiner Meinung nach jedenfalls mächtig weit entfernt. Das coolste ist die Helmcam welche wirklich authentisch wirkt und realistische Einblicke in Renngeschehen verschafft. Das wieder kein Splitscreen mit an Bord ist, ist ja leider schon EA-tüpisch. Hier erwartet uns wohl das nächste alljährliche Update von EA.

Leihtipp
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