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50 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Taschen-Drache XZ-1
Unter dem Motto "Test the Dragon" habe ich vom Oly-Forum die Kamera zum testen bekommen. Leider etwas später wie geplant, so das in meinem Urlaub nicht mehr allzu viel Zeit dafür blieb.

Das Gerät kommt im Alukoffer mit umfangreicher Ausstattung zu mir. Neben der Kamera sind folgende Zutaten :
SEMA-Adapter mit Verlängerung, Kragenklemme...
Veröffentlicht am 3. Mai 2011 von Thomas Klüber

versus
49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten...
Zu der Olympus XZ 1 gibt es bereits viele Rezensionen, daher fasse ich mich kurz:

Erwartet hatte ich eine noch kompakte Kamera mit besserer Bildqualität als sie eine x-beliebige Kompaktkamera bietet. Die Voraussetzungen dazu sollte die Kamera eigentlich haben. ( Größerer Sensor, weniger Megapixel, lichtstarkes Objektiv )
Was ich nicht...
Veröffentlicht am 27. September 2011 von Gregor Droste


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50 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Taschen-Drache XZ-1, 3. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Unter dem Motto "Test the Dragon" habe ich vom Oly-Forum die Kamera zum testen bekommen. Leider etwas später wie geplant, so das in meinem Urlaub nicht mehr allzu viel Zeit dafür blieb.

Das Gerät kommt im Alukoffer mit umfangreicher Ausstattung zu mir. Neben der Kamera sind folgende Zutaten :
SEMA-Adapter mit Verlängerung, Kragenklemme und Stereomikro
VF-2 Aufstecksucher mit Schutztasche
4 GB Class 4 Karte

Das Gerät ausgepackt und gleich an das Ladegerät angeschlossen. Leider geht dies im Auslieferungszustand nur im Gerät. Man kann aber ein Ladegerät für den Akku kaufen.

Das Gerät vermittelt einen hochwertigen Eindruck und liegt sanft in der Hand. Das Anfassgefühl ist toll und macht Lust auf ausgiebiges ausprobieren. Die bisher veröffentlichten Testergebnisse habe ja eh schon meine Neugier geweckt.
Das abschreiben der technischen Daten erspare ich mir, da die ja jeder sich problemlos beschaffen kann. Aber eines hab ich gleich ausprobiert: Ja die Kamera passt in meine Hemdtasche locker rein.

Der 1. Einsatz gilt dann gleich meiner Lieblingsbeschäftigung Blumen und Makros.
Doch halt, als erstes setze ich den VF-2 Sucher auf, da ich sonst am Boden mich so verrenken muss. Als DSLR Nutzer bin ich vom Schwenkdisplay verwöhnt.
Natürlich will ich die wichtigsten Modi testen. Also hab ich mal gnadenlos iAuto eingestellt und die Kamera auf die Tulpen im Park gerichtet. Da meldet die Kamera sich gleich mit einem Hinweis, Einstellhilfe "OK" drücken. Ich schaue mir das an und finde die Informationen für verschiedene Szenen wie "Kinder, Tiere, Blumen..." recht interessant und nützlich für Anfänger. Die Tips zu Herzen nehmen erspart einem zumindest die gröbsten Fehler.
Nun aber auf, ich will endlich Bilder machen. Da Kamera erledigt alles für mich so das ich nur noch den Auslöser betätigen muss. Erstaunlich gut stellt sich die Kamera auf die Situation ein. Doch leider sind dann sonst von der DSLR gewohnte Einstellmöglichkeiten wie Blende einstellen nicht freigegeben. Ein paar Einstellmöglichkeiten sind aber dennoch vorhanden. Man kann Farbe, WB, Helligkeit und unscharfen HG einstellen.
Da dieser Modus wenig Möglichkeiten bietet schalte ich bald auf den "Modus A" und damit eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Ich spiele einfach mal mit dem Blendenring vorne am Objektiv und staune, denn ich kann bis Blende 8 wählen. Das dürfte dann die Beugungsgrenze sein. Der integrierte ND Graufilter kann für besondere Effekte wie zBsp. Fliesendes Wasser selbst manuell zuschalten, um länger Belichtungszeiten zu erreichen. Das Fokussieren klappt in 98% der Fälle auf Anhieb. Schnell kann man zwischen 11 verschiedenen Fokusbereichen wechseln, was natürlich bei der Bildgestaltung hilfreich ist, da das zu fokussierende Objekt ja selten in der Mitte ist. Sonst bleibt als Fokusmethode nur noch manuell und "TR" sog. Tracking Fokus. Diese Fokusart ist eigentlich zur Verfolgung sich bewegender Motive gedacht. Doch ich habe in getestet und finde diesen Modus zur Bildgestaltung sehr gut. Denn Blume angepeilt im Zentrum, dann bewegen bis das Motiv dort im Bild ist wo ich es haben will und knips. Da es auch teilweise recht windig war und die Tulpen dann sich heftig bewegten konnte der "TR" Modus auch hier beweisen das er nützlich ist, denn eine Blume einmal eingefangen hat er sie nicht mehr verloren, selbst das drehen von Quer- auf Hochformat bringt ihn nicht aus dem Konzept. Also geduldig warten bis der Wind abflaut und ganz durchdrücken schon ist das Bild im Kasten. Auch den manuellen Fokus hab ich ausprobiert dieser bietet ja die Funktion, MF-Assistent, welche Olympus schon der PEN mitgegeben hat. Sehr praktisch um manuell scharf zu stellen.
Voller Erwartung stelle ich per Menü nun den "Super Makro Modus" ein und geh auf ein kleines Fluginsekt auf einem Löwenzahn los. Hab Glück denn das Tier lässt mich tatsächlich ganz nah bis auf 1 cm ran ohne das es abhaut. Denn das Insekt bleibt etwas dunkel, weil die helle Blume die Messung der Belichtung stark bestimmt. Der VF-2 Sucher ist eine große Hilfe besonders bei bodennahen Aufnahmen. Der Sucher ist um 90° von oben nach unten schwenkbar. Der Sucher bietet ein erstaunlich gutes Bild und vermittelt einen guten Schärfendruck. Für eine Kompaktkamera ist der ABM mit 1:4 recht ordentlich, und dank einer großen Anfangsblende von F1.8 hat man ausreichend Licht und kurze Belichtungszeiten. Der eingebaute Bildstabilisator tut sein übriges und so gelingen tolle Makros auch für Anfänger reicht einfach.

Der 2. Einsatz findet in einer Sporthalle statt. Ich will testen, was die Kamera bei schlechtem Kunstlicht so zustande bringt. Da ich selber Tischtennis spiele habe als beim Training genügend Motive um ausgiebig zu testen. Als erstes nehme ich mir den Sportmodus vor. Dieses Motivprogramm erledigt seine Arbeit erstaunlich gut. Die Einstellung RAW+FN ermöglicht mir in voller Auflösung nur 5 Bilder in 2 Sekunden was nicht besonders berauschend ist. Also stelle ich um auf HighSpeed1 und bin zufrieden satte 15 Bilder (2sec) macht mir die Kamera in diesem Modus allerdings mit etwas geringer Auflösung und nur noch als JPEG Datei. Jetzt schalte ich den "TR" Fokus ein und fotografiere ein Doppelspiel. Tischtennis ist zwar nicht die schnellste Sportart was die Bewegung vom Platz weg betrifft. Das macht den Test aber leichter, da ich auf Weitwinkel alle vier Spieler gleichzeitig im Bild haben kann, denn sie bewegen sich auf relativ engem Raum. Einen Spieler anvisiert und Dauerfeuer. Kein Problem für den Fokus dem angepeilten Spieler zu folgen. Auch wenn zwei sich kreuzen und der angepeilte Spieler bleibt in Front kann der Fokus folgen. Nur wenn sich der andere Spieler dazwischen bewegt, schnappt der Fokus diesen Spieler auf und verfolgt ihn dann. Das ist aber technisch gesehen normal und durchaus akzeptabel. Die Bildqualität ist erstaunlich gut, auch wenn die Kamera für kurze Belichtungszeiten ISO 1000 eingestellt hat. Der WB sitz erfreulicher Weise auch sehr gut, denn trotz Kunstlicht mit leicht gelben Lampen ist der Ball im Bild weis. Die Verschlusszeiten liegen bei 1/320 (mit F1.8) so das Bewegungsunschärfen nur selten auftreten. Aber die Handbewegungen der TT-Spieler sind dann teilweise doch sehr schnell, so dass dieser Effekt dann auch Bildwirksam bleibt. Allerdings muss man seine Position mit bedacht wählen, den auch wenn der kleine Sensor eine größere Schärfentiefe hat wie eine DSLR. Bei Blende F1.8 ist der Schärfebereich dann schnell knapp.

Resümee:
Olympus hat mit der XZ-1 wieder an alte Traditionen angeknüpft und eine sehr hochwertige Kompaktkamera auf den Markt gebracht. Die Kamera hinterlässt einen sehr positiven Eindruck und der "Haben will.." Instinkt gerät ganz schön in Turbulenzen.
Die Kamera ist für Einsteiger bestens geeignet aber auch Fortgeschrittene und Profis kommen auf ihre Kosten. Die Bildqualität ist in Ordnung, auch wenn die JPEG Engine nicht an die sehr guten Resultate wie vom E-System oder PEN anknüpfen kann. Jedoch wenn man in RAW die Bilder speichert und mit dem "Olympus Viewer 2" (welcher mitgeliefert wird) entwickelt kann man aus den Aufnahmen deutlich mehr herausholen.
Der Anfänger kann mit iAuto und der integrierten Hilfe schnell Erfahrungen sammeln und dennoch gute Bilder machen. Die Kamera bietet dennoch alle Funktionen, um Fortgeschrittene zufrieden zu stellen und der Kreativität wenig Grenzen zu setzen.
Die für eine Kompaktkamera erstaunlich gute Makrofähigkeit lässt auch wenig Wünsche offen. Die Lichtstärke macht die Kamera auch für "Availible Light" Situationen gut brauchbar. Street und Party Szenen dürften ein weiteres Einsatzgebiet dieses kleinen Allrounders sein. Wer schon eine DSLR Kamera sein eigen nennt könnte mit dieser Kamera trotzdem als "immer dabei" eine treuen Begleiter finden. Ebenso die vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten welche durch den Accessory-Port gegeben sind, können für eine Kaufentscheidung entscheidend sein.
Der 3 Zoll OLED Bildschirm erzeugt eine tolle Darstellung. Eine Vielzahl an Szene Programmen und Artfilter runden das Angebot ab und bieten einen großen Spielraum für Kreative Köpfe und experimentierfreudige Anwender.
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446 von 459 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Videorezension - Herausragende Bildqualität - magere Ausstattung, 23. Februar 2011
Von 
Patrick "Mad Mac" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Länge:: 7:55 Minuten

Hier meine kleine Videovorstellung der XZ-1. Die kompletten technischen Daten entnehmen Sie bitte den amazon.de Beschreibungen, dafür war nicht mehr genügend Platz. Ich habe aber hoffentlich alles Wesentliche unter bringen können.

Mein Fazit zur XZ-1 lautet wie folgt:

Im Luxus-Segment angesiedelt punktet die XZ-1 besonders mit ihrem sehr lichtstarkem Objektiv und der sehr guten Bildqualität, wenn gleich diese von leichtem Farbrauschen begleitet ist. Dies fällt aber erst ab einer unnötigen Vergrößerung von 200% ins Gewicht und kann daher vernachlässigt werden.
Besonders wenn es wenig Licht gibt, kann die Kamera Ihre Stärken ausspielen und kommt bei "available light" Fotografie mit niedrigen ISO Werten aus.
Ebenfalls sind durch die kleine Blende von nur f1,8 schöne Möglichkeiten mit dem Spiel der Tiefenschärfe gegeben.
Der Super-Makro-Modus eröffnet tolle Möglichkeiten und auch die HD Videos sehen sehr gut aus. Hier sei lobend der gut arbeitende Tracking-Auto-Fokus erwähnt.
Die Kamera beherrscht viele gängige Funktionen, u.a. Belichtungsreihen, Serienbildfunktionen, RAW Format (inkl. RAW + JPEG), sehr schöne Kunstfilter sowie Szenen-Modi und Panorama-Aufnahmen, aber ...

... dann setzt Olympus den roten Spar-Stift an und verzichtet auf eine HDR-Funktion, die Panoramen werden nur mit niedriger Auflösung von nur noch 4 MPx bei 3 Bildern erzeugt, gleiches gilt für die Funktion extrem schneller Serienbilder. Es fehlt ein Stereo-Mikrofon und man hält am alten Motion-JPEG Video Standard fest. Dieser ist qualitativ zwar gut, aber verbraucht enorm viel Platz (ca. 2 GB für 5 Minuten Film) und erzeugt hohe Datenraten. Da sollte dringend über ein Update auf MPEG4 nachgedacht werden. Gerade in Anbetracht dieser Tatsache verwundert es den Benutzer um so mehr, warum Olympus die Foto-Qualität in der Werkseinstellung auf "Normal" statt "Fein" einstellt. Platzmangel herrscht auf heutigen 4, 8, 16 und 32 Gigabyte großen SD Karten doch nun wirklich nicht.
Hierauf gilt es bei der Benutztung der Kamera also zu achten!

Das der Akku nun in der Kamera aufgeladen werden muss stellt ein weiteres, unnötiges Ärgernis dar. Seine Reichweite liegt bei ca. 250 bis 270 Fotos. Ersatz gibt es günstig im Zubehörmarkt. (Auch ein preiswertes Dritthersteller-Ladegerät).

Bei einer aktuellen Luxus-Kamera im Top-Preissegment halte ich das Fehlen o.g. Funktionen und Ausstattungen für wenig nachvollziehbar.

Um zu zeigen, dass man eine teure Kamera erworben hat, gibt es einen Trageriemen und zwei Halteschlaufen am Gehäuse der XZ-1, um sie "professionell" tragen zu können - obwohl bei einer Kompaktkamera eindeutig eine Handschlaufe die bessere Wahl ist. Die Griffigkeit leidet unter dem Retro-Design und somit fühlt sich die XZ-1 nicht sehr sicher in der Hand an. Die Bedienung erfordert etwas Übung, dafür lässt man - bis auf die oben Angesprochenen - kaum Funktionswünsche offen.

Am Ende erfreut die XZ-1 dann mit den tollen Fotos und hier gibt es derzeit kaum Konkurrenz. Das Objektiv deckt mit der Brennweite von 28-112 mm den wichtigsten Umfang ab und ist herausragend in seiner Qualität und Lichtstärke, die kein Konkurrent in diesem Maße bietet.
Hier spiegelt sich das Preissegment, in der die XZ-1 auf Kundenfang geht, deutlich wieder.
Die Videos gefallen ebenso und der Auto-Fokus ist in allen Lebenslagen schnell und zuverlässig. Damit kann die XZ-1 also wieder Punkte wett machen.

Ich halte die Olympus XZ-1 für eine absolute Kaufempfehlung mit ein paar (wenig dramatischen) Schwächen in der Ausstattung und Haptik.
Diese kann sie aber mit ihren Vorzügen gut ausgleichen.
Würde nur die reine Bildqualität bewertet, wäre es auf jeden Fall eine 5-Sterne Kamera.

Für die nicht zeit- und preisgemäße Ausstattung, als auch das mangelnde Handling ziehe ich aber letztendlich, nach langem Ringen mit mir selbst, einen Stern ab. Da darf Olympus ruhig mal bei anderen Herstellern abgucken. "Nur" ein hochauflösendes OLED-Display zu bieten reicht nicht aus, um als Luxus-Kompakte vollends zu überzeugen.

Ich hoffe diese Rezension und mein Video konnten Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung behilflich sein. Sollten noch Fragen offen sein, zögern Sie nicht, diese in den Kommentaren zu stellen.
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78 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Bindeglied zwischen billiger Massenware und Profiware, 5. Mai 2011
ich besitze und benutze die Kamera seit dem 10. März 2011. Manche negativen Rezessionen und Begründungen sind für mich nicht nachvollziehbar, daher hier meine Eindrücke:

- "schlechte Bedienbarkeit" ? auf anhieb, ohne Anleitung, sind die meisten Funktionen sonnenklar und logisch aufgebaut, vielleicht ein Kamera-Neuling braucht etwas mehr Einlernzeit. Ich habe große Hände und keine Probleme mit dem Halten oder Einstellen oder Verstellen der Kamera.

- "schlechtes Display" ? selbst, wenn direkt die Sonne darauf scheint, kann man noch erkennen, was es zeigt. Logischerweise sind dann die Darstellungen nicht mehr so gut, aber bei welcher ist das nicht so ?

- "schlechtes Video" ? für mal eben schnell und zwischendurch ein Video in HD zu drehen vollkommen ausreichend. Wer mit einem Fotoapperat hi-quality Videos drehen will, ist generell hier falsch. Der muss sich eine Videocam kaufen ! Wer kauft sich schon ein Handy mit Fotofunktion, wenn er gute Fotos machen will?

- "Akkulaufzeit u. laden" ? ich habe über Ostern im RAW-Modus ohne Probleme ca 700 Fotos, an 4 Tagen, ohne einmal zwischendurch auf zu laden, geschossen. Dazu auch noch ein 3 minütiges Kurzvideo in HD gedreht. Alles mit dem original Akku, dass ist mehr als super ! Ladezeit am PC akzeptabel. Wer es schneller braucht, kann ein externes Ladegerät kaufen.

- "Bildqualität" ? ich mache nur Fotos in RAW-Format. Damit kann man am PC alles machen und in alles umwandeln, wie man es haben will. Ich habe mir zwei Testvergrößerungen (Poster 50*60) machen lassen. Ich kann nur sagen: perfekte Bilder!

Mein Fazit als Amateurfotograf: diese Kamera reicht schon sehr nah an eine Profikamera heran. Wer also eine Kamera sucht, die ein kleiner, handlicher Fotoapperat ist, kann hier keinen Fehlkauf machen.
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69 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ideale kompakte Ergänzung zur DSLR, 11. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Ich habe auch vom Oly-Forum eine XZ-1 zum Testen bekommen.

Was mir an einer Kompaktkamera wichtig ist:
- eine Kamera die ich mitnehme wenn ich meine DSLR nicht dabei haben will, sei es aus Gewichtsgründen oder weil die Gegebenheiten vor Ort keine DSLR erlauben. Für mich ist wichtig dass die Kamera kompakt genug ist um in eine Gürteltasche zu passen, und das das tut die XZ-1. Mit den Sucher drauf müsste die Tasche grösser sein als ich tragen wollte. Den Sucher hab ich einmal ausprobiert, ist nett, hab ihn aber nicht mitgenommen.
- Unterstützung von RAW damit ich für die Bilder der Kompaktkamera den gleichen Workflow verwenden kann wie bei der DSLR.
- eine Bildqualität die zufriedenstellend genug ist dass ich mich nicht ärgere die DSLR nicht doch genommen zu haben
- Halbautomatiken und volle manuelle Einstellbarkeit wie bei der DSLR

Was mir nicht wichtig ist:
- Video. Ich hab das im Testkoffer liegende Videozubehör gar nicht rausgenommen und die Videofunktion gar nicht ausprobiert.
- Szenenprogramme, Art Filter. Das Moduswahlrad stand nur im Auslieferungszustand auf Automatik und hat seitdem M,A,S nicht mehr verlassen.

Also ich brauche die XZ-1 als Ergänzung zur DSLR, nicht als Ersatz. Wenn's wirklich dunkel wird, schnelle Motive zu fotografieren sind, viele Bilder zu machen sind, oder wenn es auf beste Bildqualität ankommt - dafür hab ich dann die DSLR.

Gehäuse 4 Sterne

Form ist ok, kein Problem beim Halten der Kamera. Design ist mir relativ egal, Hauptsache schwarz. Gehäuse ist robust, der Deckel für den Multiconnector ist aus Metall. Batteriefach ist aus Plastik, sieht aber auch robust aus. Hab's eh nur einmal geöffnet, der Akku und die Karte bleiben in der Kamera.
Das Testexemplar war ohne Tadel, bei der XZ-1 die ich dann gekauft hab schleift der Objektivring ein wenig. Wenn sich das nicht gibt dann geht die zum Service.
Der Blitz ist aus Plastik und sitzt etwas wacklig in seinem Schacht.
Einschalter ist so gestaltet dass man ihn gut findet, ein versehentliches Einschalten ist kaum möglich.

Bedienung - 4 Sterne

Ich hätte den Ring ums Objektiv lieber zum Zoomen gehabt anstatt damit Blende und Zeit einzustellen. Statt dem Zoomhebel hätte ich lieber ein Einstellrad gehabt, dann halt für Blende/Zeit. Dann wäre die Handhabung näher an der DSLR gewesen. Aber ok, Blende/Zeit und Zoom lassen sich auch so einstellen ohne den Blick vom Display zu nehmen oder umgreifen zu müssen. Der Zoom geht zügig und lässt sich mit dem Hebel gut einstellen.

Die wichtigsten Funktionen (Aufnahmemodus, Autofokuspunktwahl, Blitz, Belichtungskorrektur) sind über die 4 Seiten des Einstellrads direkt zugänglich. An den Rest kommt man über das Quick Menü schnell ran. Ich hätte nur gerne eine extra Taste für die ISO-Einstellung - wäre super wenn man dafür die bei mir unbenutzte Video-Taste umbelegen könnte. Vielleicht gibts ja ein Firmwareupdate. Gut gefällt mir dass man den AF-Punkt schnell verschieben kann - ein Druck auf die Taste dafür und dann mit den Richtungstasten verschieben.

Das normale Einstellungsmenü ist funktional gestaltet. Die teilweise zweiseitigen Listen mit Menüeinträgen sind zwar nicht geschickt von der Aufteilung - wäre besser gewesen die oberste Ebene so aufzuteilen dass es anschliessend nur einseitige Untermenüs gibt. Aber da man dank Direkttasten und Quickmenü das Einstellmenü quasi nur einmal braucht ist das kein Problem in der täglichen Bedienbarkeit.

Die Anzeigen beim Aufnehmen bieten alles was man braucht. Üblicherweise wird man die detaillierte Anzeige verwenden, die die Aufnahmeeinstellungen, Gitterlinien und ein kleines Live-Histogramm hat. Das einzige Detail dass ich vermisse ist die eingestellte Brennweite - man bekommt die auch nicht beim späteren Anzeigen in der Kamera zu sehen.

Display 5 Sterne

Den Sucher habe ich mit dem Display nicht vermisst, er ist auch bei Sonnenlicht hell genug. Schön detailliert, flüssige Darstellung.

Bildqualität 4 Sterne

Ich beurteile hier die Bildqualität von RAW-Dateien, die eingebaute JPG-Engine verwende ich nicht.

Bei ISO 100 lässt sich auf 5,6 abgeblendet die Detailzeichnung kaum von den Bildern meiner E-30 mit einem Pro-Objektiv (12-60) unterscheiden, auch bei 100% Ansicht nicht- und das obwohl die XZ-1 nur 10 Megapixel statt 12 hat. Bei Offenblende etwas weicher, aber dazu muss man schon in die 100% Ansicht.

Die Zeichnung in extremen Schatten und Lichtern ist schlechter als bei der DSLR, aber für eine Kompakte sehr gut. An starken Hell/Dunkel-Kanten (sonnenbeschienenes Weiss vs. Schatten) ist Überstrahlen sichtbar.

Rauschen ist bei ISO 100 bei kurzen Belichtungszeiten nicht sichtbar, auch nicht im Schatten (und ich rede hier von den RAW-Dateien - da hat die Kamera keine Rauschunterdrückung gemacht). Bei ISO 200 wird das Rauschen sichtbar, stört aber noch nicht und lässt sich problemlos unterdrücken. ISO 400 ist noch ok, aber schon Verlust von Details im Bild und durch die notwendige Rauschunterdrückung. ISO 800 ist immer noch verwendbar, aber eher als Schnappschuss. Für ernsthafte Aufnahmen nehm ich dann lieber meine DSLR.
Also für gut beleuchtete Räume, Scheinwerferlicht reicht es ohne Blitz - bei schummriger Beleuchtung ist Schluss.

Das Objektiv ist spitze, der Sensor zwar keine Revolution, aber solide für eine Kompaktkamera. Positiv macht sich auch die Zurückhaltung bei der Anzahl der Megapixel bemerkbar.

Leistung 5 Sterne

Die Kamera ist schnell bereit nach dem Einschalten.

Der Autofokus ist relativ schnell für eine Kompakte. Auslöseverzögerung hab ich keine wahrgenommen.

Der automatische Weissabgleich ist nicht so treffsicher wie bei meiner E-30, aber ok. Korrektur ist dank RAW aber kein Problem.

Die Belichtungsautomatik machte einen treffsicheren Eindruck, ich hab meistens die mittenbetonte Messung verwendet.

Ausstattung 5 Sterne

Sehr brauchbarer Brennweitenbereich von 28-112mm Kleinbild. Wenn die Canon S90 den gehabt hätte dann hätte ich die heute.

AF-Hilfslicht - das hat noch nicht mal meine E-30.

Blitzschuh ... da kann ich mir den FL-36R in seiner Gürteltasche an die andere Seite der Hüfte hängen und hab ne Super Kombi für Schnappschüsse im Dunkeln.

Spotmessung steht zur Unterstützung des manuellen Modus auch zur Verfügung (das gibts noch nicht mal in allen Einsteiger-DSLR).

Fazit

Trotz einzelner Kritikpunkte - für mich die beste Kompaktkamera und die ideale Ergänzung zur DSLR. Zwar keine Revolution, aber sehr solide und macht was ich will.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen praktisch und kompakt, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz

Das Glanzstück der Kamera ist das sehr lichtstarke Zoomobjektiv, es ist scharf bis in die Ecken, schlägt dabei locker die üblichen Kitobjektive der DSLR Fraktion, bietet einen (wenn das AF Feld den richtigen Punkt erfasst) supergenauen AF und fokussiert dazu noch erstaunlich schnell.

Die Kamera liegt am besten in der Hand, wenn man einen Ledertaschenbody dazu kauft ... sieht etwas Retro aus, aber genau das ist es was mir gefällt, und liegt deutlich angenehmer in der Hand.

Ich benutze eigentlich nur P und A (selten M) ... aber zwei der anderen Programme haben mir gefallen und diese finde ich, sollte man erwähnen:

die Einstellung C ..

bei mir ist sie mit Schwarzweiss belegt (erhöhter Kontrast und Orangefilter .. so werden die Bilder schon aus der Kamera zu brauchbaren SW Fotos, die man nicht mehr unbedingt aus RAW konvertieren muss)

und das Programm für schlechtes Licht ..

normalerweise stelle ich mir die Kamera lieber selber ein, aber wenns schnell gehen muss, habe ich dieses Programm schon benutzt oder anderen damit in die Hand gegeben ... gerade für weniger versierte Fotografen ist die Einstellung sehr praktisch.

Die Kamera fühlt sich sehr responsiv an, macht eigentlich immer einen schnellen und wachen Eindruck ... selbst in RAW hat man keine störenden Wartezeiten.

Die Farben sind grossartig, gefallen mir noch besser als bei den PEN Kameras oder der E Serie. Der Weissabgleich ist immer stimmig (dh nicht perfekt neutral, aber zur Situation passend) und macht auch nicht schlapp, wenn Kunstlicht herrscht.

Nun wäre es ja zu schön um wahr zu sein, wenn das alles ohne Nachteile abgehen würde ---- leider ist dem nicht so:

- die nicht abschaltbare Rauschunterdrückung ("Verschmierung") nervt ab ISO 200 ... sogar bei Haut wird stellenweise unnatürlich verschmiert. Was kann man dagegen tun? Man kann bei ISO 100 bleiben, da ist dieser Effekt zwar sichtbar, aber nicht so schlimm ... oder man nimmt gleich RAW und entwickelt über Lightroom oder (billiger) Adobe Photoshop Elements 9.

- die Kundenbevormundung hat leider das Olympusspezifische einigartig gut bedienbare "Schachbrettmenue" (Super Control Panel) dahingerafft ... nachdem der Hersteller schon bei den PENs von Generation zu Generation dieses sinnvolle Menue immer tiefer in den Winkeln und Gassen des Hauptmenues versteckt (man muss es dort erstmal aktivieren, von da an kommt es durch Druck auf OK zum Vorschein) hat man es nun total weggelassen zugunsten eines unintuitiven und schlecht durchsuchbaren Kiddiemenues, wie es in den anderen Kompakten auch bevorzugt wird.
Man gewöhnt sich daran, aber gerade als langjähriger Olympusnutzer weiss man, dass es viel schneller und besser gehen könnte.

- wieso man die (auch bei den PENs erstmal freizuschaltende) Customisierbarkeit der Einzelfunktionen aufgegeben hat, ist mir ein Rätsel bei einer "Edelkompakten" ... es sollte doch klar sein, dass diese in die Fototasche von erfahrenen Fotografen kommen wird .. insbesondere, weil sie sich perfekt in das Olympussystem integriert.
Der Blendenring ist ein schlechter Witz ... ein riesiger gerasterter Ring, ... die manuelle Schärfe darf ich dann aber am Fuzzeldrehrad hinten einstellen. Zum Glück ist wenigstens die Fokuslupe unbrauchbar, sonst müsste man sich über die Scharfstellung noch ärgern.
Wieso ich in P mit dem "Blendenrad" zwar die Blende einstellen kann, aber mir das Rad leider nicht mit der Belichtungskorrektur belegen kann, ist eigentlich nicht nachvollziehbar.

aber kommen wir wieder zu positiverem :) ... ich schrieb von der gelungenen Integration ins Olympussystem.

- die Blitze der Grossen passen, lassen auch TTL Steuerung zu und sind sogar mit TTL Messung fernsteuerbar in mehreren Gruppen .. das habe ich so noch nie bei einer Kompakten gesehen ... und es funktioniert auch noch mit sehr guten Ergebnissen.

Der flüsterleise und erschütterungsfreie Verschluss lässt, im Gegensatz zu den aus dem Systembereich bekannten Schlitzverschlüssen, jede Verschlusszeit zum blitzen zu. Aufhellen ist auch mit dem Einbaublitz kein Problem bei strahlender Sonne.

Dass die Playtaste zum Daumen gehört, weil man nicht immer beide Hände an der Kamera haben will, wenn man kurz ein Bild ansehen möchte, haben die Olympusleute bei dieser Kamera auch realisiert.
Die Schnellverstellung des AF Punktes ist gelungen, überhaupt ist die Belegung des Steuerkreuzrades (drehen oder drücken :) und das auch noch so verarbeitet, dass beides präzise möglich ist) mit den Direktfunktionen eine gelungene Idee.

Man könnte noch viel mehr schreiben über Ausstattung und Detaillösungen ... aber eigentlich ist es immer wieder die Bildqualität, die mir einfällt, wenn ich an die XZ-1 denke. Bei normalen Lichtverhältnissen draussen hält sie meiner Ansicht nach mit jeder APS DSLR mit.

Bei schlechterem Licht, zeigt sich natürlich, dass der kleine Sensor nicht die gleichen Reserven hat, wie ein APS oder FT Sensor ... aber hier hilft das lichtstarke Objektiv in Zusammenarbeit mit der Möglichkeit erschütterungsfrei auszulösen ... 1/6 bis 1/15 Sek habe ich auch ohne Auflegen im Weitwinkelbereich nahezu immer geschafft. Damit sind Städteaufnahmen in den Abendstunden und auch indoor Fotos kein Problem.

Achja, ich hatte noch vergessen: Die Kamera macht einfach riesig Spass :) und das auch .. oder vor allem, wenn man hochwertige Ausrüstung gewohnt ist und zur Verfügung hätte.

Trotz teilweise deutlicher Kritik 5 Punkte?

Ja, weil es keine 4,9 Punkte gibt und die Kamera als Gesamtpaket einfach im Moment im Kompaktsegment unschlagbar ist.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Olympus XZ-1 vs Canon G12 vs Nikon P7100, 3. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Auf der Suche nach einer Kamera für diverse Gelegenheiten wie Wanderungen, Urlaub, Events oder unter Freunden, bietet sich neben einer DSLR Kamera eine kompakte Zweitkamera an. Da ich seit 35 Jahren der Fotografie verfallen bin, sind natürlich gehobenere Ansprüche vorhanden, vor allem weil ich als beruflicher Bildgestalter Fotos auch kommerziell verwende. Folgende Kriterien waren für mich wichtig:

Kompaktheit, Format, Brennweite, Lichtstärke, Handling, Full HD für bewegte Bilder (Videos) und RAW-Format für nachträgliche Bearbeitungen. Ich habe mich nach langen Überlegungen, Referenzen, Bildvergleichen und Testberichten für die XZ-1 entschlossen. Warum?

Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass gute Bilder vor allem das Resultat von guten Objektiven sind. So bietet die XZ-1 bei niedrigen ISO-Werten bis 200 ASA das detailreichste und schärfste Bild ohne Farbsäume und merkliches Rauschen. Diesen Umstand verdankt die Kamera dem lichtstarken Zuiko-Objektiv F1.8-2.5! Je höher der Lichteinfall, desto genauer funktioniert die Schärfemessung. Das Bild gewinnt an Klarheit, Schärfe und Detailreichtum. Ergo macht die XZ-1 aufgrund des 1,8 Zuiko-Objektivs noch ausgeleuchtete Bilder selbst in lichtschwachen Umgebungen unter ISO 400, wo die Konkurrenz schon auf ISO 800 oder 1600 (vor allem bei der lichtschwachen Nikon bei 5,6) zurückgreifen muss. Die Brennweite von 28-112 mm bei 1,8-2,5 (!) ist für die meisten Situationen, etwa für Portraits der beste Kompromiss. Dazu ist die XZ-1 um 40 % leichter als die G12 oder die P7100 und sogar ca. 80,- € günstiger. Schließlich findet die XZ-1 aufgrund des kompakten Formats noch Platz in der Hemdtasche, während die G12 oder die P7100 höchstens noch in einer größeren Hosentasche Platz finden, wenn überhaupt.

Die XZ-1 verfügt wie jede gute DSLR-Kamera über verschiedene Programmmodi, von manueller Belichtung bis hin zu Zeit -, Blende- und Vollautomatik. Gelungen sind implentierten Artfilter wie u.a. Dramatik, Diorama, Popart, Monochrom oder Camera Obscura oder weitere Sondereintstellungen wie Doppelbelichtung, Dauerbelichtung oder Panoramaautomatik. Selbst mit Photoshop lassen sich deratige Impressionen nur schwer nachstellen, auch nicht mit den manigfachen RAW-Bearbeitungsmöglichkeiten. Sensationell ist der hochaufgelöste OLED-Display mit 610.000 Pixeln (siehe Bemerkung am Ende der Rezension). Inzwischen lasse ich aufgrund der detailreichen Auflösung und natürlichen Farbwiedergabe meine semiprofessionelle DSLR meistens zu Hause und bin nur noch mit der XZ-1 unterwegs. Ich freue mich auf das Nachfolgemodell, vielleicht mit einem größerem Bildformat auf 14 MB und einer besseren Auflösung ab ISO 800. Ansonsten gibt es nichts mehr zu verbessern. Perfekt und jeden Cent wert!

Jeder muss natürlich für seine Prämisse die geeignetste Kamera finden. Nur weil Nikon drauf steht, muss diese Kamera noch lange nicht die beste sein. Übrigens wird in Rezensionen bei Nikon selten gemeckert. Der Elitemythos ist für mich jedenfalls nicht immer zu halten. Im direkten Bildervergleich mit ISO-Standardwerten ist die P7100 im Vergleich zur XZ-1 abgeschlagen. Jenseits von ISO 400 liefert die Olympus aber nur durchschnittliche Bildqualität, aber immer noch besser als die meisten digitalen Kleinknipsen. Hier ist die G12 und die P7100 etwas im Vorteil. Aber wie gesagt, komme ich kaum in die Gelegenheit, jenseits der 800 zu fotografieren. Dazu packe ich dann meine DSLR aus. Es kommt ergo bei der Auswahl der richtigen Kamera immer auf den Zweck an. Wem also Brennweite wichtiger als Lichtstärke ist, sollte also zur P7100 greifen. Für mich zählt jedenfalls primär die Lichtstärke und die Detailgenauigkeit. Das macht keine der Compakten besser als die Olympus.

Bemängeln muss ich bei der XZ-1 leider den fehlenden Lamellenverschluss für das Objektiv, der aber gegen Aufpreis als Aufsatz nachgerüstet werden kann. Dadurch ist aber der Preisvorteil mehr oder minder dahin. Der Deckel zur Abdeckung der USB-Anschlüsse etc. inkl. der Schaniere ist aus Plastik. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Daher muss ich bei der sonst gelungen Kamera einen Punkt abziehen.

Nachtrag. Ich hatte die Gelegenheit, die G12 zu testen. Auf Anraten eines gut befreundeten Canon-Promotors lohnt es sich aber, die Photokina im September 2012 abzuwarten. Ich war grundsätzlich begeistert und bin der Überzeugung, dass wir in naher Zukunft auch im professionellen Bereich überwiegend auf eine sperrige DSLR-Kamera verzichten können. Ich werde im nächsten Jahr dann den Nachfolger der G12 kaufen, sofern Canon wirklich ein qualitativ besseres und lichtstärkeres Objektiv verbaut. Das gilt auch für die P7100. Die XZ-1 hat gezeigt, dass Qualität im Objektiv besticht!

Ach ja, auch das Nachfolgemodell der Samsung EX-1 könnte nach der Fotokina eine Option sein. Das RAW-Format ist z.B. bei der EX-1 jedenfalls nicht Photoshop kompatibel. Samsung versteht aber sein Handwerk immer besser. Die Lumix LX5 fiel aus verschiedenen Gründen nicht in die engere Auswahl. Eine Option war auch noch die Fuji X10. Hier hat mich die Bildqualität in Relation zum Preis nicht ganz so überzeugt, abgesehen vom Preis und dem Retrostil. Hier dürfte auch in Bälde ein Nachfolger in Aussicht stehen. Fuji ist jedenfalls eine heiße Option.

TIPP: Vergleichen Sie bitte auf dem Forum dkamera.de die kompakten Kameras untereinander. Hier können Sie verschiedene ISO-Werte und Formate wie RAW oder JPG gegenüber stellen.

Bemerkung (13.09.2012)
Ein aufmerksamer Leser meiner Rezension hat mich auf das lichtschwache Display vor allem bei Tagesaufnahmen oder heller Umgebung aufmerksam gemacht. Hier pflichte ich dem Leser voll und ganz bei. Bei meiner Bewertung hatte ich hauptsächlich in lichtschwachen Situationen erste Erfahrungen gesammelt. Man kann zwar über die INFO-Taste die Helligkeit des Bildschirms regeln, auch im Menü gibt es dazu einen Befehl. Allerdings reicht die Display-Helligkeit nicht aus, um bei heller Umgebung Details genau einzufangen. Dies ist umso tragischer, da man bei dieser Kamera keinen Sucher hat, sondern ganz auf das Bild im Display angewiesen ist. In dem Zusammenhang ist der Begriff "Blindflug" aufgetaucht, was nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Ich ziehe daher in meiner Bewertung einen Punkt ab. Das kann und darf so nicht sein.

Neues von der PHOTOKINA 2012 (21.09.2012)
Inzwischen sind, wie ich bereits angekündigt habe, die Nachfolger auf der Photokina in Köln: Olympus XZ-2, Canon G15 und Nikon P7700. Und das warten hat sich gelohnt wie angedeutet, haben jetzt alle lichtstarke Objektive. Nun darf man gespannt sein, wer das bessere Bild macht. Warten wir auf die Testberichte etwa unter Digitalkamera.de oder Dkamera.de.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine beste Kompaktkamera, 12. September 2012
Von 
Lucy M. "cute & cool" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Entscheidend für den Kauf der Olympus xz-1 war für mich das hochwertige und lichtstarke Objektiv mit einer Anfangsblende von 1,8f. Hinzu kommt, dass die Kamera eine super gute Bildqualität und kurze Auslösezeiten hat, daher auch sehr gut für Schnappschüsse geeignet ist und weil sie einen integrierten Zubehörschuh bietet. Daran kann man einen elektronischen Sucher oder einen zusätzlichen externen Blitz anschließen. Der integrierte Blitz wird manuell entriegelt.

Wenn man sich mit der Kamera vertraut gemacht hat, ist die Menüführung relativ einfach und bedienerfreundlich. Eine große Hilfe bei der Einstellungen bietet auch der Steuerring am Objektiv, der das Programm-Wählrad unterstützt. Je nach dem gewählten Modus kann man den ISO-Empfindlichkeitswert, verschiedene Motiv Programme oder ART Effektfilter einstellen. Der einfachste Modus ist natürlich die Intelligente Automatik, die fast immer zu guten Aufnahmen führt. Darüber hinaus werden die Einstellungen für die Aufnahmen bei wenig Licht optimiert. Im Scenenmodus gibt es verschiedene Motive zum Anwählen. Des Weiteren ist eine Programmautomatik vorhanden, eine manuelle Blenden- und Verschlusszeiteinstellung, ebenso eine voll manuelle Einstellung von Blende und Zeit. Benutzerdefinierte Einstellungen können für einen schnellen und einfachen Zugriff gespeichert werden.

Die Auflösung des OLED-Displays mit 610.000 Bildpunkten und die Bildwinkelabhängigkeit sind sehr gut. Betrachtet man die Bilder am PC, sind diese absolut schön und scharf. Farben sind leuchtend, kontrastreich und wirken satt und naturgetreu. Manchmal führt die Farbwiedergabe zu kräftigeren Farben, die durch eine leichte Neigung zu Rot- oder Gelbtönen hervorgerufen wird. Das gefällt mir besonders gut, da die Bilder dadurch wärmer wirken.

Für Makroaufnahmen gibt es zwei Einstellwerte, eins davon als super Makro. Damit gelingen detaillierte Aufnahmen aus einer Entfernung von 1 cm.

Die Kamera hat ein sehr ansprechendes Gehäuse. In Kombination aus hochwertigem Kunststoff auf der Rückseite besteht die Front der Kamera und die HDMI- Schnittstellen Deckel seitlich rechts aus Metall. Das Ganze wirkt robust und stabil. Auch der Akkudeckel ist aus hochwertigem Kunststoff verarbeitet. Die Motorik des Deckels schließt sauber mit dem Gehäuse der Kamera ab. Der Akkudeckel wird gerne bemängelt, weil er aus Kunststoff ist und da der Akku zum Laden heraus genommen werden muss, wird der Deckel sehr oft auf - bzw. zugemacht. Ich habe meine Olympus xz-1 schon ca. neun Monate im Gebrauch und der Deckel ist immer noch intakt wie am ersten Tag.

Außerdem ist die Kamera sehr sparsam im Energieverbrauch. Das OLED-Display hat im Gegensatz zum LCD Display keine Hintergrundbeleuchtung und spart dadurch Strom. Die Bildqualität wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die Akkukapazität ist ausreichend für ca. 270 Bilder und ein paar Filmaufnahmen. Der Bildstabilisator ist zuverlässig und der Autofokus reagiert schnell. Die Kombination aus beiden führt auch bei Videoaufnahmen zu sehr guten Ergebnissen. Der Autofokus stellt leise und mit einer kleinen Verzögerung scharf und hält die Schärfe konstant auch während des Zoomens. Ebenfalls verzögert und leise arbeitet die Motorik beim Zoomen. Genauso stark finde den Bildstabilisator, der für ein sehr ruhiges Bild sorgt. Man kann von einem Objekt im Vordergrund zu einem im Hintergrund oder umgekehrt ohne Probleme wechseln.

Fazit: Nachdem die Kamera nur 10 M-Pixel und ein 1,8f lichtstarkes Objektiv hat, sind auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder möglich. Die Kamera überzeugt vollständig in jeder Hinsicht. Ich bin daher mit der Olympus xz-1 Digitalkamera, 10 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3") OLED-Display, bildstabilisiert, weiß, sehr zufrieden.
Deshalb gibt es von mir 5 Sterne und eine klare Empfehlung.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Fast-Immer-Dabei-Kamera, 2. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Nach mehr als 25 Jahren analogem Fotografieren (Spiegelreflex, versch. Wechselobjektive) und gleitendem Übergang in die digitale Welt (hatte seit 2001 Dias immer gleich mit digitalisieren lassen), war ich sehr unschlüssig wo die Reise für mich hingehen sollte. Die Minolta 5D, die mein Sohn gebraucht erworben hatte, ist eine ausgezeichnete Kamera. Aber das Megapixel- und zigfach-Zoom-Rennen zwischen Industrie und Verbraucher stieß mich ab. Größte Öffnung und Abbildungsleistung (z.B. Verzeichnung) schienen vollkommen egal zu sein.

Mehr oder weniger zufällig stieß ich beim lockeren Recherchieren nach Kameras mit "niedrigen" Megapixel-Zahlen auf die XZ-1 und war angesichts der größten Öffnung von 1:1,8 wie elektrisiert. Nachdem alle anderen Kenndaten und Testergebnisse vielversprechend ausfielen und für mich ein ausgewogenes Preis-Leistungsergebnis versprachen, schlug ich zu ... und bin sehr zufrieden.

Die Kamera hält, was ich mir von ihr versprochen habe. Sie ist so kompakt, dass ich sie noch in der Brusthemdtasche (mit Umhängeriemen) mitnehmen kann, sie passt in jedes Handgepäck, kann in der Bildqualität mit gestandenen Systemkameras (z.B. Sony alpha) mithalten und macht mir viel Freude.

Das OLED-Display lässt eine erstaunlich sichere Beurteilung der Bilder zu. Von der Bildhelligkeit abgesehen, ist das Bild selbst aus sehr spitzem Winkel ohne Farbverfälschungen zu erkennen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber TFT-Displays. Nur bei voller Sonne auf dem Display wird es schwierig ... (Aber es gibt ja noch den Aufstecksucher, der mit seinen 1,4 Mio Pixel ein Must-have sein soll ...).

Von dem Mini-Blitz darf man keine Wunder erwarten, aber als Aufhellblitz (auch im Freien) oder in Räumen bis zu ca. 4m macht er seinen Job.

Die Kamera kommt mit 5 Moduseinstellungen, wobei bei meinem Exemplar Natural und Muted nahezu identisch waren. Um das eher weiche Licht im französischen Zentralmassiv besser wiedergeben zu können, habe ich mir Muted auf Kontrast=-2 und Sättigung=-2 bei normaler Gradation eingestellt und bin damit zufrieden.

Der automatische Weißabgleich funktioniert im Tagtäglichen unauffällig. Bei sehr schwierigen Themen, z.B. leicht zitronengelbe Hisbiskusblüte in formatfüllender Nahaufnahme wird er überfordert, dann kann man auf voreingestellte Farbtemperaturwerte oder den manuellen Weißabgleich (immer grauen oder weißen Karton mitnehmen) ausweichen.

Das Freistellen bei den längeren Brennweiten geht mit der Blendenvorwahl sehr schön.

Mit der Bedienung komme ich gut zurecht, bin aber auch wenig vorbelastet. Da die Kamera vier verschiedene Seitenverhältnisse für das Ergebnisbild anbietet (4:3, 16:9, 3:2 und 6:6) habe ich mit einer gewissen Überraschung den Reiz des quadratischen Formats entdeckt.

Zur Videofunktion kann ich nichts schreiben, das ist bislang kein Thema für mich. Auch sonst sind beileibe nicht alle Möglichkeiten ausgelotet.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Kamera, 27. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Ich habe die Kamera seit gut einem Jahr und habe mittlerweile mehrere tausend Fotos mir Ihr geschossen.

Positiv

+ Sehr schönes Gehäuse
+ Super lichtstarkes Objektiv
+ 4-fach Zoom
+ Viele Einstellmöglichkeiten
+ Nightshots (Sternenhimmel, etc.) möglich
+ Diorama + Monochrom Effekt super (siehe Bilder)
+ Fasst alle Bilder die man schießt gelingen und sehen einfach super aus, man sieht die Qualität
+ Super Makroaufnahmen
+ Super tolles Bokeh (unscharfer Hintergrund bei Profilaufnahmen, etc.)
+ Trageriemen zum Umhängen ist hochwertig
+ Multirad an der Rückseite ist sehr praktisch
+ Mir gefällt die Olympus Software sehr gut (aber die Menüsteuerung außerhalb der Bildanpassungen, also im richtigen "Einstellungen" Menü geht so)

Neutral

* 10 Megapixel sind mir 2 zu wenig, 12 wären aber auch zuviel für diese CCD-Sensorgröße
* Originalzubehör teuer
* Viele meckern über den Akku, aber ich bekomme so um die 200-300 Bilder mit einer Ladung hin und habe mir zusätzlich noch einen Ersatzakku, Marke Akku King für ca. 7 EUR bestellt.
* Obwohl die Bilder immer scharf sind und wirklich gut aussehen, kommen sie mir ab und an körnig vor (am PC in der 100% Ansicht)

Negativ

- Videoaufnahmen in MJPEG Verfahren bedeutet für ein paar Minuten mehrere GB Daten
- Videos oft unscharf und körnig
- Das Objektivrad ist ein Witz. Man kann es nicht zum manuellen scharfstellen nehmen und es ist ein grobes Einrastrad
- Kein Ladegerät beiliegend. Akku wird standardmäßig in der Kamera geladen

Ich kann die Kamera Foto Enthusiasten empfehlen. Für Leute die einfach nur knipsen wollen ohne Einstellungen anzupassen und denen es keinen Spaß macht Helligkeit, Belichtungszeit, Farben und Filter anzupassen, rate ich davon ab.

Ich jedenfalls erfreue mich auch noch nach einem Jahr an der Kamera. Besonders neben der sehr guten Bildqualität gefällt mir das Gehäuse, welches größer als eine Kompaktkamera aber kleiner als ein DSLR oder auch Systemkameragehäuse+Objektiv ist. Außerdem mag ich den "Retro Look".

Was übrigens die sinnvollste Ergänzung zu dieser Kamera ist, ist die Auto Lens Cap:
http://www.amazon.de/Olympus-LC-63A-Objektivdeckel/dp/B0065S9HBO/ref=cm_cr-mr-title

Außerdem passt die Kamera und ein Ersatzakku perfekt in diese Tasche (auch mit aufgesetzter Auto Lenscap):
http://www.amazon.de/Nikon-CS-P06-Digitalkamera-Schwarz/dp/B00473ZXHQ/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1332923757&sr=8-4

Ich habe den Zusatzakku am Boden der Tasche und ein wenig Plastikfolie, darauf dann die Kamera.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Bildqualität, 14. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus XZ-1 Digitalkamera (10 Megapixel, 4-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) OLED-Display, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Nach enttäuschenden Versuchen mit der Panasonic Lumix LX5, die einfach die Farben nicht in den "Griff bekommt", habe ich die Olympus XZ-1 bestellt, getestet und behalten. Nach den eigenen Probeaufnahmen unter verschiedensten Bedingungen, kann ich die negativen Rezessionen hier in keiner Weise nachvollziehen. Allerdings sollte derjenige von der Kamera Abstand nehmen, der eine "Knipse" für schnelle Aufnahmen sucht, denn immer noch macht der Fotograf das gute Bild und nicht die Kamera selbst. Mann muss und man sollte sich deshalb mit der Olympus beschäftigen, dann ist sie bei sinnvoller Einstellung der Menüs auch sehr gut zu bedienen. Großartig ist das für eine Kompaktkamera sehr lichtstarke Objektiv. Bei den Probeaufnahmen hatte ich die ISO-Automatik genutzt, die Olympus sehr gut definiert hat. Selbst bei Aufnahmen in Kirchen wird regelmäßig ein Wert von maximal 200 ASA eingestellt, häufig auch Zwischenwerte im Bereich 100 - 200 ASA. In Verbindung mit dem Bildstabilisator ist dann kaum noch der Einsatz eines Blitzlichts notwendig. Die Lichtstärke des Objektivs macht sich aber auch bei normalen Lichtverhältnissen bezahlt, denn es werden dann Belichtungszeiten von 1/250 und mehr erreicht, so dass Bewegungsunschärfen ausscheiden. Und wenn einmal zu viel Licht vorhanden ist, lässt sich der ND-Graufilter zuschalten. Damit gelangen dann auch lange Belichtungszeiten, wenn dies beispielsweise bei Wasserläufen gewünscht ist. Die Olympus XZ-1 ist damit auch eine der wenigen Kompaktkameras mit der man Bildteile durch verschiedene Schärfeebenen gut freistellen kann. Die Lichtstärke des Objektivs ist deshalb in der Praxis ein absolutes Kaufargument für diese Kamera, zumal auch im Telebereich noch ein Wert von 2.5 erreicht wird und Rauschen bis 200 ASA kaum auszumachen ist. Dass darüberhinaus die Kamera schöne Farben in der Einstellung "Natural" erzeugt muss nicht besonders hervorgehoben werden, zumal auch hier noch - je nach persönlichem Geschmack - weitere Detaileinstellungen möglich sind. Für mich kann ich jedenfalls sagen: Ich habe endlich eine in den Dimensionen kleine Kamera erworben, die man gerne mitnimmt, wenn die Spiegelreflexausrüstung zu schwer ist und die vor allem eine erstklassige Bildqualität hervorbringt.
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