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TOP 500 REZENSENTam 16. März 2011
Schwer gehabt hat es dieser Film, da bereits im Vorfeld diffuse Erwartungen an ihn gestellt wurden:
Die Einen erwarteten vom ersten Hollywoodprojekt von Donnersmarcks nach dem oscargekrönten "Leben der Anderen" wieder einen nicht nur formal, sondern auch inhaltlich ähnlich anspruchsvollen Film.
Die Anderen aufgrund der zugkräftigen Namen Johnny Depp und Angelina Jolie einen hollywoodtypischen Blockbuster.

Beide Ansprüche hat der Film nicht erfüllt und ist prompt sowohl an der Kinokasse als auch bei einem Großteil der Kritiker gnadenlos durchgefallen.
Allerdings hat er derartige Ansprüche mit Sicherheit auch überhaupt nicht erfüllen wollen.

Wenn man sich den Film unvoreingenommen ansieht, ist "Der Tourist" einfach ein im besten Sinne "altmodisch"-klassischer Unterhaltungsfilm mit allem, was dazugehört:
eine spannend-unterhaltsame Story, bei der auch der Humor nicht zu kurz kommt, mit einem gut aufgelegten Darstellerteam vor schöner Kulisse.

Gerne kann der Film auch als Hommage an die alten Hitchcock-Klassiker wie "Der unsichtbare Dritte" gesehen werden, an die bereits der Plot erinnert:
Leicht unbedarfter Durchschnittsamerikaner begegnet auf einer Europareise einer undurchsichtigen Schönen und gerät von da an von einer haarsträubend-abenteuerlichen Situation in die nächste.

Johnny Depp und Angelina Jolie passen perfekt in diese Rollen und die immer wieder schöne Kulisse Venedig sorgt für viele schöne Aufnahmen.

"The Tourist" ist mit Sicherheit kein Meisterwerk für die Ewigkeit, aber solide gemachte Unterhaltung für einen kurzweiligen Filmabend und bei weitem besser als sein Ruf.
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am 26. Dezember 2011
Dieser Film ist anders und deswegen wohl auch nicht massenkompatibel. Die teils harsche Kritik an ihm kann ich allerdings in keiner Weise nachvollziehen.

Sicher, es ist kein Actionfilm. Es ist auch kein Thriller, der einem Gänsehaut auf den Armen wachsen lässt. Auch als klassischer Liebesfilm kann er kaum durchgehen. Selbst, wenn man, wie ich, das Original nicht kennt: Das Ende ist nicht wirklich eine Überraschung, war es jedenfalls für mich nicht.

Dennoch: Dieser Film bleibt im Kopf. Gerade weil es ein langsamer, ruhiger Film ist. Andere Filme schaut man sich an und ist vielleicht begeistert. Und vergisst sie wieder. Nach diesem Film bin ich mit Bildern im Kopf eingeschlafen und mit Bildern im Kopf wieder aufgewacht. Positiven wohlgemerkt. Und ich bin sicher, wenn man ihn sich ein zweites Mal anguckt, auch, wenn man dann schon alles weiß, wird man erneut feine Kleinigkeiten entdecken, die das Zusehen zum Genuss machen.

Kein Geballer, keine spektakulären Verfolgungsjagten, keine exzessiven Kuss- oder Sexszenen, damit auch der letzte begreift, hier ist Liebe im Spiel. Blicke, Gesten, Langsamkeit - das mag vielen langweilig erscheinen. Ist aber oft viel schwieriger umzusetzen. Meiner Meinung nach wurde das perfekt erreicht und gewollt so inszeniert. Kameraführung, Ton - einfach gut.

J. Depp zeigt auch hier, dass er ein hervorragender Schauspieler ist, auch wenn manche das anders sehen mögen. A. Jolie hielt ich zu Beginn auch für eine Fehlbesetzung und für zu unterkühlt. Nach und nach kam mir aber in den Sinn, dass genau das gewollt war. Obwohl ich überhaupt kein Fan von Angela Jolie bin. Ein ungleiches Paar, aber genau das war wohl ebenfalls kein zufälliger Fehlgriff, sondern bewusst einkalkuliert.

Fünf Sterne wären vielleicht ein wenig übertrieben, denn "The Tourist" ist sicher kein Meilenstein der Filmgeschichte. Aber es ist ein guter, altmodischer, unterhaltsamer Film. Einer, der mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Dieser Film hat einfach Athmosphäre, ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken könnte.

Dennoch wäre mir klar gewesen, hätte ich diesen Film vor dem Kinostart gesehen, dass er sicher kein Kassenschlager wird. Dieses Schicksal teilt er allerdings mit vielen anderen guten Filmen.

Natürlich ist der Film anders als "Das Leben der anderen", aber das sollte er ja auch sein. Selbstverständlich ist J. Depp hier kein Captain Sparrow und die Rolle bietet auch kaum Gelegenheit für großartige Charakterstudien.
A. Jolie ballert sich nicht durch die Gegend oder gibt ein großes Drama zum besten. So mögen viele Fans enttäuscht worden sein und etwas anderes erwartet haben. Aber ich denke, es tut gut, sich auch einmal auf etwas einzulassen, was "eben anders" ist. Manchmal wird man positiv überrascht.

Letztlich bleibt alles Geschmacksache und darüber lässt sich bekanntlich sehr gut oder nur sehr schwer streiten.
Ich würde jedenfalls empfehlen, sich diesen Film unvoreingenommen anzusehen.
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am 6. März 2016
"Was denken Sie? Ich sehe Sie im Zug und mein Herz bleibt stehen?!" - WER wagt das nicht zu hoffen, wenn ihn aus heiterem Himmel eine derart schöne Fremde anspricht... Doch die Dame ist leider schon vergeben und dazu auch noch die Geliebte eines gesuchten Verbrechers, der ihr - gerade noch in Paris - folgende Botschaft zukommen ließ:

"Elise, Du hast keinen Grund mir noch zu vertrauen, aber gib mir die Chance es Dir zu erklären. Ich weiß, Du wirst von der Polizei beschattet. Du musst sie auf die falsche Fährte führen. Nimm den Zug um 8:22 Uhr vom Gare de Lyon. Such Dir jemanden, der mir in Größe und Statur ähnelt und mach sie glauben, das wäre ich. Verbrenn diesen Brief. Es ist wichtig, dass Du meine Anweisungen genau befolgst. Ich liebe Dich! - Alexander"

Und so nimmt die Verwechslung ihren Lauf. In einem Zug nach VENEDIG spricht sie den komplett ahnungslosen und unsicheren Mathematiklehrer Frank an, der von nun an für Pearce gehalten wird und in ein Netz aus Intrigen, Romantik und Gefahr gerät ("Auf Ihren Kopf ist eine Belohnung ausgesetzt. Deswegen sind Sie nicht mehr sicher!") und das ABENTEUER SEINES LEBENS kann beginnen...

Mit Angelina Jolie (Lara Croft: Tomb Raider Teile 1 und 2, Der Knochenjäger, Taking Lives, Mr. & Mrs. Smith, Oscar 2000 für Durchgeknallt) als Elise,
Johnny Depp (Fluch der Karibik Teile 1 bis 4, Edward mit den Scherenhänden, Sleepy Hollow, From Hell, Wenn Träume fliegen lernen, Charlie und die Schokoladenfabrik) als Frank,
Paul Bettany (The Da Vinci Code, Legion, Priest) als Inspector Acheson ("Ich weiß, Sie sind nicht Alexander Pearce. Aber wissen Sie was Sie sind? Ein Volltrottel!" - zu Frank),
Steven Berkoff (schon der Bösewicht in Beverly Hills Cop) als Reginald Shaw (ihm hat Pearce 2,3 Milliarden Dollar abgeknöpft),
Timothy Dalton (James Bond: Der Hauch des Todes und Lizenz zum Töten) als Chief Inspector Jones ("Alexander Pearce hat 744 Millionen Steuerschulden, die wir, sofern er britischer Staatsbürger ist, eintreiben müssen. Diese Operation hat mich bis dato 8 Millionen gekostet. Wenn ich annehme, dass ihre Erfolgschancen auch nur geringfügig besser als 1 zu 100 stünden, wäre es durchaus lohnenswert, ihre Ermittlungen fortzuführen. Tu ich nur nicht.")
und Rufus Sewell (Ritter aus Leidenschaft, Die Legende des Zorro, Tristan & Isolde, Die Säulen der Erde, Hercules 2014).
Regie führte im Jahr 2010 Florian Henckel von Donnersmarck (Oscar 2007 für Das Leben der Anderen).
Der Film ist eine NEUVERFILMUNG des französischen Thrillers "Anthony Zimmer" (Fluchtpunkt Nizza) von Jérôme Salle aus dem Jahr 2005 mit Yvan Attal und (einer wahnsinnig schönen) Sophie Marceau in den Hauptrollen (ebenfalls très bien und sehenswert).

103 Minuten sehr ruhiger(!), durchaus romantischer Verwechslungskrimi. Elegant. Raffiniert. Verführerisch. Vor malerischer Kulisse. Mit einem kleinen, ahnungslosen Mathelehrer, der bereit ist, sein Leben für eine atemberaubend schöne Frau zu geben, die er - wohlgemerkt! - gerade erst kennengelernt hat... Gänsehaut am Ende pur! Und für mich Note 2

"Spannend, geheimnisvoll und SINNLICH. Zwei Superstars in Bestform." - TV Direkt

"Ich bin Elise." - "Ich bin Frank." - "Das ist ein grauenvoller Name." - "Ich hab leider nur den." - "Vielleicht finden wir einen anderen für Sie."

"Das ist ein wenig enttäuschend." - "Wäre es Ihnen lieber, wenn ich WIRKLICH rauche?" - "Mir wäre lieber, Sie wären ein Mann, der genau DAS tut was IHM gefällt!"

"Laden Sie mich zum Essen ein, Frank." - "W-Was?" Kurze Pause. "Würden Sie mit mir essen?" - "Frauen mögen keine Fragen." - "Gehen Sie mit mir Essen." - "Viel zu fordernd." Etwas vorsichtiger: "Gehen Sie mit mir Essen?" - "Schon wieder eine Frage." Überlegt... "Ich werde jetzt Essen gehen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich begleiten." Sie lächelt.

"Musiker?" Schüttelt den Kopf. "Barkeeper?" Schüttelt den Kopf. "Ich geb auf." - "Ich bin Mathelehrer." - "Nie im Leben hätte ich DAS erraten."

EXTRAS: Wiedergeburt des Glamours 9:07, Kanal Chats 6:00, Auf den Kanälen von Venedig 3:17, Action in Venedig 6:28, Die Gala 7:11, Outtakes 1:25, Interview mit Florian Henckel von Donnersmarck 9:22, Audiokommentar des Regisseurs

"Was hat er denn schon getan, bitte? Geld gestohlen von einem Gangster. Und er hat Geschmack bei Frauen. Eigentlich kann ich ihm nur ALLES GUTE wünschen." - Chief Inspector Jones über Alexander Pearce. In diesem Sinne ;-)
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am 26. Dezember 2012
Erstaunlicherweise waren Film und Hauptdarsteller für einen Golden Globe nominiert. Dies allerdings in der Kategorie "Komödie/Musical". Ironie? Regisseur von Donnersmarck bekam 2007 für "Das Leben der anderen" einen Oscar. Jetzt musste er auch mal Geld verdienen. Man hört ja so viel vom verarmten Landadel.

STORY

Die ehemalige Agentin Elise Ward (Angelina Jolie) wird von Interpol, dem französischen Geheimdienst, der italienischen Polizei und einer Gangsterbande beschattet. Vor Jahren verhalf sie dem Betrüger Alexander Pearce (Johnny Depp) zur Flucht, nachdem dieser sowohl den britischen Staat als auch einen reichen Gangsterboss monetär abgezockt hatte. Dabei ging es um mehrere Milliarden Pfund, von denen er sich eine Gesichts-OP leistete, damit er künftig in Ruhe gelassen sein Geld verwalten kann. Zwei Probleme gibt es jedoch: 1) Pearce und Ward hatten sich damals verliebt, und zwar in einer Form, die nach Wiedersehen verlangt. 2) Wie soll Ward Pearce wirklich erkennen, da er inzwischen ja ein anderes Gesicht trägt? Dass an diesem Treffen dann noch zahlreiche Jäger gerne teilnehmen wollen, ist für die beide ausgebufften Profis allenfalls ein leidiger Begleitumstand.

MEINUNG

Ich hatte die französische Urversion "Anthony Zimmer" - eigentlich nur wegen Sophie Marceau - angeschaut und später eher kritisch rezensiert und dafür dann auch Haue bekommen. Nun wollte ich mich läutern und habe daher auch "The Tourist" angesehen. Schon jetzt kann ich sagen, die Läuterung wird mir gelingen, denn dieses Remake ist eine Klasse besser. Dies dank einem wie immer guten Johnny Depp und tollen Aufnahmen von Venedig. Und es hat dank Depp sogar eine Prise Humor, die nicht als schlecht bezeichnet werden kann. Die Actionszene, die Dramaturgie und Angelina Jolie hauen mich nicht aus den Socken - im Gegenteil - aber vielleicht fehlt es mir da auch an der nötigen Empathie. Und am Schluss stelle ich mir wieder die Frage, ist eine Gesichtsoperation nicht ein bisschen wenig als Basis für einen ganzen Film? Bzw. wo ist da die Idee?

WERTUNG

Von 2 auf 3 Sterne. Der Aufwand hat sich gelohnt.
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am 30. Dezember 2011
Florian Henckel von Donnersmarck hat mit Das Leben der Anderen die Kritiker begeistert und sogar den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewonnen. Für seinen zweiten großen Film schnappte er sich 2 der größten Stars unserer Zeit: Angelina Jolie und Johnny Depp.

Frank reist von Paris nach Venedig und trifft im Zug die schöne Elise. Er verliebt sich in sie und verbringt sogar eine Nacht mit ihr, am nächsten Tag ist sie allerdings verschwunden. Daraufhin wird Frank von Russen gejagt und erkennt schnell, dass Elise der Grund ist.

Florian Henckel von Donnersmarck hat sich 2 große Stars geschnappt und zeigt mit The Tourist, dass ein mittelmäßiges Skript durch 2 sehr gute Schauspieler nicht unbedingt besser wird. Die Geschichte beginnt interessant, entwickelt sich aber nicht interessant weiter. Frank (Johnny Depp) stolpert einfach von einer Konfrontation in die Nächste. Und auch die anfangs mysteriöse Elise (Angelina Jolie) bleibt nicht wirklich lange interessant und das Ende ist fast vorhersehbar und schon oft gesehen.
Die Hauptdarsteller Johnny Depp und Angelina Jolie sind gut und die einzigen halbwegs interessanten Charaktere. Paul Bettany, Timothy Dalton und Steven Berkoff spielen ihre Rollen gut.
Neben der mittelmäßigen Story und den guten Darstellern ist die größte Stärke Venedig. Venedig ist ein schöner Schauplatz und bietet einige schöne Anblicke, auch wenn sie nicht umwerfend sind.

DVD-Features:
Neben dem Audiokommentar gibt es noch mehrere kleine Making-Ofs zum Film.

Fazit:
The Tourist ist ein schöner Samstagabendfilm mit 2 Topstars und einigen schönen Momenten. Angelina Jolie und Johnny Depp sind ein interessantes Paar und haben eine gute Chemie, machen aber die mittelmäßige Story nicht besser.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Oktober 2011
The Tourist ist kein langsamer Film und schon gar nicht langweilig...vorausgesetzt man kann sich von schönen Bildern, zauberhaften Darstellern, stimmiger musikalischer Untermalung und Wortwitz einfangen lassen, die getragen präsentiert werden. Auf Effektgewitter und größere Stunts muss man verzichten.

Allein für die letzte Frage von Angela Jolie muss man den Film schon mögen.
Darüber hinaus bietet er mit Kurzauftritten von Ralf Möller und Brad Pitt extra Zuckerstücke.

Auf technischer Seite gibt sich die Blu-ray keine Blöße.
Kräftige Farben und tadellose artefaktfreie Bilder auch bei dunklen Szenen.
Die Detailzeichnung ist gut, könnte für meinen Geschmack noch ein Tick besser sein.
Der Ton toppt dies noch. Einen so sauberen detailierten Ton, der eine nahezu perfekte räumlich Wirkung hat, bekommt man abseits von Blockbuster extrem selten. Fast schade, dass dies im Film so selten genutzt wird.

Ein Fazit ist schwer. Es gibt schon viele Rezensionen, darum bin ich auch nicht noch einmal auf den Inhalt eingegangen. Es ist zur Ergänzung, damit die persönliche Einschätzung dazu leichter fällt, denn es ist ein Film, den man nur lieben oder hassen kann.
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am 21. Mai 2012
Wären da nicht die atemberaubende Stadt Venedig, welche in "The Tourist" nur von der allerschönsten Seite präsentiert wird, 2 weltbekannte Schauspieler names Depp und Jolie, so wäre nicht wirklich viel dran an diesem Film.
Unspektakuläre Handlung, typisch amerikanisches Muster mit Geheimagenten, viel Kugelhagel und neben der action noch ein wenig Romanze.
Ganz nett zum Zwischendurch-Ansehen, aber hat nicht das Zeug zu einem Klassiker.
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am 6. April 2012
Pilcher meets Hitchcock!
Alles an diesem Film ist einfach zu edel, zu sehr auf Hochglanz gemacht, da muß man fast etwas an Pilcher oder ähnliche Filme denken. Das Dauer Hochglanz Gehabe des Films nervt etwas. Und als Angelina Jolie auf Sophia Loren macht, wirds fast schon peinlich.(drum 2 Punkte Abzug)

Doch enthält er auch einige Hitchcock Elemente, z.B. in den nächtlichen Gassen, Kanälen Venedigs,auch die Schlußpointe(die nicht unbedingt überrascht, aber ihre Wirkung tut) und der langsame, aber konsequente Story-Aufbau erinnern an Hitchcock.
Trotzdem funktioniert der Film als gute Unterhaltung, er leidet sicher unter dem Vorgänger Film des Regisseurs, insofern haben viele vielleicht etwas mehr oder gar etwas anderes erwartet. Möglich das auch der Verfasser dieser Zeilen zu dieser Klientel gehört.
Man würde dem Film aber unrecht tun, ihn total zu verreißen-auch wenn Depp und Jolie schon bessere Leistungen geboten haben.
Kategorie : gute Unterhaltung in einem dauer-edlen Venedig.
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am 10. Oktober 2012
Da sieht man mal, welcher Film herauskommt, bei dem gute Schauspieler mit einem schlechten Drehbuch konfrontiert werden...Schade.
Langatmig, zum Teil langweilig. Bei Depp kommt "Jack Sparrow" etwas heraus, bei Jolie ist sie einfach sie selbst. Tja. Action? Nur ein wenig und das nicht gerade spektakulär. Die Story? Dünn. Wenn auch Venedig schön anzuschauen ist. Wer schon mal da war, wird auch bemerken, dass einiges in diesem Film lokal nicht stimmt. (Der Weg vom Bahnhof zum Hotel, zum Beispiel)
Technisch ist die Blu-ray auf hohem Niveau. Da Bild ist toll, dem Ton fehlt ein wenig die Räumlichkeit.
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am 14. August 2013
Nach dem dunkel-morbiden DDR-Drama DAS LEBEN DER ANDEREN (2006) wollte der deutsche Regisseur von Donnersmarck in seinem nächsten Streifen zeigen, dass er auch Themen in feinem Ambiente (Stars vor grossartiger Kulissen in prächtiger Garderobe) verfilmen kann. Anleihe nehmend bei Streifen wie DER UNSICHTBARE DRITTE oder CHARADE, greift THE TOURIST (2010) auf ein altes Hitchcocksches Lieblingsmuster zurück, nämlich der Verfolgung eines Unschuldigen durch wen auch immer. Hier ist es der Mathematik-Lehrer und US-Tourist Frank Tupelo, dem russische Killer und Scotland Yard gleichzeitig auf den Fersen sind. Verführt und geleitet von einer geheimnisvollen Schönen, dient er als Lockvogel für den nach einer Gesichtsoperation veränderten Buchhalter eines Gangsterbosses, der diesen um 2 Milliarden Dollar erleichtert hat.

Johnny Depp, Angelina Jolie, Timothy Dalton und Steven Berkoff, um nur die bekanntesten Namen aufzuführen, sind die Stars des Films. Der Place du Palais Royal von Paris (in der Anfangssequenz) und vor allem Venedigs malerische Kanäle, Brücken, Kirchen und Palazzi bilden herrliche Kulissen, vor denen sich diese Krimikomödie abspielt. Äusserlich präsentiert THE TOURIST den perfiden Luxus eines Hotel Danieli, einen üppigen Ballsaal mit Festgästen, zwei gelungene Action-Sequenzen entlang der Kanäle Venedigs und einen 'Final Shootout'. Trotzdem gerät die Handlung dazwischen gelegentlich etwas ins Stottern. Dabei bildet die Grundidee des Scripts ein durchaus interessantes Fundament für diesen Film. Woran liegts also, dass die US-Grossproduktion einiges an Kritik hat einstecken müssen und letztendlich an der Kinokasse seine Produktionskosten von 100 Mio USD nicht eingespielt hat ?

Da ist zunächst einmal das Drehbuch, das von Donnersmarck mit verfasst hat. Für eine Krimikomödie im Stile der berühmten obigen Beispiele fehlt es hier einfach an gewitzten Dialogen und einem stärkeren Quatum an Humor. Vor allem für die Dialoge zwischen Depp und Jolie ist den Drehbuchautoren kaum etwas Peppiges eingefallen. Jedenfalls knistert es nicht wirklich vor Liebe zwischen der fast überirdisch Schönen und dem bodenständigen Normalo. Bei manch nonchalantem bis banalem Smalltalk der beiden dürften sich nicht wenige Betrachter nach einem Szenenwechsel gesehnt haben. Meiner Meinung nach fehlt den Interaktivitäten zwischen Depp und Jolie einfach der zündende Funke. Jeder für sich betrachtet spielt seine Rolle zwar ordentlich, aber doch irgendwie aneinander vorbei. Auch der Demaskierung am Filmende fehlt der richtige Schliff zur Überraschung, schade. Immerhin entsprechen die an Originalschauplätzen gedrehten Actionszenen solidem Standard und können sich sehen lassen.

Fazit : bei THE TOURIST ist die Verpackung doch etwas grösser geraten als sein Inhalt. Depp agiert über weite Strecken ziemlich unbedarft, Jolie ist hauptsächlich cool und überlegen, Dalton bürokratisch und hinterhältig, Berkoff einfach nur böse, aber es machte mir bei ihm am meisten Spass zuzuschauen. Der Streifen gleicht ein bischen amerikanischem Fastfood. Er ist ansehbar und unterhaltend, aber man hat ihn kurze Zeit später auch schon wieder vergessen. Bei dem Budget hätte es ruhig 'etwas mehr' sein dürfen.

Bild und Ton der BD sind - wie man auch erwarten darf - Spitze. Es gibt jede Menge Boni, darunter die üblichen Interviews, in denen es vor lauter Lobhudeleien untereinander nur so staubt.

Vielleicht sollten sich deutsche Regisseure lieber wieder an das halten, was sie in den letzten Jahren bekannt gemacht hat : Nazi- und DDR-Stoffe oder aberwitzige Beziehungskomödien mit Hasen und so … Ob Herrn von Donnersmarck seitens Hollywood in nächster Zukunft noch einmal eine Grossproduktion angeboten wird halte ich momentan eher für unwahrscheinlich.
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