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am 25. April 2005
Ich möchte hier mal eine Lanze brechen für ein Album, welches in den 80ern ein wenig unterging. Natürlich sprang auch ein Herr Anderson ein bisserl auf den Zug der Zeit auf, als er mit Jethro Tull "A", vor allem "Under Wraps" und eben Solo "Walk Into Light" aufnahm. Doch Ian Andersons Musik zeichnete sich immer schon durch das Experimentieren an neuen Grenzen aus, warum also sollte er die neuen elektronischen Möglichkeiten einfach anderen Wave-Musikern überlassen? "Walk Into Light" besticht deshalb zunächst durch interessante Elektroniksounds, die in Kombination mit einem ungewohnten eher mageren Akustikgerüst (Flöte, Bass, Gitarren) einen neuen Anderson-Sound begründeten. Im Vergleich zu "Under Wraps" weist "Walk Into Light" soundmäßig sogar einige Stärken auf, da hier der Drum-Computer harmonischer eingesetzt ist und auch Elektonikgegner weniger nerven dürfte. Doch sind es neben dem innovativen Elektroniksound vor allem die zum Teil hervorragenden Kompositionen, die "Walk Into Light" zu einem tollen Album machen. "Fly By Night" ist ein hochatmosphärisches halbinstrumentales Stück mit einer hynotischen Hookline, welches man durchaus als Klassiker in Andersons Repertoire bezeichnen kann und welches Herr Anderson nicht umsonst später nochmals in einer orchestralen Version eingespielt hat. "Made In England", "Looking For Eden", "Different Germany" und "Black And White Television" sind Tracks, die auf jedem Tull-Album (dann in etwas anderem Sound) Glanzlichter gewesen wären. Der Rest der Platte sind elektronische Rock-Experimente, die zwar nicht jedem (auf Anhieb) gefallen mögen, aber sicherlich mit anderen vergleichbaren Platten der 80er (Ultravox, Simple Minds, Talk Talk, etc.) durchaus mitziehen können. Puristen sollten ihre etwas eingeschränkte Wahrnehmung an diesem Punkt einmal neu überprüfen.
Fazit: Ein leider völlig zu Unrecht vergessenes Werk Andersonschen Schaffens mit im Grunde nur wenigen komnpositorischen Schwächen. Mit dieser Platte fliegt man mental gerne durch die Neon-Nacht einer Großstadt. Visionär und fantasiereich. Also: Fly By Night!
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am 7. Mai 2009
Ich habe dieses als CD vergriffene Album immer noch auf Vinyl.
Wer das 1980er Tull Album "A" und das 1984er Album "Under Wraps" mag, müsste mit Anderson's "Walk into light " sehr gut zurecht kommen.
Bei mir genießt " Walk into light " einen weitaus höheren Stellenwert als "Under Wraps".
Ich habe das Gefühl, als wenn Anderson dem 1983 produzierten Soloalbum die besseren Songs spendiert hat.
Auch wenn Drumcomputer eingesetzt werden, sind die Arrangements sehr typisch für Ian Anderson und die Querflöte kommt auch gelegentlich zum Einsatz.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Juni 2014
"Walk Into Light" erschien 1983 als erstes offizielles Solo-Album des Jethro Tull-Masterminds Ian Anderson.
Das zwei Jahre zuvor veröffentlichte "A" war eigentlich auch schon als solches konzipiert,wurde aber auf Druck der Plattenfirma unter dem Namen Jethro Tull herausgebracht.
Zu dieser Zeit hatte Anderson schon angefangen,mit elektronischen Sounds herumzuprobieren,akustische Instrumente,Folkeinflüsse hintenanzustellen.Auf dem erwähnten "A" und dem sehr gelungenen "The Broadsword And The Beast" ist das schon deutlich wahrzunehmen.
Hier trieb er es nun auf die Spitze.
Zunächst hatte er sich zum Erarbeiten des Albums allein zurückgezogen,holte aber dann seinen Keyboarder Peter Vettese dazu und ließ diesen,sehr ungewöhnlich für den dominanten Anderson,mitkomponieren.
Heraus kam ein Elektro-Pop-Album,das den bis dahin wohl kreativen Tiefpunkt in Andersons Schaffen darstellt.
Vettese scheint einen beträchtlichen Einfluß auf den Meister gehabt zu haben.Nicht nur der Stil hatte sich durch die Herausname warmer Klangfarben,erdiger,akustischer Instrumente drastischst verändert,es klingt geradezu steril,klinisch.
Auch die Melodien hatten ungewohnt wenig Substanz,manches plätschert eher belanglos dahin,dies gilt insbesondere für einige derjenigen Stücke,an denen Vettese mitgearbeitet hatte.
Zu allem Überfluß kriegt man mit "Different Germany" auch noch den wohl peinlichsten Text aus dem Hause Anderson dazu.
Trotzdem ist das Album aber nicht schlecht,es kommt leicht und locker daher,nervt nicht,packt aber auch nicht.
"Looking For Eden" zeigt,daß ein derartiger Sound auch mit mehr kreativer Substanz ausgefüllt werden kann.
Die allgemein ungeliebte Elektronik-Phase des Herrn Anderson sollte nach dem folgenden Jethro Tull-Album "Under Wraps" zu Ende gehen,dem wohl meistgehaßten Tull-Album aller Zeiten.Auch die Zusammenarbeit mit Vettese endete damit.

Der Klang fällt aufnahmebedingt eher steril,technisch aus,was natürlich auch an der Instrumentierung liegt.
Dynamikwerte der ersten CD und der Schallplatte waren gut,das Remastering von 1997 führte zu einem leichten Dynamikrückgang bei sonst kaum verändertem Klang.Bonusmaterial gab es auch nicht.
Auch die Neuauflage von 2011 bietet keine Extras.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. März 2012
Zusammen mit dem schottischen Keyboarder und damaligen Jethro Tull-Mitglied Peter-John Vettese nahm Mastermind Ian Anderson 1983 ein 'Solo'-Album auf, das eine Mischung aus wohlbekannten Songstrukturen und einem im Wesentlichen rein elektronischen Instrumentarium darstellte.

Einige der dabei entstandenen Titel treffen auch heute noch mitten ins Herz ("Looking For Eden", "Different Germany", "Fly By Night"), andere sind nett anzuhören ("Made In England", "User-Friendly"), während der Rest ... nun, sagen wir: nicht weiter stört.

Von beinharten Tull-Fans und vielen Kritikern bekam Ian Anderson für dieses Werk gehörig auf die Mütze, so dass er - wohl aus Rache - ein Jahr später das noch kühlere und distanziertere Album UNDER WRAPS veröffentlichte, welches zu Recht als eines der schwächsten Jethro Tull-Alben überhaupt gilt. Und im direkten Vergleich damit erschien WALK INTO LIGHT dann fast schon wie ein Geniestreich. ;-)
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Nein, das ist wirklich nicht das Album, anhand dessen man Ian Andersons Fan werden könnte. Gemeinsam mit Keyboarder Peter Vettese nahm er 1983, während der Elektronikphase Jethro Tulls, zugleich das Soloalbum auf, aus dem bei A nichts geworden war. Entsprechend abgespeckt ist auch die Musik: Andersons Gesang und seine (hier allerdings sehr gezügelte) Flöte, Keyboards und Drum Computer. Das war's. Die Stücke sind durchweg typische 80er und unterdurchschnittlicher Anderson, lediglich End Game hat einen gewissen naiven Charme. Die 40 Minuten plätschern dahin und beweisen lediglich, daß Andersons Talente deutlich woanders lagen. Als freundliche Kuriosität und Vervollständigung der Tull-Sammlung mag man es sich zulegen, dennoch ist und bleibt es der qualitative Tiefpunkt des umfangreichen Werkes des begabten Schotten.
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