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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht unter die Haut *4.5 Sterne*
Seit seiner Erblindung wechselt Wrath immer wieder auf die "andere Seite", um dort mit Payne zu kämpfen, was ihm hilft, mit seiner Situation klarzukommen. Bei ihrem letzten Sparring hatte er fatalerweise Payne eine schwere Wirbelsäulenverletzung zugefügt. Statt sich von der Scribe Virgin heilen zu lassen, die sie über Jahrhunderte eingesperrt hielt,...
Veröffentlicht am 21. März 2011 von javelinx

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziellos, inakzeptable Sprache!
Größter Kritikpunkt: Die Sprache degeneriert, wie sich im Laufe der Serie schon vielfach angedeutet hat, auf einen neuen Tiefpunkt. Auch wenn slangige Ausdrucksweise in direkter Rede illustrativ wirken kann, neigt J.R. Ward mittlerweile zum inflationären Gebrauch. Das ist inzwischen so extrem, dass ich das Buch teilweise aus der Hand legen mußte und...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2011 von Daspin


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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht unter die Haut *4.5 Sterne*, 21. März 2011
Von 
javelinx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit seiner Erblindung wechselt Wrath immer wieder auf die "andere Seite", um dort mit Payne zu kämpfen, was ihm hilft, mit seiner Situation klarzukommen. Bei ihrem letzten Sparring hatte er fatalerweise Payne eine schwere Wirbelsäulenverletzung zugefügt. Statt sich von der Scribe Virgin heilen zu lassen, die sie über Jahrhunderte eingesperrt hielt, will Payne lieber riskieren, in Freiheit zu sterben, als wieder gefangen zu sein. Dieses Risiko ist weitaus höher, als sie denkt - Doc Jane hält ihre eigenen chirurgischen Fähigkeiten nicht für ausreichend. Der einzige, der einen so riskanten Eingriff erfolgreich durchführen könnte, ist ihr ehemaliger Boss und Verehrer Manuel Manello, der Janes vermeintlichen Tod immer noch nicht verwunden hat. Diesen ausfindig zu machen und herzuschaffen stellt sich als unerwartet schwierig heraus, und damit fangen die Probleme erst richtig an. Vishous tut sich schon schwer damit, seinen ehemaligen Konkurrenten ins Haus zu lassen; als dieser Gefühle für seine Schwester entwickelt und nach der OP Probleme auftreten, gerät V immer mehr aus der Fassung.
Als wäre dies nicht schlimm genug, treibt in New York ein Serienkiller sein Unwesen, auf dessen Fersen sich neben Butch O'Neals Ex-Kollegen auch noch die Söldnertruppe um den Bloodletter und ihr neuer Anführer Xcor geheftet haben. Dieser begnügt sich nicht damit, die Lessers zu immer heftigeren Schlagabtäuschen aufzustacheln, er hat auch mit Payne und Wrath noch eine Rechnung offen...

In Folge 9, die inhaltlich direkt an "Lover Mine" anknüpft, gibt es dramatische Spannung ab der ersten Seite. Die Handlung um Payne und Manny erinnert etwas an die Geschichte von Vishous und Jane mit vertauschten Rollen, gewinnt aber bald ein eigenes Profil durch die sehr einfühlsame Art, mit der sich Manny um Payne kümmert und wie er versucht, ihr ein mögliches Dasein im Rollstuhl als lebenswert erscheinen zu lassen. Mit Payne gibt es nach den verschiedenen Brothers eine starke weibliche Hauptfigur, die auch kämpfen kann und sich nicht vorschreiben läßt, wo es langgeht.
Noch bewegender ist der Handlungsstrang um Vishous und wie er mit der neuen Situation klarzukommen versucht. Sah es in den letzten Folgen so aus, als hätte er mit seiner von Gewalt und Traumatisierung geprägten Vergangenheit seinen Frieden gemacht, bringt ihn die bisher verborgene Existenz seiner Zwillingsschwester, der damit enthüllte neuerlichen Verrat durch seine Mutter, verbunden mit dem Payne drohenden Schicksal und welche Rolle er darin spielen soll, in eine sich immer schneller drehende Abwärtsspirale, aus der er aus eigener Kraft keinen Ausweg mehr findet. Diese Entwicklung und die seit langem unausgesprochene unterschwellige Anziehung zwischen V und Butch gipfeln in einer schmerzhaften und schwer auszuhaltenden Begegnung zwischen den beiden, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Gleichzeitig liegt darin aber auch die Möglichkeit für Veränderungen in der Zukunft; wie wahrscheinlich diese sind und ob der "neue" V überzeugt, bleibt für zukünftige Folgen abzuwarten.

Der Handlungsstrang um Qhuinn und sein verzweifeltes Ringen um eine gesellschaftlich akzeptable Verbindung wird ebenfalls aufgegriffen, nimmt aber nicht mehr soviel Raum und emotionale Intensität ein wie im vorhergehenden Band.
Mit Xcor und seinen Soldaten kommt eine interessante Gruppe neuer Player ins Spiel; sie halten sich nicht an einen ähnlich strengen Verhaltenskodex wie die Brothers, bringen diese aber durch ihre Aktionen in Zugzwang und manchmal in Gefahr. Gleichzeitig nehmen die Lessers eine weniger zentrale Rolle ein, nachdem Lash als Bösewicht ausgeschaltet wurde, was zu einer strafferen Handlung als bisher beiträgt. Auch sonst ist der Plot sehr rund und straff erzählt, ohne überflüssige Nebenhandlungen oder überlange Rückblenden in die Vergangenheit, mit einer guten Prise Humor und einer sehr liebenswerten Nebenakteurin namens Glory.

Lediglich die Auflösung, wie Manny in der Brotherhood bleiben kann, wirkt etwas zu glatt und kommt einem aus einer anderen Folge schon etwas bekannt vor, was aber den Lesegenuß einer rundum gelungenen Folge nicht wesentlich schmälert (ich konnte das Buch das ganze Wochenende nur schwer aus der Hand legen, bis ich es fast in einem Rutsch "inhaliert" hatte).
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber anders als erwartet... ., 20. Mai 2011
Es fällt mir sehr schwer eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, einfach weil mir zuviel dazu durch den Kopf geht. Es sind also eher meine Gedanken zum Buch.(Spoilergefahr!)

Eines möchte ich aber vorweg schicken, das Buch hat mich gefesselt, wunderbar unterhalten und wieder die gesamte Klaviatur der Gefühlsachterbahn bei mir durchgespielt.
Ich habe den Teil sehnsüchtig erwartet, wie jeden Band der Black Dagger Brotherhood. Aber er war gänzlich anders, als ich es erwartet hatte. Nicht nur in der Story an sich, sondern auch in der Entwicklung der einzelnen Protagonisten. Das ist ja nicht negativ zu sehen, aber es hinterläßt in mir gemischtere Gefühle, als gedacht.

Erst einmal ging ich davon aus, "Lover Unleashed" wäre die die Story von Manny (Manuel Manello) und Payne. Die Story schließt exakt an das Ende von "Lover Mine" an und sollte sich um den ehemaligen Chef von Jane drehen, der Vishous schwerverwundete Zwillingsschwester heilen soll und dabei verlieben sich beide ineinander. Soweit so gut! Aber ehrlicherweise waren die beiden nur Statisten im Buch, deren Geschichte mehr Potenzial gehabt hätte, was aber nicht ausgereizt wurde. Warum? Darüber läßt sich sicher streiten... . Beide waren sehr süß, aber sehr süß erwarte ich nicht von Ward. Vielleicht wollte sie uns aber auch nicht mit Redundanzen überfrachten, da es die Kombination weibliche Vampirjungfrau und "bis-über-beide-Ohren-in-sie-verknallter" - Mensch mit Butch und Marissa schon gegeben hat. Aber was solls, ich hätte gerne mehr zu den beiden gelesen. Zumal ich Butch und Marissa damals wirklich genossen habe!! Vor allem, da Payne und Manny ganz andere Persönlichkeiten haben. Payne ist eine echte Kriegerin, die aber in "Lover Unleashed" mit erstaunlich wenig Pfeffer im Hintern daherkam.

Das Buch ist eigentlich der Abschluss oder die Weiterführung von "Lover Unbound", Vishous Geschichte. Darüber will ich mich auch sicher nicht beschweren, da Vishous schon lange zu meinen Lieblingen gehörte. Vishous steht in dem Buch kurz vorm explodieren. Es wird recht schnell deutlich, dass er den wiederholten Verrat seiner Mutter, der Scribe Virgin, nicht verkraftet. (Sie hatte ihm seine Zwillingsschwester unterschlagen.) Nun liegt also seine Zwillingsschwester schwer verletzt vor ihm und er steht kurz davor, sie schon wieder zu verlieren. Der einzige, der sie retten kann ist Manny, ein menschlicher Arzt, den er nicht mag und der sich auch noch auf den ersten Blick unsterblich in Payne verliebt. Genauso, wie sie sich in ihn. Dann verlangt auch noch Payne das Umögliche von ihm, er soll ihrem Leben ein Ende setzen, wenn sie nicht geheilt werden kann. Die Konflikte schaukeln sich schier ins unermessliche, bis er schlussendlich mit Jane so sehr aneinander gerät, dass die Beziehung der beiden auf der Kippe steht... .

V kommt an einem Punkt an, wo er nicht mehr weiter weiß. Er braucht eine "starke Hand" und glaubt sich jemandem (dem er vertraut) unterwerfen zu müssen. Dafür bietet sich natürlich sein Buddy Butch an, dieser ist natürlich immer für ihn da, wird aber dadurch auch in einen Zwiespalt gestürzt. Die Lösung für den Konflikt von Vishous und die Methode für den Abbau seiner inneren Anspannung war gewagt, denn beide haben eine Session miteinander. Die "Penthouse"- Szene mit Butch war etwas, was ich so aber eigentlich nie habe lesen wollen. Wirklich nicht. In einem anderen Kontext gerne, aber nicht zur Bewältigung von Eltern-Kind-Konflikten... . Das hat mir einfach nicht zugesagt. Ich finde ja immer noch, Ward hätte bei beiden am Anfang (bevor beide ihre Shellans gefunden hatten) etwas mutiger sein können, denn die Luft hat ja förmlich gebrannt zwischen ihnen :-). Aber egal. Die Tatsache, dass mein V hier plötzlich zum Sub mutiert stößt mir wirklich bitter auf, selbst wenn es mit Butch ist... . Auch gefällt mir nicht, dass VŽs spezielle Vorlieben nun zur Verarbeitung seiner problematischen Kindheit herhalten müssen oder gar damit entschuldigt werden. (WTF!) Das stört mich wirklich. Sehr. Sehr. Sehr.

Das Buch ist eine einzige Baustelle voller kaputter Seelen. Nehmen wir zum Beispiel Blay und Qhuinn und Saxton und Layla. TRAGISCH! Qhuinn ist endlich ein wenig zur Vernunft gekommen und hat seine permanente Promiskuität an den Nagel gehängt, nachdem er eingesehen hat, dass es ihn nicht einen Meter weiter bringt, wenn er ständig nur mit Menschen rummacht, die ihm nichts bedeuten, während der eine Mensch, den er wirklich liebt im Nebenzimmer liegt. Allerdings liegt der ja aber leider in den Armen seines Cousins, aber da hat er ihn ja hingetrieben!

Doch auch Blay ist nicht völlig glücklich mit Saxton, denn er liebt Qhuinn noch immer. Beide reden aber nicht miteinander und das bringt mich um den Verstand. Zumal Saxton ja auch nicht dumm ist und weiß, was da eigentlich unterschwellig abgeht. Allerdings ist er recht pragmatisch und nagt am leckeren Blay-Steak solange er Gelegenheit dazu hat. Ich habe beim Lesen so langsam den verschrobenen Eindruck Blay und Qhuinn haben gefallen am Leiden gefunden... . Ich hoffe inständig, dass Ward uns bald erlöst und uns ihre Story schreibt!!! Bevor Qhuinn sich noch völlig aufgibt... . Denn er ist eigentlich ganz unten angekommen in "Lover Unleashed" und es bricht mir das Herz ihn so leiden zu sehen... .

Layla ist auch so ein hoffnungsloser Fall. Ich mag sie und ich finde, sie ist eine der unverstandesten und ausgenutztesten Personen der ganzen Reihe. Sie ist der exklusive Drive-in-Schalter für alle ungebundenen oder unversorgten Vampire der Bruderschaft. Jeder bedient sich ihrer Vene und keiner achtet auf sie oder ihre Bedürfnisse. Die größte Tragik aber ist, dass sie eine geborene Ehros ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich diese Berufung auszuführen. Doch niemand scheint sie zu wollen?! Sie ist unbändig in Qhuinn verliebt, doch dieser kann ihr nicht geben was sie braucht. Sie ist zerfressen von Selbstzweifeln, da sie glaubt, an ihrer Situation die Schuld zu tragen, dabei ist sie eigentlich nur der Spielball im Gefühlschaos der anderen. Als sich Qhuinn und sie endlich aussprechen, war ich so froh, dass diese Bombe erstmal entschärft war. Ich hoffe wirklich, sie bekommt noch einen Mann, der sie und ihre geschulten Qualitäten :-) zu schätzen weiß? Vielleicht einen von der Band of Bastards?? Vielleicht Throe?

Damit wären wir auch schon bei der nächsten Baustelle: der Band of Bastards.
Das ist eine Bande von Vampirkriegern, welche frei von Regelungen und bruderschaftlichen Dünkeln ebenfalls einen Feldzug gegen die Lesser führt. Bislang in Europa, aber nun hat es die Gruppe nach Caldwell verschlagen. Da Xcore, der Anführer dieser herrlich unziviliserten Kämpfer, es auf Payne abgesehen hat. Er hält sie nämlich für die Mörderin seines Vaters - den Bloodletter. Die Auflösung dieses Konfliktes war mir leider auch zu lauwarm... . Xcore jagt Payne seit über 300 Jahren, hat seinen ganzen Hass auf sie konzentriert und sie nun schlußendlich in Caldwell aufgespürt. Und dann reicht ihm ein einfaches Gespräch und ein bisschen Aufklärung durch Payne über die Wahrheit um den Bloodletter und Xcore ist besänftigt?? HÄÄ?? Hab ich da irgendwas verpasst??
Abgesehen davon liefern aber Xcore und sein Kumpel Throe die heißeste Szene im Buch mit einer "pageburning"-Dreierszene! :-)

Wenn wir bei Payne sind, dann muss ich auch noch etwas zu ihrer Mutter sagen. Payne ist ihre Tochter, sie ist schwerverwundet und verliebt sich dabei gerade zum ersten Mal. Wo verdammt nochmal ist da die SV?? Sollte sie nicht wenigstens ein bisschen Raum in der Geschichte bekommen?? Ich habe das echt vermisst!

Ebenfalls keine Erwähnung hatten Thor und NoÓne. Beide sind die Protas des nächsten Buches und ich hatte wirklich gehofft, hier schon ein bisschen auf die beiden vorbereitet zu werden. Leider fehlte mir das! Zumal ja NoÓne eigentlich mit Payne zusammen zur Bruderschaft kam. Und in LU wurde sie gar nicht erwähnt?!

Auch wurde einiges an Konflikt- und Gefühlspotenzial nicht ausgereizt. So war Wrath ja der schuldige an Paynes Situation, leider wurde das nicht thematisiert. Genauso wenig wie Paynes Racheakt am Bloodletter um V zu schützen/zu befreien. Da hätte ich mir bei beiden ein wenig Aufarbeitung gewünscht.

So, ich glaube einfach, das Buch wirkte für mich so unrund, weil einfach viele Stränge offengeblieben sind, nicht ausreichend genug beleuchtet wurden oder schlichtweg nicht wirklich einzuordnen gewesen war, wie die Nebenhandlung in der "realen" Welt um Veck. Er ist ja der Held von ENVY, dem dritten Teil ihrer FALLEN ANGELS. Ich mag es zwar, wenn Serien so lose verknüpft werden, aber dafür, dass so viele Hauptfiguren der BDB-Welt keine (oder zu wenig) Erwähnung fanden (Mhurder, NoÓne, Thor, SV, Wrath, etc.) hat mir dieser Erzählstrang zuviel Raum eingenommen.
Nichts desto trotz sind meine ganzen Kritikpunkte an dem Buch immernoch Jammern auf hohem Niveau. :-) Ward hat auf jeden Fall eines bei mir geschafft, ich habe mich noch sehr lange nach dem Beenden der letzten Seite mit dem Buch, den Figuren und der Geschichten befasst :-).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziellos, inakzeptable Sprache!, 4. Oktober 2011
Größter Kritikpunkt: Die Sprache degeneriert, wie sich im Laufe der Serie schon vielfach angedeutet hat, auf einen neuen Tiefpunkt. Auch wenn slangige Ausdrucksweise in direkter Rede illustrativ wirken kann, neigt J.R. Ward mittlerweile zum inflationären Gebrauch. Das ist inzwischen so extrem, dass ich das Buch teilweise aus der Hand legen mußte und ernsthaft darüber nachdenke, überhaupt noch mal einen Nachfolgeband zu kaufen. Völlig inakzeptabel! Ich hoffe, dass sich das nicht in gleichem Maße fortsetzt.

Die Geschichte: Payne's und Manny's Story mutiert hier zur Nebenhandlung. Schlimmer: Sie hat mich nicht wirklich erreicht. Mir blieb bis zum Ende unklar, warum die beiden sich eigentlich zueinander hingezogen fühlen. Dominierende Handlung ist die Enwicklung zwischen V und Jane. Ja, das ist Payne's Bruder und die Entwicklung ist direkt mit Payne's Erscheinen verknüpft. Dennoch ist das harter Tobak; ich fand es auch etwas befremdlich, die Geschichte der beiden noch einmal in der Tiefe aufzugreifen, obwohl die beiden bereits ihre eigene Geschichte hatten. Die dortige Entwicklung wird durch das, was in diesem Buch passiert, ernsthaft in Frage gestellt. Endete die Geschichte damals damit, dass die beiden einen scheinbaren modus operandi und V einen gewissen Ruhepunkt gefunden hatte, ist dem offenbar mitnichten so, wie sich zeigt, als das Ganze einem Streßtest unterzogen wird. Ich kann mich in der Hinsicht dem von (meiner Vorrezensentin) K.R. Gesagten nur anschließen: Offenbar hat sich die Autorin damals nicht getraut, ihre eigentliche Idee für V's Entwicklung umzusetzen und mußte nun noch einmal nachlegen. Ich finde das auch deshalb besonders unangenehm, weil mir das ein Gefühl gibt von "Kann ich der Geschichte noch glauben, oder wird auch das, was ich gerade lese, demnächst auch noch einmal einer Generalüberholung unterzogen?".

Was mich dennoch bei der Stange hielt, und was sich jetzt schon über mehrere Bücher andeutet, und eine Geschichte mit großem Potential zu werden verspricht: Blay und Quinn's Geschichte. Es scheint sich nun auch endlich was zu tun, der Leser (bzw. die geneigte Leserin) bekommt ein paar Appetithäppchen serviert. Ich bin gespannt, ob und wann die Autorin diese Geschichte, die danach schreit, geschrieben zu werden, auch tatsächlich zu Papier bringt. Im prüden Amerika vielleicht nicht ganz so einfach, tatsächlich einem homosexuellen Pärchen (in einer eigentlich straighten Serie) einen ganzen Roman zu widmen. Ich bin gespannt. Ich hoffe nur, dass es nicht bei einer kleinen Nebenandlung bleibt.

Auch interessant: Die Gruppe um Xcor, die wohl auch in der Zukunft noch mehr Raum bekommen dürfte. Auch das verspricht, ein interessanterer Konflikt zu werden als die ewig gleiche Leier um das Omega und die Lessers. Und, da muß ich wiederum K.R. recht geben, die heißeste Szene im ganzen Buch. Dass die zwischen Charakteren passiert, die wir kaum bzw. gar nicht kennen, ist symptomatisch für dieses Buch und spricht meines Erachtens für sich.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A good one! Improved story-telling and character depictions., 21. März 2011
Von 
Cornelia (Eichstätt, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
The book arrived prior to its official release date last Saturday, and I won't complain about that. :)
The story (I won't spoil anything, don't worry) continues where the last book has left us: the spinal injuries of Payne, Vishous' sister. But apart from this main story arc there are some focuses on how Vishous deals with this new crisis in his life, and some brief glimpses into the relations of Blay and his friends.
What I really enjoyed was the noticeable change in the descriptions of the brothers. Even though they all appear they are not depicted in the usual very stereotypical and somewhat annoying way of the previous books (Rhage is not sucking a lollipop, Wrath is not drawing down his eyebrows... you know what I'm talking about, right?) so they seemed much more life-like. The lessening society and the whole war are not getting a lot of attention, but they do get some lines, and I, for one, was glad to read about some different things.

J. R. Ward has toned down her language and is not constantly using slang (she does seem to like the word extrapolation, though) and the love story of the book is described slower and in a different manner. For once the male part is not wrecked with guilt and self-loathing but able and self-confident. I could have done without the final complication which has been done several times now in the other books and there might have been different ways to continue with the persons involved, as the structure of the book is very similar to the other ones, but I'm not the author, wouldn't be able to write it myself, and anyhow this is a minor issue imho. (Sorry for the very vague words, but I can't spill any names because that would involve serious spoiling)

All in all a book that I liked to read and that I will definitely re-read. A huge improvement in terms of story-telling, vocabulary and credibility.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 2. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was kann man dazu noch sagen? Der lang ersehnte neunte Band der Black-Dagger-Reihe hat mich wie viele seiner Vorgänger komplett überwältigt. Solche emotionalen und romantischen Liebesgeschichten, glaubwürdige Charakterentwicklungen und natürlich auch heiße Szenen findet man sonst nirgends. Wieder einmal hat Ward es geschafft, mich in ihr wundervolles, einzigartiges Universum zu ziehen.

Lover Unleashed erzählt die Geschichte von Payne, der Zwillingsschwester von Vishous aus dem fünften Band der Reihe (Lover Unbound) und Manny, einem menschlichen Arzt.
Er erfährt von der Existenz der Vampire nur um Payne zu heilen, die sich eine schwere Rückenverletzung zugezogen hat und vielleicht für immer gelähmt sein wird. Aufopferungsvoll kümmert er sich um sie und steht ihr auch hinterher bei, um ihr neuen Lebensmut zu geben. Diese Szenen sind sehr schön und emotional geschrieben und überzeugen auf der ganzen Linie. Die Beziehung der beiden entwickelt sich wie typisch im BDB-Universum sehr schnell (innerhalb ca. eineinhalb Wochen), hat aber durchaus auch neue Aspekte zu bieten, die ich sehr gut gestaltet fand. Lediglich bei der Auflösung, wie es Manny möglich ist, für immer bei Payne zu bleiben (da er ja menschlich ist) machte mich etwas stutzig, denn dieses Problem wurde gleich doppelt gelöst. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Eine weitere Storyline dreht sich um Vishous. Er hat mit vielen Problemen zu kämpfen und seine Beziehungen zu Jane, aber auch zu seinem besten Freund Butch werden auf eine harte Probe gestellt. Sind die Szenen zwischen V und Jane zwar schön, so brilliert Ward jedoch bei der Darstellung der Freundschaft von V und Butch, die auf vielerlei Arten ungewöhnlich ist. Hier kommt Wards ganze Genialität zum Ausdruck.

Nicht ganz so viel Platz bekamen in diesem Buch Qhuinn und Blay, deren Geschichte in Lover Mine richtig Fahrt aufnahm (an dieser Stelle sollte erwähnt sein, dass diese beiden mein absolutes Lieblingspaar sind). Es wird hauptsächlich aus Qhuinns Sicht erzählt, der darunter leidet, nicht genug Mut aufgebracht zu haben um mit Blay zusammen zu sein. Er macht in diesem Buch einige Veränderungen durch. In diesen Szenen zeigt Ward ebenfalls in vollem Ausmaß, dass sie eine Meisterin der Emotionen und glaubwürdigen Charakteren ist. Das einzige Negative fand ich, dass es zu wenig Szenen mit den beiden gab.

Weitere Nebenhandlungen befassen sich mit einer Gruppe aus Vampiren unter der Leitung von Xcor, die aus der Old Country (England) nach Caldwell kommen und in zukünftigen Büchern wohl noch eine größere Rolle spielen werden, sowie Detecive Jose de la Cruz, dem ehemaligen Kollegen von Butch, und dessen neuen Parter Thomas DelVecchio.
Letzeren Handlungsstrang fand ich sehr ermüdend und nicht notwendig für die Handlung. Der einzige Grund, warum er enthalten ist, ist vermutlich, dass DelVecchio die Hauptrolle in Envy, dem dritten Band von Wards Fallen Angels Serie, haben wird. Er bildet auch meinen einzigen Kritikpunkt, denn ansonsten ist dieses Buch einfach nur genial und weitaus besser als manch anderer Band der Serie. Die Nebenhandlungen sind super, aber der Fokus liegt ganz klar auf dem Hauptliebespaar, was in mach anderen Büchern der Serie zu deren Nachteil nicht so war.
Im Nachhinein bereue ich, das Buch so schnell gelesen zu haben, da ich nun wieder ein ganzes Jahr bis zur Veröffentlichung des nächsten Bandes warten muss. Diesmal wird das Warten besonders schwer, da Ward bei Fertigstellung des Buches selbst noch nicht wusste, wessen Geschichte als nächstes erzählt wird, was sonst immer recht offensichtlich war.

Fazit:
Lesen, Lesen, LESEN!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine inzwischen leider sehr schwache Buchreihe, 7. Mai 2011
Am Anfang war ich ein total begeistert von der Black Dagger Serie. Inzwischen frag ich mich beim lesen, was zum Teufel J.R. Ward sich beim Schreiben eigentlich denkt! Es ist immer das Gleiche, nur noch unrealistischer, unlogischer und weit weniger witzig als früher! Wer will schon ein Buch lesen, indem eine Frau beschrieben wird, wie paar Seiten zuvor ein Pferd? Und das Ende ist wie immer eine total verrückte Ausrede, warum was passiert, das Unmögliche möglich wird, und/oder umgekehrt. Das einzig interessante sind Quinn und Blay; deren Beziehungsprobleme sind aber auch zu langweilig geworden, und es scheint kein Ende zu nehmen!
Fazit: Das Buch erinnert immer stärker an einen neunteiligen Band von Twilight, nur mit mehr Sexszenen (und älteren, aber nicht reiferen Charakteren), die auch nur noch als Lückenfüller zu dienen scheinen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen *gähn*, 24. Februar 2012
Um es auf den Punkt zu bringen:
Das Buch von Payne und Manny ist schlecht.
Die Charaktere sind zu flach, die Story ist alles andere als spannend, das Hauptpair rückt völlig vernachlässigt in den Hintergrund, die Autorin versucht Zugeständnisse, die sie an den Verlag und die amerikanischen Leser gemacht hat wieder gutzumachen, und von dem ursprünglichen Humor, der die Reihe so ansprechend gemacht hat, ist nicht mehr viel zu sehen.
Ich finde es schade, dass Ward sich anscheinend so von den Herausgebern drangsalieren lässt und allem Anschein nach nur noch auf die Dollarzeichen in ihren Augen hört. Wirklich schade.
Aber das ist ja nicht erst seid diesem Buch der Fall. Schon seid Lover Unbound ist eine rapide Verschlechterung der Bücher zu sehen.
So leid es mir tut. Band 10 werde ich mir wohl nicht mehr kaufen. Da ist mir mein Geld zu wertvoll für.

LG,
Totentänzerin
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend, 26. April 2011
Von 
M. Sapich (hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Black Dagger ist meine liebste Serie und deswegen bin ich in meiner Wohnung auf und ab gesprungen als dieses Buch bei mir ankam.
Auf den Inhalt werde ich nicht weiter eingehen da es meine Vorgänger zu genüge getan haben.
Payne und Manny.... Zugegeben ich habe mir nicht wirklich viel von der Story versprochen, da ich payne nicht wirklich kannte. Manny fand ich schon von Anfang an ziemlich sympatisch.
Aber die Geschichte der beiden hat mich sehr überrascht, wahrscheinlich "weil" ich nicht viel erwartet habe.
Neben Payne und Mannys Story erfahren wir auch mehr über jane und Vishous. Was mich zerrissen hat.
Vishous ist mein Liebling und Ward hat ihn etwas "umgestaltet" sagen wirs mal so. Aus einem knallharten Bruder wurde ein weiches Etwas....
Ok zugegeben Jane ist seine Frau also darf er so weich zu ihr sein aber irgendwie stört er mich trotzdem^^
Was mich sehr gefreut hat waren die Szenen zwischen Vishous und Butch. Die beiden zusammen sind der absolute Kracher. Man kann einfach nur lachen auch wenn einige ernste Momente vorkommen.
Und zum ersten mal werden neue Charaktere erwähnt, die neugierig auf mehr machen. Xcor und seine Gruppe bringen neuen Schwung in die Bücher rein obwohl ich immer noch ein wenig skeptisch bin ob das so eine gute Idee mit denen war.
Dann wird auch der schon lange nicht mehr erwähnte Jose de la Cruz wieder mit eingebracht, was mich begeistert hat.
Zu guter letzt bekommen Qhuinn und Blay auch noch einige kurze Momente.
Dieses Buch ist ein Muss für alle BDB Fans und ich freue mich schon riesig auf das nächste Buch wo es um Tohr gehen wird^^
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittelmäßig, 10. Juli 2011
Von 
star dust - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich liebe die BDB-Reihe. Die ersten Romane dieser Reihe sind ohne Zweifel die Besten dieses Genres. Leider gab es ab einem gewissen Band einen enormen Qualitätsverlust. Auch ich dachte damals, dies sei ein Ausrutscher der Autorin gewesen, doch seitdem sind alle weiteren Bände nie wieder inhaltlich so stark gewesen, wie die Vorgänger.
So auch dieser Band.
Die Autorin hat sich zwar wieder gefangen. Man kann alles einigermaßen lesen, allerdings wirken viele Szenen emotionslos herabgeschrieben. Die Sexszenen sind nach dem Motto 0-8-15. Da springt kein Funke mehr über. Es gibt keine spannenden Wendungen, kaum noch tiefgründige Charaktere. Es war bisher so, dass ein Band sich den Wirren und Irrungen, Emotionen und Veränderungen einzelner Mitglieder der BDB Family widmete. Im Hintergrund kamen aber auch alle restlichen Familienmitglieder immer wieder zur Sprache. In diesem Roman leider kaum bis gar nicht.
Um es kurz zu machen: manche Szenen wirken lieblos, die Charaktere bleiben oberflächlich, so auch die Handlung. Man kann diesen Roman lesen. Allerdings ist das besondere Feeling der BDB-Reihe nicht wirklich greifbar.Und der Schluß wirkt nicht wie ein Ende, sondern als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt zu schreiben und einfach aufgehört...
Schade drum.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Surprisingly sweet yet very readable, 3. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lover Unleashed (Black Dagger Brotherhood, Book 9) (Kindle Edition)
I hadn't read any Black Dagger books in quite a while because the last couple of stories didn't really do it for me. Phury/Cormia? Big yawn. Rehv/Ehlena? Meh. John/Xhex? Disappointing. But I'm too fond of the Brothers to just let go, and as I was browsing these days I found the reviews of the last 2 books quite convincing. I honestly couldn't remember who Payne was and why on earth she was paralyzed, but I did remember Manny and also remembered wishing to read more of him because he sounded like an interesting character. Bingo. Download.

I quite liked this one although the story of Manny and Payne is surprisingly sweet, compared to that of the other couples. Maybe a little too sweet (Payne and Glory... just the sound of it!), but having been "Brother-less" for such a long time, I was quite willing to forgive that extra sweetness, and happily finished the book in 2 sessions. Interesting new twist with the Bastard gang, about time the boring Lessers got kicked off the baddie throne! It'll be interesting to read more about them, and how the clash of Brothers and Bastards is going to be. Oh yeah, and what's with Manny and Butch and the King???

Interesting also: the different ways of dealing with a tormented past - the Vishous version and the Payne version. I never really liked Vishous, but his change from twisted yet cool to teary-eyed and cuddly made me like him even less. And what a waste of an opportunity with him and Butch. I hated that scene, really, really hated it. They had a couple of great moments in the past and back then I was convinced and hoping it was going to be an m/m pairing, but apparently it was too soon even for JR Ward to go there. Shame! I just can't warm to Butch's shellan, and Jane (although I like her a lot) is a strange companion for V, also. For me, it's always been Butch and V.

The Tohr/NoOne story is next on my reading list, and I've seen in other reviews that the next book (some time next year) is going to be the story of Qhuinn and Blay. I hope it's a good one - they sure deserve a good story after all they've been through, and after all the teasers we've been fed.
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