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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert!!
Colin Firth, brillant wie immer, spielt hier einen Professor, der nach dem Unfalltod seiner Frau, mit seinen beiden Töchtern nach Genua zieht, um der nunmehr bedrückenden Umgebung, zu entfliehen.

Die kleinere der beiden Töchter die sich am Tod der Mutter mitschuldig fühlt, leidet unter Albträumen und wird mit der neuen Situation nicht...
Veröffentlicht am 19. September 2009 von Thalia

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zäh
Ein Witwer zieht mit 2 Töchtern von Chicago nach Genua, um eine neue Stelle an der dortigen Uni anzunehmen. Und um einen Neuanfang nach dem Unfalltod der Mutter zu wagen. Die ältere Tochter stürzt sich wahllos in Affären mit jungen Männern, das kleine Mädchen gibt sich selbst die Schuld am Tod der Mutter, hat Alpträume und sieht die...
Veröffentlicht am 21. Juni 2010 von Helga Wünstel


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert!!, 19. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Genova [DVD] [2008] [UK Import] (DVD)
Colin Firth, brillant wie immer, spielt hier einen Professor, der nach dem Unfalltod seiner Frau, mit seinen beiden Töchtern nach Genua zieht, um der nunmehr bedrückenden Umgebung, zu entfliehen.

Die kleinere der beiden Töchter die sich am Tod der Mutter mitschuldig fühlt, leidet unter Albträumen und wird mit der neuen Situation nicht fertig. Die ältere Schwester dagegen findet schnell Freunde und kann die angespannte Atmosphäre daheim nur schwer ertragen. Sie fängt eine Beziehung mit einem der Jungs aus ihrer neuen Clique an, wohl mehr aus Verzweiflung, als aus Liebe. So bleibt es alleine dem Vater überlassen, sich um die schwer traumatisierte kleine Tochter zu kümmern. Wie Colin Firth diese Rolle, als überforderter aber dennoch liebevoller Vater meistert, ist schon den Kauf dieser DVD wert. Absolut überzeugend in der Darstellung und zu Herzen gehend.

Die düstere Atmosphäre der Altstadt Genuas tut ein Übriges um einen in den Sog dieser manchmal traumatischen Geschichte geraten zu lassen. Die wunderbaren Darsteller, machen diesen Film so sehenswert. Eine bemerkenswert gute Filmmusik trägt dazu bei, dass man den Film nicht so schnell vergisst.

Kein Mainstream-Movie, kein Action-Thriller, sondern ein ruhiger, von den Darstellern getragener Film, der einen nicht los lässt und noch lange nachwirkt.

Dafür 5 Sterne!!
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert!, 23. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
Colin Firth, brillant wie immer, spielt hier einen Professor, der nach dem Unfalltod seiner Frau, mit seinen beiden Töchtern nach Genua zieht, um der nunmehr bedrückenden Umgebung, zu entfliehen.

Die kleinere der beiden Töchter die sich am Tod der Mutter mitschuldig fühlt, leidet unter Albträumen und wird mit der neuen Situation nicht fertig. Die ältere Schwester dagegen findet schnell Freunde und kann die angespannte Atmosphäre daheim nur schwer ertragen. Sie fängt eine Beziehung mit einem der Jungs aus ihrer neuen Clique an, wohl mehr aus Verzweiflung, als aus Liebe. So bleibt es alleine dem Vater überlassen, sich um die schwer traumatisierte kleine Tochter zu kümmern. Wie Colin Firth diese Rolle, als überforderter aber dennoch liebevoller Vater meistert, ist schon den Kauf dieser DVD wert. Absolut überzeugend in der Darstellung und zu Herzen gehend.

Die düstere Atmosphäre der Altstadt Genuas tut ein Übriges um einen in den Sog dieser manchmal traumatischen Geschichte geraten zu lassen. Die wunderbaren Darsteller, machen diesen Film so sehenswert. Eine bemerkenswert gute Filmmusik trägt dazu bei, dass man den Film nicht so schnell vergisst.

Kein Mainstream-Movie, kein Action-Thriller, sondern ein ruhiger, von den Darstellern getragener Film, der einen nicht los lässt und noch lange nachwirkt.

Dafür 5 Sterne!!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zäh, 21. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
Ein Witwer zieht mit 2 Töchtern von Chicago nach Genua, um eine neue Stelle an der dortigen Uni anzunehmen. Und um einen Neuanfang nach dem Unfalltod der Mutter zu wagen. Die ältere Tochter stürzt sich wahllos in Affären mit jungen Männern, das kleine Mädchen gibt sich selbst die Schuld am Tod der Mutter, hat Alpträume und sieht die Mutter immer wieder. Der attraktive Professor wird sowohl von einer früheren Kommilitonin, die jetzt auch in Genua lehrt und einer Studentin umworben.
Die Story plätschert zwischen endlosen Spaziergängen durch die engen Gassen von Genua, den Klavierstunden der Töchter, Unterrichtstunden mit den Studenten und Badeausflügen dahin. Ein wenig Leben entsteht nur, wenn das jüngere Mädchen Mary verschwindet.
Der Film ist für meinen Geschmack anstrengend fotografiert, da die Kamera ständig umherschwenkt. Längere Dialoge gibt es genauso wenig, wie längere Szenen. Alles wirkt ständig in Bewegung, wobei inhaltlich fast gar nichts passiert. Was bei einem Film wie A single man" wunderbar klappte, funktioniert hier meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich fühlte mich zu keiner Sekunde in die Story hineingezogen. Ich kann auch beim besten Willen keine großartigen schauspielerischen Leistungen erkennen, dafür sind die Szenen viel zu oberflächlich. Wäre ich nicht so ein glühender Verehrer von Colin Firth, hätte ich den Film gar nicht zu Ende geschaut. Jemand der einen ruhigen Film ohne viel Story, so gut wie keine Spannung und Lokalkolorit von Genua sucht, ist hier richtig. Jemand der neben dem Anspruch auch Unterhaltung sucht, sollte sich A single man" anschauen. Dort sieht man auch, was Colin Firth als Schauspieler wirklich drauf hat.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genau nach meinem Geschmack, 14. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
Genova ein leises, ruhig erzähltes, bewegendes Drama mit sehr schönen Aufnahmen und hervorragenden Schauspielern -jedenfalls empfand ich es so. Der Vater - soeben Witwer geworden - zieht mit seinen zwei Töchtern von Chicago nach Genua, um Abstand zu gewinnen. Der Film erzählt die Verarbeitung der Trauer und das "wieder Zusammenfinden" als Familie - ein Neubeginn. Jedes Familienmitglied macht das auf seine Art, um wieder einen Ort der Geborgenheit, ein Zuhause zu finden - sehr sensibel erzählt. Wer ruhige Dramen ohne großes Trara mag, wird von diesem Film sicher nicht enttäuscht werden. Für mich absolut Daumen hoch, den Kauf der DVD habe ich nicht bereut. Ein Film, genau nach meinem Geschmack.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen echt schlecht, 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
Ungeachtet der vielen schlechten, oder zumindest nicht so guten Rezis hier, habe ich mir den Film gekauft, weil ich die Stadt Genua liebe und sie einfach wieder einmal "sehen" wollte ... und ich dachte mir, dass der Film doch nicht soooo schlecht sein könnte. Nun ja, ich habe mich geirrt.

Positiv ist:
Das Italienisch, das gesprochen wird, ist sehr schön und leicht verständlich (ich kann nicht so gut Italienisch, darum fiel es mir auf). Und ich mag es, dass von den Genuesen teilweise Italienisch gesprochen wird und man nicht auf einmal auch in Italien Englisch (bzw Deutsch, da ja synchronisiert) spricht.
Und ich finde es toll, dass sich die Hauptpersonen immer in den Zug setzen müssen (wahlweise mit dem Auto wohin fahren müssen) um an den Strand zu kommen, weil das ein durch und durch realistisches Bild von Genua vermittelt: Genua hat keinen "Badestrand" und man muss entweder in Genuas Randbezirke fahren oder überhaupt in eines der Nachbarorte, um baden gehen zu können.

Abgesehen davon kann ich nicht viel Positives über den Film berichten.
Aus der Story hätte man sehr viel heraus holen können, nur leider wurde das verabsäumt. Die Geschichte plätschert vor sich hin, und zu keinem Zeitpunkt wird die Handlung durch irgendwas vorangetrieben. Wäre ich fies, würde ich sagen, der Film hat überhaupt keine Handlung. Ein "Thema", ja, und um dieses Thema sind die einzelnen Szenen gedreht, aber eine Handlung selbst hat er nicht. Der Konflikt zwischen Kelly und Mary, die sich schuldig an den Tod ihrer Mutter fühlt, wurde nicht vertieft (einmal heißt es: "... dann mach ich dir dein Leben zur Hölle, wie du meines zur Hölle gemacht hast" - aber diese Aussage bleibt im luftleeren Raum) und dass Mary immer noch leidet, wird als gegeben hingenommen, es wird auch nicht versucht, ihr irgendwie zu helfen.
Inhaltlich ist der Film total leer.

Ich habe mich auch gewundert, was ein Vorrezensent mit "unfertigen Szenen" meint ... genau die haben mich auch irritiert. Es wird der Eindruck erweckt, irgendwas (Spannendes) würde passieren, allerdings passiert nichts, die Szene ist aus, die nächste beginnt. Und das ständig.

Und der Schluss ... der ist so nichtssagend wie der ganze Film.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwierig...., 4. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
ist es, diesem Film eine Bewertung zu geben. Von daher kann ich ganz gut nachvollziehen, dass hier noch niemand eine Bewertung geschrieben hat. Aber halt, wer kennt diesen Film überhaupt? Ich bin auch nur per Zufall auf Genova gestoßen.
Es geht hier um einen gerade zum Witwer gewordenen Familienvater, der mit seinen beiden Töchtern (schätzungsweise 10 und 15 Jahre alt) von Chicago nach Genua (ital. Genova) zieht, um Abstand zu gewinnen. Zu sehr schmerzt doch der Verlust der Frau, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Glücklicherweise haben beide Töchter, die den Unfall miterlebt haben, den Unfall unversehrt überlebt. Nun ja, mehr oder weniger unversehrt, wie sich im Laufe der Handlung zeigen wird.
Die beiden Töchter können alleine wegen ihres Altersunterschiedes unterschiedlicher nicht sein. Während die kleinere Tochter doch noch recht brav und anhänglich ist, aber natürlich auch mit dem Tod der Mutter scheinbar am meisten zu kämpfen hat, ist die ältere Tochter öfter aufmüpfig, muss sie sich ja schließlich auch ab und zu mal um die kleinere Schwester kümmern und sich damit auseinander setzen, dass sie bald auf eine italienische Schule gehen darf. Kontaktschwierigkeiten hat das pubertierende Mädel allerdings im Männerkreis kaum, sie sucht oft das Weite, wenn es um Familienzusammenhalt geht und vergnügt sich lieber mit kürzlich kennen gelernten Jugendlichen. Sie wirkt daher auf den Zuschauer eher als Störfaktor, zumindest ging es mir öfter so. Das eine kleine Schwester nerven kann, steht dabei ja außer Frage. Wie man aber als ältere Schwester so extrem verantwortungslos seiner kleineren Schwester gegenüber sein kann, war mir im oft ein Rätsel.
Man findet keinen leichten Zugang zu dem Film. Der Film ist ruhig, man möchte Colin Firth als oft hilflos überforderten Vater manchmal schütteln, hat aber dann doch zu sehr Mitleid. Was will man auch bei einer rebellischen Tochter groß ausrichten, denn alles was man sagt, ist sowieso verkehrt. Die jüngere Tochter finde ich schauspielerisch sehr lobenswert, man kann ihre Verlorenheit, auch wegen der Aufnahmen in den unzähligen verwirrenden Gassen von Genova, sehr gut nachempfinden.
Ich weiß immer noch nicht ganz, ob ich den Film regelrecht empfehlen soll, aber bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Als Fan von Colin Firth ist dieser Film sicher KEIN Muss, eher als Fan von Genua wegen den Aufnahmen. Wer allerdings ruhige Dramen mag, in der Blicke mehr sagen als Worte, dem sei ein Blick zumindest erlaubt. Ich habe nach wie vor Probleme, mit der Leere, die in dem Film teilweise herrscht. Wohin führt uns die Handlung? Eigentlich ins Nichts - nicht falsch verstehen, für mich muss es kein todtrauriges oder 08/15 Happy End geben, aber dennoch habe ich mich ziemlich allein gelassen gefühlt, als der Abspann lief. Kein Film, bei dem man einem ein einfaches - Viel Spaß beim Schauen - wünscht, aber schon ein Film, der einen beschäftigt. Glücklicherweise jenseits des Mainstreams.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verstörende Innenansicht einer verwaisten Familie, 9. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
2008 inszenierte Michael Winterbottom, einer der profiliertesten Regisseure des New British Cinema, ein Drama um den drohenden Zerfall einer Familie nach dem Tod der Mutter.
Zur Handlung: Bei einer winterlichen Autofahrt albern eine Mutter und ihre beiden Töchter herum. Durch eine Unbedachtheit verursacht die jüngere Tochter Mary einen Unfall, bei dem die Mutter stirbt. Das Leben der Restfamilie gerät aus den Fugen. Um Abstand zu gewinnen, nimmt Witwer Joe (Colin Firth) das Angebot an, für ein Jahr als Dozent nach Genua zu gehen. Während sich die pubertierende Kelly (Willa Holland) schnell in einer Clique junger Italiener zurechtfindet und erste sexuelle Erfahrungen macht, zieht sich die zehnjährige Mary, von Albträumen geplagt, immer mehr zurück. Ihr erscheint der Geist ihrer Mutter (Hope Davis) und es bleibt offen, ob dieser sie trösten kann oder sie in Gefahr bringt. Währenddessen macht sich Joes alte Studienfreundin Barbara (Catherine Keener) Hoffnungen, Joe fühlt sich aber allmählich zu einer italienischen Studentin hingezogen.

Schon von Anfang an spielt die Umgebung eine große Rolle für die Entwicklung der Geschichte. Das schneebedeckte Chicago reflektiert das gleißende Licht und bildet einen verstörenden Kontrast zur bedrückenden Stimmung der Beerdigung. Während draußen Kinder Schneeballschlachten veranstalten, wirkt der Witwer besonders allein gelassen. Monate später zieht Joe mit den Töchtern ins hochsommerliche Genua. Für mich ist Genua eine der interessantesten Städte Italiens und ich habe mich immer gewundert, warum bisher im Film alleine Venedig die Rolle der großen Geheimnisvollen spielte. Die dunklen Gassen der Altstadt stehen auch sinnbildlich für die ausweglose Situation der jungen Heldin. Wie schwer wiegt die Schuld am Tod der Mutter? Da kann auch die beste Therapie keine endgültige Versöhnung mit sich selbst versprechen.
Die zweite Hälfte des Films zieht den Betrachter vollkommen in seinen Bann. Mary sieht -wie Haley Joel Osment in "The Sixth Sense"- eine Tote. Es ist ihre Mutter, die ihr in der Not beisteht und sie tröstet. Oder nicht? Die Situation spitzt sich zu, als Kelly sie nicht rechtzeitig abholt. "Eigentlich" harmlos, es ist ja noch Tag. Aber was kann einem Kind alles passiere, das einem Geist folgt? In dieser Zuspitzung sah ich durchaus Parallelen zu "Wenn die Gondeln Trauer tragen". In Parallelmontagen sehen wir Kelly, die plötzlich von ihrem Freund im Stich gelassen wird, Joe, wie er allmählich gegenüber einer attraktiven Studentin auftaut und Mary, für die der Nachhauseweg fast zur tödlichen Bedrohung wird.

Viele Szenen sind mit der Handkamera und ohne zusätzliche Beleuchtung gedreht. Wer sich schon immer etwas schwer mit der "Dogma" -Optik tat, wird vermutlich auch diese Szenen nicht mögen. Andererseits ermöglichte die Arbeit ohne großen Stab auch sehr authentisch wirkende Aufnahmen von Genua und seinen Bewohnern. Bei Innenaufnahmen mit Schauspielern wirkte das für mich eher albern und nicht besonders professionell. Der Einsatz von Musik ist sehr gelungen. Die verstorbene Mutter war Klavierlehrerin und beide Töchter streben danach, ihr Klavierspiel zu verbessern. Neben Chopin untermalt auch andere klassische Musik den Film.
Neben dem immer souveränen Colin Firth ist es vor allem die blutjunge Perla Haney Jardine, die hier eine sensationelle Darstellung gibt. Catherine Keener, eine vielbeschäftigte Nebendarstellerin (spielte unter anderem die Harper Lee in "Capote") gibt eine sehr interessante Vorstellung einer Frau in den "besten Jahren", die schmerzlich erfahren muss, dass es eben keine wie auch immer geartete Zukunft mit ihrem Jugendfreund geben wird. Diese Enttäuschung, die sich in einer gewissen Gereiztheit zeigt, geht schon unter die Haut.

Die DVD-Hülle bewirbt den Film mit dem Slogan: "Genova ist nicht nur die Geschichte eines Verlustes, sondern vor allem einer behutsamen, leisen Heilung." Dem möchte ich dann doch widersprechen. Heilung ist hier -noch- nicht in Sicht. Der Film bricht irgendwann ab, das Schlimmste konnte verhindert werden, aber ob die Betroffenen jemals "geheilt" werden, bleibt vollkommen offen. Diese Geschichte müsste dann doch noch erzählt werden. Der plötzliche Spannungsabbau enttäuschte mich dann doch. Gut, wenn zum Filmende hin nicht alles geklärt werden musste, hier hatte ich aber etwas den Eindruck, dass auch eine Idee fürs Ende fehlte.
Ausstattung: Neben optionalen deutschen Untertiteln gibt es einen Kurzbericht zu den Dreharbeiten und Interviews mit den Beteiligten (ebenfalls untertitelt), den Originaltrailer und weitere Werbetrailer.

Fazit: Verstörend, atmosphärisch und außerordentlich gut gespielt. Etwas zu spröde, um ganz zu fesseln.
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5.0 von 5 Sternen Genova, 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
Der Film hat mir wirklich gut gefallen. Sicherlich ist es zuerst einmal schwierig sich in die Material/Handlung reinzufinden. Aber
nach und nach versteht man diesen Film. Ich fand ihn wirklich als eine Bereicherung. Leichte Muse ist jedoch was anderes.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen LANGWEILIG, 18. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
Ein langweiliger und langatmiger Film – war zu langweilig und habe ich nie fertig gesehen … dabei hofft man nur das Beste …
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr Kulisse als Story, 28. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Genova (DVD)
Ein Film des international gefeierten Regisseurs Michael Winterbottom mit dem Oscar-prämierten Hauptdarsteller Colin Firth kann doch einfach nicht schlecht sein, oder? Fast fühlt man sich genötigt, sich dafür zu entschuldigen, dass man nicht alles wunderbar findet an diesem "packenden Film von höchster Intensität" (DVD-Cover).
Für mich persönlich war dieser Film eine reine Enttäuschung. Das existenzielle Thema (Trauer, Schuld, "Heilung") hatte mich sehr angesprochen, und ich war bereit, mich auf einen äußerst berührenden, atmosphärisch dichten Film einzulassen.
Ich war sehr irritiert, dass meine vorherrschende Empfindung von Anfang an und praktisch durchgängig bis zum Schluss vor allem reine Langeweile war!
Für mich ist dies (unbegreiflicherweise) der schlechteste Film, den ich seit längerem gesehen habe!
Mit der ganzen Machart, Komposition, dem Schnitt der Szenen konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Mehr und mehr entstand in mir der Verdacht, dass es weniger um die Story, sondern vor allem um das Filmen in Genuas Gassen ging. Der Regisseur selber bestätigt im Interview gewissermaßen diesen Eindruck. Er wollte vor allem einen Film in Genua drehen und suchte dafür eine passende Geschichte.
Natürlich ist die Kulisse beeindruckend, und vor allem die vielen engen Gassen hinterlassen ihre Wirkung. Aber für mich wars das auch schon. Das Potenzial, das in der Geschichte hätte liegen können, wurde aus meiner Sicht verschenkt. Eine Aneinanderreihung von Szenen, die beliebig scheinen, wenig aussagen, unverbunden sind, ins Leere laufen, eine Kameraführung, die eher für Distanz sorgt, all das konnte mich wenig berühren, geschweige denn in seinen Bann ziehen. Falls es ein inhaltliches Konzept hinter dem allen geben sollte, erschließt es sich mir jedenfalls nicht. Kurz gesagt: Ich habe mich häufiger gefragt, was das Ganze eigentlich soll. Und dass ein Dokumentarfilm über Genua mir wahrscheinlich mehr gebracht hätte.
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Genova
Genova von Colin Firth (DVD - 2011)
EUR 8,99
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