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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen InEx - Sterneneisen
Juhu - heute wurde es endlich geliefert, das neueste Werk von In Extremo. Ich packe gespannt aus. In der Hand halte ich eine Pappbox mit Plastikfenster, durch das die spezielle Sterneneisen-Flagge zu sehen ist. Dazu gibt es eine passende Gürtelschnalle, Aufkleber, Sprühschablone und Ansteck-Pin. Das sind mal andere Beilagen, auch wenn ich nicht wirklich was...
Veröffentlicht am 26. Februar 2011 von MademoiselleCourrier

versus
36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ernüchternd
Schwächer als all ihre Vorgängeralben, vorallem als Meisterwerke wie "Mein Rasend Herz" oder "Verehrt und Angespien".
Lyrisch wenig Tiefgang, sehr einfaches Reimschema, sehr Metal-/Rocklastig - näher am Mainstream.
Wird nach dem 4ten mal durchhören bereits etwas eintönig und langweilig. Die Lieder sind Ohrwürmer und an manchen...
Veröffentlicht am 3. März 2011 von A.L.


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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ernüchternd, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Sterneneisen (Audio CD)
Schwächer als all ihre Vorgängeralben, vorallem als Meisterwerke wie "Mein Rasend Herz" oder "Verehrt und Angespien".
Lyrisch wenig Tiefgang, sehr einfaches Reimschema, sehr Metal-/Rocklastig - näher am Mainstream.
Wird nach dem 4ten mal durchhören bereits etwas eintönig und langweilig. Die Lieder sind Ohrwürmer und an manchen Stellen meint man beinahe eine Verbindung zum Schlager heraushören zu können, speziell bei dem besonders schwachen "Viva La Vida".
Textlich sind so gut wie keine altertümlichen Passagen mehr zu finden und auch die mittelalterlichen Instrumente treten zunehmend weiter in den Hintergrund. Das hier so viel gelobte "Stalker" würde - meiner Meinung nach, eher zu Bands wie Rammstein oder den Böhsen Onkelz passen. Daher fällt (als großer In Extremo Fan) mein Fazit enttäuschend aus. Die CD wird wohl ziemlich schnell ins Regal wandern und - auf Grund mangelnden Liednachschubes, diese Band wohl nicht mehr so oft aus meinen Lautsprechern dröhnen :-(
Ich rate jedem sich selbst ein Bild davon zu machen, das Album ist nicht unbedingt schlecht. Wer Deutschrock mag oder mit mittelalterlichen Instrumenten nie viel anfangen konnte, dem wird "Sterneneisen" noch besser gefallen als der Vorgänger "Sängerkrieg". Eingefleischte In Extremo Fans werden aber enttäuscht und dann doch wieder zu den älteren Scheiben greifen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tiefflug, 7. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Sterneneisen (Audio CD)
Ich hatte mich eigentlich riesig auf das neue InEx-Album gefreut. Zwar bin ich von Haus aus Anhänger des Pagan/Folk Metal und höre nur noch selten etwas, was nicht Metal heißt, aber meiner Begeisterung für InEx tat dies keinen Abbruch. Daher lag "Sterneneisen" schon wenige Tage nach Erscheinen in meinen Händen. Und schon kam ein mulmiges Gefühl. Luftfahrt-Thematik im Mittelalterrock. Naja, warum nicht, InEx sagten ja bereits, sie wollten nicht ständig nur von Rittern singen. Das mulmige Gefühl wurde stärker, als ich im Booklet las, welche Instrumente gespielt werden: keine Cyster erwähnt, keine Schalmeien erwähnt, besonders meine geliebte Uilean Pipe vermisste ich. Man hat also abgespeckt. Naja, deswegen muss die CD ja nicht schlecht sein. Die kurze Spielzeit von 46 min wäre dann auch noch hinzunehmen, wenn die Qualität stimmt.
Bereits bei den ersten Klängen hört man eine stilistische Ähnlichkeit zu "Sängerkrieg". Find ich gut, zwar ist mein Lieblingsalbum "Mein Rasend Herz", aber Sängerkrieg darf sich mit "Sünder ohne Zügel" meinen zweiten Platz teilen. Aber schon im Opener wird die größte Schwäche des Albums deutlich: die Texte sind stellenweise schwach nie. Teils denkt man sich, die Strophen hätten nur den Sinn, sich irgendwie zu reimen. Vielleicht bin ich auch nur zu doof, um den Inhalt zu erschließen, aber ich vermute mehr, man hat sich hier weniger Mühe gegeben - auch wenn natürlich an anderen Stellen solide Arbeit geleistet wurde. Übrigens: abgesehen von einem altestnischen Text und den drei Worten "Viva la Vida" hat man die schöne Tradition des mehrsprachigen Gesanges zumindest für diesen Tonträger aufgegeben.
Wenn ich nun schon über den Text meckere, muss ich auch sehr lobend sagen: die Vortragsweise der Texte, sprich Michas Gesang, ist hervorragend. Ich denke, seine Sangeskünste sind hier so stark ausgefallen wie selten/nie zuvor. Sehr gute Arbeit!
Zur Musik: Man hört den neuen Schlagzeuger. Die Musik und besonders das Schlagzeug finde ich stellenweise metal-lastiger als vorangehendes Material. Andererseits klingen andere Partien ziemlich mainstream-orientiert, was InEx nun wirklich nicht nötig haben. Im Ganzen recht durchschnittlich für diese Band (wobei der In-Extremo-Durchschnitt immer noch weit über dem gewöhnlichen Durchschnitt liegt).
Mich beschleicht der Gedanke, In Extremo hätten Angst gehabt, länger als drei Jahre mit einem Nachfolger zu Sängerkrieg zu warten - uneingedenk, dass man in dieser Zeit eine Akustikplatte rausgebracht hat, einen Besetzungswechsel überstehen musste und ein eigenes Festival auf die Beine gestellt hat. Um dennoch ein neues Album rausbringen zu können, hat man teilweise wohl Kreativität gegen anspruchsarme Mainstream-Hörigkeit ersetzt. Ein halbes bis ganzes Jahr weitere Reifezeit hätte den Liedern (besonders den Texten!) vermutlich ganz gut getan. Oder man hätte noch ein, zwei Lieder mehr eingespielt, um wenigstens die 50 Minuten-Marke zu knacken.
Dennoch will ich keinen Fan davon abhalten, sich den Silberling zuzulegen! Das Album ist okay und ein Fan sollte es auf jeden Fall besitzen. Wer allerdings jetzt erst mit InEx anfangen will, sollte lieber Mein Rasend Herz, Sängerkrieg, Sünder ohne Zügel oder Verehrt und Angespien kaufen.
Highlights: Siehst du das Licht, Viva la Vida, Schau zum Mond, Hol die Sterne
Durchhänger: Stalker und besonders Gold hätte es nicht gebraucht
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ab aufs Altmetall, 19. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Sterneneisen (Audio CD)
Als ich vor Veröffentlichung des Albums das Video zu "Zigeunerskat" sah und erste Ausschnitte der anderen Lieder gehört hatte, befürchtete ich bereits schlimmstes. Die fertige Scheibe bestätigte den ersten Eindruck, ich habe sie möglichst schnell wieder vergessen. Nachdem man bei Live-Auftritten aber zwangsläufig zahlreiche Stücke daraus zu hören bekommt, muss man sich wohl oder übel damit auseinandersetzen - daher diese Rezension.

Warum gehört das Sterneneisen aufs Altmetall? Zwei Gründe. Der erste ist mein subjektiver Eindruck, dass es fast kein Stück gibt, das musikalisch ansatzweise mitzureißen vermag, war doch gerade das bisher eine große Stärke von In Extremo. Dass man sich vom Mittelalter abwendet und in Richtung "alternativ angehauchter Mainstream-Rock" geht - geschenkt. Wenn das Ergebnis aber dermaßen seichtes Gedudel ist sage ich: nein danke. Auch gesanglich geht das letzte Einhorn Irrwege, viel zu aufgesetzt kommt daher was einst authentisch wirkte.

Der zweite Grund wiegt noch schwerer: die Texte. "Reim dich oder ich fress dich" ist hier die Devise, die Bandbreite umfasst total Banane bis Fremdscham-induzierend. Beispiele sind mannigfaltig - einige Auszüge:

Sterneneisen Sterneneisen, wenn wir auf den Sternen reisen werden wir es gern beweisen, laut sind wir und nicht die Leisen. Gemeinsam wir am Himmel brennen, werden wir noch höher rennen. Wer sahnt ab die Sahne? Siehst du das Licht, es scheint nur für dich. Siehst du das Licht, es scheint auch für mich. Nun schau zum Mond, die Sehnsucht wird belohnt, was in uns wohnt hoch am Himmel thront.

Ich erwarte keine lyrischen Meisterleistungen, aber bei derartigem Müll rollen sich mir die Fußnägel auf. Sowas kann bei einer Band die zu mehr im Stande ist nur passieren, wenn zu ein paar inhaltlichen Ideen am Reißbrett Texte nach Schema F zusammengekloppt und sofort abgehakt wurden.

Den Gnadenschuss gibt der Platte schließlich "der Graf". Man hört ihn (und seine Band, die der adlige Unsympath stets im Hintergrund hält) derzeit in Funk und Fernsehen, Hausfrauen lieben ihn, er macht offenbar dick Kasse. Passt gut zu unserer neuen Ausrichtung, dachten sich InEx offenbar, und sahen zu ein Stück vom Kuchen abzubekommen.

Der Erfolg gibt ihnen recht, doch Stolz sein auf dieses Machwerk, so die einst glorreichen Sieben noch ihre sieben Sinne beieinander haben, werden sie nicht. Die schlechtestmögliche Bewertung haben sie sich jedenfalls verdient.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen InEx - Sterneneisen, 26. Februar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Juhu - heute wurde es endlich geliefert, das neueste Werk von In Extremo. Ich packe gespannt aus. In der Hand halte ich eine Pappbox mit Plastikfenster, durch das die spezielle Sterneneisen-Flagge zu sehen ist. Dazu gibt es eine passende Gürtelschnalle, Aufkleber, Sprühschablone und Ansteck-Pin. Das sind mal andere Beilagen, auch wenn ich nicht wirklich was damit anfangen kann.
Neben dem eigentlichen Album gibt es eine DVD mit einem Mitschnitt vom 15jährigen Jubiläums-Festival, aufgenommen in Erfurt, sowie ein kurzes Filmchen zur Entstehung von "Sterneneisen". Der Mitschnitt bietet eigentlich nicht wirklich was Besonderes. Die Band in üblicher Manier. Kleiner witziger Höhepunkt ist, als Micha bei "Ai vis lo lop" das Schlumpfenlied von Vater Abraham anstimmt ("Sagt mal, wo kommt ihr denn her?") und die Zuschauer auch prompt richtig darauf antworten. Sehr schön finde ich auch "Spielmann" mit nichts als Götz Alsmann am Klavier als Begleitung. Micha im Anzug - sehr schick. ;-)
Der Film ist an ein paar Stellen ganz witzig, aber so richtig zeigt er nicht wie das Album entstanden ist. Daher eher ernüchternd.
Das Booklet ist schön gemacht. Auch hier sieht man schon, dass es nicht mittelalterlich zugeht. Es erinnert eher an die Fotografien vergangener Zeiten in charmanten Braun- und Okkertönen, wo die Spielmänner plötzlich Flieger sind.

Nun aber zum eigentlichen Album. Ein anderer Rezensent schrieb, insgesamt klingt es nach Deutschrock mit Dudelsäcken im Hintergrund. Dem muss ich leider zustimmen. Es ist nicht wirklich schlecht deswegen, aber leider fehlt mir dadurch das Besondere, das die Band bisher ausmachte.
Bis auf den 7. Zauberspruch gibt es leider keinen einzigen mittelalterlichen Text, was von vornherein für mich sehr enttäuschend war. Jetzt meine Einschätzung zu den einzelnen Liedern.

Zigeunerskat:
Lässt mich an Spielmänner denken, die die Glieder recken und losziehen, um was zu erleben. Guter Auftakt und selbsterklärend, warum es als Single gewählt wurde. Super geeignet, um in InEx-Stimmung zu kommen. (5/5)

Gold:
Kracht ziemlich und musikalisch ein InEx-Volltreffer, aber textlich eher schwach. Es soll eine kleine Geschichte erzählt werden von Zweien, die nach Gold graben, doch der Eine hat vor, den Anderen zu beseitigen nach getaner Arbeit. Ich fühle mich am Ende des Liedes etwas hängen gelassen, denn irgendwie ist die Geschichte zu kurz geraten. Warum läuft es so ab und was macht der Mörder danach? Lässt mich irgendwie unbefriedigt zurück. (4/5)

Viva la vida:
Kommt nicht wie eine geballte Faust daher und wirkt deshalb etwas ruhiger, wenn es auch nicht wirklich langsam ist. Sticht hervor, da Micha wirklich total betrunken klingt, was mir ein amüsiertes Lächeln entlockt hat. Insgesamt aber nichts Besonderes. (3/5)

Siehst du das Licht:
Textlich fand ich dieses Stück sehr verwirrend. Was ist eine Herzlaterne? Welche Frucht entkernt sich? Wo ist der Zusammenhang zu Licht und Sternen. Der Refrain ist sehr melodiös. Er hat mich ein wenig berührt und melancholisch gemacht. (3/5)

Stalker:
Die Gitarren geben den Strophen einen marschähnlichen Touch. Im Refrain zieht die Geschwindigkeit an. Man sieht förmlich vor sich, wie Specki sich am Schlagzeug fast überschlägt bei diesem Tempo - großartig gemacht. Interessanter Text, der wohl keinen realen Hintergrund hat, wie ich in einem Zeitschrifteninterview gelesen habe. (4/5)

Hol die Sterne:
Ruhiger Titel, bei dem die Stimme des Schlager-Gruftis "Der Graf" sehr gut passt. Textlich und musikalisch sehr hoffnungsvoll gemacht. Ein Lied das einen zum Weitermachen anregen könnte, wenn man einfach nur alles hinschmeißen will.
Allerdings habe ich für mich großes Verwechslungspotenzial mit "Siehst du das Licht" festgestellt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die beiden Lieder ursprünglich mal eins waren. (4/5)

Sterneneisen:
Musikalisch in alter, geiler Manier. Macht Laune und regt zum Tanzen an. Es handelt von InEx selbst, die sich als ein magisches Metall, das vom Himmel gefallen ist, sehen. Irgendwie ist der Text ein wenig belanglos. Lediglich der orientalisch angehauchte Refrain und dass es so gut kracht, retten dieses Stück. Könnte mir vorstellen, dass es auf Konzerten hervorragend zum Mitgröhlen geeignet ist. Frei nach dem Motto: Laut sind wir, und nicht die Leisen. (3,5/5)

Zauberspruch No. VII:
Das mittelalterliche Trostpflaster auf dem Album. Eine langsame Nummer, die mit viel Herzschmerz vorgetragen wird. Balladentauglich und sehr intensiv, obwohl ich den Text nicht verstehe. Im Booklet wird angegeben, dass es ein Spruch gegen Neid und Missgunst ist. (5/5)

Auge um Auge:
Sehr ernster Text, in dem es um die Hinrichtung eines Mörders und dessen Gedanken geht. Leider sind die Worte nicht stark genug, um dem Thema gerecht zu werden und wirken vor der kraftvollen Musik etwas lapidar. Düstere Melodie, teils von Growls unterlegt. (4/5)

Schau zum Mond:
Sehr schöner Einstieg mit Sackpfeife als Zeichen für den Sonnenuntergang. Ein Unbekannter verwandelt sich Nacht für Nacht in einen Werwolf. Starke Musik, wie gewohnt. Textlich eines der besten Stücke auf dem Album. (5/5)

Unsichtbar:
Sehr schnelles, düsteres Stück, das durch die stark vordergründige Harfe sehr geheimnisvoll wirkt. Meiner Meinung nach ebenfalls ein guter Konzert-Kracher. Man fragt sich, wer der- oder diejenige ist, der / die den Spielmann nicht beachtet. Wird leider nicht aufgeklärt und man hängt abermals in der Luft. (5/5)

Ich vermiss dich:
Erinnert mich stark an "Singapur". Es ist ebenfalls eine Ballade und handelt von einer Trennung und wirkt insgesamt sehr traurig. Auch hier sind die Worte eher wacklig und keine besonders große Dichtkunst. (3,5/5)

Rechnen wir mal zusammen - ergibt solide 4 Sterne als Durchschnittsnote. Wenn ich noch die Extras und das schöne Artwork dazu rechne, sowie die DVD, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich der nackten Mathematik zu beugen und 4 Sterne zu geben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich dieses Album genau so häufig und gern hören werde wie die Anderen.
Hoffen wir, dass InEx nun sicher wieder landen. Und zwar in einer Bibliothek mit ein paar mittelalterlichen Texten, die sie dann verstärkt wieder in ihr Repertoir aufnehmen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch mitreißend und energiegeladen, 13. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Sterneneisen (Audio CD)
Ich habe hier nun das inzwischen zehnte In Extremo Album "Sterneneisen" vorliegen. Nach ihrem vorherigen Tonträger, auch bekannt als "Sängerkrieg", der mir übrigens sehr zusprach, war ich selbstverständlich gespannt, ob die Band es schaffen würde ihr musikalisch- und textliches Niveau dementsprechend konstant zu halten. Nunja, die Antwort ist ein erstklassiges Jein!

Die Musik selbst ist immer noch aller erste Sahne. Dynamisch, mitreißend und absolut einzigartig. Zwar fährt die Band hier nur noch zum Teil auf der ehemaligen Mittelalterschiene, doch dies war ja nach "Sängerkrieg" durchaus zu erwarten. Ich persönlich kann und will mich nicht festlegen welche Seite mir bei In Extremo mehr zusagt, da ich mir sowohl die moderne als auch die mittelalterliche Stilorientierung gerne zu Gehör führe. Musikalisch überzeugt die Band auch hier bei "Sterneneisen" noch voll und ganz.

Kritisieren muss man hier jedoch das verheerende und geradezu naive Songwriting. Die Lyrik zeugt nur so vor Einfallslosigkeit und Pfuscherei, daher sind die Reime in vielerlei Hinsicht auch sinnentleert, abgedroschen und einfach nur bescheuert. Bestes Beispiel hierfür wäre wohl der gleichnamige Song Sterneneisen. Hier ein kleiner Auszug: "Sterneneisen Sterneneisen, wenn wir auf den Sternen reisen werden wir es gern beweisen, laut sind wir und nicht die Leisen". Bei solchen, meines Erachtens nach, peinlichen textlichen Ausrutschern kann ich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Die Lyrik hier ist wohl das beste Argument warum die CD keine volle Punktzahl bekommt. Ich persönlich höre mir das Album dennoch gerne an, da es sich gut für lockere Abende als Hintergrundmusik anbietet. Die Musik ist nach wie vor erstklassig, daher sind die vier Sterne durchaus berechtigt.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen es rockt!, 25. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also auch ich habe die CD gestern schon bekommen, danke schön Amazon.
Beim ersten durchhören dachte oha das ist aber mal rockig. Was mit Sängerkrieg anfing geht jetzt in Sterneneisen weiter. Rockig und schneller als gewohnt. Wird einigen nicht gefallen, aber ich stehe Veränderungen positiv offen.
Die ersten Lieder waren zu Beginn nicht mein Fall und ich dachte schon da kommt nichts mehr was mir gefällt, aber puste Kuchen. Lied 5. Stalker Gefiehl mir gleich zu Anfang, ein modernes Thema und auch das Lied Nummer 6. Hol die Sternen fand ich gleich auf anhieb gut. Besonders die Passage mit den Grafen (Sänger von Unheilig) fand ich besonders gut und es passt auch zum Lied. Mit Zauberspruch No. VII wird es wieder mittelalterlich, Einhorns Stimme raunt den estnischen Spruch, sehr schön und es tut auch mal gut nach den ganzen Rock.
12. Ich vermiss dich ist eine ganz nette Ballade, kommt aber nicht an die KLassiker ran. Einige Lieder musste ich auch mehrmals hören um sie zu mögen. So wie das Lied Nr. 2 Gold. Ein besonderes Lied ist wohl Viva La Vida. Beim ersten Hören dachte ich, ist er wirklich betrunken? Es ist sehr autentisch, und irgendwie musste ich schmunzeln als ich es hörte.

Zu den Bonus: Also die Homepage mit den extra ist bis jetzt (25.2.11 10:16 Uhr) noch nicht on, ist eine Sache die man nicht machen muss, die kann auch ruhig fertig sein. Die Verpackung finde ich gut, die Bilder und den Liedtext im Heftchen auch.

DVD: Auf der DVD ist die live Lieder aus Erfurt. Man darf jetzt nicht ein vollständiges Konzert erwarten. Es sind 9 Lieder und in der Mitte ist ein Cut, es war dunkel und im nächsten Lied ist es plötzlich wieder hell. Aber insgesamt fand ich es gut, es brachte die Stimmung rüber und ich war neidisch das ich damals nicht dabei gewesen bin. Auch die neu Interpretation von Spielmann mit Götz Alsmann fand ich gut.
Was ich leider enttäuschend fand war das Video zum Albumherstellung. Es ist ersten kurz 11 Minuten. Und viel sprechen tun die lieder auch nicht, hier und da mal ein Satz ansonsten hört man die neuen Lieder. Dann gibt es eine lange Passage mit Specki wie er Schrott zusammensucht um darauf zu spielen? Es wird nicht ganz klar aber ich denke es kommt zum Lied Sterneneisen zum einsatz. Die Bowlingparty war auch ganz nett. Insgesamt gab es lustige Bilder und ein oder zwei interessante Einblicke, aber nicht die von mir erwartende Entstehung des Albums, aber man soll nicht meckern, also bin ich auch mit den Zufrieden was ich kriege.

Also jeder der es rockig mag kann ruhig zuschlagen. Jeden den Sängerkrieg schon nicht gefallen hat sollte mit nicht zu großen Erwartungen ran gehen, aber insgesamt gefällt mit die neue Platte! Mal gucken was sie in der Tour damit machen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Sammlerbox, aber mittelmäßige Musik, 4. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als letztens die Sammlerbox ankam, hab ich mich riesig gefreut ob all der tollen Gimmicks darin. Darunter sind ein kleiner Anstecker für die Kirche, eine hübsche Gürtelschnalle, die man fetten IE-Fans aufgrund zweifelhafter Mechanik aber nicht anraten kann, eine größe böse und sehr schöne schwarze Flagge mit rotem Heptagramm und weißem IE-Logo, mit Ösen zum Aufhängen, sowie eine Sprühschablone für das IE-Logo, welche auch hervorragende Dienste leistet nachdem man sie mit Distanzpappe versehen hat. So weit ist also alles hervorragend, auch die optische Aufmachung des Albums ist sehr gelungen, edel und aufwändig. Einzig nervig ist die Unsitte von IE (und manch anderer Band) die einzelnen Datenträger nicht deutlich zu beschriften, so wird das Hantieren im Dunklen umständlich. Vielleicht soll es ja nur eine Einladung sein, sich den ganzen Erguss als mp3 zu holen?

Denn musikalisch bin ich von IE weit besseres gewohnt, als sie hier über weite Strecken der Scheibe darbieten. Hier meine Eindrücke nach 3x durchhören, und ich befürchte sehr, daran könnte sich nicht mehr viel ändern:

- Zigeunerskat: Eine astreine Rocknummer, aber eindeutig Richtung Kinderpublikum und Top-Ten konstruiert. Sehr abgehgeeignet, wenn man sich an den teilweise simplen Texten nicht stört. Note 3

- Gold: Um was gings in der Nummer noch mal? Bis auf einen Teil des Refrains ist mir leider alles entfallen. Scheint also ein Durchschnittsstück zu sein, welches auch noch unter platten Lyrics leidet und dadurch nicht erwachsenentauglich ist. Note 4

- Viva la Vida: Sehr schöner Beginn, durch den abermals schwachen Refrain verliert das Stück aber seinen ganzen traurig-schönen Glanz, sehr schade darum. An sich ein 2er Kandidat, so aber nur ne 3.

- Siehst Du das Licht: Diese Nummer gehört eigentlich auf eine Rammstein-Platte. Rockig und laut, aber meinen IE Geschmack trifft es gar nicht. Hab ich schon die flachen Texte erwähnt? Note 5 für diese Schwanzmusik.

- Stalker: Ein kleiner Lichtblick, hier passen Text, Interpretation und Musik zusammen, so wie man das von IE gewohnt ist. Micha packt sein ganzes Stimmrepertoire aus, endlich. Note 2

- Hol die Sterne: Hier gilt das gleiche wie bei "Gold" bereits gesagt.

- Sterneneisen: DER Ohrwurm dieser Platte, sehr rockig und sehr guter Refrain, der sonstige Text hat am Anfang etwas zu bemühten Pathos, wie so viele Lieder dieser Platte. Note 2-3

- Zauberspruch: Gottseidank, endlich sind wir bei der besten Nummer dieser Platte. Diese gute alte Tradition ist mir tausendmal lieber als alles andere hier, weil sie dieses bestimmte IE-Gefühl hervorruft, weswegen ich mich schließlich so auf diese Scheibe gefreut hab. Note 1, auch wenn das Stück nichts völlig Neues ist.

- Auge um Auge: Schön finster, aber auch hier die für dieses Album typische Lyric-Schwäche. Warum? Note 3.

- Schau zum Mond: Ganz gut, auch vom Text ok, eine typische Sehnsuchtsnummer, welche IE ja sehr gut beherrschen. Nicht so gut wie z.B. "Mein Sehnen" vom Sängerkrieg, aber immerhin eine solide 2.

- Unsichtbar: Live vielleicht interessant, aber auf der Platte kommt das nicht so richtig rüber. Note 3-4 für dieses Stück, zu dem mir nicht viel einfällt, denn deswegen brauch ich kein IE. Nicht meine Musik, sorry.

- Ich vermiss Dich: Ja, ich dich auch. Noch eine Sehnsuchtsnummer mit schönem Refrain, die Tränen sind im Anschlag, aber die Sogwirkung wie manch frühere Werke hat auch dieses Lied nicht ganz. 1 bis 2.

Die Live-DVD habe ich nur kurz durchgesehen, herausragend ist hier "Spielmann" mit Götz Alsmann. So ist das vielleicht beste Stück dieser gesamten Box ironischerweise ein Altes. Die Extras sind nicht sehr fett, und den Online-Content hab ich mangels Freischaltung als ich gerade Zeit hatte, auch noch nicht gesehen.

Fazit: Die Entwicklung die IE auf diesem Album erkennen lässt, finde ich sehr bedenklich. Ist der Morgenstern deswegen gegangen? Speziell die Verflachung der Texte schreckt mich ab. Rein musikalisch und produktionstechnisch finde ich das Album ok, auch wenn manche Nummern zu sehr Richtung Rammstein u.ä. Eiermusik gehen, aber es wird bestimmt nie meine Lieblings-IE. Ich sortiere sie viel eher ganz ans Ende aller jemals gehörten IE-Platten, und ich hab alle gehört, jahrelang, fast Tag für Tag. Der Kauf der Box lohnt sich vor allem wegen der Goodies. Hätte ich nur die Studio-CD, wären es nur 2 Sterne geworden. Traurig aber warum müssen IE sich auf so ein Niveau herablassen? Wird Zeit, daß ich langsam auf die Suche nach einer neuen Lieblingsband gehe...
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so..., 25. Februar 2011
Zur Beruhigung und vorweg: Ja, es sind unverkenbar und typisch In Extremo.
Allerdings frage ich mich nach dem fünften Durchlauf, was ich mit dem "Sterneneisen" anfangen soll.

Textlich über weite Strecken gerdezu belanglos und banal (thematisch nahezu mittelalterfrei).
Musikalisch: Ja, nett. Typisch In Extremo. Es kracht, es ist Folk-Metal und der neue Drummer ist zu hören. Die Stücke klingen allerdings alle als kenne man sie schon von früheren den Alben. Das dürfte vor allem an den Folkmelodien liegen. Die klingen - meiner Meinung nach - alle sehr ähnlich und als hätte man sich einfach am eigenen Repertoir bedient.
Mit "Viva la Vida" dürfte In Extremo der erste Folk-Schlager ihrer Geschichte "gelungen" sein. Für mich mit Abstand der schwächste (und verzichtbarste) Song des Albums. Auch muss die Frage erlaubt sein, ob der Auftritt des - scheinbar omnipräsenten - Grafen ("Hol die Strene") wirklich nötig war und ob sich die Band damit einen Gefallen getan hat. Wenn überhaupt, dann macht der Einsatz von Mille (Kreator) bei "Unsichtbar" schon etwas mehr Sinn (allerdings hatten genau den ja nun gerade erst Volbeat als Gastsänger bei "7 Shots" auf ihrer aktuellen Scheibe).
Auf Einflüsse anderer Genre/Bands trifft man (zu?) häufig. Als Beispiel: In "Auge um Auge" z.B. höre ich im Mittelteil einen kurzen Drumpart aus Metallicas "One", gefolgt von diesen verzerrten, heruntergergeltem "Schreien", die so in Mode sind seit einiger Zeit. Wer es mag... Vielleicht führt auch gerade das dazu, dass das Album für mich nicht kompakt wirkt. (Aber vielleicht hört, außer mir, heutzutage auch niemand mehr komplette Alben.)

Vielleicht war die Vorfreude auch zu groß und die Erwartungen zu hoch.

Gesamturteil: Geht so. Nichts neues. Drei Punkte nur, weil ich In Extremo wirklich mag. Wer die Band auch mag und nicht zu viel erwartet, kann bedenkenlos zugreifen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett, aber zu brav, 1. März 2011
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sterneneisen (Audio CD)
Das neue Album der sieben Vaganten von In Extremo heißt "Sterneneisen" und hat neben einem tollen Artwork nebst schicken Bandfotos im Fliegeroutfit einen Ruck Richung Mainstream, was man zwar nicht dem typischen In Extremo Song und Opener "Zigeuenerskat" anhört, hier wird noch gut gerockt und mit Dudelsäcken hantiert, doch je länger die Scheibe läuft und umso mehr Spielzeit verstreicht, höre ich den Mainstream und Deutschrock raus. Sicherlich ist der manchmal grölende Gesang des letzten Einhorns immer noch nicht megakommerziell, aber die Mittelalterelemente und Dudelsäcke wurden doch zugunsten eines Rocksounds noch mehr als schon in der Vergangenheit herunter gefahren. Etwas Banales wie "Siehst Du das Licht" erwarte ich eher von Unheilig deren Graf sich als Gastsänger aber beim nicht viel besseren "Hol Die Sterne" mitmischt. Leider ist das auch so ein Tralala Liedchen mit Pathostext. In Extremo können das besser und wie als würden sie versuchen die alten Fans zu halten, singen sie noch in alter Sprache den "Zauberspruch No. VII". So gut wie der Opener wird dann wieder "Unsichtbar" bei dem Mille von Kreator als Gast fungiert. Starker Song, warum nicht immer so? Mit "Ich vermisse Dich" wird es noch mal balladesk aber glücklicherweise besser als gedacht. "Sterneneisen" ist kein Schrott, aber für meinen Geschmack etwas zu brav, zahm und auf große Massen getrimmt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kopierschutz, 13. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterneneisen (Audio CD)
war sehr überascht das es heutzutage noch so etwas gibt, ich kann die CD nicht über meinen HTPC (PC) abspielen und ich da ich sonst keinen CD-Player habe ist für mich die CD wertlos :(
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