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am 20. November 2013
Soylent Green - Ein SciFi-Klassiker mit düsterer Zukunftsvision: Die Erde ist überbevölkert und verseucht, und Nahrung in Qualität und Vielfalt, wie wir sie kennen, gibt es nur noch für eine Handvoll Wohlhabender. Das gemeine Volk ernährt sich hauptsächlich von Soylent Green, einem künstlichen Nahrungskonzentrat - angeblich aus Algen. Doch Polizist Thorn (Charlton Heston) stößt auf ein fürchterliches Geheimnis: Das Zeug besteht aus etwas ganz anderem...

Der Film präsentiert sich auf blu-ray insgesamt gesehen leider kaum besser als in befriedigender HD-Optik: Schärfe und Detailreichtum erreichen zwar grundsätzlich gute Werte, jedoch gibt es relativ häufig leichte bis mittelstarke Qualitätseinbrüche mit Unschärfen, Vergrieselungen und Detailarmut. Fragmentarische Störungen wie z.B. Pixelfehler sind mir nicht aufgefallen.

Die deutsche Mono-Tonspur (DD 1.0) gibt zwar nicht viel her, ist aber rauschfrei und klingt klar verständlich. Lautstärkeschwankungen zwischen Dialogen und Actionszenen gibt es keine. Das Bonusmaterial besteht aus Audiokommentar, Dokumentation, Hintergrundinfo und Trailer.
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am 16. Januar 2007
Nach 20 Jahren habe ich mir diesen Film jetzt erneut angesehen, und ich
muß sagen, er hat mich inhaltlich noch mehr beeindruckt als damals schon.
Mir fällt auf, daß so etwas gesellschaftskritisches heute sicherlich
keinen mehr ins Kino locken würde...
Für mich ist dieser Film der beste "Sci-Fi" der 70-iger, und einer der
besten überhaupt neben "Blade-Runner". Für Leute die Filme "mit Hirn"
mögen ein MUSS. Man bedenke "Treibhauseffekt" - DAMALS !

09/2008: Heute wieder angesehen. Einfach Klasse...
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am 8. August 2003
Nun ist es soweit - einer der aussagekräftigsten und
zukunftsnächsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten
wird auf DVD veröffentlicht - Soylent Green!
Die Menschheit hat es endlich gechafft:
Überbevölkerung, Massenarbeitslosigkeit- und armut,
Verknappung der natürlichen Ressourcen (Wasser, Nahrungsmittel,
Wohnraum), Gewalttaten außer Kontrolle, Globaler
Temperaturanstieg durch Umweltverschmutzung (die letzten
Bäume werden wie Heiligtümer gehütet), die geplante
Zwei-Klassen-Gesellschaft ist verwirklicht worden, das
einzelne Individuum zählt nichts mehr und der Wert eines
Menschenlebens liegt unter dem eines Liters Wasser.
In dieser Apokalypse geschieht nun ein Mord, an einem hohen
Kontrollfunktionär eines Nahrungsmittelkonzerns (Soylent), der
die Hälfte der Menschheit versorgt. Beauftragt mit der Klärung
des Falls, wird der einfache Detective Thron. Bei seinen Ermittlungen
rückt er einer unfaßbaren Tatsache immer näher...
Die Sterbeszene von Edward G. Robinson (alte oder kranke
Menschen können sich einschläfern lassen, und sehen noch
ein letztes Mal, wie schön diese Welt einst war) gehört sicherlich
zu eindrucksvollsten in der gesamten Filmgeschichte... Robinson
starb, kurze Zeit nach Abschluß der Dreharbeiten.
Gedreht wurde „Soylent Green" 1973.
Manche Dinge wirken heute also überholt (Kleidung,
Musik, Computer...). Aber die zeitlos wichtige Aussage ist
erhalten geblieben: Der Mensch ist des Menschen ärgster Feind,
und das wir trotz unserer Intelligenz, nur ein großer
Organismus sind, der sich allmählich selbst auffrist.
Je älter dieser Film wird, um so aktueller und brisanter
wird sein Inhalt.
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Manchmal möchte man sich noch ein paar Sterne vom Himmel holen, um einem Film eine angemessene Bewertung zuteil werden zu lassen - Soylent Green ist so ein Fall. Nicht dass der Film von der Machart an sich herausragend wäre - solide Handwerksarbeit. Aber oft ist es allein die Idee oder das Anliegen, das zählt. Wenn ein Film nach Jahrzehnten noch aktueller denn je erscheint und einen immer wieder tief zu berühren vermag, dann war es ein wichtiges Anliegen, überzeugend umgesetzt.
Da war mal die Rede von einem Filmkanon, der zum Unterrichtsstoff in Schulen werden sollte - Soylent Green sollte dort Aufnahme finden als einer der großen Science Fiction Klassiker, ein Film, der in Teilen bereits von der Realität überholt worden ist und darum mehr denn je eine Mahnung an die Lebenden von heute darstellt.
Lange habe ich auf diese DVD gewartet - und ich wurde nicht enttäuscht: zwar konnte man Soylent Green mehrfach auch auf den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern im Originalformat bewundern, aber das Erlebnis des Films auf DVD ist noch besser - das anamorphe Bild ist mit einem Seitenverhältnis von 2.40:1 breiter als das breiteste Grinsen und die Bildqualität lässt für einen mehr als 30 Jahre alten Film kaum etwas zu wünschen übrig. Der Ton kommt ohnehin nur in Mono, was man verschmerzen kann, dafür in 4 verschiedenen Audiospuren, u.a. Deutsch und Englisch. Fazit: Ein absolutes Kauf-Muss!!!
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am 16. Juli 2005
Heute ist Charlton Heston nur mehr ein Michael Moore geschädigter NRA - Propagandist. Damals war er noch ein ernstzunehmender Science - Fiction Star: Planet der Affen, Der Omega Mann (eher schwach) und eben Soylent Green.
Unter der Regie von Richard Fleischer - der in den 50ern noch mit Stars wie Kirk Douglas zusammenarbeitete, oder tricktechnische Meisterleistungen wie „Die fantastische Reise" realisierte, in seiner Spätphase aber nur mehr belanglosen Trash wie „Conan, der Zerstörer" oder „Red Sonja" ablieferte - entstand eine der deprimierendesten, ewig aktuellen Zukunftsvisionen des Kinos.
New York 2022: Die Stadt hat 40 Millionen Einwohner, der Großteil davon arbeitslos. Die Menschen vegetieren in hoffnungslos überfüllten Kirchen und Wohnhäusern dahin, einzig die ewige Suche nach Nahrung treibt sie an.
Die Bevölkerung ist abhängig von drei Nahrungsmitteln, alle produziert vom selben Konzern. Das neueste Trockenfutter nennt sich Soylent Green und entwickelt sich immer mehr zur Hauptnahrungsquelle.
Eines Tages wird einer der Köpfe des Soylent Konzerns ermordet und der Cop Thron (Heston) soll den Fall lösen. Unterstützt wird er von seinem Mitbewohner (gespielt von einer fantastischen Edward G. Robinson in seiner letzten Rolle), einem der Wenigen die noch lesen können. Doch alle Personen, die dem Geheimnis hinter Soylent auf die Schliche kommen müssen sterben ...

„Soylent Green" ist ein waschechter Ökothriller, einer der ersten und besten seiner Art. Seine Welt vermag er famos fühlbar zu machen, eben durch kleine Details wie z.B.: Hestons Mimik, als er zum ersten Mal Rindfleisch essen, oder Seife verwenden darf, er sich wie ein Kind über warmes Wasser freut, oder auch auf drastische Weise: wenn Menschenmassen in Treppenhäusern übernachten, wenn eine rebellierende Menschenmasse von riesigen Gabelstaplern beseitigt wird, wenn Frauen als reines Apartmentinventar herhalten müssen. Wobei ein differenzierter Blick auf die mit einigen unerfreulichen Facetten behaftete Hauptfigur fällt, die ein Teil dieser Welt ist. Kein unerschütterlicher Fels in der Brandung, der noch an "alten" Werten festhält.

Eine der erschütternsten Szenen im Film ist der Tod im Sterbehilfecenter der Stadt. Ein letztes Mal darf man blutrote Sonnenuntergänge, sprudelnde Quallen, Wasserfälle und grüne Wiesen auf einer Leinwand sehen, dann wird deine Leiche in den Mülleimer gekippt.

Handwerklich ist das ganze sehr durchschnittlich, zeitweise arg lieblos geraten. Da sich der Roman nur auf den Verfall der Werte reicher Menschen in einer solchen Gesellschaft bezieht, muss sich Drehbuchautor Grennberg eine inovationslose und leicht unglaubwürdige Kriminalgeschichte aus dem Ärmel ziehen, die der Film gar nicht nötig gehabt hätte, zumahl selbige nur auf die zweifellos schockierende Auflösung hinausläuft. Doch die unglaubliche Aktualität und die tollen Darsteller können dies mühelos kompensieren. Soylent Green ist ein zeitloser Klassiker, kein Meisterwerk, aber ein wichtiger Film.
Die DVD bietet eine gute Qualität und einen interessanten Audiokommentar unter der Handvoll Beigaben.
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am 30. Juli 2014
Charlton Heston (Nach Planet der Affen und der Omega Mann wieder einmal im Science Fiction Genre gelandet!) als Cop in einer Welt die bald Wirklichkeit wird (oder es schon ist). Ein reicher mächtiger Mann wird ermordet in seiner Luxus Suite gefunden. Charlton Heston ermittelt in einer Welt in der Lebensmittel künstlich erzeugt werden, eine markante Überbevölkerung herrscht, die Umwelt faktisch zerstört ist, Politiker und Polizisten korrupt sind, schöne Frauen als Möbelstück bezeichnet werden und dem jeweiligen wohlhabenden Apartment Besitzern zugewiesen werden. Diese zukünftige verkommene Gesellschaft hat natürlich noch so einige Geheimnisse die erst von einem taffem Cop und dessen alten weisen Gehilfen (toll Edward G. Robinson in seiner letzten Rolle) ans Licht gebrach werden müssen.
Gedreht wurde die ganze Geschichte in den 1970er Jahren, aus damaliger Sicht sicher ein erschreckendes Szenario aus heutiger Sicht leider ein allzu wahrer Blick auf unsere Welt. Ein toller Film der auch auf Blu-Ray herrlich frisch daherkommt mit prächtigen Farben und man so noch mehr Details dieser Zukunftsvision erfassen kann. .
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am 31. Juli 2004
Soylent Green ist sicherlich mit Abstand einer der besten Umsetzungen einer alptraumhaften Zukunft der Menschheit.
Highlight sind sicherlich die Sterbeszene von Sol (Leider mit einem durchaus realen Bezug, Robinson war damals schon todkrank und starb auch kurz nach Drehschluss) sowie die Entdeckung des düsteren Geheimnis hinter Soylent Green.
Auch wenn die technische Umsetzung des Films natürlich heutigen Maßstäben nicht mehr genügen kann, ist er dennoch uneingeschränkt (nicht zuletzt wegen der genialen Story) zu empfehlen.
Hoffen wir, dass ein solches Szenario niemals eintritt!
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am 19. Oktober 2014
Dieser Film ist so beängstigend, weil er bereits 1973 gedreht wurde. Das heißt, dass man damals schon Bescheid wusste über Umweltverschmutzung, Überbevölkerung, Sterbehilfe, Kapitalismus, ja sogar Klimawandel. Das beängstigende ist, das sich in den vergangenen 40 Jahren nichts getan hat. Wir bewegen uns mit Volldampf auf genau diese Situation zu.
Was mir noch besonders aufgefallen ist, ist die Stelle, wo Edward G. Robinson sich freiwillig einschläfern lässt, Sterbehilfe 1973. Hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, wenn ich mal alt bin und keinen Bock mehr habe, dass es dann so eine Möglichkeit gibt.
Dann wäre da noch der Unterschied zwischen Reich und Arm. Die Reichen leben in Saus und Braus, lassen sich Mädchen kommen mit denen sie sich vergnügen. Auch Fleisch gibt es für diese Elitemenschen. Die Armen müssen sich mit Oblaten begnügen, worauf sich auch der Titel bezieht.

Das Einzige, was man an diesem Film bemängeln kann, ist die Krimihandlung, die den Rest des Filmes ein wenig zur Seite drängt, alle anderen Handlungsstränge sind realistischer.

Der Welt größte Visionär, Jeremy Rifkin, sieht den Zeitpunkt gekommen, dass eine neue Aussterben Epoche auf uns zukommt. Danach wird es eine hoffentlich bessere Welt geben, wo alle Menschen Rechte haben und wo nicht das Geld regiert.
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HALL OF FAMEam 6. Oktober 2003
... nein ich verrate nicht wie es aus geht, für die den Film noch nie gesehen haben! Die Auflösung gibt es am Ende des Filmes!
Soylent Green ist einer der frühen SF Filme die ein Endzeitszenario abbilden. Die Rahmenhandlung geht davon aus, dass die Welt überbevölkert ist, und sämtliche Ressourcen (auch Nahrung) zur Neige gehen. Charlton Heston spielt den Polizisten Thorn, der einen Mord in der Oberschicht aufklären soll, und einem unfassbaren Geheimnis auf die Spur kommt!
Herauszuheben ist, dass die Rolle des Sol von niemand geringerem als Edward G. Robinson gespielt wurde. Jedem sind sicherlich noch die alten US Schwarzweiß Gangster Filme bekannt. In diesen Filmen hat Edward G. Robinson oft Gangster und auch Al Capone gespielt. Die Rolle des Sol in Soylent Green war die letzte Rolle des erstklassigen Schauspielers, der schon zur Drehzeit todkrank war, und kurze Zeit nach dem Drehende verstarb.
Obwohl die schauspielerische Leistung von Charlton Heston wirklich erstklassig ist, muss man sagen, dass die eigentliche Spitzenrolle von E.G. Robinson gespielt wird, und diesem Film den Charme gibt, der ihn so erstklassig macht. Die Szene als Sol stirbt ist wahrscheinlich eine der ergreifendsten Szenen die es im Film überhaupt gab.
Der Film selber ist in bescheidener weise aufgemacht. Es gibt keine besonderen technischen Spezialeffekte oder andere technischen Spielereien. Selbst die Drehorte könnten in einer beliebigen schlechteren Wohngegend gewesen sein. Doch gerade dieses ist das was den Film ausmacht. Letztlich ist es auch erschreckend, dass ein Film aus dem Jahr 1973 die Botschaft verbreitet, dass der Mensch die Umwelt zerstören wird, alle Ressourcen aufbrauchen wird, und durch den Raubbau an der Umwelt die eigene Existenz zerstören wird. Dieser Film ist wahrscheinlich sogar heute realer als er vielleicht 1974 war.
Die Bonusfeatures sind leider mager, ein kurzes Making of, Aufnahmen von einer Party mit R.G. Robinson die kurz nach Drehende aufgenommen wurden und ein Kommentar des Regisseurs Richard Fleischer. Schade das es nicht mehr war.
Die Bildqualität der DVD ist für das Alter wirklich gut (akzeptable Farben, Bild recht scharf..), und es gibt keine Gründe in irgendeiner weise zu meckern. Der Ton ist auch akzeptabel. Für eine DVD mit einem Film von 1973 bekommt man wirklich eine gute Qualität geboten. Mit der Brillianz einer heutigen DVD Produktion kann Soylent Grenn aber nicht mithalten.
Soylent Grenn ist wirklich ein erstklassiger Film, der eine beängstigende Zukunftsvision erzählt. Ich kann diesen Film wirklich jedem empfehlen!!!!
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am 31. Mai 2008
"Soylent Green" ist einer der besten Zukunftsthriller und durch die Diskussion um Klimawandel und Treibhauseffekt aktueller denn je: Im Jahr 2022 ist New York mit 40 Millionen Menschen hoffnungslos überbevölkert. Wasser, Nahrung und Wohnraum sind knapp. Menschen schlafen in den Treppenhäusern, Wasser ist rationiert. Große Teile von Flora und Fauna sind vernichtet, die Welt leidet unter dem Treibhauseffekt und einer nicht enden wollenden Hitzewelle. Natürliche Lebensmittel und sauberes Wasser sind den Reichen vorbehalten. Alle anderen Leben von künstlicher Nahrung: Soylent Rot, Soylent Gelb und Soylent Grün. In dieser Welt leben der Polizist Thorn (Charlton Heston) und sein betagter Kollege Sol (Edward G. Robinson). Als der reiche und einflussreiche William R. Simonson ermordet wird, übernimmt Thorn die Ermittlungen und kommt einem Komplott auf die Spur.

"Soylent Green" wurde auch nach Maßstäben der frühen 70er Jahre mit einfachen Mitteln gedreht. Der Film kommt so gut wie ohne Spezialeffekte aus, und er braucht auch keine. Man nimmt dem Film das düstere Szenario und den gesellschaftlichen Verfall in jeder Sekunde ab: Straßen und Gebäude sind überfüllt, die Stadt ist drist und schmutzig, die Stimmung ist pessimistisch, die Figuren schwitzen wegen der Hitzewelle fast immer. Die Dialoge zwischen Thorn und Sol, der die Welt in ihren schönen Zeiten nie kannte, stimmen nachdenklich und tragen perfekt zur düsteren Stimmung bei. Charlton Heston mag für die Rolle etwas alt gewesen sein, spielt den Polizisten, der auch irgendwo korrupt ist, aber einfach überleben muß und sich in seinem Job dennoch Mühe gibt, aber dennoch überzeugend. Edward G. Robinson geht in seiner letzten Rolle (er starb zwei Wochen nach dem Ende der Dreharbeiten) als alter Mann, der die Erinnerungen an die alte Welt in sich trägt, noch einmal so richtig auf. Grandios ist in dieser Hinsiche die Szene gegen Ende des Films, wenn sich Sol "einschläfern" läßt, also freiwillig stirbt. Während dieser Prozedur wird ihm ein mit klassischer Musik unterlegter Film gezeigt, der aus Naturszenen und Tieraufnahmen aus den Zeiten besteht, in denen die Welt noch schön war. Als Thorn dazukommt, übermannt ihn die einstige Schönheit der Welt, die viel schöner war, als er sie sich je vorstellen konnte. Ein erstklassiger Sci-Fi Thriller mit guten Darstellern, der durchwegs interessant ist und nachdenklich stimmt. Ein Klassiker und in jeder Hinsicht sehenswert.
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