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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut würdige Neuauflauge eine großen Klassikers
Man wird nicht viele Menschen finden, die bestreiten, dass "Taxi Driver" zu den größten Klassikern des modernen Kinos zählt. Die Geschichte des von Robert De Niro gespielten Taxifahrers, der sich immer mehr von seinen Pschosen beherrschen lässt und dabei mehr und mehr auf eine Kathastrophe zusteuert, ist von Martin Scorsesee meisterhaft beklemmend...
Veröffentlicht am 11. August 2008 von Jonathan Steiert

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tonfehler gleich an 2 Stellen.
Ich habe mit dem kürzlichen Umstieg auf Blu-Ray anscheinend kein großes Glück gehabt.
Während von meinen knapp 100 DVD's höchstens 5 irgendwelche Makel aufweisen,
sind von den 10 Blu-Rays jetzt schon 3 in dieser Kategorie einzuordnen.

Nach "Der Mann mit der Todeskralle" (unerträgliches Filmkorn), "Bloodsport" (falsche...
Vor 5 Monaten von James Bond 007 veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch, 17. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver - Special Edition [2 DVDs] (DVD)
Das dieser Film genial ist sollte allen klar sein.
Allerdings kannte ich in bisher nur aus dem Fernsehen, mit eher mittelprächtiger Bildqualität.
Diese DVD hat nicht nur ein sehr tolles Bild für einen so alten Film,
sie hat auch massenweise Extras.
Und diese sind keine billigen Möchtegern Dokus mit irgendwelchen Nebendarstellern aus dem Film wie bei anderen DVDs, es sind wirklich interessante kleine Filme mit Leuten die auch Ahnung haben.

Fazit:Die beste DVD in meinem Regal
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend, subtil, verstörend - Ein Klassiker, 10. Februar 2008
"Taxi Driver" ist zweifellos einer der Höhepunkte der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit des Kult-Regisseurs Martin Scorsese mit dem hier noch relativ jungen und doch schon als Genie wahrgenommenen Robert de Niro.
Hier zeigt sich das Genie des jungen De Niros, wie sonst vielleicht nur noch in "Wie ein wilder Stier" oder später in "Es war einmal in Amerika". Auch ich als Fan von den großen Altmeistern wie Al Pacino, Jack Nicholson oder Dustin Hoffmann und von einigen "Jüngeren" wie z.B. Denzel Washington halte De Niros Darbietung in "Taxi Driver" in ihrer Intensität, Präzision und Authentizität für eine der besten Leistugen des mordernen Kinos.

Der Film behandelt den Individualsmus der Großstadt gepaart mit der Desillusionisierung als Folge des Krieges und der Perspektivlosigkeit eines Menschen ohne soziale Kontakte. Die Folge all dessen ist: Einsamkeit. Sie ist das eigentliche Thema des Films. "Taxi Driver" ist eine Charakterstudie eines Einsamen, der unfähig ist sich in die Gesellschaft zu integrieren, der zudem mit den Folgen des Vienamkriegs zu kämpfen hat und der sich letztlich zur moralischen Instanz erhebt und gegen all den Schmutz und Dreck, den er zu sehen meint, ankämpfen will. Der Film zeigt den psychisch belastenden Zustand der Einsamkeit und dessen Folgen. In "Taxi Driver" sind diese: Brutalität und Gewalt. Es ist also eine Entwicklung aus der Einsamkeit und Perspektivlosigkeit in die Gewalt, die Travis Bickle durchläuft und die ihn zum Stereotyp macht. Zwar muss Einsamkeit natürlich nicht immer in Gewalt kulminieren, aber sie ist auf jeden Fall ein individualpsychologisches Phänomen, das es immer gab und immer geben wird. Und darin liegt das Zeitlose des Films: Er erzählt die Geschichte eines Einsamen.

Der Film wird natürlich - gerade heutzutage - nicht mehr jeden begeistern können und von vielen, eben von jenen, die ein Action-Spektakel oder zumindest einen packenden Thriller erwarten, als langweilig und veraltet abgetitelt werden. Doch als Cineast sollte man den Film auf jeden Fall gesehen haben, um sich ein eigenes Bild zu machen; als Sammler sollte die DVD in der privaten Sammlung nicht fehlen. Denn die Stärke des Films liegt neben der großartigen schauspielerischen Darbietung Robert de Niros vor allem darin, dass er heute noch so aktuell ist wie vor 30 Jahren. Denn eines ist "Taxi Driver" mit Sicherheit nicht: anachronistisch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr düstere Charakterstudie eines gebrochenen Mannes, 26. September 2007
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Collector's Edition] (DVD)
Dieser Film ist eines der frühen Meisterwerke von Scorsese. Robert de Niro als Mr. Bickle ist ein wahrer Alptraum für jedes halbwegs in die sozielen Strukturen seiner Stadt integriertes Individuum.
Doch rein verbal gesehen decken sich seine Wünsche mit denen der Politiker und der Menschen, weshalb er sich schließlich dazu berufen fühlt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
Anlass ist das Zusammentreffen mit einer jungen Prostituierten (Jodie Foster). Zurecht ist dieser Film ein Meisterwerk seiner Zeit, wenn es auch im Vergleich zum Tempo heutiger Filme etwas behäbig daherkommt. Aber das macht den Charme dieser Filme (Tip: The Deer Hunter) aus.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsamkeit tötet, 6. November 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Einsamkeit ist seelentötend, wem die Seele aber bereits gestorben ist, der wird einsam sein. So geht es Travis Bickle (Robert de Niro), der Antiheld aus 'Taxi Driver'. Schlaflos irrt er durch ein New York, das ihm zuwider ist: Was er in der Stadt sieht, ist für ihn Schmutz: Das Vergnügen, die Prostitution, den Drogenkonsum. Das er nicht anders ist, gesteht er sich nicht ein: Er ist tablettensüchtig, schlägt sein schlafloses Leben in billigen Sexkinos tot und trinkt tiefe Züge aus einem Flachmann. Und er bleibt in der Stadt. Um nicht völlig abzustürzen nimmt er einen Job als Taxifahrer an. Er fährt die Nachtschicht, zwölf Stunden am Stück oder mehr, und er fährt alle Quartiere an, auch Harlem und die Bronx. Seine Perspektive auf das nächtliche New York und seine Sicht (über den Rückspiegel) auf die Menschen, die er in seinem Taxi fährt, gehören zu den sehenswertesten Sequenzen dieses Films.

Travis hat wenige Träume. Den einen meint er in Betsy (Cybill Shepherd) gefunden zu haben. Diese klassische, engelhafte Schönheit ist für Travis der Traum des heilen Lebens. Doch ist in ihm zu viel Unheil, als dass diese Beziehung gelingen könnte. Nachdem er abgeblitzt ist, erkennt Travis, dass er sein Leben in den Griff bekommen muss. Und das einzig Sinnhafte, das ihm einfällt, ist sich gegen den Schmutz der Stadt zu wappnen. Er bewaffnet sich, er bringt seinen Körper wieder in Form. Doch ist sein Ziel nicht aufzuräumen, tatsächlich sinnt er auf kleinliche Rache. Erst als diese misslingt, richtet er seinen Hass auf das, was er als Abschaum wahrnimmt: Einen Zuhälter und seine Kompagnons, in deren Hand er eine 14-jährige Prositutierte, Iris (Jodie Foster), weiss, die er zuvor nicht überzeugen konnte, diesem Leben Ade zu sagen und in die Provinz zu ihren Eltern zurückzukehren. Es kommt zum blutigen Showdown. Fast überaschend ist, dass der Film hier nicht zu Ende ist - Travis überlebt, wird als Held gefeiert, und bleibt einsamer, als er es je zuvor war.

Taxi Driver ist ein langam erzählter Film, in dem neben den beeindruckenden Schauspielern die Stadt New York eine wesentlich Rolle spielt. Fast voyeuristisch ist der Blick, den der Zuschauer aus Travis Perspektive auf die Stadt nimmt. Das Taxi gleitet an Strassenkriminalität, Prostitution und Gewalt vorbei. Für heutige Sehgewohnheiten mag der Film dabei fast schon spannungslos erscheinen. Der oft als eine der brutalsten Szenen der Filgeschichte bezeichnete Showdown gehört heute zum normalen filmischen Repertoire. Als ob man einem Kranken durch die Stadien seines Siechtums folge, spürt der Film der sich festfressenden, aus Einsamkeit geborenen Manie des Travis nach. In diesem Siechtum liegt die eigentliche Spannung des Films, die sich kein Freund des Kinos entgegehen lassen möchte.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtprogramm jedes Cineasten !, 19. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Collector's Edition] (DVD)
Was soll zu diesem Film noch gesagt werden ? Regisseur Martin Scorsese schafft eine bis heute aktuelle und beängstigend reale Charakterstudie eines Einzelgängers , der immer mehr seine Realitätsbezüge verliert und sich in Alkohol und ein eine krankhafte Weltanschauung flüchtet , die in einem Amoklauf endet ! Kein Film erreicht bis heute eine derarte Autenzität des Themas (Einsamkeit und dessen Zuasammenhang mit dem Verrücktwerden ).Ein Muß für jeden Cineasten ! Bild und Ton sind exellent (leider nicht neu abgemischt ).Die Extras werden ihrem Namen gerecht (langes Making-Of, sowie Trailer und Photos). Der Film hat nur einen Haken.Die deutsche Übersetzung . Die Synchronsprecher geben ihr bestes , jedoch entfernt sich die Übersetzung zu oft zu stark vom Originaltext (Taxigast , Freak auf der Straße ).Ansonsten Pflichtprogramm !
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Taxi Driver - Special Edition, 12. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver - Special Edition [2 DVDs] (DVD)
Über diesen Film muß wahrlich nicht mehr viel gesagt werden. Drum beschränke ich mich auf die neuen Exras und die neue Aufmachung:

- Die Audiokommentare von Paul Schrader und Professor Robert Kolker sind großartig. Wenn man sich generell für Audiokommentare begeistern kann, dann hat man hier die Gelegnheit einem der besten Hollywoodscripter seiner Zeit (Schrader) und einem sehr informativen Professor für Film Studien (Kolker) zuzuhören.

- Die Featurettes "Martin Scorsese über Taxi Driver" und "Die Produktion von Taxi Driver" bietet Scorseses Sicht auf einige der wichtigsten Aspekte des Films während Schrader und Kolker die Einflüsse verschiedenster Elemente auf das Drehbuch näher beleuchten.

- "Gottes einsamster Mann" läßt Schrader über die Einsamkeit unter Vielen sprechen. Ein höchst informatives Feature über das Innenleben des von Robert DeNiro verkörperten Travis Bickle.

- "Tribut an Martin Scorsese" läßt viele berühmte Schauspieler und Regisseure (z.B. Robert DeNiro, Roger Corman, Michael Chapman und Oliver Stone) über den Einfluß von Scorsese und "Taxi Driver" auf ihre eigenen Arbeiten und das Kino an sich reflektieren.

- "Taxifahrer Geschichten", "Travis' New York" und "Travis' Plätze in New York" handeln vom New York in den Seventies und wie es sich im Vergleich zu heute gewandelt hat.

- Das Featurett "Vergleiche zwischen Storyboard und Film" rückt die Unterschiede zwischen dem Script und dem eigentlichen Film in den Mittelpunkt. Scorsese steuert eine informative Einleitung bei, die erklärt warum einige Szenen vom Storyboard abweichen.

Zusätzlich finden sich auf der Bonus Disc noch Video-Galerien und das Original-Drehbuch.

Nun kurz zur Verpackung: Sicher ist das Steelbook sehr edel und macht sich sehr gut im Regal des geneigten DVD-Sammlers. Jedoch finde ich das Digipack welches man in den USA mit dieser Collector's Edition bekommt, wesentlich schmucker. Das aufklappbare Pack bietet einem eindeutig mehr für sein Geld und ich frage mich warum wir mal wieder in die Röhre gucken. Zumal ja schon ein informatives Booklet in "unserer" Edition eine feine Sache gewesen wäre. Deswegen dann auch ein Stern Abzug. Heutzutage muß man sich ja schon freuen wenn man mal ein Inlay bekommt welches lediglich die Kapitel auflistet. Mindestens sowas wäre doch drin gewesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scorsese auf dem Höhepunkt seines Schaffens!, 30. Januar 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Travis Bickle, gespielt von Robert De Niro, ist ein 26jähriger Vietnamveteran, der sich als Taxifahrer in einer Großstadt wieder findet, wo er am eigenen Leib die Einsamkeit in all ihren Facetten durchlebt. Die Entfremdung ist dabei nur die Symptomatik, die in den überzeichneten Dialogen, den unglaubwürdigen Gesten und der gesamten Art, wie Bickle sein eremitisches Leben führt, zu Tage tritt. Selbst der Beruf des Taxifahrers ist nicht von ungefähr gewählt, sondern dient in der Handlung als Metapher für das Tangieren einer Welt, in die man nicht einzudringen vermag. Täglich hat Bickle etliche Male die Gelegenheit für kurze Zeit am Leben wildfremder Menschen teilzuhaben, - er bittet sogar darum Doppelschichten zu verrichten und fährt ausnahmslos auch in die finstersten Gegenden der namenlosen Stadt. Er hortet Geld an, ohne es wirklich zu brauchen, da er in der Anspruchslosigkeit seiner Gleichgültigkeit gefangen zu sein scheint und eine Zeit lang nur lebt, um zu arbeiten. Bereits hier erkennt der Betrachter, dass es nicht nur die Gesellschaft ist, die Travis Bickle ablehnt, sondern dass der inbrünstige Hass auf Gegenseitigkeiten beruht und nur durch die Person von Bickle sichtbar gemacht werden kann. Es findet keinerlei Interaktion des Protagonisten Bickle mit seiner Umgebung statt und noch dazu verläuft eine sich anbahnender Romanze mit einer Wahlkampfhelferin im Sande, ohne dass das Bickle wirklich zum Vorwurf gemacht werden könnte (Er führ sie beim Date in ein Pornokino aus). Dieses und andere Ereignisse treffen kumulativ aufeinander und verstärken dadurch die Aggression von Bickle, der vom Gedanken der eigenen Bedeutungslosigkeit gemartert wird. Die junge Prostituierte (Easy/Leicht zu Deutsch ' gespielt von einer überragenden Jodie Foster) wird dabei nur zu einer Art Rechtfertigung, für die perfiden Phantasien, die sich der Waffenfreak Bickle allmählich ausmalt. Spätesten als er einen jungen Afroamerikaner in einem Supermarkt erschießt, beginnt allmählich die Initialzündung in Bickles Innerem. Mehr sollte zum Inhalt nicht verraten werden, denke ich.

Der Film an sich ist wahrscheinlich einer der bedeutendsten Filme, die je gedreht wurden. Einerseits bedeutete er den endgültigen Durchbruch von Martin Scorsese als Regisseur und Robert De Niro als Schauspieler. Der Drehbuchautor Paul Shrader war an diesem Erfolg nicht unwesentlich beteiligt, - verkörperte er doch lange Zeit Travis Bickle, als er in NY als Taxifahrer jobbte und nebenher Drehbücher schrieb. Soviel zum Geschichtlichen.

Die Technische Umsetzung von Taxi Driver ist mitunter einer zu jener Zeit gewagtesten überhaupt: Scorsese setzte Maßstäbe, sowohl was die Kameraführung angeht, als auch in Bezug auf die Chronologie, mit der dieser Film erzähl wird. Ihm gelingt es mit der Kamera Banalitäten auf Zelluloid zu bannen, die sich wie ein Mosaik zu einem überragenden Bild, oder besser gesagt: Psychogramm, des Protagonisten Bickle zusammensetzen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, handelt es sich bei den ersten beiden Dritteln des Filmes mehr um eine soziologisch' pathologische Studie, als um einen Streifen, der überall auf der Welt ungeahnte Erfolge feiern sollte.

De Niro brilliert in der Rolle des Travis Bickle und beweist, dass er zu jener Zeit einer der wirklich wenigen Meister des 'echten' Method ' Acting ist, bei dem ihm wahrscheinlich nur Marlon Brando und Steve McQueen das Wasser reichen können. Es scheint beinahe so, als hätte niemand anderes als De Niro die Rolle überzeugen spielen können. Doch auch in den Nebenrollen finden sich damalige und heutige Berühmtheiten wie Harvey Keitel, Cybill Shepperd, Peter Boyle und Jodie Foster.

Weil der Film jedoch keine Explosionen bereit hält und eine längere Aufmerksamkeitsspanne als die eines Goldfisches erfordert, sollte mit ihm nicht unnötigerweise schmählich ins Gericht gegangen werden. Solche Filme wie Taxi Driver und Der Pate z.B. werden heute weder gedreht noch gerne gesehen. Das Medium Film passt sich der Konsumgesellschaft an und wird zum Mittel sterile Retortenemotionen beim Betrachter hervorzurufen, während bei Hauptdarstellern ohnehin nur auf das Aussehen geachtet wird (Selbst Q. Tarantino hält diesen Film für eines der allergrößten cineastischen Werke überhaupt!). Da tut es generell gut, sich einen Abend wirklich Zeit zu nehmen, einen Film unter künstlerischen Aspekten zu erleben, einen Film, der den Betrachter und dessen Ansichten auch ein Stück weit verändert und nicht nur hilflos an der Oberfläche der geistigen Abgestumpftheit kratzt. Genau so ein Film ist Taxi Driver.

zur DVD:

Das einzige Manko an dieser Version ist die Tatsache, dass mit ausführlichen Extras ziemlich gegeizt wurde. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass es sich lediglich um eine lizenslierte Version handelt und nicht um eine, die der Produktionsfirma selbst gehört. Der Film ist aber nach wie vor atemberaubend gut!

Fazit:

Um den Preis ist die DVD mehr als geschenkt: KAUFEN, KAUFEN, unbedingt KAUFEN und genießen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Autorenkino..., 2. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Blu-ray] (Blu-ray)
aber das Cover-Artwork der BD ist hässllich.
Zur Handlung kann man an anderer Stelle fundierteres Wissen erwerben, deshalb befaßt sich diese
Rezension mit der technischen Umsetzung auf Bluray-Disc.
Der Film wurde aufwändigst von Regisseur Martin Scorsese restauriert. Hierzu wurden die original
Kameranegative mit einer Auflösung von ~4000x2000 (4K) gescannt und neu aufgearbeitet. Daraus
wurde zunächst eine 4K-Kinofassung hergestellt, die auf den Filmfestspielen in Berlin zur Aufführung
kam. Diese restaurierte Fassung in 4K diente als Vorlage für die BD, und das sieht man deutlich: erst-
klassiger Kontrast, natürliches Korn, strahlende Farben!
Die englische und deutsche Tonspur liegen in DTS-HD Master 5.1 vor. Abgesehen von einem Synchro-
bedingten Klangunterschied bei deutsch, sind beide gleich gut!
Viel Bonusmaterial. Schlechtes (weil hässliches) Cover-Artwork. Da ist es dann auch egal, daß es kein
Wendecover gibt. Sonst ein "Must-Have".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultklassiker, 7. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Blu-ray] (Blu-ray)
Zu diesem Film muss wohl nicht mehr viel gesagt werden.
Ein zeitloser Klassiker. Das Innere, das Seelenleben des Hauptdarstellers "durchleben" zu dürfen,
seine "Weltreflektion", seinen Frust, sein "Lösungsweg" - für viele sehr gut nachvollziehbar
(wenn auch für den Normalverbraucher in der Endkonsequenz absolut nicht zu empfehlen).
Für viele sind heutzutage Isolation, Missverständnis und (Überlebens)Kampf eine tägliche Bürde!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You talkin' to me?, 5. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich hab den Film vorher noch nie gesehen und wusste, dass ich das noch schleunigst nachholen musste. Da kam mir die Blu-ray Erscheinung natürlich nur recht und ich bereue den Kauf in keinster Weise.
Viel zu dem Film sagen will ich nicht, nur: Ansehen! und eigenes Bild machen.
Alleine schon wegen der Szene, die jedem bekannt sein sollte (Redest du mit mir? Du laberst mich an? DU! laberst mich an?).

Bild und Ton sind hervorragend, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Film schon 35 Jahre auf dem Buckel hat. Jodie Foster war damals 13 und ich hätte sie nicht erkannt, wenn ich nicht gewusst hätte, dass sie da mitspielt. Außerdem hat sich entweder ihre Synchronstimme seit dem nicht verändert oder der Film wurde nochmal nachsynchronisiert.

Ansonsten einfach auf Englisch angucken, denn nur Original ist Genial ;)
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