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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen9
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am 14. Juni 2011
Irgendjemand bei Koch Media muss eine ziemlich starke Vorliebe für Italowestern haben! Einem doch eher unbekannten Vertreter des besagten Genres eine solch tolle Edition zu Gute kommen zu lassen, das beweist schon ganz großes cineastisches Feingefühl!
Als Verpackung für die Silberscheibe wurde ein liebevoll gestaltetes Digipak gewählt, welches in einem feschen Papp-Schuber steckt. Auf dem Schuber befindet sich ein FSK-Aufkleber, der aber problemlos abgelöst werden kann.
Bild- & Tonqualität sind tadellos. Der Film liegt ungekürzt in deutscher, italienischer & englischer Fassung vor. Da die engliche Fassung ursprünglich gekürzt war, ist diese in einigen Passagen englisch untertitelt. Eine sprachliche Original-Fassung, wie in einigen Foren zu lesen, gibt's nicht! Wie die meisten Italowestern wurde auch dieser Film aufgrund der vielen unterschiedlichen Nationalitäten der Darsteller ausschließlich nachvertont (während der Dreharbeiten benutzte jeder Schauspieler seine Landessprache...).
An Bonusmaterial gibt's nicht viel (was für einen Film dieses Alters & Bekanntheitsgrades aber auch nicht verwunderlich ist): 2 Trailer, Bildergalerie & 2 Featurettes ("Der Schatz der Sierra Hija" & "Das Gold von Bruschini").
Weiters wurde der Edition ein recht informatives 12seitiges Booklet beigefügt.
Für Fans des Films eine absolute Kaufempfehlung!
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TOP 1000 REZENSENTam 18. April 2011
Goldsucher leben gefährlich: Wenn sie alleine arbeiten, dann schaffen sie es kaum körperlich die harte Arbeit in der Mine zu absolvieren. Ebenso riskant ist dann auch die Reise mit dem vielen Gold zur sicheren Bank in der Stadt. Denn im Wilden Land des Spaghettiwesterns lauert überall dubioses und kriminelles Gesindel.
Andererseits birgt auch ein Helfer oder Partner so seine Gefahren, denn der Mensch ist gierig und man muß gerade im Augenblick des Erfolgs, also wenn Gold gefunden wird, auf der Hut sein, dass der Andere nicht den viel lukrativeren Alleingang wählt.
Diese Erfahrungen macht Sam Cooper (Van Heflin) innert von Stunden. Vom Freund ausgetrickst und beinahe in die Hölle geschickt, anschliessend ein weiter Ritt allein durch die Wüste. Die Pferde haben Durst, der jetzt reiche Goldsucher aber auch. Dann am rettenden Fluß angekommen, wird Cooper überfallen und beraubt.
Wie gewonnen, so zeronnen.
Aber Cooper wagt es ein zweites Mal die besagte Mine, irgendwo in dem Bergen, zu suchen. Diesmal will er aber aus den Fehlern gelernt haben und heuert stattdessen den einzigen Menschen auf Gottes Erden, dem er Vertrauen kann, an und dies ist sein inzwischen erwachsener Ziehsohn Manolo Sanchez (George Hilton).
Doch der Mensch verändert sich mit den Jahren und bald wird Cooper klar, dass auch Manolo, zu dem inzwischen auch sein undurchsichtiger, blonder Freund Brent (Klaus Kinski) gehört, ein Risikofaktor sein könnte.
Manolos Beziehung zu dem Freund ist von devoter Unterwerfung geprägt.
Spontan engagiert Cooper auch noch seinen ehemaligen Kumpel Mason (Gilbert Roland), der allerdings von Cooper keine besonders gute Meinung mehr hat und ihm misstraut.
So startet der Ritt durch den Wilden Westen und bereits beim ersten Halt bei einer alten Mission lauert Gefahr...
Giorgio Capitani drehte seinen einzigen Western "Das Gold von Sam Cooper" im Zuge des weltweiten Siegeszuges der Italowestern im Jahr 1967.
Im Original heisst der Film "Ognuno per sé" (Jeder für sich) und trifft das Thema des Films und die Wechselwirkung des zusammengewürfelten Quartetts sehr treffend.
Der Regisseur hatte als Vorbild John Hustons Klassiker "Der Schatz der Sierra Madre" im Auge.
Erst Jahre später stieg der Film im Genre zu einem Kultfilm auf, denn immerhin setzt der Film für seine Zeit sehr innovative und aussergewöhnliche Charaktere ein. Es ist auch einer der ersten Filme, der im Western zwei homosexuelle Männer als Hauptfiguren einsetzte. Jahre vorher wagte dies schon Edward Dmytryk mit seinem "Warlock", aber Capitani ist da schon viel direkter.
Mit einem meditativen Score werden die Bilder unterlegt, dem Regisseur gelingt eine Einheit aus kalter Atmosphäre und spürbarer Hitze.
Ein spannender und immer wieder fesselnder Western.
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Der Italo-Western "Das Gold Von Sam Cooper" teilweise auch als "Jeder für sich" bekannt (entspricht der Übersetzung des Originaltitels) aus dem Jahr 1967 war mir als Film vollkommen unbekannt, obwohl ich das Genre eigentlich sehr schätze. Im TV läuft er anscheinend auch nicht so oft. Ich habe die DVD bei einem großen Elektronikhändler für ca. 8 Euro gesehen. Die schöne Verpackung fiel sofort auf.

Die Besetzung mit Van Heflin, Gilbert Roland, George Hilton und Klaus Kinski ist zunächst einmal großartig, wobei Hilton etwas schwächelt.
Der Film ist Giorgio Capitanis einziger Western. Als typischen Spaghetti-Western würde ich ihn nicht bezeichnen, da sind die Filme von Corbucci, Leone und Damiani vom Look und der Thematik doch ganz anders.
"Das Gold Von Sam Cooper" hat eher einen amerikanischen Look.
Sehr auffällig wird mit schnellen Zoom-Einstellungen in dem Film gespielt. Die staubige Landschaft von Almeria wird auch gut in Szene gesetzt.

Thematisch geht es in dem Film um eine Zweckgemeinschaft von 4 Männern, die den Goldfund von Cooper transportieren wollen. Natürlich traut keiner dem anderen und jeder will das Geld für sich. Die Story ist also recht einfach gehalten. Trotzdem gibt es einige spannende Szenen, wie den Überfall auf Cooper am Fluß, die Schießerei in der alten Mission oder auch das Finale.
Oft wird der Film als eine Art Variation von John Hustons "Der Schatz der Sierra Madre" bezeichnet, dabei bietet er aber auch Originelles. Ungewöhnlich für die damalige Zeit ist z.B. die angedeutete Homosexualität der Charaktere von Hilton und Kinski, wobei Hilton fast schon sklavisch unter dem Pantoffel von Kinski steht. Regisseur Capitani sagt in dem Interview auf der DVD, dass dieses Thema damals nur schwer durch die Zensur zu bringen war.

Trotz sehr bekannter Synchron-Stimmen (Kinski spricht sich nicht selbst, hört man aber kaum) wirkt die Synchronisation ziemlich angestaubt. Besonders in der ersten halben Stunde, in der extrem übertrieben gelacht wird.
Alternativ gibt es noch die englische und die italienische Fassung.

Das Bild ist für eine DVD und das Alter des Films ganz ordentlich geworden, aber teilweise sehr grobkörnig.
Die DVD ist übrigens eine weltweite Erstveröffentlichung. Dazu hat man eine französische Kopie überspielt, die leider den Überfall am Fluß dunkel gefärbt als Nachtszene zeigt.

Es ist noch auf den guten Score hinzuweisen, der mich teilweise irgendwie von der Melodie an Morricone (Leichen pflastern seinen Weg) erinnert.

Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie und zwei Featurettes mit einer Laufzeit von insgesamt 45 Minuten. Dort plaudern u.a. Regisseur Capitani und Darsteller Hilton aus dem Nähkästchen. Sehr interessant ist, dass beide nur in den höchsten Tönen von Kinski sprechen. Er muss wohl beim Dreh sehr gut gelaunt gewesen sein. Hilton vetraute sogar Kinski seine Tochter für einen Flug an, was einem nach den Schilderungen von Kinskis Tochter der letzten Zeit doch rückblickend etwas erschaudern lässt.

Zur Verpackung:
Ein hübsches Digi-Pack in einem Pappschuber. Dazu ein informatives Booklet mit deutschem Text. Der FSK-Aufkleber ließ sich gut von der Hülle entfernen.

Fazit:
Ein ungewöhnlicher italienischer Western in mehr als ordentlicher Aufmachung und gutem Bonusmaterial. Als Klassiker des Genres würde ich ihn aber nicht bezeichnen, da sind die Western von Leone oder auch Django, Mercenario, Leichen pflastern seinen Weg, Sabata, Töte Amigo, Die Grausamen, Der Gehetzte der Sierra Madre und Mögen sie in Frieden ruhen ein ganz anderes Kaliber.
Knappe 4 Sterne sind in der Bewertung aber drin.
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am 25. März 2011
Die DVD wird in einem eleganten und schön aufgemachten Pappschuber geliefert, der außerdem noch ein zwölfseitiges Booklet enthält (mit wenig Fotos, dafür aber einem ausführlichen und informativen Essay von Steffen Wulf).
Das Bonusmaterial enthält Interviews mit dem Regisseur Giorgio Capitano und dem letzten noch lebenden Hauptdarsteller George Hilton, zusammengefasst zu einer informativen und unterhaltsamen 30-minütigen Featurette, die eine Reihe außergewöhnlicher Anekdoten z.B. über Gilbert Rolands Eitelkeit und Van Heflins Alkoholsucht enthält und die unter anderem mit einer unerwartet sympathischen Schilderung von Klaus Kinski überrascht. (Nett sein konnte er also doch hin und wieder!)

Außerdem gibt es einen deutschen, einen englischen Trailer, die übliche Slideshow mit zeitgenössischem Werbematerial (wenn auch ohne Musikbegleitung) sowie eine Würdigung von dem Italowestern-Fachmann Antonio Bruschini (Koch-Media-Kunden werden ihn bereits aus anderen Veröffentlichungen kennen).

Der Film selber kommt im originalen 2,35:1-Format und enthält sowohl eine italienische, eine deutsche als auch eine englische Sprachfassung mit den originalen Stimmen von Van Heflin und Gilbert Roland. Die deutsche Fassung ist die bekannte Synchronfassung mit Wolfgang Lukschy, Friedrich Schönfelder, Eckart Dux und dem damals noch als Stimme von James Cagney bekannten Wolfgang Draeger (inzwischen kurioserweise die Stimme von Woody Allen, der aber die Facetten von Kinskis Charakter erstaunlich gut rüberbringt).

Einziger Wermutstropfen in einer ansonsten perfekten Veröffentlichung: Die DVD scheint von einer französischen Kopie gezogen zu sein, in welcher man die Szene am Fluss, in der Van Heflin von halbverhungerten Räubern überfallen und ausgeraubt wird, nachträglich zu einer Nachtszene umgefärbt hat. Warum bleibt mir schleierhaft. Aber leider ist die komplette Szene nun völlig dunkel. Von den Gesichtern sieht man nur schwarze Umrisse, denen man den Wahnsinn dieser ausgemergelten Jammergestalten leider nicht mehr ansieht; auch Van Heflins Reaktion kann man nicht erkennen, nix als schwarze Schatten. Eine schöne Szene, fast völlig verdorben und unkenntlich gemacht. Mist.

Ansonsten: sehr schöner Film mit bemerkenswerten Charakteren. Wirklich heldenhaft verhält sich keiner der vier Schurken, die hier, angeführt von dem alten Goldsucher Sam Cooper (Van Heflin), auf Goldsuche in die Sierra ziehen. Klaus Kinski, genannt "Der Blonde", ist ein homosexueller Sadist mit Sonnenbrille und Priesterverkleidung, welcher sich Coopers ehemaligen Ziehsohn Manolo (George Hilton einmal nicht als "Django") seelisch völlig unterworfen hat. Weil Cooper, der Manolo liebt (und ihn in einer Art Eifersuchtsszene regelrecht zusammenschlägt), dessen Freund aber alles erdenkliche Schlechte zutraut, bittet er seinen alten Kriegskameraden Mason (Gilbert "Cisco-Kid" Roland) mitzukommen. Der wiederum hat Cooper zehn Jahre Knast und obendrein auch noch Malaria zu verdanken. Zwischen diesen vieren knistert es wirklich den ganzen Film hindurch, Kinskis Boshaftigkeit wird dabei fast körperlich spürbar. Rick Boyd wirkt in einer Nebenrolle so eindrücklich, dass ich den Profikiller mit den strähnigen blonden Haaren und den markanten Backenknochen beim ersten mal glatt für Kinski selbst gehalten habe. Solche Gesichter sieht man auch nur im Italowestern!!

Der Film wird abgerundet durch einen großartigen Soundtrack von Carlo Rustichelli, der, typisch für den Komponisten, ganz unterschiedliche Musikstile umfasst und Kinskis Rolle durch ein überraschend jazziges Gangsterthema besonders hervorhebt.
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am 8. Mai 2016
also der Film hat mich wieder nicht überzeugt ! Hab ihn abgeschaltet - man muß ja nicht alles und jeden gut finden.
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am 24. Februar 2011
Sehr schöner, solider Italowestern in dem die zwei Hollywood-Veteranen Van Heflin und Gilbert Roland gegen ein
mörderisches Homosexuellen-Duo antreten müssen, verkörpert von einem grandiosen Klaus Kinski und einem - leider -
sehr schwachen George Hilton, der sich allerdings später einmal in einem Interview äusserte, er habe sich in die
Rolle nicht richtig einfinden können. Naja, wer möchte auch schon gerne Klaus Kinski als Lover haben?
Schön, daß der Film auch wieder in seiner Original-Laufzeit zu haben ist, wogegen die meisten VHS-Kassetten ledig-
lich 86 Minuten Spielzeit aufwiesen, also gut 20 Minuten kürzer, wobei viele Kinski-Szenen geschnitten wurden.
Auch hat Italowestern-Urgestein Rick(Rico)Boyd(o) endlich einmal eine tragende Nebenrolle als Profi-Killer.
Schönes Teil!
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am 5. Oktober 2014
A DISTINGUISHED INTERNATIONAL CAST GIVES THIS WESTERN EXTRS GRAVITAS. THIS DVD IS OF GOOD STANDARD, A NICE PRINT CLEAR SOUND. A SPAGHETTI WESTERN WITH A GOOD PLOT AND WELL ACTED ,GOOD SCREENPLAY AND ABLY DIRECTED.
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am 23. Oktober 2011
Vier starke und bekannte Schauspieler (Van Heflin, Gilbert Roland, Klaus Kinski, George Hilton) prängen diesen Italo Western.
Der sich inhaltlich mehr auf das zwichenspiel der einzelnen Wegbegleiter konzentriert,
die gemeinsam das Gold abbauen wollen, als auf brutale Schiessereieren, die aber selbstverständlich auch vorhanden sind, da alle vier sich nicht nur Gegegenseitig Misstrauen und sich aus dem Weg räumen wollen, sondern auch alle von Banditen überfallen werden.

Mit Spannung wartet man, wer sich mit wem gegen wem verbündet und letztendlich das Gold bekommt.

Ein sehr sehenswerter gut gemachter Western mit einem schönen Ende.

Dazu die gut gemachte Verpackung inklusive Booklet und Bonus Material in vorm, von Interviews in gewohnter
Qualität von Koch Media.
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1 Film 3 Titel

Das Gold von Sam Cooper
Sam Coopers Gold
Jeder für sich

Super Western , in dem es nur um Habgier geht.
Tolle Schauspieler und eine schöne Musik
Kann diese DvD nur empfehlen.
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