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Kundenrezensionen

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am 17. Dezember 2014
Mit Fallen gelang Varg nach Belus bereits das zweite Post-Knast Werk, das man schon eher wieder als Black Metal bezeichnen konnte. Aber klar, konventionellen Black Metal hat er noch nie gemacht und Fallen dürfte orthodoxer sein als alles was er bisher zuvor abgeliefert hat.
Eingeläutet wird das Ganze schon sehr gekonnt durch das einminütige Intro "Fraverdenstreet". Da gluckert und pocht es, das leise Knarzen im Hintergrund - es wird schnell klar, ein neues Ambient Album liegt hier nicht vor.

Im Gegenteil, "Jeg Faller" beginnt mit einem absolut Burzum typischen, messerscharfen Riff mit einer unheilvollen Melodie ausgestattet. Erstmal wird auch Burzum typisch gekeift...doch im Refrain entwickelt sich der Song zur wohl ersten amtlichen Hymne von Burzum, die man auch als wenig Black Metal freundlich gesinnt gut mitsummen/mitsingen können sollte. Ein genialer Song, definitiv.

"Valen" hat ebenfalls wieder diese "Neuzeit" Burzum-typische Eingängigkeit, tönt allerdings eine Ecke härter als sein Vorgänger und verzichtet auf Mitsing-Kompatibilität.

"Vanvidd" wiederrum hat wieder ein prägnantes, eiskaltes Riff und mixt erneut Black Metal typisches Gekeiffe mit murmelnd vorgetragenem Klargesang, allerdings diesmal deutlich von den Instrumenten überlagert.

"Enhver Til Sitt" hat schon fast Doom-Metal artiges Riffing (wobei es dafür dann doch einen Zacken zu "schnell" gespielt ist) und verzichtet bis auf kurze Passagen auf Klargesang. Wohl der Song auf dem Album, der am ehesten nach den alten Alben klingt.

"Budstikken" wiederrum ist dem eher orthodoxen Stil der neueren Burzum Alben zuzurechnen und "Til Hel blabla.." ein atmosphärisches Outro.

Kurzum: Für die, die Burzum über songs wie "Ea, Lord of the Depths" kennen gelernt haben, anfangs möglicherweise schwer verdaulich, aber eigentlich ein verdammt gutes Werk, das den alten Großtaten in nichts nachsteht.
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am 25. Mai 2011
es ist schwierig über Count Grishnackh und sein Projekt zu urteilen ohne seine politische und moralische Verwerflichkeit zu sprechen.
Sein Handeln und Denken ist völlig für den Eimer, seine Musik ist jedoch tatsächlich Kunst. Ohne Euronymous von Mayhem und Vikernes von Burzum, hätte Black Metal die Revolution die heute als 2. Welle bekannt ist nicht durchlebt und Vikernes ist derjenige der sie beendete indem er Euronymous ermordete und selbst dafür in den Knast ging. Das alles ist jetzt fast 20 Jahre her, Vikernes bereut halbherzig den Mord, seine rassistische Attitüde hingegen vertritt er bis heute, räumt jedoch gleichzeitig ein dem Hass als solchem abgeschworen zu haben... ehrlich der Mann hat sie einfach nicht mehr alle.
Skandinavische Mythologie, die Burzum mindestens seit dem 1997 erschienenem Daudi Baldrs beschäftigt, ist auch hier wieder ein tragendes Thema, aber auch ein vermeindlicher Einblick in Vikernes Innenleben soll vernehmbar sein. Sollte dem so sein muss man von Todessehnsucht sprechen, denn vornehmlich geht es um Sterben, den Heldentot und das vermeindliche danach. Wer will findet in Budstikken rassistische und antisemitische Anspielungen, aber dazu muss man schon zwischen den Zeilen lesen.
Die Musik, nun die Musik ist -leider- verdammt gut, wie eh und je bei Burzum. Wäre Burzum nicht Vikernes sonder irgendein unpolitischer unbeschriebener Musiker, stünde das wohl außer Frage(ein Problem das bei Death in June oder NON ebensohäufig aufkommt). Black Metal ohne Burzum, ist kaum denkbar. Es ist das ultimative Black Metal Projekt. Und auch dieses Album fügt sich in eine Reihe guter Veröffentlichungen ein. Fallen ist etwas härter und rauher als Belus, aber auch dunkler in der Gesamtstimmung und etwas progressiver in der Ausgestaltung. Das Druming steht im Hintergrund und das zitternde Riffing deutlich im Vordergrund. Die kaltklare Produktion und das monoton wirkende Songwriting erinnern an einige Punkproduktionen der späten 1980er oder eben den Black Metal bis in die Mitte der 1990er, welcher damals schon Punkbeeinflusst wirkte. Folkloristische und Ambientelemente sind wieder deutlicher zu vernehmen und drängen das ganze wieder in den Pagan Metal hinein. Der Gesang enthält viele Spoken Words Passagen die sich mit dem BM üblichem Keifen abwechseln, auch das hebt wieder den Pagananteil. Als eines der gelungensten Stücke des Albums, des Projektes und evtl sogar der gesamten Pagan Black Metal Sparte muss Valen einfach als Anspieltip genannt werden.
Ob man den Mann jetzt unterstützt oder nicht muss jeder mündige Mensch mit seinem Gewissen ausmachen, gewiss keine einfache Entscheidung für Interessenten am Black Metal. Musikalisch 4 von 5...
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am 2. November 2011
Man muss sich nur das Lied Vanvidd anhöhren und versteht, warum Varg Vikernes im Handstreich alle momentan bestehenden Black-Metal Bands in den Schatten stellen kann. Er versucht nicht, wie die anderen, verbissen, der Beste zu sein. Er könnte auf seinen Ruf aufbauen und bleibt dabei cool. Wahrscheinlich will er Scheiße abliefern, aber es gelingt nicht.
Manchmal dachte ich schon: "Hoffentlich wird das neue Burzum Album der von allen erwartete Scheißdreck, aber es wurde mir versagt.".
Ich bin ein großer Fan der ersten Stunde und kann es nicht glauben, dass meine Heiligtümer (det som engang var) immer noch übertroffen werden von der Panzermaschinerie des Todes namens Varg Vikernes.
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am 21. April 2011
Es scheint zwei Parteien zu geben, die sich in ihrer Meinung zu dieser CD gegenüberstehen. Zum einen die Art von Black Metal-Hörer, die alles, was Burzum macht, an den älteren Platten messen. Sicherlich kann man z.B. Det Som Engang Var, Filosofem oder Hvis Lyset Tar oss in ihrer Komposition und Durchschlagskraft durchaus als unerreicht im Black Metal bezeichnen. Das, was Burzum ausmacht, ist aber seit jeher das geniale Fünkchen Originalität, was anderen Bands oftmals abgeht. Und dies, so sieht es die andere Partei, ist auf der Fallen wieder großzügig vorhanden. Zwar nicht vergleichbar mit den alten Scheiben, weil es eben etwas ganz Neues ist, aber immer noch typisch burzumesker Black Metal. Ich habe den Eindruck als hätte sich Burzum ohnehin nie darum geschert, was einzelne Hörer von ihm erwarten. Schon bei seinen reinen Ambient-Werken hieß es, Burzum ist tot. Und heute bei Fallen heißt es, es wären Pagan Metal-Elemente enthalten, die die Musik nicht mehr zu Burzum, nicht mehr zu Black Metal machen. Sicherlich könnte man die cleanen Gesangspassagen mit einem gewissen Pagan Metal-Einfluss beschreiben, aber dieser Einfluss macht meines Erachtens die Musik noch lange nicht zu Pagan Metal, dazu sind diese Anteile (die übrigens bereits auf der Belus zu erkennen waren) zu originell verwoben mit dem Gesamtkonzept, so dass es eben in keiner paganen Klischeetreiberei ausartet, wie das im Pagan Metal ja oft üblich ist. Fallen bleibt demnach immer noch Burzum, nicht mehr so wie früher, aber was Originalität anbelangt noch immer typisch für die Band.
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am 14. Juni 2011
Sagen wir's mal so: Mit den Erstlingen hat "Fallen" nichts mehr zu tun.Es knüpft nahtlos an "Belus" an.Was einen jedoch sofort wieder in seinen Bann zieht, ist das äußerst saubere, präzise Instrumentenspiel und die Abwechslung die dieses Album bietet.Burzum eben.Und wem "Filosofem" und "Belus" gefallen hat, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
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am 24. März 2011
... wohl einer der umstrittensten Künstler Europas - zumindest in der Szene.

Ich möchte hier aber keine alten Kamellen herausholen. Es geht hier um das Album, um nichts anderes!

Als alter Burzum Fan schon seit jeher (ich habe eigentlich nur die Elektro-Alben ausgelassen) war ich angenehm überrascht nach "Belus" erneut ein "richtiges" Album zu hören. Es ist wie immer verdammt schwierig Burzum in irgendeine Schublade zu schieben, denn was hier geboten wird ist wieder so anders, so überraschend, so überwältigend.

War Belus noch vorwiegend wie schon von meinem Vorredner beschrieben noch eher altes in neuem Gewand geht Kristof Vikernes hier einen Schritt weiter und released etwas neues, in dieser Art noch nicht gehörtes. Ist das Black Metal? Wohl eher nicht, auch nicht nach alten Maßstäben. Das stört mich aber nicht im geringsten. Die Songs sind insgesamt etwas schneller als auf dem Vorgänger. Es werden auch wesentlich mehr Riffs verwendet, hatte Vikernes z.b. das gut 11 Minütige "Glemselens Elv" mit drei bis vier Riffs gefüllt, ist diese Anzahl schon im zweiten Song erreicht.

Dennoch ist es ein eindeutiger Burzum.

Trotzdem - wie immer die Warnung an Menschen die den Künstler nicht kennen. Burzum ist nicht 1349 oder Gorgoroth. Die Songs sind für seine Verhältnisse eingängig, trotzdem sollte jeder vor einem Kauf wenigstens mal reingehört haben. Allerdings entwickeln die Songs erst nach mehrmaligem hören die Burzum-Typischen Suchtfaktor.

Ich finde das Album fantastisch - wie alle Alben mit Gitarre von Burzum.
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am 14. April 2011
Rein instrumental gesehen ist die neue BURZUM wirklich gut. Schon beim ersten Riff erkennt man sofort, daß es sich um Burzum handelt. Was mich stört ist ganz klar der Gesang. Vikernes singt völlig saft- und kraftlos. Es klingt als hätte er das meiste gemütlich bei Zimmerlautstärke eingesprochen. Es muß ja nicht das geniale Gekreische der ersten Alben sein, aber wenn schon klarer Gesang, dann auch laut und kraftvoll.
So hört es sich an als würde jemand die Platte hören und dazu mitträllern.
Das klingt jetzt vielleicht zu negativ, aber die Klasse von "Belus" wird leider nicht erreicht.
Mit besserer Stimme wären es ganz klar fünf Sterne.
Auch das Cover, das zwar gut aussieht, erzeugt nicht gerade die Stimmung, die ich von BURZUM gewohnt bin.
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am 12. Februar 2013
es war viel schneller da als angekündigt. in einem sehr guten zustand wie man es für neuware erwartenkann. keine bootleg oder irgendeine kopie zumindest keine billige. allles rundum 5 sterne wert
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