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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
352
4,5 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 11. November 2011
Die Rezension wurde am 22.11.2011, am 1.12.2011 und am 7.12.2011 jeweils noch um ein Update ergänzt.

Wow'
Wer ein Fazit zu diesem Spiel braucht, der hat es. Für alle, die ein paar weitere Details erfahren möchten, gehe ich aber mal etwas ins Detail.
Mittlerweile befinde ich mich seit drei Tagen in Skyrim, bin auf Stufe 30 aufgestiegen und habe trotzdem noch nicht einmal annähernd alles in der Welt gesehen. Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, dass ich erst an der Oberfläche gekratzt habe. Es ist einfach unglaublich, was die Entwickler mit Skyrim vollbracht haben.

Die Welt:
Ein großes, frei begehbares RPG wie Skyrim steht und fällt mit der Welt, die es dem Spieler bietet. Wer Morrowind und Oblivion gespielt hat, der wird sich in Skyrim direkt heimisch fühlen. Die idyllische Natur des nördlichen Teils Tamriels ist atemberaubend. Nebelverhangene Berggipfel, Schneewehen, Nadelbäume, Serpentinen, von Flüssen durchzogene Ebenen und verschiedenste Städte und Dörfer. Skyrim dürfte für jeden Freund von mittelalterlicher Fantasy etwas zu bieten haben. Die Welt wirkt hierbei extrem stimmig. Vorwiegend sind die Kaiserlichen und die Nordmänner in Skyrim vertreten. Exotische Rassen wie die Khajit, Argonier oder auch Rothwardone (da alle von anderen Kontinenten stammen) sind in Skyrim auch eher selten anzutreffen, was die Welt glaubwürdiger macht.
So ist bei einem Drachenangriff etwa eine Dorfbewohnerin umgekommen (kein Spoiler, sondern ein Random Kill) und als ich mit ihrem Mann gesprochen habe, ließ der sich entschuldigen und zog sich zurück. Erst 24 Stunden später stand er wieder als Schmied zur Verfügung. An anderer Stelle ziehe ich mit jemandem durch die Familiengruft, um einen Totenbeschwörer zur Strecke zu bringen. Ich knacke eine Truhe und nehme den Inhalt an mich, was der Begleiter mit 'Hey, das ist Familienbesitz. Aber gut' Ihr helft mir XXX zur Strecke zu bringen und dürft euch dafür bedienen.' kommentiert.
Kurzum: Die Welt reagiert auf alles was man tut. Schade finde ich, dass die Sprecher der deutschen Sprachausgabe zwar einen super Job machen, aber zu wenige ausgewählt wurden. Wenn der zehnte Charakter jemanden mit derselben Stimme anspricht, dann fragt man sich, ob da nicht mehr drin gewesen wäre.

Grafik:
Die Grafik ist überraschend gut. Auf der sechs Jahre alten Xbox360 hatte ich eigentlich nicht mehr viel erwartet, aber sie ist wunderschön. Vor allem wenn man in Bewegung bleibt, ist alles extrem schön. Hält man dagegen an und schaut sich die Texturen im Detail an, dann sieht man wie matschig das ganze eigentlich ist. Hierzu gibt es jedoch eine Diskussion, da dies wohl (noch) hervorgerufen wird, wenn man das Spiel auf der Festplatte installiert. Ansonsten sollen die Texturen eine ganze Ecke schärfer sein. Doch auch so sieht es fantastisch aus.
Ich spiele Skyrim allerdings nicht wegen der Grafik, sondern wegen des Spielgefühls. Darum sehe ich über die teils matschigen Texturen hinweg. Ein großes Kompliment muss man auch für die Designer der weiblichen Figuren machen. In Oblivion fand ich, dass auch die weiblichen Figuren sehr maskulin und robust wirkten. In Skyrim sehen die Frauen dagegen wirklich weiblich und hübsch aus. Da macht das Heiraten doch gleich viel mehr Spaß. Die Figurenmodelle sind übrigens auch geschlechterübergreifend sehr gut gelungen.

Der Sound:
Toller Soundtrack (obwohl er stark an Oblivion erinnert), gute Vertonung (trotz der wenigen Sprecher) und gute Soundeffekte. Es gibt tausende kleiner Geräusche, die sich zu einer lebensnahen Kulisse zusammensetzen. Leider kommen (gerade bei einem Surround Sound System) ein paar Töne seltsam rüber. Etwa klingt ein Hase beim laufen fast genauso schwerfällig wie ein Hirsch oder eine Ziege, was regelmäßig zu panischem Umschauen veranlasst. Insgesamt ist der Sound trotzdem sehr rund. Vor allem die epischen Stücke des Soundtracks können sich hören lassen.

Der Charakter:
Der eigene Charakter kann (wie man es von den Vorgängern kennt) aus einer Rasse ausgewählt und dann über Talente individuell spezialisiert werden. Der Krieger setzt verstärkt auf Nahkampfwaffen und schwere Rüstungen. Der Magier kann verschiedene Magieschulen erlernen (Zerstörung, Wiederherstellung, Veränderung usw.) und über Alchemie stärkende Zaubertränke brauen. Der Dieb meuchelt aus dem Hinterhalt, setzt auf leichte Rüstungen, Bögen und Dolche. Prinzipiell kann natürlich jede Klasse auch alle anderen Talente hochleveln und spezialisieren. Vorgefertigte Klassen gibt es nicht. Nur die Rasse gibt einen Bonus auf bestimmte Fertigkeiten. Aber es macht Sinn, sich auf einen Weg zu spezialisieren, da über sogenannte 'Wächtersteine' die entsprechenden Fertigkeiten schneller aufgelevelt werden können.

Die Schwierigkeitsgrade:
Man kann jederzeit den Schwierigkeitsgrad wählen. Zur Auswahl stehen von Novize über Adept bis Meister insgesamt fünf Abstufungen. Ich spiele auf Meister und sehe mittlerweile, da ich auf Stufe 30 bin, langsam etwas Land beim Kämpfen. Oder anders ausgedrückt: In Skyrim kämpft man permanent ums Überleben. Die Gegner leveln nicht mit dem Charakter gemeinsam, sondern sind entweder zu leicht, zu schwer oder genau richtig. So kann es auch schon einmal vorkommen, dass man mit Stufe 5 plötzlich einem Bären gegenübersteht, das Schild hebt, sich auf einen harten Kampf einstellt und nach dem ersten geblockten Angriff tot ist. Das führt dazu, dass man Gegner locken muss, die Deckung nicht vernachlässigen darf und manchmal auch die Beine in die Hand nehmen muss. Im Nahkampf gibt es dabei nicht mehr die taktischen Angriffsvariationen aus Oblivion, sondern nur noch Blocken, Angriff, Gegenangriff (und entsprechende Verstärkungen). Dabei fühlen sich die Kämpfe aber auch realistischer an, weil der kleinste Fehler bestraft werden kann.
Ein Beispiel hierzu: Ich streife bei Nacht durch die Natur, als ich plötzlich Schritte höre. Ich drehe mich um und sehe eine Rothwardonin mit langem Zweihandschwert auf mich zurasen. Ich gehe in den Nahkampf und blocke einige Schläge, setze ein paar Konter. Nach einer halben Minute mache ich einen fatalen Fehler. Sie manövriert mich aus und sticht mir in den Rücken. Beim zweiten Mal mache ich es ähnlich. Nach einer Minute liege ich erneut im Gras. Erst beim dritten Anlauf überstehe ich den zweiminütigen Kampf knapp und stehe triumphierend über der besiegten Gegnerin.

Und sonst':
Die Geschichte des Spiels sollte zumindest allen in Ansätzen klar sein, die das Spiel kaufen. Man ist ein Drachenblut, ein sogenannter 'Dovahkiin' . Als solcher kann man es mit Drachen aufnehmen, über ihre Sprache mächtige Schreie erlernen und so zur Rettung der Welt beitragen. Weiter möchte ich auf die Geschichte nicht eingehen, da ich ungern spoilern möchte. Nur dies sei verraten: Die Kämpfe gegen die Drachen sind ansprechend inszeniert und werden per Zufall getriggert, wenn ich mich nicht irre. Es kann also vorkommen, dass man gerade in einem Dorf steht und vom Drachen angegriffen wird. In dem Fall kämpft man mit allen Bewohnern gemeinsam. Oder aber ein Drache greift auf weiter Ebene an. Dann heißt es Auge um Auge, Zahn um Zahn. Naja, wer da den Vorteil hat, sollte klar sein. Trotz des heftigen Schwierigkeitsgrades habe ich mittlerweile fünf Drachen erlegt. Einen davon sogar 'fast' ohne fremde Hilfe.
Schwerwiegende Bugs sind mir bislang noch nicht untergekommen (außer dem Texturbug). Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht danach gesucht habe. Doch solange alle Questtrigger funktionieren, bin ich eigentlich zufrieden. Da ist es auch zu verkraften, dass bei manchen Händlern die Ware ohne Sanktionen mitgenommen werden kann (ohne, dass sie mit 'stehlen' markiert sind). Das verwundert doch etwas, wenn man den Händlern die Ware vom Tisch nehmen kann und sie ihnen direkt wieder verkauft.
Das Skillsystem ist vielseitig, aber ich vermisse neben den ganzen Talenten die Attribute. Diese wurden auf das elementarste heruntergebrochen. Es stehen bei Stufenaufstieg nur noch Magicka, Gesundheit und Ausdauer zur Verfügung. Fabei wird nicht wirklich erklärt was ein Aufstieg jeweils bewirkt. Ausdauer steigert zum Beispiel nicht nur die Ausdauer beim Sprinten, Kämpfen und Blocken, sondern steigert auch die maximale Traglast. Hier wäre eine genauere Erklärung im Handbuch oder in der eigens integrierten "Hilfe"-Sektion im Spielmenü sinnvoll gewesen.
Das Menü ist übrigens sehr übersichtlich. Ein echtes Kunststück, wenn ein Spiel so viele Facetten hat.
Ich hatte bislang durchschnittlich 1 Freeze pro 10 Stunden in der gesamten Spielzeit, was durchaus ein guter Schnitt ist, wie ich finde.
Es gibt übrigens einige humorvolle und subtile Verbeugungen vor den Vorgängern. Eine Neuauflage des 'alten Orks', der einen ehrenvollen Tod sucht und einfach nicht totzukriegen ist, inklusive. Außerdem trifft man auch Sheogorat mal wieder, der im Geiste eines Mannes herumspukt. Dass es auch immer wieder Infos aus den anderen Regionen gibt, die man in den Vorgängern bereisen konnte, versteht sich von selbst.

UPDATE vom 22.11.2011 / 7.12.2011:

Mittlerweile habe ich:
-die Main-Quest-Reihe
-die Gefährten-Quest-Reihe
-die Magierakademie-Quest-Reihe
-die Dunkle Buruderschaft-Quest-Reihe
-die Diebesgilde-Quest-Reihe
-die Bürgerkriegs-Quest-Reihe
-alle Daedra-Quests
-zig Nebenquests, die nicht einer bestimmten Fraktion zugeordnet sind.
Ich muss sagen, dass das Spiel den Spielspaß auch über 100 Stunden konstant hochhalten kann und die einzelnen Fraktionen sogar im Gameplay verschiedene Herangehensweisen fordern. Das bringt ein wenig Abwechselung rein. Hut ab Bethesda, das Spiel ist wirklich einmalig.
ABER
Dank einem mittlerweile ausführlichen Testen dieses Spiels, habe ich auch einige Probleme gefunden, die zu Beginn nicht stören/auffallen, später aber nervig werden können. Das wichtigste zuerst:
1. Die deutsche Version (sowie alle nicht-englischsprachigen Versionen) haben keine eigene Aufschlüsselung über die Kopfgelder, die in den einzelnen Regionen über den Charakter verhangen wurden. Das Resultat? Das "Master Criminal" (30G) Achievement ist bislang noch nicht freischaltbar. Nun mag man zurecht sagen, dass man Skyrim nicht wegen des Gamerscores spielt, sondern wegen des grandiosen Spielspaßes. Aber einen bitteren Beigeschmack hat es trotzdem.
2. Die Daedra-Quest um Sinding und Hircine war bei mir verbuggt, sodass ich sie nicht beenden konnte und einen vorigen Spielstand laden musste. Auch dies ist ärgerlich, wenn man längere Zeit nicht gespeichert hat.
3. Hier ein paar Kleinigkeiten, die ärgerlich sind.
Oftmals kreisen Drachen nur herum und landen nicht oder nehmen gar nicht erst den Kampf auf. Dann greifen sie Schneebären oder ähnliche Kreaturen an, die in den Kampf verwickelt werden. Wenn der Drache dann abhebt, greift der Bär/ die Spinne/ der Bandit den Charakter an. Das kann frustrieren, wenn man schon mit dem Drachen allein Probleme hat.
Die Tötungsanimationen sind meiner Meinung nach überflüssig. Zudem sehen sie nicht immer schick aus, weil auch die Animationen für das Schwert und die Axt vorkommen, wenn man einen Streitkolben nutzt. Das ist einfach unsauber.
Die Bewegungsanimationen der Figuren sind schön gelungen. Manche Animationen dagegen gar nicht. Bestes Beispiel das Blutritual der Gefährten. Erst schneidet er neben der Hand entlang und plötzlich ist die ganze Schale mit Blut voll. Das wirkt alles andere als zeitgemäß.
Ich vermisse eine Lock-Funktion. Manchmal erwische ich im Kampf ausversehen einen Verbündeten. Manchmal macht es sie sogar feindlich (bei Wachen). Da wünsche ich mir etwas mehr Präzision im Kampfgetümel.
Das Balancing ist (auf Meister) sehr schlecht. Zu Beginn kämpft man bei jedem Popelgegner ums Überleben und nachdem man Stufe 50 erreicht hat, schwere Rüstung schmieden und verzaubern kann, wird jeder Gegner ein Klacks.
Zudem stimmt die Aussage Bethesdas nicht ganz, dass die Gegner immer auf demselben Schwierigkeitsgrad bleiben. Als ich mit Level 50 durch Dungeons zog, die ich auch mit Level 10 hätte erkunden können, wimmelte es dort von Todesdraugrfürsten. Teilweise zwei oder drei auf einmal. Ich tippe mal, dass die Mobs doch in Anzahl und Typ ein wenig angebessert werden.
Manche Questgegenstände wird man nicht wieder los. So sammeln sich mittlerweile knapp 20 Kilo an Tand in meinen Taschen, die ich gerne ablegen würde. Dies geht jedoch nicht, weil es sich um Questgegenstände handelt. Dass ich die Quest schon lange abgeschlossen habe (wie ich glaube), interessiert das Spiel wohl nicht. Schade.
Sooo, mit dem Update kam nun doch nochmal einiges an Kritik nach. Schadet das dem Spiel großartig? Nein. Aber es sollte erwähnt werden. Dadurch wird auch die Aussage meinerseits, Skyrim kratze an der Perfektion, wieder etwas revidiert. Kaufempfehlung und "Spiel des Jahres"-Prädikat verleihe ich aber trotzdem ohne zögern.

UPDATE vom 1.12.2011:
Der Patch, der seit dem 28. November zur Verfügung steht, hat bei mir den Textur-Bug behoben und mir wird erst jetzt richtig deutlich, auf was man zuvor verzichtet hat. Das Spiel sieht einfach super aus. Leider ist der Achievement-Glitch noch nicht behoben.

UPDATE ENDE

Fazit:
Ich könnte hier noch stundenlang weiterschreiben und trotzdem nur einen flüchtigen Einblick in dieses Spiel geben. Es ist riesig, es spielt sich gut und es macht unglaublich viel Spaß. Nach meinem persönlichen Empfinden kratzt Skyrim an der Perfektionsmarke. Ich hatte hohe Erwartungen und bin sehr froh, dass sie sogar übertroffen wurden. Alle, die spielerische Freiheiten lieben und viel für Liebe zum Detail übrig haben, dürfen beherzt zugreifen. Fans der Vorgänger bekommen ein vertrautes, in Punkten verbessertes Produkt, das nicht nur ein Addon, sondern ein vollwertiger Nachfolger ist (leider ist das ja längst nicht mehr bei allen Spielen der Fall). Rollenspielfans greifen ohnehin zu. Für mich ist klar: Skyrim besteigt den Genrethron. Doch auch darüber hinaus ist Skyrim meiner Meinung nach das bislang mit Abstand beste Spiel des Jahres.
In diesem Sinne: 'Dovahkiin! Dovahkiin!'
4949 Kommentare| 240 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2011
Da es hier schon 29082 Rezensionen gibt, welche die großartigen Gesamteindrucke dieses Spiels loben, möchte ich in meiner stattdessen mal die vielen liebevollen Details aufzählen, die zeigen, mit welcher Hingabe die Entwickler hier gearbeitet haben und die zwar nur am Rande auffallen, das Spiel aber so herrlich abrunden, dass ich es ohne Zweifel als das beste Konsolenspiel bezeichnen würde, das ich jemals gespielt habe:

- In der Welt von Skyrim gibt es allerhand zu entdecken: Regelmäßig werdet ihr von Banditen überfallen, von Tieren angefallen, trefft auf Händler, Karawanen, Assassinen, Jäger, die Wild durch die Landschaft jagen, Trolle mit ihren Mammutherden, ja, manchmal landet sogar ganz unverhofft ein riesiger Drache direkt vor euren Füßen. Es passiert praktisch nie, dass ihr fünf Minuten einfach nur so durch die Gegend lauft, ohne dass nichts passiert.

Besonders faszinierend war bei Skyrim für mich, dass Herumlaufen nicht langweilig ist wie in vielen anderen RPGs und das lag nicht bloß an den NPCs, die einem begegnen. Es gibt so sensationell viel zu entdecken, dass Langeweile erst gar nicht aufkommt: Praktisch an jeder Ecke könnt ihr Pflanzen, Kräuter, Pilze, Beeren, Insekten, Vogeleier, Überreste von Tieren etc. sammeln um daraus später Tränke oder Gifte herzustellen.

- Die Läden haben nicht wie in anderen Spielen einfach dauerhaft geöffnet, sondern feste Öffnungszeiten: von morgens 8 bis abends 8.

- In vielen anderen Spielen trifft man alle NPCs auch bei Nacht genauso an wie am Tag. Nicht in Skyrim: Nachts liegen die meisten Bewohner in ihren Betten, vom einfachen Schmied bis zum König. Die Häuser sind nachts größtenteils abgeschlossen, dafür ist, wie in der Realität auch, in den örtlichen Tavernen ordentlich was los.

- NPCs reagieren auf eure Handlungen: Wenn ihr neben einer Person steht und euren Feuerball einsatzbereit macht, kommt: ,,Hey hey, passt mit dem Feuer auf, ihr fackelt hier sonst noch alles ab." Setzt ihr einen Zauber ein, kommt: ,,Oh bitte, zeigt eure angeberischen Zauberkunststücken jemandem, der sie auch sehen will."

- NPCs agieren frei miteinander: Wenn man in freier Wildbahn schon einem Troll oder einem Mammut begegnen kann, warum sollte der Troll dann das Mammut nicht auch jagen können? Tut er, die Tierwelt interagiert ganz unabhängig von euch miteinander.

- In vielen Spielen bleiben Leichen nach ihrer Tötung einfach lieblos an Ort und Stelle liegen und man kann unrealistischerweise durch sie hindurchlaufen. Nicht in Skyrim! Mit Zaubern wie ,,Feuerball" lassen sich Leichen wegschnicken. Dabei bewegt sich nicht bloß der starre Körper, sondern die einzelnen Gliedmaßen schlackern beim Flug durch die Luft kraftlos herum. Wer schon einmal ein Drachenskelett von einem Berghang gepustet und dabei zugesehen hat, wie es leise klackernd im Wind auf und davon wirbelt, um schließlich irgendwo mitten im Dorf am Fuße des Hügels krachend zu landen, weiß, wovon ich rede.

- Nicht nur nach der Tötung, auch im Kampf könnt ihr manche Gegner als Fußball missbrauchen: Hierbei wird sowohl die Art eurer Attacke als auch das Gewicht eures Gegners berücksichtigt: Benötigt ihr bei dem Standard-Banditen eine Blitzattacke, um ihn vom nächsten Turm zu pusten, reicht bei einem untergewichtigen Skelett bereits ein kleiner Feuerball, um das gute Stück ein paar Meter weit durch die Luft zu katapultieren.

- Items, Items, Items! Man findet in Skyrim wirklich ALLES an Items, nicht bloß die üblichen Schwerter, Äxte und Bücher, nein, es kommt durchaus vor, dass man in Schränken von Skelettkriegern das ein- oder andere Bügeleisen vorfindet. Aha! Gegenstände wie Kessel, Kochtöpfe, Eimer, Hasenkeulen, Münzen, Bergblümchen, Schädel, Äpfel, Knochenmehl, Weizen und Ziegenkäse dürfen natürlich auch nicht fehlen.

- Die Gespräche der NPCs sind angenehm abwechslungsreich. Man stelle sich vor: Man bricht in die Bude eines blutrünstigen Barbaren ein, huscht hinter die Wand, auf deren anderen Seite der Typ gerade steht, wählt munter seine Waffen und Zauber aus, mit denen man den armen Kerl gleich von seinem kriminellen Dasein befreien wird, während dieser so Sätze loslässt wie: ,,Diese Schl***, das Kind ist nicht mal von mir. Könnte von jedem sein." ,,Ich hab ihm oft genug gesagt: Gib mir dein Gold. Aber hört der Kerl auf mich? Nein, natürlich nicht. Jeedes Mal müssen die sich wehren." ,,Ich sage es ja immer, die wahre Kunst ist das Stehlen: Anschleichen, Börse klauen, wegschleichen, und niemand hat dich gesehen oder gehört." Und das wohlgemerkt im Monolog einer Nebenfigur.

- Wer oft mit Werwölfen am Boden ringt, seinen Hals im Kampf mit Vampiren riskiert und muffelige Zombies zu Brei kloppen müss, dessen Immunsystem muss eine ganze Menge aushalten. So auch in Skyrim: Ihr könnt krank werden. Und auch hier zeigt sich wieder die detailverliebte Flexibilität der NPCs: Leidet ihr beispielsweise an Hirnfäule und betretet ein Dorf, werden die Bewohner euch ansehen und sagen: ,,Ihr seht krank aus, mein Freund! Vielleicht solltet ihr euch etwas ausruhen."

- ,,Schlafen - Noch nie wirkten Grundbedürfnisse so realistisch!", damit hätte Skyrim werben können: Wenn ihr zu Bett geht, was ihr übrigens nicht in fremden Betten, sondern nur in gemieteten oder euren eigenen könnt, müsst ihr auswählen, wie lange ihr schlafen wollt. Wacht ihr morgens auf, so fühlt ihr euch nach einer Nacht in einem gemieteten Bett ,,ausgeruht", in eurem eigenen ,,sehr ausgeruht".

- Ja, kann schon mal vorkommen, dass ihr euch an einen Zombie anschleicht, gegen einen Topf auf dem Boden stoßt, der dann elend langsam einen Vorsprung runterkullert, einen Heidenlärm verursacht und euch der ganze Raum voller Gegner entdeckt. Realistischer geht es nicht mehr.

- Indiana Jones-würdige Fallen: Von Fallgruben, Tretminen und Klingenpendeln über Pfeile aus der Wand bishin zum klassisch-genretypischen Totenschädel auf dem Podest in der Mitte des Raumes ist wirklich alles in Skyrim vorhanden. (Der Totenschädel war übrigens zur Abwechslung mal KEINE Falle. Danke trotzdem für den Nervenkitzel.)

Diese und noch viel mehr liebevolle Kleinigkeiten finden sich in der schier endlos weiten Welt von Skyrim. Dies nur als kleine Ergänzung zu den Rezensionen, welche die vordergründigeren Spielaspekte zurecht lobend erwähnen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Februar 2012
Lange Zeit war alles friedlich und schön in Himmelsrand, einer Provinz von Tamriel. Eines Tages kehren die zurück, von denen nur noch Schriftrollen der Altvorderen berichten, nämlich die Drachen. Nur einer kann sich ihnen entgegenstellen...ein Held, ein Drachenblut...seit ihr dieser Held? Findet es heraus im wohl bisher größten Abenteuer der Elder Scrolls-Reihe.

Skyrim, so lautet der Titel, ist der mittlerweile fünfte Teil dieser Reihe, welche im Bereich der Fantasy-Rollenspiele immer wieder wegweisende Maßstäbe setzt. Erneut steht euch eine komplett offene, riesige Spielwelt zur Verfügung, in der ihr euch frei bewegen und tun und lassen könnt was ihr so wollt. Ihr spielt in der Ego- oder einer Schulterperspektive. Die Ego-Ansicht bringt euch, meiner Meinung nach, etwas mehr Übersicht ein und ist daher etwas besser. So erkundet ihr die wunderschöne und detailreiche Oberwelt. Ihr reist durch Städte, Dörfer, entdeckt Tore und Höhlen. Und überall wartet ordentlich Arbeit auf euch, denn nicht nur die Hauptquest wird euch beschäftigen, sondern auch jede Menge Nebenaufgaben mit denen man euch beauftragt. Ihr lernt jede Menge Leute kennen, manche friedlich, manche feindlich...das richtet sich auch nach euch, denn so wie ihr verhaltet, so werdet ihr auch von den Einwohnern von Himmelsrand behandelt. Seit ihr eher der Räuber und Mörder, so wird man euch wohl eher weniger freundlich gesinnt sein.

Die Grafik des Spiels befindet sich auf höchstem Niveau und läuft stehts flüssig. Die Weitsicht ist meiner Meinung nach ok. So sieht man entfernte Berge und Wälder. Hin und wieder finden sich Bugs. Es kann also passieren, dass mal ein Eimer frei schwebend vor euch auftaucht oder plötzlich ein Baum ins Bild ploppt. Ich denke bei der riesigen Welt hält sich das ganz gut im Rahmen. Schließlich wurde auch hier schon seitens der Entwickler mit verschieden Patches nachgeholfen.

Bei der Charakterentwicklung könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Zu Beginn wählt ihr eine von den vorhandenen Rassen aus, z.B. Bretone oder Kaiserlicher...Danach könnt ihr das Aussehen entsprechend euren Wünschen anpassen und schon gehts los. Durch Kämpfe und das Abschließen von Quests erhaltet ihr Erfahrungspunkte, welche euren Charakter im Level aufsteigen lassen. Entsprechend euren Wünschen könnt ihr dann Punkte auf Magie, Ausdauer und Gesundheit verteilen. Weiterhin ist es euch möglich, spezielle Eigenschaft, wie z.B. Sprache oder Schloss knacken, entschrechend aufzubauen. Wichtig ist, dass man sich relativ schnell für eine Richtung entscheidet, denn sonst hat man irgendwann einen Charakter, der irgendwie viel kann, aber alles nicht so richtig gut. Was meine ich damit? Habt ihr euch entschieden viel mit Schwert (für eine Hand) und Schild in den Kampf zu ziehen, so fördert hier die Weiterentwicklung und verkauft so alle Zweihandwaffen. So habt ihr dann in späteren Leveln hier eine hohe Spezialisierung und wirklich gute Kampfeigenschaften. Das Ganze lässt sich auf Magie und Bogenschützen etc. umsetzen. Euch sind hier keine Grenzen gesetzt und somit dürft ihr euch frei entfalten...

Die Quests, egal ob Haupt- oder Nebenquest, gestalten sich als sehr abwechslungsreich. Hier wird es eigentlich nie langweilig und ihr werdet stehts gefordert. Wer auf Quests keine Lust hat, zieht halt einfach so durch die Lande und erforscht die verschiedensten Höhlen, Burgen etc.

Bethesda hat es geschafft eine riesige, lebendige nordische Welt zu schaffen. Das Spiel wird euch viele Stunden in den Bann ziehen und ihr werdet nicht ruhen, bis auch die letzte Höhle erkundet ist. Die Freiheit das Spiel so zu spielen wie man möchte, die unzähligen Quests und die vielen Möglichkeiten zur Charakterentwicklung sind nur einige der wenigen von Entwicklern grandios umgesetzten Ideen. Das ihr hin und wieder auf ähnlich aussehende Bewohner und sogar gleich Synchronstimmen trefft, ist zwar ein kleiner Makel, kann aber getrost ignoriert werden, weil es einfach das Gesamtpaket ist, welches überzeugt und fesselt.

Viel Spaß!
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am 19. Juli 2016
Also das nenne ich ein Game, das seinesgleichen sucht. Schon direkt am Anfang wird man voll ins Spielgeschehen geworfen. Direkt im Intro hat man bereits Kontrolle über die Kamera und im Ego-Modus hat man das Gefühl, tatsächlich auf dem karren zu sitzen und Teiol des Spiels zu sein.

Die Grafik fast schon real und dann erst die Erstellung des Charakters, nachdem man nach seinem Namen gefragt wurde. Und kaum hat man den Charakter erstellt, geht die Aktion auch schon los und man muss vor einem wütenden Drachen entkommen.

Genialer gehts echt nicht mehr. Nach dieser aktionreichen Einleitung wird es dann echt ruhig, aber trotzdem nicht langweilig. jetzt heißt es, rumlaufen und entweder direkt der Hauptquest folgen (was nicht zu empfehlen ist) oder eben sich überall umzuschauen und umzuhören. man kann Queste von Bewohnern annehmen oder einfach die Umgebung erkunden und Dungeons erforschen, die nicht immer mit Questen verbunden sind. Man kann Pflanzen und andere Zutaten sammeln, um daraus Tränke zu brauen, man kan Metalle und Tierfelle sammeln, um daraus Leder und Rüstungen zu machen. Man kann sogar Feuerholz hacken für Bögen zu verbessern. Man kann Essen sammeln und daraus Gerichte kochen, die mehr Lebenspunkte wiederherstellen, als die rohen Lebensmittel allein.

So viele Möglichkeiten, sodass man Stunden oder Tage oder gar Wochen spielen kann, ohne in der Hauptquest voranzuschreiten (wobei man selbst entscheiden kann, wann man dieser weiter folgen will).
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am 2. Januar 2013
Um die Frage zu beantworten: "Nein!". Das spielt lebt von den nahezu unerschöpflichen entdeckungsmöglichkeiten. Und die großen Nebenquests der verschiedenen Gruppen sind so umfangreich wie andere Spiele insgesamt. Die größe bringt jedoch auch nachteile mit sich wie die schon oft bemängelten Ladezeiten die bei jedem betreten einer Stadt, eines Hauses, eines Teils (!) eines großen Hauses, eines Dungeons, eines Teils eines Dungeons etc kommen. Das hemmt den Spielfluss ungemein und geht v.a. innerhalb der städte gehörig auf die Nerven. Ansonsten kann es schonmal vorkommen das man aufgrund iwelcher bugs bestimmte storylines nicht zu ende spielen kann -> Frust hoch 15!
Das das spiel trotzdem so süchtig macht is dem genialen Rest geschuldet. Skyrim ist für mich mit Abstand das beste Rollenspiel, dass für die Xbox zu haben ist.
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am 24. März 2016
Was soll ich sagen? Am besten einfach kaufen, einlegen und von der Story fesseln lassen. Richtig gute Umsetzung! Klar, die Grafik könnte zwischendurch besser sein, das macht die Vielfalt des Spiels jedoch wett. Für mich bis dato ganz klar der beste Teil der Elder Scrolls-Reihe.

Was mir an dem Kauf nicht gefallen hat ist, dass ich die Standard-Version bestellt und die Classic-Version erhalten habe.
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am 29. April 2012
Skyrim ist für mich eine der größten Enttäuschungen in den letzten Jahren, und der Beweis dass Rollenspiele entwickeln wohl immernoch ein japanisches Handwerk ist.

Man hat definitiv seinen Spaß mit Skyrim.
Es hat eine tolle Grafik, interessante Charaktere und Landschaften.
An sich ist da alles recht stimmig.

Mich stört nur diese totale Zusammenhanglosigkeit von allem.
Man rettet die Welt und wird 2min. später von einer Wache angemacht weil man mit gezogener Waffe irgendwo lang läuft.
Und man kann das gesamte Spiel über einfach alles wegbratzen was einem begegnet..viel mehr Möglichkeiten gibt es sowieso nicht.

Zudem habe ich mich leider für einen Bogenschützen entschieden.
So zu spielen hat auch Spaß gemacht - Bis zu dem Punkt bei dem man wirklich alles auf dem Schwierigkeitsgrad Meister mit 1-2 Schüssen erledigt.
Dazu kommt noch dass man sich vor den Augen des Gegners ducken kann und er einen dann schon nicht mehr wahr nimmt.

Am schlimmsten sind jedoch so kleine "Denkfehler".
Vor mir stehen 2 Wachen einer Räubergilde sag ich mal. Sie unterhalten sich (Übrigens über genau das selbe Thema wie alle anderen Gegner auch mit exakt den selben Stimmen). Ich töte den einen mit einem Schuss. Der andere macht sich auf dem Weg mich zu suchen.
Ich ducke mich und warte eine halbe Minute. Da sagt der Gegner doch glatt beim zurückgehen:Das habe ich mir wohl bloß eingebildet.
Jap..dein Kumpel liegt mit einem Pfeil im Kopf tot neben dir; pute Einbildung.

Dazu gefällt mir das Skill-System nicht so ganz. Irgendwie ist alles Mögliche über den "Skilltree" verteilt. Ich kann schlecht beschreiben was genau mich daran stört.
Ich finde es einfach etwas unbequem und zu stumpf gelöst.

Skyrim ist definitiv kein Titel in dem man sich zu lange und zu tief verlieren sollte. Die Atmosphäre-Killer lauern hinter jeder Ecke hinter der sich noch kein Bug versteckt.
Wenn man wie ich erstmal 90h Nebenquests macht und dann das Ende antritt, hat man jedoch lange Zeit die Illusion dass das alles irgendwie passt.

Kaufempfehlung: Ja
GOTY: Niemals
77 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2016
Ich habe Skyrim schon oft gespielt und wollte endlich eine Eigene Kopie davon besitzen.
Die Story ist Hammer erzählt die Landschaften sind gigantisch. Die Spielmöglichkeiten sind unendlich und man verliert nie den Spaß daran.
Super schneller Versand, Top Game, Danke, Gerne wieder ^^
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am 14. April 2014
Ich bin auf Stufe 60 und habe schätzungsweise über 200 Std. in das Spiel investiert. Ich bin
nahezu unsterblich und habe dann aber den Schwierigkeitsgrad im Spiel erhöht. Jetzt ist es wieder
spannender und nach wie vor entdecke ich schöne neue Dinge in Himmelsrand, auf die ich jetzt
nicht näher eingehen werde, da es hier genug Rezis gibt.

Nun zum ABER:

wer so viele Stunden spielt will auf das Maximum und der wird sich früher oder später alle DLCs zu Skyrim runterladen.
Leider ist -speziell- hearthfire extrem verbuggt und seitdem ich alle 3 erhältlichen Konsolen DLCs
installiert habe, habe ich "freezes" in regelmässigen Abständen. Auch "glitches" kommen jetzt vor, zwar nicht so übel wir im genialen Vorgänger Oblivion
aber dennoch nervig. Ich würde gerne noch etwas spielen, aber jede 30
Min. die Konsole aus und wieder an schalten möchte ich nicht und TESO werde ich nicht aufgrund der fortlaufenden Kosten
spielen.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Februar 2012
Also, angesichts der zahlreiche exzellenten Rezensionen hier darf ich mich kurz fassen: ich bin definitiv kein ein Hard Core Gamer und, selbst wenn meine "Computer-Rollenspiel-Karriere" seinerzeit mit Bards Tale 1 oder Ultima 4 begann, definitiv alles andere als ein fanatischer Anhänger von Computer-Rollenspielen... für die meisten fehlt mir die Geduld, und viele fraglos gute Titel spielte ich nie wirklich weit. Die SKYRIM Vorgänger "Morrowind" und "Oblivion" konnten mich beispielsweise nie lange begeistern. SKYRIM, das gebe ich gerne zu, kaufte ich mir eigentlich nur aufgrund der sensationellen Kritiken aus reiner Neugier.

Das vorausgeschickt muss ich feststellen, dass SKYRIM mich gefesselt hat wie seit vielen Jahren kein Game mehr. Seit 3 Wochen begeistert mich SKYRIM auf ganzer Linie, und ich finde, bei diesem Spiel liegt ein echter Meilenstein vor.

Die technische Präsentation auf der Xbox 360 überzeugt ohne wenn und aber. Mag ja sein das manche Texturen nicht dem High End Standart entsprechen, aber ich muss sagen: im Gesamteindruck sieht SKYRIM auch auf der Xbox sehr schön aus. Die Welt von SKYRIM ist sehr atmosphärisch und detailliert dargestellt - und abseits technischer Spezifikationen muss einfach festgestellt werden, dass das gesamte Setting enorm stimmungsvoll umgesetzt wird. Die wind- und wettergepeitscher Weiten Skyrims, die schroffen Gebirge, die verschneiten Wälder und die schneebedeckten Ruinen - alles wirkt sehr stimmig, ebenso wie die Architektur und das Design von Waffen und Gegnern, und all das baut eine grandiose Atmosphäre weit ab der generischen 08/15 Fantasy-Welt auf. Technische Probleme konnte ich bislang auf meienr Xbox 360 VErsion wenige finden - einige wenige Male ruckelte kurz die Grafik, ansonsten lief alles sehr flüssig.

Auch das Gameplay überzeugte mich sehr - die Balance zwischen vorgefertigter Story und zahlreichen Nebenquests wurde wie ich finde ausgezeichnet gefunden, der Spieler steht stehts vor Optionen und man kann das Spiel sehr nach eigenen Vorstellungen spielen. Anders als bei vielen ansonsten guten Computer-Rollenspielen klappert man also weder eine lineare Story durch stures von-A-nach-B-Laufen ab noch steckt man planlos in der Welt fest, ohne Ahnung was man eigentlich machen sollen.

Insgesamt muss ich einfach feststellen, dass SKYRIM ein grandioses Spielerlebnis bietet... ein Spiel, welches mich nach anfänglicher Skepsis unerwartet auf ganzer Linie begeistert hat!
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