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197 von 201 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fast perfekt, bei richtiger Einstellung eine excellente Kamera mit einigen kleinen Mängeln
Mein Profil: freiberuflicher Fotograf

Meine Ausrüstung:

Canon EOS 60D - Canon 4.0/70-200L IS ; Canon 4.0-5.6/17-85 IS ; Canon 1.8/50 ; Tokina 2.8/11-16
Nach dem ich seit 3 Jahren nur noch mit relativ leichten Ausrüstungen unterwegs bin, gesundheitlich musste ich das Gewicht meiner Ausrüstung kräftig reduzieren, bin ich nun...
Veröffentlicht am 23. November 2011 von Lutz Ludwig

versus
123 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Blendenspielraum, gewöhnungsbedürftige Serienaufnahme
Ich entschied mich für dieses Gerät aufgrund vieler positiver Bewertungen in der Fachpresse und von "amazon"-Kunden. Es sollte ein Zwqeitgerät als Ergänzung zur DSLR-Ausrüstung sein; eine Kamera, die man jeden Tag dabei haben kann und nicht nur auf Fototouren. Dazu sollte sie so kompakt wie möglich sein, aber auch so viel wie möglich vom...
Veröffentlicht am 22. Juni 2011 von Diego Wegner


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197 von 201 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fast perfekt, bei richtiger Einstellung eine excellente Kamera mit einigen kleinen Mängeln, 23. November 2011
Von 
Lutz Ludwig "lutzludwig" (Ahrensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Mein Profil: freiberuflicher Fotograf

Meine Ausrüstung:

Canon EOS 60D - Canon 4.0/70-200L IS ; Canon 4.0-5.6/17-85 IS ; Canon 1.8/50 ; Tokina 2.8/11-16
Nach dem ich seit 3 Jahren nur noch mit relativ leichten Ausrüstungen unterwegs bin, gesundheitlich musste ich das Gewicht meiner Ausrüstung kräftig reduzieren, bin ich nun 2011 ausschließlich bei Canon gelandet (DSLR-Ausrüstung). Keine zusammengestellte Ausrüstung wiegt mehr wie 2 - 3kg.

Warum nun eine Bridgekamera und dann Fuji:
- vorweg, es ist eine Bridgekamera und nicht wie einige sagen ein aufgeblähte Kompakte oder verkappte DSLR
- hab mit Fuji bisher gute Erfahrungen gesammelt, vor allem mit der Fuji S100FS
- möchte das DSLR Feeling nicht missen beim fotografieren, eine rein subjektive Entscheidung
- der EXR Sensor hat mich überzeugt, bedarf aber einer größeren Einarbeitung und Verständnis der Technik für optimale Ergebnisse
- die DSLR Ausrüstung ist mir zu groß für den Sonntagsausflug oder nur um unterwegs mal ein paar Fotos zu machen
- die Kamera sollte viele fotografische Situationen abdecken können

Hab viele Kameras bisher gekauft..verkauft..getestet und bin nun, so hoffe ich, bei Canon (DSLR) & Fuji (Bridgekamera) angekommen, zumindest für einen gewissen Zeitraum:)
Allein aus finanziellen Gründen wäre ein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt in ein anderes System unklug, die Ausrüstung ist komplett und die Fuji HS20 deckt den "Rest" ab.

Pluspunkte:
+ Gewicht der Kamera, sehr gute Handhabung, gleich zu setzen mit einer DSLR (keine Angst, werde die HS20 nicht mit einer DSLR im fotografischen Bereich vergleichen)
+ ausgewogene Gewichtsverteilung beim halten der Kamera dank der 4 recht "gewichtigen" Akkus
+ 4 Akkus verwendbar, selbst nutze ich Eneloop, eine Ladung hält ca. 700 Bilder inclusive Blitz Nutzung
+ sehr gute, stabile Verarbeitung, alles dreht und bewegt sich super (bei meinen Exemplar)
+ TTL Blitz Anschluss, das fehlte mir immer bei der Fuji S100FS
+ Blitz manuell auszuklappen, dann ploppt der nicht ständig auf und stört oft, ist schon `ne professionelle Möglichkeit
+ tulpenförmige Sonnenblende im Lieferumfang
+ Dioptrie - Einstellung für Brillenträger, ein super Merkmal in dieser Preisklasse
+ die wichtigsten Einstellungen über Tasten einstellbar und nicht ewig im Menü suchen (ISO;WB;+/- Korrektur;Blitztaste;AE;AF uvm...)
+ eine C Einstellung für die am häufigsten genutzen Einstellungen der bevorzugten Fotoanwendung (bei mir Einstellung für Landschaft/Naturaufnahmen)
+ EXR Sensor mit der Einstellung für "Dynamikumfang=DR oder hohe Empfindlichkeit/geringes Rauschen=SN, funktioniert sehr gut (EXR Automatik sollte man dagegen nicht nutzen)
+ Möglichkeit der Stummschaltung der Kamera und der Blitzdeaktivierung, kein Geräusch stört mehr in Situationen wo es nicht erwünscht ist
+ RAW + JPEG gemeinsam aufnehmen, sollte in dieser Klasse auch Standard sein
+ viele Motivprogramme für den Neueinsteiger und Amateur mit guten Bildergebnissen
+ P ; A ; S ; M für den Fotografen der individuell arbeiten möchte
+ Blende 2.8 - 5.6 sehr gut für ein Objektiv dieses Brennweitenbereichs
+ manuelle Zoomeinstellung am Objektiv, genau wie bei einen DSLR Objektiv, sehr guter, breiter Drehmechanismus am Objektiv
+ eingebaute Wasserwaage, ein häufig unterschätzes Detail um gerade ausgerichtete Bilder zu bekommen, erspart viel Zeit beim Nachbearbeiten
+ viele Detaileinstellungen, z.B. Gitterlinie für Architektur, Histogramm , individuelle Blitzeinstellungen und vieles mehr, sehr gute Ausstattung
+ 360° Panoramafunktion, setzt eine gewisse Einarbeitung voraus, funktioniert aber danach recht gut
+ Macro und Supermakrofunktion, die größte Stärke dieser Kamera
+ Einstellmöglichkeit für die Simulation der aus analogen Zeiten am häufigsten genutzten Fuji Filme, für mich persönlich ein wichtiges Detail
+ Bildqualität von 28mm bis 500mm sehr gut und damit für fast alle Situationen völlig ausreichend, darüber und darunter kommt das Objektiv an seine Grenzen
+ 58mm Filtergewinde, ich nutze jetzt wieder mein Cokin Filtersystem
+ das klappbare Display und der Sucher inclusive Augensteuerung(Abschaltung des Displays)), auch wenn dieser größer hätte ausfallen können
+ getrennte Akku und Speicherkartenunterbringung

Neutral:
# Sucher etwas zu klein geraten, dafür klar, hell und ausreichend zur Bildgestaltung, nicht mehr und nicht weniger, noch o.k.
# für die perfekte Kamera hätte man das Objektiv von 28 bis 500 begrenzen sollen, alles andere ist Marketingstrategie
# kleine Abdeckung für Blitzschuh nicht dabei um diesen vor Staub und Sand zu schützen (Nikon BS-1 passt perfekt)
# kürzeste Einstellentfernung ab 50cm, hätte weniger sein können (30cm) oder man muss auf Makro Umschalten für Objekte unter 50cm
# leichtes klappern der Blitzscharniere, ist aber bei vielen Kameras so, hat meine Canon 60D auch und ist absolut nicht störend, geht aber bestimmt noch besser
# auf Grund aufwendigen Verarbeiten der Daten in den jeweiligen EXR Modus etwas langsame Abspeicherung der Bilder aber noch o.k.

Minuspunkte:
- EXR Sensorautomatik liefert fast untragbare Bildqualität, oder ich bin zu kritisch beim betrachten, es wird zu viel glatt gebügelt
- eine zweite C Einstellung für z.B Einstellung der beiden EXR Modi (außer Auto) wären ideal, dann kann nichts mehr schief gehen beim Fotografieren
- fehlende ausführliche gedruckte Bedienungsanleitung, das konnte Fuji schon mal richtig gut
- Video sollte man zu Gunsten von weiteren Foto Einstellungen weglassen, meine rein subjektive Betrachtung, es ist eben eine Fotokamera
- Klappdisplay lässt sich nicht komplett umdrehen um nur mit den Sucher zu arbeiten und keine Abdrücke zu hinterlassen

Fazit:
* Wer sich intensiv mit der Bedienung der Kamera beschäftigt um alle Möglichkeiten auszunutzen ist bei der HS20 bestens aufgehoben
* Man muss sich bewusst sein das eine Bridgekamera immer ein Kompromiss zwischen DSLR und Kompaktkamera ist, im Fall der HS20 aber ein sehr guter
* Wer mit 28 bis 500mm auskommt bekommt eine Spitzenkamera, alles andere benötigt recht intensive Nachbearbeitung am PC, ist aber nutzbar
* Die HS20 deckt die meisten Fotosituationen sehr gut ab, völlig ausreichend für Foto-Normalverbraucher, Spezialeinsatz erfordert individuelle Kameraausrüstung
* Wer den Sensor auf seine "EXR Dynamik und hohe Empfindlichkeit/geringes Rauschen" begrenzt wird eine sehr sehr gute Bildqualität bekommen (8MP begrenzt - SUPER)
* 16MP für Vollautomatik bei den kleinen Sensor dann schon wieder `ne mittlere Katastrophe, aber Marketingtechnisch leider üblich
* von mir bei diesen Preis-Leistungsverhältnis eine absolute Kaufempfehlung

empfohlenes Zubehör:
1)für die "kleine" Kamera als Zusatzblitz ist der Fuji EF-20 völlig ausreichend für Unterwegs, der EF-42 wirkt schon recht globig auf der Kamera
2)original Fernauslöser RR-80 zum Anschluss an die USB Buchse der Kamera, ideal für Stativaufnahmen ohne Verwacklungen durch "Auslöser drücken"
3)ideale Tasche = Lowepro Zoom AW45, hier passt die Kamera sehr gut rein incl.Blende, zusätzlich der kleine Blitz EF-20, Ersatzakkus, Polfilter, Speicherkarte
4)Professional 6 Schicht Echtglas Display Schutz = dann kann das Display nicht mehr zerkratzen, passt und sitzt perfekt
damit bekommt man für wenig Euro eine komplette Kameraausstattung, hier fangen DSLR erst an und das auch nur Gehäuse + Kit Objektiv

spezielle Tipps:
~ Abspeichern einer EXR Funktion (z.B.DR = Dynamikerweiterung) und aller individuell benötigten Einstellungen unter C vornehmen
~ Einstellen der zweiten EXR Funktion (SN - hohe Empfindlichkeit/geringes Rauschen) und aller individuell benötigten Einstellungen unter EXR vornehmen
~ Programmshift Einstellen unter P und aller individuell benötigten Einstellungen unter P vornehmen und man hat die 3te individuell Einstellung
~ Alle Einstellungen bleiben auch nach dem Ausschalten erhalten und man hat somit drei C Speicher für seine Einsatzgebiete, völlig ausreichend
~ alle weiteren manuellen Funktionen kann man dann unter S ; A ; M vornehmen für jedes spezielle Einsatzgebiet des Fotografen
~ wen`s stört kann alle Anzeigen abschalten, sehr gut für Betrachtung durch den Sucher, denn damit ist alles störende im kleinen Sucher ausgeblendet

Anregung für die Fuji Techniker:
^ man nehme das Gehäuse & Objektiv der Fuji S100Fs, dazu ein komplett umzudrehendes Klappdisplay, die Technik der Fuji HS20EXR und dazu einen APS-C CMOS EXR Sensor gepaart mit ...einen ordentlichen größeren 100% Sucher und die Konkurenz wird erblassen und eine DSLR kann eventuell eingemottet werden!
^ dabei den APS-C CMOS EXR Sensor bei 16MP belassen und dann hat man traumhafte Möglichkeiten mit jeweils 8MP in den EXR Einstellungen
^ so stell ich mir eine perfekte Bridgkamera vor, getrost die Videofunktion weglassen und man spricht damit garantiert ALLE Fotografen - Zielgruppen an.
^ preislich wäre diese Lösung immer noch bedeutend attraktiver als eine DSLR Ausrüstung mit all den zum Fuji Objektiv passenden Optiken einer DSLR
^ für weitere Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung und würde gern als erster die "Neue" in meinen Händen halten und testen

Anmerkung:
Wer mehr möchte und warten kann: Im Januar 2012 soll die Premium Bridgekamera Fuji Finepix X-S1 rauskommen, Größe/Gewicht ähnlich der S100Fs, dafür aber auch wesentlich teurer als die HS20, deren Preise auch deshalb so tief im Keller sind. 2 ähnliche Kameras innerhalb eines knappen Jahres auf den Markt zu werfen ist ein Verkaufskiller für das Vorgängermodell.
Fuji Finepix X-S1=Größerer 2/3" Sensor mit 12MP, Objektiv 2.8-5.6/24-624, Gewicht 905gr., klingt sehr vielversprechend und fast wie meine Empfehlung am Ende der Rezension:))
Ob sich aber der fast 3fache Preis lohnt sei dahingestellt und dann muss sich auch eine Finepix X-S1 einer DSLR stellen können. Man hätte doch nen APS-C Sensor verbauen sollen und das Objektiv noch etwas abspecken im Telebereich (24-500) ist völlig ausreichend. Trotzdem Danke Fuji, mit diesen Schachzug habt ihr vielen ermöglicht die Finepix HS20EXR zu einen super Preis zu bekommen, vor allem mit vielen, vielen gleichen Möglichkeiten wie bei der X-S1. Kann allen nur empfehlen den günstigen Preis der HS20EXR jetzt auszunutzen. Premium Finepix X-S1 hin und her, bei über 80% identischer Daten ist dies kein cleveres Marketing von Fuji. Die Bildqualität der HS20EXR ist schon sehr gut und Fotografen werden wohl ihre DSLR weiter nutzen und eine gute und günstige Bridgekamera wie die HS20 zu schätzen wissen. Dies ist meine vorläufige Einschätzung nach vergleichen der Datenblätter, ob der große Sensor und die weniger MP mehr bringen werde ich nach erscheinen der X-S1 testen. Dann muss die X-S1 zeigen was sie kann. In meinen Test wird die X-S1 gegen die HS20EXR und die Canon 60D (4.0-5.6/17-85 IS & 4.0/70-200L IS) antreten. Ich weis, die Canon Ausrüstung sollte kein Vergleich sein, warum aber nicht. Es wird ein visueller Test und kein Labortest bei der Auswertung der Bilder, im Endeffekt interessiert ja auch nur die Bildqualität. Persönlich werde ich bei der HS20EXR bleiben, da auch das Gewicht für immer dabei zählt und die Bildqualität echt gut ist.
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238 von 245 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau, 12. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Wie schon die HS10, die ich seit über einem Jahr verwende, ist auch die HS20EXR eine echte eierlegende Wollmilchsau. Das heißt, die Kamera kann extrem viel (für erstaunlich wenig Geld und in einem handlichen Komplettpaket), aber sie kann natürlich nicht alles extrem gut. Um trotzdem immer und überall gute oder wenigstens brauchbare Ergebnisse zu erzielen, sollte also wissen, was man tut und warum man es tut.

Der eigentlich einzige bemerkenswerte Unterschied zwischen der HS10 und der HS20EXR ist der EXR-Sensor. Dieser sollte, wie bei allen EXR-Kameras des Herstellers, NICHT in der beworbenen vollen Auflösung betrieben werden (in diesem Fall 16 MP), sondern stets nur mit halber Auflösung (8 MP) in einem der Modi DR oder SN.

DR erhöht den Dynamikumfang der Kamera, sodass besonders dunkle und helle Partien eines Motivs trotzdem gut durchzeichnet sind.

SN vermindert das Bildrauschen, was bei schwachem Licht sehr hilfreich ist, insbesondere wenn man mit ISO 400 oder gar 800 fotografieren muss.

Vom HR-Modus sollte man lieber die Finger lassen, damit mutiert die HS20EXR nämlich zu einer stinknormalen Kamera mit viel zu hoher Auflösung für einen viel zu kleinen Sensor. Bereits die 10 Megapixel der HS10 waren hier "Overkill", insofern besteht sowieso kein Grund, die baugleiche Optik der HS20EXR nun auf einen gleich kleinen Sensor mit noch mehr Pixeln abbilden zu lassen. Die angepriesenen 16 Megapixel Bildauflösung sind letztlich nur (anscheinend leider notwendiges) Marketinggeschwätz, weil immer noch (zu) viele Kunden ihre Kameras nach dem Motto "möglichst viele Pixel für möglichst wenig Geld" kaufen und nicht erkennen, dass Bildqualität und Auflösung nur lose korrelieren.

Ihre besonderen Stärken spielt die die HS20EXR (wie auch die HS10) im Makro- und Telebereich aus. Bei letzterem ist eine ruhige Hand natürlich förderlich. Zweifellos ist ein Objektiv mit einem aufs Kleinbild umgerechneten Brennweitenumfang von 24-720 mm immer ein Kompromiss. Es ist jedoch einer, den man sicherlich eingehen kann. Ich habe mit der HS10 inzwischen mehr als genug Aufnahmen gemacht, die das belegen, und die HS20EXR verwendet wie gesagt die gleiche Optik, verbunden mit den Vorteilen des EXR-Sensors und der dazugehörenden Bildverarbeitung.

Ich empfehle übrigens, die Bildschärfe auf HART zu stellen, um ein allzu großzügiges Verwischen von Bilddetails durch den Rauschfilter zu verhindern. Und wie gesagt: 8 Megapixel reichen auch für DIN A4-Ausdrucke vollkommen aus ' weniger ist manchmal mehr, solange man mit einem der EXR-Modi DR oder SN fotografiert und sich deren spezifische Vorteile zunutze macht.

Für die Stromversorgung bieten sich NiMH-Akkus der Marke Sanyo Eneloop an, die man ebenfalls hier bei Amazon günstig erwerben kann.
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101 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 720g Gewicht, die es mehr als Wert sind, 12. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Ich hatte die Gelegenheit, sämtliche Brigdekameras vor Kauf zu testen, in die engere Wahl fielen die Nikon P500, die Panasonic FZ45 und eben die Fuji HS20. Ich sah mir auch Modelle anderer Anbieter, deren Brigdekameras bereits durch ihre umständliche Menüführung oder anderen Makeln bei mir noch vor dem ersten Bild durchfielen und deren Namen ich nicht weiter notiert habe...gut, und dann bin ich vorbelastet und war Jahre lang mit der Fuji S7000 sehr zufrieden.

Von den 3 übrig gebliebenen Modellen schreckte anfangs das hohe Gewicht der Fuji ab, allerdings empfand ich den Gebrauch von AA-Akkus wieder als großes Plus. Bei der Fuji stellt man den Zoom mit der Hand ein, anders als bei der Konkurrenz. Hm, ob das so toll wird? Für mich eine völlige Umstellung, aber eine, deren Funktion ich nicht mehr missen möchte. Meiner Erfahrung nach geht das Einstellen schneller und es wird kein Akku verbraucht.

Dass man mit der Fuji mit vollem Zoom nicht frei Hand scharf fotografieren kann, wie in einigen Rezensionen auch außerhalb Amazon zu lesen ist, kann ich nicht stehen lassen. Da hielt die Nikon in meinem Test noch mit, aber die Panasonic versagte kläglich. Auch was die Bildqualität anging, blieb die Panasonic in meinem Test sehr schnell auf der Strecke. Das mag ja anders sein, wenn man die Automatik links liegen lässt...für irgendwas muss die ja ihre Preise bekommen haben...

Die Akkuprobleme, die bei der Nikon beschrieben wurden, waren letztlich der ausschlaggebene Punkt, mich für die Fuji zu entscheiden. Nichts ist schlimmer, als nur paar Fotos schießen zu können und x Ersatzakkus mitzukaufen... Ich verwende bei der Fuji die Eneloop und die halten bei mir 800-1000 Fotos mit einer Akkuladung. SO lässt sich arbeiten!

Dann habe ich noch gelesen, die Videos würden unscharf werden...kann ich nicht bestätigen. Die Videos haben - selbst ohne Stativ - eine super Qualität und es ist doch wohl logisch, dass man die Qualität nicht mit einer Highend-Videokamera vergleichen kann, natürlich braucht diese hier einen kurzen Moment fürs wieder scharf stellen, wenn sich das Motiv bewegt. In meinem Erstversuch waren dies Chinchillas während ihres Auslaufs und die sitzen nun alles andere als still...noch dazu Kunstlicht und die Qualität kann sich durchaus sehen lassen. Noch schöner werden die Aufnahmen natürlich in der Natur, logo.

Man muss sich ganz klar vor Augen führen, welche Ansprüche man hat, dann wird man auch nicht enttäuscht. In der Preislage fangen ja auch so langsam die ersten Spiegelreflex-Digis an. Möchte man die Wahl zwischen Automatik und alles selbst einstellen, eine gute Bildqualität bis mind. A3, RAW, gute Videoqualität, lange Akkulaufzeit durch Eneloops, recht schnelle Auslösezeit (reicht sogar für flitzende Chinchillas, grins), aber eben nicht mehrere Objektive mit sich rumschleppen, ist die Fuji meines Erachtens die beste bzw. eine sehr gute Wahl. Dann muss man sich aber auch klar sein, dass man Abstriche machen muss, z.B. in Auslösezeit. Dafür spart man aber Geld und Gewicht und wer will schon zu seinen Ausflügen was weiß ich wie viele Kilo Digi mitnehmen?

Ich habe meine Fuji nun ca. 4 Wochen und habe schon knapp 7000 Fotos geschossen. Natürlich viele wieder gelöscht, ich wollte einfach probieren, wie was am besten geht. Beeindruckend ist z.B. die Makrofunktion. Es ist absolut möglich, die Blütenpollen an einer Biene oder die feinen Haare am Körper eines Schmetterlinges darzustellen. Dazu braucht es nur eine ruhige Hand und ein geeignetes Motiv.

Ich empfehle diese Digi aus voller Überzeugung weiter.
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187 von 196 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach 6 getesteten Bridge-Kameras nun die Richtige gefunden., 7. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Seit weit über einem Jahr bin ich auf der Suche nach einer neuen Bridge-Kamera. Seit 2005 habe ich die Konika Minolta Dimage Z3 mit 4MP. Für den Kauf einer neuen Kamera gibt es für mich ein klares k.o.-Kriterium: Die Detailqualität darf nicht schlechter sein als bei der Z3, denn eine Erhöhung der Auflösung darf nicht zu Lasten der Detailqualität gehen.

Zum Vergleich stelle ich bei jeder zu testenden Kamera die Brennweite so ein, dass ich in einem 380x380 Pixel großen Ausschnitt dasselbe Motiv in gleicher Größe erhalte. Dabei variiere ich noch die Empfindlichkeit von ISO 100 bis 800.

Die vor einem Jahr von mir getesteten Kameras Casio EX-FH20 mit 9MP und Pentax Optio X90 mit 12MP fielen bei diesem Vergleich klar durch. Sie waren insbesondere bei höheren ISO-Werten inakzeptabel.

Die jetzt von mir getestete Fuji FinePix HS20 blieb in der Detailqualität bei 16MP Auflösung nur wenig hinter meiner Konika Minolta Dimage Z3 zurück, mit eingestellten 8MP Auflösung konnte sie in der Detailqualität bereits gleich ziehen.

Kameras können systembedingt nicht die Detailqualität eines Scanners erreichen. Ein Scanner erfasst für jeden Bildpunkt alle drei Grundfarben (Rot, Grün, Blau), der Sensor einer Kamera erfasst je Bildpunkt nur eine Farbe - meist in "Bayer-Struktur" (siehe henner.info/2mp.htm#CCD-Zellen) oder bei der HS20 in EXR-Struktur (siehe henner.info/super_ccd.htm#EXR). Die Kameras rechnen nun aus den daneben liegenden anderen Farbpunkten mehr oder weniger gut für jeden Punkt die interpolierten drei Grundfarben aus (siehe ccd-sensor.de/html/1_-_chip_ccd.html). Eine sogenannte 16MP-Kamera könnte streng genommen nur für 4MP Auflösung exakte Farbpunkte ermitteln.

Die Bildqualität einer Kamera ergibt sich aus der Qualität der Optik, des Sensors und des Interpolations-Algorithmus. Insofern macht es Sinn, diese Kamera mit 8MP Auflösung "M" zu betreiben, wobei die Kompression auf "Normal" eingestellt bleiben sollte, um qualitativ hochwertige Aufnahmen bei vernünftigem Speicherbedarf zu erhalten.

Als puristischer Fotograf betreibe ich jede Kamera im Aufnahmemodus "A" (Wahl der Blende mit Zeitautomatik), in Grenzfällen im Aufnahmemodus "M" (ganz manuell). Ich nutze keine Programm-Automatiken deren Eingriffe in die Bildverarbeitung im Verborgenen bleiben. Deshalb kann ich zu Sinn oder Unsinn der sonstigen Aufnahmemodi nicht viel sagen, wohl aber zur Handhabung der Kamera.

Die Kamera hat etliche Tasten, die den direkten Zugriff auf für mich wichtige Einstellungen (ISO, Art der Belichtungsmessung, Art der Fokussierung, Weißabgleich usw.) ermöglichen, die bei anderen Kameras nur über das Menü erreichbar sind.

Ideal empfinde ich die getrennte Auslösung für Fotos und Video und die Besonderheit, dass während laufender Video-Aufnahme noch Fotos geschossen werden können!

Einzige Einschränkung meiner Begeisterung ist der Farb-LCD-Sucher mit leider nur 0,2" bei 200kpx, der zudem kissenförmig verzeichnet. Im Gegensatz dazu die Canon PowerShot SX20 IS mit 0,44" bei 235kpx.

Weil es dazu Kritik gab:

Die manuelle Brennweiteneinstellung dieser Kamera ist ergonomisch der Bedienung mit Wippe deutlich vorzuziehen. Die Betätigung ist zwar nicht "butterweich" aber durchaus akzeptabel. Die eingestellte Brennweite ist zweifach ablesbar, was es bei einer Wippe nicht gibt, und am Display wird beim Zoomen der Zoomfaktor eingeblendet. Das Zoomen bei Videos sollte man auch bei Kameras mit Wippe tunlichst unterlassen - wegen dem Geräusch und weil der Fokus dann meist nicht schnell genug scharf stellen kann.

Die Abdeckung des Batterieschachtes wackelt bei mir nicht und ist problemlos zu handhaben.

Hier noch mal alle von mir getesteten Kameras, bis ich mich jetzt für die Fujifilm FinePix HS20EXR entschieden habe:
Konika Minolta Dimage Z3 mit 4MP
Canon PowerShot SX20 IS mit 12MP
Pentax K-x (DSLR) mit 12,4MP
Casio EX-FH20 mit 9MP
Pentax Optio X90 mit 12MP

*** Ergänzungen ***

Bilddrehung:
Die Kamera sensiert, wie die Kamera gehalten wird, und trägt im EXIF bei der Ausrichtung den richtigen Wert (8 für links gedreht, 6 für rechts gedreht und 3 für kopfstehend statt 1 für normal) ein, wenn die Kamera mehr als ca. 60Grad aus der normalen Horizontalen gedreht wird. Diese Eigenschaft der Kamera ist im Handbuch nicht beschrieben. Die Kamera (wenn im Menü: WG. AUTO-DREH. [AN]) und geeignete Bildbetrachtungsprogramme (nicht Windows Vorschau) zeigen die Bilder dann richtig gedreht an.
Der Menüpunkt BILD DREHEN ist damit eigentlich überflüssig und dreht auch nicht wirklich das Bild, sondern macht es richtig und ändert die Ausrichtung im EXIF.

Optische Qualität:
Chromatische Abberation und Verzeichnungen im Bereich von 50-720mmKB konnte ich nicht feststellen. Lediglich bei vollem Weitwinkel tritt leicht tonnenförmige Verzeichnung auf.

Uhrzeitanzeige:
Die Kamera kennt ausschließlich die 12h-Anzeige mit AM/PM. Prompt ist mir bei der Inbetriebnahme, die um 12:XX Uhr war, passiert, dass ich als Zeit 12:XX AM eingestellt habe und am nächsten Vormittag noch dasselbe Datum hatte.

Dynamikbereich:
Es stimmt, was im Handbuch der Kamera steht, dass "Flecken auftreten können". Die bei DR über 100 oder AUTO verstärkten dunklen Bildteile werden tatsächlich merklich schlechter. Ich verwende deshalb nur DR100.

Verwacklungsschutz:
Die Bildstabilisierung mit CMOS-Shift macht es selbst bei Weitwinkel (31mmKB) nicht möglich, unter 1/15s freihand verwacklungsfreie Bilder zu machen. Da sind andere Kameras wesentlich besser, mit denen ich freihand verwacklungsfrei aufgenommen habe: Casio Exilim EX-FH20 z. B. bei 41mmKB mit 0,4s (!), Pentax Optio X90 z. B. bei 26mmKB mit 0,6s (!)
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Knipser für Zwischendurch, 24. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Knapp eine Woche ist es nun her, dass Amazon in gewohnt sehr professioneller Art die Kamera geliefert hat. Und eines steht wirklich fest, diese Kamera ist nichts für Menschen, die nur schnell mal ein Foto machen wollen. Das mag zwar mit dieser Kamera auch gut gelingen, ihre Stärke kann die Kamera aber nur dann zeigen, wenn man sich auch die Zeit nimmt, sie zu "entdecken".

Und man kann auch durchaus mal völlig daneben lieben und Bilder produzieren, die einen eher dazu Bewegen, die Kamera zurück zu geben. Beim Modus ERX Dynamikumfang sollte man sehr aufpassen, wenn man Menschen fotografiert. Gesunde Menschen können schnell mal aussehen, als ob sie einen Leberschaden haben (gelb).

Aber mit Zeit und Übung kommt man dann langsam dahinter, wie man die Kamera am besten einsetzen kann. Dann fängt sie an, einen zu überraschen und das im positivsten Sinn. Der hier oft kritisierte Videomodus z.B. ist ganz toll nutzbar, wenn man die Kamera ruhig und langsam bewegt und auf Zoomfahrten verzichtet. Die EXR Modi Rauscharmut bzw. Pro Low-Light zeigen ihre Stärken in dunklen Umgebungen. Im Aquarium Hagenbeck sind mir damit ein paar ganz erstaunliche Aufnahmen geglückt.

Bei starkem Zoom auch in freiem immer bedenken, dass die ISO-Werte bei Automatik stark steigen. Die Kamera neigt immer dazu, die Lichtempfindlichkeit hoch zu halten um kurze Verschlusszeiten zu ermöglichen, dass hilft gut gegen verwackeln, rauscht aber mehr. Mit einer ruhigen Hand, einer Unterlage oder bestenfalls mit Stativ ist es aber besser, die ISO-Werte gering zu halten (<=200) und mit längerer Belichtung zu fotografieren.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nun habe ich die HS20 bereits seit 4 Wochen - meine Begeisterung wächst täglich., 20. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Nun habe ich die HS20 bereits seit 4 Wochen - meine Begeisterung wächst täglich.

Zuerst einige Vorbemerkungen.

Ich würde mich als als guten Amateur einstufen, der mit einer Kamera und deren
manuellen Einstellungen und Halbautomatiken umgehen kann.

Ich fotografierte bis vor 4 Jahren ausschließlich mit meiner inzwischen 23 Jahre
alten Canon EOS 650 mit einigen Canon-Objektiven und einer analogen
Kompaktkamera von Rollei, die sehr gute prego 90 aus dem Jahre 2000.

Vor 4 Jahren kaufte ich mir eine Panasonix FX07 Kompaktknipse als Ergänzung, die
im September das Zeitliche segnete. Die Reparatur hätte soviel gekostet, wie der
damalige Neupreis.

Auf eine Digitalkamera will ich jedoch inzwischen nicht mehr verzichten.

Nun stand die Entscheidung nach einer neuen Kamera an.

Entscheidungsprozess:

Eine Spiegelreflex mit den separaten Objektiven kam für mich wegen der
Handlichkeit nicht mehr in Frage. Die neuen spiegelosen Kameras Sony-Nex5 und
wie sie alle heissen, haben für mich ebenfalls den Nachteil der zusätzlichen
Objektive. Eine Kompaktkamera wollte ich mir wegen der irrsinnigen
Megapixelzahlen nicht geben.

Nach langem suchen blieb ich an den Kameras Panasonic FZ150, Sony-dsc hx100v und
der Fuji HS20 hängen.

Die Entscheidung fiel mir anfangs schwer. Unter Berücksichtigung der
Handhabbarkeit, diverser Rezensionen und letzlich auch des Preises kaufte ich die
HS20. Das Systemblitzgerät EF-42 kam auch gleich noch in den Warenkorb.

Wie sind die Erfahrungen nach 4 Wochen?

Die Kamera ist nichts für drauflos Knipser, die am liebsten alles der Kamera
überlassen.

Die Kamera will "erforscht" werden. Man muss sich mit ihr auseinandersetzen, sie
testen und ihre Möglichkeiten und Eigenheiten kennenlernen. Das Fujifilm Finepix
Forum ist eine gute Hilfe.

Die technischen Details - Vor- und Nachteile - will ich hier nicht weiter
ausführlich erläutern, diese sind ausreichend in anderen Rezensionen beschrieben
worden.

Nur kurz:

- fotografiere nicht mit 16 MP, sondern nur mit halber Auflösung - klasse
Bildqualität, tolle Farben - rauschen erst ab hohen ISO-Einstellungen.
- Bildstabilisator aus meiner Sicht gut. Heute aus freier Hand ein nicht
verwackeltes Bild des Stuttgarter Fernsehturms in ca. 3 km Entfernung mit 720 mm
Brennweite erstellt.
- Direktwahltasten vieler Einstellungen. Klasse.
- Bildschirm auf Rückseite top. Verstellung klasse für andere
Aufnahmepositionen. Sucher nutze ich eher selten. Automatische Ein- und
Ausschalten des Suchers sehr angenehm.
- Systemblitz klasse Ergänzung. Habe ich nur dabei, wenn absehbar, dass ich ihn
brauchen werde.

Alles in allem - Ich würde die Kamera sofort wieder kaufen.

Jedem empfehlen kann ich sie jedoch nicht - man sollte sich mit der Kamera
auseinandersetzen. Die Zeit lohnt sich.

PS: Das Handbuch ist kein Handbuch, sondern ein Zustand. Eine Bitte an Fuji -
Bitte erstellt ein gutes Handbuch, welches auch eine Hilfe darstellt und legt es
in Papierform und nicht nur auf CD bei.
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123 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Blendenspielraum, gewöhnungsbedürftige Serienaufnahme, 22. Juni 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Ich entschied mich für dieses Gerät aufgrund vieler positiver Bewertungen in der Fachpresse und von "amazon"-Kunden. Es sollte ein Zwqeitgerät als Ergänzung zur DSLR-Ausrüstung sein; eine Kamera, die man jeden Tag dabei haben kann und nicht nur auf Fototouren. Dazu sollte sie so kompakt wie möglich sein, aber auch so viel wie möglich vom Komfort einer DSLR bieten. Mit Fujifilm-Kameras hatte ich zudem in Vor-DSLR-Zeiten schon gute Erfahrungen gesammelt.

Dem ambitionierten Fotograf fällt sofort auf, dass der Blendenspielraum sehr eingeengt ist. Während die Hersteller-Spezifikation Blende 11 als kleinste Öffnung angibt, ist das in den Betriebsmodi S (Blendenautomatik) und A (Zeitautomatik) leider nur Blende 8. Blende 11 läst sich lediglich im manuellen Modus (M) einstellen. Bedenkt man, dass die größte Blendenöffnung im Telebereich 5,6 ist, hat man gerade 2 volle Blendenstufen zur Gestaltung zur Verfügung. Bei maximaler Weitwinkeleinstellung ist die größte Blendenöffnung 2,8 ' da ist noch etwas mehr (nämlich die "vollen" Stufen 4 und 5,6) dazwischen bis zur kleinsten Blende 8. Tipp für Einsteiger: Geben Sie bei "Wikipedia" den Suchbegriff "Blendenreihe (Optik)" ein, um mehr über die Blendenstufen zu erfahren. Die Begrenzung auf Blende 8 bei der Fujifilm HS 20 EXR erinnert leider an die Ausstattung von Pocket-Kameras -- dort sind nur 2 volle Blendenstufen normal. Für Effekte wie Nachtaufnahmen mit "strahlenden" Lichtquellen oder einen Sonnenauf-/untergang mit "Sonnenstrahlen" braucht man jedoch schon mal kleinere Blendenöffnungen wie 11 oder 16. Die DSLR-Objektive haben Blendenstufen bis 22 (selten vielleicht sogar bis 32). Die 22 erwarte ich von diesem Modell freilich nicht, das wäre maßlos, aber Blende 11 (nicht nur in Betriebsart M) und evtl. 16 noch hätte man sich schon gewünscht -- schließlich sind die Zielgruppe dieser Kamera nicht nur "Knipser".

Der zweite Punkt, der eine Umstellung bisheriger Gewohnheiten verlangt, ist die Serienaufnahme. Die Kamera hat hier (nebst anderen) die Funktion "Highspeed Serie". Dabei speichert sie intern die letzten 8 Aufnahmen, so lange man den Auslöser _halb_ durchgedrückt hät wie sonst beim Fokussieren. Man wundert sich also am Anfang, dass es gleich "klick-klick-klick-klick ..." macht, wo man nur fokussieren wollte. Fokussiert wird in dieser Funktion "nebenbei". Fotografiert man ein vorbei fahrendens Fahrzeug, darf man am Ende (z.B. wenn die Spitze eines Zuges des Bildausschnitt verlassen hat) nicht vergessen, den Auslöser _ganz_ durchzudrücken, denn sonst war das Abwarten des Motivs und die ganze Sereienaufnahme für den ... [Allerwertesten], da kein einziges Foto gespeichert wird. Der Speichervorgang der Serie wird erst durch das abschließende komplette Durchdrücken des Auslösers gestartet, weil die Kamera so erst erkennt, dass die Serie abgeschlossen ist.

Bei den ersten Versuchen mit der Funktion "High Speed Serie" schaffte ich es auch, nach kurzem Halb-Durchdrücken des Auslösers (wie im Normalfall zum Fokussieren üblich) _gleich_ ganz durchzudrücken. Dann hat das Gerät nur 2 oder 3 Bilder aufgenommen und der heran nahende Zug war im Grunde noch viel zu weit weg. Das Motiv ist dann auch verloren, weil das Speichern der "High Speed Serie" etliche Sekunden dauert. Bei kurz hintereinander folgenden Straßenbahnen (ich habe das an einer Kreuzung mit regem Straßenbahnverkehr probiert) war dann der zweite Zug als Motiv ebenfalls verloren, weil die Serie noch nicht gespeichert war (verwendete Speicherkarte ist eine Transcend '8 GB SDHC' Class 10, also eine recht schnelle Karte).

Nimmt man den Sereinmodus "Anfang 4", ist das klassische Verhalten vorhanden: Auslöser halb durchdrücken = Fokussieren, Auslöser ganz durchdrücken = Serie wird gestartet. Die Kamera nimmt dann auf, solange man den Auslöser gedrückt hält, max. jedoch 4 Bilder.

In der Betriebsart "Adv." gibt es einen Modus "Pro Low Light". Die Betriebsart ist zum "Draufhalten und Abdrücken" gedacht (so in der Anleitung zu lesen). Man kann keine ISO-Begrenzug einstellen. In einem Tunnel unter einem S-Bahnsteig (Lichtquellen: Leuchtstofflampoen plus an beiden Enden herein fallendens Tageslicht) stellte die Kamera dabei von sich aus ISO 1.600 ein. Die Kamera macht im Modus "Pro Low Light" 4 Aufnahmen unmittelbar hintereinander und verrechnet sie sofort danach zu einem einzigen Bild. Das funktionierte auch mit einer normalen Schrittes durch das Bild laufenden Frau gut, an den Bewegungen scheiterte das Verrechnen nicht. Aber die Absicht von Fujifilm, mit dem Verrechnen von 4 Bildern das Bildrauschen zu reduzieren, bleibt offenbar mehr Wille denn sichtbarer Erfolg. Bei ISO 1.600 entsteht dennoch für den ambitionierten Fotograf deutlich sichtbares Bildrauschen, auch wenn die Kamera einen für ihre Klasse schon einen recht großen Bildsensor (1/2-Zoll EXR CMOS mit Primärfarbfilter) hat. Bei der Beurteilung kommt aber auch die "Verwöhnung" in dieser Hinsicht dazu, wenn man sonst eine Vollformat-DSLR benutzt, mit der man bedenkenlos auf 1.600 ISO gehen kann. Es muss auch klar sein, dass man das Bildrauschen der genannten DSLR nicht mit dem einer Bridg-Kamera mit 1/2-Zoll-Sensor vegleichen kann. Das wäre nicht der klassische Vergleich von Äpfeln mit Birnen, sondern eher schon der Größenverhältnisse von Apfel und Johannesbeere.

Die HS 20 hat eine riesige Zoomspanne, aber Achtung: In der maximalen Zoomeinstellung lassen sich verwacklungsfreie Bilder kaum noch ohne Stativ erzielen. Das ist ganz normal und hat nichts mit der Kamera (sondern mit den Gesetzen der Optik) zu tun. Besonders Foto-Frischlinge sollten da hinterher nicht enttäuscht sein!

Noch ein paar Worte zu Zubehör, dessen Mitkauf (alles preisgünstig über die Amazon-Webseite zu haben) in jedem Fall empfehlenswert ist. Dank anderer Bewertungen im Internet (nicht zuletzt bei amazon) konnte ich hier mit folgender Auswahl eine "Punktlandung" erzielen, sprich eine aus meiner Sicht sehr optimale Auswahl treffen (Zusatzkosten für alles zusammen etwa 100 Euro):

- SDHC-Speicherkarte Transcend "8 GB SDHC" (Class 10) (ASIN: B003VNKNEG)

- 8 Akkus Sanyo eneloop (4 zum Verwenden + 1 Reservesatz) inklusive 2 Plastikboxen (ASIN: B0011W8E9K)

- Steckerladegerät Ansmann "Powerline 4 ZeroWatt", Variante ohne mitgelieferte Akkus (ASIN: B002CCZUX6). Wenn Sie für die AA-Akkus schon ein Ladegerät haben, können Sie es weglassen oder als handliches Zweitladegerät für unterwegs nehmen; Autoadapter ist dabei.

- UV-Sperrfilter (ist schon "Pflicht", um das hochwertige Objektiv vor mechanischen Einflüssen und Schmutz zu schützen): B&W (= Schneider Kreuznach) UV-HAZE "XS-PRO digital", 58 mm (ASIN: B004OVE17Y)

- Bereitschaftstasche: Lowepro "Zoom 45 AW" (ASIN: B003658PH6). In den Toplader passt die Kamera mit aufgesetztem UV-Filter plus aufgesetzter Gegenlichtblende (letztere im Lieferumfang der Kamera enthalten) genau hinein. Die kleine Außentasche bietet Platz für das USB-Kabel und eine Box mit 4 AA-Batterien bzw. Akkus. Die Deckel-Innentasche ist wie maßgeschneidert für das folgende kleine Putztuch zur Objektiv-/Filterreinigung:

- B+W Photo-clear Microfasertuch (18x18 cm, ASIN: B000H3WXI2). Wird in einem Plastikt-Etui geliefert.

Fazit:

(1) Wer als Einsteiger sich intensiv mit Fotografie beschäftigen möchte und ein gutes _Erst_gerät sucht, der greift besser gleich zu einer DSLR, auch wenn die nebst der Objektive teurer ist. Mit der HS 20 stößt man schnell an Grenzen der Motivgestaltung bzw. bei ungünstigen Aufnahmesituationen.

(2) Wer nur gelegentlich fotografiert und etwas Besseres als eine einfach Pocket-Kamera haben möchte, hat mit der HS 20 auf jeden Fall deutlich bessere Möglichkeiten als mit Pocket-Geräten.

(3) Wer die Kamrea wie ich als Zweitgerät sucht, muss sich zwischen DSLR und der HS 20 umstellen können. Eine Alternative zu der HS 20 wäre sonst vermutlich nur die untere DSLR-Klasse (z.B. Nikon mit DX-Sensor). Wenn man das in den Griff bekommt und nicht fortwährend sich an dem kratzt,was die DSLR kann und die HS 20 eben nicht, ist letztere sicher eine gute Wahl als Begleiterin für jeden Tag in Ergänzung zur "großen Ausrüstung".

(4) Ein Vorteil der Fujifilm HS 20 EXR im Vergleich zu anderen Systemkameras ist auch, dass der Zoomen hier manuell und nicht elektrisch mit einer Wippe erfolgt. So kann man zum Einen den Zoom wirklich stufenlos einstellen und zum Anderen geht er nicht wieder in Grundstellung zurück, wenn sich die Kamera (miitels Energiesparfunktion) selbst ausschaltet bzw. man sie von Hand ausschaltet, weil das Motiv noch nicht da ist. Bei Modellen mit Zoomwippe ist die Weitwinkelstellung die Grundstellung; beim jedem Ausschalten der Kamera geht das Objektiv dahin zurück und bei Wartezeiten (wie auf heran nahende Fahrzeuge) muss dann das Motiv nach dem Wiedereinschalten neu eingerichtet werden. Dieses Ärgernis entfällt bei der HS 20, was ein wesentlicher Entscheidungsgrund für mich war.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel- und Werkzeug!, 10. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Ich habe mich kurz vor Verfügbarkeit der HS30 für einen Kauf des (noch nicht einmal ein Jahr!) "alten" Modells entschieden (ausschlaggebend war das Preis-Leistungs-Verhältnis; von dem man natürlich nicht weiß, wie es sich entwickeln wird; außerdem die (am Sucher/Blitz) etwas kompaktere Bauweise; und schließlich die Auslegung auf AA-Batterien/Akkus).

Da ich mal mit einer OM2 vor zig Jahren begonnen hatte, "richtige" Fotos zu machen, wollte ich immer zurück zur Freiheit manueller und halbautomatischer Programme. Deshalb bin ich mit meiner vorigen Kamera, der Nikon L120, nie so recht "warm" geworden. Die liefert in 90 % der Fälle schöne Ergebnisse, aber irgendwann wird es zu anstrengend, den eigenmächtigen Eingriffen der Elektronik vorzubeugen.

Hier ist nun eine Kamera, die immer die Wahl lässt. Betreibt man sie "vollautomatisch", sind die Ergebnisse (bei mir zumindest) etwas mau. Sobald man aber die Bandbreite der Einstellungen nutzt, mit ISO, Dynamic Range, Weißabgleich usf. nach Bedarf "spielt", werden sie (für eine Kamera mit "kleinem" Chip) fantastisch (zumindest für meine Begriffe, und bezogen auf den aktuellen Preis; ich habe 269 Euro bezahlt).

Übrigens: Der Chip soll 1/2 Zoll "groß" sein (was also nicht erst für die HS30 gilt). Die auf 35mm (Kleinbild) umgerechnete Brennweite wird von Fuji deshalb falsch angegeben. Sie galt für die HS10 (mit ihrem 1/2.3 Zoll-Chip, wie in Kompaktkameras). Durch die Vergrößerung des Chips ist die Brennweite nach unten "gerutscht" (ein Fotovergleich zwischen HS10 und HS20 aus einem Forumsbeitrag hat mir diesen Eindruck bestätigt):

Objektiv 4.2 - 126 mm, Sensor 1/2 Zoll (statt 1/2.3 Zoll bei der HS10), also ist der Zoombereich (bezogen auf KB 35 mm) anstelle der angegebenen 24-720 mm (bei einem Crop-Faktor von 5.4): 22,68 x 680,40 mm oder 22,7 x 680 mm. Also gibt es etwas weniger Tele, aber ein enormes Weitwinkel (die scheinbar kleinen Veränderungen sind genauso signifikant wie die vermeintlich großen beim Tele, auf dem anderen Ende).

Die Verzeichnung bei WW und Tele fällt an den Enden deutlich aus; man kann sie aber (ich mit Gimp 2.6: Filter, Ver[!]zerren, Objektivfehler) ohne weiteres (wenn auch natürlich mit dem stets unvermeidlichen, aber bei gewöhnlicher Vergrößerung mehr theoretischen Verlust an Schärfe) korrigieren.

Die manuelle Handhabung des Zooms finde ich fantastisch (man kann am Objekt sehr schnell den Ausschnitt anpassen), die Emulation des manuellen Focus dagegen - wie andere auch - eher ernüchternd. Man kann aber wohl mit MF auch die Einstellung auf "unendlich" (von Feuerwerk, Landschaft) festhalten...

Man braucht wohl kaum zu wiederholen, dass man mit der Einstellung auf M = 8 Megapixel eigentlich stets bestens bedient ist. Als Filmsimulation verwende ich zur Zeit nicht Standard (Provia), aber auch nicht den kräftigen (durchaus reizvollen) Velvia, sondern (zumindest im Winter/Frühjahr) Astia.

Den kleinen EVF (Sucher) finde ich nicht so schlimm; ich betrachte ihn als Zugabe, die in manchen Situationen helfen mag. Erste Berichte klingen so, als ob auch der neue, hochauflösende Sucher der HS30 etwas enttäuscht. Beide Kameras haben ja im übrigen ein nicht ganz so hochauflösendes Display; hier würde man sich mehr wünschen, aber - wie gesagt - die HS30 jedenfalls bietet es auch nicht...

Zum Schluss noch eine persönliche Taschen-Empfehlung: Mantona SportsBag SLR-Kameratasche (sportlich kompakte Umhängetasche) für Bridge Kameras und Micro SLR - siehe meine Rezension dort.

P.S.: Viel Freude mit der HS20 (oder der HS 30)!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...ein wirklich gelungenes Stück von FUJI, 30. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
...besitze die HS20 jetzt gut vier Wochen , habe bisher mehr als 1000 Fotos gemacht und alle Modi getestet . Ich kann einfach nichts negatives feststellen . Obwohl mich anfangs die Einstellung im EXR-Modus etwas irritierte...denn da ist es im Modi "Rauscharmut" und "Dynamikumfang" "nur" möglich , mit max.8M-Pixel zu fotografieren...soll angeblich an dem neu entwickelten Sensor von FUJI liegen...rein von der Bildqualität habe ich noch keinen gravierenden Unterschied feststellen können...muß aber gestehen , das ich schöne Fotos auch nicht größer als im Format 30x40cm entwickeln lasse...für mich ist diese Kamera ein absoluter Preis-Leistungs-Knaller und kann Sie jedem,gerne fotografierendem Menschen , sehr empfehlen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Allroundgerät!, 19. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Die HS 20 ist meine dritte Bridgekamera und meine etwa fünfzehnte Digitalkamera überhaupt.
Ich war auf der Suche nach einer guten Alternative zu meinem Nikon D90 + Zubehörrucksack und habe diese nunmehr mit wirklich annehmbarer Fotoqualität gefunden. Aus meiner Sicht ist diese Kamera nach längerer Zeit des Stillstandes bei der Abbildungsleistung - verursacht durch den generellen Pixelwahn - qualitativ wieder ein deutlicher Schritt nach vorne.
Ich habe zuletzt viele der aktuellen Modelle getestet, im Speziellen die von Sony, Panasonic und Nikon - und in der Disziplin "bang for the buck" ist die HS 20 derzeit imho ungeschlagen.
Ich hatte kürzlich auch eine Leica V-Lux 2 in der Hand, die ja technisch weitgehend der Lumix FZ 100 entspricht - hier wird es natürlich schon knapp.
Nachdem die FZ 150 sicher noch eine Schippe drauflegt, so haben wir da vermutlich einen neuen Klassenprimus vor uns, allerdings doch noch in einem deutlich höheren Preissegment.
Für 500 Euronen kaufe ich mir dann lieber eine gute gebrauchte Optik für meine D90.

Zurück zur HS 20: Vom Format, der Haptik und Bedienung her entspricht sie einer der kleineren DSLR Kameras, ist zB. gleich groß wie meine gute alte Nikon D40.
Kleiner und leichter wird sie erst, wenn man eines der handelsüblichen Superzooms auf die DSLR schraubt, im Falle der D40 wäre das in meinem Fall ein 18-200mm von Sigma.
In dieser Kombination kommt dann auch der Preisunterschied erst richtig zum Tragen.
Aber richtig handlich ist das Ding natürlich nicht mehr und fühlt sich am Hals hängend auch kein Stück leicht an. Da sind die oben angesprochenen Lumix und viele andere sicher handlicher.

Jedoch: Ein Teil dieses Gewichtes ist bedingt durch die Objektivkonstruktion mit dem manuellen Zoomring - für mich die klare Präferenz gegenüber einer Zoomwippe.
Haptik und Präzision beim Zoomen sind hier deutlich überlegen.
Wippen sind mE entweder elendslangsam oder schnell genug und neigen dafür zum Überschießen. Außerdem bewegen sie sich bei jedem Ausschalten in Ausgangsstellung zurück, was ja nicht immer gewollt ist.

Die hinterlegten Programme entsprechen dem aktuellen Stand der Technik, wirklich herauszustreichen sind die hier schon mehrfach erwähnten EXR Programme DR und SN, bei denen der neue Sensor für seine geringe Größe Erstaunliches leistet in Hinblick auf Rauscharmut und Dynamik.
Weniger gut der HS mode außer bei sehr gutem Licht.
Dass man dann eigentlich nur mit 8MP arbeitet, stört mich wenig, ganz im Gegenteil: Ein herzliches "Respekt" an die Marketingheinis von Fuji, die es hier schaffen, die Nachteile des Pixelwahns zumindestv teilweise in den Griff zu bekommen und den Massenmarkt dennoch mit einem "16MP" Chip zu beglücken.

Die Kamera bietet jede Menge manuelle Optionen für den ambitionierten Amateur, der mit leichterem Gepäck als dem DSLR Rucksack reisen möchte, arbeitet aber im automatischen EXR Modus doch so treffsicher, dass man auch als Anfänger drauflos knipsen kann mit recht geringem Ausschuß.

Hier kommt nämlich der Hammer:
Ich habe mehrere Serien geschossen im Vergleich zur D40 mit dem Sigma, das allein schon mehr gekostet hat als die Fuji - und da hat sich die HS 20 mehr als anständig geschlagen:
In der over all Betrachtung waren gut und gerne die Hälfte aller Aufnahmen mindestens so gut wie die der Nikon.
Ihr müßt mir jetzt nicht schreiben, dass die D40 nicht mehr Stand der Technik ist, weiß ich auch schon.
Auch klar, dass etwa die D90 mit einer vernünftigen Optik da schon wieder deutlich die Grenzen der Fuji aufzeigt, aber dennoch, unterm Strich heißt das:
Wir haben eine Bridgekamera vor uns, die mit einem winzigen Sensor über einen gewaltigen Zoombereich in einer Qualität fotografiert, die wir noch vor fünf Jahren mit den DSLRŽs der Einstiegsklasse hatten, plus viele Annehmlichkeiten und mehr oder weniger nutzbringende elektronische Helferleins.

Das ist schon mal was, finde ich !

Auf der Habenseite sind noch zu Erwähnen:
+ eine für den großen Bereich doch sehr gute, weitgehend verzerrungsfreie (oder gut korrigierte) Optik, die etwas weich zeichnet, deshalb ist "hart" als Einstellung empfehlenswert bei der Schärfe.
+ recht guter und schneller Autofokus (bei gutem Licht)
+ gute Videoqualität beim ersten Versuch, weitere Tests stehe da aber noch an.
+ viele wichtigen Funktionen über separate Knöpfe direkt anzuwählen.
+ gute Makrofunktion
+ hot shoe für vollwertige - und rel. günstige - Fuji Systemblitzgeräte
+ Möglichkeit für RAW's, ist aber in dieser Kameraklasse eher ein "nice to have" feature.

weniger gut und damit ein Stern Abzug:
- der elektronische Sucher ist wirklich nur eine Krücke hinsichtlich Größe und Auflösung
- die Spezialfunktion für wenig Umgebungslicht namens PRO LOW-LIGHT funktioniert mE sehr ungenügend, da war ich erfolgreicher, mit möglichst ruhiger Hand einen Einzelschuss loszulassen
- die manuelle Schärfeeinstellung ist auch nur eine Krücke, der Ring liegt zu nahe am Gehäuse, um haptisch zu gefallen. Mit dem elektronischen Sucher kann man manuelles Scharfstellen aber ohnedies vergessen, am screen ginge es wohl.

Neutral bewerte ich:
- der Bildstabilisator ist nicht schlecht, aber da gibt es deutlich Besseres, mE nicht ganz Stand der Technik.
Aber die in diesem Forum befindliche Ansage: "unter 1/15 ist auch im Weitwinkelbereich keine verwacklungsfreie Aufnahme möglich" entlockt mir ein
"Eventuell ein bisserl das Trinken einschränken, dann zittert die Hand nicht so stark in der Früh!"

+/- die AA Batterien haben offenkundige Vorteile, sind aber natürlich nicht unschuldig am rel. hohen Gesamtgewicht, ich persönlich ziehe einen leichten und kompakten LiIonen Akku vor.

+/- die hier mehrfach kritisierte Verarbeitungsqualität finde ich alles in allem recht ok, aber wieder auch nicht so gut, dass man es herausstreichen sollte. Die Optik hat für meinen Anspruch etwas zuviel "Spiel"

+/- der Blitz fährt nur über eine eigene Taste aus, für manche mag das ein Vorteil sein, definitiv aber nicht für "Anfänger"

FAZIT:
Für den Preis ein durchaus sehr empfehlenswertes Teil, das am Anspruch, die derzeit beste und universellste Bridgekamera zu sein, nur relativ knapp scheitert.
Nichts für Pixelpeeper, aber stark als allround Paket!

PS.: nach einigen Monaten der sporadischen Nutzung (wenn ich zu Hause bin, sind mit meine Nikons doch immer noch mehr ans Herz gewachsen) habe ich ein weiteres Haar in der Suppe entdeckt.
Der Autofokus arbeitet bei schlechten Lichbedingungen oft unzufriedenstellend und schiesst über das Ziel hinaus, sodass man nochmal mit dem Fokussieren beginnen und auf mehr Glück hoffen muss.
Teilweise liegt das - zumindest im Nahbereich - wohl auch an dem recht dürftigen Hilfslicht.

Jedenfalls sind die low light Eigenschaften damit weiter eingeschränkt, was aber wie gesagt eher am Autofokus als am Sensor lieget.
Ich belasse es nach einigem Zögern aber doch bei gerade noch 4 Sternen, weil das Gesamtpaket für mich immer noch über dem Durchschnitt liegt.
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