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TOP 1000 REZENSENTam 28. Februar 2011
Die Erstausstrahlung im deutschen TV war 1983 - und ich kann mich noch daran erinnern, dass mir diese Miniserie damals sehr gut gefiel, so dass ich danach dann Bradburys Buch las. Jetzt war ich natürlich gespannt, wie meine Meinung nach fast 30 Jahren ausfallen würde.

Die Story wurde ja schon in den anderen Rezensionen ausführlich beschrieben, deshalb verzichte ich auf eine weitere Schilderung.

Ungewohnt im Vergleich zu den heutigen actiongeladenen Science Fiction Verfilmungen ist der langsame Einstieg in die Geschichte - die Akteure werden vorgestellt, man läßt sich seine Zeit, verzichtet auf kurze Schnitte und rasante Action - Inhalt und Aussage waren wichtig und nicht atemlose Action.

Jedoch wird man unweigerlich in die Story hineingezogen und spätestens im 2. Teil ist man vollends fasziniert von den rätselhaften Außerirdischen, die ihre Gestalt wechseln, je nachdem, welcher sich in der Nähe befindliche Erdling seine Wünsche und Sehnsüchte auf ihn projiziert. Soll man die Außerirdischen und ihr tragisches Schicksal bedauern - oder die Siedler ? Eine Frage, so alt wie die Menschheit und ihrer Inbesitznahme von "neuer Erde". Leider ist der dritte Teil am wenigsten gelungen, hier zieht sich z.B. die Szene mit den "letzten Überlebenden" im Lokal und es gibt auch (für alle, die das Buch nicht kennen) Brüche und Unklarheiten im Ablauf der Story. Schade, dies trübt etwas den Genuss und hat mich fast dazu verleitet, einen Stern abzuziehen.

Auch nach 30 Jahren keineswegs verstaubt und langweilig - ein intelligenter zeitloser Klassiker von Ray Bradbury mit Aussage und Tiefgang, der die Zuschauer auch jetzt noch nach Jahrzehnten in seinen Bann zieht - man muss sich nur darauf einlassen.
Bild und Ton sind tadellos, teilweise sind mehr oder weniger kurze Abschnitte unsynchronisiert in englisch mit deutschen Untertiteln (interessant, welche Abschnitte man in der deutschen Fassung herausschnitt).
Fazit: Ein Klassiker, den jeder SciFi-Fan in seinem Schrank haben sollte - und dies gilt sowohl für das Buch als auch für die DVD.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 31. August 2011
Keine Frage: Ray Bradburys "DIE MARS-CHRONIKEN" sind ohne Zweifel eines der wichtigsten Werke der SF-Literatur. In seiner poetischen, melancholischen und nachdenklichen Kraft ist dieses Buch in den letzten 60 Jahren in der SF selten erreicht und vermutlich nie übertroffen worden. Die Idee, das Ganze als Episodenfilm ins Fernsehen zu bringen sorgte vor 30 Jahren zurecht für Furore, zumal sich der Stoff eigentlich für eine TV-Miniserie gut eignet... so darf jeder SF-Fan mehr als gespannt sein, das Endresultat heute auf DVD zu sehen. Ich selbst erinnere mich noch dunkel daran, wie das Ganze Anfang der 80er im deutschen Fernsehen lief, und daher gab es für mich wenig Zögern, als ich mir diese DVD zulegen konnte.

Leider musste ich beim Anschauen dieser Verfilmung feststellen, dass sie leider nicht den Erwartungen gerecht werden können - weder denen, die man an die Verfilmung eines solchen Meilensteins setzen muss, noch denen, die man an gutes SF-Fernsehen stellt. Sehr schade, wie gesagt, die Vorlage hätte sowohl mehr verdient wie auch, da die Handlung weniger auf Special FX als auf Schauspiel und Emotion setzt, enormes Potential geboten.

Aber im Einzelnen:

Positiv ist neben der guten Grundidee festzuhalten, dass man sich an den Grundaufbau von Ray Bradburys Werk hielt und einzelne Episoden in chronologischer Reihenfolge erzählt. Das Drehbuch wurde übrigens von Richard Matheson konzipiert, welcher sich in der SF-Literatur durchaus verdient gemacht hat und dessen Werk "I Am Legend" auch zu Recht als Meilenstein gilt. Die Erzählweis ein Episoden sorgt für Eines: für Abwechslung und unterschiedliche Stimmungen ist, obgleich es einen roten Faden gibt, bestens gesorgt, und die Schauspieler (u.a. Rock Hudson und Maria Schell) machen ihren Job zumeist wirklich ansprechend. Die Auswahl der Episoden (es wurden nicht die kompletten MARS CHRONIKEN verfilmt) ist auch soweit gut. Wichtig ist auch, dass die MARS CHRONIKEN genau wie das Buch auch in ihrer TV Version schlichtweg etwas anderes sind, und das Ganze weitab vom Mainstream inszeniert ist.

Negativ ist allerdings zu bemerken, dass manche Episoden arg umgeschrieben wurden - so sehr, dass die Botschaft und die Dramatik mancher Geschichten (z.B. "Schlechte Saison") mitunter in den Hintergrund gedrängt wird und manchmal ganz verloren geht. Hinzu kommt, dass manche Episoden eher dröge und schlaff inszeniert sind, und nicht wirklich die Stimmung der Vorlage rüberbringen. Außerdem sind die Trickeffekte auch für das Herstellungsjahr mehr als grottig, und Manches sieht einfach derart stümperhaft aus (z.B. die Raumschiffe im Flug oder die marsianischen Sandschiffe), dass es einen fast ärgert... hier hätte man auch 1980 mit einem geringen Aufwand wesentlich Besseres liefern können. Manche Kulissen sind ebenfalls mehr als dilletantisch. Normalerweise störe ich mich an mäßigen Tricks nicht, hier sind die dann doch wirklich miserabel und machen tatsächlich einen Teil der Stimmung kaputt.

Alles in allem: ein ambitioniertes Projekt mit guten Ansätzen, leider sowohl trick- wie auch erzähltechnisch leider nicht wirklich überzeugend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2015
Der Film ist langweilig und unemotional und wirkt zerrissen. Darsteller kommen und gehen (bis auf John Wilder), bevor man sich mit einem von ihnen "anfreunden" kann, eine durchgehende Story gibt es nicht bis auf die Marsbesiedlung selbst, die kurz und knapp abgehandelt wird, ab und zu flackern weitere Geschichten auf, eigentlich mehrere, die selten etwas miteinander zu tun haben, ab und zu taucht ein Marsianer auf, der auch nicht viel zur Entwicklung beiträgt. Völlig unmotiviert wird dann der Mars wieder evakuiert (von wem und warum?), es heißt nur: "Alle Raketen wurden zurückgerufen", sämtliche Evakuierte kommen auf der Erde um - nur Wilder nicht. Und seine Familie war auf dem Mars geblieben - wieso?

Das, was Bradbury in seinem Buch offensichtlich wichtig war, wie Religion, Umweltschutz, Kolonialisierung oder menschliche Dummheit, wird eben mal am Rande gestreift, aber durch die filmische Umsetzung ad absurdum geführt:

- Es werden Priester auf den Mars losgelassen, die helfen sollen, "den wahren Gott zu finden". Und um "auf den rechten Weg gebracht zu werden", wie eine der Darstellerinnen bemerkt.

- Die Menschen wollen den Mars besiedeln, weil die Erde am Ende ist und weil sie die Fehler der Erdenbewohner nicht wiederholen wollen. Sie stehen ehrfurchtsvoll in den Ruinen einer Mars-Stadt, von der weit weniger übrig ist als vom Luxor-Tempel, und beschließen, dieser absoluten Krone der Schöpfung unbedingt nacheifern zu wollen.

- Da der Bau neuer Ruinen wohl nicht sinnvoll erscheint, wird die Marslandschaft asphaltiert (wörtlich), die neuen Städte sehen aus wie Fabrikgelände, die Wohnhäuser sind Blechcontainer, die Gucklöcher statt Fenster haben.

- Wenn der Film zum Ziel hatte, über den Sinn des Lebens nachzudenken, so besteht der am Ende darin, inmitten der Mars-Ruinen (nicht bildlich gemeint) ein neues Leben zu beginnen. Auch wenn der Vater mit der Verbrennung seiner Bücher symbolisch materieller und vergangen-ideller Güter entsagen will, hat er die Kinder vor der Reise angewiesen, alles mitzunehmen, was von großem Wert ist (ohne das näher zu erklären).

Ray Bradbury bezeichnete den Film als Beleidigung des denkenden Menschen. So ist es!
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32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2011
Wer hätte geglaubt das es sowas gibt.
Ich habe aus dieser Serie nur Ausschnitte die damals, als ich Kind war,
immer im Stereo-Testbildbereich des Fernsehens liefen, in Erinnerung. Eine Szene mit Maria Schell, wo sie mit dem Mann und dem verlorenen Sohn in der Kueche sassen und es da heisst: "Du bist nicht David, aber irgendwer bist du" usw.

Die Serie, die auf den Kurzgeschichten von Ray Bradbury basiert,
ist schon verstörend spannend.

Dabei kommt sie fasst gänzlich ohne Aktion aus. Also ueberhaupt nicht das uebliche Herumgeballere und Geschiesse.
Dafuer im 1. Teil der DVD unglaublich kuenstliche Landschaften.

Klar bei einigen Szenen sieht die einfache tricktechnik. Damals haben wir das auf maximal 66 cm diagonalen Bildröhren gesehen.
Heute haben wir 97 oder 107 oder noch grössere Flachbildschirme.
Da wird einfache Tricktechnik derart vergrössert das man die Nylonfäden sieht, an denen die plastikmodelle aufgehängt durchs bild schweben. andere Landschaften sind allerdings derartig monumental und faszinierend ausgebildet, das sich ein ähnlicher Effekt einstellt wie beim Betrachten der Star Trek Classic Folgen, wo man sich immer fragt warum Science Fiction HEUTZUTAGE immer in debile Ballerorgien ausarten muss.
uns in fremde Welten zu entfuehren, mit phantastischen Bildern.
DAS ist Science Fiction.

Und das leistet diese Miniserie.

Die Rollen sind sehr gut besetzt. Maria Schell und Rock Hudson, aber auch andere sehr gute Schauspieler. Spielen sehr gut.
Daran sollten sich heutige Fernsehproduktionen mal orientieren.

Die Verpackung kommt sehr schön gestaltet daher.

Irgendwie ist das technische hier sehr englisch.
Englische Science Fictions dieser Zeit sind wie ich finde alle sehr aufwendig gestaltet.

SO hätte ich mir gewuenscht, das man mal Eschbachs DAS JESUS VIDEO verfilmt. Mit Herzblut.
Aber was haben die deutschen Filmer daraus gemacht ? Aktion, Baller, Explosionen, und inhaltlich wenig. Dito gilt das genauso fuer
Philip Jose Farmers phantastischen Buchzyklus: Flusswelt.

Auch bei Farmer: nur blöde Raufereien, schlachtszenen und Gewaltorgien. Statt Landschaften, Inhalte zeigen.

Genauso fuerchterlich hat man bei uns ja auch Karl May Filme verfilmt (ganz im gegensatz dazu die Lederstrumpf Verfilmung mit Helmut Lange, die sehr speziell und gelungen war).

Es ist also hier mit den mars-Chroniken gelungen was man bei so vielen Buch-verfilmungen vermisst.
Man ärgert sich sonst, weil man das Buch kennt, das die
Produktionsfirmen sowas schwaches zur Ausbeutung der Buecher
umgesetzt haben. Aber hier ist es gelungen.
Das ein Buch so gut umgesetzt wurde, das es weiterhin spannend und
einzigartig bleibt.

Das Bild ist 4:3.
Ihr muesst es also entweder in die Breite ziehen (was die Körper fetter macht und verzerrt) oder mit Rand links und rechts.

Ich denke Rock Hudson wird häufig unterschätzt.
Seine "lustigen" Filme sind, wenn man sie sich mal genau anschaut,
unglaublich gelungen vom Timing und der Slapstick.

Aber ein Film wie "Giganten" zeigt dann, das er ein sehr starker Schauspieler ist. und dies kommt auch in den Mars-Chroniken herueber.

ich wuerde mir wuenschen das Science Fiction wieder mehr wird wie diese Serien der 70er Jahre. Indem man versteht das der Content/der Spirit/die Botschaft wichtiger ist als Aktion und Explosionen oder
die Anzahl der Leichen und Stunts.

Das hat Star trek damals ausgemacht. und auch die Mars-Chroniken.
Dieser Spirit ist es, den man einfangen muss.

Ein paar Stellen sind nicht synchronisiert worden und
werden untertitelt. Das hat wohl damit zu tun das diese
Szenen aus der deutschen Fassung des ZDF's damals herausgeschnitten
waren, hier nun aber belassen worden sind.

Diese Sendung ist ein Klassiker.
Sie darf wie Zardoz oder Bladerunner oder Kubricks A.I. in keiner SF-Sammlung fehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2015
Als ich diese Serie nach vielen Jahren einmal wieder sah, war ich zuerst ernüchtert. Mir schlugen die frühen 80iger Jahre entgegen. Alles wirkte nach Billigproduktion nach heutigem Standart. Aber dann entfaltete die Serie eine ganz eigene, reizvolle Art, die mich nnicht los lies, bis ich die letzte Folge zu Ende gesehen hatte.

Die Mars-Chroniken, das ist im Original eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die nur lose in Zusammenhang stehen. Diese Serie hier hat die Zuammenhänge verstärkt. Rock Hudson war natürlich der Star der Serie, der hier zeigte, dass er mehr war als ein lustiger Schaupiel-Partner von Doris Day und Tony Randall zu sein.

Diese Serie ist ein außergwöhnlicher Schatz, der - so fürchte ich - immer weniger Zuschauern (der neuen Generation) etwas sagen wird. und doch ist diese Serie einzigartig. Die Atmosphäre, die der Geschichte innewohnende Moral, die tollen Schauspieler... Jeder sollte der DVD - Veröffentlichung eine Chance geben, wenn er oder sie an SciFi interessiert ist!
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Ich versuche jetzt schon seit geraumer Zeit, meinen Sci-Fi-Horizont etwas zu erweitern und habe deshalb beim Amazon-DVD-Versand damit begonnen, aus dieser Kategorie einfach alles hoch und runter zu bestellen, was nicht allzu schlecht bewertet ist. Auf Special-Effects Blockbuster, wie z.B. Transformers usw. kann ich gerne verzichten, vielmehr wäre eine solide Handlung, mit der ich auch meine bessere Hälfte vom Genre überzeugen kann, wichtig. Diese Serie bietet allerdings beides nicht: Die schauspielerische Leistung und die Dialoge sind einfach nur schlecht, was zum Teil sicher auch an der deutsche Synchronisation liegen kann. Insbesondere der leicht pathetisch anmutende Erzähler aus dem Off gibt einem das Gefühl in einer Märchenstunde zu sitzen. Die Effekte befinden sich auf allerunterstem Niveau, so dass es aussieht, als hätte man Modelle aus dem Playmobil-Kasten abgefilmt.
Außerdem das schon von einem anderen Rezensenten geschilderte Phänomen, dass der Mars wie Texas oder eine Aufnahme direkt aus dem Sanfkasten aussieht. Auch die Kostüme und der Schmuck der Marsbewohner wirken - möglicherweise durch die DVD-Qualität - extrem billig und plastikmäßig. Da das Ganze auch zeitlich inzwischen überholt ist, da sich die Ereignisse in der fernen Zukunft des Jahres 1999 abspielen ( in dem man scheinbar immer noch mit einer Saturn-V Rakete ins All startet), kann ich die Serie heute niemandem mehr empfehlen, der sie nicht schon als Kind gesehen hat. Die Fans von damals sollten sich auch überlegen, ob sie sich die Folgen noch einmal antun oder lieber mit den schönen Erinnerungen weiterleben. Ich bin jedenfalls irgendwann bei der ersten Folge eingeschlafen (mag auch an dem halben Glas Rotwein gelegen haben) und habe die DVD als ich wieder aufgewacht bin umgehend in den Umschlag geschickt und zurückgeschickt. Ob ich meine Freundin jetzt noch einmal vor den Fernseher bekomme, wenn eine neue Sci-Fi-DVD von Amazon hier ankommt, halte ich füe unwahrscheinlich...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2013
I've a soft spot for this one, having watched it the first time around in 1980 (which is when it reached the UK). No doubt that it's the power of Ray Bradbury's original stories that carries it.

In a sense, you've got to switch off your brain to enjoy this. Or perhaps I should say you should switch of your Left Brain: the logical, analytical part. For example, we all know now that people can't breathe on the surface of Mars without space suits. Let it go! If you can't do that then don't bother with this DVD. Switch on your Right Brain (imagination) and you've a chance of enjoying this... just a chance though!

First, let's get the bad stuff out of the way. The special effects are bad. I know that they didn't have CGI etc then, but this was 2 years after Star Wars, or in a TV sense, a year after Battlestar Galactica. I'd have expected a major US network to have at least bettered Dr Who or Blake's 7 standards; but they didn't.

The pace is very slow. Sometimes that lets the stories unfold at a natural pace, but a lot of the time, you're tapping your fingers, thinking "get on with it!". In this regard, Bradbury was scathing in his comments at the time: "it's boring, they've made it boring", he said. And he had no doubt where the blame lay, saying that Michael Anderson had directed it "underwater". He wasn't wrong.

And often, the acting doesn't help. Rock Hudson has never been the most exciting actor in the world, and he's particularly dull here. Sure, he does integrity and trustworthiness just fine, but there were times that I felt his character needed a little more fire in his belly and Hudson doesn't provide it. The rest of the cast is variable, to put it mildy. At one end, Bernie Casey is just fine as Spender, and Nicholas Hammond, best remembered as a rather plastic 70s Spiderman, is equally good as the leader of the second expedition. At the other end, Roddy McDowell is just plain irritating as Father Stone.

Now the good stuff!

The sets are great, and the Martians themselves are wonderfully "other wordly", helped by the fact that they are used sparingly.

Plotwise, there's some good changes been made. I know that people here have referred to Bradbury's work as a "novel" but it's not: it's actually a collection of loosely connected short stories. Screen writer Richard Matheson sensibly drops some of the more unworkable original stories, such as "Way Up In The Middle Of The Air" (negroes in the American South climb into a spaceship to escape their white oppressors) and also the original second expedition story, where the earthlings' "first contact" is with a Martian lunatic asylum!.

His masterstroke is to unify the work by beefing up the role of Colonel John Wilder (Hudson) so that he appears in nearly all the stories. (In Bradbury's book, Wilder appeared in only two of them). In one story, this change actually manages to improve on the original. I refer to the story (spoiler ahead!) of the Martian who changes shape, according to the wants and desires of the human person that's nearest to him. In the mini series, the Martian ends by changing back to his actual form, because he bumps into Wilder (not in this story in Bradbury's book). Wilder is the only person on Mars that actually wants to meet a real, live Martian.

A sentimental 4 stars.

Product Description
From the mind of science-fiction giant Ray Bradbury springs what is perhaps his most epic vision. Capturing mankind's first venture into the colonization of another planet and its tragic first contact with another species"The Martian Chronicles" is a stunning achievement that will take you from the edge of your seat'to the stars. Earth is on the verge of extinction. To survive, mankind must find another place to live. But when three expeditions to Mars, headed by Col. John Wilder (OscarÂ(r) nominee* Rock Hudson), find suitable conditions for relocation, humans pour in by the shipload, bringing the old evils of Earth with them! As Wilder begins to heed the lessons of the dying Martian civilization, can he save humanity from repeating its doom? *1956: Actor, Giant
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am 12. März 2011
The story is more of a series of progressive short stories of the attempts to colonize Mars. Each landing encounters a different situation. Aside form the technical aspects of the story and the cheep effects of the film the real purpose of the movie is the message. I will not repeat the message here, as this is why you need to watch the series.

I found the ending satisfying but wondering if there should not be more.

Ray Bradbury is not as thrilled with the mini-series, calling it booooring. Nevertheless, you have to expect a few adaptations if you are going to have a relevant mini-series.

This may seem like a vehicle for out of work actors. Yet I can assure you that each actor plaid his/her part well enough that you are looking at the character not the actor.

Be aware that the version I watched was complete but the first two parts were on side A and B of the same DVD. Part 3 was on a separate DVD. The good thing was there were no coming attractions to work around with some fancy button pushing. The only thing missing was a voice over commentary that we have come to expect.
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am 27. Dezember 2011
Bekannt aus den Mehrkanaltestsendungen im ZDF, in den achziger Jahren. Meines Wissens wurde diese Serie nur einmal im ZDF ausgestrahlt und verschwand dann in den Archiven des Fernsehsenders in Mainz. Dieser hatte die alleinigen Rechte an der deutsch synchronierten Fassung. Erst sehr spät wurde diese freigegeben und diese DVD-Kollektion konnte auf den Markt erscheinen. Aus Gründen, welche die heutigen jüngeren Generationen (15-35 Jahre) nicht mehr nachvollziehen können: "Einfach nur Kult". Auch die, für den heutigen Standart, miesen Trickaufnahmen, können die Faszination dieser Serie nicht abschwächen. Denn dieses Werk lebt nicht von ihren Specialeffects, sondern von einer einzigartig geschaffenen Atmosphäre. Rock Hudson, Maria Schell und viele andere gute Schauspieler geben dieser Miniserie ihre Klasse und ihr Gesicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2013
Gute Bild und Ton - Qualität. Schnelle Lieferung. Weckt viele gute Erinnerungen an die 80er Jahre. Sehr gut dass die Folgen ungeschnitten sind.
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