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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehm überrascht!
Ich habe nun wirklich lange mit mir selbst gehadert und lange hin und her überlegt, ob ich mir diesen umstrittenen Teil meiner bisher doch größtenteils geliebten FF-Reihe holen sollte.

Zunächst mal, ich bin ein großer Fan der Reihe, kaufe mir jedoch nicht jedes Spiel sofort auf gut Glück. Ich lese mir in den meisten Fällen...
Vor 20 Monaten von Dajin veröffentlicht

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der beste Teil
Ich bin sehr froh, auch mal Frauen mit ausgeprägten Charakteren spielen zu dürfen.
Das Kampfsystem ist genial, wenn auch gewöhnungsbedürftig - die Tutorien hierzu waren für mich unerlässlich. Die Gegner sind fast immer fair, einige hätte ich ohne Hilfe aus dem Internet jedoch nicht besiegen können. Dafür sind andere...
Veröffentlicht am 13. September 2011 von Nathalie Verena Ulrich


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehm überrascht!, 3. August 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Ich habe nun wirklich lange mit mir selbst gehadert und lange hin und her überlegt, ob ich mir diesen umstrittenen Teil meiner bisher doch größtenteils geliebten FF-Reihe holen sollte.

Zunächst mal, ich bin ein großer Fan der Reihe, kaufe mir jedoch nicht jedes Spiel sofort auf gut Glück. Ich lese mir in den meisten Fällen erstmal ein paar gute Rezensionen hier durch, schaue mir ein paar Tests an und frage eventuell auch Freunde, die das Spiel kennen. Dies hat mich auch bei FF XII vor einer Enttäuschung bewahrt. Ich habe seit dem zehnten Teil der Reihe keinen, für mich, guten Teil mehr zu Gesicht bekommen und habe diesem neuen Ableger daher mit gemischten Gefühlen entgegengefiebert; mich jedoch nach den geteilten Meinungen und einigen Ratschlägen gegen einen Kauf entschieden. Nebenbei bemerkt habe ich bisher die Teile 1,2,4,7,8,10 und jetzt 13 gespielt.

Da nun aber auch noch FF XIII-2 rauskam und es scheinbar sogar Pläne für XIII-3 gibt (wie ich auf einigen Gamesseiten lesen musste) und FF XV nun wohl noch auf sich warten lässt, habe ich schließlich doch beschlossen, einen Blick zu riskieren und sei es, um die Story für XIII-2 zu kennen (dieser Teil soll ja scheinbar recht gut gelungen sein).

Ich habe mir also die Platinum-Edition für 20€ bei Saturn geholt und losgezockt.
Hier nun meine Eindrücke:

Story:
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Kommt anfangs nur langsam in Fahrt, der Aufbau erinnert mich an FF VIII, da man in diesem Spiel in die Story hineingeworfen wird und den Hintergrund nach und nach durch Rückblicke erzählt bekommt.
Grob geht es um die 6 Charaktere Lightning, Snow, Sazh, Hope, Vanille und Fang, die alle so genannte L'Cie sind (eine Art "verfluchtes" Wesen, das eine Bestimmung haben, die es erfüllen muss). Diese sollen als ihre Bestimmung die Regierung Cocoons (eins von 2 großen Ländern) stürzen, wobei es jedoch zu einigen Zwischenfällen und Wendungen kommt.
Näher möchte ich auf die Geschichte nicht eingehen. Dies wurde hier oft genug gemacht und außerdem möchte ich weder spoilern oder Leute mit Details langweilen.
Ein kleiner positiver Punkt für mich ist jedoch die Möglichkeit, gewisse Parallelen zu unserer Welt zu ziehen ;)
Es sei so viel gesagt: Die Geschichte ist gut erzählt, es gibt durch die geradlinige Handlung keine wirklichen Unterbrechungen (zumindest bis Kapitel 11) und die Wendungen und Zwischenfälle werden in spannenden, schönen Bildern erzählt (wenn sie auch teilweise etwas vorhersehbar sind,was mich allerdings nicht so gravierend stört).

Grafik:
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Wunderschön! Man muss nicht viel dazu sagen. Was FF X auf der PS2 war, ist FF XIII auf der PS3. Ein wahrer Augenschmaus. Allein die Anfangsszene ließ mir die Kinnlade herunterklappen. Schnelle Bilder mit flüssigen Bewegungen, ein Kampf in einem Zug, direkt danach der Blick nach draußen und eine fantastische Landschaftsaufnahme. Man hat fast schon den Eindruck, einen Film zu schauen. Hier gibt es für mich nichts zu bemängeln. Und dass die Ladezeiten wirklich kurz sind, kommt dem Spiel bei der Bombengrafik sehr zugute.

Charaktere:
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Meiner Meinung nach sehr gut ausgeprägt.

Lightning...
...ist wohl das Vorzeigemädchen aus FF XIII. Auf dem Cover sowie auf den meisten Bildern sieht man nur sie, was irrtümlich zum Schluss verleiten kann, dass sie wohl der unbestrittene Hauptcharakter von FF XIII ist.
Dies ist jedoch nicht so, denn in FF XIII ist jeder wichtig.
Jedenfalls entspricht Lightning anfangs dem typischen Antihelden: mürrisch,wortkarg,ignorant und nicht ein nettes Wort für jemanden. Selbst zu ihrer Schwester ist sie nicht besonders freundlich. Und trotzdem kann ich nicht umhin, sie zu mögen.
Square Enix hat die Entwicklung Lightnings gut in Szene gesetzt. Es ist schön zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen Light und Hope verbessert und wie sie zu einem Mentor für ihn wird,dabei jedoch selber auch einige Dinge lernt. Man kann von Anfang an erkennen,dass unter der harten Schale ein weicher Kern steckt und dieser kommt nach undnach gut zum Vorschein.

Snow...
...kommt direkt sympatisch rüber. Er ist in der Gruppe wohl mein eindeutiger Liebling, auch wenn sein dauerndes Heldengerede einem manchmal echt auf die Nerven gehen kann. Jedoch legt er eine Liebe und eine Fürsorge sowohl für seine Verlobte Serrah, als auch für seine Freunde an den Tag, dass man nicht umhin kann, ihn zu bewundern. Mit der sich wandelnden Beziehung zu Hope verändert sich auch Snow ein wenig, jedoch bleibt dieser Charakter größtenteils unbeeinflusst.

Sazh...
war für mich irgendwie der komischste Charakter. Lange Zeit wusste ich nicht,was ich von ihm halten sollte. Er wirkt sympatisch, jedoch hat er etwas an sich, was man kaum in Worte fassen kann, was ihn für mich jedoch weniger liebenswert macht als Snow. Auch kann man bei ihm lange Zeit keine wirklichen Charakterzüge erkennen (bis auf eine gewisse Fürsorge für Vanille). Erst im Nautilus Park kommt ein wenig Flexibilität in sein Inneres, was jedoch nicht lange vorhält. Sazh erscheint mir wie die Mutter Theresa für alle. Sorgenvoll und vorsichtig in jeder Situation.

Hope...
...ist an sich ein Dreh- und Angelpunkt, für mich jedoch teilweise nervig. Er verändert insbesonders Lightning und Snow mit seinen Rachegelüsten,die er durch den Verlust seiner Mutter hegt. Jedoch hat er mich besonders in den Passagen, in denen er mit Light allein unterwegs war, mit seiner Kampfessucht genervt.
Nach (Achtung kleiner SPOILER!!!) der Aussöhnung mit Snow wurde Hope allerdings so einiges erträglicher und er entwickelte sich zu einem Kämpfer mit ehrenvollen Ziel (sofern ein Grund zum Kämpfen ehrenvoll sein kann). SPOILER ENDE!!!

Vanille...
... ist nach außen hin der kleine Sonnenschein der Gruppe. Jedoch wird recht schnell klar, dass sie sich nur so gibt und in ihrem Inneren einiges verbirgt. Sie ist es, die zwischendurch Kommentare abgibt und anscheinend die Geschichte erzählt (ähnlich wie Tidus in FF X). Für mich persönlich zählte sie jedoch zu den uninteressanteren Charakteren, da sie recht facettenlos war.

Fang...
... ist für mich im Grunde all das, was Snow auch ist. Nur negativ. Kaltherzig und berechnend geht sie an Dinge ran, dabei aber immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Sie macht in meinen Augen keine wirklich erwähnenswerte Wandlung durch. Selbst ihre Esper-Szene in der Arche war unspektakulär und lange nicht so emotionsgeladen wie bei den anderen (kam ungefähr so rüber: "Nö, ich habe keinen Bock auf euren Kram, ich drehe mein eigenes Ding, tschüss" - Esper taucht auf.)

So viel zu den Charakteren. In diesem Punkt habe ich viele persönliche, subjektive Eindrücke eingebracht. Ich hoffe, es stört keinen.Falls doch, es ist nur meine Meinung ;)

Kristarium:
--------------

Tja, das Skillsystem in FF XIII erinnert ganz fern an das Sphärobrett in FF X. Jeder hat je ein Kristallsystem für 6 Rollen (Brecher, Verheerer, Verteidiger, Manipulator, Augmentor und Heiler). Für jeden Kampf gibt es Kristallpunkte (KP) wie Erfahrungspunkte. Diese können dann im Kristarium bei den Rollen verwendet werden. So hat man zB. 2 Kugeln verbunden. Angriff +5 und Magie +10. Die Verbindung zwischen den beiden Kugeln braucht 500 KP. Hat man diese zusammen, kann man sie dort ausgeben und das Feld freischalten. Nun hat der Charakter 10 Magie mehr.
Das Handhaben des Kristariums ist einfach, die Veränderung der Charaktere ist gut sichtbar (Schaden,Leben usw) und das Verteilen der Rollen schafft einen strategischen Faktor (dazu später mehr).
Einen Kritikpunkt gibt es hier allerdings. Ich gehöre zu denen,die viel leveln. Ich kloppe mich,wenn ich eine gute Stelle gefunden habe, gerne durch dieselben Monster und sammle so viel Erfahrung. Nun kam man, wenn man die Story nur verfolgt hat ohne innezuhalten, bis zum zehnten Kapitel gut mit. man hing nur ganz leicht im Kristarium zurück, wenn es erweitert wurde und das wirkte kaum auf die Kämpfe.
In Kapitel 10 jedoch werden für alle Charaktere alle Rollen freigeschaltet. Und das mit einem Vielfachen der benötigten KP. Generell wachsen an dieser Stelle die benötigten KP immens. Ich lief mehrere Tage durch ein und dasselbe Gebiet in Kapitel 11, um alle Rollen voll auszuleveln und es ging ja noch weiter...
Nun habe ich den Boss geplättet und darf nochmal weiterlveln.
Sowas hätte man 1. wirklich von Anfang an freischalten können und 2. die Punkte doch ein wenig gleichmäßiger verteilen können.

Kampfsystem
-----------------

Das wohl umstrittenste Thema, wenn es um FF XIII geht. Ich muss zugeben, ich habe mich selber dabei erwischt, wie ich eher im Internet gesurft habe und tumb die X-Taste gedrückt habe, ohne hinzusehen, um irgendwann den Erfolgsjingle zu hören und weiterzulaufen. Anfangs ist das Kampfsystem echt langweilig. Man kann nichts tun außer angreifen und zwischendurch einen Heiltrank nehmen, falls überhaupt nötig. Die meisten Kämpfe waren zu leicht, einige geringfügig anspruchsvoll (Kämpfe mit Sazh und Vanille).
Doch ab einem bestimmten Punkt, ich denke etwa ab Palumpolum, kommt Spannung in die Kämpfe. Gegner können plötzlich mehr als nur Schaden machen. Sie schwächen einen, sie hindern einen am Handeln und nicht selten fällt auch mal ein Charakter um (ja Hope, ich meine dich). Ab diesem Moment gilt es, die Paradigmen richtig einzusetzen und die Rollen gut zu verteilen. Und an dieser Stelle kommen die Unterschiede im Kristarium gut zum Vorschein. Ein Beispiel: Hope und Lightning können beide heilen. Jedoch ist Hope eher als Heiler im Kampf geeignet, da er einen höheren magiewert besitzt und den Zauber Vitra viel früher lernt. Lightning lernt dafür aber Engel früher als Hope, weswegen man sie auch nicht vergessen sollte. Daher muss man bei den Paradigmen überlegen, wie man beide sinnvoll einsetzen kann.

Solche Szenarien kann man ewig stricken, jedenfalls hat mir das Spiel ab diesem Moment einen solchen Spaß gemacht, dass ich nichts anderes mehr spielen konnte, bis ich durch war.

Anderes
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Einige andere Punkte noch, die mir auffielen, die jedoch nicht wirklich in die obigen Rubriken passen:

1. Nebenmissionen gibt es nicht viele und nicht wirklich abwechslungsreiche. Jedoch sind sie trotzdem recht spaßig und es gibt einige nette Belohnungen.
2. Das Modifizieren der Waffen ist nett, aber teuer. Ob es sich wirklich lohnt oder nicht, kann ich noch nicht beurteilen, da ich noch keine ultimative Wafe habe, jedoch verspricht es eine gewisse Langzeitbeschäftigung.
3. Geld kriegt man recht spät im Spiel, jedoch ist es auch nicht soo notwendig. Die meisten Items, die man wirklich brauchen kann, findet man und wenn es mit dem Modifizieren ernst wird, hat man genug Möglichkeiten zum Farmen.
4.Es gibt, wie ich gelesen habe, auch wieder einige optionale Bosse, die man nach der Story erledigen kann. Für mich sehr positiv. Ich hoffe, sie haben noch etwas zu bieten.
5. Die Esper sind nett in Szene gesetzt, leider ein wenig zu nutzlos, ich habe sie kaum verwendet. Ich werde aber auf jeden Fall nach weiteren suchen. Ich hoffe mal,dass es welche gibt.

Fazit:
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Es wird nun sicherlich nicht mein großes Lieblingsspiel, jedoch hat mich Final Fantasy 13 nach einigen zähen Momenten wirklich angenehm überrascht. Die Story ist in meinen Augen sehr gut und spannend, die Grafik wunderschön und das Kampfsystem trotz einiger Macken nicht so schlimm wie erwartet.
Punkteabzug in der Gesamtwertung gibt es für den zähen Einstieg in das Kampfsystem und einige nervigere Kämpfe (merkwürdige Puddings, die sich vereinen O.o). Trotzdem kann ich diesem Spiel mit gutem Gewissen noch 4 Sterne geben.
Zurück bleibt ein grundsolides Spiel, welches vielleicht nicht an seine Vorgänger herankommt, den Vergleich zu anderen Spielen aber durchaus nicht zu scheuen braucht.
Ich werde es auf jeden Fall noch so manches Mal spielen und mir bald auch FF XIII-2 zu Gemüte führen.

Wer also auf ein solides Rollenspiel hofft und sich nicht durch einen etwas sachten Einstieg abschrecken lässt, der kann sich diesen Teil der Reihe getrost zulegen.
Square Enix scheint nämlich nicht verlernt zu haben, wie man gute Geschichten erzählt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein bisschen wie Freitag der 13., 16. Januar 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Ich kenne die Serie Final Fantasy nun schon seit VI und habe alle Titel, mit Ausnahme der Online-Variante XI, gerne gespielt. Dabei hat jeder Titel seine Vorzüge und Nachteile. Im folgenden eine kurze Übersicht über die positiven und negativen Punkte des 13. Teils (natürlich rein subjektiv, jeder hat seine eigenen Vorlieben):

+ Die Grafik. Sieht umwerfend aus und ist über HDMI gestochen scharf mit brillianten Farben.
+ Die Story. Anfangs recht verwirrend, da man mitten ins Geschehen geworfen wird. Nach und nach wird die Geschichte in Rückblenden erzählt. Dies gab es schon in FF VII und FF VIII. Sehr spannend.
+ Die Charaktere. Auch hier dauert es etwas, bis die Charaktere mehr Tiefe bekommen und man etwas über ihre Motivation erfährt. Sie sind sehr vielseiting, was vor allem im Kampf berücksichtigt werden sollte.

+/- Das Kampfsystem. Mit Final Fantasy XIII keht Square nun wieder zum klassischen ATB-Kampfsystem zurück. Ärgerlich ist, dass man seine Charaktere nicht mehr frei bewegen kann, und so sehenden Auges in Flächenattacken hineinläuft. Das ging in FFXII schon mal besser. Genauso ist der Wechsel von Ausrüstung und Gruppenmitgliedern im Kampf nicht möglich. Das selbstständige Wechseln der Gruppenmitglieder ist erst nach etwa 23 Stunden möglich. Der Kampf wird mit dem Paradigmensystem geführt, in dem jedem Charakter in der max. 3 Personen umfassenden Gruppe eine bestimmte Rolle zugewiesen wird, ähnlich dem Kostümsystem aus FFX-2. Die Paradigmen müssen vor einem Kampf erstellt werden. Sie können nur in begrenzter Anzahl erstellt werden, sodass manche Kombinationen rausfallen. Das kann in einem Kampf den Sieg kosten, wenn das benötigte Paradigma nicht zur Verfügung steht. Der normale Kampfverlauf ist sehr rasant, die Geschwindigkeit kann aber runtergeregelt werden. Gut: Nach einem K.O. kann man direkt wieder mit dem Kampf einsteigen, allerdings kann man vorher noch einmal auf das Menü zugreifen.
+/- Das Kristarium/ die Charakterentwicklung. Etwa nach 5 Stunden Spielzeit wird das Kristarium freigeschaltet. Man kann die einzelnen Rollen weiterentwickeln, indem man die im Kampf erhaltenen Kristallpunkte einsetzt. Das System ist recht einfach und erinnert stark an das Sphärobrett aus FFX. Allerdings ist es nicht so übersichtlich und man muss sich einzeln durch die Kristalle klicken um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch werden die Stufen nur nach und nach freigeschaltet, sodass man die Charaktere nicht beliebig weit entwickeln kann.
+/- Das Inventar. Es gibt Unmengen an Accessoires und Komponenten für die Aufrüstung von Waffen oder Accessoires. Generell trägt der Charakter nur eine Primärwaffe plus Accessoires.
+/- Das Aufrüstungssystem für Objekte. Waffen und Accessoires können beliebig aufgerüstet werden, solange das entsprechende Material vorhanden ist. So kann man Angriffskraft und Magie beliebig steigern, unabhängig von den Rollenstufen im Kristarium. Das Problem liegt hier eher in der Beschaffung der Materialien, die als Schatz gefunden, nach dem Kampf erhalten oder teuer in Geschäften gekauft werden können. Man hat anfangs kaum Möglichkeiten sich die nötigen Gil zu beschaffen, da man nach dem Kampf kein Geld mehr erhält. Das geht nur über den Verkauf von bestimmten Komponenten. bis Kapitel 7 ist das recht mühsam.
+/- Die Esper. Müssen wie in FFVIII erst besiegt werden. Dabei brauchts für jede eine eigene Taktik. Jeder Charakter verfügt nur über eine Esper, die er oder sie auch nur als Gruppenführer rufen kann. Das ist fast schade, da die Beschwörungen grafisch sehr beeindruckend sind. Außerdem benötigt man zum Beschwören sogenannte Metapunkte (MTP), die sich nur sehr langsam regenerieren und auch bei Wechsel des Gruppenführers auf dem Niveau bleiben. Deshalb kann man die Esper nicht so häufig rufen. In den späteren Kapiteln des Spiels verlieren die Esper auch an Bedeutung, da ihre Attacken gegen die stärkeren Gegener der höheren Level nicht mehr so mächtig sind.

- Die Kamerasteuerung. In manchen engen Passagen hakt die frei schwenkbare Kamera. Etwas unübersichtlich.
- Die Musik passt oft nicht und kommt nicht an die mitreißenden Soundtracks der anderen Titel heran.
- Die Welt an sich. Es gibt im Grunde keine Städte mehr. Man kann sich nur selten direkt mit anderen Charakteren oder NPCs unterhalten. Sie sagen zwar etwas, wenn man an ihnen vorbei läuft, aber das ist meist sehr leise und geht etwas in der Hintergrundmusik unter. Man kann Untertitel hinzuschalten. Eingekauft wird über die Speicherpunktterminals. Es gibt keine Läden.
- Die Gestaltung der Level. Ja, sie sind linear, was an sich nicht schlimm ist. Das gabs bei FFX auch schon. Allerdings hat man ab und zu das Gefühl, dass dadurch die Umgebung sehr steril wirkt. Bei FFXII waren die Level schön verschachtelt und man musste nach den Schätzen wenigestens suchen. Hier reicht meist ein Blick auf die Karte: Wo sind Nischen? Da werden die Schatzbehälter sein. Ein bissel zu einfach.

Fazit: Final Fantasy XIII passt im Großen und Ganzen schon in die Reihe. Allerdings hat es deutlich mehr Schwachstellen als so mancher Vorgänger. Für sich alleine betrachtet ist es ein spannendes, fesselndes JRPG mit einem guten Gameplay und einer gewohnt packenden Story. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen, gerade im Hinblick auf den Nachfolger XII-2, für den Square Enix die Kritikpunkte deutlich verbessern wollte. Man darf gespannt sein, ob es nicht wieder ein bisschen Freitag der 13. wird.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer!, 19. Juli 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Ich bin wirklich überrascht das Final Fantasy 13 so gut nein überragend ist!
Nach vielen schlechten Kritiken von Fans der Serie wegen der Linearität der Level, war ich doch stark am überlegen ob es sich lohnt das Spiel überhaupt zu kaufen.
Aber da es jetzt nicht mehr viel kostet, und ich mich glücklicherweise doch noch dazu gebracht habe es zu kaufen, habe ich ein Spiel bekommen das ich nie mehr vergessen werde! Ein Abenteuer an das ich mich noch lange zurück erinnern werde ;)

Story: Die Story ist wirklich wunderschön und zieht einen oder zumindest mich sofort in seinen Bann.
Es gibt nicht viele Spiele die die Hauptcharaktere so schön zeichnet wie hier, man trauert lacht und fiebert förmlich mit.
Eine solche emotionale und bombastische Geschichte bekommt man sonst nur in MGS!
Die einzelnen Charaktere wie die Hauptprotagonistin Lightning oder der Charismatische Snow sind nur zwei von vielen anderen tollen Charakteren.

Gameplay: Das Gameplay ist eher Old School man rennt die ersten 10-13 Stunden durch sehr lineare Umgebungen und bekämpft Monster und zwischendurch kommen
immer wieder die wundervollen Cutscenes die wie schon gesagt aus einem MGS stammen könnten! Erst später kommt man in Gebiete die eine Art Open World versprechen und diese sind auch schön weitläufig im Gegensatz zur Linearität ;)
Mich stört das schlauch Level Design nicht weil ich trotzdem einfach Spaß an dem Spiel habe und die Kämpfe teilweise schön fordernd sind, wie es sich für so ein Spiel gehört! Die Umgebungen sind ebenfalls eine Klasse für sich. Solch wunderschöne Locations sieht man selten vor allem wegen der Grafik die meiner Meinung nach immer noch alles Toppt ;)
Auf Pulse also dem Planeten unter Coocon, gibt es eine wilde Steppe dort habe ich des Öfteren das Gefühl gehabt ich bin auf Pandora^^
Die Gegner im Spiel sind auch klasse besonders die Riesen Schildkröten oder die Matschigen Tomaten Viecher ;)
Boss kämpfe gibt es natürlich auch und gerade die sind immer eine harte Nuss machen aber auch immer wieder Spaß!

Grafik: Wie schon erwähnt für mich immer noch das Beste was man auf PS3 genießen kann ja ich finde es sogar besser als die Grafik von Uncharted 2 oder Crysis 2!
Die Umgebungen die Charaktere alles ist perfekt!

Sound: Die Musik ist okay habe aber schon besseres gehört z.B. in Dragon Quest für Ps2.
Der Sound der Attacken und Zauber kommt allerdings sehr gut rüber und auch während der Cutscenes ist der Sound immer glasklar!

Fazit: Final Fantasy 13 ist ein wirklich schönes Spiel das durch die toll erzählte Geschichte lebt!
Wer wie ich vorher noch kein FF gespielt hat sollte es mit diesem Teil nachholen.
Man bekommt ein Spiel womit man an die 30-40 Stunden beschäftigt sein wird und das zu einem relativ günstigen Preis.
Absolute Kaufempfehlung!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spätzünder mit tollem Kampfsystem und enlosen Schlauchleveln, 2. August 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
FF13 hat ja die Gemüter das Fans und der Fachpresse ziemlich erregt; ich bin relativ unvoreingenommen an das Spiel herangetreten und gebe hier meine persönlichen Eindrücke wieder.

Im Grunde hat mir FF13 ganz gut gefallen, das liegt in erster Linie an dem gelungenen Kampfsystem, welches aber erst sehr spät in Fahrt kommt und eigentlich erst so richtig ab der 30. Spielstunde Spaß macht. Wenn man das Paradigmen-System erstmal richtig verinnerlicht hat, dann erwarten den Spieler durchweg ziemlich spannende und motivierende Kämpfe. Die Menüführung in den Kämpfen ist gut gelungen; generell ist die Bedienung vorbildlich, so wünsche ich mir das auch für weitere FF-Teile. Das Kampfsystem war in FF13 für mich persönlich der motivierenste Teil des ganzen Spiels, knapp gefolgt von der Story an sich.

Die ersten Spielstunden in FF13 waren aber sehr ernüchternd. Das liegt zum einen daran, dass FF13 den Spieler mit merkwürdigen Eigennamen bombadiert, diese aber erzählerisch nicht wirklich gut erläutert. Um überhaupt am Anfang durchzublicken, ist es unerläßlich sich regelmäßig ins Datenlog-Menü zu begeben um sich die Zusammenfassungen der Ereignisse nochmal in Ruhe durchzulesen. Es ist schön, wenn der Entwickler sich eine komplexe Welt mit allerlei Konflikten, Charakteren und Details einfallen lässt, aber er sollte dem Spieler diese Details geschickter zukommen lassen - das gelingt SquareEnix hier nicht. Bitte nicht falsch verstehen: die Story an sich ist keinesfalls schwer zu verstehen, aber die Vermittlung der Hintergrundgeschichte und die Einführung der Charaktere ist zu Spielbeginn meiner Meinung nach nicht gut gelungen. Nach ca. 10 Spielstunden habe ich mich dann aber in der Welt von "Pulse" und "Cocoon" heimisch gefühlt und hatte dann auch mehr Spaß daran, die Geschichte weiterzuverfolgen.

Was den ersten Spielstunden ebenfalls nicht gut tut, ist das Leveldesign. Man wird ca. 25 Stunden lang nur durch Schlauchlevel getrieben - am Anfang macht das ja durchaus Sinn, damit man sich mit allen Spielelementen vertraut machen kann, aber - je nach Spielertyp - irgendwann fragt man sich doch, wo denn die freie Welt ist? Wo gibt es etwas zu erkunden? Geht das jetzt ewig so weiter? Prinzipiell kann man darauf mit "Ja" antworten. So ca. ab Spielstunde 25-30 öffnet sich die Welt dann aber tatsächlich etwas und man kann in einer relativ freien Region questen. Leider sind diese Region und auch die Aufgaben dort für die Hauptstory total nebensächlich. In erster Linie kann man hier Nebenquests erledigen und irgendwelche Materialien für Waffenupgrades farmen. Das ist sehr schade, denn die "Archylte-Steppe" (so heisst das freie Gebiet) ist ist hübsch gestaltet und lädt zum Verweilen ein. Will man einfach nur der Story folgen, dann durchquert man die Steppe einmal und dann ist es auch schon wieder vorbei mit der großen Freiheit. Sicherlich kann man im Spielverlauf mal wieder zurück in dieses Gebiet, aber da sich in diesem Zeitraum die Story immer mehr ihrem Höhepunkt nähert, war zumindest bei mir die Motivation zurückzukehren und die ziemlich lahm präsentierten Nebenquests zu erledigen sehr gering.

Es ist generell schade, dass es eigentlich keine wirklich interessanten Interaktionsmöglichkeiten gibt. Zwar lässt sich dies durch die Story durchaus rechtfertigen, aber mir fehlen einfach Städte, Händler und NPCŽs mit denen man mal einen Plausch halten kann. Weiterhin ist es sehr schade um die tolle Grafikengine - FF13 sieht wirklich toll aus. Allerdings saust die Welt einfach nur an dem Spieler vorbei (mit Ausnahme der "Archylte-Steppe"). Die Interaktionen beschränken sich auf das Öffnen von Schatzbehältnissen und das Auslösen irgendwelcher Mechanismen, um versperrte Wege zu öffnen - das ist für ein RPG ziemlich mager und verhindert auch, dass man als Spieler eine richtige Beziehung zu der Welt aufbaut. Das sämtliche Käufe oder Verkäufe nur über die (zwar fair platzierten) Speicherterminals durchzuführen sind ist zwar praktisch, killt aber auch die Atmosphäre. Auch Waffen- und Rüstungsupgrades werden über diese Terminals durchgeführt. Das Upgrade bzw. Crafting-System hat mich ebenfalls nicht überzeugt. Ich mag durchaus ein komplexes Crafting-System, allerdings wird man in Ff13 dermaßen mit Komponenten zugeschmissen, das zumindest mir da ganz schnell der Überblick verloren ging. Ich musste mich erstmal mit einem externen Guide in das Crafting-System einlesen. Zwar wird im Spiel vieles erklärt, aber ohne Guides verprasst man möglicherweise Unmengen an Materialen oder Geld. Irgendwann hat mir dann auch die Geduld gefehlt, meine Waffen weiter zu verbessern, denn die ein oder anderen Komponenten sind entweder total teuer oder nur mit Glück zu erfarmen. War natürlich darauf steht, der hat in FF13 wirklich jede Menge zu tun - mir persönlich hat es nicht gefallen.

Dann wären da noch die Charaktere und das Charaktersystem: Fang, Snow, Sazh, Lighting, Vanille, Hope und Fang bilden hier die "Heldengruppe". Man muss schon Japano-Spiele mögen, um Zugang zu den Charakteren zu finden, ansonsten wird man mit FF13 nicht glücklich. Besonders der J-POP-Look der Charaktere sowie das typisch überemotionale Verhalten haben bei mir immer mal wieder für Dämpfer gesorgt. Am schlimmsten fand ich aber Vanille; ich kann mit diesen glucksend-kichernden Japano-Stil-Girlies nur sehr wenig anfangen - ich war froh, dass ich später im Spiel die Möglichkeit hatte, meine Gruppe selber zusammenzustellen um dieses hüpfende, mit den Armen schlenkernde Kicher-Wesen nicht mehr (in meiner Gruppe) sehen zu müssen. In den Zwischensequenzen tauchen trotzdem alle Charaktere auf, so dass man sich nicht vollkommen von seinen persönlichen Nervensägen trennen kann. Ansonsten ist das Charaktersystem gelungen, auch wenn das Aufleveln über das "Kristarium" etwas unübersichtlich ist - aber immerhin sieht es schön glitzernd aus. Die Charaktere können in verschiedenen Rollen ausgebildet werden (Verteidiger [Tank], Heiler, Brecher [DD], Verheerer [Serienboni-DD], Augmentor [Gruppenbuffer] und Manipulator [Gegner-Debuffer]). Man legt dann mithilfe von Paradigmen fest, welche Rolle die drei Charaktere im Kampf übernehmen sollen. Diese Paradigmen kann man im Kampf jederzeit wechseln und sich somit der Kampfsituation anpassen (wenn also die Lebensenergie der Gruppenmitglieder knapp wird, wechselt man schnell auf das Paradigma "Lebensinfonie" - zwei Charaktere werden dann zu Heilern, während ein Charakter defensiv den oder die Gegner "tankt").

Das Kampf- und Charaktersystem war - wie schon gesagt - mein Hauptmotivator FF13 durchzuspielen. Es macht Spaß, die Schwachstellen der Gegner zu suchen und mit der richtigen Kombination der Paradigmen die Gegner so effektiv wie möglich ins Nirvana zu befördern. So einfach und unterfordernd die Kämpfe anfangs auch sind, spätestens ab Spielstunde 30 kommt mit dem Kampfsystem so richtig Freude auf - dann macht es auch Sinn mit der Ausrüstung zu experimentieren und das Spiel kann seine große Stärke richtig entfalten. Hätte FF13 nicht dieses tolle Kampfsystem, würde ich dieses Spiel wohl niemandem empfehlen. So kann ich aber sagen, dass sich ein Blick auf dieses Spiel durchaus lohnt. Folgt man nur der Hauptstory, ist man ca. 45-50 Stunden beschäftigt. Gehört man zu der Spielersorte, die einen "100%"-Spielstand anstrebt, dann sind hier sicherlich über 80 Spielstunden drin (da ich nicht so ein Spielertyp bin versteht sich diese Angabe als grobe Schätzung).

Wenn FF13-2 jetzt eine richtig tolle RPG-Welt liefert UND dazu noch dieses Kampfsystem beibehält (oder an den richtigen Stellen verbessert), dann kaufe ich mir auf jeden Fall auch die Fortsetzung. Wenn mich der Entwickler allerdings wieder nur doch Schlauchlevels jagt, dann habe ich auf die Fortsetzung derzeit keine große Lust.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr davon!, 3. Dezember 2011
Von 
Mesut Saglam (Leverkusen, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Ich habe damals mit "Final Fantasy VIII" angefangen und kein Teil der Serie verpasst. Jedes Teil hat mich irgendwie anders fasziniert, sei es das Gameplay, die Story oder das Kampfsystem. Es gibt kein anderes Spiel, welches so viele Teile hat und sich trotzdem verkauft wie geschnitten Brot. Warum es mit dem Erfolg so gut klappt und warum auch der 13. Teil ein wahrer Meilenstein ist und die Jahre über nicht vergessen wird lesen Sie jetzt:

Die Story bei "FF XIII" ist ausgeklügelt, logisch, nachvollziehbar und sehr gut in Szene gebracht: Aufgrund einer Gefährdung von Cocoon (Spielewelt) durch die Unterwelt Pulse werden die Menschen, die zuvor ein friedliches Leben lebten, in Purgation versetzt, d.h. sie kommen in eine Gefangenschaft, abgeschottet von der Außenwelt, und werden danach zu L'Cies (eigene Bestimmung für jedes Individuum). Wenn Sie diese Bestimmung erfüllen können - in der vorgegebenen Zeit - erhalten Sie das "Geschenk der Ewigkeit", welches allzu oft falsch interpretiert wird: Das "Geschenk der Ewigkeit" setzt sich zusammen mit dem Tod in einer Kristall-Gestalt. Wiederrum, wenn die Bestimmung nicht erfüllt wird, verwandeln sich L'Cies zu L'Cieths, d.h. in fehlgeschlagene "Produkte" in der Gestalt eines Monsters.
Die betroffenen Charaktere Lightning, Snow, Sazh, Vanille und Hope suchen nach Rache: Lightnings kleine Schwester, zugleich die ehemalige Verlobte von Snow, bekommt das "Geschenk der Ewigkeit", kurz vor der Hochzeit mit Snow. Sazh wurde - wie jeder andere auch - unfrewillig zur Purgation gezogen, dem er sich zu wiedersetzen versucht. Hope hat bei der Schlacht gegen die Soldaten seine Mutter verloren und Vanille gilt als die lebenslustige und ermunternde Mädchen, welche den Mut hat, mit den Erwachsenen gleichzuhalten.
Der geschieterte Versuch, dem Elend ein Ende zu setzen und L'Cie-Pulse zu besiegen, führt letzendlich dazu, dass alle Charaktere "gebannt" werden und eine Bestimmung bekommen, von der sie keine Ahnung haben [...]

So weit, so gut - ich könnte ein Buch über die Geschehnisse und Handlung des Spiels schreiben, aber dann wäre die Spannung für jeden potenziellen Käufer nicht mehr gegeben. Kommen wir also zur Grafik, Steuerung, Musik und Gameplay:
Ich besitze das Spiel für die XBOX 360 und kann nur sagen, dass es absolute Spitzenklasse und Feinarbeit der Entwickler in den Augen zu spüren gilt. Wenn die XBOX 360 doch so ein recht ordentliches Ergebnis abliefert auf DVD-Datenträgern, dann würde ich mal gerne sehen, was die PlayStation 3 mit ihrer Blu-Ray-Dimension zu bieten hat. Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, sind die sogenannten "Klötzchen-Bildungen" während einiger Videosequenzen. Ich besitze einen 42" FULL-HD-Fernseher und wenn ich nahe dran sitze, dann erkennt man einige Unschönheiten sowie diese "Klötzchen-Bildungen" sehr wohl, aber wie gesagt, es sind nur Videosequenzen und es gibt soweit keine Ruckler und eben Unschönheiten während des Spielverlaufs.
Kommen wir doch zur Steuerung: Die Steuerung hat sich natürlich mit dem neuen Kampfsystem - welches mir sehr gut gefällt - in neue Dimensionen eingenistet. Es gilt halt nicht mehr Steuerkreuz, X-Taste Aktion auswählen und Kreis-Taste Aktion rückgängig machen. Alles ist komplexer geworden; doch komplex ist nicht direkt gleichzusetzen mit schwierig. Es stimmt, dass es einige Anläufe und Gewöhnungszeit braucht, bis man sich eingespielt und es erlernt hat, richtig damit umzugehen, aber sobald man es kann, möchte man es eigentlich nicht mehr vermissen. Mir gefällt dieser "Sprung ins kalte Wasser"; ich war positiv überrascht. Bei Final fantasy XII (PS2) sowie Final Fantasy Crisis Core (PSP) war das Kampfsystem ja noch ähnlich, daher kann ich sagen, dass die etwas angeeignete Stellung zum ATB (Active Time Battle) doch mehr oder weniger hilfreich war.
Die Musik im Spiel (sog. Soundtrack des Spiels) weiß auch vollkommen zu überzeugen. Es regt einen je nachdem zur Kampf-, Schmeichel-, Liebes-, Hass- oder Wutlaune an. Meiner Meinung nach gibt es etliche Titel, wofür es sich lohnt, den Soundtrack doch zu kaufen und immer wieder - auch wenn man nicht gerade spielt - den einen oder anderen Titel zu hören, um zu entspannen. Die Harmonie ist dabei auf jeden Fall gegeben.
Kommen wir doch zum allgemeinen Gameplay: Im Prinzip hat sich bei "Final Fantasy XII" nichts geändert! Es gibt nach wie vor ansehnliche Gegenden und man muss auch Gegner bekämpfen, bekommt nach und nach Bestien und kann sein Level verbessern und die Fähigkeiten aufwerten. Es stimmt zwar schon, dass man nun nicht mehr frei begehbare, weite Welten hat, doch allein vom Feeling, welches mir "Final Fantasy XIII" gibt, hatte ich nie das Gefühl, etwas zu vermissen. Damit möchte ich keinen Teil der Serie in den Hintergrund stellen oder schlechter abschneiden, aber wie gesagt es ist und bleibt ein Final Fantasy. Jedes mal mit dem selben, rundenbasierten Kämpfen würde auf Dauer auch nur zu monoton werden und der Mensch strebt von Natur aus Neuigkeiten und Verschiedenes. Sogar ein Chocobo, welches ein wichtiger Bestandteil jedes Final Fantasy Spiels war, hat auch hier einen Platz gefunden - und dieser Chocobo ist sowas von süß und knuffig! :)

Fazit: Ich musste mir keine etlichen Tests, Vorschauen oder Videos durchlesen bzw. anschauen. Für mich ist ein Final Fantasy aus dem Hause Square Enix einfach nur eine Genialität. Bewusst lese ich mir nie sowas durch oder sehe es mir an, damit die Spannung möglichst hoch angesetzt ist, wenn ich dann endlich das Spiel in meinen eigenen vier Wänden spielen kann. Bisher war jedes Final Fantasy ein Blindkauf - und denken Sie, ich habe jemals etwas bereut?! Nein, um Gottes Willen. Ich liebe sie alle, habe sie alle liebend gern mehrere Male durchgespielt und bin immer noch von jedem einzelnen Teil positiv überrascht und überwältigt.
Für jeden, der wirklich Geschmack hat, ist Final Fantasy XIII uneingeschränkt ohne jegliche Vorwarnung zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön aber die Steuerung, 31. Oktober 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Ich hab es als erstes Spiel zu meiner PS 3 gekauft weil ich von dem Vorgänger auf der PS 2 total begeistert war und wurde zum Teil enttäuscht. Die Story und Grafik ist unglaublich schön und man kann daran nichts aussetzen. Aber ich finde es schade das die Steuerung vom Vorgänger nicht übernommen wurde. Nachdem man ja extrem viel zeit erstmal damit verbringt ständig alles an steuerung erklärt zu bekommen ist es nicht ganz einfach sich gleich alles zu merken. Und vllt. liegts daran das ich eben kein übermäßiger Zocker aber ich kam mit dem neuen Kampfsystem nur schwer zurecht und verlor daraufhin total die Lust. Vllt. ist der nächste Teil der Reihe wieder was für mich :-(

Daher der Tipp: Lieber erstmal aus der Videothek um die Ecke ausleihen und einen Tag spielen. Sagt einem das Kampfsystem zu hat man ein unglaubliches Spiel gefunden ansonsten Finger weg.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der beste Teil, 13. September 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Ich bin sehr froh, auch mal Frauen mit ausgeprägten Charakteren spielen zu dürfen.
Das Kampfsystem ist genial, wenn auch gewöhnungsbedürftig - die Tutorien hierzu waren für mich unerlässlich. Die Gegner sind fast immer fair, einige hätte ich ohne Hilfe aus dem Internet jedoch nicht besiegen können. Dafür sind andere Kämpfe extrem fad. Ich bin eine langsame Spielerin und habe bis zur 35. oder 40. Stunde fast nichts Anderes gemacht außer zu kämpfen. Das hat mich dann schon ziemlich genervt, das war bei anderen Teilen nicht so. Das Spiele ist absolut linear und daher ist es für mich absolut uninteressant, es noch ein zweites Mal zu spielen, was sehr schade ist. Hervorzuheben sind die geniale Grafik sowie die Filmsequenzen - ich komme mir zum Teil vor wie in einem Film und nicht wie in einem Spiel. Zu empfehlen nur den Fans der Serie, EinsteigerInnen seien andere Teile empfohlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als erwartet, 14. November 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Wie wahrscheinlich viele andere, habe ich bei diesem Spiel gezögert da die negativ Punkte bei diesem Titel in der persönlichen Bewertung einfach ausschlaggebend für einen Verzicht waren.

Doch für den Preis der Platinum Version als auch auf Vorbereitung für FFXIII-2 probierte ich das Spiel. Für mich liegt der besondere Reiz in Final Fantasy Spielen daran das von den Charakteren ein detailliertes Bild gezeichnet wird. Dies ist auch bei Final Fantasy XIII der Fall. Die ist sogar noch besser als bei Final Fantasy VII.

Final Fantasy neun bis zwölf habe ich allerdings nicht gespielt.

Bei Final Fantasy XIII braucht der Spieler in den ersten Phasen ziemlich viel Geduld. Das Kampfsystem ist am Anfang zurückhaltend und wird erst nach 12 Stunden interessant.

Hier empfehle ich jedem das Handbuch genau zu lesen um zu verstehen was es mit der Story, auf sich hat. Anschließend sollte man sich unbedingt Gedanken machen wie man die Kristallpunkte investiert und wie oder warum man eigene Paradigmen hinzufügt. (Bei dem manuellen erstellen dieser kann man zusätzliche in die zwei Leeren unteren Slots einfügen).

Zuerst hat es mich gestört das hier nur eine Charakter als Anführer gespielt wird, oder das die Begleiter im Kampf nicht selber spielbar sind. Doch eben genau das macht es interessant, hierdurch muss sich der Spieler auf die verschiedenen Situationen einstellen. In Final Fantasy XIII ist jeder Charakter der Story ein Hauptcharakter. Das ist verwirrend, es hat aber den Vorteil das die Geschichte oder Emotionen der anderen Charaktere ebenfalls wichtig sind.

Das Spiel bekommt von mir nur vier Sterne weil es diverse Mängel aufweist. Zum einen die Schlauchlevel, obwohl mir persönlich in den ersten 15 Stunden nie langweilig war. Zum anderen aber das ein Spiel immer verloren ist wenn der aktuelle Anführer stirbt.

Hier hing ich an einer Stelle fest die schon fast als Bug bezeichnet werden kann. Später im Spiel tauchten Gegner auf die scheinbar mit einem Maschinengewehr per Dauerfeuer so lange auf einen Charakter einschießen bis er zu Boden geht. Vielleicht lag das aber auch an meinen Punkten. Es war aber sehr frustrierend da ich trotz der Rolle als Verteidiger kaum eine Chance gegen sie hatte, denn es war verflucht schwer das Timing einzuschätzen. Letztlich lies sich diese Stelle aber bezwingen indem ich mit sehr viel Geduld ein Paradigma hinzufügte bei dem der Anführer sich in eine Schutzsphäre hüllt und der zweite Char (Hope an dieser Stelle) als Magier (Verheerer) in mühevoller Kleinarbeit den Gegner zur Strecke brachte.

Als ich mit dem Spiel anfing habe ich mir auch mehrmals gewünscht es sei etwas mehr wie bei Final Fantasy Crisis Core auf der PSP, sowohl das das Kampfsystem betrifft als auch die erforschbare Welt. Nach 15 Stunden überzeugt mich aber die Art von FFXIII.

Ein Tipp an Square Enix: Lasst doch einfach den Spieler entscheiden, wie er Kämpfen möchte! Ob so wie bei Final Fantasy VII, Crisis Core oder Final Fantasy XIII.

Allgemein könnte das Kampfsystem im Final Fantasy Universum vielfältiger sein! Denn trotz der neuen Zustände ist es einfach nicht mehr Zeitgemäß. Viele MMOs bieten schon heute ein komplexeres Kampfsystem an. Zudem würde es doch nicht viel Aufwand erfolgen gleich mehrere Kampfsysteme in das Spiel zu integrieren und dem Spieler die Wahl zu lassen.
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5.0 von 5 Sternen ein bisschen anders, aber trotzdem gut, 1. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
lieferung war fix, die spielzeit lang und man hat lange spass daran. final fantasy XII ist zwar anders als die andere teile, doch es bleibt ein final fantasy spiel
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3.0 von 5 Sternen Naja, 10. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII [Platinum] (Videospiel)
Zu viele Schlauchlevels nur für Hardcore Final Fans geeignet und selbst die hatten ihre Probleme mit diesem Teil.
Am ende muss es jeder selbst entscheiden.
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Final Fantasy XIII [Platinum]
Final Fantasy XIII [Platinum] von Square Enix (PlayStation 3)
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