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am 12. Mai 2011
Wie schon die HS10, die ich seit über einem Jahr verwende, ist auch die HS20EXR eine echte eierlegende Wollmilchsau. Das heißt, die Kamera kann extrem viel (für erstaunlich wenig Geld und in einem handlichen Komplettpaket), aber sie kann natürlich nicht alles extrem gut. Um trotzdem immer und überall gute oder wenigstens brauchbare Ergebnisse zu erzielen, sollte also wissen, was man tut und warum man es tut.

Der eigentlich einzige bemerkenswerte Unterschied zwischen der HS10 und der HS20EXR ist der EXR-Sensor. Dieser sollte, wie bei allen EXR-Kameras des Herstellers, NICHT in der beworbenen vollen Auflösung betrieben werden (in diesem Fall 16 MP), sondern stets nur mit halber Auflösung (8 MP) in einem der Modi DR oder SN.

DR erhöht den Dynamikumfang der Kamera, sodass besonders dunkle und helle Partien eines Motivs trotzdem gut durchzeichnet sind.

SN vermindert das Bildrauschen, was bei schwachem Licht sehr hilfreich ist, insbesondere wenn man mit ISO 400 oder gar 800 fotografieren muss.

Vom HR-Modus sollte man lieber die Finger lassen, damit mutiert die HS20EXR nämlich zu einer stinknormalen Kamera mit viel zu hoher Auflösung für einen viel zu kleinen Sensor. Bereits die 10 Megapixel der HS10 waren hier "Overkill", insofern besteht sowieso kein Grund, die baugleiche Optik der HS20EXR nun auf einen gleich kleinen Sensor mit noch mehr Pixeln abbilden zu lassen. Die angepriesenen 16 Megapixel Bildauflösung sind letztlich nur (anscheinend leider notwendiges) Marketinggeschwätz, weil immer noch (zu) viele Kunden ihre Kameras nach dem Motto "möglichst viele Pixel für möglichst wenig Geld" kaufen und nicht erkennen, dass Bildqualität und Auflösung nur lose korrelieren.

Ihre besonderen Stärken spielt die die HS20EXR (wie auch die HS10) im Makro- und Telebereich aus. Bei letzterem ist eine ruhige Hand natürlich förderlich. Zweifellos ist ein Objektiv mit einem aufs Kleinbild umgerechneten Brennweitenumfang von 24-720 mm immer ein Kompromiss. Es ist jedoch einer, den man sicherlich eingehen kann. Ich habe mit der HS10 inzwischen mehr als genug Aufnahmen gemacht, die das belegen, und die HS20EXR verwendet wie gesagt die gleiche Optik, verbunden mit den Vorteilen des EXR-Sensors und der dazugehörenden Bildverarbeitung.

Ich empfehle übrigens, die Bildschärfe auf HART zu stellen, um ein allzu großzügiges Verwischen von Bilddetails durch den Rauschfilter zu verhindern. Und wie gesagt: 8 Megapixel reichen auch für DIN A4-Ausdrucke vollkommen aus ' weniger ist manchmal mehr, solange man mit einem der EXR-Modi DR oder SN fotografiert und sich deren spezifische Vorteile zunutze macht.

Für die Stromversorgung bieten sich NiMH-Akkus der Marke Sanyo Eneloop an, die man ebenfalls hier bei Amazon günstig erwerben kann.
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am 12. September 2011
Ich hatte die Gelegenheit, sämtliche Brigdekameras vor Kauf zu testen, in die engere Wahl fielen die Nikon P500, die Panasonic FZ45 und eben die Fuji HS20. Ich sah mir auch Modelle anderer Anbieter, deren Brigdekameras bereits durch ihre umständliche Menüführung oder anderen Makeln bei mir noch vor dem ersten Bild durchfielen und deren Namen ich nicht weiter notiert habe...gut, und dann bin ich vorbelastet und war Jahre lang mit der Fuji S7000 sehr zufrieden.

Von den 3 übrig gebliebenen Modellen schreckte anfangs das hohe Gewicht der Fuji ab, allerdings empfand ich den Gebrauch von AA-Akkus wieder als großes Plus. Bei der Fuji stellt man den Zoom mit der Hand ein, anders als bei der Konkurrenz. Hm, ob das so toll wird? Für mich eine völlige Umstellung, aber eine, deren Funktion ich nicht mehr missen möchte. Meiner Erfahrung nach geht das Einstellen schneller und es wird kein Akku verbraucht.

Dass man mit der Fuji mit vollem Zoom nicht frei Hand scharf fotografieren kann, wie in einigen Rezensionen auch außerhalb Amazon zu lesen ist, kann ich nicht stehen lassen. Da hielt die Nikon in meinem Test noch mit, aber die Panasonic versagte kläglich. Auch was die Bildqualität anging, blieb die Panasonic in meinem Test sehr schnell auf der Strecke. Das mag ja anders sein, wenn man die Automatik links liegen lässt...für irgendwas muss die ja ihre Preise bekommen haben...

Die Akkuprobleme, die bei der Nikon beschrieben wurden, waren letztlich der ausschlaggebene Punkt, mich für die Fuji zu entscheiden. Nichts ist schlimmer, als nur paar Fotos schießen zu können und x Ersatzakkus mitzukaufen... Ich verwende bei der Fuji die Eneloop und die halten bei mir 800-1000 Fotos mit einer Akkuladung. SO lässt sich arbeiten!

Dann habe ich noch gelesen, die Videos würden unscharf werden...kann ich nicht bestätigen. Die Videos haben - selbst ohne Stativ - eine super Qualität und es ist doch wohl logisch, dass man die Qualität nicht mit einer Highend-Videokamera vergleichen kann, natürlich braucht diese hier einen kurzen Moment fürs wieder scharf stellen, wenn sich das Motiv bewegt. In meinem Erstversuch waren dies Chinchillas während ihres Auslaufs und die sitzen nun alles andere als still...noch dazu Kunstlicht und die Qualität kann sich durchaus sehen lassen. Noch schöner werden die Aufnahmen natürlich in der Natur, logo.

Man muss sich ganz klar vor Augen führen, welche Ansprüche man hat, dann wird man auch nicht enttäuscht. In der Preislage fangen ja auch so langsam die ersten Spiegelreflex-Digis an. Möchte man die Wahl zwischen Automatik und alles selbst einstellen, eine gute Bildqualität bis mind. A3, RAW, gute Videoqualität, lange Akkulaufzeit durch Eneloops, recht schnelle Auslösezeit (reicht sogar für flitzende Chinchillas, grins), aber eben nicht mehrere Objektive mit sich rumschleppen, ist die Fuji meines Erachtens die beste bzw. eine sehr gute Wahl. Dann muss man sich aber auch klar sein, dass man Abstriche machen muss, z.B. in Auslösezeit. Dafür spart man aber Geld und Gewicht und wer will schon zu seinen Ausflügen was weiß ich wie viele Kilo Digi mitnehmen?

Ich habe meine Fuji nun ca. 4 Wochen und habe schon knapp 7000 Fotos geschossen. Natürlich viele wieder gelöscht, ich wollte einfach probieren, wie was am besten geht. Beeindruckend ist z.B. die Makrofunktion. Es ist absolut möglich, die Blütenpollen an einer Biene oder die feinen Haare am Körper eines Schmetterlinges darzustellen. Dazu braucht es nur eine ruhige Hand und ein geeignetes Motiv.

Ich empfehle diese Digi aus voller Überzeugung weiter.
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am 7. Mai 2011
Seit weit über einem Jahr bin ich auf der Suche nach einer neuen Bridge-Kamera. Seit 2005 habe ich die Konika Minolta Dimage Z3 mit 4MP. Für den Kauf einer neuen Kamera gibt es für mich ein klares k.o.-Kriterium: Die Detailqualität darf nicht schlechter sein als bei der Z3, denn eine Erhöhung der Auflösung darf nicht zu Lasten der Detailqualität gehen.

Zum Vergleich stelle ich bei jeder zu testenden Kamera die Brennweite so ein, dass ich in einem 380x380 Pixel großen Ausschnitt dasselbe Motiv in gleicher Größe erhalte. Dabei variiere ich noch die Empfindlichkeit von ISO 100 bis 800.

Die vor einem Jahr von mir getesteten Kameras Casio EX-FH20 mit 9MP und Pentax Optio X90 mit 12MP fielen bei diesem Vergleich klar durch. Sie waren insbesondere bei höheren ISO-Werten inakzeptabel.

Die jetzt von mir getestete Fuji FinePix HS20 blieb in der Detailqualität bei 16MP Auflösung nur wenig hinter meiner Konika Minolta Dimage Z3 zurück, mit eingestellten 8MP Auflösung konnte sie in der Detailqualität bereits gleich ziehen.

Kameras können systembedingt nicht die Detailqualität eines Scanners erreichen. Ein Scanner erfasst für jeden Bildpunkt alle drei Grundfarben (Rot, Grün, Blau), der Sensor einer Kamera erfasst je Bildpunkt nur eine Farbe - meist in "Bayer-Struktur" (siehe henner.info/2mp.htm#CCD-Zellen) oder bei der HS20 in EXR-Struktur (siehe henner.info/super_ccd.htm#EXR). Die Kameras rechnen nun aus den daneben liegenden anderen Farbpunkten mehr oder weniger gut für jeden Punkt die interpolierten drei Grundfarben aus (siehe ccd-sensor.de/html/1_-_chip_ccd.html). Eine sogenannte 16MP-Kamera könnte streng genommen nur für 4MP Auflösung exakte Farbpunkte ermitteln.

Die Bildqualität einer Kamera ergibt sich aus der Qualität der Optik, des Sensors und des Interpolations-Algorithmus. Insofern macht es Sinn, diese Kamera mit 8MP Auflösung "M" zu betreiben, wobei die Kompression auf "Normal" eingestellt bleiben sollte, um qualitativ hochwertige Aufnahmen bei vernünftigem Speicherbedarf zu erhalten.

Als puristischer Fotograf betreibe ich jede Kamera im Aufnahmemodus "A" (Wahl der Blende mit Zeitautomatik), in Grenzfällen im Aufnahmemodus "M" (ganz manuell). Ich nutze keine Programm-Automatiken deren Eingriffe in die Bildverarbeitung im Verborgenen bleiben. Deshalb kann ich zu Sinn oder Unsinn der sonstigen Aufnahmemodi nicht viel sagen, wohl aber zur Handhabung der Kamera.

Die Kamera hat etliche Tasten, die den direkten Zugriff auf für mich wichtige Einstellungen (ISO, Art der Belichtungsmessung, Art der Fokussierung, Weißabgleich usw.) ermöglichen, die bei anderen Kameras nur über das Menü erreichbar sind.

Ideal empfinde ich die getrennte Auslösung für Fotos und Video und die Besonderheit, dass während laufender Video-Aufnahme noch Fotos geschossen werden können!

Einzige Einschränkung meiner Begeisterung ist der Farb-LCD-Sucher mit leider nur 0,2" bei 200kpx, der zudem kissenförmig verzeichnet. Im Gegensatz dazu die Canon PowerShot SX20 IS mit 0,44" bei 235kpx.

Weil es dazu Kritik gab:

Die manuelle Brennweiteneinstellung dieser Kamera ist ergonomisch der Bedienung mit Wippe deutlich vorzuziehen. Die Betätigung ist zwar nicht "butterweich" aber durchaus akzeptabel. Die eingestellte Brennweite ist zweifach ablesbar, was es bei einer Wippe nicht gibt, und am Display wird beim Zoomen der Zoomfaktor eingeblendet. Das Zoomen bei Videos sollte man auch bei Kameras mit Wippe tunlichst unterlassen - wegen dem Geräusch und weil der Fokus dann meist nicht schnell genug scharf stellen kann.

Die Abdeckung des Batterieschachtes wackelt bei mir nicht und ist problemlos zu handhaben.

Hier noch mal alle von mir getesteten Kameras, bis ich mich jetzt für die Fujifilm FinePix HS20EXR entschieden habe:
Konika Minolta Dimage Z3 mit 4MP
Canon PowerShot SX20 IS mit 12MP
Pentax K-x (DSLR) mit 12,4MP
Casio EX-FH20 mit 9MP
Pentax Optio X90 mit 12MP

*** Ergänzungen ***

Bilddrehung:
Die Kamera sensiert, wie die Kamera gehalten wird, und trägt im EXIF bei der Ausrichtung den richtigen Wert (8 für links gedreht, 6 für rechts gedreht und 3 für kopfstehend statt 1 für normal) ein, wenn die Kamera mehr als ca. 60Grad aus der normalen Horizontalen gedreht wird. Diese Eigenschaft der Kamera ist im Handbuch nicht beschrieben. Die Kamera (wenn im Menü: WG. AUTO-DREH. [AN]) und geeignete Bildbetrachtungsprogramme (nicht Windows Vorschau) zeigen die Bilder dann richtig gedreht an.
Der Menüpunkt BILD DREHEN ist damit eigentlich überflüssig und dreht auch nicht wirklich das Bild, sondern macht es richtig und ändert die Ausrichtung im EXIF.

Optische Qualität:
Chromatische Abberation und Verzeichnungen im Bereich von 50-720mmKB konnte ich nicht feststellen. Lediglich bei vollem Weitwinkel tritt leicht tonnenförmige Verzeichnung auf.

Uhrzeitanzeige:
Die Kamera kennt ausschließlich die 12h-Anzeige mit AM/PM. Prompt ist mir bei der Inbetriebnahme, die um 12:XX Uhr war, passiert, dass ich als Zeit 12:XX AM eingestellt habe und am nächsten Vormittag noch dasselbe Datum hatte.

Dynamikbereich:
Es stimmt, was im Handbuch der Kamera steht, dass "Flecken auftreten können". Die bei DR über 100 oder AUTO verstärkten dunklen Bildteile werden tatsächlich merklich schlechter. Ich verwende deshalb nur DR100.

Verwacklungsschutz:
Die Bildstabilisierung mit CMOS-Shift macht es selbst bei Weitwinkel (31mmKB) nicht möglich, unter 1/15s freihand verwacklungsfreie Bilder zu machen. Da sind andere Kameras wesentlich besser, mit denen ich freihand verwacklungsfrei aufgenommen habe: Casio Exilim EX-FH20 z. B. bei 41mmKB mit 0,4s (!), Pentax Optio X90 z. B. bei 26mmKB mit 0,6s (!)
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am 20. November 2011
Nun habe ich die HS20 bereits seit 4 Wochen - meine Begeisterung wächst täglich.

Zuerst einige Vorbemerkungen.

Ich würde mich als als guten Amateur einstufen, der mit einer Kamera und deren
manuellen Einstellungen und Halbautomatiken umgehen kann.

Ich fotografierte bis vor 4 Jahren ausschließlich mit meiner inzwischen 23 Jahre
alten Canon EOS 650 mit einigen Canon-Objektiven und einer analogen
Kompaktkamera von Rollei, die sehr gute prego 90 aus dem Jahre 2000.

Vor 4 Jahren kaufte ich mir eine Panasonix FX07 Kompaktknipse als Ergänzung, die
im September das Zeitliche segnete. Die Reparatur hätte soviel gekostet, wie der
damalige Neupreis.

Auf eine Digitalkamera will ich jedoch inzwischen nicht mehr verzichten.

Nun stand die Entscheidung nach einer neuen Kamera an.

Entscheidungsprozess:

Eine Spiegelreflex mit den separaten Objektiven kam für mich wegen der
Handlichkeit nicht mehr in Frage. Die neuen spiegelosen Kameras Sony-Nex5 und
wie sie alle heissen, haben für mich ebenfalls den Nachteil der zusätzlichen
Objektive. Eine Kompaktkamera wollte ich mir wegen der irrsinnigen
Megapixelzahlen nicht geben.

Nach langem suchen blieb ich an den Kameras Panasonic FZ150, Sony-dsc hx100v und
der Fuji HS20 hängen.

Die Entscheidung fiel mir anfangs schwer. Unter Berücksichtigung der
Handhabbarkeit, diverser Rezensionen und letzlich auch des Preises kaufte ich die
HS20. Das Systemblitzgerät EF-42 kam auch gleich noch in den Warenkorb.

Wie sind die Erfahrungen nach 4 Wochen?

Die Kamera ist nichts für drauflos Knipser, die am liebsten alles der Kamera
überlassen.

Die Kamera will "erforscht" werden. Man muss sich mit ihr auseinandersetzen, sie
testen und ihre Möglichkeiten und Eigenheiten kennenlernen. Das Fujifilm Finepix
Forum ist eine gute Hilfe.

Die technischen Details - Vor- und Nachteile - will ich hier nicht weiter
ausführlich erläutern, diese sind ausreichend in anderen Rezensionen beschrieben
worden.

Nur kurz:

- fotografiere nicht mit 16 MP, sondern nur mit halber Auflösung - klasse
Bildqualität, tolle Farben - rauschen erst ab hohen ISO-Einstellungen.
- Bildstabilisator aus meiner Sicht gut. Heute aus freier Hand ein nicht
verwackeltes Bild des Stuttgarter Fernsehturms in ca. 3 km Entfernung mit 720 mm
Brennweite erstellt.
- Direktwahltasten vieler Einstellungen. Klasse.
- Bildschirm auf Rückseite top. Verstellung klasse für andere
Aufnahmepositionen. Sucher nutze ich eher selten. Automatische Ein- und
Ausschalten des Suchers sehr angenehm.
- Systemblitz klasse Ergänzung. Habe ich nur dabei, wenn absehbar, dass ich ihn
brauchen werde.

Alles in allem - Ich würde die Kamera sofort wieder kaufen.

Jedem empfehlen kann ich sie jedoch nicht - man sollte sich mit der Kamera
auseinandersetzen. Die Zeit lohnt sich.

PS: Das Handbuch ist kein Handbuch, sondern ein Zustand. Eine Bitte an Fuji -
Bitte erstellt ein gutes Handbuch, welches auch eine Hilfe darstellt und legt es
in Papierform und nicht nur auf CD bei.
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am 10. März 2012
Ich habe mich kurz vor Verfügbarkeit der HS30 für einen Kauf des (noch nicht einmal ein Jahr!) "alten" Modells entschieden (ausschlaggebend war das Preis-Leistungs-Verhältnis; von dem man natürlich nicht weiß, wie es sich entwickeln wird; außerdem die (am Sucher/Blitz) etwas kompaktere Bauweise; und schließlich die Auslegung auf AA-Batterien/Akkus).

Da ich mal mit einer OM2 vor zig Jahren begonnen hatte, "richtige" Fotos zu machen, wollte ich immer zurück zur Freiheit manueller und halbautomatischer Programme. Deshalb bin ich mit meiner vorigen Kamera, der Nikon L120, nie so recht "warm" geworden. Die liefert in 90 % der Fälle schöne Ergebnisse, aber irgendwann wird es zu anstrengend, den eigenmächtigen Eingriffen der Elektronik vorzubeugen.

Hier ist nun eine Kamera, die immer die Wahl lässt. Betreibt man sie "vollautomatisch", sind die Ergebnisse (bei mir zumindest) etwas mau. Sobald man aber die Bandbreite der Einstellungen nutzt, mit ISO, Dynamic Range, Weißabgleich usf. nach Bedarf "spielt", werden sie (für eine Kamera mit "kleinem" Chip) fantastisch (zumindest für meine Begriffe, und bezogen auf den aktuellen Preis; ich habe 269 Euro bezahlt).

Übrigens: Der Chip soll 1/2 Zoll "groß" sein (was also nicht erst für die HS30 gilt). Die auf 35mm (Kleinbild) umgerechnete Brennweite wird von Fuji deshalb falsch angegeben. Sie galt für die HS10 (mit ihrem 1/2.3 Zoll-Chip, wie in Kompaktkameras). Durch die Vergrößerung des Chips ist die Brennweite nach unten "gerutscht" (ein Fotovergleich zwischen HS10 und HS20 aus einem Forumsbeitrag hat mir diesen Eindruck bestätigt):

Objektiv 4.2 - 126 mm, Sensor 1/2 Zoll (statt 1/2.3 Zoll bei der HS10), also ist der Zoombereich (bezogen auf KB 35 mm) anstelle der angegebenen 24-720 mm (bei einem Crop-Faktor von 5.4): 22,68 x 680,40 mm oder 22,7 x 680 mm. Also gibt es etwas weniger Tele, aber ein enormes Weitwinkel (die scheinbar kleinen Veränderungen sind genauso signifikant wie die vermeintlich großen beim Tele, auf dem anderen Ende).

Die Verzeichnung bei WW und Tele fällt an den Enden deutlich aus; man kann sie aber (ich mit Gimp 2.6: Filter, Ver[!]zerren, Objektivfehler) ohne weiteres (wenn auch natürlich mit dem stets unvermeidlichen, aber bei gewöhnlicher Vergrößerung mehr theoretischen Verlust an Schärfe) korrigieren.

Die manuelle Handhabung des Zooms finde ich fantastisch (man kann am Objekt sehr schnell den Ausschnitt anpassen), die Emulation des manuellen Focus dagegen - wie andere auch - eher ernüchternd. Man kann aber wohl mit MF auch die Einstellung auf "unendlich" (von Feuerwerk, Landschaft) festhalten...

Man braucht wohl kaum zu wiederholen, dass man mit der Einstellung auf M = 8 Megapixel eigentlich stets bestens bedient ist. Als Filmsimulation verwende ich zur Zeit nicht Standard (Provia), aber auch nicht den kräftigen (durchaus reizvollen) Velvia, sondern (zumindest im Winter/Frühjahr) Astia.

Den kleinen EVF (Sucher) finde ich nicht so schlimm; ich betrachte ihn als Zugabe, die in manchen Situationen helfen mag. Erste Berichte klingen so, als ob auch der neue, hochauflösende Sucher der HS30 etwas enttäuscht. Beide Kameras haben ja im übrigen ein nicht ganz so hochauflösendes Display; hier würde man sich mehr wünschen, aber - wie gesagt - die HS30 jedenfalls bietet es auch nicht...

Zum Schluss noch eine persönliche Taschen-Empfehlung: Mantona SportsBag SLR-Kameratasche (sportlich kompakte Umhängetasche) für Bridge Kameras und Micro SLR - siehe meine Rezension dort.

P.S.: Viel Freude mit der HS20 (oder der HS 30)!
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am 24. Mai 2011
Knapp eine Woche ist es nun her, dass Amazon in gewohnt sehr professioneller Art die Kamera geliefert hat. Und eines steht wirklich fest, diese Kamera ist nichts für Menschen, die nur schnell mal ein Foto machen wollen. Das mag zwar mit dieser Kamera auch gut gelingen, ihre Stärke kann die Kamera aber nur dann zeigen, wenn man sich auch die Zeit nimmt, sie zu "entdecken".

Und man kann auch durchaus mal völlig daneben lieben und Bilder produzieren, die einen eher dazu Bewegen, die Kamera zurück zu geben. Beim Modus ERX Dynamikumfang sollte man sehr aufpassen, wenn man Menschen fotografiert. Gesunde Menschen können schnell mal aussehen, als ob sie einen Leberschaden haben (gelb).

Aber mit Zeit und Übung kommt man dann langsam dahinter, wie man die Kamera am besten einsetzen kann. Dann fängt sie an, einen zu überraschen und das im positivsten Sinn. Der hier oft kritisierte Videomodus z.B. ist ganz toll nutzbar, wenn man die Kamera ruhig und langsam bewegt und auf Zoomfahrten verzichtet. Die EXR Modi Rauscharmut bzw. Pro Low-Light zeigen ihre Stärken in dunklen Umgebungen. Im Aquarium Hagenbeck sind mir damit ein paar ganz erstaunliche Aufnahmen geglückt.

Bei starkem Zoom auch in freiem immer bedenken, dass die ISO-Werte bei Automatik stark steigen. Die Kamera neigt immer dazu, die Lichtempfindlichkeit hoch zu halten um kurze Verschlusszeiten zu ermöglichen, dass hilft gut gegen verwackeln, rauscht aber mehr. Mit einer ruhigen Hand, einer Unterlage oder bestenfalls mit Stativ ist es aber besser, die ISO-Werte gering zu halten (<=200) und mit längerer Belichtung zu fotografieren.
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am 22. Juni 2011
Ich entschied mich für dieses Gerät aufgrund vieler positiver Bewertungen in der Fachpresse und von "amazon"-Kunden. Es sollte ein Zwqeitgerät als Ergänzung zur DSLR-Ausrüstung sein; eine Kamera, die man jeden Tag dabei haben kann und nicht nur auf Fototouren. Dazu sollte sie so kompakt wie möglich sein, aber auch so viel wie möglich vom Komfort einer DSLR bieten. Mit Fujifilm-Kameras hatte ich zudem in Vor-DSLR-Zeiten schon gute Erfahrungen gesammelt.

Dem ambitionierten Fotograf fällt sofort auf, dass der Blendenspielraum sehr eingeengt ist. Während die Hersteller-Spezifikation Blende 11 als kleinste Öffnung angibt, ist das in den Betriebsmodi S (Blendenautomatik) und A (Zeitautomatik) leider nur Blende 8. Blende 11 läst sich lediglich im manuellen Modus (M) einstellen. Bedenkt man, dass die größte Blendenöffnung im Telebereich 5,6 ist, hat man gerade 2 volle Blendenstufen zur Gestaltung zur Verfügung. Bei maximaler Weitwinkeleinstellung ist die größte Blendenöffnung 2,8 ' da ist noch etwas mehr (nämlich die "vollen" Stufen 4 und 5,6) dazwischen bis zur kleinsten Blende 8. Tipp für Einsteiger: Geben Sie bei "Wikipedia" den Suchbegriff "Blendenreihe (Optik)" ein, um mehr über die Blendenstufen zu erfahren. Die Begrenzung auf Blende 8 bei der Fujifilm HS 20 EXR erinnert leider an die Ausstattung von Pocket-Kameras -- dort sind nur 2 volle Blendenstufen normal. Für Effekte wie Nachtaufnahmen mit "strahlenden" Lichtquellen oder einen Sonnenauf-/untergang mit "Sonnenstrahlen" braucht man jedoch schon mal kleinere Blendenöffnungen wie 11 oder 16. Die DSLR-Objektive haben Blendenstufen bis 22 (selten vielleicht sogar bis 32). Die 22 erwarte ich von diesem Modell freilich nicht, das wäre maßlos, aber Blende 11 (nicht nur in Betriebsart M) und evtl. 16 noch hätte man sich schon gewünscht -- schließlich sind die Zielgruppe dieser Kamera nicht nur "Knipser".

Der zweite Punkt, der eine Umstellung bisheriger Gewohnheiten verlangt, ist die Serienaufnahme. Die Kamera hat hier (nebst anderen) die Funktion "Highspeed Serie". Dabei speichert sie intern die letzten 8 Aufnahmen, so lange man den Auslöser _halb_ durchgedrückt hät wie sonst beim Fokussieren. Man wundert sich also am Anfang, dass es gleich "klick-klick-klick-klick ..." macht, wo man nur fokussieren wollte. Fokussiert wird in dieser Funktion "nebenbei". Fotografiert man ein vorbei fahrendens Fahrzeug, darf man am Ende (z.B. wenn die Spitze eines Zuges des Bildausschnitt verlassen hat) nicht vergessen, den Auslöser _ganz_ durchzudrücken, denn sonst war das Abwarten des Motivs und die ganze Sereienaufnahme für den ... [Allerwertesten], da kein einziges Foto gespeichert wird. Der Speichervorgang der Serie wird erst durch das abschließende komplette Durchdrücken des Auslösers gestartet, weil die Kamera so erst erkennt, dass die Serie abgeschlossen ist.

Bei den ersten Versuchen mit der Funktion "High Speed Serie" schaffte ich es auch, nach kurzem Halb-Durchdrücken des Auslösers (wie im Normalfall zum Fokussieren üblich) _gleich_ ganz durchzudrücken. Dann hat das Gerät nur 2 oder 3 Bilder aufgenommen und der heran nahende Zug war im Grunde noch viel zu weit weg. Das Motiv ist dann auch verloren, weil das Speichern der "High Speed Serie" etliche Sekunden dauert. Bei kurz hintereinander folgenden Straßenbahnen (ich habe das an einer Kreuzung mit regem Straßenbahnverkehr probiert) war dann der zweite Zug als Motiv ebenfalls verloren, weil die Serie noch nicht gespeichert war (verwendete Speicherkarte ist eine Transcend '8 GB SDHC' Class 10, also eine recht schnelle Karte).

Nimmt man den Sereinmodus "Anfang 4", ist das klassische Verhalten vorhanden: Auslöser halb durchdrücken = Fokussieren, Auslöser ganz durchdrücken = Serie wird gestartet. Die Kamera nimmt dann auf, solange man den Auslöser gedrückt hält, max. jedoch 4 Bilder.

In der Betriebsart "Adv." gibt es einen Modus "Pro Low Light". Die Betriebsart ist zum "Draufhalten und Abdrücken" gedacht (so in der Anleitung zu lesen). Man kann keine ISO-Begrenzug einstellen. In einem Tunnel unter einem S-Bahnsteig (Lichtquellen: Leuchtstofflampoen plus an beiden Enden herein fallendens Tageslicht) stellte die Kamera dabei von sich aus ISO 1.600 ein. Die Kamera macht im Modus "Pro Low Light" 4 Aufnahmen unmittelbar hintereinander und verrechnet sie sofort danach zu einem einzigen Bild. Das funktionierte auch mit einer normalen Schrittes durch das Bild laufenden Frau gut, an den Bewegungen scheiterte das Verrechnen nicht. Aber die Absicht von Fujifilm, mit dem Verrechnen von 4 Bildern das Bildrauschen zu reduzieren, bleibt offenbar mehr Wille denn sichtbarer Erfolg. Bei ISO 1.600 entsteht dennoch für den ambitionierten Fotograf deutlich sichtbares Bildrauschen, auch wenn die Kamera einen für ihre Klasse schon einen recht großen Bildsensor (1/2-Zoll EXR CMOS mit Primärfarbfilter) hat. Bei der Beurteilung kommt aber auch die "Verwöhnung" in dieser Hinsicht dazu, wenn man sonst eine Vollformat-DSLR benutzt, mit der man bedenkenlos auf 1.600 ISO gehen kann. Es muss auch klar sein, dass man das Bildrauschen der genannten DSLR nicht mit dem einer Bridg-Kamera mit 1/2-Zoll-Sensor vegleichen kann. Das wäre nicht der klassische Vergleich von Äpfeln mit Birnen, sondern eher schon der Größenverhältnisse von Apfel und Johannesbeere.

Die HS 20 hat eine riesige Zoomspanne, aber Achtung: In der maximalen Zoomeinstellung lassen sich verwacklungsfreie Bilder kaum noch ohne Stativ erzielen. Das ist ganz normal und hat nichts mit der Kamera (sondern mit den Gesetzen der Optik) zu tun. Besonders Foto-Frischlinge sollten da hinterher nicht enttäuscht sein!

Noch ein paar Worte zu Zubehör, dessen Mitkauf (alles preisgünstig über die Amazon-Webseite zu haben) in jedem Fall empfehlenswert ist. Dank anderer Bewertungen im Internet (nicht zuletzt bei amazon) konnte ich hier mit folgender Auswahl eine "Punktlandung" erzielen, sprich eine aus meiner Sicht sehr optimale Auswahl treffen (Zusatzkosten für alles zusammen etwa 100 Euro):

- SDHC-Speicherkarte Transcend "8 GB SDHC" (Class 10) (ASIN: B003VNKNEG)

- 8 Akkus Sanyo eneloop (4 zum Verwenden + 1 Reservesatz) inklusive 2 Plastikboxen (ASIN: B0011W8E9K)

- Steckerladegerät Ansmann "Powerline 4 ZeroWatt", Variante ohne mitgelieferte Akkus (ASIN: B002CCZUX6). Wenn Sie für die AA-Akkus schon ein Ladegerät haben, können Sie es weglassen oder als handliches Zweitladegerät für unterwegs nehmen; Autoadapter ist dabei.

- UV-Sperrfilter (ist schon "Pflicht", um das hochwertige Objektiv vor mechanischen Einflüssen und Schmutz zu schützen): B&W (= Schneider Kreuznach) UV-HAZE "XS-PRO digital", 58 mm (ASIN: B004OVE17Y)

- Bereitschaftstasche: Lowepro "Zoom 45 AW" (ASIN: B003658PH6). In den Toplader passt die Kamera mit aufgesetztem UV-Filter plus aufgesetzter Gegenlichtblende (letztere im Lieferumfang der Kamera enthalten) genau hinein. Die kleine Außentasche bietet Platz für das USB-Kabel und eine Box mit 4 AA-Batterien bzw. Akkus. Die Deckel-Innentasche ist wie maßgeschneidert für das folgende kleine Putztuch zur Objektiv-/Filterreinigung:

- B+W Photo-clear Microfasertuch (18x18 cm, ASIN: B000H3WXI2). Wird in einem Plastikt-Etui geliefert.

Fazit:

(1) Wer als Einsteiger sich intensiv mit Fotografie beschäftigen möchte und ein gutes _Erst_gerät sucht, der greift besser gleich zu einer DSLR, auch wenn die nebst der Objektive teurer ist. Mit der HS 20 stößt man schnell an Grenzen der Motivgestaltung bzw. bei ungünstigen Aufnahmesituationen.

(2) Wer nur gelegentlich fotografiert und etwas Besseres als eine einfach Pocket-Kamera haben möchte, hat mit der HS 20 auf jeden Fall deutlich bessere Möglichkeiten als mit Pocket-Geräten.

(3) Wer die Kamrea wie ich als Zweitgerät sucht, muss sich zwischen DSLR und der HS 20 umstellen können. Eine Alternative zu der HS 20 wäre sonst vermutlich nur die untere DSLR-Klasse (z.B. Nikon mit DX-Sensor). Wenn man das in den Griff bekommt und nicht fortwährend sich an dem kratzt,was die DSLR kann und die HS 20 eben nicht, ist letztere sicher eine gute Wahl als Begleiterin für jeden Tag in Ergänzung zur "großen Ausrüstung".

(4) Ein Vorteil der Fujifilm HS 20 EXR im Vergleich zu anderen Systemkameras ist auch, dass der Zoomen hier manuell und nicht elektrisch mit einer Wippe erfolgt. So kann man zum Einen den Zoom wirklich stufenlos einstellen und zum Anderen geht er nicht wieder in Grundstellung zurück, wenn sich die Kamera (miitels Energiesparfunktion) selbst ausschaltet bzw. man sie von Hand ausschaltet, weil das Motiv noch nicht da ist. Bei Modellen mit Zoomwippe ist die Weitwinkelstellung die Grundstellung; beim jedem Ausschalten der Kamera geht das Objektiv dahin zurück und bei Wartezeiten (wie auf heran nahende Fahrzeuge) muss dann das Motiv nach dem Wiedereinschalten neu eingerichtet werden. Dieses Ärgernis entfällt bei der HS 20, was ein wesentlicher Entscheidungsgrund für mich war.
1414 Kommentare|124 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2012
...und statt dessen mit dem Fotografieren anfangen wollen. Nach einigen Jahren des Drauflos-Knipsens mit einer Kompaktkamera (einer Sony DSC-W30 mit 6MP, mit der ich auch heute noch für manche Anlässe durchaus zufrieden bin), war genau dies der Grund, warum ich mich nach einer Kamera umgesehen habe, mit der mehr möglich sein sollte.
Dieser Einstieg sollte zunächst nicht allzu teuer und auch nicht allzu umfangreich an Ausrüstung (Wechselobjektiven)sein.
So bin ich recht schnell bei den Bridgekameras und damit bei der Fujifilm Finepix HS20-EXR gelandet.
Ich nutze diese sein August 2011 und habe seitdem knapp 7.000 Bilder geschossen.

Meine Fotos habe ich zum größten Teil mit P,S,A,M aufgenommen, jedoch liefert auch der EXR-Modus meiner Meinung nach sehr gute Ergebnisse mit mehr als annehmbarer Bildqualität, gerade für den einen oder anderen Schnappschuss bzw. wenns schnell gehen muss.
Allerdings empfehle ich auch im EXR-Modus die Einstellung von ISO, Weißabgleich und evtl. Belichtung manuell einzustellen.
Dies ist über Direktzugriffstasten ums Display herum schnell und unkompliziert möglich.
Gerade die Belichtungsregelung sollte man dabei immer mal im Auge behalten, da die Kamera offenbar dazu neigt, helle, überstrahlende Flächen etwas überzubelichten, was die Detailzeichnung z.B. auf "weißen Blütenblättern im Sonnenlicht" mindert.
Zwei Teilstriche heruntergeregelt führen dann zumeist schon zu einem ordentlichen Ergebnis.
Iso nutze ich zu 90 Prozent bis max. 400, das Rauschverhalten ist dabei sehr moderat, 800 meist immer noch brauchbar, nutze ich aber kaum.
Den EXR-Automodus würde ich eher nicht empfehlen, zu häufig scheint mir die Motivprogrammauswahl etwas daneben zu liegen.
Allerdings bin ich der Meinung, daß man EXR-HR (für höchste Auflösung)im Freien und bei guten Lichtverhältnissen durchaus nutzen kann.
Man erhält dann Bilder mit wunderbarer Detailzeichnung.
Nahaufnahmen gelingen prima, mit etwas Übung und wenn man etwas ins Tele geht, lassen sich durchaus schöne Tiefenschärfe-Effekte erzielen (siehe hochgeladene Bilder).
Der Bildstabilisator leistet gute Arbeit, Vollmond bei klarem Himmel mit vollem Tele und frei Hand ist problemlos möglich.
Das Display lässt eine sehr gute Einschätzung des gemachten Bildes zu und gerät erst bei direkter Sonneneinstrahlung an seine Grenzen.
Das Menü ist, wie ich finde, weitgehend selbsterklärend und die erwähnten Direktzugriffe ermöglichen schnell wichtige Veränderungen vorzunehmen, ohne erst durchs Menü stapfen zu müssen.
Insgesamt ist die Verarbeitung und Haptik sehr gut, die Kamera liegt super in der Hand, der Zoomring lässt sich ruckelfrei einstellen. Auch der Batteriefachdeckel sitzt fest, zumindest bei meinem Exemplar.
Mit den Ansmann-Akkus, die ich verwende, mache ich ca. 600 Bilder incl. mäßiger Verwendung des internen Blitz.
Dieser ist geeignet, Räume bis ca. 30qm auszuleuchten, einen stärkeren Zusatzblitz werde ich mir wohl noch zulegen.
Das Objektiv verzeichnet, sobald man etwas ins Tele geht, nur sehr gering. Erst am anderen Ende >500mm lässt die Bildqualität dann naturgemäß wieder etwas nach, der Einsatzbereich ist dennoch enorm.
58mm Objektivgewinde funktioniert mit z.B. Hoya-Polfilter einwandfrei.
Zur Videofunktion kann ich nicht viel sagen, außer daß ich mit meinen zwei oder drei "Wenige-Minuten-Videos" recht zufrieden bin. Ich fotografiere lieber :-)

Alles in Allem möchte ich die HS20 nicht mehr missen und kann sie, gerade bei ihrem starken Preis-Leistungsverhältnis gerne empfehlen.
Leute, die ein paar Schritte weg vom Knipsen hin zum Fotografieren machen wollen, können mit der HS20 eigentlich nichts verkehrt machen, etwas Beschäftigung mit der Materie und der Kamera vorausgesetzt.
Viel Spaß dabei !
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am 30. November 2011
...besitze die HS20 jetzt gut vier Wochen , habe bisher mehr als 1000 Fotos gemacht und alle Modi getestet . Ich kann einfach nichts negatives feststellen . Obwohl mich anfangs die Einstellung im EXR-Modus etwas irritierte...denn da ist es im Modi "Rauscharmut" und "Dynamikumfang" "nur" möglich , mit max.8M-Pixel zu fotografieren...soll angeblich an dem neu entwickelten Sensor von FUJI liegen...rein von der Bildqualität habe ich noch keinen gravierenden Unterschied feststellen können...muß aber gestehen , das ich schöne Fotos auch nicht größer als im Format 30x40cm entwickeln lasse...für mich ist diese Kamera ein absoluter Preis-Leistungs-Knaller und kann Sie jedem,gerne fotografierendem Menschen , sehr empfehlen.
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Nach den vielen Bewertungen hier, möchte ich wirklich nur kurz meinen groben Eindruck der HS20 wiedergeben. Somit zur durchschnittlichen Gesamtbewertung noch knapp 4 Sterne hinzufügen. Alle anderen Eigenschaften dieser Kamera wurden ja schon zig-Fach beschrieben. Info vorweg - die HS20 ist weniger für Automatikaufnahmen in lichtschwachen Umgebungen geeignet, sondern hat ihre Stärken in der Tele-und Makrofotografie bei guten Lichtverhältnissen.

Eigentlich wollte ich warten , bis die Fuji HS30 unter 400,- fällt. Hatte dann aber die Neuerungen und die ersten Berichte gelesen und mich dann für die preislich gefallene HS20 entschieden.

Natürlich war es mir, als eher Hobby-Urlaubsfotograph, schon wichtig, den Unterschied zu meiner Canon 550D und meiner kompakten Nikon 9100s zu erfahren. Auch habe ich die Videoqualität mal mit meiner JVC Everio GZ verglichen.

-Canon EOS 550D, 50-255mm, 18MP
-Fuji HS 20, 24-720mm, 16MP
-Nikon 9100s, 25-450mm, 12Mp
-JVC GZE10SEU, (42-1680mm), 1,5Mp

Ganz grobes Fazit nach ca. 500 Bilder im Freien und in Räumlichkeiten (Tele, Weitwinkel, Supermakro und Panorama):

Die Kamera ist eine echte Brücke (Bridge) zwischen beiden Welten (SLR/Kompakte).
Die Canon 550D(SLR) ist ihr aber im Automatikmodus fast in jeder Situation (mal mehr mal weniger) in Schärfe und Farbwiedergabe überlegen (kostet aber auch das 2,5 fache). Die HS 20 schafft aber annähernde Ergebnisse wenn man über verschiedenste Einstellungen manuell experimentiert. Ich betreibe die HS20 mit 8 Mp und verwende meist die mitgelieferten konfigurierbaren P- und C-Programme (Einstellungen siehe unten) oder den EXR-Modus mit Rauscharmut.
Tip: -> Man sollte die Isowerte etwas nach unten begrenzen (100-400) um das Rauschen zu reduzieren oder bei Innenaufnahmen min. für ausreichende Beleuchtung sorgen (separates HS-20-Blitzgerät).
Die Tele- bzw. Makroeigenschaften sind aber bei der HS20 enorm, dass sind die besonderen Stärken der Kamera.
Der Autofocus, auch bei Videosequenzen, ist subjektiv ähnlich wie bei der Canon. Die Bildqualität ist durchweg bei sonnigem Tageslicht annähernd vergleichbar! Bei einem Spontanfoto eines Radfahrers aus dem Auto heraus (Sportmodus) hat die Canon wiederum die Nase deutlich vorn. Dies liegt unter anderem auch sicher an der besseren Bildstabilisierung der Canon.

Interessant war auch der Vergleich mit der in etwa gleich teuren Nikon 9100s (Kompakte), von der ich eigentlich begeistert war. Aber diese kommt in der Farbabstufung, hauptsächlich bei lichtschwachen Umgebungen mit der HS 20 nicht ganz mit. Auch das 18 fach-Zoom fällt deutlich geringer aus. Dafür hat die Nikon aber wiederum eine bessere Bildstabilisierung. OK, die Nikon ist ja eigentlich auch nur eine etwas höherwertigere "Drauf-los-Knipse" mit kleinerem Sensor und deutlich weniger Einstellmöglichkeiten. Hier ist aber auch subjektiv wiederum bei Tageslicht für den Laien kaum ein Unterschied zu den beiden anderen Kameras festzustellen, zumindest nicht im Format 9 x 13 oder 13 x 18.

Die HS 20 macht optisch einen professionellen Eindruck, die Bedienung ist der einer Spiegelreflex ähnlich. Schön ist auch die manuelle Fokusierung sowie das Zoomen. Es gibt viele automatisch oder halbautomatische Programme oder einen komplett manuellen Modus. Der mit einer Dioptrienverstellung versehene Sucher schaltet den Monitor automatisch ab, wenn man durchschaut. Er ist aber von sehr geringer Qualität und recht unscharf, daher nur für "Notfälle". Das 24 - 720 Teleobjektiv wiederum ist lichtstark und deckt die meisten Situationen vom Makro bis zum hohen Telebereich komplett ab. Hier bleiben kaum Wünsche offen !

Einen Schwachpunkt hat die HS20 bei hohen Isowerten im Automatikbetrieb, es rauscht und das Bild wird "matschig".
Bei "dunklen" Aufnahmen mit und ohne integr. Blitz muss man daher gegen das Rauschen die richtige Einstellung finden. Teilweise sind die Bilder mit Auto-Iso-Werten ab ca. 800 sonst echt zu schlecht.
Eine deutliche Bildverbesserung und Rauschunterdrückung tritt mit folgenden Einstellungen im Innen-und Aussenbereich auf:

ISO auf 100 bzw. 200, Farben auf Hoch, Dynamicbereich 100 bzw. 200, Rauschreduktion "HOCH", Schärfe "HART", Film "VELVIA"... und oft mal ein ruhiges Händchen.

Ich habe mit diesen Einstellungen mal 5 Kundenfotos (Portrait mit Blitz, Pinke-Blume-Macro aus 10 cm und 2 x Windows-Case eines PC und Abend-Mond) hinzugefügt. Mit dem Bild Abendmond werden die enormen Teleeigenschaften verdeutlicht, mit dem Bild der pinken Blume die guten Supermakroeigenschaften und mit dem "Window-Case" sieht man ein tolles Bild, wenn man mit manuellen Modi etwas experimetiert !
Die oft gescholtene Videoqualität ist bei allen 3 Kameras deutlich besser als bei meinem HD-Videocamcorder JVC GZ-e10seu.
Und mal ehrlich, für den momentanen extrem gefallenen Preis der HS 20, der sich im Rahmen einer guten Kompakten bewegt, gibt es doch eigentlich kaum noch ein Gegenargument. Das war letztendlich mein Ausschlag gegenüber der baugleichen HS 30, die zwar einige Schwächen der HS 20 beseitigt aber auch deutlich mehr kostet.

Für Hobbyfotographen, die keine ca.600 € für eine "Einsteiger-SLR" (mit Reiseobjektiv) ausgeben wollen, oder zusätzlich eine "bessere" digitale Kamera mit SLR-Feeling und hauptsächlich Supermakroeigenschaften und sehr hohem manuellem Tele suchen ohne Objektive wechseln zu müssen, -> Empfehlung.
Wunder sollte aber keiner erwarten...
Wer das 720mm Tele nicht so sehr benötigt, kann sich auch mal im Systemkamerabereich umsehen, da gibt es schon Kameras mit APSC-Sensor (SLR-Klasse) mit sehr guter Bildqualität in ähnlicher Preisregion.
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