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am 5. Juni 2011
Einleitung:
Studio Ghibli - dieses Filmstudio ist seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer Art Synonym für Anime höchster Qualität geworden. Das Besondere um die Mitarbeiter rund um deren populärsten Schöpfer Hayao Miyazaki ist, daß selbst deren schwächere Werke als Glanzstücke der Zunft gelten und bspw. Animationsfilme aus den USA aussehen lassen, als hätte sie ein unbegabtes Kind gezeichnet. Die Geschichten sind meistens tief verwurzelt in japanischer Mythologie, bedienen sich aber auch vieler anderer Elemente aus weiteren Kulturen. Das ist typisch Japanisch und macht diese Kultur so einzigartig, da sie sich von allem das Beste herauspickt und sich zu eigen macht.

Die Filme des Studio Ghibli setzen seit jeher auf klassische Zeichnungen und eine klassische Herstellung der Filme, sodaß man auf Computeranimation weitestgehend verzichtet.
Die Zeichnungen sind dabei so liebevoll und detailreich, daß man sich immer sofort in der präsentierten Welt verliert und in sie eintauchen kann.

Bislang sind von Ghibli folgende Hauptfilme erschienen (Stand Juni2011):
1986: Das Schloss im Himmel
1988: Mein Nachbar Totoro
1988: Die letzten Glühwürmchen
1989: Kikis kleiner Lieferservice
1991: Tränen der Erinnerung
1992: Porco Rosso
1993: Das Flüstern des Meeres
1994: Pom Poko
1995: Stimme des Herzens
1997: Prinzessin Mononoke
1999: Meine Nachbarn die Yamadas
2001: Chihiros Reise ins Zauberland
2002: Das Königreich der Katzen
2004: Das wandelnde Schloss
2006: Die Chroniken von Erdsee
2008: Ponyo ' Das große Abenteuer am Meer
2010: Karigurashi no Arrietty

Der Film:
Ponyo ist eine Art kleiner Fisch mit einem Menschengesicht. Eines Tages büchst sie aus, um sich im angrenzenden Meer etwas umzusehen. Sie gerät dabei in Not und wird von dem kleinen Jungen Sosuke (sprich: "sooske") gerettet, in den sie sich verliebt. Sie beschließt, ein Mensch zu werden und setzt durch die unkontrollierte Anwendung ihrer Zauberkraft viele Probleme in Gang.
Die Geschichte erreicht nicht ganz die Qualität anderer Ghibli-Produktionen, ist aber noch immer beeindruckend besser als das, was andere Studios so abliefern. Man kann die Geschichte als eine Art Neu-interpretation des Meerjungfrauen-Schemas betrachten oder sie auch für sich alleine sehen. Wie immer schwingt auch ein wenig Gesellschaftskritik mit, wie bspw. an der zunehmenden Umweltverschmutzung. Und einmal mehr ist Ponyo auch kein klassischer Kinderfilm - schließlich gelten Anime in Japan als Kulturgut und werden auch und vor allem für Erwachsene gedreht. Ponyo ist aber absolut kinder-kompatibel!

Die Charaktere:
Einmal mehr besticht der Film mit unvergleichlich sympathischen Charakteren und einer schönen Vielfalt an einfach gestrickten Personen. Allen voran Ponyo natürlich, aber auch Sosukes Mutter oder netten Damen aus dem Seniorenheim. Herrlich realistische, einfache und doch nicht kitschige Menschen. Man verliebt sich in praktisch alle und fiebert in jeder Szene mit.

Das Bild:
Freilich kommt es bei einem echten Zeichentrickfilm nicht mehr so sehr auf die Bildqualität an, die bei normales Spielfilmen schon sehr variieren kann. Aber auch hier gibt es Situationen, bei denen es wichtig ist, daß es nicht rauscht oder es keine Artefakte gibt. Die Blu-ray glänzt hier ganz ohne Frage und lieferte eine fehlerfreie Vorstellung ab.

Ton:
Auch hier gibt es absolut nichts zu bemängeln. Der Sound ist wunderbar ausgewogen und paßt sich jeder Szene sehr gut an. Es übersteuert nichts, es gibt kein zu großes Wummern in Tiefen und klein Klirren in den Höhen. Einwandfrei!

Fazit:
Ponyo ist ein weiteres Meisterwerk und sollte in keiner Anime-Sammlung fehlen. Der Film verzückt und läßt einen für eine kurze Zeit abtauchen in einer wunderschöne, liebevoll gestaltete Welt. Erholung pur.
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am 29. Juni 2015
... ist das Haus des kleinen Sosuke und seiner Mutter Lisa. Ganz oben auf dem Hügel ist es der Orientierungspunkt für die Schiffe auf See. Genau so ein Orientierungspunkt ist -Ponyo- in der Landschaft der Zeichentrickfilme. Was die Ghibli-Studios unter Hayao Miyazaki 2008 hier produziert haben, setzt sehr hohe Maßstäbe für das Genre. Wer kindgerechte Unterhaltung auf anspruchsvoll hohem Niveau sucht, für den geht an -Ponyo- kein Weg vorbei.

Das kleine Goldfischmädchen Brunhilde wird von seinem Vater, dem Magier Fujimoto unter Wasser gefangen gehalten. Brunhildes Mutter, die Meeresgöttin Granmammare weiß nichts davon. Brunhilde flieht aus Fujimotos Unterseeboot und landet an der Küste Japans. Dort findet sie der 5jährige Sosuke und hilft ihr aus einer Notsituation. Der Junge schließt mit dem Goldfischmädchen Freundschaft und nennt sie Ponyo. Mit ihrem neuen Namen ist Ponyo glücklich und hat noch einen weiteren Wunsch: Sie möchte ein Mensch werden. Doch genau das will Fujimoto verhindern. Für ihn sind die Menschen die Zerstörer des Meeres. Fujimoto fängt Ponyo wieder ein, doch die lässt sich nicht mehr unterkriegen. Noch einmal flieht sie zu Sosuke. Dieses Mal folgen ihr die Wassermassen des Ozeans und das Land versinkt im Meer. Aber echte Freundschaft lässt sich auch davon nicht beirren...

Ein wunderbarer Trickfilm! Ponyo besticht durch eine gefühlvoll erzählte, spannende Geschichte. Die Figuren und Kulissen sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet worden. Dazu gibt es Einstellungen, in denen die Farben den Zuschauer überwältigen. All das sorgt dafür, dass -Ponyo- ein Film für die ganze Familie ist. Klein und groß können sich hier vor dem Bildschirm versammeln und dort einen magisch schönen Abend verbringen.
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am 23. Dezember 2010
Man muss nun wirklich auf beiden Ohren taub sein, um die offensichtlichen Parallelen im Film, insbesondere eben in der Musik Joe Hisaishis, zu Wagner zu überhören bzw. übersehen. Find ich einfach nur großartig!!!

Der weiche und runde Zeichenstil ist einfach nur herzig und zum liebhaben. :D Es hat mich tief bestürzt, dass das Kino bei jedem meiner Besuche, stets sehr leer war. :( Fast sogar noch mehr als die Tatsache, dass relativ wenige Kinder zugegen waren. Denn der Film ist perfekt für Kinder und reiht sich somit in Miyasaki-Streifen a la "Mein Nachbar Totoro" ein.

Die Synkronfassung hat mir auch gut gefallen und daher bleibt "Ponyo" bei mir völlig ohne Abzüge. Sehr schade und ungeschickt von Universum, dass sie den Film nicht zu Weihnachten gebracht haben. Auch das lange Zögern, welches aber wohl auf die verfehlte Politik von Constantin zu schieben ist, war mehr als frustrierend. :'(

Aber das Warten hat sich gelohnt! :D Der Film ist super und jedem zu empfehlen, der Animes mag. Insbesondere natürlich denjenigen mit Kindern. Es ist so ein typischer Film, den man sich nicht nur mehrfach anschauen kann, sondern den man sogar mehrfach anschauen muss, um dass er seine Wirkung ganz entfalten kann. Niemand sollte den hohen Preis scheuen. Der Film ist es wert und hat in jeder Sammlung seine Lücke zu finden.

Lasst uns abschließend alle hoffen, dass wir auf "The Borrower Arrietty" nicht so lange warten müssen. ;)
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am 21. Juni 2010
Ponyo ist wahrlich ein Meisterwerk. Einen so warmen und herzlichen hat es seit Totoro nicht mehr geben.
Wenn man sich auf die kindgerechte Handlung einlässt bekommt man einen wahren Filmgenuss den man so
schnell nicht mehr vergessen wird.

Die Story kann man am besten mit einer sehr freien Version von Die kleine Meerjungfrau beschreiben.

Was mich an diesem Film so fasziniert ist die menschliche Handlungsweise der Protagonisten.
Susoke verhält sich absolut authentisch so man sich sehr gut mit dem kleinen Jungen indefizieren kann.
Man fühl sich gleich Jahre jünger wenn man ihn beobachtet wie er mit einem Kübel mit einem "Goldfisch"
herumläuft.

Ghibli typisch gibt es kein Schwarz/Weiß womit er sich wohltuend von der Masse abhebt.
Das Umweltthema kommt diesmal sehr dezent mit dem verdreckten Meeresboden wordurch Ponyo in einem
Wasserglas gefangen wird.

Der einzige Wermutstropfen ist das abrupte Ende und wie die Menschen mit der Naturkatastrophe umgehen.
Und das die 100 Minuten wie im Flug vergehen.

Zur Blu ray

Das Bild ist absolut Blu Ray würdig. Kräftige Farben tolle Zeichnungen ganz klar 10 punkte.
Ich hoffe das sich Ghibli entschließt die älteren Filme auch auf Blu Ray zu bringen.

Musik: Schöne Klassische Töne die Englische Synchronisation ist mit einem Wort "Perfekt". Die Stimmen passen 100% auf den jeweiligen Charakter und ein Sountrack mit Ohrwurmqualitäten ala Totoro.
10/10

Ergibt 20 Punkte macht hochverdiente 5 Sterne
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Februar 2013
"Ponyo" unterscheidet sich von Miyazakis vorherigen Filmen darin, dass er ein deutlich jüngeres Publikum adressiert. Das gelingt auf wunderbare Weise. Miyazaki rückt auch dieses Mal zwei seiner zentralen Themen in den Mittelpunkt: das Sich-Verändern (in der Beziehung zu anderen) und der Schutz der Natur. Das alles natürlich, ohne im Geringsten den pädagogischen Zeigefinger zu heben. Und spannend ist das Ganze obendrein.

Absolute Empfehlung für Kinder ab 6 Jahren (und natürlich auch für Erwachsene).
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am 19. Dezember 2013
Hallo Anime Fans und Freaks hier wieder mal ein Meisterwerk von Studio Ghibli auch bei diesen Film ist die Story super gut naja ist halt Ghibli und wer Ghibli kennt und liebt mag alles davon da die Filme immer gut gemacht sind, selbst erwachsene wie ich mit 30 Jahren und älter kucken gerne Studio Ghibli Filme Spannend:5 Sterne, Lustig:von Film zu Film unterschiedlich meist 5 Sterne es ist ja nicht alles im Leben lustig genauso sind Ghibli Filme mal lustig mal einfach nur gut und spannend. Eines Tages findet ein kleiner Junge einen Fisch und nennt ihn(sie) Ponyo, weiteres könnt ihr in Trailer bei Youtube anschauen ich gehe bei der DVD erstmal nur auf das Wesentliche wie Bild Ton Und die Box ein. Gekauft für 14,97 Euro.

Beschreibung der Box:
ein Digi-Pack in der dicke einer normalen Hülle außerdem enthält die Box einen Pappschuber mit Prägedruck und einer Limitierungsnummer meine 4078, 5 Sammlerkarten, 2 DVDS Disk 1 Film Disk 2 Bonus.

Bild und Tonqualität:
Bild ist super der Ton auch gut Sprache Deutsch Japanisch

Mein Fatzit:
eine absolute Kaufempfelung für groß und klein.

MfG

Turbo-Galant
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am 23. September 2014
Schöner und kindergerechter Film. Die kleinen Beschenkten (4 und 7 Jahre) haben sich gefreut und den Film am nächsten Tag nochmal sehen wollen. Ich habe ihn auf Japanisch mit Untertitel gesehen für die Kleinen natürlich nicht möglich. Schade, da ich die deutsche Vertonung nicht so schön finde wie die originale. Nicht zu unterschätzen sind die aufregenden Momente im Film. Aufbrauschende Wellen/Unwetter sind schon etwas unheimlich oder zumindest sehr spannend gestaltet. Aber auf jeden Fall noch kinderfreundlich. Bei Chihiros Reise ins Zauberland im Vergleich würde ich die Altersbeschrenkung nicht mit 0 Jahren angeben. Da geht es um richtig schwere und bedeutende Kinderängste (Eltern werden in Schweine verwandelt und sind dann erst mal weg). Bei Ponyo hingegen überwiegen die fröhlichen Momente wenn auch hier kurzzeitig nach der Mutter gesucht wird. Für mich ein schöner Film und den Kleinen hat er auch sehr gefallen. Würde ihn wieder kaufen wenn ich ihn nicht schön hätte :P
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am 1. September 2013
Sehr netter Kinderfilm, allerdings mit etwas wenig Handlung. Von der Dramaturgie her hatte ich das Gefühl, mit meinem Kind eine verfilmte Oper anzusehen: Die Musik ist berauschend und hat Tiefe, es gibt dramatische Höhepunkte, die Lösung am Schluss aber wirkt merkwürdig seicht. Als Kinderfilm durchaus geeignet, aber das "ab 0 Jahren" überrascht doch ziemlich, wenn da der kleine 5-Jährige seine Mama sucht, ihr leeres Auto findet und weinend um dieses herumläuft... Das kann Kinder enorm ängstigen, daher würd ich das ein Kind nciht alleine ansehen lassen, schon gar nicht beim ersten Mal. Es dauert nach der Szene noch eine ganze Weile, ehe der Bub seine Mama wiedersieht, und die einzige Person, die ihm hilft, nämlich Ponyo, ... sagen wir mal, eine Hilfe ist sie ihm nicht so richtig. ;)
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am 9. Februar 2010
Das schon jetzt legendäre japanische Animationsstudio Ghibli bereichert die Welt um ein weiteres wunderbares Märchen, wobei sich "Ponyo" ähnlich "Totoro" stärker an ein jüngeres Publikum wendet. Die Helden der Geschichte sind diesmal zwei Kindergartenkinder. Sowas hat glaube ich noch niemand in einer entsprechend teuren Produktion gewagt. Es ist eine Herausforderung wegen der Identifikation; man benötigt mindestens einen älteren Protagonisten, der zumindest schulreif ist, da sich selbst Kinder in der Regel eher mit älteren identifizieren als mit gleichaltrigen oder jüngeren. Mangelt die Identifikation, riskiert die Geschichte zu langweilen. Diese Schwierigkeit kommt bei "Ponyo" hin und wieder zu tragen, wird aber meist glücklich umschifft.

Die erzählte Geschichte erscheint als eine sehr freie Interpretation von Andersens "Die kleine Meerjungfrau", ist aber vor allem autobiographisch gefärbt und illustriert Konflikt und "Erbfolge" zwischen dem Produzenten Miyazaki und seinem Sohn. Letzterer hat mit "Erdsee" immerhin ein gutes Erstlingswerk abgeliefert, was auf eine gute Weiterführung des Studios hoffen läßt. Aber solange der alte Bauer da ist, hat der junge nichts zu sagen...

Ponyo begeistert vor allem durch einige phantastische Szenen und eine herrliche, klassisch gehaltene Musik. Streckenweise fühlt sich "Ponyo" wie ein Traum auf Zelluloid an, etwa als das kleine Goldfischmädchen auf einer Sturmflut dahinsprintet (!) und dabei ein an der Küste waghalsig dahinrasendes Auto verfolgt. Negativ fällt (wie üblich) der inzwischen arg überkommene Steinzeitfeminismus auf; die weiblichen Charaktere sind in Ponyo derart "stark & selbstständig", daß es unglaubwürdig und bedauerlich wirkt. Ponyo ist eine besessene oder orgastische Fresserin und Hexe, die monströse Piratenanführerin im "Das fliegende Schloß", nur im Kindergartenformat. Es gibt da einen gewissen satanistischen Zug - und so sehr ich die Ghibli Filme mag, ich kann sie eigentlich nicht ohne gewisse Bedenken als völlig kindertauglich sehen. Im Gegensatz zu gewissen Machwerken feministischer Filmemacher verspottet Miyazaki seine männlichen Charaktere aber nie, indem er sie als verzogenen Jungen, Clowns oder Idioten zeichnet. Der Vater ist in Ponyo zwar auf die See verbannt und nie da, benimmt sich aber niemals wie ein Homer Simpson, und der Freund von Ponyo ist kein Bart Simpson, sondern ein liebenswerter und gescheiter Junge.

Die Animation entspricht dem gewohnten Standard des Studios, also nicht zu aufwändig im Detail, aber dafür flüssig. Das Werk erreicht nicht die Größe von "Das wandelnde Schloß" oder "Chihiro", dazu verhakt sich die Geschichte zu sehr im Konflikt zwischen der kleinen Welt der Kindergartenkinder und der "die Welt ist bedroht"-Welt der erwachsenen Charakter. Außerdem ist das Ende (wieder mal) ziemlich schwach und abrupt. Aber der Film verdient trotzdem 5 Sterne. Ich hoffe, er wird bald ähnlich gut deutsch synchronisiert wie die vorherigen Werke des Studios.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Januar 2012
Ja, soweit ich weiß, hat das Ghibli Studio diesen Film auf Kleinkinder abgestimmt.
Die Hauptprotagonisten Ponyo und Sosuke sind ja auch erst fünf Jahre alt und es gibt ein paar gruselige Stellen aber Kleinkinder werden wahrscheinlich eher von den bunten Bildern und den teilweise prähistorischen Lebewesen und absolut fantastischen Bildern, die dieser Film hat, begeistert sein.
Sehr bunt und die Zeichnungen teilweise nur aus Strichen und Farbe bestehend. Jeder andere Ghibli Film hat mehr Details in jedem Bild. Das ist hier aber etwas absolut positives.

Was aber auch mich, als Erwachsenen fasziniert, ist die herzerweichende Story, die Beziehung zwischen Ponyo und Sosuke. Sosukes starke Mutter Lisa und ihr Verhältnis zu ihrem seefahrenden Mann Koichi sollte auch nicht unerwähnt bleiben, was durchaus für einige Lacher sorgt - IDIOT, IDIOT, IDIOT... im Morsealphabet.

Was ich aber persönlich an dem Film am beeindruckendsten finde, ist die Fantasie, die hinter den Bildern steckt. Da wimmelt es von Leben - das auch das eigentliche Thema des Films ist, die Vielfalt des Lebens - urzeitlichen Fischen, Göttinnen, Wasser, das sich in riesige Fische verwandelt, auf denen Ponyo 'rennt' und surft. UNGLAUBLICH und wunderschön.
Auch wenn dies teilweise in recht einfachen Zeichnungen dargestellt ist, so verfehlt es seine Wirkung nie - grandios.
Ein wunderbarer Trip, wo man Miyazaki und seine Zeichner fragen möchte: Was habt ihr geraucht?

Die Geschichte ist aber in sich absolut schlüssig und bedient jung - 5 Jahre - und alt - die Hexe aus Howl aus dem 'Wasteland' - als Frau Yoshie und andere Figuren, die recycelt werden. Aber das stört nun überhaupt nicht.

Die Blu-Ray ist mit DAS Beste, was man bekommen kann. Die Spitzendatenrate liegt bei rekordverdächtigen 40 Mb/s! Das habe ich auf noch keiner Blu-Ray bisher gesehen - am Anfang bei ca. 1:30 bei den vielen Meerestieren.
Der Ton ist in Deutsch und Japanisch in DTS HD MA 6.1 mit 1536 kbit/s - vorbildlich. Original UND deutsche Synchronisation in dieser Qualität: Danke Universum Film! Mehr davon.

Die deutsche Synchronisation ist hervorragend und mit einigen exzellenten Sprecherinnen und Sprechern besetzt: Alina Freund als Ponyo, Anja Kling als Lisa, Christian Tramitz als Fujimoto (der Vater von Ponyo) und Nick Romeo Reimann als Sosuke, nur um die wichtigsten zu nennen.

Wahnsinn, diesen Film kann ich wirklich allen empfehlen:
Exzellente Blu-Ray Qualität, bei der man jeden einzelnen Strich der Zeichnung sehen kann, ein Ghibli Meisterwerk, nicht nur für Kleinkinder, volle Farben und nicht zu vergessen, wiedermal - muss man sagen - hervorragende Musik von Joe Hisaishi - einfach wunderbar.

Meine ganz große Empfehlung für die ganze Familie und das Austesten von Heimkino Equipment.

Fazit: ***** + Sterne
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