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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bine, 25. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Siegmund Freud - 1 of the Best!
Wer sich sehr für Psychologie interessiert, macht mit dem Kauf seiner Bücher keinen falschen Griff. Man muss sich für seine Bücher natürlich auch sehr viel Zeit nehmen auch um sie zu verinnerlichen. Wen auch die Kategorie Hemmung, Symptom, Angst des Menschen und was,warum,wie interessiert, sollte hier sehr konzentriert lesen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit diesem Buch, denn es ist sehr aufschlussreich.
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4.0 von 5 Sternen Interessante Thesen, Belege lassen jedoch zu wünschen übrig, 16. Dezember 2013
Freud gilt in der Psychologie m. W. zwar als Revolutionär, gleichsam ist er vielen Psychologen immer noch suspekt aufgrund seiner "eigenwilligen" und undurchsichtigen Methoden; oft wurde ihm auch mangelnde Wissenschaftlichkeit vorgeworfen.

Nichtsdestotrotz habe ich mich mit meinen bescheidenen Kenntnisse der Psychologie diesem Büchlein angenommen und fand das, was ich daraus lernen konnte, doch sehr interessant, leider jedoch nicht immer überzeugend:

Auf Grundlage seiner bekannten Strukturtheorie (Es, Ich, Über-Ich) versucht Freud hier die Entstehung von Angst, Hemmung sowie die Symptombildung zu veranschaulichen. Dazu bezieht er sich mehrmals auf mehr oder minder anschauliche Beispiele, wird dann stellenweise aber doch auch sehr theoretisch und hypothetisch, um nicht zu sagen: schwammig.

Mein Verständnis:
Unbestimmte Ängste nach Freud lassen sich als unterdrückte Negativtriebe des Es verstehen, der sog. Kastrationsangst, welche auf basierend auf seinen bekannten Ausführungen zum Ödipuskomplex die Ursache in der Beziehung zu Vater und Mutter, aber auch in der gewaltsamen Trennung eines jeden Menschen vom Mutterleibe hat. Interessant, wie Freud z. B. versucht, z. B. Tierphobien dahingehend zu erklären, dass im Prinzip nur eine Verlagerung der Angst vom Vater auf das Tier stattfand. Interessant, aber leider auch nicht sehr überzeugend, muss ich gestehen. Problematisch fand ich auch, das Freud sich teilweise weit von Forschungen distanziert, welche das traumatische Geburtsereignis als Trennung (Ur-Angst) in den Mittelpunkt stellen, dann scheinbar doch wieder darauf Bezug zu nehmen scheint.

Weitaus besser haben mir dagegen seine Ausführungen zu Hemmungen gefallen, zu verstehen als eine Art permanente Aufbäumungen des Es, gegen die das Ich ankämpfen muss, aber letztlich Kompensationen in Form von Zwangshandlungen etc. in Kauf nehmen muss, die fortan die Sphäre des Ich bestimmen und von restriktiven Aspekten des Über-Ich überwacht werden.

Alles in allem ein lesenswertes Büchlein, welches es einem ermöglicht, das Phänomen "Angst" aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Jedoch muss ich auch sagen, dass die Ausführungen der klassischen SR-Konditionierung (Pawlow etc.) sowie die Ansichten der klassischen Behavioristen (Skinner etc.) mich auf diesem Felde sehr viel stärker angesprochen haben, welche Ängst mehr als "gelernte Erfahrung" betrachten und weniger vom Standpunkt der Triebe ausgehend.

Zum Einstieg in die Hobby-Psychologie taugt es übrigens nicht, man sollte schon etwas Überblickswissen, z. B. aus dem "Zimbardo" mitbrigen.

Sicherlich werde ich noch das ein oder andere Buch von Freud lesen.

Bemerkenswert, wie günstig der Nikol Verlag diese schönen gebundenen Ausgaben anbietet.
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11 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen leider nichts für zwischendurch, 17. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Hemmung, Symptom und Angst (Taschenbuch)
Ich bin wohl recht naiv an dieses Buch herangegangen. Ich dachte nähmlich ich könnte es "mal so nebenbei" lesen. dass fällt allerdings schon allein durch die vielen fremdwörter aus. der Einleitende wollte S.F.(übrigens auch jüdisch: "Sigismund Schlomo Freud") in der Hinsicht sogar übertreffen, sodass ich Mühe hatte einen Sinn zu deuten. Für Nichtstudierte kein leichtes Unterfangen aber trotzdem sehr interessant. Besonders Leute die selbst einen Knacks weg haben und nicht wissen wieso, können sich zumindest theoretisch dessen annähern.
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Hemmung, Symptom und Angst
Hemmung, Symptom und Angst von Sigmund Freud
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