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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allgemeinbildung für Spieler
Portal 2 ist in meinen Augen schon jetzt ein Klassiker und wegen seiner zeitlosen Genialität einfach Allgemeinbildung für alle Spieler. Portal 1 war schon unvergleichlich gut. Diese Spiele stechen nicht wegen der Grafik heraus oder Actiongeballer. Nein, bei Portal bekommt man eine tolle Story geliefert, puzzelt sich mit der Portalkanone seinen Weg zum jeweiligen...
Veröffentlicht am 20. April 2011 von Yukonwolve

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig
Da ich mir nicht vorstellen konnte, dass dieses Spiel eine Langzeitmotivation bringen wird, habe ich es mir aufgrund der teilweise hervorragenden Rezessionen geholt.

Graphisch und spielerisch wurde ich von beginn an überrascht - leider negativ.
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen war meine Erwartungshaltung vielleicht zu hoch.

Da ich...
Vor 11 Monaten von Matthias I veröffentlicht


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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allgemeinbildung für Spieler, 20. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Portal 2 ist in meinen Augen schon jetzt ein Klassiker und wegen seiner zeitlosen Genialität einfach Allgemeinbildung für alle Spieler. Portal 1 war schon unvergleichlich gut. Diese Spiele stechen nicht wegen der Grafik heraus oder Actiongeballer. Nein, bei Portal bekommt man eine tolle Story geliefert, puzzelt sich mit der Portalkanone seinen Weg zum jeweiligen Levelausgang, nur um irgendwann die Chance zu nutzen um aus der Versuchsanlage auszubrechen und die Kulissen von hinten zu betrachten. Das Spiel bietet sehr viel Unterhaltung und vor allem Witz und Charme. Alleine die Dialoge suchen seinesgleichen.

Technisch spielt sich Portal 2 wie der Vorgänger. Ich empfand alles als sehr durchdacht und intuitiv. Die Physikeffekte wurden noch einmal aufgebohrt und die Level wirken durch diverse Aktionen lebendiger (Vegetation, Tier- und Dschungelgeräusche, Roboter und durchgedrehte mechanische Vorrichtungen).

Insgesamt wurde nochmal eine kräftige Schippe auf den Vorgänger draufgelegt. Wer Portal 1 mochte kommt um den zweiten Teil eigentlich nicht rum.

Ganz klare Kaufempfehlung
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder ein Spiel dass sich seines Mediums bewusst ist!, 23. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Ich muss gestehen dass ich die Video/ Computerspielgeschichte in den letzten Jahren ziemlich aus den Augen verloren habe. Meine letzte aktuelle Konsole war der GameCube und Segas unverdient gescheiterter Dreamcast. Spätere Konsolengenerationen haben mich dann nicht mehr sonderlich interessiert. Ich bekam eher das Gefühl dass sich das Videospielmedium mehr in ein drittklassiges Erzählmedium entwickelt und das eigentliche Gamedesign immer mehr in den Hintergrund trat.

Auf Portal2 kam ich eigentlich eher zufällig. An sich kaufte ich mir meine XBOX wegen Street Fighters bösem Prügelkonkurrenten Neun. Aber da bei einem Sonderangebot ein Spielgutschein beilag und Portal überall lobend erwähnt wurde nahm ich es direkt mit ohne höhere Erwartungen zu stellen.

Aber ich wurde mehr als positiv überrascht. Selbst als Wiedereinsteiger kam ich erstaunlich schnell mit der Steuerung zurecht. Nach knapp 2-3 Minuten kannte ich wirklich alle Möglichkeiten -bei erfahrenen Spielern geht es wahrscheinlich schneller- und konnte mich sofort auf das eigentliche Spiel konzentrieren. Ich muss dazu sagen dass ich direkt mit Portal 2 einstieg und den ersten Teil bis dato nicht einmal kannte. Daher ist es sicherlich gut möglich dass mir viele Details oder Zusammenhänge beim spielen verborgen blieben. Ich weiß grob dass Glados ein etwas launischer bis boshafter Überwachungscomputer ist, den man im ersten Teil besiegte. Dennoch wurde ich erstaunlich schnell warm mit der Atmosphäre und bekam nicht das Gefühl als Neuling irgendwie ausgeschlossen zu werden. Die Rätsel sind anfänglich noch recht simpel werden im Laufe des Spieles aber erstaunlich knackig. Jedoch bekommt man nicht das Gefühl sich irgendwann verloren zu fühlen. Die Rätsel bleiben stets fair ohne den Spieler gefrustet sich selbst zu überlassen. Der Schwierigkeitsgrad zieht sehr angenehm an.

Aber das beste an Portal 2 ist dass sich die Entwickler wirklich im Klarem waren ein Videospiel zu designen und den Spielfluß nicht durch ständige Filmunterbrechungen zerstören. Die Handlung ist minimalistisch, schafft es aber dennoch eine hervorragende Atmosphäre aufzubauen. Portal 2 konzentriert sich wirklich auf das Wesentliche; nämlich das Spiel ohne sich künstlich aufzublähen oder den Spieler immer wieder durch die selben Räume zu schicken um die Spielzeit künstlich zu ziehen. Sicherlich wären ein paar Räume mehr nett gewesen, aber mir ist ein kurzes aber straffes Gamedesign lieber als 100 Stunden Spielzeit, von denen die Hälfte eh dafür drauf geht sich Filmsequenzen anzusehen oder ewig die selben Wege abzurennen.

Erwähnenswert ist übrigens noch der Humor des Spieles. Die oftmals sehr bissigen und bösen Bemerkungen von Glados haben mich nicht nur einmal zum lachen gebracht.
Die oftmals kritisierte deutsche Synchro empfand ich jetzt persönlich nicht so störend. Der einstellbare O-Ton ist sicherlich besser, aber auch die deutschsprachige Version macht durchaus Laune.

Portal 2 zeigt wirklich hervorragend wie man ein einfach zugängliches aber tiefes Gamedesign gestalten kann. Wirkliche Kritikpunkte konnte ich nicht finden.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Game, mal ganz was anderes!, 2. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Ich kopiere einfach mal mein Review von meinem Blog hier rein ;)

Mein absolutes Lieblingsgenre ist der Shooterbreich, das dürften meine Leser hier wohl schon festgestellt haben. Trotzdem bin ich offen für Alles und teste auch gerne mal das eine oder andere Game.
So hatte ich zu früheren Zeiten auch Portal 1 mal auf der Platte. Allerdings nur die Testversion. Nicht sehr lange konnte es mich begeistern. Warum, weiß ich gar nicht mehr so richtig. Jedenfalls habe ich mir das Game damals nicht gekauft.
Jetzt, mit Portal 2 hat sich die Sache aber geändert. Die Previews, Screenshots und das Feedback zum Gameplay haben mich sehr neugierig gemacht.

Ausserdem finde ich, neben der ganzen Action in Crysis 2, ein Spiel welches eine ordentliche Abwechslung bringt, sehr angenehm. Also etwas die Youtube Videos studiert, Blut geleckt und gleich gekauft.
Nun habe ich mehrere Stunden intus und kann meine Eindrücke preis geben.
Story
Hier will ich eigentlich nicht all zu viel verraten. Im Groben kann man es so beschreiben: Der Spieler befindet sich in einer großen Laboreinrichtung, in der er gefangen gehalten wird und verschiedene Tests durchlaufen muss. Im Laufe der Geschichte bricht man kurzzeitig aus, sieht etwas hinter die Kulissen und stellt sich weiteren Aufgaben.
Gameplay
Das ist der Clou bei diesem fast komplett gewaltfreiem Game. Im Besitz einer Portalkanone hat der Spieler die Möglichkeit an bestimmten Stellen der Wände, Böden oder Decken, Löcher zu schießen. Diese beiden Löcher sind miteinander verbunden. Schießt man zum Beispiel ein Loch in den Boden, und das Zweite an die Wand, kann man in eines der beiden springen / steigen und erscheint beim anderen. Das wäre jetzt aber zu einfach. Der Vorteil ist aber, dass die physikalischen Gegebenheiten 'mitgenommen' werden. Springe ich von einem hohen Punkt in eines der beiden Portale, erscheint man am anderen Portal mit selber Geschwindigkeit und Flugrichtung. So werden dann auch gewisse Rätsel gelöst, in denen man unüberbrückbare Entfernungen zurücklegen muss.

Natürlich ist die Kanone nicht das einzig zu Verfügung stehende Mittel. Im Laufe der Story erfährt man auch was von verschiedenen Flüssigkeiten die gewisse Eigenschaften haben. So ermöglicht ein blaues Gel höher zu springen, da es wie eine Gummimasse wirkt. Rotes Gel beschleunigt den Spieler. Das weiße Gel, an eine Wand gesprüht, schafft die Möglichkeit ein Portal an dieser Stelle zu öffnen -- was normal nicht möglich wäre. Mit der Schwerkraft kann später auch gespielt werden. Aber mehr verrate ich jetzt nicht. Auf jeden Fall müssen Knöpfe gedrückt, Tore geöffnet, Rätsel gelöst und teilweise etwas um die Ecke gedacht werden. Siehe diesem Video.

Levels / Schwierigkeit
Hier ein absoluter Pluspunkt dieses Spieles. Für mich als Portalneuling gelang der Einstieg kinderleicht. Für einen erfahrenen Spieler sind die ersten Levels vielleicht etwas langweilig, führen jedoch den unerfahrenen sehr gut an das Spielprinzip ein. Es bleibt genug Zeit die Möglichkeiten zu erlernen, um nicht von schwierigen Levels überrumpelt zu werden. Es gibt Maps bei denen man wirklich suchen, nachdenken und grübeln muss' diese sind dann aber auch all zu oft leichter zu meistern, als man anfangs denkt. Abwechslung ist genügend geboten. Frustmomenten sind bei mir noch keine aufgekommen -- wenn ich aber auch bei dem einen oder anderen Level etwas länger suchen und denken musste.

Spaß und Knobelfaktor
Was sollte an so einem Game Spaß machen? Tja' schon alleine die sarkastischen Kommentare der virtuellen Begleiter bzw. die Laborstimme bringen ein fettes Grinsen auf das Gesicht. 'Du fliegst wie ein Adler'.. wie ein fetter Adler!' Schwarzer Humor ist ebenfalls mit von der Partie und trägt zur Stimmung bei. Man bekommt ordentlich sein Fett weg
Coop Modus
Den konnte ich leider noch nicht testen, da keiner meiner Freunde sich noch dazu bereit erklärte, sich auch das Spiel zu holen. Fakt ist jedenfalls, dass für den Multiplayer eigene Levels kreiert wurden und somit eine eigene 'Story' beherbergen. Diese Levels sind auch nur gemeinsam zu schaffen und bedürfen Absprache und gemeinsame Handlungen. Wenn ich hier auch mal einen Blick gemacht habe, werde ich das ergänzen. Soweit ich allerdings Infos habe, muss der Coop Modus wirklich gelungen sein.

Grafik / Sound
Die Grafik wirkt Labortypisch, sieht aber fein aus. Mir gefallen so sterile Umgebungen sehr gut. In einem Teil des Spieles bricht man jedoch aus diesem Hygienebereich aus und sieht hinter die Kulissen. Hier bewegt man sich dann zwischen Rohren, zerstörten Metallstegen und vielen Industriegeräten umher. Alles in allem aber sehr stimmig. Passend dazu gibt es perfekte akustische Untermalung die nie aufdringlich wirkt und sauberen Sound liefert.

Mein Fazit
Absolute Empfehlung für alle die etwas Abwechslung suchen, mal was anderes wollen und Spaß am Knobeln haben. Für Coopfans sowieso Pflicht!
Wie berichtet wird, sind die Macher von Valve schon an neuen Levels dran. Ich freu mich drauf.
Ich würde glatt 9/10 Punkte dafür vergeben. 1 Punkt Abzug für' keine Ahnung. Einfach als Ansporn
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wenn die Physik mal nicht mehr funktioniert, vertrau auf Gott", 1. Juni 2011
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Das ist nur einer der vielen Sprüche welche man während der gesammten Laufzeit in >>Portal 2<< an den Kopf geworfen bekommt. Damals noch eine nette Beilage der Orange-Box, heute ein vollwertiges Game. Nach dem riesen Erfolg und der genialen Idee war eine Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Der Sprung von >>Portal 1<< zu Teil 2 hat eine Weile gedauert. Nun ist es da und schlägt seinen Vorgänger um längen...nur leider nicht in allen Punkten.

WAS MIR GEFÄLLT:

+unglaublich gute Syncronsprecher. Eine der größten Stärken von >>Portal 2<< sind die Syncronsprecher. Die Stimmen von GLaDOS und Wheatley sind an Humor und Sarkasmus kaum zu übertreffen. Für mich persönlich ist das hier gesprochene Refenzverdächtig.
+unglaublich unterhaltsam. Die Story ist sehr unterhaltsam und alle "Protagonisten" tragen ihren Teil bei. Jeder weiß großartig zu unterhalten.
+unglaublich einzigartig...das lasse ich jetzt einfach mal so stehen ;-)
+tolle Levelkonstruktionen welche das Hirn fordern und teilweise gute, wenn auch wenige Effekte bieten.
+wachsender Schwierigkeitsgrad, welcher Einsteiger langsam an alles heran führt und Kenner später richtig fordert und fesselt. Es ist unglaublich wie dieses Spielprinzip einen an den Fernseher bindet und motiviert.
+Splitscreen & Coop-Story. Ja ihr lest richtig, Valve spendiert einen eigens kreierten Coop-Modus mit eigener Story, welche wirklich super unterhaltsam ist und Teamwork erfordert. Der Splitscreen ist ein Paradebeispiel für einen richtig guten Splitscreen, er erstreckt sich übrigens über das gesammte Bild und ist sowohl horizontal als auch vertikal teilbar. Und auch hier ist die Stimme von Glados der heimliche Star und der Humor sucht seines Gleichen.
+Einer der besten Games-Charaktere aller Zeiten. Auch wenn man GLaDOS nicht oft zu Gesicht bekommt und sie eigentlich nur ein oller Computer ist, ist sie einfach allgegenwertig und absolut einzigartig.
+die Hauptstory hat eine länge von ca. 7-8 Stunden (was natürlich genau wie im Coop, in erster Linie von der Spielweise abhängt). Es kann also durchaus auch länger sein...oder kürzer.
+die Coopstory ist etwas kürzer und schlägt mit etwa 5-6 Stunden zu buche
+macht zusammen locker 15 Stunden Unterhaltung
+tolles und abwechslungsreches Leveldesign. Endlich bekommt man einen umfassenden Einblick hinter die Kulissen.
+also das habe ich wirklich noch nie zu den positiven (oder negativen) Punkten gezählt, ist hier aber wirklich mal angebracht. Und zwar bekommt das Lied im Abspann einen +Punkt von mir, denn allein schon das ist das durchzocken wert denn es ist absolut genial und reif für den Verkauf.

WAS MIR WENIGER GEFÄLLT:

-die Grafik...Also mal ehrlich, ich glaube die Entwickler sind in der Zeit von >>Portal 1<< stehen geblieben. Die Grafik hat sich wirklich nur minimal verbessert (Portalkanone, Licht-Schatteneffekte, einige Annimationen, alles wirkt nun ein wenig runder und hübscher), was ja an sich okay bzw. nicht schlimm ist, aber eben auch nicht zeitgemäß. Aufgrund der Thematik "Labore" ist die Umgebung natürlich sehr steril gehalten was ja vom Prinzip her passt, aber selbst hier findet man viel zu häufig Texturen wie Bodenplatten oder ähnliches, welche matschig und unscharf sind oder Objekte wie Tische, Computer usw. welche aussehen wie aus den 90er Jahren (nicht vom Baustil her sondern von der Grafik versteht sich ;-) und das enttäuscht schon, denn die Entwickler hatten in Punkto Umgebungen bzw. Locations nun wirklich keine riesen Aufgabe zu erfüllen was den grafischen Aspekt betrifft. Wem das noch nicht reicht, der muss nur einmal zwei Portale so setzen das er die Hauptfigur und deren Bewegung sieht...Lachanfälle sind garantiert!
-Die meisten Objekte sehen absolut gleich aus, keinerlei Detailvielfalt oder Kreativität. Es wurde wirklich alles nur aufs Rätsel-Design gesetzt und das merkt man irgendwann.
-absolut, absolut nervige Ladezeiten. Der größte Kritikpunkt im ersten Portal waren für mich ganz klar die ständigen Ladepausen. Das hat Valve hier leider konsequent fortgeführt. Nach jeder Testkammer steigt man meist in immer den selben Fahrstuhl um zur nächsten Kammer zu gelangen und bei diesem Prozess wird einfach immer geladen...immer wieder bis man schließlich im nächsten Abschnitt landet. Zu allem Übel bekommt man zu 90% auch noch den selben Ladebildschirm vor die Nase gesetzt und das immer wieder...und immer wieder. Wenn man bedenkt was andere Entwickler ohne Ladepausen alles auf die Beine stellen, oder wie kreativ selbst manche hier schon waren, ist das hier gezeigte fast schon lächerlich denn selbst "größere" Abschnitte in denen es zum Beispiel keine Fahrstühle gibt, werden dann durch immer gleiche Türen und natürlich Ladepausen getrennt, immer und immer wieder. Das reißt einen immer und immer wieder sowas von raus das sich so gut wie garkeine Atmosphäre aufbauen und auch halten lässt. Hier hatten die Entwickler wohl keine Lust mehr Qualitativ aufzulegen.
-kein Wiederspielwert. Wenn man mit der Story durch ist gehts entweder auf Achivement-Jagd oder ins Regal.
-sonst ehr schwacher Score
-nach beenden der Einzelspieler-Story kann man nicht wie im Coop-Modus die einzelnen Tests, sondern nur die einzelnen Kapitel anwählen, was wirklich unheimlich viel Zeit frisst. (bei der Achivement-Jagd)
-sehr geradlinig, es gibt keine alternativen Ruten und immer nur eine Lösung die zum Ziel des Tests bzw. Ausgang führt.

FAZIT:
>>Portal 2<< sticht durch seine Einzigartigkeit hervor. Das Level-bzw. Rätseldesign, das Spielprinzip an sich, die Idee hinter den Charakteren, die Syncronisation, die kurze Atmosphäre während der Testkammern usw., all das macht >>Portal 2<< zu etwas ganz besonderem. Hinzu kommt ein Splitscreen der mit seiner Storylänge schon alleine die meisten Egoshooter überholt, ganz zu schweigen von der eigentlichen Hauptstory welche locker 7-8 Stunden unterhällt. Man bekommt hier also einiges an Unterhaltung für sein Geld geboten. Nur das Auge geht meist leer aus. Das Gesamtbild geht in Ordnung und ich glaube nur wegen der Optik würde sich auch keiner für >>Portal 2<< wirklich interessieren. Dennoch ist es verdammt schwach und auch mutig, alles aufs Gameplay zu setzen. Es hat zwar funktioniert, dennoch sind die vielen schwachen Texturen und vor allem die viel zu häufig auftretenden Ladepausen unter aller Kanone und ein anderes Game wäre dafür schon längst in der Luft zerissen worden. Hier siegen aber die Innovationen und deshalb gibt es auch nur einen Stern Abzug. >>Portal 2<< ist ein Erlebnis das seines Gleichen sucht. Es ist speziell und das auf sehr eigene und positive Weise.

Kaufen, genießen, spaß haben und...Ladebildschirme bestaunen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bringt die Birne zum kochen!!, 30. Dezember 2011
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Wer die Half Life Reihe kennt, der wird Portal 2 gleich wiedererkennen, bis auf
1.) es gibt keine öden Monster mehr, die man sinnlos abballern muss, sondern nur die coolen, spannenden, kniffligen Rätsel um durch die z.T. riesigen Maps zu kommen (but: size does not matter here)
2.) durch die Möglichkeit "Löcher" zu bohren(Portal hohrt sich aber natürlich besser an) bekommt man ein ganz andere Klassen von Denksportaufgaben. Das wird noch angereicht durch verschieden ander Phyiskalische Effekte wie "Beschleunigungsschleim" etc. - lasst euch überraschen.

Das ganze hat sofortigen Suchtcharakter. Wenn man einmal dabei ist kann man nicht mehr aufhöhren. Eignet sich übrigens hervorragen zum miteineinander Knobeln . Kommt man mal nicht weiter, hilft es fast immer, wenn ein Freund durch das Einnehmen eines anderen Standpunkts hilft.

ENDLICH mal ein Spiel das nicht nur aus sinnlosem Rumballern aber auch nicht aus einer öden Pseudo Story besteht, sondern sich voll auf das konzentriet was am meisten Spass macht.
Wer also schwirige Knobelaufgaben mag und gern mal seine eingefahren Denkweise über Raum und Zeit loswerden will, der ist genau richtig.
Wer Action braucht, beim dem Gedärme und Blut spritzen müssen, der gerne andere abschlachtet (ohne zu wissen warum) der ist damit sicher nicht richtig bedient.

Was mir besonders gut gefällt: die Sprüche des allmächtigen Sprechers sind noch wesentlich witziger und geistreicher als sie es bei HL schon waren. Kein nerviges rumgesfasel über Endzeitproblem (in der ausgehenden Pubertät) sondern nur noch beissende Irone und Verhöhnung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger, 6. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Portal war vor einigen Jahren eine kleine Sensation. Kam doch ein Shooter auf den Markt, wo man nicht eine einzige Kugel abfeuern musste (oder konnte), sondern "nur" den jeweiligen Ausgang eines Levels erreichen musste.

Dieses simple Spielprinzip wurde durch das einzige permanente Hilfsmittel auf eine höhere Ebene gehoben: die Portalkanone. Mit dieser ließen sich Ein- und Ausgänge auf geeigneten Wänden, Böden oder Decken erzeugen, sodass man vormals unerreichbare Schalter, Kisten oder Energiekugeln erreichen und somit doch noch zum Ausgang gelangen konnte.

Das Sahnehäubchen neben diesem süchtig machenden Spielprinzip und der Umsetzung war GlaDOS mit den allseits beliebten Sprüchen und "Aufmunterungen" sowie natürlich der "Companion Cube" und nicht zu vergessen: der Kuchen! Portal 1 war recht schnell durchgespielt, auch für Ungeübte dauerte der Spaß keine 7 Stunden.

Nun also ist der heißersehnte Nachfolger erschienen - und er macht so ziemlich alles richtig.

Das Spielprinzip ist identisch mit dem vom ersten Teil. Allerdings hat Valve dem Spiel nun einen sehr motivierenden Multiplayer-Part verpasst und die Rätsel bzw. Problemstellungen erweitert, indem Lichtbrücken, diverse Gels und andere Kleinigkeiten eingebaut wurden. Genügte es im ersten Teil noch, dass man zur richtigen Zeit das richtige Portal am richtigen Ort platzierte, muss man in Portal 2 deutlich mehr "um die Ecke" denken und auch das Timing der Aktionen rückt stärker in den Vordergrund. Angst überfordert zu werden braucht man allerdings keine zu haben. Wer Spaß an Portal 1 hatte, kommt recht schnell mit Portal 2 bzw. den Neuerungen im späteren Spielverlauf klar. Und wer als Neuling portal 2 zum ersten Mal spielt wird durch ein vorbildliches und in die Story integriertes Tutorial an die komplexe Materie herangeführt. Berührungsängste sind also fehl am Platz ;)

Da der Einzelspielermodus ebenfalls wieder recht schnell durchgespielt ist (knapp 10 Stunden für Neueinsteiger, 6-7 für Portal-Veteranen), sollte man den Multiplayer-Part besonders beachten.

Hier spielt man einen von zwei verfügbaren Robotern und muss gemeinsam diverse Testkammern durchlaufen. Die jeweiligen Rätsel sind teilweise recht knifflig, aber niemals unfair. Und es kommt hier wirklich darauf an, dass man zusammenarbeitet. Jeder Roboterspieler kann z.B. 2 Portale erstellen und so für deutlich mehr Bewegungsspielraum sorgen - was allerdings auch oft genug notwendig ist. Per Tastendruck gibt man dem Partner Hinweise, lässt sich anzeigen, was der andere gerade im Blickfeld hat und führt Emotes aus - Nützlich und spaßig zugleich. Und wer einmal seinem Partner die Lichtbrücke unter den Füßen weggezogen hat, während dieser einem zuwinkte, darf sich nicht nur am Lachen und Fluchen dieser Person erfreuen, sondern erhält obendrein noch einen Erfolg/eine Trophäe.

Die Story an sich ist eigentlich zweitrangig, bietet aber gegen Ende doch die ein oder andere Überraschung. Soviel sei gesagt: GlaDOS wird wieder testen, getreu der Liedzeile aus "Still Alive" von Portal 1: "We do what we must because we can."

Fazit
****
Weder der neugierige spieler, der niemals Portal 1 gespielt hat, noch der Fan der "ersten Stunde" wird von Portal 2 enttäuscht sein. Auch wer mit dem Multiplayer nichts anfangen kann oder will, wird sehr viel Spaß mit dem Einzelspielermodus haben. Hier kann wirklich niemand etwas falsch machen, sofern man mit dem grundlegenden Spielprinzip auch nur ein kleines bisschen was anfangen kann. Zugreifen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Portal 2, 20. April 2011
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Die Grafik ist viel besser (vorallem in den ersten Szenen des Singleplayers) , Die Rätsel sind innovativer, und Glados' Ironie und Zynismus sind noch brillianter als im Ersten Teil-das gilt für die erste Hälfte der Geschichte, in der 2. Hälfte nimmt diese richtig Fahrt auf, es gibt riesige Areale und zig neue Spielelemente- zur Story verrate ich sonst nichts.
Eine andere Art des Singleplayers ist, das komplette durchspielen aller Gebiete des Single und Multiplayers, in vereinfachter Form: Man kann durch jeden Raum in Sekunden kommen, es geht hier nicht um rätseln, sondern um das Aktivieren von Sprechblasen, auf das dann Kommentare der Entwickler zur jeweiligen Situation mit deutschen Untertiteln folgen- perfekt wenn man nach den normalen Spielmodi noch nicht genug von Portal2 hat, vor allem da diese Kommentare sehr informativ und hörenswert sind.
Nun zum Multiplayer: Es macht unglaublich Spass Rätsel zusammen mit 4 zur Verfügung stehenden Portalen zu lösen, die Ping Funktion ist dabei sehr hilfreich (dem anderen Spieler in der Umgebung Markierungen geben, zur Kommunikation ohne Headset). Auch hier sind Glados' Kommentare genial, die sich sogar dem Handeln der 2 Roboter anpassen. Ab der Hälfte ungefähr werden die Rätsel richtig schwer, zum Teil auch in sehr weitläufigen Räumen, doch das spornt einen nur noch mehr an, es zu schaffen, und man ist noch erleichterter wenn man endlich im Fahrstuhl zum nächsten Raum ist. Klasse auch die vollführbaren Gesten, zum Beispiel nach einer bewältigten Herausforderungen zusammen einklatschen, oder dem Partner grundlos einen HinweisPing hinter seinem Rücken machen und den eigenen Roboter dann lachen lassen, da der Partner sich umgedreht hat- genial! Wenn man keine Freunde hat, die das Spiel auch besitzen, oder im Splitscreen mitspielen, kann man auch mit jemand unbekannten per Internet rätseln.
Die freischaltbaren Erfolge sind klasse gestellt und witzig beschrieben (z.B im Koop: Verspotte GLaDOS in allen 5 Coop-Abschnitten vor einer Kamera.)
Ich würde empfehlen, zuerst den ersten Teil zu spielen, da im Singleplayer oft auf Vergangene Handlungen angespielt wird. (Man steuert wieder den gleichen Charakter wie im Vorgänger).
Also auf jeden Fall empfehlenswert, auch dank der passenden Musikuntermalung und einer klasse deutschen Synchronisation, ach und:
THE CAKE IS A LIE
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einseitigkeit adé!, 19. Dezember 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
2007 erschien auf Valves Orangebox das Studentenprojekt „Portal“, ein first-person-Rätselspiel mit einer innovativen Idee. 2011 entließ das Entwicklerteam aus Washington einen zweiten Teil in die Welt, mit der “Portal-Gun“, Ko-op Modus und jeder Menge Spielspaß im Gepäck.

Das Prinzip ist dem Vorgänger gleich geblieben: Mit meiner Waffe verschieße ich separat zwei Portale, ein orangenes und ein blaues. Gehe ich durch das orangene Portal komme ich zum blauen heraus und anders herum. Diese beiden Wurmlöcher ermöglichen es mir im Raum zu navigieren und Hindernisse zu umgehen, aber auch Kisten auf Schalter oder Geschütztürme fallen zu lassen.
Die Rätsel sind echte Kopfnüsse, aber sobald man sich an die Portal-Idee gewöhnt hat gehen selbst knifflige Testkammern leicht von der Hand. Trotzdem schafft es Portal 2 nicht an Spielspaß zu verlieren. Grund dafür sind neue (und alte) Gadgets die in die Kammern eingebaut sind. Die Auswahl reicht von Lichtbrücken bis spezielle Würfel mit denen ich Laserstrahlen umlenken muss.

Portal 2 knüpft an die Geschichte des Vorgängers an, in der die künstliche Intelligenz „Glados“ (Genetic Lifeform and Disk Operating System), die einst die Forschungsanlage von „Aperture Science“ leitete, neben ihrem Hang zum Testen leider auch eine Leidenschaft für Nervengas und Geschütztürme entwickelte und so mal eben die komplette Forschungseinrichtung von jeglichem Personal befreite. Zu Beginn des zweiten Teils erwacht man erneut in der Forschungseinrichtung von „Aperture Science“, aber diesmal sind von der unterirdischen Anlage nur Ruinen übrig und „Glados“ liegt in Schutt und Asche. Zusammen mit einem kleinen Roboter namens Wheatley ergreift man die Flucht. Erweckt aber zufällig dabei die ehemalige Chefin und End-Boss, der prompt wieder einfällt was für ein Spaß das Testen doch war. Und so landet der Spieler ein weiteres Mal auf der Versuchsstrecke. Die Einzelspieler-Kampagne geht um die zehn Stunden und zieht sich leider gegen Ende ein bisschen.

Mein persönlicher Favorit des Spiels ist der Ko-op Modus, in dem ich und ein weiterer Spieler die Rollen zwei liebenswerter Roboter übernehmen und zusammen Rätsel lösen darf. Nach dem gleichen Prinzip hat jeder eine Portal-Gun, mit der unabhängig voneinander je wieder zwei Portale im Raum verteilt werden dürfen. Nun sind die Testkammern aber so ausgelegt dass alle Portale benötigt werden. Zusammenarbeit ist ein Muss.

Valve hat den Dreh raus. Egal ob allein, mit einen Freund auf der Couch oder Online, Portal 2 überzeugt auf ganzer Strecke und ist jedem zu empfehlen der Spaß am Rätseln hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Portal 2 gibt es folgendes zu sagen:, 22. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
DAS SPIEL IST DER ABSOLUTE OBERHAMMER!!!

Der erste Teil hat mich bereits sehr fasziniert, jedoch übertrifft Teil 2 meine Erwartungshaltung vollkommen! Ich habe es gerade durchgespielt und bin immernoch total geflasht! Also wer auf ein geniales Spiel mit super Rätseln (die übrigens nicht ein einziges Mal Frust aufkommen lassen) und einer extrem packenden Story gewartet hat, MUSS hier zugreifen!!

Rätsel: Super
Story: Super
Grafik: Super
Atmo: Super
Umfang: Super

SPIEL: unbezahlbar gut!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Portal ist erwachsen geworden, 22. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Portal 2 (Videospiel)
Was mit einem kleinen aber bahnbrechend guten Bonusinhalt zu Halflife 2 begann, ist im zweiten Teil zu einem erwachsenen Game geworden.

Die eigentlich so simple Idee Portale zu platzieren, um räumlich/physikalische Grenzen zu überwinden, ist in Portal 2 zu einer richtigen Story herangewachsen. Besser und glaubhafter, als mancher Shooter vermittelt Portal 2 ein Szenario in dem wir teils Versuchskaninchen, teils Handlanger und teils Persönlichkeit sind.

Begleitet von dummen Sprüchen (köstlich: ,Immerhin, Sie können gut springen. Und das kann Ihnen niemand nehmen'), überheblichem Zynismus, verwirrten Hilfestellungen und bissig-charmanten Befehlen bahnen wir uns unseren Weg durch das Aperture Science Center. Dabei überkommt einen von Beginn an nie das Gefühl, ein Game abzuarbeiten. Die zahlreichen Anspielungen auf den ersten Teil (sollte man zuerst spielen) machen Spaß und sorgen zudem für das Gefühl weiterzukommen, ein Rätsel zu lösen. Auch über den Kuchen erfahren wir etwas. Unsinn - das ist eine Lüge.

So simpel Portal 2 auch im Kern ist, so lebendig und emotional ist es ausgearbeitet. Freund und Feind sind keine hohlen Fassaden, sondern Charaktere, zu denen man unbewusst ein stärkeres emotionales Verhältnis entwickelt, als zu vielen menschlichen, aber charakterschwachen und hohlen Shooterkumpeln.

Die eigentlichen Rätsel beginnen einsteigerfreundlich (sogar erschreckend einfach), ziehen dann aber kräftig an. Gut so, denn wer Portal spielt, will die grauen Zellen ja zum Rauchen bringen. Wer nicht im wahrsten Sinne des Wortes um die Ecke denken kann, ist daher schon recht bald am Ende mit seinem Latein. Zwar sind kleine Hilfen im Spiel integriert, doch ohne abstrakte Hintergedanken lassen sich die teils sehr grossen, komplexen und durch einige neue Features (genial: die Flüssigkeiten) ergänzten Areale nicht weiter erkunden.

Anders, als bei einem Shooter, kann man nicht allzu ausführlich rezensieren ohne zu spoilern. Daher sei zusammenfassend gesagt: Portal 2 bietet ein stimmiges Katastrophen-/Endzeitszenario mit guter bis sehr guter Grafik; viel Atmosphäre von abstrakt-steril bis spannend-bedrohlich; eine helle Spielwelt mit dunklem Hintergrund und ruhige Areale mit lebendigem Ambiente (Geräusche, Gespräche, Pflanzen...). Klingt gegensätzlich? Ist es auch. Aber genau das ist die Bandbreite von Portal 2.

Portal 2 ist spannend, intelligent und macht Spaß. Klasse Fortsetzung.

P.S. Rezension bezieht sich nur auf die Einspieler-Solokampagne.
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