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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichtes Wechselbad der Gefühle...
So, nach einer guten Woche des Hörens und Analysierens sehe ich mich auch in der Lage, meine Meinung zum vorliegenden Album kund zu tun ;-)). Ich gebe zu, es hat bei mir ein Wechselbad der Gefühle verursacht und ich kann hier wirklich alle Bewertungen von einem bis hin zu fünf Sternen sehr gut nachvollziehen.

Hätte ich meine Bewertung gleich...
Veröffentlicht am 4. April 2011 von Chris Bayer

versus
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Selten hatte ich so gemischte Gefühle beim Abspielen einer CD.
Variante 1: Ich hätte noch nie zuvor etwas von Within Temptation gehört - dann ist es ein gut gemachtes kommerzielles Rockalbum mit vielen Songs, die Hitpotential haben und einem im Ohr bleiben, ..wie viele viele anderen Alben auch..
Variante 2: Ich würde alle bisherigen Within...
Veröffentlicht am 7. Mai 2011 von Waldhoffan


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichtes Wechselbad der Gefühle..., 4. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Premium) (Audio CD)
So, nach einer guten Woche des Hörens und Analysierens sehe ich mich auch in der Lage, meine Meinung zum vorliegenden Album kund zu tun ;-)). Ich gebe zu, es hat bei mir ein Wechselbad der Gefühle verursacht und ich kann hier wirklich alle Bewertungen von einem bis hin zu fünf Sternen sehr gut nachvollziehen.

Hätte ich meine Bewertung gleich nach dem ersten Hören geschrieben, hätte ich uneingeschränkt 5 Sterne vergeben. Allerdings hat sich recht schnell ein gewisser Abnutzungsfaktor eingestellt und nach dem ersten "Wow!!!"-Effekt hat sich bald eine latente Enttäuschung gezeigt. Es ist nicht allein der Stilwechsel von Gothic-Metal zum Rock/Pop-Sound, den Within Temptation hier vorgenommen haben, sondern insbesondere die fehlende Song-Komplexität und Abwechslung, die ich hier vermisste. Die Holländer waren bekannt für ihre Mixtur aus Opulenz, Bombast und Mystik - entsprechend vielschichtig und komplex waren ihre Kompositionen und Arrangements. Das fehlt mir ein bisschen beim vorliegenden Werk. Hätte ich das Album nach dieser Phase der Enttäuschung bewertet, hätte ich wohl 3 Sterne vergeben ;-).

Dann aber habe ich "The Unforgiving" wieder des Öfteren bei meinen (beinahe) täglichen Jogging- und Fahrradtouren gehört und habe meinen Frieden mit dem Album geschlossen.... :-). Wenn man sich an der kommerziellen und mainstreamigen Ausrichtung des Albums nicht mehr stört, entdeckt man wieder starke Songs mit intensiver und dichter Atmosphäre. Zwar immer noch eine ziemliche Abkehr vom Gothic Metal, aber dennoch eine insgesamt starke und ambitionierte Vorstellung der Holländer, insbesondere im Vergleich zum üblichen "Rock/Pop-Gedudel" auf dem kommerziellen Musikmarkt.

Was ich noch besonders bemerkenswert finde, ist Sharons Stimme: Sie setzt diese nun viel variabler und aussdrucksstärker ein und verlässt die gewohnten "höheren Sphären" der früheren Werke; auch wenn sich einige daran stören, finde ich persönlich diesen Wechsel als eine richtige Bereicherung, da der Gesangsvortrag dadurch viel abwechslungsreicher geworden ist.

Was die einzelnen Songs anbelangt, wurde seitens meiner Vorredner schon sehr detailliert darauf eingegangen.
Als Anspieltipps wären von meiner Seite aus neben dem bereits bekannten "Faster", das trotz seiner Eingängigkeit richtigen Ohrwurmcharakter besitzt, insbesondere noch das rockige "Shot in the Dark", die Powerballade "Fire and Ice", die sanfteren "Lost" und "Stairway to the Skies", das opulente "A Demon's Fate" und - mein absolutes Highlight - das düstere und kantige "Murder" zu nennen.
Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der als Bonus-Track erhältliche Song "I Don't Wanna" (bzw. eher "The last Dance"??? - da scheint es wohl etliche Irritationen zu geben...), eine wunderschöne, keltisch angehauchte Ballade, von Sharon gesungen mit der gewohnten "Engelsstimme".

Ich kann allen Zögerern nur raten: Gebt dem Album eine (zweite) Chance - es lohnt sich wirklich!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man liebt es oder halt nicht..., 20. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (MP3-Download)
Durch den Stilwechsel gibt es bei diesem Album (und wohl auch zukünftigen) wohl nur die beiden Extreme... man liebt es oder halt nicht!

Ich hab Within Temptation früher schon gerne gehört, allerdings nie längere Zeit am Stück weil mir die Stimmlage einfach nicht zugesagt hat. Nun singt Sharon deutlich tiefer und ich finde das diese Stimmlage wesentlich besser zu ihr und den Songs passt. In meinen Augen ist "The Unforgiving" das beste Album der Band und ich höre es auch nach einigen Monaten immer noch sehr viel.

Man muss natürlich zugeben... die Musik ist deutlich mehr im Bereich des Rock/Pop anzusetzen als im Bereich Gothic aber das schmällert in meinen Augen nicht die Qualität der Lieder! Wie gesagt... stimmlich ist es in meinen Augen eine große Verbesserung und die Melodien und Texte sind immer noch sehr gut.

Ich kann das Album nur empfehlen und hoffe das die weiteren an diesem anknüpfen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet starker Ausflug in den Mainstream, 9. Juli 2011
Von 
M. Probst (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Audio CD)
Dachte nicht,dass mich ein Album der Band mal so begeistern konnte...Etwas weg vom Pathos,dafür rein in den Mainstream.Für mich als Popmusikhörer eine absolut richtige Entscheidung. :wink: "Shot in the dark", "Faster" und vor allem "Sinead" sind für mich die absoluten Superhits des Albums, die sich auch alle vom Tempo, der Stimmung und den inspirierten 80er-Jahre-Arrangements, ohne den Stil zu verleugnen, etwas ähneln, trotzdem eigenständig genug sind. Echte eingängige Smasher!
Aus dem Rahmen fällt das mörderschnelle "In the middle of the night" und das shuffleartige "Iron", die mich beide an die besten Zeiten von Nightwish erinnern. Mit "Fire and ice", "Lost" und "Stairway to the skies" liegen drei waschechte Balladen vor,die etwas wuchtiger erscheinen als die früheren langsamen Stücke der Gruppe, aber denen in nichts nachstehen. "Where is the edge" bietet solide Kost, während "Murder" und "A demon's fate" sich weder richtig für die Radiostationen noch für die Tanzfläche entscheiden sollen, der Grat zwischen härteren Sounds und eingängigen, aber uninspirierten Refrains gelangt hier nicht. In der Deluxe-Version (bei Saturn zu haben) befindet sich noch "The last dance", das ruhigste Stück des Albums, das an traditionelle Lieder erinnert und orientalische Klängen einbindet und aufgrund dem Bombast der anderen Lieder etwas verloren scheint, aber durchaus seinen Reiz hat. Erinnert mich an "Hijo De La Luna".

Für manche Fans wird "The unforgiving" der endgültige Schritt zum Mainstream sein und der Verkauf der musikalischen Eigenständigkeit. Wer aber aufmerksam zugehört hat, konnte auf jedem Album eine Entwicklung miterleben. Auf den ersten beiden Alben stand noch kraftvoller Symphonic Metal im Vordergrund, während das dritte Album sehr balladenlastig ist.
Der Nachfolger ließ die Gitarren wieder mehr in den Vordergrund rücken.
"The unforgiving" bildet klangtechnisch (außer dem Bonustrack) ein Gemälde, dass trotzdem Vielfalt in seinen Farben aufzeigt. Ich kann nie so etwas wie Montonie beim Anhören verspüren. Die Stücke sind allesamt sehr bombastisch arrangiert, bei manchem wäre auch weniger mehr gewesen (z.B. "Fire and ice" oder "A demon's fate").
Ab und zu musste ich an die 80er denken aufgrund der fetten Bässe und den wuchtigen Drums denken sowie an Meat Loaf aufgrund der mehr denn je symphonischen Klänge.
Im Fazit haben sich die jeweiligen Aspekte der letzten Alben mit zusätzlichen Inspirationen vereint.
Die für die Bands typischen Melodien sind nicht gewichen, nein, sie haben sich bloß neuen Ideen angeschlossen, die mit Bewährtem verknüpft worden und damit hat man auch kompositorisch Wege bereitet, die bisher nicht möglich waren, zu meiner jetzigen Freude.
Das sind Melodien und Riffs sowie einzelne Soundspuren, die bei mir als Popmusik-Fetischist sofort hängen bleiben (manche "Ooh-Oohs" sind aber selbst mir zuviel des Guten bei solch einer Band). Die Melancholie ist nicht gewichen, dafür ist die Theathralik etwas in den Hintergrund getreten. Gut so.
Und Shannon's Stimme klingt schöner wie nie zuvor, da sie auf diesem Album selten in hohem Sopran singt, dafür hört man mal, wie toll sie auch die tiefen Töne beherrscht (allein bei "Faster" in den Strophen,himmlisch). Der Spagat zwischen Zerbrechlichkeit und Powerstimme gelingt ihr fabelhaft. Aber auch die Band sollte nicht unerwähnt bleiben, die den neu inspirierten Sound ausmachen, auch die tollen Keyboardsounds und erstklassige E-Gitarrensolos.
Alles in allem eine tolle musikalische Überraschung, mit der ich vor ein paar Tagen beim eher uninteressieren Reinhören nicht gerechnet hätte, da die Band für mich vor allem nach dem letzten Werk nicht mehr meinen Geschmack getroffen hatte. Fast nur überzeugende Stücke, mit den paar schwächeren Stücken, die aber keine Totalausfälle darstellen, kann ich leben.
Das einzige, was ich schade finde, dass man als Albumkäufer wenig mit der Comicvorlage anfangen kann, da einem das Booklet nichts drüber erzählt. Ich hoffe auf wenig Abnutzungserscheinungen und weitere solche Platten. Aber Within Temptation werden sich wie gehabt weiterentwickeln, ich bin mal gespannt, wohin die musikalische Reise das nächste Mal geht.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neu, wieder nen Tick anders und trotzdem ok!, 28. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Audio CD)
Ich bin WT - Fan der ersten Stunde und ja .. natürlich vermisse auch ich in diesem Album die gewisse Härte die sich allemal sekundenweise wiederfindet.
So gesehen ist für mich auch jede Rezension nachvollziehbar die im 2-Sterne-Bereich zu finden ist. Das hat mit "Enter" nur mehr wenig zu tun, aber wenn wir uns alle ehrlich sind, war dieser Weg schon in den letzten Alben absehbar. Im Bereich Heavy Metal/Hardrock sind WT nunmehr endgültig im Mainstream-Bereich angekommen.

Warum trotzdem 4 Sterne? Es ist einfach sehr guter Mainstream. Ich sehe wenig Sinn einer Stil-Epoche nachzuweinen die so hier nicht mehr vorhanden ist.
Das Album gefällt mir wirklich gut und ich werde dieses zu anderen "Anlässen" in den Player schieben als ich dies ggf. mit einer echt "harten" Platte machen würde. Ich glaube für alle die enttäuscht sind wäre es ein Weg sich einen anderen Zugang zu dieser CD zu schaffen, als eine vorhandene Erwartungshaltung.

Sharon hat noch immer eine tadellose Stimme, das Album geht gut ins Ohr. Was mir persönlich verschlossen bleibt ist warum gerade "Faster" die Single-Auskoppelung ist. Für meinen Geschmack die schwächste Nummer am Album. Andererseits... wen interessiert in dem Bereich schon die Single-Auskoppelung.... ^^
In Summe ist die CD durchaus eine stimmige Sache, wenn man sich damit abfinden kann das sich der Stil eben im Laufe der Jahre gewandelt hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombast-Rock vom Feinsten..., 16. Juli 2011
Von 
Juergen Sander "joschi38100" (Löwenstadt Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Premium) (Audio CD)
...haben WT da mit ihrem neuesten Werk am Start. Sowohl die schnelleren Stücke als auch die Powerballaden haben mit diesem Album eine Qualität und Eingängigkeit erreicht, die man - wie einige Rezensenten ja vorher schon treffend bemerkten - höchstens mit den späten Werken von Nightwish feat. Tarja vergleichen kann. Es geht nach dem Intro gleich voll ab und hat bis zum Ende praktisch keine Durchhänger. Bei mir kommt es äußerst selten vor, dass ich nicht das Bedürfnis habe, den einen oder anderen Track zu überspringen - hier ist es so!

Einen klitzekleinen Mangel habe ich an der Klangqualität (beim mp3-Download) auszusetzen: Der Sound kam im (ansonsten sehr klangstarken) Autoradio zwar recht hochpegelig, aber ziemlich bassschwach herüber, so dass ich reichlich nachregulieren musste. Das bin ich von den anderen bei Amazon auf diesem Wege erworbenen Alben nicht gewohnt. Dafür ein halbes Sternchen Abzug - und da man das oben in der Bewertungsleiste nicht darstellen kann, Schwamm drüber!

Und bitte, liebe "Fans der ersten Stunde", die ihr euch zum Kreis der "Auserwählten" und selbsternannten Insider zählt: Hört doch mal auf mit dem Gejaule über die vermeintlich böse, böse Kommerzialisierung eurer ehemaligen Lieblingsband! Es gibt nur gute oder schlechte Musik - und WT haben sich mit diesem Werk auf einem Level eingependelt, dass man nur schwer wird toppen können! Die Band hat heute vielleicht nicht mehr die gleichen Fans wie früher - aber dafür wesentlich mehr (siehe "Unheilig"!) Ich gönne den Leuten die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile von ganzem Herzen. Familie den Adel kann's gebrauchen, schließlich sind demnächst drei Kinder zu ernähren ;o) Und die Enttäuschten können sich ja andere Nischenbands suchen, denen es genügt, auf irgendwelchen Gothic-Festivals CD-Verkäufe im bestenfalls vierstelligen Bereich direkt vom Bühnenrand aus zu erzielen...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Nightwish, 1. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Audio CD)
Ich kann die Fans von Within Temptation verstehen - für die ist das neue Album ein Schritt in Richtung Kommerz. Und sie haben Recht!
Für mich allerdings ist es genau das Richtige. Es gibt Bombast, es ist purer Symphonic Metal, es gibt wunderschöne, eingängige (kommerzielle :-)) Melodien. Und es übertrifft sogar meine Lieblings CD (das letzte Album von Nightwish) in dieser Sparte. Ok, die Fans von Nightwish waren da auch enttäuscht, weil es Nightwish mit dem Richtungswechsel ähnlich gehandhabt hat. Aber mal ehrlich: Als Künstler will ich nicht nur ein breites Publikum erreichen, sondern ich will auch, dass die eigene Kunst ein finazieller Erfolg wird.
Ich habe bisher kein Album von Within Temptation gekauft, weil mir etwas fehlte. Von diesem bin ich total überrascht und ich habe es sofort gekauft. In dem Sinne: bitte weiter so!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album aus einen Guss...., 30. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Premium) (Audio CD)
Das neue Within Temptation Album ist eines der (leider viel zu seltenen) Alben, welches in einem Rutsch in der Heavy Rotation in meinem Player läuft. Kein überspringen nerviger Songs, alles ist ein Guss. Dazu kommt noch die spannende und gut gemachte Geschichte, die das Gerüst für das Konzeptalbum bietet und mittels Comics und Kurzfilmen dem geneigtem Fan ein schickes Paket bietet. Für mich das Highlight der letzten Monate, zuletzt so gehabt beim Nightwish Century Child Album.
Anspieltipps: Shot in the dark, Faster, Sinead und Lost, aber: Vorsicht Ohrwurmgefahr!

Ein kurzes Wort zu Mainstream etc.: Wenn interessiert das!? Wenn die Musik geil ist, ist mir sowas von egal was einige Verstrahlte für True, Mainstream oder Pop halten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz so hoch..., 14. Juni 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Audio CD)
... wie im Pressetext will ich's dann doch nicht aufhängen. Within Temptation hat keinesfalls die Musik völlig neu erfunden, wie der Pressetext es glauben machen will.
Es ist ein gewisser Bruch spürbar gegenüber den alten Alben (ja, ich weiß, die Hardcore-Fans werden mich jetzt in der Luft zerreißen...), die Stücke sind keyboardlastiger als die der früheren Alben, die Gitarren gezähmt und die Drums vergleichsweise dezent.
Ob die ganze Sache nun eine literarische Vorlage hat oder nicht, hat mich beim ersten Anhören, ehrlich gesagt, nicht die Bohne interessiert. Es bleiben im Ohr: Eine nach wie vor gute Gesangsstimme, Breitwand-Arrangements, Bombast und ein paar wirklich zündende Melodien. Alles ist nur deutlich glatter geworden, aber das bedeutet für mich keinesfalls den Untergang des Abendlandes, wie hier oft postuliert. Eine Band darf sich m. E. auch mal aus der ihr zugedachten Schublade herausbewegen und etwas anderes versuchen. Dies ist, finde ich, hier sehr gut gelungen, vielleicht schwächer, wo der reine Pop doch zu stark durchkommt wie in "Sinéad", aber insgesamt durchaus stimmig.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Within Temptation goes Pop, 11. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Audio CD)
Mein erster Gedanke beim Reinhören war: Die haben mir das falsche Album geschickt. Nach sorgfältiger Überprüfung dann der Schock - Oh.Mein.Gott, was ist das??? Und immer das Gefühl - habe ich was verpasst? Wann sind WT zu einer seichten Popgruppe geworden? Also habe ich mir in Amazon die Bewertungen angeschaut, um zu sehen ob es evtl. auch Anderen so geht. Jup. Doch der Mehrheit schien das Album zu gefallen. Also dachte ich mir, gut, lass die Songs einfach eine Weile auf dich wirken, vielleicht kommt der Zauber der alten Songs ja doch noch. Jetzt zieht sich das "wirken lassen" nun doch schon etwas hin, und von Zauber weit und breit keine Spur. Leider... Ich bin ein großer Fan von WT, aber ich kann mich mit dieser Pop-Version einfach nicht anfreunden. Zu dem schwachen Sound kommt die plötzliche 08/15 Stimme, und gerade diese hat einen früher seelig die Augen schließen und einfach genießen lassen. Wenn ich jetzt die Augen schließe, bin ich ständig versucht das nächste Lied anzuspielen, in der Hoffnung dass wenigstens dieses mir gefällt. Nun ja, da ich das Album nun schon einige Male gehört habe, weiß ich leider, dass dem nicht so ist. Einzig "A Demons Fate" bringt den Fuß dann doch ein wenig zum Wippen. Aber auch hier gilt, hätte ich den Song im Radio gehört, wäre mir als Letztes dazu eingefallen, dass er von WT ist.
Fazit: Wer Pop mag, dem gefällt das Album sicher besser, als mir. Ich habe wirklich versucht, den Songs eine Chance zu geben aber auch nach wiederholtem Anhören konnte ich einfach nicht damit anfreunden. Wer WT jedoch in guter, alter Manier erwartet, der wird mit Sicherheit erst einmal enttäuscht sein. Zum Trost gibt es jetzt erstmal das Black Symphony Album, endlich wieder ein Genuss für die Sinne...
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 7. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: The Unforgiving (Audio CD)
Selten hatte ich so gemischte Gefühle beim Abspielen einer CD.
Variante 1: Ich hätte noch nie zuvor etwas von Within Temptation gehört - dann ist es ein gut gemachtes kommerzielles Rockalbum mit vielen Songs, die Hitpotential haben und einem im Ohr bleiben, ..wie viele viele anderen Alben auch..
Variante 2: Ich würde alle bisherigen Within Temptation Alben kennen - dann frage ich mich bei jedem Anhören: wo ist die außergewöhnliche Stimme von Sharon, wo sind die vielen Ecken und Kanten, die das Besondere an WT ausmachten ? Es sind alles glattgebügelte Songs, alle Kanten entfernt, es fehlen sämtliche ausgefeilte Arrangements, eine Katastrophe für jeden eingefleischten WT-Fan !
Als langjähriger WT-Fan vermische ich bei der Bewertung Variante 1 und 2, aber sehr oft wird diese Scheibe nicht in meinen CD-Player wandern, eher die WT-Highlights "The heart of everything" und vor allem "Mother earth". Aus Enntäuschung werde ich auch dieses Jahr nicht zu einem WT-Konzert gehen....
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The Unforgiving
The Unforgiving von Within Temptation (Audio CD - 2011)
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