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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2009
Seit Herbert von Karajans legendärer "Cavalleria" aus der Mailänder Scala (DGG), aufgenommen 1965, ist mir keine auch nur annährend so gute Aufnahme dieser Oper mehr begegnet wie diese Sinopoli-Produktion. Sie hält jedem Vergleich mit ihrer berühmten Vorgängerin stand, während die hier von einem Vorrezensenten genannte Muti-Aufnahme (EMI) mit dem gleichen Orchester für mich in mehr als einer Hinsicht eine Enttäuschung war.
Lange war es üblich, in den sogenannten Verismo-Opern naturalistischen Effekten Raum zu geben, die auf der Bühne möglicherweise beeindrucken, in einer Plattenproduktion nach meinem Empfinden aber eher fehl am Platze sind. So bin ich den Aufnahmen mit Mario del Monaco, Franco Bonisolli oder Franco Corelli immer aus dem Weg gegangen, nicht weil diese Künstler schlecht gesungen haben, sondern weil sie ihren Gesang mit Schluchzen, Seufzen und Schreien meinten anreichern zu müssen.
Mit allen diesen unmusikalischen Zutaten räumt der leider früh verstorbene Dirigent Giuseppe Sinopoli (1946-2001) in seiner Einspielung gründlich auf. Ähnlich wie sein berühmter Vorgänger Karajan lässt er allein die Musik sprechen, und dadurch werden erst die künstlerischen Qualitäten von Mascagnis Meisterwerk in gebührender Form klargelegt.
Nun hat der Dirigent dazu ein vorzügliches Sängerteam zur Verfügung, und man spürt in jedem Takt, mit welcher Freude hier gearbeitet wurde.
Agnes Baltsa, die berühmte, von Karajan entdeckte griechische Sopranistin, gibt der Santuzza Glanz und Leidenschaft. Jeder Ton sitzt, und ihre schöne Stimme schimmert in allen Farben. Besser, überzeugender und rollengerechter kann man das nicht singen.
Ihr Partner als Turiddu, Plácido Domingo, hat die Rolle mehrfach auf Tonträger gesungen, zuletzt in der eindrucksvollen RCA-Produktion unter James Levine von 1978. Ich habe den Eindruck, dass er hier ein noch schlüssigeres Portrait des heißblütigen Sizilianers abliefert und dass er seine Stimme diesmal noch disziplinierter einsetzt. Obwohl inzwischen mehr als 10 Jahre älter, gestaltet er ein glaubhaftes und überzeugendes Porträt des jungen Liebhabers.
Als Fuhrmann Alfio kommt Juan Pons zum Einsatz, ein stimmschöner, charaktervoller Bariton, der bei uns leider sonst nur wenig bekannt geworden ist. Er bewältigt seine wenigen und kurzen Auftritte mit Glanz und Gloria. Die Rollen der Lola und der Mamma Lucia sind mit Susanne Mentzer und Vera Baniewicz angemessen besetzt.
Der bewährte Chor der Londoner Covent Garden Opera singt mit Präzision und Wucht. Das kommt besonders dem einleitenden Chor der Landleute und der Osterszene vor der Kirche zugute.
Es spielt das Philharmonia Orchestra London, und auch hier erweist es sich wieder als Klangkörper von hohem Rang. Giuseppe Sinopoli holt alle Finessen aus der meisterhaften Partitur. Seine Tempi sind etwas eigensinnig, breit und gemessen, aber niemals ohne Temperament. Er benötigt für seine Interpretation zwar vier Minuten weniger als Karajan, doch zeigt er eindrucksvoll, welche Qualitäten in Mascagnis Musik stecken und dass sie sich, so dargestellt, mit den Meisterwerken Puccinis und Verdis durchaus messen kann.
Die "Cavalleria rusticana" gehört zu meinen absoluten Lieblingswerken, und ich lege bei einer Beurteilung gerade bei diesem Stück besonders hohe Maßstäbe an. Trotzdem gestehe ich freimütig, lange nicht mehr von einer Opernaufnahme so beeindruckt gewesen zu sein wie von dieser. Die Aufzeichnung des Werkes fand im Juni 1989 in London statt, und klanglich steht dieses Digitalprodukt an der Spitze aller mir vorliegenden Aufnahmen. Chor, Orchester und Solisten klingen völlig natürlich und präsent. Die reich bebilderte Textbeilage enthält das vollständige italienische Libretto mit Übersetzung in französisch, englisch und deutsch. Eine vorbildliche Ausgabe!
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am 3. Mai 2001
Diese Aufnahme ist an Gefühl und Intensität kaum zu übertreffen. Sinopoli führt die ausgezeichneten Sänger sicher und punktgenau zu Höchstleistungen. Diese Cavalleria schlägt sogar die hochdramatische Aufzeichnung unter Riccardo Muti (EMI)! Zwar vermag es Maestro Muti besser, die Dramatik der Geschichte zum Klingen zu bringen. Sinopoli schafft aber das Kunststück, durch eine fein und stufenlos ineinander übergehende Dynamik Herz und Sinne einzufangen und nicht mehr loszulassen.
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am 20. Oktober 2001
Guiseppe Sinopolis Intepretation ist für mich die Referenzaufnahme dieses Meisterwerkes. Unterstützt von einem hervorragendem Sängerteam gelingt es ihm jede Facette dieses Stückes wunderbar einzufangen.
Er nimmmt die Tempi im Vergleich zu anderen Aufnahmen etwas langsamer und schaft so ein höchstmas an Emotionen. Der wunderbare Chor tut sein übriges zum Gelingen dieser Aufnahme.
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am 15. Januar 2016
Die Musiker und Sänger machen einen tadellosen Job. Leider wird der Hörgenuss durch die schlechte Aufnahmequalität stark beeinträchtigt. Es handelt sich um einen Live-Mitschnitt - ok. Doch hört es sich eher nach einer illegalen Aufnahme mit einem alten Kassettenrecorder aus den hinteren Reihen einer Turnhalle an :-( Wenn Sie dieses Stück genießen möchten, dann besser von einem anderen Album.
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am 1. Juni 2015
Bei dieser Gesamtaufnahme von Cavalleria Rusticana da knistert es förmlich von großartiger Gesanges- und Schauspielkunst - letzteres zwar mehr im Hintergrund, aber man spürt bei jeder Arie und bei jedem Duett, dass hier zwei der Größten Opernstimmen unserer Zeit, Agnes Baltsa und Placido Domingo, am Werk sind und ihre Rollen in höchster Vollendung darbieten.
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am 27. September 2009
Dies ist wohl die beste Besetzung und gelungenste Aufnahme einer meiner Lieblingsopern, die von einer "Heulstelle" zur nächsten leitet (siehe Marcel Pravy).
Hervorragend!!
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am 13. Februar 2013
Es handelte sich hier um ein Weihnachtsgeschenk, die Empfängerin ist glücklich mit dieser Einspielung,
vor allem weil sie ein großer Fan von Placido Domingo ist.
Giuseppe Sinopoli ist ein großartiger Dirigent
W.Joh.
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am 15. Dezember 1999
Die "Cavalleria Rusticana" von Pietro Mascagni ist neben Puccinis "La Boheme" und Leoncavallos "I Pagliacci" die wichtigste Oper des Verismo und ist unumstritten ein Meilenstein in der Geschichte des italienischen Musiktheaters, denn sie läutet den entgültigen Abschied von den tradierten Formen und romantisch-heroischen Stoffen der Opera seria des 19. Jahrhunderts ein, ohne mit dem Belcanto zu brechen. Dramaturgisch meisterhaft ist zum Beispiel Turridus noch bei geschlossenen Vorhang im Orchestervorspiel erklingende Siciliana oder das geschickt durch die Handlung motivierte Trinklied. Ein instrumentales Zwischenspiel unterbricht den Einakter spannungssteigernd, bevor das Eifersuchtsdrama seinen tragischen Höhepunkt erreicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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