Kundenrezensionen

92
4,2 von 5 Sternen
22 Bullets
Format: DVDÄndern
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
22 Bullets ist ein brutaler Mafiathriller, der viel über Freundschaft, Gier und Machterhalt erzählt.
Ihn lediglich als klassischen Rachethriller zu betrachten wird diesem Film eigentlich nicht ganz gerecht - dafür ist die Geschichte zu vielschichtig und versucht auf geschickte Weise die Probleme eines abdankenden "Paten" zu beleuchten, der lediglich durch ein Attentat bzw. den Zugriff auf seine Familie zurück zur Waffe/Rache getrieben wird.
Der Film erzählt hierbei absolut schonungslos und scheut sich nicht, die gesamte Brutalität ohne Vorbehalte auf die Leinwand zu bringen.
Dadurch werden viele natürlich zucken und den Film verurteilen - ist es aber nicht abschreckender, wenn man genau dies zeigt und Brutalität nicht nur als kleiner Seitenhieb dargestellt wird. Ich glaube, dass eine (gespielte) Schonungslosigkeit in diesem Fall erheblich ehrlicher wirken kann.
Die Geschichte selbst ist erstaunlich vielschichtig und anspruchsvoll, wodurch ein teils ruhiger und handlungsvoller Thriller entstand, der lediglich durch oben genannte Brutalität hier herausbricht und erneut ein Zeichen setzt.
Sicherlich entsteht während der Betrachtung eine Sympathie für die von Jean Reno gespielte Rolle - man sollte sich aber nichts desto trotz vor Augen halten, dass er in diesem Fall auch kein Schaf ist sondern lediglich ein Wolf, der versuchte, sich zur Ruhe zu setzen.
Erstaunlich, wie schnell man Sympathien für negative Personen bekommen kann - insbesondere, wenn man die von ihm grundlegenden Maßstäbe wie Freundschaften, Versprechen und der Familienzusammenhalt in Relation setzt.
Als anspruchsvoller Mafiaplot mit schonungsloser Darstellung funktioniert der Film auf jeden Fall - und davon abgesehen, merkt man auch, dass Jean Reno irgendwie genau für solche Rollen gemacht zu sein scheint.
Jürgen Seibold/02.04.2012
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45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2010
Die Story:

Charlie Mattei ist ein ehemaliger Verbrecher, der seit etwa drei Jahren ein geregeltes Leben mit Frau und Kindern führt. Zu dieser Zeit beendete er auch seine "Karriere" als Verbrecher. Als er eines Tages wird an den Hafen von Marseille geht, wird er von sage und schreibe 22 Kugeln getroffen. Jeder normale Mensch wäre tot, Charlie jedoch nicht.

Meine Eindrücke zur Story:

Die Geschichte wird von der ersten Minute an dem Zuschauer sehr spannend erzählt.

Jean Reno spielt seine Rolle überragend, der Hauptcharakter wirkt sehr geheimnisvoll und düster.

Sehr guter Actionfilm, viel Blut, viel Action, viel Spannung..

Was fand ich gut an dem Film:

+ ein sehr schönes Bild

+ sehr gute Soundkulisse

+ Jean RoneZs Charakter wirkt sehr düster, verleiht dem Film viel Spannung und Action

+...von der ersten Minute an wird der Zuschauer gefesselt

+ teilweise brutal inszeniert, FSK 18 sinnvoll

+ sehr viel Höhen und Tiefen verleihen dem Film das gewisse etwas

+ sehr schön inszeniertes Ende, verleiht dem Film den roten Faden

Aus meiner Sicht gibt es nichts negatives anzumarkern.

Fazit:

Für ein Jean Reno Fan ein muss,

genialer Actionfilm, einer der besten von Jean Reno.

Nachtrag zu den Features der Blurayversion:
deutsche Kinofassung,
Uncut,
HD Sound (deutsch),
Wendecover

Features:
*Making of
*Trailer
*Jean Reno in München
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2011
Da man mit einer Storyerklärung sehr viel spoilern würde, belasse ich es auch hier mit einer kurzen Zusammenfassung :

Ein alter Mafioso (Jean Reno) möchte aus dem Geschäft aussteigen, nur wie es denn einmal so ist, lassen sich alte Brücken nicht immer ganz so einfach einreißen...

Eindruck :

Auf den ersten Blick wirkt "22 Bullets" wie ein typischer Rachefilm, allerdings wird man im Laufe des Films eines anderen/besseren belehrt.
Der hier wieder einmal groß aufspielende Jean Reno, verkörpert den alternden und geschäftsmüden Mafioso Charly Matteï nahezu perfekt.
Spätestens seit Renos Rolle in "Léon - Der Profi", bin ich ein großer Fan von ihm.
Natürlich ist das nicht gleichbedeutend damit, dass man keinerlei Ansprüche an Reno hätte - nein - eher das Gegenteil ist der Fall.
Jeder Film mit ihm wird genauestens seziert und analysiert und für mich gilt Reno als einer der besten seiner Zunft, zumindest was seine schauspielerischen Leistungen angeht.

"22 Bullets" ist in seiner Brutalität sehr hart und für mich somit auch äußerst realistisch.
Hier wird nichts geschönt oder verherrlicht, sondern schonungslos brutal serviert und die Brutalität dient niemals als Mittel zum Zweck.
Aufgrund Charly Matteïs Respekt dem menschlichen Leben gegenüber, beinhaltet "22 Bullets" auch einen gewissen Grad an Anspruch, den man nicht vollends vom Tisch wischen sollte.
Selbstverständlich werden hier Menschen teilweise brutalst ermordet und dennoch hat man nie das Gefühl, dass der Film in diesen Bereichen punkten möchte.

Die restlichen Darsteller wirken bemüht und glaubwürdig.
Die Story kann zwar nicht vollends überzeugen, was allerdings z.T. auch an den wenigen Storywendungen liegt.
Hier hätte man noch etwas mehr herausholen können.

Abgesehen davon sind die schnelleren Actionszenen ganz ordentlich inszeniert und die etwas "ruhigeren" Abschnitte recht stilvoll und würdig in Szene gesetzt.
Dank Renos gewichtiger Darstellung, können die wenigen Kritikpunkte kaum an dem sehr guten Gesamteindruck kratzen.

Fazit :

"22 Bullets" ist zwar keine absolute Neuerfindung, jedoch hebt die Klasse von Reno den Film von anderen ab. Der Respekt den Charly Matteïs seinen Opfern gegenüber hat, ist lobends- und beachtenswert zugleich und zeigt, dass man auch in brutalen/brutaleren Filmen einen gewissen Anspruch aufleben lassen kann. Aus diesem Grund gehört "22 Bullets" für mich zu den besten Filmen von Jean Reno und des Genres insgesamt! Das Ende ist auch überzeugend und gut durchdacht. Ein Film über (ewige) Freundschaft, Ehre, Verrat, das Leben, die Menschlichkeit, die Liebe zur Familie, menschliche Abgründe, der Gier nach mehr (Reichtum) und und und... Nur Sex, der hat hier keinen Platz und fehlt allerdings auch in keinster Weise. ;-) Die Blu-ray ist hervorragend, denn das Bild ist aller Ehren wert und auch ein deutscher HD-Stream (DTS-HD 5.1) ist mit dabei.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein Vater fährt gemeinsam mit seinem kleinen Sohn und dem Hund an einem besonders sonnigen Tag an der südfranzösischen Küste entlang, Richtung Marseille. Im Player läuft die Arie "E lucevan le stelle i" aus der Oper "Tosca" von Pucccini. Diese Arie handelt von der Vorbereitung auf den Tod, die erfüllt ist von der Liebe zum Leben.
In Marseille angekommen darf der Sohn aussteigen während sein Vater Charly Mattei (Jean Reno) den Wagen in einer Tiefgarage parkt. Als er aus dem Auto aussteigt wird er von einer Vielzahl vermummter Männer mit 22 Kugeln niederschossen. Er überlebt allerdings mit diesen vielen Kugeln im Leib. Auf dem Weg zum Krankenhaus kommen bei dem Todgeweihten Erinnerungen auf. Es sind die Erinnerungen an sein Leben und auch an seine beiden besten Freunde.
Da wäre einmal Anwalt Martin Beaudinard (Jean Pierre Darroussin) und vor allem Tony Zacchia (Kad Merad), der Mattei jahrelang begleitet haben.
Alle drei ganz oben bei der Mafia. Nur Charly Mattei, einstmal Pate des Clans, stieg vor 3 Jahren reich und vermögend aus. Er wollte sein Leben ändern und nur noch für seine Familie da sein.
Der Grund für das massakerhafte Attentat ist schnell gefunden.
Zaccia, jetziger Alleinherrscher, will ins Drogengeschäft einsteigen, hatte aber die Bedenken, dass der moralischere Mattei, für den der Drogenhandel in seiner aktiven Zeit ein völliges Tabu war, ihm diese neue Geschäftsquellen übel nimmt und möglicherweise nicht nur ins Geschäft zurückkehrt, sondern ihn sogar ausschalten will.
Im Hochhalten der Familie ist Zacchia ähnlich gelagert als Mattei. Es gibt nichts heiligeres als den Zusammenhalt der Familie.
Mattei bekommt im Krankenhaus sehr schnell heraus, wer hinter dem Attentat steckt und er hat vor die 7 Schützen inklusive Auftraggeber alle zu richten.
Allerdings ist auch die Polizistin Marie Goldman (Marina Fois) schwer am ermitteln. Die Frau hat ein persönliches Interesse an beiden Mafiaikonen, da einer davon wohl auch ihren Ehemann, ebenfalls Bulle, vor einigen Jahren killen liess...
Richard Berry drehte "22 Bullets" im gewohnten Stil französischer Mafiathriller und hat mit Jean Reno als tragischer Held und mit Kad Merad einen ebenbürtigen Schurken zwei Figuren zu bieten, bei denen der Film noch mehr Spass macht.
Jean Reno ist eh dieser Nachfolger von Leinwandikonen wie Jean Gabin oder Lino Ventura, die das Genre damals so sehr bereichert haben, weil sie diesen durch und durch glaubwürdigen und charismatischen Einzelgänger verkörpern.
Und Kad Merad, vornehmlich auf Comedy spezialisiert, erinnert durch diesen unerwarteten Rollentausch an Komiker Bourvil, der von Jean Pierre Melville in "4 im roten Kreis" auch völlig überraschend fernab von seinem festgelegten Image besetzt wurde.
Die Story ist eigentlich eher konventionell, doch Richard Berry treibt die gängigen Klischees der Rachestory immer wieder auf die Spitze, überzeichnet diese mit einem sowohl moralischen als auch recht pervers agierenden Rächers. Jean Reno tötet nämlich mit System und vor allem langsam, der Reihe nach. Gezielt um seinen Feinden auch das Höchstmaß an Furcht zu lehren.
Der Film ist klug, vielschichtig und elegant geschnitten, erzählt abwechselnd auf drei Ebenen und behält das Motiv "Oper" aus der Eingangsszene im Grunde bis zum Schluß bei. Die Racheorgie findet auf der Bühne statt, der Zuschauer freut sich an der großen Oper und am clever inszenierten Choreographie eines makabren Todesballetts.
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am 17. August 2013
Ich bin schon sehr lange ein Fan von Jean Reno ( nicht über meinen Benutzernamen wundern mag mehrere unter anderem Jean)und als ich mir diesen Film gekauft habe war ich begeistert vor allem wie sehr dieser Film einen regelrecht mitreist!

Zur Story: Ein ehemaliges Mafiamitglied namens Charly Mattei( gespielt von Jean) will aussteigen um mit seiner Familie ein naja sagen wir mal normales Leben zu verbringen( ist schon etwas eigenartig wenn man sein früheres Leben betrachtet). Doch die Schatten seiner Vergangenheit lassen Ihn nicht los und seine Ex Kollegen möchten das auch nicht einfach so hinnehmen, wieso und weshalb dazu möchte ich nichts schreiben denn das sollte man in diesem Film selber miterleben und vor allem herausfinden!
Der Film ist unheimlich Blutig (was mir persönlich jetzt weniger ausmacht, finde einfach er muss so sein damit es realistischer wirkt) deswegen hat dieser Film auch eine FSK 18 Freigabe was auch gerechtfertigt ist!

Seit Jahren gehören die zwei Purpurnen Flüsse Teile mit Jean zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und diesen Film werde ich ab jetzt auch dazu zählen! Ja klar es ist ein Mafiafilm aber wenn man ihn gesehen hat weis man wieso ich ihn so gelungen finde!

Bild: Sehr gutes HD Bild mit einer Auflösung von Widescreen(16:9, 2.35:1) 1920x1080p

Ton: Deutsch 5.1 DTS HDMA und Französisch 5.1 DTS HDMA ( wirklich satter Sound vor allem in den ruhigeren Momenten in denen geredet wird versteht man wenigstens alles!)

Extras: Making Off, Trailer, Jean Reno in München

Fazit: Ein absolutes muss für Jean Reno Fans und die die es werden wollen!!!

Kaufempfehlung 5 Sterne Top (könnte man mehr Sterne verteilen würde ich sie auch alle geben!!!)
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
Einmal in den Kopf, einmal ins Herz, so tötet man effizient Menschen, meinte einst "Léon". Viele Jahre später tut es Jean Reno als alter Mafiapate auf Rachekurs genauso. Wo einst aber "Léon" ein echter Profi seines Faches war, ist Charly Matthei nur noch ein Schatten seiner selbst und kann sich glücklich schätzen, überhaupt noch eine Waffe in Händen halten zu können. Kein Wunder, hat er doch ein Attentat auf sich überlebt, in dem besagte 22 Kugeln ihren Weg in seinen Körper gefunden haben. Und das obwohl er dem aktiven Gangstertum auf ewig abgeschworen hatte und zunächst einmal auch allen Anschein erweckt, konsequent daran festzuhalten. Doch die Lage spitzt sich zu und letztendlich gilt: Einmal Gangster, immer Gangster. "22 Bullets" möchte am Anfang ein richtiges Gangsterepos sein, Rückblenden und Opernmusik inklusive, doch ist der Film letzten Endes vor allem ein sehr solider Actionthriller im Mafiamilieu. Filmisch vor allem anfangs sehr bestechend, mit toller Kameraarbeit, die durch einige kleinere Plansequenzen führen, und mit einem ebenbürtigen Schnitt, der in einer Sequenz, dank ein paar vortrefflich gesetzter Matchcuts, die Erwartungen an die Inszenierung schnell in die Höhe treiben, welche ihren Höhepunkt gleich im erwähnten Attentat findet, bei der die technischen Elemente und die Musik miteinander kulminieren. Danach versinkt "22 Bullets" aber dann doch relativ schnell im Genredurchschnit. Die Story wird geradlinig vorangetrieben und ist immer wieder mit Exekutionen und sonstiger Action gespickt, die zwar die nötige Härte nicht missen lassen, jedoch teilweise unübersichtlich im Wackelkameraeifer daherkommt. Auch darstellerisch tut sich niemand großartig hervor und so bleibt zu sagen, dass "22 Bullets" solide Genrekost bietet, aber darüberhinaus keine nennenswerten Schauwerte bereit hält.
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Handlung:

Charly Mattei hat sich aus der Unterwelt vor 3 Jahren zurückgezogen, um mit seiner Frau und den 2 Kindern in Frieden leben zu können. Seine alten Weggefährten von der Mafia wollen ihn aber nicht so einfach gehen lassen, nach dem Motto "Einmal Verbrecher, immer Verbrecher" und durchsieben ihn in einem Parkhaus mit 22 Kugeln, er überlebt aber wie durch ein Wunder schwer verletzt und will sich an denen rächen, die dafür verantwortlich waren.

Technisches:

Das Bild sieht schon sehr gut aus, da kann man nichts bemängeln.
Die Vertonung ist auch sehr gut gelungen, ebenso die Synchronsprecher mit den dazu gehörigen Dialogen.
Schauspielerisch kann man nichts negatives feststellen, niemand sticht negativ hervor. Die Darsteller spiele ihre Rollen überzeugend.
Blut ist hier öfters zu sehen und einige Szenen sind relativ brutal, wobei man natürlich keine Gewaltorgie erwarten darf.
Logisch war hier vielleicht nicht alles, aber es fällt zum Glück nicht zu stark ins Gewicht und stört daher kaum.
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Der ganze Film präsentiert sich in einer sehr stimmigen Atmosphäre. Die darstellerische Leistung der Schauspieler hat mir besonders gut gefallen.

Die Handlung überzeugt zwar nicht in allen Punkten, aber ist für einen Actionfilm durchaus akzeptabel. Man ertappt sich immer wieder dabei, wie man für Jean Renos Rolle Sympathien empfindet, obwohl er vor seinem Rückzug aus dem Verbrecherleben ja keinen Deut besser war.

Bild und Ton sind OK, kein Blu-Ray-Highlight, aber sicherlich besser als die DVD-Version.
Ein paar Extras sind dabei. Man verpasst aber nichts, wenn man sie nicht gesehen hat. Lediglich ein Hinweis in einem Interview ist ziemlich wertvoll gewesen. Dort spricht Jean Reno über einen Film, der ihm sehr gut gefällt. Wenn man sich die Kritiken darüber durchliest, scheint das auch der Fall zu sein. Empfehlung für Fans des Genres ist laut Renos Aussage: Cell 211.

Insgesamt also ein wirklich guter Film, den man sich auch durchaus ein zweites Mal ansehen kann.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der ehemalige Mafiosi, Charly Matthei hat sich vor einigen Jahren zur Ruhe gesetzt. Grund für seinen Gesinnungswandel ist seine Familie. So hat er mit seiner etwas jüngeren Frau noch einen kleinen Sohn gezeugt und außerdem eine Tochter aus erster Ehe, für die er nun sorgen möchte, ohne seine Finger noch in zwielichtigen Geschichten zu haben.
Doch als er mit seinem kleinen Sohn unterwegs ist, wird Charly in einer Tiefgarage von mehreren maskierten Männern mit 22 Kugeln niedergeschossen und zum Sterben zurückgelassen.
Aber das Wunder geschieht- Charly überlebt und will, als er aus dem Krankenhaus kommt erst einmal erfahren, wer ihn lieber tot sehen will. Als auch noch ein enger Freund seiner Familie brutal getötet wird, kennt Charly jedoch kein Pardon mehr und er verspricht seinen Verfolgern sich zu rächen.
Währenddessen versucht auch die Polizei herauszufinden, wer hinter dem versuchten Mord an Charly und anderen ungeklärten Morden in dessen Umfeld steckt. Doch Charly weigert sich zunächst mit der Polizei zu kooperieren'

Auf den ersten Blick ist '22 Bullets' ein typisches 'Revenge-Movie' in dem nur eine Figur im Fokus steht- Charly Matthei alias Jean Reno. Doch obwohl es in dem Film stellenweise sehr hart und sehr blutig zur Sache geht (nichts für zarte Gemüter), wäre es fatal, anzunehmen, dieser Film biete nur seelenloses Actionkino. Charly ist keineswegs ein guter Mensch, doch man kann als Zuschauer nicht anders, als ihn für seine diversen, zugegeben manchmal verqueren Moralvorstellungen und Prinzipien zu respektieren und ihn sogar auf eine gewisse Art Sympathie entgegenzubringen, da Matthei nicht nur als 'böser Junge' dargestellt wird, sondern dank Renos brillantem Schauspiel und Darstellung, seine Figur eine sehr facettenreiche Charakterisierung erfährt. Zugegeben, ich bin ein Fan des Schauspielers, doch auch alle Zuschauer, die Actionkino mit etwas mehr Substanz bevorzugen, werden mit Luc Bessons, 22 Bullets sehr gut unterhalten werden. Übrigens, in einer kleinen aber feinen Nebenrolle ist auch Kad Merad (Willkommen bei den Sch'tis) als Mafiaboss Zaccia oder auch 'die Patin' zu sehen, der für kleine amüsante Momente sorgt, jedoch diesmal einen Bösewicht spielt.
Der Film ist zwar nicht unbedingt realistisch, aber sowohl spannend als auch emotional inszeniert und für mich eines der Highlights im Actiongenre der letzten Zeit.

Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 4. März 2014
Acht vermummte Männer stellen in einem Parkhaus den ehemaligen Nachtclubbesitzer Charly Mattei. Fünf von ihnen feuern zweiundzwanzig Kugeln in seinen Körper. Wider erwarten wird Mattei gerettet und überlebt sogar.

Die Polizei ermittelt. Mattei recherchiert ebenfalls. Denn er fühlt sich und seine Familie nach wie vor bedroht. Es ist drei Jahren her, dass Mattei sich aus den Geschäften zurückzog und seinem besten Freund Tony Zacchia die Kontrolle überließ. Schnell kommt Mattei seinen Häschern auf die Spur und spricht gegen sie alle eine offene Kampfansage aus.

Die Geschichte vom einsamen Rächer schwächelt an einigen Stellen und besonders zum Schluss. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen kantige Gestalten hervor. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Gut ausgestattete Szenenbilder bieten manchen Eyecatcher und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein ordentlicher Genrefilm gelungen.
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