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TOP 1000 REZENSENTam 26. Oktober 2015
Christopher Nolans »Inception« liefert sicherlich überwältigende Seheindrücke. Und man wird nicht leugnen können, dass hier CGI auf eine wirklich kreative, das heißt erzählungsdienliche Art und Weise eingesetzt wird. Dazu kommt all das Gedankenfutter, mit dem der Film den Zuschauer überhäuft. Zunächst einmal muss man während des Sehens den Überblick behalten, und dann kommen noch all die Fragen hinzu, was denn der Autor damit wohl meine.

Nolan ist ein hoch intelligenter Autor, der es versteht, sich aus einer Vielzahl von Quellen zu bedienen. »Inception« enthält eine Fülle von Verweisen und Anspielungen, die komplett zu entziffern die Aufgabe vieler kulturwissenschaftlicher Fachartikel sein wird. Doch so ganz bin ich mir nicht sicher, ob all die Verweise wirklich zu etwas Bestimmten führen oder ob sie bloß Cleverness ausstellen.

Ein Beispiel: Die Musik, die den Träumern ihr Erwachen ankündigt, ist der Chanson »Je ne regrette rien«. Ist das bloß eine witzig-belanglose Hommage an Marion Cotillard bzw. an die Rolle, für die sie ihren Oscar bekam, oder steckt mehr und Tieferes dahinter? Ein anderes Beispiel: An einer Stelle wird deutlich gezeigt, dass eines der benutzten Hotelzimmer die Nummer 491 trägt. Eine Anspielung auf Vilgot Sjömans berühmten Film von 1964? Und wenn ja, warum? Denn ein inhaltlicher Bezug ist kaum zu erkennen. Oder ist Sjömans »491« einfach nur ein Film, den Nolan gerne mag?
Bei anderen Verweisen, etwa bei der Namensgebung – Ariadne = diejenige, die Theseus aus dem Labyrinth heraushilft oder Mal = malum = das Böse – neigt Nolan zur Überdeutlichkeit.

Ein zweites Problem dieses Films scheint mir darin zu liegen, dass Nolan zwar viel Aufwand betreibt, um sein Mehrebenenspiel zu konstruieren und es auch unfallfrei bis zum Schluss durchzuhalten, doch dabei seine Figuren und deren existenzielle Probleme vernachlässigt. »Inception« ist gedankenschwer, aber vollkommen unromantisch. Die Liebesbeziehung zwischen Dom und Mal bleibt bloße Behauptung, ebenso wie die Verzweiflung Mals angesichts ihrer radikalen Skepsis gegenüber der Wirklichkeit der wirklichen Welt. Das alles wirkt doch eher gedankenblass, und das ganz besonders dann, wenn man Nolans »Prestige« zum Vergleich heranzieht.

Keine Frage: »Inception« ist ein faszinierender und optisch ausgefeilter Film. Ein Heist-Movie auf metaphysischem Terrain. Aber den Menschen und ihren Beziehungen, von denen der Film erzählen will, mangelt es ebenso sehr an Lebendigkeit wie jener Stadt, die Dom und Mal in ihrer Traumwelt konstruieren.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Februar 2016
Ich bin ein Spätzünder. Jedenfalls, was diesen Film angeht. Zugegeben, Science Fiction ist nicht mein bevorzugtes Genre. Und Leo DiCaprio gehörte vor "Shutter Island" "The Wolf of Wall Street" und jetzt ganz aktuell "The Revenant" eher nicht zu meinen favorisierten Darstellern. Das hat unvermeidlich dazu beigetragen, dass ich jahrelang an diesem Film einfach mal so vorbeigeschlittertt bin- gestern war es dann soweit, ich hab mich getraut. Und mich anschließend ernsthaft hinterfragt. Wie kann es sein, dass ich diesen Film bisher nicht ansehen wollte?!

Faszinierend, wie sehr dieser Film im eigenen Kopf (nach)arbeitet. Während der gesamten Spiellänge von ca.150 Minuten arbeiteten meine Synapsen auf Hochtouren. Die Handlung ist dermaßen komplex, dass jede Minute Unaufmerksamkeit unweigerlich dazu führt, dass der rote Faden und die Zusammenhänge verloren gehen.

Mir gefällt die Idee, in das Unterbewusstsein anderer Menschen einzudringen und daraus eine (illegale) Geschäftsidee zu entwickeln um Informationen zu stehlen, respektive durch anderes Gedankengut zu ersetzen. Das Thema führte letztlich auch dazu, mir diesen Film doch noch anzuschauen. Glücklicherweise, möchte ich sagen. Und schade, dass ich - dank meines blöden Schubladendenkens - damit definitiv viel spät dran bin um ihn auch im Kino gesehen zu haben.
Kurz und gut - zum "Background" - je nachhaltiger ein Gedanke also bei einem anderen Menschen "eingepflanzt" und damit das Unterbewusstsein "ausgestrickst" werden soll, desto tiefer muss er ins Unterbewusstsein eingesetzt werden. Via Traumebene. Logisch ist demnach auch, dass einige Traumebenen erreicht, kreiert und bewältigt werden müssen. Will heißen - ein Traum im Traum - und wenn es denn sein muss, ein Traum im Traum im Traum. Das klingt anstrengend? Ist es auch. Umrissen wird dieser Hintergrund von folgender Story:
Der gebeutelte Hauptprotagonist Cobb (DiCaprio) erhält einen neuen Auftrag, dessen erfolgreiche Ausführung ihm seine legale Einreise in die Heimat USA und damit zu seinen halbwaisen Kindern verspricht. Gegen ihn liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Gemeinsam mit seinem Team soll ein millionenschwerer Erbe dazu gebracht werden, sein Imperium nicht zu erhalten sondern veräußern zu wollen.Dabei bringt Cobb, welcher ein Experte auf diesem Gebiet ("Extraction") ist, zusätzlich leider jede Menge psychische Altlasten aus dem eigenen Bewußtsein bzw. Unbewußtsein mit, welche unfreiwilligen Einfluß auf das ganze Unterfangen haben und den Auftrag entsprechend erschweren..

Wie bereits gesagt - Inception fasziniert und wirkt im eigenen Kopf nach. Dabei wird zusätzlich vieles im wahrsten Sinne ein wenig auf den Kopf gestellt - allem voran die Zeit. Begleitet vom eigenen Zweifel des Zuschauers - Traum? Realität? Und wessen nun gerade eigentlich? Physikalische Gesetze treten außer Kraft - beispielweise die Schwerelosigkeit oder schon mal Paris im 180° Winkel. Mein laienhaftes Auge war zweifellos von den wohldosierten Spezialeffekten angetan. Und auch wenn der Film insgesamt recht actionbeladen ist, fühlte er sich für mich damit nicht überfrachtet an und die Panoramaaufnahmen (2. Traumebene im Schnee) sind toll anzusehen.
Trotz der phantastischen Handlung machte es mir zu meiner eigenen Überraschung nicht die geringste Mühe, mich in diese Handlung einzufinden und mich davon mitreißen zu lassen. Genau das ist oftmals mein Problem, wenn es um Science Fiction geht - ich kann mich nicht einfinden, weil mir die Handlung und diese ganzen special effects meist zu "spinnig" und unrealistisch sind...dieser Gedanke kam mir bei Inception erst gar nicht - ich hatte nämlich absolut keine Zeit dafür und war von Anfang an einfach mittendrin. Das spricht eindeutig für diesen Film. Dazu beigetragen haben sicherlich auch die Darstellung von Leonardo DiCaprio, Tom Hardy und Ellen Page, um nur ein paar der namhaften Darsteller zu nennen. Sir Michael Caine ist ebenfalls in einer Nebenrolle zu sehen.

Ich halte demnach nochmals fest: Anstrengend? Ja! Actiongeladen? Ja! Bemerkenswert? Ja! Futuristisch? Ja! Dieser Film fordert seinen Zuschauer heraus und strengt an und packte mich ganz "unbewusst" beim Ehrgeiz - ich wollte ihn verstehen und fühlte mich gleichzeitig sehr gut unterhalten. Die 2,5 Stunden waren sehr kurzweilig und ließen mich absolut geflasht zurück. Damit kommt er auch via Blu Ray jedenfalls in meine Sammlung und bildet damit in diesem Genre eine bemerkenswerte Ausnahme. Deshalb habe ich mich auch dazu entschlossen, als "Nicht-Science-Fictionistin" meine laienhafte Rezension hier zum Besten zu geben.
'Inception' ist definitiv kein "no-brainer" und fordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Im Gegenzug verspricht er (wenn man sich denn darauf einlassen möchte) exzellente Unterhaltung. Ich bin ehrlich begeistert, wie diesem Film die Gratwanderung zwischen Science Fiction, Anspruch und Action gelungen ist und mich damit faszinieren konnte. Chapeau! Absolut verdiente 5 von 5 von mir.
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am 30. Juli 2010
Kaum ein Film ist vor dem Kinostart derart mit positiven Kritiken überschüttet worden wie Inception. Und nachdem ich den Film gesehen habe, hat jede einzelne davon Recht gehabt und ich habe bereits Termine ausgekundschaftet, wann ich ihn ein zweites Mal sehen kann. Inception ist (etwas ungewöhnlich im aktuellen Kinogeschehen) etwas komplett Neues und ich weigere mich, jegliches Prädikat unter "Meisterwerk" zu vergeben.

Die Handlung des Films ist hochkomplex. Jede Minute Unaufmerksamkeit (speziell gegen Ende) kann bedeuten, dass man komplett den Überblick verliert. Es geht - grob skizziert - um den Kriminellen Cobb, der sich darauf spezialisiert hat, in das Unterbewusstsein von Geschäftsleuten einzudringen und ihnen wertvolle Informationen zu stehlen. Dies nennt man "Extraction". Dann erhält Cobb einen neuen Auftrag, diesmal soll er keinen Gedanken extrahieren, sondern einen einfügen. Er soll den Millionenerben Fischer dazu bringen, die Firma seines Vaters aufzuteilen. Dazu stellt er ein Team zusammen und macht sich während eines Fluges daran, in die Psyche von Fischer einzudringen. Mehrere Traumebenen werden aufgebaut, also ein Traum im Traum. In der tiefsten Traumebene soll der Gedanke eingepflanzt werden, so tief, dass der Erbe nachher nicht mehr seinen Ursprung wird rekonstruieren können. Doch je weiter sich das Team in Fischers Unterbewusstsein begibt, desto mehr erfahren wir auch über Cobb und dessen ganze Vergangenheit.

Inception geht tief in die menschliche Psyche. Es tun sich geistige Abgründe auf und die Riege der Schauspieler versteht es hervorragend, dies umzusetzen. Leonardo DiCaprio spielt den innerlich gebrochenen Cobb so hervorragend, als wäre ihm die Rolle auf den Leib geschnitten. Ist sie vielleicht sogar. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache bestens, hervorzuheben wäre hier noch Ellen Page, die als die junge Traum-Architektin Adriane brilliert.

Christopher Nolan hat mit Inception entgültig Kinogeschichte geschrieben, er hat einen Film geschaffen, der genreübergreifend seinesgleichen sucht. Es ist die ständige Überraschung, das immerwährende Gefühl des Zweifels (Was ist Traum und was nicht?) und vor allem eine der ersten glaubhaften Begründungen, die physikalischen Gesetze auf den Kopf stellen zu können. Inception ist gespickt mit Geniestreichen, der Kreisel, die unendliche Treppe, Paris im 180° Winkel. Ein Wow-Effekt nach dem Anderen und dadurch, dass die Handlung kleine Lücken hat, die der Zuschauer selbst ausfüllen muss, lassen sich die verschiedensten Interpretationen anfertigen. Entsprechende Diskussionen sind im Internet schon heftig im Gange.
Der visuelle Hammer sind zweifellos die Spezialeffekte, die nur dann eingesetzt werden, wenn sie auch wirklich nötig sind, aber einen dann geradezu umhauen. Nolan hat bewusst möglichst wenig mit CGI arbeiten wollen und das macht sich bezahlt gemacht. Der Kampf in der Schwerelosigkeit z.B. wurde in einem riesigen Hamsterrad gedreht und hat das Zeug dazu, eine der kultigsten Filmszenen aller Zeiten zu werden.

Noch ein Wort zu Negativrezensionen: Ich lehne es überhaupt nicht grundsätzlich ab, wenn andere Meinungen hier dargelegt werden, solange sie gut begründet und nicht halbherzig hingeschmiert sind. Ein Text nach dem Stil "super film, bester überhaupt, unbedingt kaufen" ist daher für mich genauso wenig hilfreich wie eine ähnlich formulierte Negativrezension, genauso verhält es sich natürlich auch bei guten Argumentationen. Ein Klick auf "hilfreich", sollte nicht bedeuten, dass diese Person meine Meinung vertritt, sondern dass sie diese gut vertritt, das ist ein himmelweiter Unterschied.

Mal ganz abgesehen davon haben sich im Laufe der Zeit drei "Typen" von Menschen herauskristallisiert, die hier schlechte Bewertungen abgeben:
Die erste Gruppe hat technische Einwände gegen die Blu Ray oder die DVD, was ich gut verstehen kann, leider das Bewertungssystem etwas durcheinander wirft, aber dennoch ist es sinnvoll, mögliche Kunden auf so etwas hinzuweisen, wenn man es entdeckt hat.
Die zweite Gruppe (dies sind oft Fans von Nolans Frühwerken) halten den Film für eine große Blase, in der durch viel Geballer und Effekthascherei von der eigentlichen Leere des Films abgelenkt werden soll, was ich absolut nicht nachvollziehen, aber gut tolerieren kann.
Die dritte Gruppe, die die Mehrheit darstellt, hat - so muss man es nun einfach mal sagen - 'Inception' überhaupt nicht verstanden und dies teilweise nicht einmal versucht. Wie kann man bitteschön der Meinung sein, ein umfassendes Bild von einem Film zu haben, den man nur zur Hälfte gesehen hat? 'Inception' fordert ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit und wenn man nicht gewohnt, einem Film diese Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, soll man die Finger davon lassen oder von mir aus im Nachhinein sagen: "Das war mir jetzt zuviel" und es dabei belassen, aber doch nicht seine eigene mangelnde Konzetrationsfähigkeit auf die Filmemacher schieben.

Noch ein Wort zur Blu-Ray: Viele DVD-Käufer ärgern sich offensichtlich über schlechte Bild- und Tonqualität, zumindest bei der Blu-Ray ist dieses Manko nicht vorhanden. Die Erlebnis von The Dark Knight wird leider nicht erreicht, aber dennoch sind alle großartigen Bilder in sehr guter Qualität zu sehen und Hans Zimmers Soundtrack kracht auch in der Heimkinoanlage ordentlich.
Die Extras sind gut bestückt, eine Menge schön verpackter Hintergrundinformationen sind zu finden, von denen man manchmal auch ganz schön überrascht ist. Zumindest die Blu Ray kann ich empfehlen.
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am 6. April 2015
Ich habe jetzt den Film desöfteren angeschaut.
Zur Story möchte ich nicht viel sagen, ausser das man den Film konzentriert anschauen muss und die Story der Hammer ist.
Letztens habe ich mir den Film wieder angesehen da musste ich schon mal Schmunzeln nach der Parodie von South Park aber nichts desto trotz ein Hammer 5 Sterne Film mit einer genialen Idee und einer Top-Besetzung.
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am 12. Mai 2015
Christopher Nolan ein Regisseur der weis was sein Publikum sehen will. Nicht nur Action pur sondern Action und Fantasy mit wissenschaftlichen Hintergrund. Schauspieler die einfach passen und sich in die Rollen hinein leben. Spitzen Kameraführung.
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am 28. Februar 2016
Der Film hat im Ansatz so manches, woraus man großes Kino hätte machen können. Aber Nolan hat das Potenzial seines eigenen Stoffes offensichtlich nicht erkannt. Er hat eine interessante Idee zu fassen, aus der ein gutes Drehbuch hätte werden können – wenn man sich denn auf die Substanz konzentriert hätte, nämlich das Steuern von Träumen und das Problem des Träumenden, zwischen Traum und Realität zu unterscheiden. Doch statt daraus eine gute Geschichte zu bauen und diese in interessanten Traumbildern zu erzählen, geht schon vor der Hälfte des Films vieles den Bach runter. Die visuellen Möglichkeiten, welche am Anfang mit dem Umklappen der Stadt Paris gezeigt werden, werden im weiteren Verlauf des Films kaum genutzt. Die Träume sind zum großen Teil phantasielos gestaltet, und der Zuschauer bekommt auch nicht die Gelegenheit, die Traumumgebung näher kennen zu lernen. Nach dem Motto "mehr ist besser" versinken wir stattdessen in einem Chaos von mehreren sich abwechselnden Traumebenen, in denen die meiste Zeit nichts von Bedeutung passiert. Die Story verliert sich in belangloser Action, so dass man zwischendurch leicht vergessen kann, worum es eigentlich geht. Die Handlung kommt in der zweiten Hälfte kaum noch voran.
Nolan hat zwar einen Stab von ganz ordentlichen Schauspielern, die aber nicht viel zu tun haben, da die meiste Zeit eben darauf verzichtet wird, eine Geschichte zu erzählen. Die besten Szenen des Films sind dann auch die, wo es um die Menschen geht, z.B. wenn Ariadne zu ergründen sucht, was zwischen Cobb und Mal passiert ist. Hätte man sich auf diesen Teil der Geschichte konzentriert und den menschlichen Konflikt in phantasievollen Traumbildern aufgelöst, hätte aus dem Stoff etwas Gutes werden können.
So, wie es jetzt ist, wirkt es wie mehr gewollt als gekonnt. Ich habe den Film zweimal gesehen, mich beide Male ab der Hälfte weithin gelangweilt und war beide Male schließlich fast am Einschlafen. Das eigentliche Ende ist dann wieder ganz brauchbar, aber bis dahin wurden die meisten Chancen leider vertan.
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am 23. April 2016
Eine sehr schlechte Tonqualität. Man versteht die Schauspieler kaum, da die Hintergrundmusik die gleiche Lautstärke hat. Es lag nicht am Fernseher.
Der Film ist sehr chaotisch. Man versteht lange nicht worum es eigentlich geht, obwohl das Thema ein sehr spannendes ist.
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am 23. April 2016
Mehr muss man garnicht scheiben.
Perfekte Story, hammer Soundtrack, umwerfender Cast, atemberaubende Bilder und ein Regisseur in Höchstform!
Dank des unglaublich spannenden Themas und der dynamischen Story ein immer wieder gesehener Film!
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am 3. Dezember 2010
Zum Filminhalt ist ja hinlänglich alles gesagt. Dieses Steelbook gibt dem Inhalt noch die angemessene Hülle und Aufmachung - wirkt wie der Film: massiv, anmutig und monumental. Zudem kommt das Steelbook im Klarsicht-Schuber, sodass FSK Logo und Blu-Ray-Kennung nicht auf dem Steelbook hängen und das Cover verdecken würden. Schuber weg und das Steelbook ist frei von störender Aufmachung.
So verschwindet "Inception" nicht in den unendlichen Weiten des Blu-Ray-Regals, sondern sticht gleich hervor und bleibt so, wohl auch auf Dauer, ein echter Hingucker, den man immer wieder gerne ansehen wird.

Zum Bild der Blu-Ray:
gestochen scharf, sehr kontrastreich, aber dabei nicht zu sehr verdunkelnd was die Schwarzwerte angeht - erinnert in der Farbtemperatur und -tiefe stark an "The Dark Knight" (auch von der Filmmusik) und "Gesetz der Rache".

Tonqualität der Blu-Ray:
für meinen Geschmack brilliert hier mehr der englische O-Ton; die deutsche Synchronisation wirkt an manchen Stellen einfach zu klar, wobei ich damit meine, dass die Stimmen zu sehr herausgestellt sind und den Hintergrund etwas sehr überdecken. Im englischen Ton jedoch kommen die Effekte sehr satt und monumental daher - dem Film also eher gerecht werdend als der deutsche Ton. Klarer Vorzug für die Originalversion.
Die großartige Filmmusik von Hans Zimmer liefert ihr Übriges.

Alles in Allem diskutiert man hier aber auf allerhöchstem Niveau, denn der Film, und somit auch die Blu-Ray, hat da nur minimale (wahrscheinlich individuell bedingte) Kritikpunkte.

Fazit:
für mich DER Film des Kino-Jahres 2010, der deshalb auch ein Steelbook verdient und wert ist
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am 1. November 2011
Die Extras haben sich gegenüber der anderen editionen zur "premium edition" nicht verändert. Diese edition beinhaltet 2 bluray disc und ein 40 seitiges booklet mit Produktionsinfos und beschreibungen über die Charaktere die die Schauspieler verkörpern und noch einige Fotos aus dem Film.
Mir persönlich gefallen diese editionen in Buchform sehr, da sie sehr edel wirken.
Der FSK 12 ist fest auf der Plastikhülle drauf. Und wie bei allen diesen editionen, lässt sich die Plastikhülle einfach über das Buch abziehen.

Über den Film zu schreiben ist sehr schwierig, bei diesem hier muss man wirklich "einsteigen" um sich in dieser Welt "zurechtfinden" oder man verliert sich darin wie im Limbus.
Für die, die den Film nicht kennen, sollten ihn vielleicht ersteinmal ausleihen.
Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen! Eine Fazinierende Geschichte, fazinierende Effekte, und die Filmmusik von Hans Zimmer ist absolut genial!
Bild und Ton in HD - eine absolute Wucht!

Wer Sammler ist, sollte hier durchaus zuschlagen, die "Premium editionen" von Warner sind wirklich sehr schöne Sammlerobjekte und sehen im regal wie eine Buch - Edition aus. Dass einzige makel an den Premium Editionen von Warner ist, dass sie vorhandene Audiokommentare NICHT deutsch untertiteln, und wer des englischen nicht ganz mächtig ist, dem bleibt dieses Extra ohne Übersetztung für immer verborgen.
Da bei "Inception" kein Audiokommentar vorhanden ist, entfällt hier diese Kritik.

Sammlerherzen können hier zuschlagen, wer die andere "normale" edition besitzt, verpasst nur dass vorhandene knapp 40 Seitige Buch, sonst nichts!
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