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4,3 von 5 Sternen
Elena Undone (OmU)
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46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2011
Nachdem ich so ziemlich jeden Film, der das Thema Lesbians aufgreift verschlungen habe, hatte ich mittlerweile die Hoffnung auf einen wirklich guten, nicht überzogenen, realistischen Film bereits aufgegeben.
Aber dann kam ELENA UNDONE'
Elena (seit 15 Jahren mit einem Pastor verheiratet) und Peyton (lesbische Buchautorin) lernen sich bei einer flüchtigen Begegnung kennen, sind sich augenscheinlich auf Anhieb sympathisch. Sehen sich dann zufällig bei einer Veranstaltung wieder, bei der es um Seelenverwandtschaft geht. Aus der anfänglichen Sympathie wird schnell eine tiefe, innige Freundschaft. Peyton fühlt sich schnell zu Elena hingezogen und auch Elena spürt ein wachsendes Verlangen, mit dem sie zunächst nur schwer umgehen kann. Die wachsende Begierde irritiert Elena zunehmend, sie setzt sich aufzehrend mit dem Gedanken des Lesbischseins auseinander. Versucht auch weiterhin zu funktionieren, kann aber - das erste Mal das Gefühl des Verliebseins spürend -ihre Sehnsucht nicht mehr länger unterdrücken und gibt ihrem Verlangen nach'
Den weiteren Verlauf möchte ich nicht vorweg nehmen, ihr müsst den Film einfach schauen!
Beeindruckend ist zudem die dargestellte Entwicklung, das Aufblühen Elena's - Necar Zadegan bringt das wirklich unglaublich gut rüber. Einzig irritierend sind die eingebauten Kommentare von Tyler (der beste Freund von Elena), der anfangs in den Film einführt und sporadisch mit seinen Kommentaren aus dem 'Off' die sehr schöne Stimmung etwas dämpft (aber keine Angst ' nur sehr, sehr kurz;) )
Die Geschichte beruht insgeheim auf einer wahren Begebenheit, das spürt man auch den kompletten Film über, nichts wirkt übertrieben theatralisch, aufgesetzt, überzogen inszeniert oder gar unehrlich. Die beiden Hauptdarstellerinnen ergänzen sich einfach wunderbar, agieren fabelhaft zusammen und machen den Film zu einem Hochgenuss...
Ich kann den Film absolut empfehlen, er ist definitiv mein Lieblings-Lesben-Liebesfilm
Fazit: einfach nur sehenswert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ganze drei Jahre kann eine Schnecke am Stück schlummern. "Stell dir vor, du wachst auf und stellst fest, dass du dein halbes Leben verschlafen hast!" Diese Worte ihrer zukünftigen Schwiegertochter erschüttern Elena Winters bis ins Mark. Katholisch erzogen, seit 15 Jahren fürsorgliche Pfarrersfrau, keine eigenen Karriereambitionen, dazu Mutter eines Sohnes im Teenageralter, kurz: Die ehemalige Fotografin ist die heterosexuelle, konservative Bilderbuchfrau schlechthin, mit bibelfestem Mann, gesellschaftlichem Ansehen, schönem Haus und gesichertem Einkommen. Perfekt. Wäre da nicht das Problem, dass sie sich körperlich und sexuell nicht zu ihrem Mann Barry hingezogen fühlt. Früher nicht, zum gegenwärtigen Zeitpunkt erst recht nicht. Und dass sie sich nichts zu sagen wissen als Alltagsplattitüden.

Elena spürt, dass etwas nicht stimmt, dass sie anders ist, dass es so nicht sein sollte zwischen ihr und ihrem Mann. Aber sie lebt ihren Alltag, erfüllt pflichtbewusst die Erwartungen der Außenwelt als Ehefrau und Mutter in der tristen Banalität ihres Daseins, auch wenn eine leise Traurigkeit jede ihrer Bewegungen, jede Geste begleitet. Eine glückliche Frau sieht anders aus.
Ein weiteres Kind soll alles ändern, wieder für gemeinsame Erlebnisse sorgen, doch die Natur spielt nicht mit. Dafür aber das Schicksal.

Adoption scheint vorerst der einzige Weg zu sein, der noch zu gehen bleibt, um Freude in ihr freudloses Dasein zu bringen. Soll sie, soll sie nicht? Sohn Nash ist das einzige, was sie und Barry gemeinsam haben - und der wird erwachsen und wird in absehbarer Zeit das Haus ver- und seine Eltern hinter sich lassen. Im Gegensatz zu Elena ist er zudem sehr glücklich in seiner Beziehung mit Tori: Sie haben sich früh gefunden; sie stehen füreinander ein und halten zusammen. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, dass die beiden von einer gemeinsamen Wohnung und einem eigenen Leben träumen.

Wenn Elena reden will, wendet sie sich an ihren besten Freund Tyler. Der glaubt an die Liebe, an wahre Liebe. An Liebe zu einem Seelenverwandten, der einem begegnet, wenn man es nicht erwartet, nicht damit rechnet, nicht mehr daran glaubt, vielleicht sogar an einem Ort, den man nie für möglich gehalten hätte. Der selbsternannte Liebesguru mit Affinität zu Spiritualität rät ihr, sich wegen einer Adoption beraten zu lassen. Eine gemeinsame Zukunft mit ihr Barry und einem Säugling sieht er allerdings nicht. Dafür aber eine Begegnung, die ihr Leben verändern wird. Und genau das geschieht'

Schon die erste Begegnung zwischen der lesbischen Peyton, die nach einer missglückten Beziehung die Nase voll hat von Frauen und sich nach einem Kind sehnt, und Elena ist wie Magie: intensive Blicke, wortloses Verstehen. Die Chemie stimmt nicht nur, als sie sich bei einer Lesung Tylers erneut über den Weg laufen; es knistert, es brennt zwischen ihnen. - Und das überträgt sich auf die Zuschauenden: atemberaubend erotisch! Es ist unmöglich, sich diesen Szenen zu entziehen, deren Aufbau ganz behutsam gestaltet ist, bevor die Handlung Tempo aufnimmt und alles mit sich reißt, die beiden Charaktere ebenso wie die Zuschauenden. Die Schnecke ist erwacht. Endlich.

Necar Zadegan, gebürtige Deutsche iranischer Abstammung, die vor allem in der achten Staffel von "24" als "First Lady" Dalia Hassan für Aufmerksamkeit sorgte, brilliert in der Rolle der Elena: wunderschön, intensiv, ausdrucksstark. Peyton alias Traci Dinwiddie stammt aus Anchorage, Alaska, und war unter anderem als Pamela Barnes in "Supernatural" zu sehen und versteht es mühelos ihrem Charakter Tiefe und Vieldimensionalität einzuhauchen. Beide verzaubern und wirken so echt und authentisch bei all ihren Begegnungen, dass es fast an Voyeurismus grenzt, sie so dicht und direkt zu beobachten - und sie spielen den übrigen Cast an die Wand.

Die Liebesszenen sind zauberhaft: erotisch, aber nicht pornographisch. Die Kamera wird wirkungsvoll eingesetzt, zeigt und verbirgt, ohne aufdringlich dabei zu sein. Störend und unangenehm ist ausgerechnet beim "ersten Mal" die erschlagende Musik: Ein klassisches, zurückhaltendes Stück wäre passender gewesen als dieser doch etwas an einen Softporno erinnernde, ärgerliche Track mit eingebauten Stöhn-Elementen, die sich noch dazu unangenehm in den Fokus der Aufmerksamkeit bohrt. Hier hilft nur eins: radikal den Ton abschalten.

"Make love to me, Peyton", wunderschön, sanft, zärtlich. Wie soll frau widerstehen? Dennoch versucht Peyton es. Wenn sie diesen Weg einmal beschreiten, gebe es kein Zurück mehr. Nie wieder. So lange ist es noch nicht her, dass Elena sie lediglich als "beste Freundin" bezeichnet hat, die alles haben könne, alles von ihr - außer "das Eine". Wohl so ziemlich das Schlimmste, was man einer verliebten Frau sagen kann.

Peyton, die Schriftstellerin, weiß, dass exakt das der Stoff ist, aus dem tragische Liebesgeschichten gestrickt sind. Doch für ihr eigenes Leben hat sie nach einer missglückten sechsjährigen Beziehung andere Pläne als ausgerechnet diesen traurigen Weg zu beschreiten. Sie will alles. Endlich einmal auch gewinnen im Leben.

Die Liebesszenen gehören zweifellos zu den schönsten, die es je zwischen zwei Frauen innerhalb eines Filmes gegeben hat! Heiß, zärtlich, verspielt. Man sollte nicht zu viel auf die offizielle Altersfreigabe geben, die fälschlich erotische Sparsamkeit suggeriert; allein diese Szenen sind es wert, "Elena Undone" anzusehen. Nicht nur einmal, immer wieder. Es dürfte sich um die längste, intensivste Kussszene, die es je innerhalb eines lesbischen Filmes gegeben hat, handeln. Nein, sogar um die längste überhaupt: Mit immerhin 3:24 Minuten gelang Regisseurin und Dreihbuchautorin Nicole Conn ein neuer Rekord. Zadegan erklärte in einem Interview: "Traci and I are really great at kissing!" Yes, girl, indeed, we can see that! Dennoch wirkt nichts einstudiert, nichts inszeniert. Und das ist eine wahrhaft große und großartige Leistung aller Beteiligten.

Während Peyton in Elenas Armen den kleinen Tod stirbt, stirbt sie noch tausend weitere, denn sie ahnt, was auf sie zukommt. So perfekt und romantisch ihre Beziehung erscheinen mag; Elena ist nach wie vor verheiratet. Kann die Geliebte gewinnen, wenn auf der anderen Seite Familie, Ansehen und immerhin 15 Jahre gelebtes Leben stehen?

Peyton ist machtlos gegen die aufkeimende Eifersucht. Merkt, dass es nichts ändern, ob Elena ihren Mann liebt oder nicht, denn er ist dennoch da, fasst sie an, berührt sie, stiehlt ihnen ihre gemeinsame Zeit - und sie will nicht, dass all die neugefundene Bedeutung in Bedeutungslosigkeit ertrinkt. All das fängt die Kamera ein, wortlos steht es geschrieben in ihrem Gesicht, in winzigen mimischen Nuancen.

Als Elena nach einer intensiven Liebesnacht beim Frühstück verkündet, dass sie und Barry demnächst zu ihrem üblichen Jahresurlaub auf Hawaii aufbrechen, ist es für Peyton wie ein Faustschlag in die Magengrube. Und auch der homophobe Göttergatte, der als Pfarrer vor seinen Schäfchen gern von Sünde faselt und eheliche Treue preist, hat genug von der Umtriebigkeit seiner Frau. "Du lässt alles schleifen". Den Haushalt! Den Sohn! Aber eigentlich meint er vor allem: den Sex mit ihm. Denn sie kann nicht anders, als verweigern, was ihm seiner Meinung nach zusteht. Sie ist Peyton treu.

Die aufkeimende Leidenschaft hat sie längst hinweggespült. Beide. Von Elena ist die leise Traurigkeit abgefallen; ein strahlender Mensch schwebt durch das Bild. Leuchtende Augen, auf den Lippen ein leises Lächeln, die Gedanken weit weg, ein Lied in jeder Bewegung. Sie liebt. Sie liebt zum ersten Mal in ihrem Leben. Und auch sie will alles. Doch das erfordert eine Entscheidung. Als Nash anfängt zu entgleisen und sich die Situation mit Barry zuspitzt, merkt sie, dass sie Farbe bekennen muss. Regenbogenfarbe oder alltagsgraue? Es ist Elenas Entscheidung. Und sie wird alles beeinflussen, alles verändern...

Der Film mündet schließlich in einem Finale, mit dem an diesem Punkt nicht zu rechnen ist.

Ungewöhnlich sind die eingebauten kurzen Erzählungen von Paaren, die nebeneinander sitzend über kleine Episoden aus ihrem gemeinsamen Leben berichten, wodurch "Elena Undone" eine gewisse dokumentarische Note erhält. Denn all diese Geschichten basieren auf tatsächlichen Erlebnissen. Junge, alte, homo- und heterosexuelle, Lesben und Schwule, Menschen aller möglichen Hautfarben, die eins verbindet: Sie haben die berühmte große Liebe gefunden. Auch Liebes-Koryphäe Tyler wendet sich als Erzähler frontal immer wieder direkt an die Zuschauenden. Ein Kunstgriff, der unweigerlich an Bertolt Brechts "episches Theater" erinnert: Einerseits wird die bedingungslose Identifikation mit den Figuren verhindert; andererseits denkt man über sich, vergangene, gegenwärtige und zukünftige Beziehungen nach. So wird Tyler - zu sehen hier der hinreißende Sam Harris - nicht nur Gegenpart von Pfarrer Barry, sondern auch zu einem Streichler der eigenen Seele, der Hoffnung macht. Und ein bisschen Eskapismus in der rauen Realität, wer braucht das nicht?

Nicole Conn ist nach "Claire of the Moon" erneut ein meisterhafter Film gelungen. Die Drehzeit betrug lediglich 12 Tage. Entstanden ist eine kleine Perle der Filmkunst, die sehenswert für jede/n romantisch veranlagten Menschen ist. Man kann sich durchaus wiederfinden in der Sehnsucht nach Liebe und Bedeutung, unabhängig von Geschlecht, Identität und sexueller Orientierung.

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter, zutiefst romantischer Film für Träumerinnen und Träumer, dem der Balanceakt zwischen Romanze und Drama gelingt. Der Aufbau ist ruhig und zärtlich, der Soundtrack unterstreicht - abgesehen von der erwähnten zutiefst ärgerlichen Ausnahme - die behutsame, sanfte Atmosphäre. Ein perfekter Film für einen romantischen Abend zu zweit! Und einer, der Hoffnung macht darauf, dass es die eine Seelenverwandte oder den einen Seelenverwandten, mit dem man alles teilen kann und will, tatsächlich gibt. Irgendwo. Vielleicht in einer Hülle, die man nicht erwartet. Aber genauso auf "den magischen Moment" wartend, wie man selbst es vielleicht tut.

Der Film liegt in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln vor. Die Übersetzung ist insgesamt ordentlich und weist keine groben Abweichungen oder Fehler auf. Wählbar ist außerdem die Originaltonspur ohne Untertitel. An Extras gibt es einen Blick hinter die Kulissen, der in englischer Sprache vorliegt, außerdem Trailer in Deutsch und Englisch, eine Galerie sowie geschnittene Szenen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2011
Die Story ist etwas dünn - unglückliche Pastorenfrau (kennen wir doch woher!) trifft erfolgreiche Autorin, verliebt sich, verläßt daraufhin ihren Mann, dazwischen ein paar Mißverständnisse zwischen ihr und der Geliebten. Schöne Bilder, emotional ansprechend mit guten Schauspielerinnen gedreht. Glaubhafte Kuss- und Bettszenen. Die dazwischen geschobenen Interviews mit Paaren, die ihre(n) Seelenverwandte(n) schon gefunden haben sind amüsant bis anrührend, die Idee pfiffig, zumal diese Interviews ganz gelungen in den Film reintegriert werden, indem einer der Hauptfiguren sie führt. Der Film kann sich nicht ganz entscheiden, ob er Komödie oder Liebesdrama sein will. "When Night is Falling" finde ich besser, würde aber auch diesen Film immer wieder kaufen und werde ihn mir sicherlich noch ein paar mal ansehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2014
Ich weiß garnicht genau wie oft ich diesen Film schon angesehen habe.
Wünschte mir mehr von solch einfühlsamen Themen.
Super. Den müßt ihr gesehen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2013
...wird "Elena Undone" lieben!

Ein einfach nur schöner Film mit einer ans Herz gehenden Liebesgeschichte, gespickt mit viel Humor und Tiefgang.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2011
frau kann diesen film als zusammenballung aller möglichen platitüden betrachten. sie kann aber auch aufgrund der sehr guten schauspielerischen leistungen nachdenklich werden: wo liegt genau die grenze zwischen cliché und wirklichkeit? was ist denn nun traum und was ist realität?
der traum entführt die einen auf das abendliche sofa mit oder ohne begleitung samt weinglas und impliziert romantische gefühle ohne große tragweite. wenn der film vorbei ist, ist auch der traum beendet.
die realität besagt: sowas,wie in diesem film,passiert auf jeglichem gesellschaftlichen level jeden tag,nicht immer mit erfreulichem ende.jedoch: menschen verlieben sich - jenseits aller vorwände und hindernisse und das hat folgen.
ich habe den film zusammen mit acht anderen frauen (eine sehr inhomogene gruppe von frauen) gesehen.danach gab es eine stundenlange diskussion,die ich hier leider nicht wiedergeben kann.
fazit:klasse film,weil er echt wirkt...von wegen "ist ja nur ein traum"!mein dank an nicole conn: das hatte mir gerade noch gefehlt.
der promedia-fun,die den film übersetzte (übersetzen ließ) allerdings sei geraten,doch bitte mehr geld für bessere übersetzer auszugeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2013
Die Story hat sich vermutlich (oder besser gesagt hoffentlich) schon viel male auf dieser Welt abgespielt.
Seine Rolle im Leben zu finden ist für viele Menschen wie für Elena ein langer Prozess und führt nicht immer zum Erfolg. Wenn es an Mut und Möglichkeiten mangelt kann es sehr schwierig das Herz zu öffnen.
Zwei wunderschöne Frauen bringen eine tiefe Leidenschaft zum erwachen und treffen die Zuschauerin mitten ins Herz.
Sehr schöne Liebesszenen!
Einfach ein Genussvoller Fimabend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2013
Sehr schöner Film, mal mit reiferen Frauen, die schon im Leben stehen, das dann auf den Kopf gestellt wird...
Echt und nachvollziehbare Veränderungen in jeder durch die Begegnung, von den Hauptdarstellerinnen toll dargestellt! Und dazu die Anregungen zwischendurch, nichts weniger als die große Liebe vom Leben zu erwarten und zu treffen. Beim ersten Sehen haben mich die Intermezzos gestört, später habe ich den Zusammenhang verstanden und sie sind alle sehr berührend!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2011
Zur Bewertung von hoch3007: sämtliche Kritikpunkte, die Du in Deiner Besprechung nennst, treffen meines Erachtens zu und doch gebe ich dem Film die volle Punktzahl. Vermutlich besteht der große Unterschied zu Deiner Wahrnehmung darin, dass bei mir - wie auch bei offenbar den meisten anderen Rezensentinnen - das "Gefühl", das sich bei Dir nicht einstellen wollte, sofort da war und trotz der von Dir genannten, nicht zu übersehenden Mängel blieb.

Geschenkt: "Elena Undone" ist (auch) ein knallkitschiger Liebeschmachtfetzen, der ungefähr so realistisch ist wie ein Barbara Cartland-Roman. Aber nun seien wir doch mal ehrlich: Die Heteras haben für gemütliche Stunden Millionen solcher Filme und Bücher und das ist auch legitim. Wir hatten für ein paar Jahre das "L-Word", einige romantische Verwicklungen rund um die Gräfin Lahnstein und eben ab und zu mal einen kleinen Film, der sich seltsamerweise nicht mit dem Hetera-Mainstream beschäftigt, sondern unsere Zielgruppe bedient.

Bei der überaus geringen Auswahl, die uns zur Verfügung steht (was sich vermutlich auch nicht ändern wird, da das Filmgeschäft eben auch nur ein Geschäft ist und unsere Zielgruppe einfach zu klein für Massenware ist) macht es einfach keinen Sinn, die Messlatte so hoch zu legen. Die Selbstfindungsgeschichte der frustrierten Hausfrau, die "Elena Undone" die Rahmenhandlung liefert, kann man nach meinem Dafürhalten getrost ignorieren, oder auch - wers mag - gut finden. Seine unbestreitbaren Stärken hat der Film im Bereich Sinnlichkeit und Erotik und diese helfen, über Klischees, häufig recht dünne Dialoge und dauerndes, nerviges Gelaber von Gott und Seelenverwandschaft hinwegzusehen. Die beiden Hauptdarstellerinnen sind in jeder Szene ein Fest für die Augen und schaffen es, ihr langsam wachsendes Begehren geradezu physisch spürbar zu machen. Sehr gelungen ist hier auch der Soundtrack, der insbesondere die Fotoshooting-Szene zu einem kleinen sinnlichen Leckerbissen macht. Man sollte den beteiligten Filmschaffenden dankbar sein, dass sie uns so ein nettes, süßes kleines Bonbon geschenkt haben.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lutschen!!!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2011
Die Geschichte, die Regie, die Produktion , die Darsteller und das Filmteam
haben einen Augenblick ewig inspirierender Schönheit geschaffen.
ich fühlte das Herz und die Seele all der erbrachten Anstrengungen der Filmschaffenden.
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