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195 von 211 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gigantisches Umfangmonster mit unvorstellbarer Größe!
Einige Eindrücke aus Skyrim:

Hmm... matschige Texturen. Die Stadtmauern von Windhelm bestehen aus 2 Pixeln pro Stein.

Warum haben denn jetzt von fünf Leuten mit denen ich mich unterhalte drei die gleiche Stimme?

Oje, ich muss zum Jarl. Das heißt Stadt betreten - Ladeschirm - Schloss betreten - Ladeschirm - Gemächer des...
Veröffentlicht am 14. Februar 2012 von Cavalorn

versus
145 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das beste Spiel des Jahres, aber die PS3 Version hat einen riesigen Fehler!
Zunächst einmal muss ich hinzufügen, dass "The Elder Scrolls" eine meiner Lieblingspielereihen ist. Ich habe mir das Spiel einen Tag vor Release gekauft und natürlich erstmal das ganze Wochenende durchgezockt. Mitlerweile habe ich alle Gilden-, Bürgerkriegs- und die Hauptquests erledigt. Daher kann ich nun mal ein bisschen zum Spiel selbst sagen, bevor...
Veröffentlicht am 20. November 2011 von H. Sanders


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195 von 211 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gigantisches Umfangmonster mit unvorstellbarer Größe!, 14. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Einige Eindrücke aus Skyrim:

Hmm... matschige Texturen. Die Stadtmauern von Windhelm bestehen aus 2 Pixeln pro Stein.

Warum haben denn jetzt von fünf Leuten mit denen ich mich unterhalte drei die gleiche Stimme?

Oje, ich muss zum Jarl. Das heißt Stadt betreten - Ladeschirm - Schloss betreten - Ladeschirm - Gemächer des Jarls betreten - Ladeschirm - Gemächer verlassen - Ladeschirm - Schloss verlassen - Ladeschirm - Stadt verlassen - Ladeschirm. Da wird man schnell mal 7 Minuten älter!

Die Charaktere bleiben alle sehr blass und wirken bis auf ganz wenige Ausnahmen austauschbar. Man baut keine Beziehung zu ihnen auf. Selbst wenn man Schlachten mit ihnen geschlagen hat, bleiben sie irgendwie merkwürdig fremd.

Was soll denn das jetzt wieder im Menü heißen? Ich stehe mal auf und gehe näher an den Fernseher ran, damit ich das lesen kann. Das ist ja fitzelig klein geschrieben!

...
...

Das hört sich jetzt so an, als ob das Spiel die letzte Gurke sei, aber tatsächlich, das kann ich für meinen Geschmack nach 95 Spielstunden sagen, ist es das beste Spiel seit Jahren und eines der besten die es überhaupt gibt!!!
Es gibt eine Latte an Kritikpunkten, aber das ist Jammern auf absolut hohem Niveau.

Dieses Spiel ist ein Abenteuerspielplatz für jeden Entdecker und Sammler. Es nimmt einen nicht an der Hand und sagt dir "tue dies" oder "gehe dort hin", vielmehr ist es DEIN Spiel. Du gestaltest es so, wie du es willst und auf der ganzen Welt wird es wohl niemanden geben, der es genau so spielt wie du. Der seinen Charakter spezialisiert wie du, sich Freunde sucht wie du, Aufträge in der Reihenfolge abarbeitet wie du...

Mit Sicherheit überfordert dies den ein oder anderen Neuling und Gelegenheitsspieler. Auch ich war anfangs erschlagen von der Vielzahl der Städte, Charaktere, Landschaften, Rassen, Geschäfte, Waffen, Tätigkeiten, u.s.w.. Man muss sich wirklich mit dieser Welt beschäftigen und sich darauf einlassen. Diese Welt ist so unfassbar groß und bis in die letzten Winkel vollgestopft mit Schätzen, Dungeons, Aufträgen, seltenen Kräutern zum Sammeln, dass man keine 10 Sekunden laufen kann, ohne etwas neues zu entdecken. Es wird ein absolutes Suchtpotential entfaltet.
Daher ist dieses Spiel auch am besten für Studenten oder Arbeitslose geeignet. ;-) Man muss viel Zeit haben oder sie sich nehmen, ansonsten braucht man dieses Spiel nicht zu kaufen!

Abgesehen von vereinzelten matschigen Texturen aus der Nähe betrachtet, schafft es die Grafik-Engine wunderschöne Naturschauspiele auf den Bildschirm zu zaubern. Wenn man im Schneegestöber im Gebirge kraxelt und langsam klärt sich der Himmel, die Sonne geht auf und man kann auf das riesige Land hinabschauen... WAHNSINN!
Oder man schlendert im Sonnenuntergang an einem See entlang, die Sonne spiegelt sich darin, am anderen Ufer trinkt ein Hirsch vom Wasser des Sees und vor den eigenen Füßen hoppeln Hasen entlang. Einfach traumhaft!

Die Dungeons sind sehr abwechslungsreich und schaurig schön, teilweise richtig morbide. Das Gegner-Design ist toll und breit gefächert: Bären, Tiger, Magier, Orks, Skelette, Drachen, Banditen, Ritter, Spinnen und... und... und...

Man muss sich wirklich darauf einlassen. Es gibt nicht nonstop Story. Manchmal verbringe ich auch einfach nur eine Stunde damit, Läden abzuklappern, die mir teure Schmuckstücke oder Kleidungsstücke abkaufen, Rüstungen zu schmieden und zu verbessern und mich mit Zaubertränken einzudecken. Man muss ständig sein - begrenztes - Menü auf Vordermann halten, ansonsten ist man schnell überladen und kann sich nur noch im Schneckentempo fortbewegen und nicht mehr teleportieren.
Im wahren Leben ist auch nicht nonstop Action. In diesem virtuellen Skyrim-Leben gibt es ebenfalls Verschnaufpausen, in denen man einfach nur die Landschaft und das nordische, wikingerähnliche Setting genießen kann. Wenn man beispielsweise durch die Steppe zieht und plötzlich auf einen Zug Mammuts und Riesen trifft, ist das ein Gänsehautmoment!

Außerdem ist das Spiel mit Quests vollgestopft, wie ich es noch bei keinem anderen Spiel erlebt habe! Es ist beinah unmöglich eine Straße zu überqueren, ohne neue Quests zu erhalten. Wenn man diese abarbeiten möchte kommen allerdings schon wieder neue Quests dazwischen.
Wenn Sie einen Botenauftrag bekommen und einen Gegenstand von Stadt A nach Stadt B bringen müssen, lege ich meine Hand dafür ins Feuer, dass sie diese Quest nicht erledigen, ohne noch andere dazwischen zu schieben.
"Ach, da ist ne Höhle? Geh ich mal rein."
"Ach, die Händlerkarawane braucht Hilfe gegen Banditen? Da helf ich mal schnell!"
"Oh, ein Drache am Himmel! Den mach ich schnell platt!"
"Ah, jetzt hab ich genug Geld um mir den Gegenstand XY zu kaufen. Schnell zum Händler!"
"Was wollte ich eigentlich noch mal machen vor drei Stunden??? Ach, den Gegenstand von A nach B bringen!"
Und schon wieder kommt was dazwischen!

Dieses Spiel zieht mich in seinen Bann wie seit Jahren keines mehr zuvor und es vermittelt ein unglaubliches Gefühl von Größe wie ich es noch nie erlebt habe. Selbst nach 50 Stunden hatte ich noch lange nicht alle Städte und Dörfer gesehen und das Gefühl, ich stehe immer noch ganz am Anfang einer Reise.

Wenn ich bedenke, dass bei Spielen wie Call of Duty nach 6 Stunden der Abspann über den Bildschirm flimmert und bei den (von mir heiß geliebten) Assassin's Creed-Spielen oder auch dem Rollenspiel The Witcher 2 nach ca. 25 Stunden, erhält man hier ein unschlagbares Preis-Leistung-Niveau!
Schätzungsweise 150 Stunden kann man hier locker rumbekommen in dieser fantastischen Welt und wird dabei unterhalten auf allerhöchstem Niveau!

Wer viiiiieeeeeel Zeit und Muße hat, sich mit einer riesigen Welt und deren Geschichte auseinander zu setzen ist hier goldrichtig und hat keine Alternative: KAUFEN!!!
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137 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein RPG auf dem Weg zur Videospiel-Legende, 9. Mai 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Einleitung
Meine Damen und Herren,
Bethesda präsentiert (wie ich annehme) voller Stolz den fünften Teil der legendären Rollenspiel-Serie: The Elder Scrolls mit dem Titel Skyrim (Himmelsrand).

Das neue RPG gibt es für folgende Plattformen:
Playstation 3
XBox 360
PC/Windows
eine OSX-Version für Apple-Rechner gibt es leider (noch?) nicht.

Die Haupt-Teile 1 bis 4 waren übrigens:
Arena (1994)
Daggerfall (1996)
Morrowind (2002)
Oblivion (2006)

Daneben ist Bethesda auch für die Wiederbelebung der Fallout-Reihe (Fallout 3, Fallout: New Vegas) verantwortlich, welche beide vor Skyrim erschienen sind und deren Spielmechanik man in Skyrim deutlich wiedererkennt. Bis auf das Setting und vielleicht auch hinsichtlich des Umfangs, sind sich meines Erachtens die Spiele sehr ähnlich. Wer also an Fallout schon seine helle Freude gehabt hat, dem wird Skyrim (trotz des anderen Settings) bestimmt auch gefallen.

Worum geht es?
Nun, es handelt sich um ein Rollenspiel, was bedeutet, daß man zu Beginn des Spieles erst einmal mit der Charakter-Erschaffung konfrontiert wird.
Man erstellt seinen Avatar, indem man zunächst aus verschiedenen Rassen und Klassen wählt und diesen schließlich individuell in puncto Aussehen anpaßt (männlich, weiblich, Haare, Nasenlänge, Augenabstand, dick, dünn, kräftig, schlanker etc pp.)
Man kann das Spiel übrigens wahlweise in der 1st- oder aus der 3rd-Person-Perspektive spielen.
Hat man seinen Charakter definiert, geht es auch schon los. Man wird mitten in die (teilweise) fortgesetzte Handlung katapultiert. Der Protagonist wurde von der kaiserlichen Armee gefangen genommen und soll gerade hingerichtet werden, als ein Drache die Festung angreift und dem Erdboden gleichmacht. Mit Mühe, Not und ein klein wenig Können und Hilfe gelingt einem die Flucht in das erste kleine Städtchen, wo sich dem Spieler dann auch die ersten Aufgaben stellen und die ersten Aufträge warten.

Die Handlung will ich hier nur kurz umreißen: "Die Drachen sind los!" Und wir als Spieler sind mittendrin. Wir erfahren viel über die Geschichte Himmelsrands und die letzten Kriege gegen die Drachen und müssen uns der neuen Gefahr stellen. Dabei bekommen wir von allerlei Parteien Hilfe und Rat und müssen uns schon bald entscheiden, wem wir glauben und trauen sollen. - Auch in Skyrim gibt es wieder viel zu lesen. Überall liegen Bücher herum, die einen neben der Story und den NPC's über die Welt, in der wir uns bewegen, aufklären.

Im folgenden Spielverlauf bleibt es dem Spieler im Grunde selbst überlassen, wie er vorgeht, denn die Welt ist riesig und frei begehbar, die Aufgaben in den verschiedenen Regionen können abgearbeitet werden, wie man Lust dazu hat.
Schier erschlagen wird man von dem unglaublichen Spielumfang.
Soll heißen: wenn man sich um alles kümmert, kann man mit einem Teil der Hauptquest und dem Erledigen der ersten Subhauptquest (es gibt, wenn ich mich nicht verzählt habe, insgesamt fünft Stück) und einigen kleineren Aufgaben nebenher schonmal gut und gerne 60 oder 70 Stunden verbraten. Man hat also extrem viel Spiel für sein Geld.
Wie gesagt, das Spiel ist folgendermaßen aufgebaut:
- Hauptquest
-- 5 Subhauptquesten
--- etliche Nebenquesten
---- unzählige Kleinaufgaben

Zu den zu entdeckenden Orten gelangt man übrigens über ein zeitsparendes Schnellreisesystem (es sei denn, es sind Feinde in der Nähe, oder man befindet sich in einem Gebäude/Tunnel), bis man aber genug Orte entdeckt hat, man schone einige Kilometer zu Fuß zurücklegen. Die Hauptstädte der Region Skyrim sind aber auf der Karte schon verzeichnet und sofort per Kutsche (gegen Bares) erreichbar.
Die 5 Subhauptquesten betreffen dabei folgende Fraktionen:
- Die Gefährten (hat nix mit Herr der Ringe zu tun ;))
- Die Diebesgilde
- Die Dunkle Bruderschaft
- Die Sturmmäntel
- Die Magier
Dabei laufen die Subhauptquesten immer nach demselben Schema ab: erst muß man der jeweiligen Gruppierung beitreten, dann eine Hauptquest innerhalb der Fraktion abarbeiten und schließlich ein bestimmtes Ziel erreichen, indem man noch einmal etliche separate Aufträge erledigt.
Bei den Gefährten liegt der Focus klar bei dem Kämpfen. Zwar gibt es hier auch z. B. eine Schützin/Jägerin, die einem was beibringen kann, Spieler mit schweren Rüstungen und zweihändigen Waffen kommen hier aber eher auf ihre Kosten. Zudem beinhaltet die Gefährtenquest die Geschichte rund um den Werwolf-Zirkel, was das ganze zwischendrin deutlich aufpeppt.
Grundsätzlich kann man sich auch getrost erst einmal der Hauptquest widmen und diese komplett abschließen, bevor man sich den Nebenaufgaben widmet (und umgekehrt).

Als ich das Spiel durchgespielt habe, ist hier übrigens ein besonderer Bug zutage getreten: Ich war - relativ zu Beginn des Spiels - auf dem Weg zu irgendeiner Quest (glaube, es war Kyneshain, kann mich aber auch irren) und mein Weg führte mich an den Valtheimer Türmen vorbei. Als ich also vorbeilaufe, werde ich von Banditen angegriffen, denen ich mich natürlich sofort gewidmet habe. Die ganze Bande war rasch ins Jenseits geschickt und ich konnte meinen Weg fortsetzen.
Nun bekam ich - viele Spielstunden später - im Rahmen der Gefährtenquesten den Auftrag, den Anführer der Silbernen Hand zu töten, einer Banditengruppe, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, den Gefährten und Werwölfen den Garaus zu machen. Im Questbuch wurde dieser Anführer dann bei den Valtheimer Türmen markiert. O Freude, dachte ich, da kann ich ja schnell hin reisen... machte ich auch. Aber leider war da kein Räuberhauptmann mehr... denn den hatte ich ja bereits getötet. An seiner Statt schwebte neben den Türmen über einem Felsen ein einsames verlassenes Questzeichen, mit dem sich leider nichts anstellen ließ. Die Quest war also nicht mehr lösbar. Eine Anfrage beim Support von Bethesda schuf leider auch keine Abhilfe. Ich habe auch versucht, 30 In-Game-Tage zu "warten", einen neuen Spielstand zu erstellen und diesen dann neu zu laden; leider ohne Erfolg: kein Respawn der Gegner bei den Valtheimer Türmen oder sonstwo. Seither habe ich diesen Eintrag im Questbuch, den ich nicht mehr loswerde (ist aber nicht der einzige... leider).
Lösen ließ sich das ganze nur, als ich am Ende des Spiels (als alle anderen Questen abgeschlossen waren), noch eimal mit Skyrim von vorne anfing und gleich zu den Gefährten nach Weißlauf vorstieß. Auch hier blieb das Spiel dann einmal hängen... und interessanterweise war dieses Mal der Anführer der Silbernen Hand ganz woanders zu finden.

Die Diebesgilde liefert übrigens die längste Questreihe und, so finde ich, die abwechslungsreichste. Zudem bekommt man hier gleich mehrere schöne Rüstungen und Waffen, mit denen sich viel anstellen läßt (bspw. Rüstung der Diebesgilde, Nachtigallenrüstung, Rüstung des Gildenmeisters). Wer sich also auf Schleichen, Stehlen, Fernkampf, Nahkampf, leichte Rüstungen und dergleichen spezialisiert hat, sollte vielleicht lieber hier anfangen und nicht bei den Gefährten in Weißlauf (schwere Kämpfer), da man hier viel Schlösser knackt, viel Diebesgut erbeutet und reichlich Gelegenheit bekommt, die entsprechenden Fähigkeiten zu skillen. Auch bietet die Diebesgilde die besten Möglichkeiten des (kostenpflichtigen) Trainings: Schlösser knacken, schleichen, leichte Rüstungen, Einhandwaffen, Bögen, Taschendiebstahl.
Und es gibt eine der (doch nervigsten) Questen, die zum Glück keine Voraussetzungen ist für den Abschluß der Questreihe und auch nicht relevant für eine PS3-Trophäe: "Keinen Zacken aus der Krone brechen"; bei dieser Quest muß man die "Steine von Berenziah" finden: 24 an der Zahl, teilweise gut versteckt in irgendwelchen Dungeons. Sobald man den ersten dieser Steine gefunden hat, bekommt man von Vex den Auftrag, den Stein schätzen zu lassen und dann alle übrigens 23 zu finden.
Anbei eine Liste, wo diese zu finden sind:

01. Jorrvaskr (Halle der Gefährten in Weißlauf, im Raum des Ältesten unten in den Quartieren ganz hinten rechts)
02. Gut Stolzspitze (käuflich zu erwerbendes Haus in Einsamkeit)
03. Jarl-Gemächer in Rifton
04. Thronsaal von Yngvild
05. Haus Schwarzdorn (östlich von Rifton)
06. Zuflucht der Dunklen Bruderschaft (liegt gleich am Anfang in einem Regal herum)
07. Halle der Toten in Weißlauf (blöd versteckt: in den Katakomben, die Treppe runter, gleich links in einem der Gräber in der Wand)
08. Schiffswrack 'Holde Kreckin'
09. Jarl-Gemächer in Weißlauf (Drachenfeste)
10. Thalmorsche Botschaft (1.Stock; Aufpassen: wenn man hier fertig ist im Zuge der Diebesgildenquest, kommt man später nicht mehr rein, nur über einen Glitch)
11. Steinbachhöhle
12. Schloss von Windhelm (beim Hofzauberer im Palast der Könige; erste Tür links und dann immer geradeaus)
13. Dwemermuseum in Markarth
14. Erzmagier-Suite in der Akademie von Winterfeste
15. Ansilvund: Grabkammer (in einer kleineren Höhle in einem Regal).
16. Jarl-Quartier in Einsamkeit (auf der linken Seite hinten, ziemlich verschachtelt die Hütte)
17. Haus des Schmetterschild-Clans in Windhelm (im 1. OG im linken Schlafzimmer).
18. Totenkrähenfelsen
19. Festung Dämmerlicht (versteckt zwischen Festung und Kerker)
20. Schiff des Kaiser (in seiner Kajüte, auch hier Obacht: Bestandteil der Assassinengildenquest)
21. Schatzkammer von Markarth
22. Höhle des Hobswasserfalls
23. Spaltsteinflucht
24. Rannveigs Fasten

Ähnliches gilt auch für die Questreihe bei den Assissinen (Dunkle Bruderschaft). Denn auch hier geht es ums Schleichen, Meuchelmorden und um die entsprechenden leichten Waffen und Rüstungen. Die Assassinen-Rüstungen sind ebenfalls sehr gut und hübsch.
Am Ende dieser Questreihe wartet übrigens ein ganz besonderes Opfer ;-)
Überhaupt fand ich sowohl die Dunkle Bruderschaft, als auch die Diebesgilde am besten. Sie bieten den meisten Tiefgang, die meiste Abwechslung und die besten Questgegenstände. Das hat wirklich richtig Spaß gemacht!!

Wer sich als Zauberer durchschlagen will, kann in Winterfeste an der Akademie beginnen und so gleich einige nette Zauber lernen und letztlich die echt coolen Klamotten des Erzmagiers erben.

Daneben gibt es in den Hauptregionen noch Regierungsoberhäupter mit einer Reihe von Aufgaben, die es einem nach deren Erledigung ermöglichen, in der jeweiligen Stadt einen Titel zu erwerben und ein Haus zu kaufen. Neben den Häusern, die zu den Bürgerlichen gehören, hat man aber auch immer Unterkünfte bei den Fraktionen (die nichts kosten). Man hat also auf jeden Fall überall einen Stauraum.
Den Titel "Thane" kann man sich übrigens in allen neun Fürstentümern erwerben, man bekommt aber insgesamt "nur" 5 Häuser:

Diese sind:

Brisenheim in Weißlauf (Kosten 5.000 bzw. 6.250 samt Einrichtung)
Honigheim in Rifton (8.000 / 12.200)
Hjerim in Windhelm (12.000 / 21.000)
Vlindrel in Markarth (8.000 / 12.200)
Gut Stolzspitze in Einsamkeit (25.000 /36.000)

Gut Stolzspitze bildet hier das Luxushaus in der Hauptstadt, ist aber nach meinem Dafürhalten nicht das beste Haus, das steht eigentlich in Windhelm (hat die meisten Vitrinen, Waffenhalter, Kleiderpuppen und Stauräume). Zudem bleibt zu sagen, daß das Haus in Weißlauf das einzige ist ohne Arkanen Verzauberer (es hat nur ein Alchemielabor).
Was in Weißlauf praktisch ist, ist die Tatsache, daß es direkt am Eingang und direkt neben einem Schmied steht. Ich habe mich hier so am Anfang organisiert, daß ich meine ganzen Sachen zum Schmieden in einer Kiste neben der Haustür hatte und dann auch völlig überladen die paar Meter zum Schmied humpeln konnte, um alles zu verkaufen oder zu verwerten.
In Rifton funktioniert das aber auch ganz ordentlich - das Haus dort ist auch mein kleiner Favorit. Es hat zwei Anziehpuppen, einen nett eingerichteten Waffen- und Alchemiekeller und ist einfach schnuckelig gelegen am See :-)
Ist man einmal Thane und hat ein Haus, bekommt man auch einen Krieger, der diesem Haus vorsteht. Der wohnt dann solange dort, bis man ihn sich als Begleiter mitnimmt. Ich persönlich fand es immer schön, "nach Hause zu kommen" und das haus bewohnt vorzufinden. In Brisenheim ist es mir nämlich passiert, daß ich meine Begleiterin Lydia auf einer meiner Missionen aus Versehen erschlagen habe im Kampfgetümmel... die späteren Huscarl habe ich dann also immer im Haus gelassen und mir stattdessen in einer Taverne oder sonstwo jemanden engagiert.

Neben den käuflich zu erwerbenden Häusern, gibt es aber noch weitere Unterkünfte, die (mehr oder weniger) kostenfrei zu haben sind. Ich persönlich bin folgenden über den Weg gelaufen:

In Weißlauf: das Haus von Ysolda (ich habe diese Dame, die immer auf dem Marktplatz zu finden ist, geheiratet; sie fragt einen dann, ob man zu ihr ziehen will oder ob sie mit in eines der eigenen Häuser kommen soll); hat man also noch kein eigenes Haus in Weißlauf, steht noch relativ am Anfang und/oder hat vll schon früh mit der Questreihe des Tempels von Mara begonnen, kann man so an günstigen Stauraum kommen. Die Hütte ist allerdings sehr klein.

Bei der Diebesgilde bekommt man unter Tage auch ein Bett mit Truhe angeboten. Dieses verändert sich übrigens, wenn man erst einmal Gildenmeister ist. Anfangs ist es nur ein Bett von vielen, später aber bekommt es ein "schickes" Rückenteil", damit man es besser von den übrigen unterscheiden kann. Zusätzlich steht einem hier als Gildenmeister die Tributtruhe zur Verfügung.

Bei den Assassinen hat man später in deren neuer Zuflucht in Dämmerstern eine Art "Suite" mit Anziehpuppe, Bett und Truhen. Ist eher unpraktisch, es dauert immer ewig, bis man mal da ist.

Bei den Zauberern in Winterfeste bekommt man anfangs auch nur ein Bett zugewiesen in einer kleinen Kammer (reicht aber im Grunde); später jedoch, wenn man die Magierquesten abgeschlossen hat, wird man Erzmagier und bekommt auch die Suite des Erzmagiers im Turm der Akademie. Dort gibt es ein Bett, einen Arkanen Verzauberer, reichlich Nachschub an Zutaten, ein Alchemielabor, Truhen, Schränke usw. usf. - allerdings muß man auch hier oft laden, bis man da ist. Ist aber ein nettes Fleckchen.

Auch bei den Gefährten bekommt ein Bett und eine Truhe in Jorrvarskr (Weißlauf).

Thane kann man in allen neun Fürstentümern werden, es gibt aber nicht immer ein Haus dazu.

Steuerung des Spiels:
Man kann sich in Skyrim entscheiden, ob man das Spiel aus der Ich-Perspektive spielt oder lieber aus der 3rd-Person-Perspektive. Reitet man ein Pferd oder verwandelt man sich in einem Werwolf, wechselt man automatisch in die 3. Person und kann dies auch nicht ändern.
Ich habe das Spiel überwiegend in der Ego-Perspektive gespielt und kann sagen, daß diese hervorragend funktioniert. Zugegeben: am Anfang braucht man ein wenig, bis man die ganzen Funktionstasten intus hat, aber schon bald geht das einem deutlich leichter von der Hand. Auch hier fiel mir ein deutlicher Unterschied ein zu Oblivion, denn die Menüs sind erheblich übersichtlicher gestaltet und definitiv den neuen Gegebenheiten in der Multimedialandschaft angepaßt (Stichwort: HDTV). Denn in Oblivion waren die Anzeigen noch recht klein und unübersichtlich gehalten (und die Navigation sehr fummelig), in Skyrim kam ich hier deutlich besser zurecht, wenngleich die eine oder andere Schrift durchaus noch hätte größer ausfallen dürfen.
Ansonsten liegen die Angriffstasten auf R1 + L1, die Drachenschreie auf R2 und der Sprint auf L2. Hüpfen auf Dreieck etc pp; innerhalb diverser Menüs haben die Tasten dann logischerweise andere Funktionen.
Apropos andere Funktionen: bisweilen haben Freunde und ich beim Zocken doch auch einmal gerätselt, wie man das eine oder andere bewerkstelligt; dazu hier zwei Tipps:
- Drachenschreie aktiviert man im Magiemenü mit der Quadrattaste (hierzu muß man aber Drachenseelen sammeln, indem man Drachen tötet).
- Die Symbole der Abschlußtüren in manchen Dungeons (die Türen mit den drei Drehkreisen) findet man auf den dazugehörigen Drachenklauen, die man als Schlüssel einsetzen muß. Die Symbole kann man sich im Objektmenü ansehen, wenn man die Krallen auswählt und heranzoomt (R2, glaube ich).
Ansonsten geht die Steuerung leicht von der Hand und ist sehr geschmeidig, sowohl beim Fechtkampf, als auch beim Bogenschießen. Und noch ein Tipp: wer einen Gegenstand nicht aufnehmen, sondern nur bewegen will, der halte X gedrückt ;-)

Ich bin überladen? Was nun?
Entgegen zu Oblivion, wo man sich, wenn man zuviel getragen hat, nicht mehr rühren konnte, kann man in Skyrim sehr wohl noch laufen, bzw. kriechen. Das ganze läuft ab wie in Fallout 3: man bewegt sich extrem langsam, kann aber immerhin noch laufen und vll so noch einen Händler in der Stadt erreichen und diesem ein paar Sachen verticken. Schnellreisen ist aber nicht möglich.

Grafik
Ich höre immer wieder von PC-Spielern, die sich Skyrim auf der PS3 angesehen haben: bäh, das ist ja voll häßlich.
Gleichfalls höre ich immer wieder von Konsolenspielern: boah, sieht das geil aus.
Um es auf den Punkt zu bringen: natürlich sieht die PC-Version um einiges besser aus... na, wer hätte das gedacht? Aber bedenkt man den Umfang des Spieles und sieht sich einmal die grafische Entwicklung von Oblivion über Fallout hin zu Skyrim an, dann hat sich da einiges getan. Und ja: Skyrim sieht verdammt gut aus!!
Man hätte sich vll noch mehr Weitsicht gewünscht oder mehr Klarsicht im Wasser... aber hey, was soll's? Das Ding sieht wirklich gut aus und ist vor allem extrem liebevoll gestaltet. Überall kreucht und fleucht es (nicht so wie in Oblivion) und an allen Ecken und Rändern entdeckt man immer wieder Neues. zudem gehören Einblendungen wie "Der Bereich wird geladen" aus dem Vorgänger der Vergangenheit an.
Die Figuren sind extrem detailliert, die Städte mit den Gebäuden strotzen nur so von Feinheiten und alleine der Himmel und die Wetterwechsel... es ist einfach herrlich!!

Ladezeiten
Das große Manko der PS3-Version. Btw.: Ob es auf dem PC oder der XBox auch so ist, vermag ich nicht zu sagen.
Manchmal hatte ich das Gefühl, ich habe mehr Zeit mit dem Laden eines neuen Levelabschnittes als mit dem Spielen selbst verbracht. Das ist natürlich Unsinn, aber gerade bei der Diebesgildenquest war es extrem nervig... Quest abgeholt -> nächster Raum - laden -> Ausgang -> laden -> Karte -> laden -> Ort soundso erreicht -> Questziel liegt hinter Tür -> laden -> Quest beendet -> raus -> laden -> Karte -> Ort -> laden -> zur Gilde -> Tür auf -> laden -> zur Person in den anderen Raum -> laden.
Wenn man das dreißig oder vierzig Mal hintereinander machen muß, kriegt man das Kotzen.
Fazit: Das Spiel lädt sehr oft und auch sehr lange.

Bugs
Das nächste große Thema in Spielen von Bethesda.
Skyrim hatte, als es erschien, unter heftigsten Einschränkungen zu leiden. Mittlerweile sind etliche Patches erschienen, die mich mit gutem Gewissen schreiben lassen, daß das Spiel im Großen und Ganzen fehlerfrei läuft. Nun... im Großen und Ganzen.
Ich selbst hatte einige Questbugs (Questen lassen sich nicht beenden, weil der Questgeber/Questbeender nicht reagiert, das Questziel bereits tot ist und das System das nicht rafft, "tote" Questen geöffnet werden, die es eigentlich nicht gibt (Stichwort: Boethia) usw...
Dann hatte ich noch eine Szene, da lag ein totes Mammut in der Prärie... als ich hinging ploppte plötzlich ein Riese auf und ein zweites Mammut fiel vom Himmel. Da das keinerlei Auswirkungen hatte, war es schlichtweg witzig mitanzusehen.
Einmal aber habe ich zwei geisterhafte Liebende wieder zusammen gebracht... die haben sich dann zusammen immer und immer wieder gen Himmel erhoben und sind irgendwann wieder runtergepurzelt... die Quest wurde aber nicht beendet. Nun, irgendwann, ich war schon an einem ganz anderen Ort, bekam ich plötzlich (und zum Glück) die Meldung, daß die beiden nun endlich zusammen sind und die Quest beendet wurde. Wie gesagt: ein Glücksfall.
Hin und wieder ist mir das Spiel auch eingefroren (allerdings bedeutend weniger als Fallout 3), sodaß es absolut unumgänglich ist, häufig zu speichern. Ich hatte, wenn ich mich recht entsinne, vielleicht 6 bis 8 Freezes, einige während dem Spielen und einige beim Laden eines Levels oder eines Spielstandes.
Den Speicherbug gibt es übrigens nicht mehr. Mein Spielstand beträgt derzeit (nach ca. 220 Stunden) ca. 12 MB, und ich stelle bislang kein besonderes Ruckeln mehr fest. Nur zwischenzeitlich hatte ich einmal einige Probleme, wenn ich bei Schneefall in Windhelm ankam und viel los war in der Stadt. Das war aber nur zwei oder drei Male der Fall.
Sicherlich sind diese Dinge sehr ärgerlich, vor allem, wenn man dann weit vorher wieder beginnen muß, um Questen abschließen zu können, aber ich habe wirklich das Gefühl, daß es sich im Rahmen hält.

Spielumfang / Welche Orte gibt es zu besuchen?
Um eines gleich vorweg zu nehmen: nein, es gibt keine lästigen Oblivion-Tore.
Was es allerdings in Hülle und Fülle gibt, sind Dungeons. So viele, viele, viele, viele Dungeons... nun, mir persönlich waren es definitiv zu viele (ich selbst bin laut Statistik-Screen in über 90 rumgewandert), die sich, von einigen Ausnahmen einmal abgesehen, doch alle ziemlich gleichen und einen irgendwann nur noch nerven. Aber es gehört dazu und wenn man es schafft, genügend andere Orte zwischendrin zu besuchen, kann ein Dungeon sogar wieder eine Abwechslung sein.
Davon abgesehen verschlägt es uns in Festungen, Städte, Dörfer, Eishöhlen, ins Eismeer, in Wälder, auf Schiffe, in Häfen, in die Berge und an viele andere Orte. Es ist also für reichlich Abwechslung gesorgt.
Der Spielumfang indes ist gewaltig. Ich selbst habe noch kein anderes Spiel mit einer derart riesigen Spielwelt und Aufgabenvielfalt gespielt oder fertiggespielt. Fallout 3 hatte mich seinerzeit knappe 100 Stunden an den Schirm gefesselt (wobei ich nicht alles entdeckt hatte); Skyrim nun habe ich bis zum Abschluß aller Trophäen über 200 Stunden gespielt. Da waren natürlich auch viele Questen dabei, die Trophäen-relevant waren. Und auch jetzt noch lege ich das Spiel immer mal wieder ein, um noch ein paar Stunden dranzuhängen. Questen kann man sich überall abholen, alleine bei den Assassinen und bei der Diebesgilde gibt es Endlosaufgaben, die einen immer wieder in der Gegend rumschicken, aber vielleicht auch irgendwann langweilig werden.
Interessant sind auch all die verschiedenen Möglichkeiten der Alchemie. Es gibt so unglaublich viele Zutaten zu entdecken, daß man sich gar nicht alle merken kann. Pilze, Flechten, Kräuter, Krallen, Vampirstaub, Knochenmehl, Schmetterlingsflügel, Hängemoos, Gräser, Salze und noch so vieles mehr wartet darauf entdeckt und ausprobiert zu werden.
Gleiches gilt für all die Möglichkeiten, seine Rüstungen und Waffen zu verzaubern, um diese aufzupeppen und die Zahl der Waffen und Rüstungen im Allgemeinen.

Gegner und Level
Von offizieller Seite wurde übrigens gesagt, daß man seinen Avatar bis Stufe 80 leveln kann, aber auch nur, wenn man sämtliche Fertigkeiten auf 100 levelt.
Womit wir beim Thema "Stufenfortschritt" angekommen wären.
Es ist nicht mehr ganz so diffizil wie in Oblivion, seine Stufenpunkte zu verteilen und auch die Gegner leveln nicht mehr so krass mit.
Vielmehr ist es so, daß man anfangs fast überall hinkommt und meistens eher schwächere Gegner bekommt, im weiteren Fortschritt des Spieles dann aber immer stärkere. So trifft man am Anfang zB oft auf einfache Wölfe, später dann vermehrt auf Säbelzahntiger und Bären. Oder in den Höhlen eben auf einfach Skelette und später dann auf höherstufige Draugr, die aber dank des eigenen Fortschritts im Grunde kein Problem darstellen sollten, sofern man seinen Charakter nicht völlig verskillt hat. Generell wird man in Skyrim aber z. T. dazu genötigt, einen Hybridcharakter zu spielen. In der Stufe aufsteigen kann man nämlich nur, indem man seine Fertigkeiten verbessert. EP für das Töten von Feinden oder für den Abschluß einer Queste gibt es nicht. So kann aber vorkommen, daß man in langen Questen desöfteren seine Fähigkeiten Blocken, leichte Rüstung und einhändige Waffen im Kampf verbessert, wenn man entsprechend ausgerüstet ist. Es ist auch möglich, sich einen schweren Helm und schwere Schuhe anzuziehen, aber leichte Handschuhe und eine leichte Rüstung, sodann levelt man beide Rüstungstypen nach oben (aber, wenn ich mich nicht irre, langsamer, bzw. ohne ggf. fällige Rüstungsboni für das Tragen einheitlicher Rüstungen). Man kann auch auf einen Schild verzichten und stattdessen Wiederherstellungszauber zur Verteidigung nutzen, dann werden entsprechende Magiefähigkeiten mitgelevelt, was aber irgendwann keinen Sinn ergibt, weil man sich überlegen muß wie man die Aufstiegspunkte bei Magicka, Gesundheit und Ausdauer verteilt.
Ich habe mich früh dafür entschieden, schwere Rüstungen und zweihändige Waffen zu tragen. So hatte ich am Ende einen sehr hohen Rüstungswert und recht starke Zweihänder, sodaß ich bei den Gegnern keinerlei Probleme mehr hatte und teilweise einfach nur rumstehen konnte, ohne daß mir etwas passierte; jedoch ging das bisweilen zulasten der Magieresistenz, was dazu führte, daß sehr starke Magier mir aus der Ferne durchaus noch gefährlich werden konnten. Ich fand das gar nicht schlecht, denn so blieb ein wenig Spannung im Spiel, trotz der Tatsache, einen schier übermächtigen Charakter zu haben.

Wichtig ist, einige grundlegende Fähigkeiten zu leveln, schon alleine, um seine Ausrüstung zu verbessern. Verbessert werden die Level der Fähigkeiten einerseits durch deren Gebrauch, andererseits durch (kostenpflichtiges) Training bei bestimmten NPC's. Natürlich kann man auch Fähigkeiten leveln, die nichts mit der eigenen Ausrüstung zu tun haben. Dadurch steigt man auch eine Stufe auf, hat aber eben nicht wirklich viel davon.
Ist man als Krieger unterwegs ein- oder zweihändigen Waffen und in leichter oder schwerer Rüstung, sollte man bspw. immer auch die Schmiedekunst und die Verzauberung mitleveln und deren sog Perks erlernen (zusätzliche Boni zu den Fähigkeiten. Ein Bspw.: ich habe einen Vulkanglaszweihänder mit einem bestimmten Grundschadenwert. Diesen kann ich dann per Schmiedekunst verbessern und dessen Schaden erhöhen. Mittels Verzauberung kann ich ihn noch einmal pimpen. Um ihn noch effektiver zu machen, kann ich über die Perks erreichen, daß bei mächtigen Angriffen eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, großen Schaden anzurichten.
Gleiches gilt bei Dieben: Schloßknacken, Schleichen, Taschendiebstahl, Schmiedekunst, Verzauberung, leichte Rüstung, einhändige Waffen und vll noch Schießkunst sind hier die zentralen Themen.
Zauberer beginnen logischerweise komplett anders und leveln all die verschiedenen Zauberfertigkeiten, die einerseits schützen und andererseits zerstören usw. Rüstungen sind hier zumindest am Anfang ggf zweitrangig; wobei auch eine verzauberte Rüstung als zusätzlicher Schutz nicht zu verachten sind.
Insgesamt gibt es keine allgemeingültige Vorgehensweise; ich selbst bin einen ziemlichen Mischweg gegangen, der gleichsam zum Ziel führte. Ich habe mich, wie gesagt auf schwere Rüstungen und zweihändigen Waffen gestürzt, dabei aber erst einmal nur auf Schwerter. Dann habe ich geschmiedet und verzaubert, um die Werte dieser Gegenstände zu erhöhen, habe aber die Levelaufstiege auch immer mal wieder dazu genutzt, das Schloßknacken, Schleichen und Schleißen zu verbessern. Je nachdem, welcher Perk vll grade hilfreich und erreichbar war. How-to's gibt es hierzu aber mittlerweile zuhauf im Netz.

Die einzelnen Fähigkeiten im Überblick:
- Schmiedekunst
- Verzauberung
- Alchemie
- Schwere Rüstung
- Leichte Rüstung
- zweihändige Waffen
- einhändige Waffen
- Blocken
- Schießkunst
- Schleichen
- Schloßknacken
- Taschendiebstahl
- Redekunst
- Zerstörung
- Illusion
- Wiederherstellung
- Beschwörung
- Veränderung

Sound:
Auch hier geht es meisterlich zu Sache. Nicht nur die Musik ist herausragend und wieder von Jeremy Soule komponiert (der auch Morrowind und Oblivion, sowie Dungeon Siege II und Guildwars vertonte), sondern auch seitens der Synchronisation wurde ganze Arbeit geleistet. Es wurden hochrangige Sprecher verpflichtet, die einen das gesamte Spiel hindurch begleiten. So sprechen u.a.:

Bernd Vollbrecht (u. a. Brad Pitt und Antonio Banderas)
Marion von Stengel (u. a. Angelina Jolie und Pamela Anderson)
Wolfgang Jürgen (u. a. Charlton Heston und Dennis Quaid)
Joseline Gassen (u. a. Bette Midler und Ellen Barkin)
Detlef Bierstedt (u. a. George Clooney und Stan Smith aus American Dad)

Wie ich gelesen habe, soll die englischsprachige Fassung deutlich mehr Synchronsprecher haben; in der deutschen Version ist es zwar so, daß die engagierten Sprecher sehr viele Personen sprechen und einem das natürlich auffällt, mich persönlich hat das aber überhaupt nicht gestört. Das fand ich in Oblivion schlimmer, als man bspw. bei einem Händler erst mit der Tochter spricht und ein paar Sekunden später mit der Mutter und beide exakt gleich sprachen.

Davon abgesehen ist der Sound absolute Spitzenklasse. Alle Umgebungsgeräusche, Stimmen, Tiersounds usw. klingen absolut echt und ziehen den Spieler ruckzuck rein in die Welt. Auch das leicht nervige Geräusch beim Gehen aus Oblivion ist weg; und man nimmt deutlich wahr, wenn man Stiefel anhat, die laut Liste lautlos sind ;-)

Sonstiges:
Skyrim präsentiert sich designtechnisch schlichter und erwachsener als noch Oblivion. Es ist düsterer und nicht ganz so farbenprächtig. Schließlich bewegen wir uns in Himmelsrand (also quasi in "Skandinavien") bei den Nord. Hier fällt eher Schnee als Regen und kommt die Sonne nicht oft durch die Wolkendecke.
Die Menüs sind klar gestaltet und strukturiert; in Oblivion war mir das alles zu verkritzelt und zu klein und zu umständlich und zu sehr auf Comic getrimmt. Das ganze orientiert sich stark am Jugendstil bzw. einer Art Mischung aus Jugendstil und nordisch-keltischem Stil.
Was mich aber insgesamt etwas gestört hat ist, daß man, egal wohin man kommt, scheinbar nur auf Ruinen trifft. Skyrim ist im Großen und Ganzen kaputt. Und es hat sich seit dem, was zuletzt passiert ist, niemand die Mühe gemacht, aufzuräumen. Freilich tobt hier auch grade ein Krieg, sodaß der eine oder andere Stein verrückt wird, aber ganz so desaströs hätten die Entwickler die Welt nicht unbedingt erschaffen müssen.
Es ist aber nicht so, daß man nur durch Trümmer wandert; genügend Orte sind völlig heil und intakt und entzücken durch ihre teilweise schlichte und manchmal auch opulente Schönheit; als Beispiele dienen hier Einsamkeit, Rifton und auch Weißlauf.

Fazit:
The Elder Scrolls V: Skyrim ist ein herausragendes Rollenspiel. Man hat sich gegenüber dem direkten Vorgänger wieder auf alte Tugenden besonnen und ein in sich sehr stimmiges Spiel geschaffen, das durch seinen enormen Umfang und Detailreichtum zu begeistern weiß.
Bugs aus den Anfängen wurden größtenteils, wenn auch nicht vollständig, beseitigt und die Spielbarkeit deutlich erhöht.
Durch die einzelnen, vielfältigen Charakterklassen und den besagten enormen Umfang ist die Wieder- und Weiterspielbarkeit sehr groß. Gerade die Tatsache, daß man quasi unendlich lange spielen kann, mag für den einen oder anderen einen besinderen Reiz bilden.

Bleibt abschließend zu sagen, daß ich hoffe, den Kern des Spiels einigermaßen detailliert und objektiv dargestellt zu haben und dem geneigten Spieler vielleicht eine Hilfe war. Bis zum nächsten Mal: frohes Leveln!! :-)

Pro und Contra zusammenfassend:

+ Riesige Spielwelt
+ Extrem lange Spielzeit
+ Sehr viele Orte zu entdecken
+ Hunderte von Questen
+ Extrem viele Waffen, Rüstungen und Gegenstände
+ Herausragender Sound und Soundtrack
+ Tolle Grafik und sehr hoher Detailreichtum
+ Hohe Wieder- und Weiterspielbarkeit
+ Durchdachtes Design und Steuerung
+ Hervorragende Synchronisation

- Ladezeiten
- noch immer vereinzelte Bugs / Questbugs
- noch immer ab und an Freezes und Abstürze
- gelegentliches Ruckeln
- ggf. Hybridcharakter
- ggf. andersartiges Leveln, bzw. kein EP für Questabschluß und Gegnervernichtung
- es dauert bestimmt lange bis zum Nachfolger ;-)

PS:
etwaige Rechtschreibfehler, grammatikalische Ausrutscher oder vergessene Wörter bitte ich zu entschuldigen... das war ein langer Text und ich habe keinen Lektor ;-)
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75 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frech, frecher, Bethesda, 7. Dezember 2011
Von 
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Edit: Da der Patch die Laggs doch in den Griff bekommen hat, muss ich dem Spiel natürlich eine höhere Punktzahl geben. 5 Sterne ist es trotz der beachtlichen Spielzeit jedoch nicht mehr wert, einfach aus Prinzip, weil wir solange drauf warten mussten und das Spiel immernoch gerne mal einfreezt.

Als erstes muss man sagen - Das Spiel ist an sich wohl das beste, was die PS3 seit langem zu bieten hat. Atmopshäre, Umfang, Spielspaß alles Sachen, die bei Skyrim wirklich 1A sind... Wären da nicht die ganzen Bugs, ganz besonders der Speicherbug... Mein Savegame ist mittlerweile 12 MB groß und es wird schon nach kurzer Spielzeit unspielbar. Des Weiteren hatte ich schon mehrere Questbugs, der letzte hat mich dazu veranlasst, das Spiel erstmal nicht mehr zu spielen.

Sowas ist ärgerlich und darf nicht passieren, nach einer so langen Entwicklungszeit. Und man kann uns nicht erzählen, dass das Problem des Speicherbugs nicht bekannt war, es ging einzig und allein darum, das bescheurte Datum 11.11.11 einzuhalten, ganz egal, ob das Spiel fehlerfrei ist oder nicht.

Sofern die gravierenden Bugs verschwunden sind und es wieder ohne Probleme spielbar ist, bekommt das Game 5 Sterne...
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134 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch, fantastisch, gigantisch - Ein absolutes RPG-Paradies, 11. November 2011
Von 
Chaz0r - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Mit der Elder Scrolls Reihe hat Bethesda eine Serie entwickelt, die im Bereich Rollenspiel wohl die Manifestation des Begriffs "Freiheit" ist. Wärend Arena noch recht unbekannt war und Daggerfall in erster Linie von Fans des ersten Teils gespielt wurde, kam die Serie erst durch Morrowind größer raus. Die Möglichkeiten waren schier grenzenlos. Mit Oblivion kam dann ein (meiner Meinung nach und den Wertungen nach zu urteilen der Meinung vieler Magazine nach auch) noch besserer Nachfolger heraus. Grafisch zu der Zeit das Beste vom Besten, Weltdesign insgesammt sehr gelungen, eine bessere Hauptgeschichte als im Vorgänger, narrativ hochrangige Nebenquests, wovon es unzählige gab. Aber es war nicht alles perfekt. Die Mainstory war nett, hat auch Spaß gemacht, war aber kein Vergleich von z.B. zahlreichen Biowaretiteln. So schön die Welt auch war, oft wirkte Sie, inklusive zahlreicher Dungeons und Inneneinrichtungen, sehr generiert. An vielen Stellen fehlte die Liebe zum Detail. Und zur katastrophalen Lokalisierung im Bereich Items braucht man wohl nichts sagen. Dennoch hatte Bethesda trotz dieser Problem das wohl auf gesamte Sicht epischte und umfangreichste Rollenspiel dieser Zeit geschaffen.
Mit Skyrim kommt nun der Nachfolger. Die Erwartungen sind verdammt hoch. Kann das Spiel diesen gerecht werden? Für die, die nicht alles lesen wollen: Aber sowas von!

Die Story:
Bisher gefällt mir die Story besser als im Vorgänger. Serientypisch beginnt ihr als ein Gefangener, welcher hingerichtet werden soll. Blöderweise sorgt ein Drache für ordentlich Chaos. Kurze Zeit später erfahrt ihr, dass ihr ein Drachenblut seit und versucht herauszufinden wieso die Drachen zurück sind.
Erzählerisch ist das Ganze Serientypisch ohne große Zwischensequenzen oder derartiges aufgebaut. So wirkt das Ganze gehörig anders als z.B. in Biowaretiteln. Ihr erlebt die Geschichte eher realistisch und nicht so filmreif. Dadurch wird der "Ich bin der King dieser epischen Geschichte"-Faktor nicht so stark erreicht. Das macht aber nichts, wie ich finde, denn die Elder Scrolls Serie steht eben für eine eher realistische Erzählung und hat so einen ganz anderen, meiner Meinung nach aber sehr guten flair. Und die Momente, wo gegen Drachen gekämpft wird, sind schon ziemlich episch.
Allerdings sei auch gesagt, dass Skyrim eine andere Art von Geschichte erzählt und das hat Bethesda meiner Meinung nach bisher ungeschlagen hinbekommen. Das war in Morrowind so, das war in Oblivion so, Züge (nicht ganz so stark) gab es auch in Fallout 3 und in Skyrim ist es auch wieder da. Hier wird neben der Hauptquest die Geschichte von Himmelsrand erzähl, wenn man sich darauf einlässt. Es gibt unglaublich viele Bücher im Spiel, die man lesen kann und zahlreiche erzählen von den Gegebenheiten der Spielwelt. Nebenquests, Notizen und Gespräche tun das genau so. So beginnt man nach und nach einen ganz großen Teil der Geschichte durch all diese Kleinigkeiten und Zusammenhänge zu erkennen. Sogar Kochbücher tun dies. Man begegnet auf einem Weg vielleicht jemanden, der Kräuter sammelt, weil er genau so ein guter Koch werden will, wie ein Meisterkoch, der ein bestimmtes Buch geschrieben hat. Dieses Buch kann man hin und wieder in Gebäuden auch finden und lesen. Die Rezepte klären dann über Flora und Fauna der Welt auf. Natürlich gibt es auch rein geschichtliche Bücher, die das Ganze verstärkt machen, aber selbst solche Kleinigkeiten tragen ihren Teil zur gesamten Geschichte der Welt bei!

Quests:
Die Quests sind Serientypisch verdammt gut designed! Neben der Hauptquest gibt es wieder unzählige Gildenquests für zahlreiche Gilden zu erledigen, von den Einwohnern gibt es oft welche, und und und! Questtechnisch habt ihr genug zu tun! Allerdings kommt hier auch noch eine Neuerung vor: Es gibt zufällig generierte Quests, welchen ihr über all immer wieder begegnen könnt. Der Ablauf ist dann RPG-Typisch. Töte was, oder sammle was. Das erreicht nicht ganz das Niveau der nicht zufällig generierten Quests, aber ist alles andere als schlecht. Das liegt daran, dass die Gründe, wieso ihr etwas bestimmtes tötet oder sammelt immer spontan an bestimmten Orten in bestimmter Situationen (ein wenig wie Events)euch quasi vor die die Füße geworfen werden. Somit haben diese Quests nicht ganz das Niveau sämtlicher anderer Quests des Spiels, aber sind dennoch so gut gemacht, dass es über dem Standard zahlreicher anderer Nebenquests aus anderen Rollenspielen ist.

Sound:
Episch! Der Sound erinnerte mich in vielen Bereichen oft ein wenig an Morrowind, was mir sehr gut gefällt. Aber es gibt auch einige epische Aufnahmen, die eingespielt werden, wenn man beispielsweise gegen einen Drachen kämpft. Musikalisch also verdammt gelungen.
Ein Problem bei Oblivion war es noch, dass es nur recht wenige Sprecher gab, sodass sich die Stimmen der Charaktere oft wiederholten. Das tritt hier nicht mehr auf. Hier wurden zahlreiche Sprecher engagiert, die alle auch einen sehr guten Job machen. Schön!

Grafik:
Oblivion war damals eine Grafikbombe. Jedem, der das Spiel zum ersten Mal spielte, sind wohl die Augen aus dem Kopf gefallen, als man die Kanalisation verlassen hat.
Skyrim ist keine solche Grafikreferenz, aber sieht dennoch verdammt gut aus und damit meine ich wirklich verdammt gut!
Die Texturen sind oft erste Sahne. Leider wirken einige auch etwas verwaschen, wenn man direkt davorsteht. Ein Manko bei Oblivion waren zudem die Charaktergesichter, welche irgendwie sehr unnatürlich aussahen. Skyrim macht dies wesentlich besser. Die Gesichter der Rassen unterscheiden sich deutlich von den puppenartig wirkenden Gesichtern aus Oblivion. Hier wurde deutlich Wert auf realistische Gesichter gelegt. Stilistisch gehen die Gesichter, wie ich finde, etwas in Richtung Morrowind, was mir persönlich verdammt gut gefällt!
Manchmal fallen auch Objekte auf, welche in nicht allzu weiter entfernung aufploppen. In den Städten müssen zahlreiche NPCs und Objekte geladen werden, was zu gelegentlichen Rucklern führt, welche aber meiner Meinung nach nicht störend sind. Allzu oft kommen sie nicht vor.
Grafisch ist Skyrim also meiner Meinung nach ganz weit oben, auch wenn der "Holy Shit!!!!"-Moment aus Oblivion nicht erreicht wird. Das macht aber nichts, der Stil gefällt, die Grafik gefällt, passt!
Auch hat Bethesda es erstmals geschafft brauchbare Animationen zu entwickeln. Manche wirken immernoch ein kleinen Tick hälzern, aber das ist so selten, dass es nicht stört. Bei diesen Animationen macht es sogar Spaß in der Third-Person-Sicht zu spielen, was mir auf Grund der Animationsprobleme in Morrowind und Oblivion gar nicht gefallen hat.

Weltdesign:
Bei Oblivion war hier eben das Problem, dass vieles sehr generiert wirkte. Das betraf viele Teile der Welt, viele Dungeons und viele Häuser von innen.
Skyrim macht hier absolut alles besser. Im Weltdesign wurde so wahnsinnig viel Liebe gesteckt! Herbstliche Wälder, Savannenartige Ebenen, schneebedeckte Berge - die Welt bietet viele unterschiedliche Gebiete. Ansonsten ist es schwer Worte hierzu zu verlieren. Es ist einfach unglaublich gelungen, das muss man selbst gesehen haben. Die Dungeons sind sehr liebevoll gestaltet, bei den Häusern könnte man meinen, man hätte einen "Mittelalter-Einrichter" beauftragt um das beste rauszuholen. Hier ist absolut alles erstklassig.
Die Weitsicht ist wieder gigantisch. Alles trägt eben zu der insgesammt sehr, sehr guten Optik bei.
Wärend die Tagesabläufe in Oblivion noch etwas aufgesettz wirkten, wirken die von Skyrim unglaublich natürlich. Die zufälligen Gespräche zwischen den Einwohnern dieses Landes sind umfangreicher, Fassettenreicher und wirken auch hier nicht so aufgesetzt. Läden haben meist zwischen 8 und 20:00 geöffnet und zu dieser Zeit sind auch viele Leute am Arbeiten, wärend es Abends insgesammt etwas Stiller zugeht. Bethesda hat hier meiner Meinung nach das zur Zeit beste Tagesablauf-System gebastelt!
Auch wenn die Grafik, also Texturen, Models sehr gut sind, konnten sie eben nicht diesen "WOW!"-Effekt ausrufen, den Oblivion damals hatte. Skyrim kompensiert das durch das erstklassige Worlddesign maßlos und sorgt hier für verdammt viele "WOW!"-Momente!
Die RadiantAI, welche nicht nur für unendlich viele Quests sorgt, sorgt für die neuen Tagesabläufe und auch sonstige Verhalten zwischen Monstern, Tieren und Einwohnern von Himmelsrand. Auch das Verhalten der Kreaturen wurde stark optimiert. Ich erinnere mich an den Moment, wo einige Riesen ihre Mammutherde über die Savanne getrieben haben und durch einen Drachen das totale Chaos ausgebrochen ist. So lebendig wirkte noch keine "Kreaturenwelt" in einem Rollenspiel.
Auch sollte man erwähnen, dass Bethesda endlich etwas eingebaut hat, was es seit Morrowind nur durch Mods gab. Es gibt Kinder! Das ist insgesammt nur eine kleine Neuerung, aber eine wichtige, denn sie ist ein Teil, der die Welt in Skyrim noch lebendiger macht.

Gameplay:
Hier ist fast alles wie gehabt. Die Möglichkeiten sind endlos. Alles ausrauben? Klar! Söldner spielen? Sicher! Massenmörder spielen? Jop! Gilden beitreten? Natürlich! Alchemist werden? Auch! Schmieden und Erze abbauen? Klar! Jagen gehen? Sowieso! Und das alles kombiniert mit zahlreichsten Spielweisen.
Bethesda hat in Skyrim auch die Klassen gestrichen. Das finde ich persönlich gut, denn so hat man noch mehr das Gefühl genau zu bestimmen was man in dieser Welt sein will!
Erstnalig kann man auch 2 Waffen gleichzeitig benutzen oder zwei Zauber gleichzeitig und diese kombinieren. Das funktioniert sehr gut und erweitert die sowieso schon endlosscheinenden Möglichkeiten um noch mehr Features.
Auch kann man sogenannte Drachenschreie ausführen, welche besonders starke Zauber sind, die kein Mana kosten und man nach und nach lernt.
Schnellreisen ist wieder vorhanden. Jedem Serienneueinsteiger sei gesagt: Benutzt es so wenig wie möglich. Ihr lauft dann durch die gigantische Welt vielleicht mal ein wenig, aber bei diesen Laufwegen gibt es einfach unfassbar viel zu entdecken.

Sonstiges:
Bei einem solchen, gigantischen Spiel, schleichen sich oft Bugs ein, was wahrscheinlich auch kaum zu vermeiden ist. Hier hat Bethesda gute Arbeit geleistet. Mir sind bisher keine störenden Bugs aufgefallen. Einzige "Fehler" war ein Besen, welcher mitten in der Pampa in der Luft schwebte. Auch das Lokalisierungsdebakel des Vorgängers wurde besser gemacht. Hier gibt es dieses Mal auch nichts zu meckern.
Zu den Drachen sei auch noch etwas gesagt: Es kann immer passieren, dass auch ein Drache angreift. Hört ihr ein Gebrüll, haltet lieber Ausschau nach oben. Die Kämpfe gegen die Drachen sind sehr Abwechslungsreich. Das liegt daran, dass viele Aktionen zufällig sind. Diese Viecher sind also oft sehr unberechenbar. Ein ziemlich cooles Feature also, zumal die Viecher verdammt gut designed sind!

Fazit:
Ich könnte hier noch so viel mehr schreiben, aber das lass ich direkt mal. Warum? Damit ihr das Spiel selbst erleben könnt, denn das sollte man. Skyrim bietet so unfassbar viel, ist so gigantisch, so episch, das muss man einfach gespielt haben. Oblivion war, trotz seiner Macken, für mich das beste Rollenspiel auf gesamte Sicht. Skyrim konnte diesen Platz nun einnehmen. Klare Kaufempfehlung!
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145 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das beste Spiel des Jahres, aber die PS3 Version hat einen riesigen Fehler!, 20. November 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Zunächst einmal muss ich hinzufügen, dass "The Elder Scrolls" eine meiner Lieblingspielereihen ist. Ich habe mir das Spiel einen Tag vor Release gekauft und natürlich erstmal das ganze Wochenende durchgezockt. Mitlerweile habe ich alle Gilden-, Bürgerkriegs- und die Hauptquests erledigt. Daher kann ich nun mal ein bisschen zum Spiel selbst sagen, bevor ich dann auf ein Problem eingehe, welches nur bei der PS3-Version vorherrscht.

Das Spiel ist kurz gesagt ein wahnsinnig großes Rollenspiel und wohl auch das beste Rollenspiel der letzten Jahre. Die Welt ist sehr schön dargestellt, die Grafik ist gut und auch die NPCs interagieren glaubwürdig mit dem Spielercharakter, aber auch mit ihrer Umwelt. Der Schwierigkeitsgrad ist anpassbar für jeden Spielertyp, sei es ein Hardcorezocker oder ein Gelegenheitsgenießer. Daher ist das Spiel sogesehen ein Muss für jeden Rollenspieler und eigentlich auch für alle, die vielleicht sonst nicht so viel von Rollenspielen halten und sich mal in eine der tollsten virtuellen Welten fallen lassen wollen.

Die Quests sind sehr abwechslungsreich und selbst wenn man die Hauptquest beendet hat, gibt es noch genug zu tun. Eigentlich ist für jeden was dabei. Für den leisen Schleicher bis hin zum pöbelnden Raufbold kann man alles in dieser Welt darstellen. Selten habe ich ein Spiel gesehen, bei dem man sofort sieht, dass die Entwickler sehr detailverliebt waren und sich viel mühe gegeben haben. Dieses Spiel ist also ein Meisterwerk in so ziemlich alles belangen.

Negativ gibt es allerdings auch ein paar Dinge anzumerken. Das Charaktermenü ist in einer Liste dargestellt und das würde ich mal als suboptimal bezeichnen. Gerade später im Spielverlauf, wenn man schon viele Gegenstände gefunden und gesammelt hat, stört das Menü doch sehr. (Für die PC-Version gibt es hier allerdings schon einen Mod, der das Design des Menüs verbessert).

Nun komme ich aber zum größten Problem. Dieses Problem hat scheinbar nur die PS3-Version. Wenn man das Spiel längere Zeit gespielt hat und ein Spielstand eine Größe von über 5MB erreicht wird das Spiel immer ruckeliger. Mein Spielstand ist mitlerweile bei 14 MB und ich kann diesen überhaupt nicht mehr spielen. Nach etwa 15 Minuten bleibt das Spiel stehen und wenn dies nicht geschieht ist es zumindest so ruckelig, dass das Spiel unspielbar wird. Dieses Problem scheinen viele PS3 Benuter zu haben und ist kein Einzelfall. Bisher gibt es noch keinen Patch und ob dieser wirklich kommen wird und wie gut oder schlecht das Problem behoben werden kann, lässt sich noch nicht feststellen. Deshalb muss ich leider jedem empfehlen sich die XBox oder PC Version des Spiels zu kaufen, da hier diese Fehler nicht auftauchen.

Abschließend kann man sagen, dass "The Elder Scrolls 5: Skyrim" das wohl beste Rollenspiel, wenn nicht sogar Spiel des Jahres ist, aber das PS3-Spieler schnell der Freude am Spiel beraubt werden, weil es nach einer gewissen Spielzeit einfach nicht mehr spielbar ist. Dies sollte man bei einem Kauf auf jeden Fall berücksichtigen. Man kann im Moment nur hoffen, dass bald ein Patch kommt, der die Fehler beheben kann, ansonsten muss man wohl tatsächlich auf eine andere Plattform zurückgreifen. Wer also das Spiel noch nicht für die PS3 gekauft hat, sollte sich überlegen eine andere Plattform zu benutzen, falls die Möglichkeit besteht. Für alle anderen und auch für mich ist die Divise, warten auf den nächsten, hoffentlich guten, Patch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Sch(r)ei(e)n - mehr sein! ;), 2. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
PRO:

1.) wer schon immer OBLIVION mit dem schieren Umfang von MORROWIND sich gewünscht hat, -
der kommt noch nicht mal nah dran - bin mittlerweile bei ÜBER 150 STUNDEN und die Hauptquest noch nicht mal richtig angefangen!!!

2.) WELCHE Hauptquest ??? Man hat das Gefühl, dass man hier MINDESTENS 10 VERSCHIEDENE Storylines hat - GLEICHZEITIG!

3.) NOCH TOLLERE Musik, Grafik, Gameplay, Story, Intrigen, Möglichkeiten - Mann Mann Mann (oder auch Frau!) ;)

4.) Man möchte oft einfach dastehen und die Tag-Nacht oder Wetter und Musikwechseln anschauen und lauschen. Herrlich!

5.) Unterschiedliche Klimazonen, Storylines besser und klarer miteinander kombiniert keine zu starken Gegner.

6.) Schwierigkeit pausenlos wählbar. Generell bereits im Hauptspiel mehr Umfang und Möglichkeiten als bei allen Spielen der Reieh davor inkl. Erweiterungen. War schon Vampir, bin derzeit Werwolf auf Abruf (mittels verzaubertem Hircine-Ring) habe einen sprechenden Hund als Pet zweckentfremdet und bin mit einem verschlagen-zwilichtigen Kampf-Priester und einer scniecken Klingen-Agentin gegen Drachen, Thalmore-Elfen, Banditen, Piraten, Vampiren, Rebellen und Kaiserarmee unterwegs - also wenn DAS kein Ding ist... ! ;)

HOLLYWOOD kann einpacken!

CONTRA:

1.) vor dem Update-Patch Textur-Blitzer

2.) nach dem Update-Patch kommt man ewig nicht ins Inventar / Karte rein - das Spiel lädt und lädt und ....

3.) Meine PS ist daher schon öfter "eingefroren" - und ich meine es liegt NICHT an bösem Frostzauber oder nordischem Skyrim-Klima! ;)

4.) Wachen kommen auch wenn man sie oder Bürger im Kampf gegen z.B. Drachen oder Banditen zufällig mal streift - nur weil die Deppen sich immer dazwischen preschen müssen.

5.) auch wenn man z.B. wo einbrechen will oder was stibitzt - kommen Wachen und wollen Böses - auch wenn keine Sau vorher auch nur in der Nähe war - habe die da überall Kameras oder was? ;)))

FAZIT: Auch wenn das mittlerweile 5-te Spiel aus dem THE ELDER SCROLLS UNiversum nicht perfekt ist -
Ihr wisst trotzdem schon, was am 7 Juni ansteht gell? ;) -

... - um es mit den Worten von BARNEY STINSON auszudrücken: - LEGEN... wartet mal - DARY (Edition) !!! ;)))
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fazit eines nicht RPG-Fans, 11. November 2011
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Ich bin kein großer RPG-Fan. Abgesehen von Oblivion und Fable 2 haben mich Games dieser Art nie wirklich interessiert, von daher fällt diese Bewertung recht neutral und unvoreingenommen aus. Da ich den Vorgänger durch Zufall gezockt und dann sogar durchgezockt habe und mir dieser echt gut gefiel, war der Kauf von Skyrim nur logisch. Deshalb hier mein kurzes Pro/Contra Fazit:

WAS MIR GEFÄLLT:
+das Auge isst bekanntlich mit, und was ich hier sehe gefällt mir persönlich richtig gut. Licht-Schatten-oder Wassereffekte sind toll geworden, was sich besonders in den Höhlen wiederspiegelt, das gleiche gilt für die Charaktermodelle oder die Rüstungen etc. Hinzu gesellt sich eine Weitsicht, die einfach Atemberaubend ist, zumal man quasi alles bereisen kann, was man in der Ferne sieht, und das ist ein schönes Gefühl.
+die Größe der Spielwelt ist wirklich enorm, also wirklich richtig groß. Einige Quests habe ich bereits erledigt und musste hier schon recht üppige Distanzen zurücklegen. Hin und wieder habe ich beim beschreiten dieser Wege auf die Karte gewechselt, um mal die Relation im Verhältnis zur gesamten Karte zu sehen und diese (für meinen Geschmack schon recht langen Wege) sind nichts im Vergleich zur vollständigen Karte. Es ist einfach schier unglaublich, welche Fläche man hier begehen kann und welche Zeit das ganze wohl in Anspruch nehmen wird.
+Das Umweltsystem ist klasse geworden. Regen, Sonne, Schnee, Stürme, Tiere, hier mal eine Hütte, da ein kleines Dörfchen oder ein Bach. Die gesamte Umwelt ist klasse und wirkt stets authentisch und auch charmant, zumal selbst in den Städten immer etwas los ist und die Leute zb. einfach an der Ecke quatschen oder aber ihren Tätigkeiten nachgehen. Ich habe wirklich immer das Gefühl in einer lebendigen Welt unterwegs zu sein.
+Der Wechsel von der Ego-zur 3rd-Person-Ansicht ist zu jeder Zeit möglich
+das gleiche gilt für den Schwierigkeitsgrad (5 Stück gibt es)
+Waffen nutzen sich nicht ab, was mir persönlich sehr gefällt
+es gibt quasi endlose Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Von Waffen schmieden bis hin zu Leute bestehlen, einzubrechen etc. pp. ist hier alles möglich. Und es würde definitiv zu viel Text beanspruchen all das aufzuzählen.
+toller Charaktereditior, welcher für meinen Geschmack recht umfangreich ausfällt. Hier zieht sich die Palette von der Lippengröße bis hin zu Gesichtsnarben.
+Schnellreisefunktion gibt es auch (bereits besuchte Orte versteht sich)
+der Sound ist diesmal wirklich gut geworden, allen voran die Syncronisation. Diese kann sich wirklich hören lassen und klingt nicht mehr so verkorkst wie bei Oblivion. Die Sprecher wirken auch recht professionell (zb. die Syncro von Sentinel Prime)
+lange, lange, lange Spielzeit
+die faltbare Karte welche beiligt ist wirklich schick geworden, vor allem der Stoff macht das ganze recht hochwertig. Auch wenn ich eigentlich nicht viel Wert auf solchen Schnick-Schnack lege, ist es dennoch schön das man sich hier ein wenig Mühe gegeben hat.

WAS MIR WENIGER GEFÄLLT:
-gerade zu Beginn habe ich mich stellenweise echt allein gelassen bzw. überfordert gefühlt. Man kann nach dem Intro sofort hingehen wo man möchte und ich wusste Anfangs gar nicht so recht was ich überhaupt machen soll. Ich mein klar gibt es Questhinweise usw. aber dennoch hat mich diese Größe fast erschlagen. Ich mein man geht 10 Meter geradeaus und auf einmal ist der Typ mit dem man eben noch unterwegs war, weg, weil man sich plötzlich verlaufen hat...wahnsinn.
-der Kompass am oberen Bildschirmrand ist für meine Begriffe stellenweise recht unübersichtlich, wenn da gefühlte 20 Zeichen auf einmal angezeigt werden
-die Story greift einfach nicht und Bezug zu den Personen wird auch keiner aufgebaut. Die Leute labern meistens nur etwas über die Geschichte des Ortes und verteilen Aufgaben, danach sieht man diese nie wieder
-am meisten stört mich die "Schnellbelegung" der Waffen, denn die ist nicht sonderlich gut gelöst. Hier kann man im Inventar zb. eine Waffe als Favourit markieren und diese Favouriten dann im Kampf auswählen, indem man das Steuerkreuz nach Oben drückt und durch eine Liste führt. Leider unterbricht das Spiel hier immer wenn man auf diese Weise eine Waffe wechselt. Es ist für meinen Geschmack viel zu umständlich eine Waffe über diese Funktion auszuwählen, denn wenn man irgendwann zb. 5 Waffen, 5 Tränke und auch noch einige Zauber in der Favouritenliste hat und diese in einem Kampf anwenden möchte, dauert es erst einmal eine ganze Weile bis man mit Diesem fortfahren kann - das nimmt den Kämpfen unnötig viel Dynamik, denn man kann lediglich zwei Waffen als Schnellwahlfunktion auf das Steuerkreuz legen.
-ich finde man kann recht wenig im Inventar mit sich führen, was schade ist, denn ist man einmal in Sammellaune muss man auch schon wieder aussortieren. Keine Ahnung ob man das noch aufleveln kann.
-stellenweise ist mir die Spielwelt einfach zu groß, besonders wenn man Orte besuchen muss an denen man noch nie war, und diese dann natürlich am gefühlten anderen Ende der Karte liegen - das ist aber meckern auf höchstem Niveau.
-hin und wieder lädt das Game nach, was neben später auftauchenden Texturen in der Ferne auch hin und wieder ein leichtes stocken zur Folge hat, was aber bei dieser Größe meist zu verschmerzen ist.
-leider sind manche Figuren mit dem gleichen Sprecher besetzt, was ja im Prinzip nicht sonderlich stören würde, wenn diese Figuren sich nicht im selben Gespräch befinden würden und das ganze dann einfach mal total beknackt wirkt.
-das Aufleveln (wie zb. die Schmiedekunst der verschiedenen Rassen usw. usw.) war für mich zu Beginn absolut unübersichtlich, hier fehlte mir wieder ein wenig die Hilfe vom Spiel
-selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad (ja...na und, den hab ich halt auch mal ausprobiert^^) gibt es Gegner die einen super schnell platt machen. Bei diesem Spiel ist also auf jeden Fall Geduld gefragt, bezüglich Charakter aufleveln und eine Stelle gegebenenfalls dann noch einmal probieren.
-wenn man nicht regelmäßig speichert (empfiehlt sich trotz Autospeichern) kann das Spiel hin und wieder ganz schön frusten (wenn man zb. eine weite Strecke zurückgelegt hat und plötzlich das Zeitliche segnet und den ganzen Weg noch einmal laufen muss)

So, nun sind mittlerweile 20 Stunden um und mein Fazit sieht wie folgt aus.

FAZIT: Skyrim ist einfach immer noch riesengroß, echt umfangreich und ja, schlicht und ergreifend, erschlagend. Die Möglichkeiten sind schier endlos und langweilig wird das ganze so schnell nicht, wenn man denn ein Fan ist, so denke ich. Für mich zb., der bevorzugt Shooter oder ähnliches zockt, war Skyrim die ersten Stunden wirklich mal eine willkommende Abwechslung, denn das hier wirkt richtig gekonnt, so das es zumindest mich als nicht RPG-Fan trotz einiger Macken, total begeistert hat. Allerdings muss ich mittlerweile sagen, finde ich die Story überhaupt nicht spannend, die meisten Charaktere sind mir vollkommen egal, ja, mir fehlt einfach der Bezug zu den ganzen Figuren und dem Geschehen, denn hier baut sich nichts so richtig auf. Die Kämpfe gegen die Drachen finde ich persönlich super unspektakulär und das gilt mittlerweile übrigens auch für die Spielwelt an sich. Anfangs wirkte das ganze auf Grund der Größe echt beeindruckend, mittlerweile finde ich aber, sieht bis auf wenige Details irgendwie ein Ort aus wie der Andere, das gleiche gilt für die Wälder, das Flachland etc. Hier hätte die Hälfte der Karte auch gereicht, denn letztendlich ähnelt sich alles. Die "großen" Städte sind zudem zu 90% immer nur in langweiligem grau gehalten und es sind wohl auch ehr kleine Dörfer bzw. Burgen und keine Städte, ganz zu schweigen vom wenigen Detailreichtum (abgesehen vom Innern der Gebäude, die sind meist recht liebevoll gestaltet, hat das ganze hier recht wenig zu bieten). Hier fehlte mir auch dieses architektonische WOW-Gefühl bei solch einer riesen Spielwelt, denn die Kulissen sind bis auf zwei, drei Ausnahmen, nicht unbedingt spektakulär.

Fans dieses Genres werden sicher sowieso zugreifen und selbst nicht-Kenner können ruhig mal einen Blick riskieren und in diese Welt eintauchen, denn der Reiz was hinter dem nächsten Hügel liegt, ist zu Beginn echt groß ;-)
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130 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das geht so nicht..., 8. Dezember 2011
Von 
Kaimlu (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Skyrim hat mich jetzt die letzten Tage wirklich gefesselt,
denn selten hab ich so ein schönes Rollenspiel gesehen wie dieses.

Warum dann 1 Stern ?

Wie schon bekannt ist läuft ab einer bestimmten Speichergröße das Spiel nicht mehr.
Lags und Freezes im Sekundentakt ( bei mir ab einer Speichergröße von 6,5 MB ).
Und das kanns echt nicht sein.

Ich geh stark auf die 30 zu, und frage mich was die ganzen Hersteller noch vor 10 Jahren
gemacht hätten, wo diese Patcherei auf Konsolen noch nicht üblich war.
Wären wohl sofort Bankrott gegangen.

Und selbst heute, wo das ja sooooo große Mode ist halb fertige Spiele auf den Markt zu werfen,
( hatten wohl Angst nach Weihnachten kauft es keiner mehr ) warten viele Spieler schon über einen
Monat auf den Patch ( mir wird schon schlecht bei dem Wort ) der dieses behebt.

Würde ja gerne Himmelsrand erforschen statt hier schlechte Bewertungen abzugeben, aber stattdessen
werd ich in Zukunft genauer hinschauen bei Bethesda Spielen.
Denn ein Meisterwerk das ich zwar anspielen, aber nicht beenden darf kauf ich nicht mehr.
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60 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen absoluter Skyrim-fan dennoch nur ein Stern. warum? hier:, 1. Dezember 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Zuerst einmal: The Elder Scrolls V Skyrim ist wohl DAS beste Spiel.
Für mich ist es eine so unfassbare Mischung aus verschiedene Gameplay-möglichkeiten plus einer wahnsinnigen Atmosphäre.
Ich liebe dieses Spiel und ich kann grad nur über die PS3-version reden...
Jeder der über die 6 mb savefile-größe kommt wird dann merken warum dieses Spiel auf der
PS3 nicht zum Kaufen empfohlen werden kann.
-unfassbare lags
-questbugs die euch nicht erlauben werden die jeweilige quests zu beenden. usw. usf.
Es passiert irgendwann Jedem!
Ich dachte auch dass ich glücklicherweise "immun" bin vor dem lag-problem aber es trat bei mir dann irgendwann ab 6mb (savefilegröße)ein und es ist dann unspielbar.
Auch der neuste patch bringt keine Verbesserung- kauft es euch nicht auf PS3!!!
Schade um DAS BESTE SPIEL was ich je gespielt habe...
Ich fühle mioh meiner Vorfreude und meiner unfassbaren ersten Stunden des Spielspass beraubt denn ein Ende der Geschichte wird man auf der PS3 nicht erleben können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung Stunden schlucker!!! :-), 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) (Videospiel)
Habe mir dieses Spiel gebraucht bestellt und bin sehr überrascht. Ich habe skyrim schon mal bei Freunden gespielt und war sehr begeistert deswegen habe ich es mir auch gekauft, als ich es dann über längere Zeit spielte merkte ich wie groß und detailreich es ist!! Ehrlich großartig!
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The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition)
The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3, Standard-Edition) von Bethesda Softworks (ZeniMax) (PlayStation 3)
EUR 17,99
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