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5.0 von 5 Sternen Von Enttäuschung-keine Spur!
Gut Ding will Weile haben.Es braucht definitiv mehrere Durchläufe,bis sich die wahre Größe dieses Werkes entfalten kann.Beim zweiten Hören wird die Enttäuschung dann schon deutlich abgemildert.Den Lautstärkeregler hochgerissen,knallen die Songs plötzlich aus den Boxen,gewinnen an Druck,nehmen Fahrt auf.
Vor 20 Monaten von KahleBedrohung veröffentlicht

versus
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Black lung full of fumes choke on memories...
Da liegt es nun vor mir, das 7. Album von Covenant.
Die Vorfreude war groß, auch wenn mir die Vorabsingle 'Lightbringer' schon nicht zu 100% gefiel. Das hätte mir zu denken geben sollen, denn die trostlose Stimmung der Single setzt sich hier fort: Selbst nach mehrfachem Hören bleibt bis auf 3 Songs kaum etwas anderes im Ohr als wabernder und...
Veröffentlicht am 15. Januar 2011 von Bruno Calgagni


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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Black lung full of fumes choke on memories..., 15. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin (Audio CD)
Da liegt es nun vor mir, das 7. Album von Covenant.
Die Vorfreude war groß, auch wenn mir die Vorabsingle 'Lightbringer' schon nicht zu 100% gefiel. Das hätte mir zu denken geben sollen, denn die trostlose Stimmung der Single setzt sich hier fort: Selbst nach mehrfachem Hören bleibt bis auf 3 Songs kaum etwas anderes im Ohr als wabernder und blubbernder, und, wie ich finde, recht langweiliger Experimentalsound...
Dass Mastermind Daniel Myer nun seit einiger Zeit mit und für Covenant arbeitet hat mich sehr gefreut, denn die letzten 3 Scheiben seines Projektes Destroid gehören für mich zu dem mit Abstand besten Stoff der letzten Jahre ('Silent world', 'Future prophecies' und das fulminante 'Loudspeaker'). Nun sind es auch genau die von diesem Destroid-Sound profitierenden Stücke auf 'Modern ruin', die mich begeistern und einen, vorerst, bleibenden Eindruck hinterlassen.
Titel wie 'Lightbringer', 'Get on' oder 'In the night', haben weder Charme noch Wiedererkennungswert, sie klingen wie x-beliebige Electronummern von x-beliebigen Electrobands. Und auch wenn 'Get on' mitunter an IAMX erinnert, so hat es doch fast Demo-Niveau mit seiner schalen und flachen Struktur. Für mich ganz klar einer der schlechtesten Songs, den die Schweden je abgeliefert haben.
'Beat the noise' und 'The road' sind trotz Eskils elegisch-schwermütigen Gesangs, der durchaus berühren kann (aber mittlerweile auch einfach daran erinnert, dass Herr Simonsson einfach zu oft und zu gerne sehr tief in so manche Wodka-Flasche schaut...), leider nur altbekannte und nicht mehr ganz taufrische Covenant-Soundschnipsel, die aus den Aufnahmesessions für 'Skyshaper' und 'Northern lights' übrig geblieben scheinen.
'Judge of my domain', 'Dynamo clock' und 'Worlds collide' lassen erahnen was möglich gewesen wäre oder anders: was die Jungens können wenn sie wollen bzw. nüchtern sind. Diese 3 Songs schimmern wie Diamanten in einem Meer aus grauer Asche und überstrahlen alles was auf diesem tristen Album zu hören ist.
Covenant haben fast 4 Jahre benötigt, 3 richtig satte Songs zu schreiben... In so einer Zeitspanne geraten nicht wenige andere Bands in komplette Vergessenheit...
Dass ich mich mal derart über eine meiner liebsten Bands äußern würde überrascht mich selbst... und macht mich traurig.

Anspieltipps: 'Judge of my domain', 'Dynamo clock' und 'Worlds collide'
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich geb`s auf..., 17. Januar 2011
Von 
Thomas Meyer (am Harz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin (Audio CD)
Covenant verstanden es eine Zeit lang wie keine andere Band, die Schnittstellen zwischen Synthie-Pop (melancholische Melodien), EBM (extreme Tanzbarkeit) und Industrial (schräge, aber nie zu schräge Sounds) auszufüllen.

Leider ist von alledem nicht mehr viel übrig geblieben. Ich fand das letzte Album schon recht enttäuschend, hatte allerdings gehofft, dass das ein Ausrutscher gewesen sein könnte. Waren auf "Skyshaper" neben ziemlich viel belanglosem Electro-Gedöns wenigstens noch ein paar gute Nummern drauf, so muss man hier schon sehr viel Wohlwollen mitbringen, um das Ganze (gemessen an alten Glanztaten) nicht als Totalausfall einzustufen.

Neuzugang Daniel Myer ist ein besessener Soundtüftler. Sein Electro-Gefrickel mag zu Zeiten von Haujobb mal neu und kreativ gewesen sein. Vielleicht ist es das für geübte Ohren tatsächlich immer noch. Er trägt aber wie zu befürchten war nicht gerade dazu bei, die Songs wieder etwas mehr auf den Punkt zu bringen.

Auch wenn Covenant im Booklet noch so sehr beteuern, wie viel Herzblut doch in dieser Produktion stecke, so wirkt die geäußerte Hoffnung, dass der Hörer dies erkenne und den eingeschlagenen Weg mitgehe, doch etwas wie ein von leichten Selbstzweifeln geprägtes Wunschdenken.

Meinem Musikgeschmack entspricht das hier überwiegend nicht mehr. Schade, dass ich nun (nach Apop...) wieder eine meiner ehemaligen Lieblingsbands offensichtlich abschreiben muss.

Edit 22.02:
Ich habe meine Bewertung nachträglich um einen Stern erhöht, da mir einige Stücke nach intensiverem Hören (mit guten Kopfhörern) nun doch besser gefallen. Das liegt aber eher an vereinzelten Soundideen, die vermutlich dann doch dem Herrn Myer zuzuschreiben sind. Vom Songwriting her ist das Gebotene aber irgendwie doch insgesamt zu wenig, dabei bleibe ich (deshalb habe ich die Rezension nicht verändert bzw. gelöscht).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Enttäuschung-keine Spur!, 6. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin/Ltd.Digi (Audio CD)
Gut Ding will Weile haben.Es braucht definitiv mehrere Durchläufe,bis sich die wahre Größe dieses Werkes entfalten kann.Beim zweiten Hören wird die Enttäuschung dann schon deutlich abgemildert.Den Lautstärkeregler hochgerissen,knallen die Songs plötzlich aus den Boxen,gewinnen an Druck,nehmen Fahrt auf.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Puls des 21. Jahrhunderts, 7. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin/Ltd.Digi (Audio CD)
Ein großartiges Album, möglicherweise das beste, das Covenant je abgeliefert haben.
Vorschnelle Kritiker sollten sich vielleicht mal etwas Zeit lassen, denn die Songs brauchen Zeit, bis man sich hineingehört hat.
Kein Wunder, sind sie doch sehr vielschichtig und detailverliebt arrangiert. Böse Zungen könnten behaupten, Covenant sind heute das, was Depeche Mode früher einmal waren.
Die Songs haben alles, was Covenant schon immer auszeichnet: eingängige, herzzerreißende Melodien, individuelle Sounds, kraftvolle Synthi-Arrangements ohne zu viel Techno-Gestampfe und natürlich der melancholische Gesang von Eskil Simonsson, der mich bisweilen etwas an Mic Jogwer von Pink Turns Blue erinnert. Aber diesmal wirken sie noch etwas kraftvoller, weniger traurig als z.B. noch bei "Happy man" oder "Brave new world" und auch eine Spur expeerimenteller, wie man z.B. an dem häufiger eingesetzten Maschinen-Rauschen erkennt.
Zudem sind die Songs sehr vielfältig: "Lightbringer" ist ein schöner Synthi-Pop-Song, "The Beauty and the Grace" verbreitet authentisches Wave-Feeling, "Get on" ist ein Future-Pop-Song, der aber mit seiner Synthi-Improvisation fast an 70er-Artrock erinnert. "Worlds Collide" kommt ungewöhnt rhythmisch daher, "Dynamo Clock" und "Beat the noise" versprühen pure Energie, und mit "The night" ist ein Song auf dem Album, der mit seinen auf- und abgehenden Sounds und dem grotesk verzerrten Gesang gleichzeitig traurig und ulkig ist - wie ein Monster voller Sehnsucht.
Schließlich gibt es als verkappten Bonus-Track noch zehn Minuten Computerrauschen. Geht das noch an, ist allerdings die Bonus-Cd einfach nur überflüssig. Hier ist das passiert, was auf dem Album zum Glück nicht passiert ist: Techno-Gestampfe mit blöden Samples. Vergessen wir sie am besten einfach.
Insgesamt gibt es zur Zeit kaum eine Band, die das entwurzelte und orientierungslose Lebensgefühl der postmodernen Gesellschaft zehn Jahre nach dem Jahrtausendwechsel so gut herüberbringt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super !, 1. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin/Ltd.Digi (Audio CD)
Irgendwie traut man sich ja vor lauter mittelmäßiger bis schlechter Kommentare kaum noch zu Wort .....

Ich hab mir die neue Scheibe ganz vorsichtig zu Gemüte geführt - und siehe da: ich finde sie klasse ! OK, es gibt Ausrutscher (v.a. In the night - verzerrter Gesang und ein Beat - das braucht echt niemand).
Ansonsten ist die Scheibe jedoch richtig gut. Ich messe das einfach an meinem Druck auf die Wiederholen-Taste - ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich The Beauty and the Grace und Judge of my Domain schon gehört habe. Gleichsam ziemlich häufig habe ich Beat the Noise, Lightbringer, Get On, Dynamo Clock und Worlds collide gehört. Ich liebe Eskils Stimme, und bei Beat the Noise und Lightbringer kommt sie so richtig gut raus !
Der Rest ist Beiwerk, insbesondere The Road braucht für meinen Geschmack zu lange, um zu wirken. Aber wo bitteschön gibt es Scheiben, wo nur gute Lieder drauf sind ? Außerdem ist es eh Geschmackssache.
Also: Mut, um sich ruhig selber ein Bild zu machen - es lohnt sich !!
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27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine moderne Ruine, 21. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin/Ltd.Digi (Audio CD)
Gefühlte Ewigkeiten mussten wir warten, doch als Fan nimmt man so eine lange Wartezeit ja gerne in Kauf, wenn das was am Ende rauskommt die Zeit auch wert ist und dafür verspricht umso besser zu werden. Vor allem bei einer so individuellen Band wie Covenant, deren spezieller Sound so deutlich aus der Masse heraus sticht. Nun ist bei den Jungs ja in den letzten Jahren viel passiert. Wechsel im Lineup, neues Label, ein immer wieder verschobenes Modern Ruin... Speziell Daniel Myer hat hier immer wieder für Diskussionen und geteilte Meinungen gesorgt. Mir persönlich ist der Herr sehr sympathisch und hat sich durch zahlreiche Liveauftritte auch gut in die Band eingefunden. Erste Bedenken, er könne den Covenant Sound durch zu viele Experimente und Soundeffekte zu sehr in eine andere Richtung lenken, verflogen spätestens bei den neuen Songs, die die Band auf ihren Konzerten nach und nach präsentiert hat. Titel wie "Come", "If I would give my soul" oder das wunderbare "I close my eyes", was vorletztes Jahr beim Christmas Ball in Köln gespielt wurde machten Lust auf mehr und schraubten die Erwartungen natürlich noch höher als sie ohnehin schon waren. Umso verwunderlicher, dass man keines dieser vorgestellten, "covenant typischen" Stücke auf dem Album findet...

Eigentlich kann man Covenant ja insofern nichts vorwerfen, weil sie genau das abliefern, was der Albumtitel verspricht. Eine moderne Ruine. Hinter der Fassade, bekannten Melodien und Eskils wunderbarer Stimme bröckelt es nämlich an allen Ecken und Enden. Einfallslosigkeit, Monotonie, Experimente zu Hauf und fehlende Eingängigkeit dominieren das Gesamtbild. Nun aber erstmal zu den einzelnen Stücken:

"Modern Ruin"
Atmosphärisches Intro mit einer Art Alarmsierene. Passend und macht Lust auf mehr...

"Lightbringer"
Die neuste Single. Über den Song gab es ja bereits hitzige Diskussionen. Trotzdem ist und bleibt dieser Song der wohl eingängigste und tanzbarste Track des Albums. Warum zur Hölle man nicht einfach nur Eskil hätte singen lassen können bleibt mir allerdings ein totales Rätsel. Allein mit seiner Stimme hätte dieses Stück das Zeug zum Hit gehabt. So ist es leider "nur gut", wenn auch etwas Covenant untypisch, aber das muss ja nichts schlechtes heißen.

"Judge of my domain"
Leviathan 2. Mehr braucht man dazu eigentlich kaum zu sagen und Fans werden wahrscheinlich wissen was ich meine. Aufbau, Struktur, Synthies und die Art des Gesangs sind nämlich sehr ähnlich. Trotzdem, ein flottes und gelungenes Stück. Aber auch auch nichts weltbewegendes...

"Dynamo Clock"
Ziemlich experimentelles und monotones Stück. Das Daniel sich hier mal so richtig ausgelebt hat ist ziemlich deutlich. Trotzdem ist es sogar noch eines der besseren, obwohl dieser Song auf den anderen Covenant Alben allenfalls zu den schwächeren Stücken gezählt hätte.

"Kairos"
1:11. Soll das ein Witz sein? Sehr ruhiges und eigentlich schönes Stück, aber aufgrund der Länge leider nur ein etwas besseres Intro.

"The beauty and the grace"
Das ist es! Sehr melancholische und wunderschöne futuristische Melodien, ein klasse Text und selten kam Eskils Stimme besser zur Geltung. Das mit großem Abstand beste Stück des Albums. Hier passt einfach alles. Mein absoluter Lieblingstrack von Modern Ruin.

"Get on"
Nachdem man sich mit dem letzten Track in eine andere zukünftige Welt geträumt hat, holt einen das nächste bereits auf den Boden der Tatsachen zurück. EIn paar nette Synthiemelodien, sonst schleppend, lahm und monoton.

"Worlds Collide"
Die Drums kommen einem als Covenant Fan doch verdammt bekannt vor... Insgesamt ein sehr atmosphärisches und eher ruhigeres Stück mit schönen Melodien. Eskils Stimme wird teilweise verzerrt, was hier aber sehr gut passt und keinesfalls stört.

"The night"
? Daniel hat Spaß. Experimenteller, entschuldigt bitte den Ausdruck, Schrott. Hier mischen sich dauergleiche Sounds vom Drumcomputer mit ein paar Synthieflächen und komischen, bis zum geht nicht mehr verzerrten Sprachfetzen. Wenn das die Nacht ist werde ich jetzt zum Tagmensch.

"Beat the noise"
Das knallt zumindest gut. Irgendwie bringt einem dieses Stück Erinnerungen an alte Tage zurück. Vor allem wenn es technoider wird muss zumindest ich an "United States of Mind" denken. Auch der Refrain ist wieder einmal toll gesungen.

"The road"
Sehr ruhiges, nur von ein paar flächigen Synthiesounds und leisen Drums begleitetes Stück, was hier mehr als Outro dient, auf jeden Fall in Ordnung.

Danach gibt es noch einen Bonustrack, der aber nicht wirklich der Rede wert ist und sehr an "Cryotank Expansion" erinnert. Also mehr eine atmosphärische Soundcollage, als denn ein richtiges Stück.

Das war es auch schon. Irgendwie hinterlässt "Modern Ruin" nach der langen Wartezeit einen enttäuschenden Eindruck. Es fehlen der ein oder andere richtige Hit, wie sie auf den anderen Alben zuhauf zu finden waren. Viele Stücke plätschern leider nur so dahin. Covenant hätten das Album des Jahres abliefern können, hätten sie doch nur die genialen, bereits vorgestellten Stücke in die Tracklist mit aufgenommen und sich weniger in Experimenten und futuristischen SlowMo Untiefen verloren. So kann ich leider beim besten Willen nicht behaupten, dass Daniel eine extreme Bereicherung für den Sound darstellt, sondern eher das Gegenteil. Schade, da hätten ich und wie sich hier abzeichnet auch so manch anderer wohl weit mehr erwartet. "Lightbringer", "Judge of my domain" und "The beuaty and the grace" sind leider alleine zu wenig um ein gutes Covenant Album auszumachen. Als futuristische Soundcollage mag es indessen durchaus taugen. Ich hoffe die Jungs kriegen da nochmal die Kurve, sonst ist die Luft bald raus und das wäre verdammt schade um diese Band.

Danke fürs Lesen!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Electro mit Niveau, 19. Januar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin/Ltd.Digi (Audio CD)
Nachdem ich mir das neue Album nun mehrfach angehört habe und immer besser finde, möchte ich nun auch noch meinen Senf hier dazu geben.

Das neue Album klingt typisch nach Covenant und doch irgendwie anders. Was sicher auch daran liegt, dass mit Daniel Myer ein Electro-Spezialist der Sonderklasse dazu kam. Kein Song auf "Modern Ruin" gleicht dem anderen, jeder hat seine ganz eigenen Momente und seinen eigenen Charakter. Das macht das Album auf die Dauer unwiderstehlich, verstört aber anfangs und schreckt fast ab...

Aber nun zu den einzelnen Songs: Nach dem Intro erklingt zunächst "Lightbringer", der Song, der schon vorab als Single ausgekoppelt wurde. Auch wenn mir manch andere Version auf der EP fast besser gefallen hat, passt die Version hier ganz gut. Das folgende "Judge Of My Domain" legt an Tempo zu und hat einen klassischen Refrain zu bieten, bei dem Eskils warme, dunkle Stimme perfekt zur Geltung kommt. Danach kommt das technoide "Dynamo Clock" und im Anschluss mit einminütiger Überleitung ("Kairo") der kleine Höhepunkt "The Beauty And The Grace" mit dezentem Wave-Einschlag und Gitarrenklängen. "Get On" wirkt anschließend mit seinem versetzten Beat und den 70er-Jahre Synthies leicht schräg, entwickelt sich aber schnell zum Ohrwurm, während des kühle, dunkle "Worlds Collide" vor allem mit seiner Atmosphäre punktet. "In The Night" ist ein seltsamer, spaciger Song und die wohl ungewöhnlichste Komposition auf "Modern Ruin". Im Gegensatz zum dramatisch intonierten "Beat The Noise", welches sich wohl als nächste Single-Auskopplung anbietet. Zum Abschluss dann das trancig-hypnotische "The Road" als sanfter Ausklang des Albums. Insgesamt wirkt das Album dadurch als großes Ganzes und man möchte sofort wieder die Play-Taste drücken :-)

Absolute Kaufempfehlung!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Scheibe sitzt!, 10. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin (Audio CD)
Auch ich war etwas eingeschüchtert von den hier zum Teil recht ernüchternden Bewertungen. Ich wollte mir trotzdem mein eigenes Bild machen. Und das war gut so! "Modern Ruin" hat es echt in sich.
Das Album wirkt tiefgehender und flächiger als z.B. "Skyshaper".
Ich kann hier kaum Schwachpunkte ausmachen. Ja ok, "Kairos" ist simpel aber kann man diesen Song überhaupt bewerten. Es ist eher nur ein Übergangsstück. Aber "Lightbringer", "Dynamo clock", "The Beauty..." usw. sind einfach bestes Covenant-typisches Elektro-Handwerk.
Die Scheibe balanciert meines Erachtens perfekt Experimentelles und Covenant-typische Arrangements - so dass man hier nicht Angst haben muss, zu sehr ins Kommerzielle abzutauchen (bei VNV z.B. ein Problem...)!
Und mit "The Road" gibts den fulminanten Schlusspunkt. Erinnert stark an "Still life" (schrieb hier schonmal jemand)!

Also ich für mich kann die kritischen Bewertungen nicht ganz nachvollziehen. Aber ist halt alles subjektiv.

Covenant stößt in meiner persönlichen Liste mit "Modern Ruin" den bisherigen Genre-Krösus Seabound von Platz 1.

Passt. 5 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Covenant - Best Band of the hole wide world, 15. Juli 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin/Ltd.Digi (Audio CD)
Ich weiß jetzt gar nicht was ich groß dazu schreiben soll.
Es ist wie immer ein sehr gutes Album geworden, auch wenn einige Titel fehlen die ich mir noch gewünscht hätte.
Wo sind "If i would give my soul", "Come" und " I close my eyes"???? Ich hatte mich schon riesig auf die Songs gefreut.

Covenant entwickelt sich weiter und das ist auch gut so. Dennoch bleiben sie sich selbst und ihrer Musik treu.

Ich gehe zu jedem Konzert das sie in der Nähe geben. Ich hoffe sie machen noch lange so weiter.

Für jeden Covenant Fan ein MUST HAVE, für jeden anderen der diese Musikrichtung hört sicher eine Bereicherung seiner Sammlung!!

Die einzelnen Lieder hier zu bewerten finde ich persönlich nicht sinnvoll. Jeder sollte sich selbst zuerst seine Meinung drüber bilden.

MFG
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bra jobbat!, 22. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin (MP3-Download)
Es gibt ganz wenige Alben, die einen beim ersten Hören komplett in ihren Sog ziehen und rundum überzeugen, das weiß man, wenn man über einigermaßen musikalischen Sachverstand verfügt. Was also sollen all die unqualifizierten Plattenbesprechungen, die kurz nach der Veröffentlichung hier zu bestaunen sind. Das neue Album braucht ein bißchen Zeit um zu überzeugen, es muss sich aber letztendlich vor keinem der Vorgängeralben verstecken. An das Referenzwerk Sequencer Beta kommt MR nicht ran, also gibts 4 Punkte! Gut gemacht, Jungs!
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Modern Ruin
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