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am 9. August 2014
Seit einigen Tagen stolzer Besitzer eines 50" 4K TV, BD Recorder (4K tauglich) und 5.1. Soundbar (4K tauglich), - alles aus dem Hause Panasonic -, hatte ich erstmals die Möglichkeit, diesen 4K remasterten Film - als solchen - zu sehen.

Das Ergebnis war eine Art von Erweckungserlebnis. Da ich den Film zu meinen Lieblingsfilmen zähle und schon mehrfach betrachtet habe, kam er mir in dieser Qualität als "neuer, mir unbekannter" Film vor.

Den Inhalt (5 Sterne) brauche ich anhand vieler vorhergegangener Rezensionen ohnehin nicht mehr ansprechen.

Das Bild ist in vielen Szenen so gestochen scharf, dass man die gläserne Trennscheibe zum Fernseher vergisst. So realitätsnah und mit solch brillanten Farben habe ich dieses Meisterwerk noch niemals gesehen.

Man sieht nur in wenigen Innenraumszenen ansatzweise das Alter des Ausgangsmaterial an, doch das trübt den Filmgenuss in keiner Weise.

Der Ton kann von mir wegen des Fehlens einer diskreten 5.1 Soundanlage nur anhand der 5.1 Soundbar bewertet wedern, doch auch hier ist der Klang sehr ausgewogen und in dramatischen Momenten enorm druckvoll anschwellend. Rückraumeffekte konnte ich kaum ausmachen, doch der Gesamtklang ist sehr raumfüllend und der Subwoofer hat tüchtig zu arbeiten. Die Musik kommt immer so hervorragend aus den Lautsprechern, dass ich sie nicht mehr als Hintergrundsmusik bzeichnen mag, sondern unterstützt den Film kongenial.

Eine Filmqualität auf BD der Referenzklasse und das bei einem 1976-Film-Klassiker. Für mich ein wunderbarer Filmmoment, den ich allen anderen empfehlen kann.
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am 23. November 2006
Travis Bickle, gespielt von Robert De Niro, ist ein 26jähriger Vietnamveteran, der sich als Taxifahrer in einer Großstadt wieder findet, wo er am eigenen Leib die Einsamkeit in all ihren Facetten durchlebt. Die Entfremdung ist dabei nur die Symptomatik, die in den überzeichneten Dialogen, den unglaubwürdigen Gesten und der gesamten Art, wie Bickle sein eremitisches Leben führt, zu Tage tritt. Selbst der Beruf des Taxifahrers ist nicht von ungefähr gewählt, sondern dient in der Handlung als Metapher für das Tangieren einer Welt, in die man nicht einzudringen vermag. Täglich hat Bickle etliche Male die Gelegenheit für kurze Zeit am Leben wildfremder Menschen teilzuhaben, - er bittet sogar darum Doppelschichten zu verrichten und fährt ausnahmslos auch in die finstersten Gegenden der namenlosen Stadt. Er hortet Geld an, ohne es wirklich zu brauchen, da er in der Anspruchslosigkeit seiner Gleichgültigkeit gefangen zu sein scheint und eine Zeit lang nur lebt, um zu arbeiten. Bereits hier erkennt der Betrachter, dass es nicht nur die Gesellschaft ist, die Travis Bickle ablehnt, sondern dass der inbrünstige Hass auf Gegenseitigkeiten beruht und nur durch die Person von Bickle sichtbar gemacht werden kann. Es findet keinerlei Interaktion des Protagonisten Bickle mit seiner Umgebung statt und noch dazu verläuft eine sich anbahnender Romanze mit einer Wahlkampfhelferin im Sande, ohne dass das Bickle wirklich zum Vorwurf gemacht werden könnte (Er führ sie beim Date in ein Pornokino aus). Dieses und andere Ereignisse treffen kumulativ aufeinander und verstärken dadurch die Aggression von Bickle, der vom Gedanken der eigenen Bedeutungslosigkeit gemartert wird. Die junge Prostituierte (Easy/Leicht zu Deutsch – gespielt von einer überragenden Jodie Foster) wird dabei nur zu einer Art Rechtfertigung, für die perfiden Phantasien, die sich der Waffenfreak Bickle allmählich ausmalt. Spätesten als er einen jungen Afroamerikaner in einem Supermarkt erschießt, beginnt allmählich die Initialzündung in Bickles Innerem. Mehr sollte zum Inhalt nicht verraten werden, denke ich.

Der Film an sich ist wahrscheinlich einer der bedeutendsten Filme, die je gedreht wurden. Einerseits bedeutete er den endgültigen Durchbruch von Martin Scorsese als Regisseur und Robert De Niro als Schauspieler. Der Drehbuchautor Paul Shrader war an diesem Erfolg nicht unwesentlich beteiligt, - verkörperte er doch lange Zeit Travis Bickle, als er in NY als Taxifahrer jobbte und nebenher Drehbücher schrieb. Soviel zum Geschichtlichen.

Die Technische Umsetzung von Taxi Driver ist mitunter einer zu jener Zeit gewagtesten überhaupt: Scorsese setzte Maßstäbe, sowohl was die Kameraführung angeht, als auch in Bezug auf die Chronologie, mit der dieser Film erzähl wird. Ihm gelingt es mit der Kamera Banalitäten auf Zelluloid zu bannen, die sich wie ein Mosaik zu einem überragenden Bild, oder besser gesagt: Psychogramm, des Protagonisten Bickle zusammensetzen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, handelt es sich bei den ersten beiden Dritteln des Filmes mehr um eine soziologisch– pathologische Studie, als um einen Streifen, der überall auf der Welt ungeahnte Erfolge feiern sollte.

De Niro brilliert in der Rolle des Travis Bickle und beweist, dass er zu jener Zeit einer der wirklich wenigen Meister des „echten“ Method – Acting ist, bei dem ihm wahrscheinlich nur Marlon Brando und Steve McQueen das Wasser reichen können. Es scheint beinahe so, als hätte niemand anderes als De Niro die Rolle überzeugen spielen können. Doch auch in den Nebenrollen finden sich damalige und heutige Berühmtheiten wie Harvey Keitel, Cybill Shepperd, Peter Boyle und Jodie Foster.

Weil der Film jedoch keine Explosionen bereit hält und eine längere Aufmerksamkeitsspanne als die eines Goldfisches erfordert, sollte mit ihm nicht unnötigerweise schmählich ins Gericht gegangen werden. Solche Filme wie Taxi Driver und Der Pate z.B. werden heute weder gedreht noch gerne gesehen. Das Medium Film passt sich der Konsumgesellschaft an und wird zum Mittel sterile Retortenemotionen beim Betrachter hervorzurufen, während bei Hauptdarstellern ohnehin nur auf das Aussehen geachtet wird (Selbst Q. Tarantino hält diesen Film für eines der allergrößten cineastischen Werke überhaupt!). Da tut es generell gut, sich einen Abend wirklich Zeit zu nehmen, einen Film unter künstlerischen Aspekten zu erleben, einen Film, der den Betrachter und dessen Ansichten auch ein Stück weit verändert und nicht nur hilflos an der Oberfläche der geistigen Abgestumpftheit kratzt. Genau so ein Film ist Taxi Driver.

zur DVD:

Enthält sehr viele Extras, von denen ich das flexible, interaktive Drehbuch als sehr interessant ansehe. Der Leser kann dabei bei jeder Textpassage direkt in den Film einsteigen und Vergleiche ziehen. Da das Drehbuch recht spartanisch ist, kann man anhand der Studie dessen, erst die wahre Raffinesse von allen beteiligten erahnen und die Arbeit, die nötig wahr um dieses Projekt zu realisieren.

Das Making Of zeigt zudem Kunstfertigkeit eines M. Scorsese auf dem Zenit seines künstlerischen Schaffens.

Fazit:

Um den Preis ist die DVD mehr als geschenkt: KAUFEN, KAUFEN, unbedingt KAUFEN und genießen.
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am 27. November 2001
Das hier ist die erste Rezension, und ich schreibe sie gerade für diesen Film, weil ich diesenFilm ungeheuer wichtig und genial finde. Es geht darum nämlich umetwas, dass mehr oder weniger jeden Menschen angeht, wahrscheinlich ist er deswegen auch nach wie vor so populär. Der Film handelt von einem Abgrund im menschlichen Leben,in den jeder stürtzen kann, an dessen Rand wahrscheinlich viele MEnschen stehen. Robert De Niro spielt einen jungen Mann, der nachts nicht schlafen kann (die Gründe erfährt man nicht, man kann sie sich aber vorstellen), und deswegen einen Job als Taxi-fahrer annimmt. So fristet er sein Dasein, ohne ihm einen Sinn geben zu können. Er hat keine Freunde, keine Freundin, keine Hobbies, sein Job ist auch nicht erfüllend, alles was er hat ist, dass er jeden Tag das Elend auf den STrassen von NEw York sieht. Der Film beschreibt nun, was mit einem solchen MEnschen passiert, wenn er unfähig ist, dieses Leben zu ändern. Es wird gezeigt, wie ein Mensch durch Einsamkeit, emotionale Isolation, Frustration durch das Scheitern diesen Dingen zu entfliehen, und der Unfähigkeit seinem Leben einen Sinn zu geben, kombiniert mit dem Elend dass er Tag für Tag erlebt, in den Wahnsinn getrieben wird, und ihm nur ein Ausweg bleibt, nämlich die Gewalt. Die Antwort, warum er das denn macht ist ganz einfach, nämlich, weil er ein Mensch ist! ER hat keine andere Wahl, so wie ein Mensch der mehr als drei Minuten ohne Luft ist, auch keine andere Wahl hat, als zu ertrinken. Ich las einmal ein Interview von Martin Scorese in dem er sagte, ihn fasziniere die pure Menschlichkeit die in Extremsituationen zu tage tritt, und dieser Film zeigt genau das. Er zeigt, was mit einem Menschen passiert, wenn ihm alle Dinge fehlen, die das menschliche Leben unbedingt benötigt. Und es passiert genau das mit ihm, weil er ein Mensch ist! Eine der für mich am genialsten Szenen des Films, ist die, in welcher Robert De Niro mit einer Waffe in der Hand vor dem Fernseher sitzt und sich einen Film ansieht, in dem man glückliche, tanzende Teenager sieht. Man sieht förmlich, wie das der entscheidende Moment ist, in dem er wahnsinnig wird, einfach weil er das Leid, das ihm in diesen Moment quält, nicht mehr erträgt. JEder der schon einmal das Gefühl der Einsamkeit gespürt hat, und auf Dauer unfähig ist etwas dagegen zu tun (eben weil es die Gesellschaft scheinbar nicht zulässt !!!), der weiß von welchem Alptraum dieser Film handelt. Und jeder der, überhaupt nicht versteht, worum es in diesem Film geht, sollte in seiner Umgebung ausschau halten, ob er nicht vielleicht wen kennt, dem es scheinbar nicht so gut geht......MEhr Offenheit würde vielleicht helfen,
zu verhindern, dass aus Menschen das wird, was aus Travis in Taxi Driver wird...
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am 19. Mai 2001
Was soll zu diesem Film noch gesagt werden ? Regisseur Martin Scorsese schafft eine bis heute aktuelle und beängstigend reale Charakterstudie eines Einzelgängers , der immer mehr seine Realitätsbezüge verliert und sich in Alkohol und ein eine krankhafte Weltanschauung flüchtet , die in einem Amoklauf endet ! Kein Film erreicht bis heute eine derarte Autenzität des Themas (Einsamkeit und dessen Zuasammenhang mit dem Verrücktwerden ).Ein Muß für jeden Cineasten ! Bild und Ton sind exellent (leider nicht neu abgemischt ).Die Extras werden ihrem Namen gerecht (langes Making-Of, sowie Trailer und Photos). Der Film hat nur einen Haken.Die deutsche Übersetzung . Die Synchronsprecher geben ihr bestes , jedoch entfernt sich die Übersetzung zu oft zu stark vom Originaltext (Taxigast , Freak auf der Straße ).Ansonsten Pflichtprogramm !
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am 30. Januar 2007
Travis Bickle, gespielt von Robert De Niro, ist ein 26jähriger Vietnamveteran, der sich als Taxifahrer in einer Großstadt wieder findet, wo er am eigenen Leib die Einsamkeit in all ihren Facetten durchlebt. Die Entfremdung ist dabei nur die Symptomatik, die in den überzeichneten Dialogen, den unglaubwürdigen Gesten und der gesamten Art, wie Bickle sein eremitisches Leben führt, zu Tage tritt. Selbst der Beruf des Taxifahrers ist nicht von ungefähr gewählt, sondern dient in der Handlung als Metapher für das Tangieren einer Welt, in die man nicht einzudringen vermag. Täglich hat Bickle etliche Male die Gelegenheit für kurze Zeit am Leben wildfremder Menschen teilzuhaben, - er bittet sogar darum Doppelschichten zu verrichten und fährt ausnahmslos auch in die finstersten Gegenden der namenlosen Stadt. Er hortet Geld an, ohne es wirklich zu brauchen, da er in der Anspruchslosigkeit seiner Gleichgültigkeit gefangen zu sein scheint und eine Zeit lang nur lebt, um zu arbeiten. Bereits hier erkennt der Betrachter, dass es nicht nur die Gesellschaft ist, die Travis Bickle ablehnt, sondern dass der inbrünstige Hass auf Gegenseitigkeiten beruht und nur durch die Person von Bickle sichtbar gemacht werden kann. Es findet keinerlei Interaktion des Protagonisten Bickle mit seiner Umgebung statt und noch dazu verläuft eine sich anbahnender Romanze mit einer Wahlkampfhelferin im Sande, ohne dass das Bickle wirklich zum Vorwurf gemacht werden könnte (Er führ sie beim Date in ein Pornokino aus). Dieses und andere Ereignisse treffen kumulativ aufeinander und verstärken dadurch die Aggression von Bickle, der vom Gedanken der eigenen Bedeutungslosigkeit gemartert wird. Die junge Prostituierte (Easy/Leicht zu Deutsch ' gespielt von einer überragenden Jodie Foster) wird dabei nur zu einer Art Rechtfertigung, für die perfiden Phantasien, die sich der Waffenfreak Bickle allmählich ausmalt. Spätesten als er einen jungen Afroamerikaner in einem Supermarkt erschießt, beginnt allmählich die Initialzündung in Bickles Innerem. Mehr sollte zum Inhalt nicht verraten werden, denke ich.

Der Film an sich ist wahrscheinlich einer der bedeutendsten Filme, die je gedreht wurden. Einerseits bedeutete er den endgültigen Durchbruch von Martin Scorsese als Regisseur und Robert De Niro als Schauspieler. Der Drehbuchautor Paul Shrader war an diesem Erfolg nicht unwesentlich beteiligt, - verkörperte er doch lange Zeit Travis Bickle, als er in NY als Taxifahrer jobbte und nebenher Drehbücher schrieb. Soviel zum Geschichtlichen.

Die Technische Umsetzung von Taxi Driver ist mitunter einer zu jener Zeit gewagtesten überhaupt: Scorsese setzte Maßstäbe, sowohl was die Kameraführung angeht, als auch in Bezug auf die Chronologie, mit der dieser Film erzähl wird. Ihm gelingt es mit der Kamera Banalitäten auf Zelluloid zu bannen, die sich wie ein Mosaik zu einem überragenden Bild, oder besser gesagt: Psychogramm, des Protagonisten Bickle zusammensetzen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, handelt es sich bei den ersten beiden Dritteln des Filmes mehr um eine soziologisch' pathologische Studie, als um einen Streifen, der überall auf der Welt ungeahnte Erfolge feiern sollte.

De Niro brilliert in der Rolle des Travis Bickle und beweist, dass er zu jener Zeit einer der wirklich wenigen Meister des 'echten' Method ' Acting ist, bei dem ihm wahrscheinlich nur Marlon Brando und Steve McQueen das Wasser reichen können. Es scheint beinahe so, als hätte niemand anderes als De Niro die Rolle überzeugen spielen können. Doch auch in den Nebenrollen finden sich damalige und heutige Berühmtheiten wie Harvey Keitel, Cybill Shepperd, Peter Boyle und Jodie Foster.

Weil der Film jedoch keine Explosionen bereit hält und eine längere Aufmerksamkeitsspanne als die eines Goldfisches erfordert, sollte mit ihm nicht unnötigerweise schmählich ins Gericht gegangen werden. Solche Filme wie Taxi Driver und Der Pate z.B. werden heute weder gedreht noch gerne gesehen. Das Medium Film passt sich der Konsumgesellschaft an und wird zum Mittel sterile Retortenemotionen beim Betrachter hervorzurufen, während bei Hauptdarstellern ohnehin nur auf das Aussehen geachtet wird (Selbst Q. Tarantino hält diesen Film für eines der allergrößten cineastischen Werke überhaupt!). Da tut es generell gut, sich einen Abend wirklich Zeit zu nehmen, einen Film unter künstlerischen Aspekten zu erleben, einen Film, der den Betrachter und dessen Ansichten auch ein Stück weit verändert und nicht nur hilflos an der Oberfläche der geistigen Abgestumpftheit kratzt. Genau so ein Film ist Taxi Driver.

zur DVD:

Das einzige Manko an dieser Version ist die Tatsache, dass mit ausführlichen Extras ziemlich gegeizt wurde. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass es sich lediglich um eine lizenslierte Version handelt und nicht um eine, die der Produktionsfirma selbst gehört. Der Film ist aber nach wie vor atemberaubend gut!

Fazit:

Um den Preis ist die DVD mehr als geschenkt: KAUFEN, KAUFEN, unbedingt KAUFEN und genießen.
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am 12. Juli 2008
Über diesen Film muß wahrlich nicht mehr viel gesagt werden. Drum beschränke ich mich auf die neuen Exras und die neue Aufmachung:

- Die Audiokommentare von Paul Schrader und Professor Robert Kolker sind großartig. Wenn man sich generell für Audiokommentare begeistern kann, dann hat man hier die Gelegnheit einem der besten Hollywoodscripter seiner Zeit (Schrader) und einem sehr informativen Professor für Film Studien (Kolker) zuzuhören.

- Die Featurettes "Martin Scorsese über Taxi Driver" und "Die Produktion von Taxi Driver" bietet Scorseses Sicht auf einige der wichtigsten Aspekte des Films während Schrader und Kolker die Einflüsse verschiedenster Elemente auf das Drehbuch näher beleuchten.

- "Gottes einsamster Mann" läßt Schrader über die Einsamkeit unter Vielen sprechen. Ein höchst informatives Feature über das Innenleben des von Robert DeNiro verkörperten Travis Bickle.

- "Tribut an Martin Scorsese" läßt viele berühmte Schauspieler und Regisseure (z.B. Robert DeNiro, Roger Corman, Michael Chapman und Oliver Stone) über den Einfluß von Scorsese und "Taxi Driver" auf ihre eigenen Arbeiten und das Kino an sich reflektieren.

- "Taxifahrer Geschichten", "Travis' New York" und "Travis' Plätze in New York" handeln vom New York in den Seventies und wie es sich im Vergleich zu heute gewandelt hat.

- Das Featurett "Vergleiche zwischen Storyboard und Film" rückt die Unterschiede zwischen dem Script und dem eigentlichen Film in den Mittelpunkt. Scorsese steuert eine informative Einleitung bei, die erklärt warum einige Szenen vom Storyboard abweichen.

Zusätzlich finden sich auf der Bonus Disc noch Video-Galerien und das Original-Drehbuch.

Nun kurz zur Verpackung: Sicher ist das Steelbook sehr edel und macht sich sehr gut im Regal des geneigten DVD-Sammlers. Jedoch finde ich das Digipack welches man in den USA mit dieser Collector's Edition bekommt, wesentlich schmucker. Das aufklappbare Pack bietet einem eindeutig mehr für sein Geld und ich frage mich warum wir mal wieder in die Röhre gucken. Zumal ja schon ein informatives Booklet in "unserer" Edition eine feine Sache gewesen wäre. Deswegen dann auch ein Stern Abzug. Heutzutage muß man sich ja schon freuen wenn man mal ein Inlay bekommt welches lediglich die Kapitel auflistet. Mindestens sowas wäre doch drin gewesen.
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am 28. Januar 2008
Es gibt wohl nur noch einen Film der genauso in die tiefsten Abgründe einer menschlichen Seele schaut(Apocalypse Now Redux)!Ich bin Gottes einsamster Mann,sagt Travis Bickle,während er Nacht für Nacht sein Taxi durch ein unwirkliches,dreckiges und verkommenes New York steuert.Schlaflos und völlig isoliert von seiner Umwelt,hat er einen Job nur um am Leben anderer Menschen teilzuhaben.Es gibt Momente im Film da findet man ihn einfach nur symphatisch und fühlt sich ihm mitleidig verbunden,nur um sich im nächsten Moment angeekelt von ihm abzuwenden!
Wer sonst außer Robert de Niro hätte diese Rolle besser verkörpern können,als isolierter Einzelgänger,der einen mit seinem gesenkten,fragenden,ja fast mitleigerregendem Blick anschaut.Dieser Blick ändert sich im Laufe des Films in einen verzweifelten und einen am Ende,rasend vor Wut,verstörten Blick.
Mit unglaublichem Tiefgang verkörpert de Niro diese Rolle,die für mich vielleicht die beste seiner Karriere ist!
Geschickt schafft es Martin Scorssese New York mit seinen Kameraeinstellungen,durch die verschwommende Sicht aus dem Taxi,als unwirkliche,verkommene Welt aussehen zu lassen.Genau die Welt die auch Travis Bickle aus seinem einsamen Taxi sieht.
Durch die permanente Gewalt um ihn herum,läßt sich auch unser "Held" zu diesem morbiden Blutbad am Ende hinreißen,um die kleine Hure aus dem Pfuhl der Sünde zu retten.Scorsseses Abrechnung mit der latenten Gewalt und dem Waffenkult in Amerika.
Genial ist für mich auch die Filmmusik.Dieser ständige Wechsel der Musik von jazzig-melancholisch,hin zu dieser bedrohlichen,angsteinflößenden Musik,paßt perfekt zu der Zerissenheit des "Helden" und zu der Stadt New York!!!
Genial und verstörend!!!Anschauen!!!
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am 30. Dezember 2010
'Taxi Driver' ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, denn:

1. Die Besetzung ist unglaublich gut und spielt am Limit
2. Das Geschichte ist packend
3. Die Bildersprache Scorseses ist so ziemlich mit das Beeindruckendste, was man zu sehen kriegen kann
4. Der Soundtrack von Bernard Hermann ist schlicht und ergreifend genial - selten hat Filmmusik so zur Wirkung des Film beigetragen

Kurzum: Ein Meisterwerk, im Olymp des Films ganz weit oben.
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am 22. Oktober 2005
Für mich immer noch einer der besten Filme der Geschichte. Hier passt einfach alles, von Scorseses Regie, über die fantastische Kameraführung, das fast schon legendäre Drehbuch Schraders bis zu einem Robert de Niro auf dem Höhepunkt seines Könnens und eine Jodie Foster am Beginn ihrer Karriere. Niemals gab es eine genauere, psychologisch tiefer ausgeleuchtete Studie über die Einsamkeit und Anonymität des Großstadtlebens, die in einem Gewaltausbruch eruptiert, der Filmgeschichte geschrieben hat. Mit das beste an dieser DVD war es für mich, de Niro als Travis Biggle im Original zu hören. Seine Stimme bringt das schizoide der Rolle so viel besser rüber als die deutsche Synchronisation. Die Klasse dieses Films macht auch die Einheit von Handlung und Person aus, denn bis auf eine Szene ist immer Travis anwesend.
Insgesamt ein emotional intensiver, gut durchkomponierter Film aus einem Guß, ein absolut durchgedrehter Film im wahrsten Sinne des Wortes. Jeder, für den Filme mehr sind als in eine oberflächlich-schematisch Handlung integrierte Special-effects, wird Taxi Driver schätzen!
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am 4. März 2007
Ein brilliant fotografiertes Meisterwerk von Martin Scorsese. Vereinsamung, Entrückung, Isolation im (verdreckten) New York der 70er Jahre. Der Schmutz, die Brutalität, die Anonymität und der Wahnsinn dieser Stadt und wozu das alles führen kann wurden brilliant vom meiner Meinung nach niemals besser spielenden DeNiro dargestellt. Die Stimmung und Atmosphäre die dieser Film sehr langsam und dafür immer intensiver aufbaut ist unglaublich. Wie auch "Der Marathon Mann" mit Dustin Hoffamnn ist "Taxi Driver" einer der wichtigsten und damit besten "New York der 70er" Filme, aus einer Zeit, als Filme noch Filme waren und keine Aneinanderreihung irgendwelcher Computeranimationen und Special Effects. Taxi Driver ist brutal, stellenweise sogar sehr brutal, aber hier wird die Brutalität intelligent eingesetzt und dient dem Zweck um in die Psyche des Hauptdarstellers einzudringen und ist keine bloße Effekthascherei um verblödeten 9. Klässlern ein anerkennendes "Boah, geil ey" zu entlocken. Ein Meisterwerk! Kaufen!
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