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Ein indianisches Begräbnis in der Prärie, fünf Indianer sitzen um einen aufgebahrten Leichnam und stimmen Klagegesänge an. Im Hintergrund taucht ein Reiter auf. Er legt sein Gewehr an. Fünf Schüsse, fünf tote Indianer, dann ein Schnitt, und die Kamera zeigt eine Detailaufnahme der fünf Patronenhülsen, die nebeneinander im Staub liegen - wie etwas weiter drüben die toten Indianer.

So beginnt Gordon Douglas' legendärer Western "Rio Conchos" (1964), den ich vorgestern - Koch Media sei's gedankt - zum ersten Mal gesehen habe. Sofort nach dieser packenden Eingangsszene wird man von dem geheimnisvollen, echte Westernstimmung atmenden Soundtrack Jerry Goldsmiths gefangengenommen, während dem geheimnisvollen Schützen, dem ehemaligen Südstaatenoffizier Lassiter (Richard Boone), dessen Familie von Indianern getötet wurde und der nun seinen privaten Rachefeldzug gegen alle Indianer startet, das gleiche widerfährt - allerdings durch einen von Captain Haven (Stuart Whitman) angeführten Expeditionstrupp.

Das Gewehr, mit dem Lassiter auf die Indianer schoß, hat Haven neugierig gemacht, gehörte es doch zu einer Wagenladung Waffen, für deren Transport der junge Hauptmann die Verantwortung trug und die durch eine Gruppe Weißer geraubt wurde. Widerwillig gibt Lassiter bei der Befragung preis, das Gewehr von einem ehemaligen Konföderierten-Colonel namens Pardee (Edmond O'Brien) gekauft zu haben, der sein Hauptquartier auf mexikanischem Terrain habe. Um die Scharte seines Versagens auszuwetzen, bittet Lassiter darum, zusammen mit Sgt. Franklyn (Jim Brown) und Lassiter als Scout Pardee aufsuchen und ihm, mit einer Wagenladung Pulver als "falschem Hasen" eine Falle stellen zu dürfen. Havens Vorgesetzter, Colonel Wagner, stimmt zu und erlaubt Lassiter auch, den zwielichtigen Mexikaner Rodriguez (Anthony Franciosa) mitzunehmen, den Lassiter im Gefängnis des Forts begegnet ist und in dem er einen alten Bekannten wiedererkannt hat.

Und nun geht sie los, die spannende Reise, in deren Verlauf die vier unterschiedlichen Männer an mexikanische Banditen geraten, die widerspenstige Indianerin Sally (Wende Wagner) auflesen, von Indianern in eine Falle gelockt und in eine Kneipenschlägerei verwickelt werden, bis es dann schließlich auf dem Anwesen Pardees zu einem furiosen Finale kommt. Dabei tragen nicht nur äußere Gefahren, sondern auch die Spannungen zwischen den Männern dazu bei, daß auch nicht nur einen Augenblick lang Langeweile aufkommt.

Douglas' verkanntes Meisterwerk fällt in die in den 60er Jahren aufkommende Welle der "Professionals"-Western, die mit Sturges' "The Magnificent Seven" (1960) ihren Anfang nahm und die laut Seeßlen definiert ist durch "die funktionierende Gruppe an Stelle eines einzelnen Helden, die sich über den Antagonismus von Individuum und Gesellschaft hinwegsetzt und Autonomie ohne Verlust menschlicher Beziehungen bewahrt."* Gemeinsam ist den vier Helden, daß sie eine bestimmte Aufgabe lösen müssen - wenngleich aus unterschiedlichen Motiven. So wird Haven vom Wunsch, ein Versagen zu tilgen, und Karrieredenken getrieben, Franklyn eher von Pflichtgefühl, während Lassiter und Rodriguez eher aus Opportunismus handeln. Erst als Lassiter deutlich wird, daß Pardee vorhat, die Gewehre den Apachen zu verkaufen, um seinen eigenen privaten Sezessionskrieg weiterzuführen, und dabei den Tod von Frauen und Kindern in Kauf nimmt, regt sich auch in ihm die Stimme des Gewissens.** Anders als in vielen "Professionals"-Western gibt es in der Gruppe in "Rio Conchos" allerdings - so viel dürfte schon deutlich geworden sein - keinen inneren Zusammenhalt, man beargwöhnt und mißtraut einander, und das nicht ohne Grund. Dieser Aspekt der Zweckgemeinschaft, deren Mitglieder immer versuchen müssen, den anderen um eine Nasenlänge voraus zu sein, nimmt sowohl den Italo-Western vorweg und erinnert außerdem an die Westernklassiker Sam Peckinpahs. Den Respekt Havens und Franklyns erwirbt sich der verbitterte Lassiter in erster Linie durch einen spektakulären und mutigen Rettungsversuch, als die Gruppe in eine von den Apachen vorbereitete Falle getappt ist - und gleich im Anschluß müssen ihn Haven und Franklyn fesseln, damit er seinen wahnsinnigen Haß nicht an Sally auslassen kann. Lassiter hat sich also Respekt, aber keinesfalls Freundschaft erworben.

Jenseits der Vierergruppe unserer Helden dann steht die durch den Ausgang des Bürgerkrieges nur notdürftig bewahrte Einheit der Nation. Schon am Anfang wird deutlich, daß Lassiter ein reaktionärer Rassist ist, als er dem schwarzen Sergeant Franklyn wie selbstverständlich seinen Sattel in die Hand drückt, damit er sein Pferd vorbereite, und dafür einen grimmigen Blick von dem Unteroffizier erntet. Der Krieg ist zwar beendet, aber Vorurteile und Bitterkeit schwelen noch immer, und Pardee, der in einem halb fertiggestellten, in seiner Leere surrealistisch anmutenden Herrenhaus im mexikanischen Niemandsland lebt und seinen größenwahnsinnigen Racheträumen nachhängt, ist das Paradebeispiel eines unversöhnlichen Rebellen. Angesichts der Bedrohung durch die kriegslüsternen Apachen, die in Douglas' Western ziemlich negativ gezeichnet werden, findet aber ein Mann wie Lassiter wieder zurück in den Schoß der amerikanischen Nation - nachdem er erkannt hat, daß er und Häuptling Bloodshirt (Rodolfo Acosta) von den gleichen brennenden Haßgefühlen angetrieben werden.*** Selbst für die Indianerin Sally scheint am Ende an der Seite des Hauptmanns ein Platz in der amerikanischen Gesellschaft frei zu sein - wohl aber um den Preis der Loyalität zu ihrem eigenen Volk.

Koch Media brachte den Film in einer sehr ordentlich restaurierten Fassung - man vergleiche einfach mal die Bildqualität des Trailers - heraus und spielte neben der englischen Originalversion auch zwei deutsche Tonspuren auf, deren eine die deutsche Kinoversion ist, die mir irgendwie sympathischer war. Da der Film in Deutschland zunächst in einer leicht gekürzten Version zugänglich war, wurden die gekürzten Stellen mit anderen Stimmen nachsynchronisiert, was mir ein geringer Preis für die Möglichkeit ist, den ungeschnittenen Film sehen zu können. Untertitel sind leider wieder nur auf Italienisch vorhanden, wobei ich mich frage, warum???

Alles in allem hat Koch Media hier einen sehr guten Western in einer würdigen Edition auf den Markt gebracht, den ich allen Westernfans vorbehaltlos empfehlen kann.

*Georg Seeßlen, Filmwissen Western, Marburg 2011, S.117.
** Seine anfängliche zynische Verbitterung und menschliche Isolation wird vor allem am Anfang deutlich, als Colonel Wagner ihn um sein Wort bittet, die Expedition ans Ziel zu führen, und er in einer Mischung aus Verwunderung und Amüsiertheit reagiert und sagt: "My word? For whatever it is worth, you can have it."
*** Warum Bloodshirt einen solchen Haß auf die Weißen hat, thematisiert Douglas nicht, aber seine Ähnlichkeit mit Lassiter läßt vermuten, daß er vielleicht ähnliche Erfahrungen mit den Weißen gemacht hat wie Lassiter mit den Apachen. Indem Douglas hier nicht offen moralisiert, erspart er uns die in vielen früheren Western zugrunde liegende Aussage, daß der Antagonismus zwischen Siedlern und Ureinwohnern auf moralisches Fehlverhalten einzelner Individuen auf beiden Seiten zurückzuführen sei.
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am 21. April 2013
Für den Südstaaten-Major Lassiter (Richard Boone) verläuft eine späte Phase des Bürgerkrieges gar nicht nach Wunsch. Er soll die Lieferung einiger Kisten mit modernsten Gewehren an eine Kompanie im Grenzgebiet Texas-Mexiko über die Bühne bringen, doch das misslingt. Nicht genug damit, dass er um Frau und Tochter trauert, fällt er auch den Yankees in die Hände. Als er deswegen ausrastet, worunter ein Yankee-Soldat zu leiden hat, wirft man Lassiter ins Gefängnis. Dort muss er zusammen mit dem zwielichtigen Mexikaner Rodriguez (Tony Franciosa) auf den Henker warten. Dann aber haben die Yankees doch noch Verwendung für sie, was ihnen den Galgen erspart. Die Übergabe der Gewehre an die Südstaatler soll nämlich verhindert werden. Deshalb schickt man Lassiter und Rodriguez in Begleitung der zwei Soldaten Haven (Stuart Whitman) und Franklyn (Jim Brown) in Richtung Rio Conchos, mit einer Wagenladung Sprengstoff im Gepäck. Die beiden Yankees haben ihre liebe Mühe mit den gewieften Gefangenen und müssen dafür sorgen, dass es nicht schon vor der Übergabe zum grossen Knall kommt. Die Indianer sind ihnen übrigens auch nicht gerade freundlich gesinnt.
Der von Gordon Douglas inszenierte Western "Rio Conchos" (Twentieth Century Fox, 1964) geht für seinen Jahrgang schon ziemlich unzimperlich zur Sache, denn es gibt reichlich Pulverdampf und es fliesst einiges Blut. Das deutet auf einige Spannung und Action hin. Die Geschichte ist abwechslungsreich und unterhaltsam. Wer das zu schätzen weiss und etwas Nerven hat, dem dürfte dieser Westernklassiker gefallen.
Auf der DVD von Koch gibt es diesen Film mit 102 Minuten Laufzeit wie erwartet im Breitbildformat 2,35:1 (16:9) zu sehen. Das Bild ist aber leider nicht über jeden Zweifel erhaben, denn es macht einen zu dunklen und zu erdigen Eindruck. Schade. Der Ton bietet auf Deutsch eine Besonderheit, nämlich gleich 2 Synchronisationen, diejenige aus dem Kino und diejenige aus dem TV. Erstere ist über die ganze Filmlänge gesehen sehr lückenhaft und wurde deshalb mit der TV-Tonspur ergänzt. Deshalb wechseln immer mal wieder die Sprecher. Dazu gibt es noch die englische und die italienische Tonspur. Untertitel gibt es nur auf Englisch und Italienisch. Das Bonusmaterial besteht wie üblich aus Trailer und Bildergalerie. Für Hintergrundinformationen muss wie so oft ein eingeklebter Prospekt ausreichen, der einige Fotos und gut 2 Seiten an informativem Text bietet, der zwar auf Verwirrungen verschiedener Art zu diesem Film eingeht, aber leider nicht zu derjenigen bei der Synchronisation. In Sachen Sprachen ist dieser Teil der Reihe WESTERN-LEGENDEN zwar besser als viele andere, doch das Bild hat seine Defizite. Deshalb reicht es leider wieder nur für drei von fünf Zundschnurknäueln.
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am 25. März 2011
Ich empfehle zuerst die Zusammenfassung der Handlung in der Produktbeschreibung zu lesen, da ich hier nicht weiter darauf eingehen werde.

Im Jahre 1991 erschien im Heyne Verlag ein Buch mit dem Titel "Die 100 besten Western" im Rahmen der Film- und Fernsehbibliothek. Eine sicher subjektive, aber doch repräsentative Zusammenstellung der Highlights des Genres. Über die vergangenen zwanzig Jahre ist es mir gelungen beinahe alle Filme dieser Liste zu sehen, ob im Fernsehen, auf Video oder später auch auf DVD. Bis auf zwei Ausnahmen: "Run of the Arrow - Hölle der tausend Martern" von Sam Fuller, und eben "Rio Conchos" von Gordon Douglas. Dank der Veröffentlichung dieses, nur im Kino und einmal Anfang der siebziger Jahre im TV, gezeigten Filmes, konnte ich mir nun endlich ein Bild von diesem begehrtesten aller Western machen. Das Warten hat sich gelohnt.

Selten gab es im amerikanischen Western zu dieser Zeit wohl einen Film, der seine Geschichte derart spannend und kompromisslos erzählt. Die Figurenzeichnung in Clair Huffakers Buch mit solch vielschichtigen und komplexen Charakteren, die keine Identifikation zulassen, wurde von Douglas perfekt in den Film übertragen. Gordon Douglas, der neben einigen tollen Genre- Beiträgen wie "Man nannte ihn Kelly" auch Gurken wie "San Fernando" ablieferte, übertraf sich hier selbst. Denn hier stimmt einfach alles. Es ist zum einen ein klassischer South-of-the-Border-Western mit allem was dazu gehört (US-Kavallerie, Südstaatler, wilde Apachen, Revolverhelden die nichts mehr zu verlieren haben und mexikanische Banditen, von weitem winkt "Sierra Charriba") und zum anderen aus heutiger Sicht (meiner Sicht als Liebhaber des Genres), eine Art Meta-Western. Alle wichtigen Figuren-Blaupausen sind vorhanden, werden ad absurdum geführt und doch bestätigt. Es wirkt manchmal wie eine Abrechnung mit den gängigen Klischees, die benutzt werden und dann zerstört, um anschließend etwas neues daraus entstehen zu lassen. Das Spiel mit den Erwartungen geht hier voll auf.

Richard Boone in seiner wohl besten Rolle ist der rassistische Ex-Südstaaten-Major und Westerner dessen Familie von Indianern abgeschlachtet wurde ,der nun sein Heil im Suff und der Ermordung so vieler Apachen wie möglich sieht und seine Todessehnsucht auslebt ohne Rücksicht auf Verluste. Stuart Whitman als Unions-Captain, der nach seinem Versagen die Scharte auszuwetzen sucht, indem er die Männer auf eine Mission führt, die zu einem blutigen Ritt in die Hölle wird. Anthony Franciosa, der den schlitzohrigen mexikanischen Gauner mit einer Hingabe spielt, das es eine Freude ist zuzusehen und vermuten lässt, das sich Tomas Milian den Film genau angeschaut hat. Und dann ist da natürlich Jim Brown in seinem ersten Film als schwarzer Sergeant, der ohne viele Worte zu verlieren allein durch seine Präsenz und seine Physis diesem sanften Riesen ein Profil zu verleihen weiss, das Robert Aldrich gar nicht anders konnte als ihn für sein dreckiges Dutzend zu engagieren, wo er eine ähnliche Rolle spielen durfte. In den Nebenrollen ist vor allem Edmond O`Brian hervorzuheben, der in seinen wenigen Szenen als Boones ehemaliger Colonel zwischen Würde und Wahnsinn agiert. Überhaupt sind die psychologische Konflikte bei allen handelnden Personen tiefgründig und nachvollziehbar und wirken zu keiner Zeit konstruiert. Je näher man sie kennenlernt desto mehr Mitgefühl entwickelt man für jeden einzelnen von ihnen. Die Suche wird so für jeden der Protagonisten zu einer existentiellen Erfahrung. So lebendige Charaktere sieht man selten in einem Western der sechziger Jahre, wo der Drops ja bekanntlich schon gelutscht war.

Auch die dargestellten Konfrontationen bieten interessante Abweichungen von gängigen Mustern, so dass der Film zu keiner Zeit vorhersehbar oder gar langweilig wird. Der infernalische Showdown tut sein übriges, diese abgründige Reise ins Herz der Finsternis unvergesslich zu machen. Der Film ist auf positive Weise eindeutig anders als die anderen, gerade für Leute die wirklich schon sehr viele Western gesehen haben und schafft auch aufgrund Jerry Goldsmith's eingängiger Musik eine elegisch-düstere Atmosphäre (sie erinnert ein wenig an den tollen, ein Jahr später entstandenen "Duell in Diablo"- Soundtrack von Neal Hefti).

Die DVD ist als solche schon zu empfehlen, da sie den Film enthält. Aber nicht nur das. Sie bietet ähnlich wie "Der letzte Wagen", die alte Kinosynchronisation, inclusive nachsynchronisierter ehemals geschnittener Szenen. Zudem enthält sie eine meiner Meinung nach zur Abwechslung mal überaus gelungene Neusynchronisation (einige Details in der Übersetzung sind genauer herausgearbeitet), erstellt für das Fernsehen. Aus ihr stammen dann auch die nachsynchronisierten Szenen in der Kinofassung, welche allein wegen der klassischen Sprecherstimmen um Herrn Marquis dennoch vorzuziehen ist. Die englische Originalfassung ist selbstverständlich auch enthalten, wenngleich ohne deutsche Untertitel, es gibt eine italienische Tonspur und italienische Untertitel sowie den Trailer in englischer und in deutscher Sprache, 16:9 Bildformat, ein interessantes 8-seitiges Booklet und eine umfangreiche Bildergalerie.

Fazit: Das Buch "Die 100 besten Western" hatte recht. Für mich gehört er definitiv dazu.
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am 1. Juli 2011
Es gibt Filme die muss man einfach in seiner Sammlung haben. Und Rio Conchos gehört definitv dazu. Ein harter, aber toll umgesetzter Western. Durch die Kameraführung bzw. dem Schnitt bekommt der Film seinen eigenen Stil bzw sein eigenes Charisma. Rio Conchos ist ein muss für jeden Filmfan und ein absolutes muss für jeden Westernfan!!!
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am 25. März 2011
Texas,1867:Ex-Südstaatenmajor Lassiter (hervorragend gespielt von Urgestein Richard Boone,1917-81)erschießt kaltblütig einen Apachen-Leichenzug (da seine Familie v.Apachen grausam ermordet wurde)und wird daraufhin v. d. US-Armee verhaftet.Im Gegenzug zu seiner Freilassung,soll er zusammen mit US-Capt. Haven (=Stuart Whitman),dem farbigen Sergeanten Franklyn (Jim Brown) und dem Gauner Rodriguez (Tony Franciosa) den Waffenhändler ausfindig machen,der 2000 Armee-Gewehre gestohlen und damit die Apachen ausrüsten will.....soweit der Grundplot dieser seltenen Westernperle,die nach einer Story (und Co-DB)von Clair Huffaker (1926-90)entstand.Er schrieb übrigens auch das DB zu "Die Comancheros" (US,1962,R:Michael Curtiz,mit John Wayne und ebenfalls Stuart Whitman)der eine verwandte Story erzählt!
Die DVD enthält die ausgezeichnet remasterte Fassung dieses Kinogemäldes und darüberhinaus zwei dt.Synchronfassungen:die Kinofassung (1964;Sprecher:Arnold Marquis für Richard Boone,G.G.Hoffmann für Stuart Whitman) und eine wenig stimmige und steril klingende TV-Fassung (2010).
Als Bonus gibts:dt. und US-Trailer,Bildergalerie und 8seitiges interessantes Booklet!
Ich persönlich sah diesen (1973 nur einmal i.d.ARD ausgestrahlt) Film zum erstenmal und meine Vorerwartungen wurden vielfach übertroffen!!!
Mein Fazit: unbedingt der Sammlung einverleiben!!!!!
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am 17. April 2012
Viele Jahre habe ich auf diesen Western gewartet.
Endlich erschienen auf DVD in guter Qualität
Ein Film im Genre der Italo Western aber nach amerikanischer Machart.
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am 23. November 2015
... wieder ein sehr guter Western zum Leben erweckt ! Leider mit abrupten bzw bescheuertem Ende - auf den Soundtrack hätte man an einigen Stellen auch gut verzichten können
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am 4. April 2011
Koch Media veröffentlicht in der Reihe "Western Legenden" Filmschätze wie "Die weiße Feder" (No.1), "Der letzte Wagen" (No.3) oder "Union Pacific" (No.4), die dem Liebhaber dieses Genres (auf DVD) lange Zeit nicht zugänglich waren. So auch "Rio Conchos" (No.5), der zuletzt 1973 in der ARD, und erst jetzt, nach Neuveröffentlichung auf DVD, auf SKY-Nostalgie zu sehen war.
Über den Inhalt des Klasikers von Regisseur Gordon Douglas ist an dieser Stelle bereits alles gesagt worden. Deshalb beschränke ich mich auf die Details der DVD-Umsetzung: Wie viel Mühe sich die Film-Techniker bei Koch Media wieder mit der digitalen Aufbereitung dieses lange gesuchten US-Streifens von 1964 gemacht haben, wird ersichtlich, wenn man sich die als Bonusmaterial beigefügten Kinotrailer ansieht. Den Zuschauer erwartet ein in Bild (grandiose Kameraführung: Joe McDonald) und Ton (Soundtrack: Jerry Goldsmith) den heutigen Ansprüchen entsprechend restaurierter 'packend inszenierter und hervorragend gespielter Western' (Lexikon des internationalen Films.
Die bisher veröffentlichten Western Legenden lassen den Genre-Liebhaber noch auf viele weitere meisterlich restaurierte "Legenden"-DVDs aus dem Hause Koch Media hoffen!
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am 24. Februar 2011
Knallharter US-Western von 1964, der keinen Vergleich zu irgendeinem Italowestern, die ja zeitgleich ihren Siegeszug um den Erdball antraten, zu scheuen braucht. Richard Boone("Big Jake",1971) ist grandios als indianer-
hassender Ex-Offizier, vor dem selbst John Wayne aus "The Searchers",1956, Reissaus genommen hätte. Stuart Whitman
als sein Gegenspieler tut sich da schwerer, aber gegen so ein schauspielerisches Mammut anzutreten ist auch so gut
wie unmöglich. - Regiesseur Gordon Douglas("Formicula",1954), der Henry Hathaway des amerikanischen B-Movie, war
selten so konsequent und gut wie hier. Sein nur zwei Jahre später entstandener Western "Chuka" mit Rod Taylor und
Ernest Borgnine ist zwar auch nicht eben zimperlich in seiner Art, aber dieser kleine,feine,bösartige Genrefilm ist
eindeutig der bessere, ein kleines Western-Juwel, der mehr Beachtung verdient hätte, als man ihm damals entgegengebracht hat.
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am 30. März 2011
Westernfan und Sammler bin ich nun seit 1987, aber diesen Film gab es ins Jahr 2010 nicht zu sehen. Da lief er erstmals auf "Sky Nostalgie" in sehr guter
Qualität, nur mit der Sprachfassung konnte ich mich nicht anfreunden. Wie groß war nun die Freude, das bei dieser hervorragenden Veröffentlichung nun auch
die Kino-Sprachversion enthalten ist !Der Film selbst ist absolut sehenswert und gehört mit Sicherheit zu den besten Western. Richard Boone großartig wie
immer, und auch Stuart Whitman, Tony Franciosa und ein durchgedrehter Edmond OŽBrien können überzeugen. Unbedingt kaufen !
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