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134 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympus E-PL2 überrascht und lässt manch große SLR erblassen
Ich habe die PEN am 21.1.2011 erhalten und bin begeistert. Zuvor hatte ich am Olympus-Kennenlern-Programm teilgenommen und die PL1 (das Vorgängermodell) 30 Tage kostenlos getestet. Ich fotografiere seit 30 Jahren und arbeite beruflich mit Canon EOS 5D MKII mit 4 L-Profi Linsen und dem ganzen Zubehör - Fazit: 12 kg Material, die ich nicht so gerne in meiner...
Veröffentlicht am 27. Januar 2011 von ghoff

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bildstabilisator mit Problemen
Wie andere auch, habe ich mir diese Kamera bestellt, um auf Wanderungen auf die schwere DSLR-Ausrüstung verzichten zu können. Die Wahl fiel auf die E-PL2 auch unter anderem, weil durch den internen Bildstabilisator die Objektive nochmals kleiner sind als die der Konkurrenten.

Bildqualität, Bedienung, Größe, eigentlich alles war sehr...
Veröffentlicht am 6. Juni 2011 von Walker


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134 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympus E-PL2 überrascht und lässt manch große SLR erblassen, 27. Januar 2011
Ich habe die PEN am 21.1.2011 erhalten und bin begeistert. Zuvor hatte ich am Olympus-Kennenlern-Programm teilgenommen und die PL1 (das Vorgängermodell) 30 Tage kostenlos getestet. Ich fotografiere seit 30 Jahren und arbeite beruflich mit Canon EOS 5D MKII mit 4 L-Profi Linsen und dem ganzen Zubehör - Fazit: 12 kg Material, die ich nicht so gerne in meiner Freizeit mit mir herum schleppe. Von dem Vollformat bin ich eine hohe Bildqualität gewöhnt, daher waren meine Zweifel am Anfang recht hoch. Kompaktkameras erfüllen meine Ansprüche nicht, die CMOS oder CCD-Bildwandler sind einfach zu klein, das Rauschen zu hoch oder es wird im Chip per Software entrauscht und zu viele Details gehen verloren. Die Idee einer Wechsel-Objektiv-Kamera gefiel mir gut, doch der Chip darf nicht zu klein sein, ist er hingegen zu groß (Vollformat oder APS-C Format), dann brauche ich auch wieder große und schwere Objektive - dann wäre der Vorteil wieder weg. Also MFT (Micro 4/3= MFT) klingt ganz gut. Chip ist wesentlich größer als bei Kompaktkameras, kleiner als Voll - und APS-C-Format, so dass der Crop-Faktor bei Objektiven 2 beträgt und die Objektive damit sehr klein, leicht und besonders leistungsfähig gebaut werden können. Besonders hierbei auch der fehlende Spiegel, so dass der Abstand Blende-Chip sich stark verringert und die Objektive nochmals verkleinert werden können.

Fazit:
Die PEN E-PL2 erfüllt meine Erwartungen.

Das wichtigste zuerst: Die Bildqualität. Ich kaufe keine Kamera, weil sie gut in der Hand liegt, viele Knöpfe hat, eine tolle Haptik besitzt usw. ist für mich kein Kaufgrund (auch wenn es wichtig ist) - doch ein Fotoapparat soll vor allem eins, Fotos machen und die so gut, wie möglich! Stutzig wurde ich bei den ersten Tests aus der Colorfoto (Ausgabe 2-2011, Seite 125), als die PL1 bei 100ASA eine höhere Bildqualität erzielen sollte als meine 5DMKII - ich konnte es kaum glauben. Bei 100ASA (nur PL1, PL2 beginnt erst ab 200ASA, Testwerte für PL2 liegen bei Colorfoto noch nicht vor) hat die PL1 60 Punkte in der Bildqualität erhalten, die 5DMKII wurde bei 100ASA mit 59,5Punkten bewertet! Die kleine PEN E-PL1 und PL2 (mit gleichem Chip) erzeugen sehr scharfe Bilder mit geringstem Rauschen bei kleinen ASA-Werten. Ergänzung: In der aktuellen Colorfoto (3/2011) schneidet die PL2 in der Bildqualität nicht mehr ganz so gut ab, wie die PL1. Sie wurde von Olympus zugunsten weniger rauschen anders eingestellt und hat schlechtere Textur-Werte, so dass sie nun mehr im Mittelfeld der Bildqualität landet. Dafür ist der Autofokus schneller und das Rauschen, wie erwartet, geringer.
Objektivfehler werden (dies ist Standard bei 4/3, gleich im Prozess heraus gerechnet, so dass das beiliegende Standard-Objektiv mich schon verblüfft hat. Dpreview.com bietet Vergleichsbilder an, schauen sie sich das an und staunen sie - sie können die E-PL2 mit Nikon, Canon, Olympus, Sony etc. vergleichen, bei 200ASA hat die kleine echt was zu bieten. Ich freue mich schon auf die angekündigte Profi-Version dieses Modells.
Bis ca. 1.600ASA ein sehr gutes Rauschverhalten, man kann die PL2 bis 6400ASA betreiben, muss man aber nicht, würde ich auch nicht. Sinnvoller ist da die Investition in lichtstarke Objektive. Das schöne ist bei 4/3 es stehen einem eine riesige Zahl an Objektiven zur Verfügung, über Adapter sind auch andere Fabrikate (Minolta, Canon, Nikon, Leitz etc. ) anschließbar. Besonders die Micro 4/3 Objektive von Panasonic mit dem 7-14mm/f4.0 und andere sind sehr interessant. Panasonic bringt demnächst das 12-50mm/2.5-3.3 (entsprechend KB 24-100mm), ein lichtstarkes Profi-Objektiv heraus.
Das neue Standard-Objektiv 14-42mmII hat einen wesentlich schnelleren Autofokus, es bewegt sich alles ganz weich, kein Spiel, kein Schmirgeln etc. spürbar, und es ist fast lautlos - die optische Leistung ist ebenfalls sehr ordentlich.
Der optionale Aufsetzsucher mit 1,4Mio. Pixeln ist eine starke Ergänzung und besonders bei hellem Umgebungslicht sehr sinnvoll.
Die PL2 geht schnell zur Sache, der Autofokus ist wesentlich schneller als bei der PL1. Erreicht aber nicht SLR-Niveau. Für Action-Fotografie ist die Kleine noch ein wenig zu schwach.
Auch im Dunkeln trifft der Autofokus relativ schnell und sicher sein Ziel, wenn Kontrastkanten vorhanden sind . Wir reden hier von einem Kontrast-Autofokus, der anders als ein Phasenautofokus einer SLR arbeitet - Kontrastautofokusse benötigen immer eine Kante mit Kontrast, das bedeutet, wenn ein Gesicht bei Kerzenschein scharf gestellt werden soll, und die Person hat keine scharfe Kante im Gesicht (z.B. eine Brille) dann wird es schwer für den KonstrastAF. Hier hilft dann die komfortable manuelle Einstellung zu einem guten Bild.

Die Bedingung und die vielen Einstellmöglichkeiten sind für mich im wesentlichen kritiklos.
Das einzige was ich vermisse und von Nikon und Canon her kenne, ist das Abspeichern der letzten Position des Menüs. Das würde die Bedienung noch ein wenig verbessern, wenn man nicht immer die gleichen Baumstrukturen durchfahren muss.

Zur Bedienung:
Die Standardeinstellungen sind für mich nicht so toll, doch wenn man die Anleitung gelesen hat, kann man die Handhabung auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und das mit vielen Möglichkeiten.
Mit einem Klick erfolgt eine Bildvergrößerung auf das 10- oder 14-Fache. Ein aufgenommenes Bild kann sofort gelöscht werden (ohne lästige Abfrage, wenn man will).
Mehrfachbelichtungen, und die gesamte Automatiksteuerung sind einfach und komfortabel. Einen manuellen Weissabgleich und eine Spotmessung oder AEL-Speicher können auf Tasten frei belegt werden. Mit einem einzigen Knopfdruck wird ein manueller Weißabgleich eingestellt - genial. 4 individuelle Speicher stehen zur Verfügung. 3 Bilder pro Sekunde ist für die Kleine nicht schlecht. Der Autofokus macht innerhalb der Gesichtserkennung eine Augenfokussierung - das ist genial, scharfe Pupillen sehen einfach besser aus.
Ich habe ein altes Minolta 1,4/50mm (=100mm in KB) angesetzt, dass dann nur in Zeitautomatik und manueller Fokussierung arbeitet - Schärfe und Bouquet sind sehr ansprechend. Auch existieren sehr leistungsstarke und bezahlbare Objektive für die PEN mit sehr hoher Lichtstärke von f=0,95/25mm z.b. das Nokton 25mm/0,95.
Das Beste beim manuellen Fokussieren ist jedoch die Einstellhilfe - sobald ich am Entfernungsring eines MFT-Objektives drehe, vergrößert die PEN das Bild um das 7fache und die manu. Fokussierung ist ein Kinderspiel - nicht ein Knopf muss dabei betätigt werden.
Die Filter-Stile sind abwechslungsreich und sinnvoll - selbst verregnete Nachmittage sehen mit dem Dramatik-Filter (eine Art HDMR-Filter) einfach spannend aus.
Das Beste ist für mich aber die Freude an den scharfen Bildern - genau so will ich es haben. Dabei sprechen wir nicht von einer Überschärfung durch Software, wie sie mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen erzeugt wird - sondern hier rede ich von optischer Leistung und der richtigen Kombination aus Optik, Chip, AntiAliasing-Filter und Elektronik- dies ist ein großer Unterschied. In einer Vergrößerungs-Ansicht am PC sieht man den Unterschied, die Kanten bleiben scharf, im Gegensatz zu einer künstlichen Überschärfung durch Software, wo nur der Kontrast angehoben wird und die Kanten verpixelt wirken.
Wer will kann mit einem Knopfdruck filmen, doch ich habe die Taste lieber für eine wichtigere Funktion belegt.

Ich bevorzuge bei der PL2 die Einstellung der ISO-Automatik bis 800ASA, dann bleibt das Rauschen unter 2, was einem sehr guten Wert entspricht. Ich finde es toll, dass man sogar diese Einstellungen frei wählen kann.
Übrigens man kann die Kamera so einstellen, dass der Bediener im Manuellen Modus die Zeit UND die Blende vorgibt, und die PL2 automatisch die passende ISO-Zahl aussucht. Ist bei vielen Pentax-Modellen zwar Standard, aber nicht bei meiner Canon, deshalb erwähne ich das hier.

Der kleine Blitz ist ebenfalls sinnvoll, denn er kann die großen Biltzgeräte fernsteuern und ist beweglich, so dass auch indirekt geblitzt werden kann.
Ganz zu schweigen von dem hervorragendem 3" Display, das bei 4/3 Format natürlich nicht das ganze Display ausfüllt, doch wer will, kann auf 3/2-Format umschalten und dann das ganze Display nutzen.
Auch nicht zu vergessen: der eingebaute Bildstabilisator, so dass verwacklungsfreie Aufnahmen mit dem Standard-Objektiv bis 1/6 Sekunde aus der Hand möglich sind. Wobei der Stabi der Profimodelle höherwertig ausgeführt sein soll, laut Hersteller bei der Pen E-PL1 bis max. 3 Blendenstufen, bei der PEN E-P2 bis zu 4 - habe ich selber aber noch nicht getestet. Ich finde es jedenfalls gut, einen Stabi bei ALLEN Objektiven zu haben.
Der Tracking-Contious-AF funktioniert übrigens bei Menschen, die sich nicht zu schnell bewegen, ziemlich gut. Aber zuviel darf man nicht erwarten.

Ich bin jedenfalls meinem Ziel näher gekommen und habe eine gute Ausgeh-Kamera mit kleiner Größe für mich gefunden, die viele manuelle Einstellmöglichkeiten, eine schnelle Bedienung und schnellem AF, eine hohe Individualisierbarkeit und 1a Bildqualität bei einem hervorragendem Gewicht und einem großen Angebot an hervorragenden Optiken besitzt.
Nun bin ich gespannt auf die weiteren angekündigten Objektive für MFT und die Profi-Version der Olympus!

Es macht einfach Spaß mit dieser Kamera zu arbeiten.
Olympus ist ein großer Wurf gelungen.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Systemkamera mit vielfältigen Möglichkeiten, 28. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich vorweg: ich bin sicher einer der wenigen Umsteiger, von einer ausgewachsenen DSLR (Canon EOS 20D und 550D, zwischendurch kurz Olympus E-420) zur E-PL2. Klingt im ersten Moment vielleicht merkwürdig, mir war aber auf Dauer das Gewicht einer DSLR zu hoch. Da ich gerade im Urlaub sehr viel fotografiere, ist die komplette SLR-Ausrüstung für meine Bedürfnisse einfach zu unhandlich.

Die E-PL2 fällt da natürlich zunächst durch das wesentlich kompaktere Gehäuse auf, das bringt natürlich auch einen immensen Gewichtsvorteil mit sich. Zugegebenermaßen bleibt die Griffigkeit ein wenig auf der Strecke, einen ausgeprägten Handgriff gibt es bei der E-PL2 natürlich nur in abgespeckter Form. Insgesamt bleibt das aber stimmig, da die Kamera auch wesentlich leichter ist. Für sehr große Hände könnte das aber durchaus auf lange Sicht ein Problem werden.

Etwas unschön: die Einstiegsempfindlichkeit der E-PL2 liegt bei ISO 200, 100 oder 80 wäre hier natürlich schöner. Insbesondere bei sehr gutem Licht (Sommer, draussen) könnte hier dann ein Graufilter erforderlich sein, wenn man Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe (große Blende) machen will.

Das mitgelieferte Kit-Objektiv muss zunächst vor der Nutzung "ausgefahren" werden. Anfangs ungewohnt, aber dafür kann man das Objektiv zum Transport schön kompakt machen. Die Bildqualität des Objektivs und auch insgesamt der E-PL2 empfinde ich als sehr gut, wobei ich bisher keine Aufnahmen mit ISO-Werten höher als 1600 gemacht habe. Das Rauschen bleibt bei ISO 800 sehr dezent, kein Vergleich zu üblichen Kompaktkameras, auch nicht zu den höherwertigen Modellen mit größerem Sensor (Nikon P7000, Canon G-Serie).

Eine schöne Sache sind die in der E-PL2 integrierten Art-Filter, insbesondere "Dramatic Tone" finde ich hier sehr interessant, auch bei eher schlechtem Wetter lassen sich so recht interessante Aufnahmen machen.

Nicht glücklich wird, wer die E-PL2 viel zum Filmen einsetzen will, da sie nur den HD-Modus (720p) und nicht Full-HD unterstützt. Zudem verwendet sie als Codec die ältere und platzintensivere MJPEG-Kodierung statt der modernen H.264-Variante, was allerdings beim Bearbeiten am Rechner auch ein Vorteil ist, da die Hardware für MPEG-Schnitt nicht so leistungsstark sein muss. Mir persönlich ist die Fotofunktion wesentlich wichtiger, ich kann mit 720p und den weiteren genannten Einschränkungen gut leben.

Ein Highlight der E-PL2 ist das 3 Zoll große Display mit seinen 460.000 Pixeln, hier kann auch beim Vergrößern die Schärfe von Aufnahmen schon recht gut beurteilt werden. Nikon und zum Teil Canon geht hier zwar schon auf 920.000 oder gar 1 Mio. Pixel, dennoch ist es ein großer Fortschritt vom "klassischen" 3 Zoll-Display mit matschigen 230.000 Bildpunkten. Im Übrigen kann ich an dieser Stelle auch den elektronischen Sucher VF-2 nur wärmstens empfehlen. Er wird in den Blitzschuh geschoben und nimmt über den rückseitigen AccessoryPort Daten von der Kamera entgegen. Der VF-2 hat eine Auflösung von 1.4 Mio. Pixeln und daher wirklich sehr scharf, zudem erleichtert er die Arbeit bei hellem Sonnenlicht, da das Display hier naturgemäß nur etwas eingeschränkt ablesbar ist. Wermutstropfen: der VF-2 kostet etwa 200 Euro zusätzlich und macht die Kamera natürlich größer und unförmiger, der Look wird nicht unbedingt jedem gefallen.

Weiterer Vorteil ist der integrierte Blitz. Zwar nicht besonders stark, so hat man aber im Vergleich zu den Pen-Modellen ohne "l" in der Bezeichnung zumindest einen Aufhellblitz dabei. Er wird mechanisch per Taster ausgeklappt und steht erstaunlich weit über der Optik, rote Augen sind also nicht zu befürchten.

Der Autofokus reagiert für ein kontrastbasiertes Modell bei normalem Licht sehr zügig und zuverlässig, für Sportaufnahmen bleibt eine SLR aber eine Klasse für sich. Gewünscht hätte ich mir noch eine elektr. Wasserwaage, wie sie viele Kameras inzwischen bieten und dass Bilder im Hochformat automatisch gedreht werden, die E-PL2 hat offensichtlich keinen Lagesensor.

Eine starke Konkurrenz zur E-PL2 ist sicher die Panasonic GF2, welche zweifellos über den besseren Videomodus verfügt. Die E-PL2 hat dafür allerdings einen Bildstabilisator im Gehäuse integriert, also wird jedes Objektiv stabilisiert. Es ist aber auch kein Problem, ein Panasonic mFT-Objektiv mit Stabilisator zu verwenden, es muss dann nur ein Stabilisator (kameraintern über Menü oder am Objektiv per Schiebeschalter) abgeschaltet werden. Die Bedienung der GF2 (konnte ich bei einem Arbeitskollegen testen) mittels Touchscreen finde ich erstaunlich gut gelungen, da es nach wie vor Tasten gibt und die Touchfunktionalität nicht unbedingt genutzt werden MUSS. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. :-)

Empfehlenswert ist auch das mFT-Objektiv 14-150mm von Olympus, für die Reise super geeignet. Sicher ist die E-PL2 damit nicht mehr so kompakt, aber im Vergleich zu einer SLR mit entsprechendem Objektiv bleibt sie ein Fliegengewicht und erreicht lange nicht so große Dimensionen. Als lichtstarkes Objektiv empfiehlt sich das Pancake (F2.8) von Olympus oder das etwa 100 Euro teurere 20mm-Objektiv von Panasonic mit einer Lichtstärke von F1.7. Mit letzterem gelingen auch bei schlechtem Licht noch Aufnahmen aus der freien Hand, die Schärfe ist klasse. Allerdings muss man sich bei Festbrennweiten ein wenig umgewöhnen, der Zoom steckt dann halt in den Beinen des Fotografen... ;-)

Größter Nachteil in meinen Augen ist das doch recht unübersichtliche Menü der E-PL2, insbesondere da zwei wichtige Rubriken in der Standardeinstellung gar nicht angezeigt werden. Man muss aber sagen, dass es eine Art "Schnellmenü" gibt, alle wichtigen fotografischen Parameter wie Auflösung, RAW, ISO, Blende, Zeit, Belichtungsmessmethode usw. können hier bequem und schnell eingestellt werden. Andere Funktionen wie das Einblenden von Hilfslinien oder auch das Begrenzen des oberen ISO-Werts sind doch tief im Menü verborgen, das Lesen des Handbuchs ist hier zum Teil unabdingbar.

Trotz dieses Kritikpunkts bewerte ich die E-PL2 mit fünf Sternen (da 4,5 leider nicht geht), da sie meine persönlichen Anforderungen und Wünsche sehr gut erfüllt. Mit dem verzweigten Menü kann ich recht gut leben, da ich auch länger Erfahrung mit DSLRs (auch Olympus) habe, was die Suche manchmal erleichtert. Die Bildqualität hebt sich wohltuend ab und erreicht subjektiv locker das Niveau der SLR-Einstiegsklasse, auch die 12 Megapixel stellen in meinen Augen einen guten Kompromiss dar. Für mich daher eine gute Alternative zur "richtigen" SLR (die je nach Einsatzgebiet nach wie vor ihre Berechtigung hat).
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Kompromisslösung, 18. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin kein ambitionierter Fotograph. Allerdings mache ich u.a. gerne stimmungsvolle Bilder beim wenig Licht, wie z.B. Bilder auf Weihnachtsfeiern, Panoramas von nächtlich beleuchtetet Städten usw..
Mit den, wenn auch bei Tageslicht sehr gut funktionierenden, Kompakten, geht das einfach nicht wirklich gut.
Ein, vor kurzem gestarteter Versuch mit einer Fuji F550EXR war desaströs. Zwar bessere Low Light Performance, aber katastrophale Qaulität bei Tageslicht.

Da mir aber SLR's immer zu groß und zu schwer waren, kam auch so etwas nicht in Frage.
Die MFT Systemkameras stellen hier nun eine, meiner Meinung nach, sehr gute Alternative dar.

Für die Olympus PEN E-PL2 - und gegen Sony NEX, Panasonic GF2, Samsung NX10 usw. - habe ich mich entschieden, weil:
1. die Olympus überall für die Bildqualität gelobt wird
2. die High ISO Vergleiche (auf einschlägigen Internetseiten), für mich das beste Bild zeigen
3. das Gemeckere über ein unübersichtliches Menü auch bei den Anderen nicht weniger ist
4. mir die Video Funktionalität und Qualität nicht wichtig war
5. die Baugröße mit Kit Objektiv, bei der Olympus recht gering ausfällt
6. sie einen eingebauten Verwacklungsschutz hat, sprich quasi alle MFT Objektive damit verwacklungssicher arbeiten

Über Amazon Warehouse war ein, quasi neues Modell, für einen guten Preis mit voller Garantie zu haben und so habe ich zugeschlagen.

Sofort nach Erhalt bin ich spätabends raus und habe die Möglichkeiten der "Kleinen" ausgelotet.
Und, sie hat meine Erwartungen eigentlich fast übertroffen.
Die Nachtaufnahmen mit ISO 200 - 1600, aufgenmmen mit Stativ und Belichtungszeiten zwichen 1 & 8 Sekunde sind ein Traum. ISO Werte über 1600 liefern meines Erachtens keine besonders tollen Aufnahmen mehr. Für 10x15 Ausdrucke aber wahrscheinlich immer noch ausreichend.

Tageslichtaufnahmen sind - nicht selbstverständlich - siehe Fuji - auch ohne jeden Makel.

Vor allem das Spiel mit der Blende und damit mit der Schärfentiefe gefällt mir. Wenn die Kompakten zwar auch teilweise die Möglichkeit bieten, Blendenwerte einzustellen, so sind aber Bilder mit geringer Schärfentiefe (Objekt scharf, Hintergrund unscharf) damit nicht möglich.

Alle Mögichkeiten, die ich bei einer SLR erwarten würde, sind geboten. Langzeitbelichtung bis 60 Sekunden "automatisch" oder "Bulb" Belichtung. Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, komplett manuelle Steuerung. Automatische ISO Wahl, mit einstellbaren Ober- & Untergrenzen.
Die Tasten können umbelegt werden, so das man z.B. mit einem Knopfdruck von manuellem auf Auto-Focus umschalten kann und und und.

Erwähnenswert sind auch noch die 6 ART Filter. Einer gefällt mir besonders gut. Damit kann man Aufnahmen machen, die wirken, als betrachte man eine Modelleisenbahn.

Natürlich kann man auch immer noch, wie von den Kompakten gewohnt, vollautomatisch fotografieren. Auch eine Menge von vorpgrogrammierten Aufnahmemodi, wie z.B. Feuerwerk, Portrait usw., stehen zur Verfügung.
Für "Knipser" wie mich also immer noch ideal.

Wie schon eingangs erwähnt, lege ich auf die Video Funktionalätät keinen großen Wert. Der "Nicht Full HD" Modus reicht mir vollkommen. Bei kurzen Testsequenzen ist mir weiter nichts Negatives aufgefallen.

Die beiligende Bedienungsanleitung ist umfangreich und beschreibt das Meiste verständlich und nachvollziehbar.

Kurzum. Ich werde die Kamera bestimmt nicht wieder hergeben und wüsste nicht, was Andere besser können sollten. Für mich ist die Kamera kein Ersatz für meine kompakte Superzoom, denn diese macht ja bei Tageslicht tolle Aufnahmen und ist doch noch deutlich kleiner und angenehmer mitzunehmen.
So weis ich Heute also noch nicht, ob ich mir überhaupt noch ein weiteres Objektiv (z.B. 150mm Zoom) zulegen soll.
Als Ergänzung zur reinen "Knipse" ist sie jedoch ideal und fast schon die "eierlegende Wollmilchsau".

Weil die Kamera alle meine Anforderungen erfüllt gibts von mir volle Punktzahl.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fotografieren macht wieder Spaß, 19. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich wieder eine tolle Kamera. Es macht Spaß "rum zu probieren". Die Bilder gelingen, haben Schärfe und es gibt genug Licht auch für die Dämmerung. Vorbei ist das Wegwerf-geknipse mit integrierten lichtschwachen Objektiven und zu viel "SchnickSchnack" wie Touchscreen, Frontdisplay und anderen unnötigen Dingen. Es ist wie damals zur analogen Zeit mit den Vorteilen des "digitalen Films". Das einzige was noch abgeht ist die Schärfe am Objektiv einstellen zu können. Die Kamera liegt gut in der Hand.
Mein Kompliment an Olympus.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SLR- Spaß im Kleinformat, 13. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-PL2 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) weiß mit 14-42 mm Objektiv silber (Elektronik)
Da in nächster Zeit ins Ausland gehen werde, und mir meine 50d sammt Objektiven natürlich viel zu unhandlich und zu schwer ist, musste ich mich nach einer kompakteren Cam umschauen. Da aber auf gute Bildqualität sehr viel Wert lege, kamen für mich die "normalen" Kompakten nicht in Frage.
Ich wollte eine möglichst Kompakte SLR ohne Spiegel. Da in eigtl allen Tests die Pen - Reihe von Olympus u.a. wegen der sehr guten JPG-Engine hoch gelobt wurde, und die Pens eigtl. die Kompakten unter den kompakten spiegellosen Slrs sind, habe ich mich dann für die EPL-2 entschieden. Die EP-2 ist wegen des fehlenden Blitzes rausgefallen.
Mit meiner Wahl bin ich bis jetzt zu 100% zufrieden, abgesehen vom sehr schwachen Blitz. Der fehlende Sucher war bis jetzt noch kein Problem, da ich selbst bei Sonnenlicht ohne Probleme das Lcd erkennen kann.
Also alles in allem eine Top-Kamera. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mir das Lumix 20mm gekauft habe, als Immerdrauf. Die Abbildungsqualität ist einfach der absolute Hammer.(auch mit dem 14-42mm)
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisland das beste was ich bei den Kleinen mit großem Sensor gefunden habe, 13. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jetzt mache ich seit ein paar Wochen Fotos mit der Kamera und sie gefällt mir immer noch. Perfekt ist sie noch nicht, dazu gleich mehr. Aber 5 Sterne bekommt sie dennoch, denn besser wird's momentan nicht bei den Kleinen die angetreten sind, sich zwischen Kompaktknipsen und DSLRs zu plazieren.

In JPEG und RAW ist sie bis ISO 1600 für mich gut verwendbar. Mit einer SONY NEX ging da mehr, aber bei SONY hat mich schlechterer Autofokus, die in meinen Augen vergeigte Bedienoberfläche und die mittelmäßigen Objektive vom eigenen Kauf abgehalten. Die Panasonic mFT-Serie war immer nur bis ISO 800 für meine Belange nutzbar. Auch sind die Farben bei Panasonic stark verbesserungsfähig, sprich man hat dafür in Lightroom immer Zeit aufbringen müssen. Auch verzeiht die Panasonic keine kleineren Überbelichtungen oder Spitzen, da sie auch in RAW sofort abschneidet. Das ist jetzt vorbei. An ISO-Bereich und Farben kann ich einen Haken machen.

Das mitgelieferte Objektiv ist sehr brauchbar, aber das 14-45 von Panasonic finde ich deutlich besser, deshalb verwende ich dieses - und andere Panasonic-Objektive - mit der Kamera. In dieser Kombination ist bei Bildqualität, Schärfe, Belichtung, Dynamikumfang und Farben kein Kompromiss mehr notwendig.

Zwei Sachen stören mich an der Olympus. Der Autofokus ist im Hellen ganz ordentlich, aber im Halbdunkel nach wie vor ziemlich daneben. Teilweise gibt der einen Lock an, obwohl komplett daneben fokussiert ist. Des weiteren ist das Drehrad sehr fuzlig und man kommt öfters an die falsche Funktion dran, da das Drehrad auch als 4-Wege-Knopf dient. Das machen andere auch so, aber da ist das Rad größer und/oder nicht so leichtgängig.

Meine EOS ziehe ich nur noch selten raus: Wenn ISO 1600 nicht reichen und/oder wenn blitzschneller Autofokus gefragt ist.

dpreview fasst es gut zusammen: "Mirrorless system cameras have given consumers a third option, providing DSLR-like image quality in a more compact package. [...] buying into a mirrorless system might for many still be a compromise. However, in the case of the Olympus E-PL2 it's not a bad one at all."
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Ergänzung zur "richtigen" DSLR ..., 7. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die E-PL2 gekauft, weil ich auf Reisen aus Platzgründen oder Bequemlichkeit meistens darauf verzichtet habe, meine Nikon-Ausrüstung mitzunehmen ... es aber dann schon oft bereut habe, nur Handybilder machen zu können.

Die Olympus ist für meine Zwecke bestens geeignet, denn ich erhalte eine herausragende Bildqualität in einem kleinen Gehäuse, das mit Pencake-Objektiv sogar jackentaschentauglich ist. Kritik an der Bedienbarkeit kann ich nicht üben, nach wenigen Bildern ist man mit den wichtigsten Funktionen vertraut, und kann sich auf das Motiv konzentrieren.

Meine Passion ist die Porträtfotografie mit einer Nikon D700 und Festbrennweiten, und das ermöglicht mir den Vergleich der Qualitäten der E-PL2 mit einem Spitzenprodukt, das bei Fachleuten über Zweifel erhaben ist. Und sie schlägt sich wacker, denn schon das unbearbeitete JPEG out-of-cam kann sich sehen lassen. Merklich schwächer als bei der D700 ist der Autofokus, mit dem ich aber leben kann. Logischerweise ist das Bokeh bei einem Cropfaktor von 2 anders und schwieriger einzusetzen als beim Vollformat. Dass die Verarbeitung und Haptik bei Nikon wesentlich besser ist, wird hier sicher niemanden überraschen. Aber im Vergleich zum Vorgänger und zu anderen (Bridge- und System-)Kameras braucht sich die Olympus beileibe nicht verstecken.

Ich finde beachtlich, was man hier von Olympus geboten bekommt ... Weißabgleich, Schärfe, Farbwiedergabe, Arbeitsgeschwindigkeit ... alles erfüllt meine Erwartungen ohne Einschränkung. Das Kitobjektiv (14-42mm Version II) ist von guter Qualität, der Stabi erfüllt seinen Dienst, bis ISO 800 ist das Rauschen kein wirkliches Problem, und es gibt schöne Objektive zur Ergänzung: 9-18mm, 17mm Pancake ... aber hier steckt auch das einzige wirkliche Problem: die saftigen Zubehörpreise werfen einen Schatten auf den Gesamteindruck, und deswegen gibt es auch "nur" 4 Sterne ...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein,handlich und klasse Bilder, 16. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf der Suche nach einer Kamera, welche mir mehr Möglichkeiten bietet als eine Kompakte. Die Kamera sollte aber wiederum nicht zu groß und schwer sein, da ich sie auch auf Motorradtouren mitnehmen wollte. So bin ich im Januar 2011 auf die PEN gestoßen und bin muss sagen, es war die richtige Wahl.
+klasse Bilder
+verschiedenste Einstellmodi
+bei Verwendung eines Adapters lassen sich auch andere Markenobjektive verwenden
+von Olympus angebotenes Zubehör

-kein vorhandener Sucher. Man muss den VF-2 für extra Geld hinzukaufen

Sie passt mit dem 14-42mm Objektiv in die Jackentasche und ist so mein fast täglicher Begleiter geworden und ich habe den Kauf nicht bereut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Zweitkamera oder kleine Wochenendausrüstung sehr gut, 27. Juni 2012
Von 
Lutz Ludwig "lutzludwig" (Ahrensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Mein Profil: freiberuflicher Fotograf i.R

Meine Ausrüstung: kleine Olympus Sammellleidenschaft

Olympus E20N
Olympus E1
Olympus E30
Olympus E3
Olympus E-PL2
Olympus E-P2
Olympus E-P3
Olympus E-M5 OM-D ; M.Zuiko 2.8/17 ; M.Zuiko 1.8/45 ; M.Zuiko 3.5-6.3/12-50 ; Zuiko 2.8-3.5/14-54II ; M.Zuiko 4.0-5.6/40-150 R ; Zuiko 4.0-5.6/70-300
Kleinbild gerechnet:...M.Zuiko 2.8/34 ; M.Zuiko 1.8/90 ; M.Zuiko 3.5-6.3/24-100 ; Zuiko 2.8-3.5/28-108; M.Zuiko 4.0-5.6/80-300 R ; Zuiko 4.0-5.6/140-600
Wenn man sich die Kleinbilddaten anschaut ist dies eine sehr gute Objektiv Ausstattung für alle Gegebenheiten.
Damit ist jeder von 24mm Weitwinkel bis 600mm Tele ausgestattet und es kann jede erdenkliche Kombination an Objektiven für alle Fotosituationen zusammengestellt werden.
Die beiden M.Zuiko ZOOM Objektive leisten sehr gute Arbeit, die "Fußzoom" Objektive noch bessere und irgenwie bin ich wieder dabei Objektive zu wechseln.
Mit MFt hab ich die Festbrennweiten für mich wieder entdeckt und meine Füße in Bewegung versetzt.
Die Festbrennweiten sind schön klein, leicht und extrem scharf, da macht fotografieren Spaß und man kann alle immer mitnehmen.
Alle 4 M.Ft Objektive die ich zur Zeit nutze wiegen zusammen ca.500gr. und lassen sich in der kleinsten Fototasche verstauen.

Nach dem ich in den letzten Jahren fast alle DSLR Kamerasysteme durchlebt hab, (fast)alle waren gute bis sehr gute Kameras, hab ich mich für das M.Ft System von Olymus entschieden, bzw. bin wieder zu diesen zurückgekehrt.
Ich bin der festen Überzeugung das in nicht so ferner Zukunft diesen Kameratyp, Systemkamera, die Zukunft gehört.
In Japan werden schon mehr als 50% dieses Kameratyps gegenüber DSLR verkauft, Tendenz steigend.
Wir sind noch, wie immer bei Neuen, sehr zurückhaltend und schwören auf das alt Hergebrachte, Tendenz fallend.

Hab jetzt meine Kameras gefunden die mich glücklich machen.
Die Olympus E-M5 OM-D das Beste zur Zeit zu bekommende Kamerasystem von M.Ft Olympus und mit mehr Vorteilen gegenüber APS-C wie Nachteilen.
Die Olympus PEN E-PL2 für mich eine der Besten PEN Kameras, welche man auch noch anfassen kann dank der Griffwulst, die PEN E-PL3 ist da ein Scherz.
Trotzdem hab ich die E-PL2 mit einen erstklassig erhaltenen Bezugsstoff einer Praktica LLC beklebt, den ich sorgfältig abgelöst, für meine Bedürfnisse & Hände zurechtgeschnitten und an die E-PL2 aufgeklebt hab.
Nicht komplett sondern genau an die Stellen wo die Finger anliegen. Jetzt lässt sich die E-PL2 perfekt halten und man rutscht nicht mehr ab an den glatten Metall.
Das Gleiche hab ich an der E-P2 gemacht, hier nur mit hochwertigen Leder beklebt.
Gibt den Pen`s einen super Retrolook, mir gefällt es jedenfalls und alle fragen was das für eine Kamera ist!

Nun zur Kamera

Ich schwanke zwischen 4 und 5 Sternen, gebe ihr aber 5 auf Grund der Bildqualität und ziehe keinen Punkt wegen dem versteckten 2 Hauptmenüs im Auslieferungszustand ab.
Die hätte man auch gleich mit aktivieren können, so musste ich die Bedienungsanleitung lesen, da ich die Einstellungen gesucht habe;)
Für Neulinge bei Olympus und Fotoanfänger zwingend notwenig, damit man mit der Kamera klar kommt und die vielen Funktionen optimal nutzen kann.
Bei der E-M5 ist dieser Menüpunkt sofort sichtbar und nicht versteckt.
Das Menü und die Bedienbarkeit war mir von der E-M5 OM-D bekannt, nur das es an der E-PL2 etwas weniger ist.
Ich finde es auch nicht umständlich, wie es einige beschreiben, man muss sich bei jeden Kamerahersteller einarbeiten und jeder hat seine Eigenheiten.
Im Endeffekt nimmt man dies einmal vor, speichert seine 4 bevorzugten Einstellungen unter My Menü ab und ist fertig.
Schade das My Menü nicht unbenannt werden kann, sondern man 1 bis 4 wählen muss und sich merken welche Einstellung wo liegt.
Hier wäre eine Umbenennung in z.B. Landschaft, Porträt, Blitz usw. sehr gut gewesen, so hab ich einen kleinen Zettel in der Fototasche.
Man glaubt nicht wie schnell man vergisst wo welche Einstellung gespeichert wurde.
Das Gewicht der Kamera ist sehr gut, denn die Kleine ist mit knapp 500gr. im fertigen Zustand inclusive Objektiv gar nicht so leicht.
Dafür sehr gut zu halten und damit zu arbeiten, unwesentlich kleiner wie die E-M5.
Das Aluminium/Kunststoff Gehäuse fühlt sich sehr hochwertig an und ist es auch.
Das Display dagegen löst sehr gut auf, völlig ausreichend für eine gute Bildbetrachtung, ist aber sehr Kratzempfindlich, also einen Vollglasdisplayschutz anbringen.
Bei strahlenden, blendenden Sonnenschein, wie bei allen Displaykameras, schlecht einsehbar, dafür gibt es zwei elektronische Austecksucher.
Ich nutze den in der Auflösung etwas schlechteren VF 3, da dieser arretierbar ist und nicht ständig abrutscht beim aus und einpacken oder nutzen.
Hier hatte ich an der PEN E-PL1 schlechte Erfahrungen.
Da ich den Sucher vorrangig zur Bildgestaltung nutze und den Rest auf meine Einstellungen und die Kamera vertraue, reicht mir eine Auslösung von 920.000 Punkten.
Die ist ja nicht so schlecht und für Macro nutze ich die E-M5, deren Sucher ist natürlich um einiges besser, steht hier aber nicht zum Vergleich.
Das wichtigste ist aber das Bild was am Ende rauskommt.
Hier war mir die E-PL2 geringfügig besser als die PEN E-P2 und ich kann die E-PL2 auch etwas besser halten, mein rein persönlicher Eindruck.
Die E-PL3 geht meiner Meinung nach garnicht mit dem fehlenden Griff.
Ich hab keine Farbeinstellungen verändern müssen, die einzelnen Farbmodi sind sehr gut von Olympus konfiguriert.
Für wichtige Aufnahmen fotografiere ich immer RAW, lieber etwas weniger um Reserven zu haben bei der Nachbearbeitung.
JEPG ist wie immer bei Olympus super, man muss hier nichts mehr tun, fotografieren, ausdrucken, fertig.
Eine Spezialität von Olympus sind die Artfilter, die möchte ich nicht mehr missen, man gewöhnt sich schnell dran.
AF Geschwindigkeit ist gefühlt minimal langsamer als bei der E-M5, spielt aber in der Praxis, wenn man nicht gerade Rennsport fotografiert, keine Rolle.
Mit den "Neuen" M.Ft Objektiven von Olympus, dem 1.8/45 und dem 2.0/12 und auch dem 3.5-6.3/12-50 läuft die PEN E-PL2 zur Höchstleistung auf.
Ein Vorteil ist auch der kleine eingebaute Blitz, denn mit aufgesteckten Sucher geht das Blitzen an der E-P2 schon nicht mehr, da der Port belegt ist.
Leider funktioniert der kleine Blitz der E-M5 (im Lieferumfang der E-M5)nicht an den Port der E-PL2 hier würde ein Firmewareupdate helfen.
Dafür funktioniert und harmoniert der Metz 44 AF-1 digital perfekt mit der Kamera.
Mehr Kamera braucht man für den Alltag nicht, für Spezialeisätze benötigt man auch Spezialequipment, welches es auch schon vielfältig für das M.Ft System gibt.

Fazit:

Als leichte immer dabei Kamera oder als Zweitkamera zur Olympus E-M5 von mir eine absolute Kaufempfehlung, vorallem da man bei den jetzigen Preisen nichts falsch machen kann.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach gute Bilder, auch bei weniger Licht, 23. Juli 2011
Als handliche Zweitkamera gekauft, hat die Olympus E-PL2 die Anforderungen voll erfüllt. Insbesondere mit dem sinnvollen Zubehör des detailreichen Aufstecksuchers, und dem lichtstarken Panasonic 20 mm 1.7 Objektiv macht dieses Gerät auch in Dämmerung, beleuchteten Innenstädten und Museen mit Blitzlichtverbot erstaunlich gute und detaillierte Bilder, wobei das Bildrauschen in absolut verträglichen Grenzen gehalten werden kann.

Der Bildstabilisator liefert durch die Möglichkeit längerer Belichtungszeiten gerade bei unbewegten Objekten dabei eine zusätzliche, gute Unterstützung. Der vorhandene HD-Filmmodus liefert zwar recht umfangreiche Dateien, aber mit ordentlicher Qualität als schöne Urlaubserinnerung für den Flachbildschirm zuhause (der Stabilisator ist im Filmmodus nicht aktiv, daher empfiehlt sich bei längeren Brennweiten ein Abstützen der Kamera, mit dem 20 mm Objetkiv geht's auch gut aus einer ruhigen Hand).

Ich würde die Kamera auch hinsichtlich der anderen in den Rezensionen erwähnten Vorteile wieder kaufen, und auch wegen der Tatsache, daß generell das Micro 4/3-System durch Adaptereinsatz noch zusätzliche Spielmöglichkeiten mit alten Objektiven bietet, aber das ist ein genereller Vorteil des Systems, nicht der speziellen Kamera.
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