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Moscow
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am 27. Mai 2013
KEITH EMERSON ist ohne Zweifel ein Meister seines Fachs und hat mit THE NICE oder EMERSON, LAKE & PALMER die Geschichte des progressiven Rock entscheidend mitgeprägt. Die Bühnenshows von ELP waren legendär – man denke nur an das sich überschlagene Piano während der Soli Emersons in den Siebzigern. Musikalisch hat sich der Freigeist, ganz im Sinne des frühen progressiven Rock, nie auf nur einen Stil festgelegt. Die einzige wirkliche Konstante im Spiel von Emerson war und ist seine Vorliebe für klassische Musik. Auch auf dem aktuellen Live-Album “Moscow” sind die vielen Zitate, die er in die Songs von ELP eingebaut hat natürlich auch vertreten.

Mit Marc Bonilla hat sich Emerson einen kongenialen Partner ins Boot geholt (ohne hier die Leistung der Rhythmusfraktion schmälern zu wollen), der sich die Bälle mit dem Namensgeber perfekt zuspielt. Wer sich ein wenig mit der Geschichte von KEITH EMERSON beschäftigt hat, der weiß, dass man auch auf “Moscow” keine leichte Kost geboten bekommt. Das belegt alleine schon der Titeltrack des zweiten ELP Albums “Tarkus” (1971), der in 35 Minuten mit seinen vielen Taktwechseln dem Hörer so ziemlich alles abverlangt. Zwar sind auch weniger komplexe Stücke auf dem Doppeldecker wie etwa “Lucky Man”, das recht poppige “Marche Train” oder “Touch And Go”, die das Album etwas auflockern. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf den komplexen Stücken, die Neulingen im KEITH EMERSON-Kosmos sicherlich erst einmal als dicke Brocken erscheinen. Nach einigen Durchläufen klaren die Strukturen aber auf und man kann sich gänzlich der Musikalität dieses Albums hingeben. Das hat auch damit zu tun, dass die Songs trotz aller musikalischer Finessen, nachvollziehbar bleiben und man immer einen roten Faden erkennen kann.

Die Gesangspassagen werden von Bonilla übernommen, der hier mit seiner warmen Stimme einen sehr guten Job macht und den Songs die nötigen Emotionen verleiht. Musikalisch ist die KEITH EMERSON BAND sowieso über jeden Zweifel erhaben. Fans werden hier auf keinen Fall enttäuscht werden und wer sich einfach mal einen Überblick über das Schaffen von Herrn Emerson machen will, kann auch gerne zugreifen. Ein Album, das sich im Laufe der Zeit wunderbar entfaltet, ist “Moscow” allemal.
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am 22. April 2015
Perfekt im Sound. Und eine Wohltat für jeden wie mich, der ELP (neben "den anderen") gehört hat bis zum Geht-nicht-mehr. Der Drummer hat sein Geld verdient. Und nicht nur der. Ich erinnere mich an CD's von ELP - so in dieser postpopulären Phase, wo es still um die Meister war, sehr still, da hörte sich Keith Emerson (für mich, ich bewerte rein subjektiv und beanspruche keinen objektiven Status -de gustibus usw...) an wie Onkel Helmut auf der Hammond bei Oma Helene's 90.
Nein, die 4 Sterne sind auch 4 Sterne. 5 behalte ich den Alben vor, die für mich wirklich Sehr Gut sind.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2011
Der alte Sack Keith Emerson mit seiner Band live in "Moscow" 2008 hat
alles andere getoppt und ich muß es einfach schrei(b)en....

Dafür gibt es mindestens 2 gute
Gründe (oder 3). :

1) ENDLICH läßt er sich auf einen Gitarren-Widerpart (Marc Bonilla)
ein und das macht die Sache richtig spannend und natürlich noch mal
einen Tick powervoller.

2) ob mit oder ohne "Klampfen"-Begleitung : dieser Keyboarder ist
irgendwie ein Metalkrieger. Ich kenne keinen anderen , der so agressiv
und feurig spielt und derart spektakuläre Soli raushaut. Vom Spirit
her ein echter "Wikinger". Das ist vertonte Kühnheit !

Und natürlich (das wäre 3) ist er seit den 80ern sträflich
unterbewertet, auch wenn das Studioalbum der Keith Emerson Band bei
uns knapp gechartet hat.

Das hätte "Moscow" erst recht verdient, da es hier neben neuem
Material vor allem innovative Versionen der alten Klassiker gíbt, die
ich persönlich sogar den Originalen vorziehen würde !

Die DoCD macht dabei mehr Spaß als die DVD, da die Konzentration auf
die genialen Neuarrangements leichter fällt (zB bei 35 Minuten Tarkus)
und die Optik der DVD doch unter dem etwas "vereisten" russischen
Publikum leidet.
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am 15. August 2011
Da ist Keith Emerson, glaube ich, ein Stück Virtuosität abhanden gekommen. Sicher - er beherrscht die Tasten, egal ob Synthi, E-Piano oder anderem elektronischen Gerät. Aber man muss sich einhören - das ist nur zeitweise der Sound von ELP. Und soll es das überhaupt sein? Ich finde den Auftritt etwas zu aggressiv. Stellt man diese Art der ELP-Stücke dem wesentlich feinfühligeren Interpretationen von Greg Lake gegenüber, ist es einfach nur heavy. Aber die Stücke sind unvergleichlich. Gibt es irgendwo eine Band, die nur halbwegs solche Kompositionen und die entsprechenden Interpretationen auf die Beine stellen kann? NEIN. Daher: Ich werde die CD immer wieder hören - und dann irgendwann das Besondere entdecken, Keith emerson eben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2013
Mit Marc Bonilla hat Keith Emerson einen guten "Fang" gemacht und den Weg sowohl in die Neuzeit wie in den Osten bestens geschafft. Unverkennbar und doch frisch kommen die Klassiker vors Volk. Eine fast doppelt so lange Version des guten alten Tarkus bietet Ueberraschungen. ph
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0 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2013
Wieso muss man hier bei A. für eine Bewertung eigentlich soviele Wörter schreiben, damit diese auch anerkannt wird. Blöd sowas!
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