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4,5 von 5 Sternen569
4,5 von 5 Sternen
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Über die Musik wurde bereits viel berichtet. Die hohen Chartplatzierungen, die dieses mittlerweile fast zweijährige Album immer noch erzielt, genauso wie die vier bekannten Auskopplungen ROLLING IN THE DEEP, RUMOUR HAS IT, SET FIRE TO THE RAIN und SOMEONE LIKE YOU sprechen Bände über dieses Werk.
Ähnlich wie es beispielsweise Amy Winehouse während des Schaffensprozesses ihrer Platte BACK TO BLACK getan hat, verarbeitet Adele eine gescheiterte Beziehung innerhalb von elf Titeln, deren Großteil gefühlvoll eingesungene Balladen sind. Dabei ist vor allem ihre kräftige, soulige Stimme zu hören, die ohne elektronischen Firlefanz von organischen Klängen am Piano oder gelegentlich vom Schlagzeug umrahmt werden. Es kreieren derzeit so wenige Pop-Sänger solch handgemachte Musik, sodass es eigentlich kein großes Wunder ist, dass 21 ein weltweiter Erfolg wurde.

Wenn man Interesse an 21 hegt, sollte man sich unbedingt die Vinyl-Version zulegen. Der Klang ist bombastisch! Dafür sind insbesondere die spürbaren Tiefen verantwortlich, die geradezu vorsichtig ins Klangbett hineingelegt wurden. Keine Verzerrungen, nichts matscht, alles bleibt sauber und - allen voran - die Songs wurden auf der Schallplatte nicht zu laut abgemischt. ROLLING IN THE DEEP beginnt bekanntlich recht ruhig. Zum Refrain hin werden die Instrumente und Adeles Stimme zunehmend lauter. Auf der Vinyl kann sich diese angestrebte Dynamik komplett und ohne Verluste entfalten. Das ist nicht nur mein subjektiver Eindruck. Meine eingehende Internetrecherche hat ergeben, dass man auf der Vinyl-LP mehr vom Sound wahrnimmt als auf CD. Grafische Gegenüberstellungen der Analog- und Digital-Fassung haben ergeben, dass auf der Schallplatte alle Höhen zur Geltung kommen, während sie bei der CD abgeschnitten wurden und ärgerliches Clipping auftritt.

Audiophile Hörer kommen einfach nicht um die vorsichtig gemasterte Ausgabe von Adeles 21 herum. So muss Pop klingen! Vielleicht hätte man auf der Schutzhülle der Vinyl noch die Songtexte abdrucken und dafür auf eines der beiden großen Fotos der Sängerin verzichten können oder den Bond-Song SKYFALL auf den neueren Pressungen beigeben können. Jedoch stellt dies Jammern auf hohem Niveau dar - fünf Sterne für dieses Ausnahmewerk einer Ausnahmekünstlerin.
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am 3. Februar 2013
...für die Produktion. Daß es dennoch drei Punkte geworden sind, liegt eindeutig an der faszinierenden Stimme.
Die hier schon öfters beanstandeten Verzerrungen, namentlich bei "Rolling in the deep" kann ich abslut bestätigen, mehr oder minder stark zieht sich das durch die gesamte CD. Ferner stellenweise extrem scharfe Zischlaute sowie an Stellen, wo die Stimme im Vortrag eigentlich sehr schön "brüchig" wird, weitere "Zerrer".
Wenn das irgendeine Sorte "Vintage-Sound" ergeben soll, dann sollten sich Tontechniker und Produzent ihr Lehrgeld wiedergeben lassen - das geht nämlich anders. Aber schließlich ist ja auch bei Amy Winehouse ein eigentlich faszinierendes Album soundmäßig kaputtproduziert worden.
Anspieltips: "Set fire to the rain" und "If it hadn't been for love" sowie "Someone like you".
Kaufempfehlung? Damit tue ich mich schwer. Die Stimme ist wirklich faszinierend und ausdrucksstark, die Musik leidet unter einer zweifelhaften Produktion. Das sollte jeder für sich entscheiden...
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Januar 2011
Adele hat die Musikwelt vor zwei Jahren mit ihrem Debüt "19" absolut begeistert und bekam völlig verdient den Grammy für die beste Newcomerin. Nun veröffentlicht das Talent ihre zweite Platte und kann erneut überzeugen. Denn auf "21" wird Abwechslung noch weit aus größer geschrieben als auf dem Vorgänger.

Neben angenehm offensiven Nummern wie die überragende Single "Rolling in the Deep" oder das leicht Rock'n'Roll angehauchte "Rumor has it", spielt Adele ihr unglaubliches Stimmpotenzial besonders bei den ruhigen Nummern aus. Diese kommen meist sehr reduziert instrumentalisiert aus, sodass die Emotionen ganz pur und authentisch das Ohr schmeicheln. Da gibt es zum einen die etwas poppigere Klavierballade "Take it all" oder zum anderen auch "On and only", die beide verhältnismäßig zart daher kommen. Das absolute Highlight steht aber am Ende der Scheibe (der "regulären" Version von "21"): Der Titel "Someone like you" ist zugleich unglaublich schön, dramatisch und emotional, dass man sich vor dieser Leistung einfach nur verbeugen möchte.

Stimmlich packt sie alle Künstlerinnen, die in den letzten 5 Jahren das Showbiz für sich entdeckt haben, in die Tasche. Die etwas schnelleren Nummern stehen ihr zwar auch wirklich gut, aber Adele zeigt ihr Potenzial in den ruhigen, reduzierten Passagen des Albums ohne dabei einen Song in Kitsch oder Pathos zu ertränken. Alles ist echt, jede Emotion wirkt authentisch.

Das erste musikalische Highlight des Jahres 2011 ist somit endlich erschienen. Von dieser Frau werden wir in den kommenden Jahren noch viel hören und man darf nur hoffen, dass sie ihre natürliche und bodenständige Art Musik zu machen und sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren noch lange beibehält.
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am 13. Februar 2012
Leider kann ich für diese CD nur 2 Sterne vergeben. Von der Musik her ist es ein tolles Album und wirklich empfehlenswert. Allerdings ist die CD grottenschlecht abgemischt worden. Ein weiteres Opfer im Loudnesswar. Alle Lieder sind hart an den Begrenzer ausgesteuert, Dynamikumfang der Cd sind nur 2dB.

Es ist wirklich anstrengend die CD zu hören, da Alles nahezu gleich laut ist. Schade, dass so schöne Musik, so miserabel produziert wird.

Ich bin versucht mir 21 noch einmal als Vinyl zu kaufen. Befürchte aber, dass das Mastering dort auch nicht besser ist. Eventuell kann ja jemand mal über seine Erfahrung mit der Vinylausgabe berichten.
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am 13. Februar 2011
Genau das, was 19 fehlte, das ich ja trotzdem mit vier Sternen bewertet habe, hat sie bei 21 besser gemacht. Die Stimme ist gereift (Wahnsinn: "If It Hadn't Been For Love"), die totale Abgebrühtheit ist einer reifen Emotionalität gewichen ("Turning tables", "One and only", "Someone like you"), es herrscht musikalisch-instrumentale Kraft ohne den Blick für eingängige Melodien zu verlieren ("Set The Fire To The Rain", "Rolling In The Deep"). Für mich der erste richtige Lichtblick eines noch jungen musikalischen Jahres 2011. Wer sowas als Kaufhausmusik abtut, soll mir mal die Adresse dieses Kaufhauses sagen. Da gehe ich bestimmt gerne einkaufen... ;-)

Anspieltipps:
"Someone Like You"
"If It Hadn't Been For Love"
"Set Fire To The Rain"
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am 20. Juli 2011
Nachdem ich hier die ganzen miesen Kritiken über die Aufnahmequalität gelesen habe, war ich etwas besorgt.
Beim anspielen des ersten Titel (Rolling in the Deep) wurden die Bedenken auch bestätigt.
Massive Verzerrungen und Dynamikschwankungen der Instrumente zueinander.
Vor allem in den lauten Passagen. Wenn es an unplugged erinnern soll, dann sind sie übers Ziel hinaus geschossen.
Warum also 3 Punkte?
Das Problem existiert auf meiner Anlage nur beim ersten Lied. Danach ist der Klang gut bis sehr gut. Auch in lauten Passagen passt es. Hört sich durchweg sehr natürlich an. Vor allem die Stimme, die bei Adele wohl das wichtigste ist, kommt gut rüber. Hier hört es sich tatsächlich nach unplugged an.
Über die Titel an sich möchte ich nichts schreiben.
Zu sehr Geschmackssache. Außerdem kann sie jeder selbst in Amazon anspielen.
Ich würde nur sagen, dass sie dem entsprechen was man von Adele erwartet, wenn man Rolling in the Deep kennt.
Fazit: Direkt mit Titel 2 starten.
Frage mich aber wirklich, wie es so eine miese Aufnahme auf die CD schaffen konnte. Die Radio- und Videoversion ist ja gut.

Nachtrag: Ich glaube ich weiß, warum es zu so unterschiedlichen Bewertungen kommt was den Klang angeht.

Ich habe die CD nun noch auf meiner 2. Anlage im Dachstudio probegehört.
Dort sind die "Störungen" im ersten Lied bei weitem nicht so deutlich hörbar, wie auf meiner Wohnzimmeranlage.
Das heißt nicht, dass die Wohnzimmeranlage schlechter ist, als die im Studio.
Im Gegenteil.
Aber die Wohnzimmer LS sind vorrangig auf Jazz ausgelegt. Warm und linear bis tief in den Keller (K&T Flatline).
Die StudioLS sind eher auf allgemeine Discomusik ausgelegt. Kräftiger Bass, aber nicht sehr tief hinunterreichend (Heco Acterior 2000).
Das "Übersteuern" und laut leise, dass ich im Wohnzimmer als so unangenhm empfinde, liegt in einem Bereich in dem den meisten Lautsprechern (auch den Hecos für 3000DM damals) wohl schon längst die Luft ausgegangen ist.
Bei den Hecos kaum zu hören, und auf den Flatlines dominant.
Und nochmal: Es ist keine Überlastung. Ich kann auch bei geringer Lautstärke klar raushören, dass da was nicht passt.

Stand im Tonstudio wohl ein Regler ungünstig.
Habe nach mehrmaligem hören auf 4 Punkte erhöht. Ist alles in allem eine meiner besseren CDs.
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am 4. April 2011
Oftmals ergeben sich außergewöhnliche musikalische Begegnungen. So war es auch bei meiner Begegnung mit der Musik von Adele.

Das Adele zurzeit einer angesagtesten Sängerinnen ist, steht, wenn man sich die aktuellen Charts ansieht, ganz klar außer Frage. Aber dennoch hat die 22 jährige Interpretin bislang meine Aufmerksamkeit nicht auf sich ziehen können. Selbst ihr Erfolgstitel "Rolling In To Deep" den ich fast täglich mehrmals im Radio hörte, konnte meine Begeisterung nicht wecken. Im Gegenteil, teilweise kam mir der Song so monoton vor, dass ich am liebsten die Next-Taste gedrückt hätte, wenn es eine gegeben hätte. Anders erging es mir jedoch, als ich Adele's Single Veröffentlichung "Set Fire To The Rain" erstmals hörte. Es handelt sich hier um eine powerbeladene Soulballade die durch Adele's unverkennbarer und ausdruckstarken Stimme so echt und emotional erscheint, dass es mir kalt und heiß über den Rücken lief.

Da man sich in der heutigen Zeit nicht "nur" mit einer Singleveröffentlichung eines Interpreten zufrieden gibt, legte ich mir Adele's Top-Ten Album "21" zu und war bereits nach kurzem Reinhören positiv überrascht.

Der Longplayer beginnt mit dem bereits erwähnten Top-Hit "Rolling In To Deep". Der Song ist eine dunkle und bluesige Soulnummer, die mich jedoch bisher nicht begeistern konnte. Gefolgt wird der Opener von "Rumour Has It" ein etwas peppiges und auch tanzbares Lied. Bei der darauffolgenden Ballade "Turning Tables" singt Adele von Liebesschmerz und "Don't You Remember" läd zum Träumen ein. Als fünfter Track folgt nun mein absoluter Favorit "Set Fire To The Rain". Das leichte "He Won't Go" beruhigt die vorangegangene Dramatik wieder und lässt sogar im Rhythmus mitwippen. Wie schlimm es ist in einer Partnerschaft verlassen zu werden und das Gefühl bekommt, mehr investiert zu haben als das Gegenüber, berichtet der Song "Take It All". Bei "I'll Be Waiting" wird es eingängig und prägt sich direkt ins Ohr ein. Etwas "old-school"-mäßig wird es dann mit dem souligen "One And Only". "Lovesong" ist eine Coverversion. Das Stück wurde im Original von "The Cure" gesungen und man muss gestehen, dass Adele hier eine hörbares Remake gelungen ist. Das Album schließt das intensive "Someone Like You" ab, welches durchaus charttauglich erscheint.

Hervorzuheben ist, dass der Longplayer mit keinem elektronischen Einfluss umgesetzt wurde, sondern hörbar mit "echten" Instrumenten eingespielt wurde.

Adele hat mit "21" ein im Soulstil der 60er-Jahre zeitloses und überzeugendes Album vorgelegt, was mich überraschender Weise absolut überzeugt hat.
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am 24. Mai 2016
Seit ihrem Debüt-Album "19" war es um mich geschehen, was für eine unglaubliche Stimme und was für eine Ausnahmekünstlerin!
Als "21" erschienen ist, habe ich es mir sofort gekauft und war echt platt: Dieses Album schafft es sogar noch eins drauf zu legen!
Vom ersten bis zum letzten Ton Gänsehaut und riesige Emotionen, die ich davor so noch nie kannte, neben dem furiosen Start mit "Rolling in the Deep" und dem etwas rockig-angehauchten Gute-Laune Song "Rumour has it" sind vor allem die langsamen Songs die Highlights dieses Albums. Was Adele auf Songs wje "Turning Tables", "Don't you Remember" oder "One and Only" abliefert, ist von einem anderen Stern und absolute WELTKLASSE!! Von der ersten bis zur letzten Minute reißt Adele die Hörer mit, rührt sie zu Tränen und begeistert sie mit authentischen, unglaublich echten Gefühlen. "Take it all" ist eine etwas gospelähnliche Ballade nur mit Klavier und Chor, auch hier steht Adele's Stimme im Mittelpunkt und punktet mit hohen Tönen, Power und wieder unendlich viel Gefühl. Doch das uneingeschränkte Highlight dieses Albums ist "Someone Like You", ein Song der mich heute immer noch zu Tränen rührt und so unfassbar berührt, wie es kaum ein Song davor und danach schaffte. Ein absoluter Spitzensong und ein Sinnbild von Adele's absoluter Meisterklasse!
Mit diesem Album ziehe ich mich heute noch gerne alleine in einen Raum zurück und lausche jedesmal auf Neue fasziniert und andächtig dieser grandiosen Sängerin.
Auch wenn mir Adele's aktuelles Album "25" gut gefällt und bei mir rauf und runter läuft, vermisse ich auf diesem Album diese durchgehenden Gänsehautmomente von "21" und diese absoluten "WOW"-Momente. Auch das Songwriting auf "21" ist sensationell, Adele schreibt Texte, die direkt ins Herz gehen und jeden sofort abholen und berühren, gepaart mit grandiosen Melodien und fantastischem Gesang, gehört "21" bis heute zu einem der besten Alben, das ich je gehört habe. Bravissimo!
Fazit: Adele stellt stimmlich alle Soul-und Popdiven der letzten Jahrzehnte in den Schatten und verfügt über eine Klasse, die es wohl davor noch nie gab und sehr lang nicht mehr geben wird. Mit "21" hat Adele ein zeitloses "Masterpiece" geschaffen und sich gesanglich in andere Spähren katapultiert. Diese Sängerin ist die größte aller Zeiten, niemand kann ihr im Moment das Wasser reichen. Mit "25" hat sie ihr Ausnahmetalent erneut unterstrichen, doch an "21" kommt es nicht mehr heran. DANKE für diese Sängerin, mein großes Idol und ihre Musik. MERCI!
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am 17. März 2016
sehr schnelle lieferung, binne von 2 tagen. verpackung angemessen und umweltfreundlich, zustand der cd einbahntfrei. kann ich nur weiter empfehlen und würde jederzeit bei diesem anbieter neu bestellen. ich liebe diese musik, höre sie fast täglich und kann nicht genug davon bekommen
diese musik ist für jung und alt. sehr emotional und berührt einen immer wieder aufs neue
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am 5. Mai 2014
Adele – 21 (2011)

Es ist unglaublich was Adele alles an Preisen für ihr zweites Album einheimst. Der arme, gepeinigte Ex-Freund der jungen Britin mit der außergewöhnlichen Stimme hat sich mit jener Trennung für immer ein lyrisches musikalisches Denkmal gesetzt, welches mit zahlreichen Auszeichnung förmlich überschüttet wird. Und das völlig zu Recht! 21 ist Soul der besten Sorte.

Natürlich wünscht man Adele viel Glück für die Zukunft, auch ihr Liebesleben betreffend, doch wenn dabei solch ergreifende Liebes- und Herzschmerzlyrik ensteht, sehnt sich der zynische Hörer eine möglichst baldige Trennung her. Genug der bösen Worte! Beruhigt wird man mit kleinen klaviergeprägten Liedern wie One and only, in dessen ergreifende Lyrik man sich einfach selbst verlieben muss. Noch dazu trägt Adele mit ihrer faszinierenden Stimme jedes Lied in den siebenten Himmel. Mal krächzt sie, mal schraubt sie sich mit ungewöhnlicher Technik und Betonung in grenzwertige stimmliche Bereiche und wirkt dabei stets authentisch, gerade bei solch einfühlsamen Melodien, die wunderbar von einer organischen Band begleitet werden. Ich finde es super, dass das Musik-Business endlich die markanten 60er-Gitarren-Sounds, echte Schlagzeuge und Hammond-Orgeln wieder vom Dachboden herunterholt. Dann darf auch sanft mit akustischen Klampfen und untermalenden Streichern The Cure's Lovesong gecovert werden. Enorm stimmig.

Fangen wir mal von vorn an. Rolling in the Deep ist DAS Trennungslied schlechthin. Hinter Adeles Stimmführung und Ausdrucksstärke vermag man den Zorn und die Frustration förmlich durch die Boxen zu spüren; ansprechend instrumentiert mit einem pompösen, aber trotzdem transparenten Sound aus wenigen, griffigen Instrumenten und eingängigen Akkordfolgen samt fesselnden Backing Vocals. Gegen solch ein Ausnahmelied haben es alle übrigen Lieder natürlich schwer, doch Adele legt mit Rumour has it flottes und peppiges Feuer nach. Klatschbar, tanzbar und mit bluesigen Gesangslinien, die an Amy Winehouse erinnern, brennt sich Adele in jedes melodische Gedächtnis ein. Der Vorteil handgemachter Musik eben.

Auch die Balladen machen fast durchgängig eine gute Figur. Turning Tables verspricht mit seinem langsamen, piano-begleiteten Spannungsaufbau nicht zu viel, so werden denn die Strophen noch von einem noch wunderbarer pompösen Refrain getoppt. Nicht nur die abermals eingesetzten Streicher, sondern auch natürlich wieder Adeles grandios einzigartige Stimme (ein Merkmal, dass man nicht oft genug erwähnen kann) vermitteln hier die nötigen Emotionen. Dafür ist im gitarristischen, transparenten Don't you remember? der Refrain nicht ganz so inszenatorisch durchdacht, dass er über längere Zeit fesseln könnte. Macht nichts, selbst die Pausen und beruhigten Phasen machen bei Adele noch einiges her, den gelobten jazzigen Passagen und lässigen Rhythmen eines etwas schwächeren He won't go sei hierbei gedankt. Etwas flotter und freundlicher umgesetzt in I'll be waiting und man darf auch wieder beschwingt mit den Füßen wackeln.

Angesichts der hochgradig ausgefeilten Dramatik eines Set Fire to the Rain mag der Purist die etwas verschrobeneren Arrangements und künstlerischen Kleinode von Adeles Debut vermissen. Wenn man es bei 21 hingegen etwas minimalistischer haben möchte, muss man auf die Klavierballaden zurückgreifen, doch die stellen Hörer ebenfalls auf ganzer Linie zufrieden, wenn schon nicht durch eine Komposition auf allerhöchstem Niveau, dann wenigstens immer durch entwaffnende Ehrlichkeit und Adeles stimmlicher und melodischer Begabung (Take it all.) Und als Rausschmeißer und Quasi-Gegenstück zum Opener gibt es dann noch die wunderschön ergreifende und wunderschön traurige Ballade Someone like you. Nein, solche Melodien der Superlative muss man lange suchen, aber wenn man sie erstmal gefunden hat, möchte man sie nie wieder loslassen.

Fazit: Adele, die zweite. Grandiose Stimme, grandiose Melodien, grandiose Liebeslyrik. Kurz: Grandioses Album.
Wertung: *****
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