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Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen34
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am 15. November 2012
An diesem Film ist alles sonderbar und eigenartig komisch. Das beginnt beim äußeren Erscheinungsbild des Antihelden Serge (Gérard Depardieu). Der ist schwer fettleibig und trägt überlanges Haupthaar. Im Oberstübchen ist der Rentner eher etwas schlicht geraten und steht unter der Fuchtel seiner mürrischen Gattin Catherine (wie immer ist Yolande Moreau Spitze). Er fährt mit seinem Motorrad (Marke Mammut) los, um sich fehlende Arbeitsbescheinigungen zu beschaffen.
Man kann sich an Depardieu nicht satt sehen und genießt die sonderbaren Situationen, in die er gerät (z.B. Massenweinen im Restaurant). Dabei trifft er auf eine Reihe von Figuren, die alle nicht so ganz knusper sind, wie seine Nichte Solange (Miss Ming). Für sie sehen die Wolken wie eine ‘Strativarus‘ aus. Mit ihrem Auftritt entfernt sich die Handlung etwas von der Realität. Der eigentliche Grund für Serges Reise gerät zur Nebensache und es wird immer grotesker. Durch die schrittweise Einführung von Serges verunglückter großer Liebe (die Adjani als wunderschöner, blutiger Geist) geht der Qualitätslevel nach oben. Diese Rückblenden sind grobkörnig, etwas unscharf und verwackelt. Serge trägt ein biblisches Gewand und kehrt heim. Als Epilog angehängt verblüfft uns das Ende. Das ist das Sonderbarste, das es geben kann. Das war einfach nicht zu erwarten. Serge wird akademisch?! Grotesk halt.
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am 29. Oktober 2010
Nein, ich habe mir meinen Titel nicht selbst ausgedacht. Ich fand ihn nur gut, da er den Inhalt des Films kurz und treffend darstellt, obwohl es kein typischer Roadmovie ist.

Inhalt:
Der Hauptdarsteller, gerade verrentet, fällt in eine Leere. Das Gehalt seiner Frau reicht hinten und vorne nicht, so dass er sich auf sein Motorrad (Mammuth Münch, Bj. 72) setzt, um seine ehemaligen Arbeitgeber aufzusuchen, in der Hoffnung dort seine, für eine Verbesserung seiner Rente, notwendigen Rentenscheine zu bekommen. Der naive und einfältige Rentner begibt sich auf eine "Reise in seine Vergangenheit" und trifft auf die verschiedensten, teilweise durchgeknallten, Menschen. Immer dabei sein Schutzengel, seine Jugendliebe, die bei einem Motorradunfall früh ihr Leben ließ.

Aus dieser Story drehen die Macher des Films eine wirklich kurzweilige, witzige, aber auch melancholische Geschichte. Ich kann den Film (den ich in deutscher Fassung sehen durfte) uneingeschränkt empfehlen.

Beste Grüße
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am 1. November 2010
Um es mal gleich vorweg zu sagen: "Mammuth" ist ein skurriler, teilweise verstörender und unzugänglicher Film, so französisch, dass es leider keinen Spaß mehr macht.

Serge (Gérard Depardieu) hat zeit seines Lebens gearbeitet. Als Türsteher, im Zirkus und zuletzt auf einem Schlachthof. Dieser schickt ihn nun mit 60 Jahren in Rente, was sowohl Serge als auch seine Frau Catherine (Yolande Moreau, "Micmacs") vor Probleme stellt. Serge weiß mit seiner neugewonnenen Freizeit nichts anzufangen und Catherine stellt bei Durchsicht seiner Rentenunterlagen fest, dass ihm einige Arbeitsbescheinigungen fehlen, ohne die er keinen vollständigen Rentenanspruch hat. Also holt Serge kurzerhand sein altes Motorrad, eine Münch Mammut, aus der Garage und macht sich auf den Weg durch Frankreich, um die fehlenden Bescheinigungen einzusammeln. Da seine Engagements teilweise mehr als 30 Jahre zurückliegen, ist dies nicht ganz einfach. Zudem wird er noch von Flashbacks und Halluzinationen geplagt, in denen ihm seine damals durch einen gemeinsamen Unfall ums Leben gekommene Freundin (Isabelle Adjani, mittlerweile 55 und sichtbar geliftet) erscheint. Serges Reise führt ihn an die seltsamsten Orte und mit teilweise sehr merkwürdigen Menschen zusammen. Nach 92 Minuten ist dieser französische Roadtrip vorbei und der Zuschauer verlässt, leicht gelangweilt und milde verstört, das Kino und beginnt sich zu fragen, was um Himmels willen der Regisseur uns damit sagen wollte.

Doch zuerst ein paar Worte zu den Darstellern. Depardieu, mit respektabler Plauze und wehender Rockermähne, dominiert allein ob seiner optischen Präsenz mühelos Film und Leinwand. Sein Spiel ist wie immer über jeden Zweifel erhaben, man nimmt ihm jede emotionale Nuance seines Serge ab, selbst in der Szene, in der dieser große, dicke Kerl Angst hat, nach ewigen Jahren wieder auf seine Mammut zu steigen. Depardieus Serge agiert vorwiegend ruhig, aber keinesfalls besonnen. Er ist nicht der Hellste, aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck. Die Ehe mit Catherine ist routiniert und scheinbar belanglos, aber die Verbundenheit der Beiden schimmert doch ab und an durch. Auch Yolande Moreau, die vorwiegend burschikose und ruppige Frauenrollen verkörpert, verleiht ihrer Catherine hier ein paar sanfte Momente und überrascht mit Geduld, wo man ein eher aufbrausendes Temperament vermutet hätte. Die Rolle, die Isabelle Adjani hier aufgedrückt wurde, ist so überflüssig wie' überflüssig. Die Handvoll gedroschener Phrasen, die ihr hier aus dem straff gelifteten Gesicht purzeln, trägt weder etwas zur Handlung noch zum Ansehen der Drehbuchautoren bei. Die weiteren Nebenrollen, die sich aus Zufallsbekanntschaften, Verwandschaft und ehemaligen Arbeitgebern zusammensetzen, sind passend besetzt, aber nur Randfiguren.

"Mammuth" hätte ein wunderbares französisches Roadmovie werden können, Darsteller und Ausgangssituation hätten sich dafür bestens geeignet. Man muss natürlich mit einer Geschichte aufwarten, die in ihrem Verlauf nicht immer seltsamer und weniger nachvollziehbar wird. Man muss natürlich zumindest den Hauch einer Ahnung haben, wie man eine Geschichte spannungsvoll oder witzig erzählt. Man muss wissen, welche Subplots Sinn machen und welche komplett überflüssig sind. Und man sollte den geneigten Zuschauer nicht mit pseudoerotischen Szenen verstören, die der Glaubwürdigkeit der Story mehr als abträglich sind. Wenn zwei alte Männer sich, wie es sonst wohl nur sexuell erwachende Teenager tun, gegenseitig einen runterholen, mutet das so befremdlich wie unglaubwürdig an. Wenn ein Sachbearbeiter seine sexuellen Phantasien an seinem Büroschreibtisch auslebt (also nicht am Tisch direkt, nur am Tisch sitzend, versteht sich), will das eigentlich auch keiner wissen. Dazu die pseudo-kryptischen Kalenderweisheiten von Isabelle Adjani und eine überwiegend ereignislose Reise, gespickt mit bereits erwähnten und noch ein paar anderen Absurditäten, die dem Zuschauer diverse Fragezeichen ins Gesicht zaubern, lassen den roten Faden zwar erkennen, allerdings eher pastellrosa als knallrot.

Unterm Strich ist "Mammuth" somit ein bestenfalls teilweise geglückter Film. Pluspunkte gibt es für die Schauspieler, die an sich gute Grundidee und ein paar nette und lustige Szenen. Das weitaus dickere Minus setzt sich aus einem zwischen den Genres hin- und herstolpernden Regisseur, höchstens mäßig talentierten Drehbuchschreibern und überaus schlechtem Timing zusammen. Selbst für bekennende Depardieu-Fans wie mich war "Mammuth" kein besonders guter Film, über den ich mehrmals den Kopf schütteln musste. Insofern kann ich "Mammuth" noch nicht mal Fans des dicken Franzosen wirklich empfehlen, allen anderen schon gleich gar nicht, da selbst frankophile Arthouse-Fetischisten mit dem Film ihre Probleme haben dürften. Deshalb leider nur zwei von fünf Motorrädern, die leider viel zu oft von der Fahrbahn abkommen.
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am 28. Juli 2013
Ja, ich habe sie alle gelesen, alle 27 Rezensionen NACHDEM ich den Film sah.
Eine sicher sperrige und manchmal extrem peinliche Story über einen unsympathischen Versager. Hier wird über die skurrile Masturbationsszene diskutiert, welche sich zwei nicht erwachsen gewordene Cousins in Erinnerung an ihr wichtigstes Sexerlebnis
Revue passieren ließen. Sicher ist das geschmacklos, aber das darf Kino auch mal sein. Ich fands putzig und geschmacklos. Klar dass sich die "Filmerzieher" darüber erregen.

Dann sollen sie Tarantino schauen, das spritzt hektoliterweise Blut, Hirn und Gedärm (die Reihenfolge überlasse ich jedem gern ;-).

Gejammer lese ich hier über mangelnde "Blu-Ray-Qualität".
Ja bitte dann schaut Avatar oder Transformers oder Oblivion. Da bekommt ihr wirklich
schöne, bunte Bilder, ich schaus auch gern...

Was ich hier nicht einmal gelesen habe, das wäre eine klare Aussage zu der miserablen Bildqualität was die Belichtung und den völlig fehlenden Weißabgleich angeht. Die rosafarbenen Himmel, die gruseligen Lichtverhältnisse lassen wirklich auf eine uninspirierte Mittelschul-AG FILM schließen. Das hat hier aber nur ein Rezensent erkannt und die anderen 26 "Kritikern" nicht mal im Ansatz.

Unschärfe und Körnigkeit mag ich als Medium für vergangene Zeiten gar nicht kritisieren, das passt. Aber die Farben waren entsetzlich schlecht. Sah auch nicht nach Kunst aus. Eher der klägliche Versuch originell zu "Filmen".

Ich mag Depardieu nicht besonders, seine letzten Aktionen mit Russland und seiner Steuer-Nerverei was Frankreich angeht noch weniger. Aber da trenne ich durchaus und finde seine Darstellung des Serge Pilardos sehr glaubwürdig und unglaublich traurig.

Hier hat er sich, wie auch in Small World" von Bruno Chiche, mit Alexandra Maria Lara, groß
und intensiv in Szene gesetzt. Er kann das, bis zur Peinlichkeit und Lächerlichkeit hin... aber wahrhaftig. (Tipp von mir).

Die Erkenntnis in seinem Film Mammuth, dass er zwar blöd ist, aber auch gleichzeitig frei sein kann, wird nicht jedem Erzieher und nicht jedem Zuschauer gefallen. Geschmacklos ist das nicht, lediglich lakonisch und wirklichkeitsnah. Wer mal wirklich geschmacklos lachen will, dem empfehle ich das belgische Meisterwerk "Ex-Drummer". Die "Mongoloids" als Band suchen Ihresgleichen. Mein Filmtipp für Französisch - Deutsch und (nicht zuletzt) Flämisch-Lehrer. :-)
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TOP 1000 REZENSENTam 18. September 2011
Serge (gespielt von G. Depardieu) wird pensioniert. Da seine früheren Arbeitgeber ihn nicht ordnungsgemäß angemeldet haben, macht er sich mit seinem Motorrad Münch 4 TTS 1200 "Mammuth" auf den Weg quer durch Frankreich um die notwendigen Unterlagen zu besorgen. Er trifft auf seiner Reise viele alte Bekannte und wird auch mit seiner Vergangenheit und dem Tod einer Freundin konfrontiert.

So weit so gut - ich hatte mir ein unterhaltsames Roadmovie mit schrulligen Gestalten erwartet. Geboten bekam ich eine langweilige Freakshow, nerviges Gequatsche, das offenbar "tiefgründig" sein soll, und als unvergesslichen Gipfel der Geschmacklosigkeit gegenseitige Handbefriedigung zweier nackter, fetter alter Männer in Großaufnahme (!). Das hätte ich mir gerne erspart. Wer entsprechend der Altersfreigabe diesen Film mit einem 12jährigen Kind ansieht und auf einen unterhaltsamen Komödienabend hofft, der wird sein blaues Wunder erleben.

Schöne, kunstvolle, interessante oder unterhaltsame Momente sind bei Mammuth leider Mangelware, obwohl die Geschichte am Papier alle Voraussetzungen für ein gutes Roadmovie gehabt hätte. Den Film als "Komödie" zu bewerben, ist eine Frechheit, langweilige Sozialgroteske mit pseudokünstlerischen Elementen wäre treffender gewesen. Als Draufgabe ist auch noch die Bildqualität der DVD sehr schwach, weil unscharf und grobkörnig.
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am 25. Februar 2015
Die von Gérard Depardieu gespielte, etwas brüchige Hauptfigur vor seinem Rentenbeginn gefällt mir wesentlich besser als der Mensch Gérard Depardieu. Doch Hochachtung vor seiner schauspielerischen Leistung, nach Filmbeginn nimmt er den Zuschauer sofort mitfühlend auf seiner Rentenbeleg-Sammelfahrt gefangen. Den Motorradfahrer nimmt man ihm ohne weiteres ab, doch zum Nachfahren die Handschuhe nicht vergessen!
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am 26. Juni 2011
Depardieu ist wie immer grossartig, der Film selbst ist ein merkwürdiges Sammelsurium aus verwackelten und statischen Bildern, 70er Jahre Farben, langweiliger Handlung und wirklich ekligen Bildern. Ob im Schlachthaus oder Insekten im Puppenhaus, eine Beckenbodentraining durchführende Zufallsbekanntschaft auf seiner Reise und so vieles mehr. ich hatte mir ein französisches road movie erhofft, ruhig mit arthouse Leidenspotential - aber diesen Film fand ich enttäuschend. Adjani ist so unnötig wie nur irgendwas und fast bedauernswert so wie sie die Schönheitschirurgen zugerichtet haben, aber das nur am Rande. Depardieu reisst es letzendlich dann doch nicht raus, wirkt eher vorgeführt, der dicke Schauspieler der den etwas dumben Rentner spielt der nochmal losbraust auf seiner Mammuth. Am liebsten hatte ich noch den Dialog an der Fischtheke: "Sind da Gräten drin?" "Kann schon sein, das nennt sich Fisch."

Aber alles in allem fällt mir als Resumee für den Film ein: verstörend und wirklich eklig, werde ihn mir nicht noch einmal ansehen.
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am 29. März 2016
Also, wer allen Ernstes gern dabei zusehen möchte, wie zwei ältere Fettsäcke sich gegenseitig einen runterholen und das dann in aller schöngeistigen Verblendung auch noch für cineastisch hochwertige Kunst halten will, der möge sich diesen gequirlten Stumpfsinn in Gottesnamen voll orgastischer Begeisterung reinpfeifen.

Alle anderen nicht.

Danke
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am 18. Juli 2011
eines gleich vorweg, dieser Film ist nichts für Frauen. Die meisten Frauen, wie auch meine, finden diesen Film einfach ekelhaft. Ich allerdings war von dem Film angetan, weil er bei mir einen Nerv getroffen hat. Er ist einzigartig, urkomisch und tragisch gleichzeitig. Ohne Beschönigungen erzählt und deswegen den Ansprüchen der meisten Frauen nicht gerecht.
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am 23. Dezember 2014
Wer Depardieu mag, der sollte sich den Film zulegen. Allerdings lebt der Film von seiner, teilweise etwas skurrilen Handlung, denn von filmtechnischen Finessen wie HD, special effects... Was für Fans.
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