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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 31. Dezember 2010
Maria Stuart (Vanessa Redgrave), die Tochter König Jakobs V. von Schottland und seiner zweiten Ehefrau Marie de Guise heiratete vertragsgemäß 1558 den ein Jahr jüngeren Dauphin von Frankreich. Doch mit 17 Jahren war sie bereits Witwe und somit auch Königin von Frankreich.
Sie hielt sich noch einige Zeit in Frankreich auf, kehrte dann aber 1561 über Calais nach Schottland heim.
Die streng gläubige Katholikin hatte eine Großmutter, die väterlicherseits die englische Prinzessin Margaret Tudor, die ältere Schwester von Heinirch VIII. war. Diese Tatsache und ihr Selbstverständnis als Erbin der englischen Krone sollte sie später zur Rivalin und Gegenspielerin ihrer Cousine Elisabeth I. (Glenda Jackson) machen.
Maria versuchte Schottland mit viel Toleranz zu reagieren, möglichst keine Veränderungen risikieren.
Doch in einer Zeit der Reformation war dies nicht einfach. Das Land war gespalten. Sie selbst nahm für sich in Anspruch ihre eigene Religion ausüben zu durfen, obwohl die Protestanten unter der Führung ihres Halbbruders James Stewart (Patrick McGoohan) in der Mehrheit waren. Der Earl of Moray war zudem Anführer der Protestanten. Viele ihrer Untertanen, wie auch Elisabeth begegneten der Katholikin mit Mißtrauen.
1565 verliebt sich Maria Hals über Kopf in den jungen Lord Darnley (Timothy Dalton), dessen Lebenswandel als skandalös gilt und es kommt zu einer Blitzheirat, die auch ihre Cousine auf dem Thron in England in Rage bringt.
Darnley hat aber Machtambitionen und ist zudem eifersüchtig auf Marias Privatsekretär David Rizio (Ian Holm). Die Adligen vermuten zudem eine katholische Verschwörung, bald ist auch mit Lord Bothwell (Nigel Davenport) ein weiterer Mann ins Leben von Maria getreten...
Charles Jarrot drehte den opulenten britischen Historienfilm "Maria Stuart, König von Schottland" im Jahr 1971. Bereits ein paar Jahre vorher hatte sich der kanadisch-britische Regisseur mit der Verfilmung des Schicksals von Anna Boleyn "Königin für 1000 Tage" einen vorzüglichen Ruf als Macher authentischer Geschichtsfilme errungen.
Daher gabs auch für "Maria Stuart" wieder eine Reihe von Oscarnominierungen und mit Vanessa Redgrave und Glenda Jackson kam es zu einem schauspielerischen Duell der Extraklasse. Beide Theaterschauspielerinnen gestalten ihre Rollen exzellent.
Durch die dramatischen Ereignisse, die Maria Stuart bis zu ihrer Flucht nach England, fanden einige Kritiker allerdings, dass der Stoff im ersten Teil des Films ala Seifenoper inszeniert wäre.
Kann man vielleicht so sehen, da dieser Part sehr emotional geschildert wird, aber tatsächlich bietet der Film, vor allem in diesem ersten Teil, extrem viel Spannung und gesamthaft eine sehr unterhaltsame Geschichtsstunde.
Ich persönlich liebe diese englischen Historienfilme der 60er und frühen 70er Jahre wie "Ein Mann zu jeder Jahreszeit", "Cromwell" oder "Königin für 1000 Tage". Sie geben einerseits immer auch sehr gut die politischen Begebenheiten und Ströungen dieses Zeitalters wieder, andererseits legte man viel Wert diese schillernden Monarchen auch als Mensch zu zeigen.
So gesehen vielleicht doch Seifenoper...aber eine sehr gute.
Und eine sehr willkommene DVD-Veröffentlichung, auf die ich schon lange gewartet habe. Ich hoffe natürlich auf einen technisch ansprechenden Silberling, trotz des Alters des Films.
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Schottland im 16. Jahrhundert. Maria Stuart, Königin von Schottland, kehrt nach dem Tod ihres Gatten, dem König von Frankreich, in ihre Heimat zurück, wo ihr Halbbruder James regiert. Doch der ist alles andere als erfreut über die Rückkehr Marias, die nun Ansprüche auf den Thron stellt. Es dauert nicht lange und Maria sieht sich in einem Netz aus religiösen Spannungen, Aufständen und finsteren Mordkomplotten gefangen...

Unter der Regie von Charles Jarrott entstand diese monumentale Verfilmung des Lebens und Leidens Maria Stuarts. Toll in Szene gesetzt, mit einer spannenden Handlung, gelungenen Kostümen und äußerst sehenswerten Schauplätzen zählt dieser Film wohl zu den Meisterwerken unter den Historiendramen.

Allein schon die Tatsache, dass für diesen Film Darsteller wie Vanessa Redgrave, Glenda Jackson, Patrick McGoohan und Timothy Dalton verpflichtet werden konnten, zeugt auch von einer grandiosen schauspielerischen Leistung.

Trotz des Alters erhält man diese DVD in einer äußerst guten Ton- und Bildqualität. Als Bonusmaterial liegen verschiedenste Biografien sowie, für Gegner der FSK-Logos, ein Wendecover bei.

Fazit:

Einfach ein Meisterwerk. Unbedingt zu empfehlen!
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Das auf wahre Begebenheiten beruhende Historiendrama *Maria Stuart, Königin von Schottland* ist ein Spielfilm des britisch-kanadischen Regisseurs Charles Jarrott aus dem Jahr 1971. Die Geschichte basiert auf einem Original-Drehbuch von John Hale und wurde von dem Filmstudio Universal Pictures produziert.

In einer alten Filmversion von 1940 mit Zarah Leander (Das Herz der Königin), welche sich stärker an Schillers "Maria Stuart" anlehnt, wird Maria Stuart heldenhafter und unschuldiger und die Elizabeth I. "böser" dargestellt als in diesem Film.

Obwohl auch der hier vorliegende Film sich nicht ganz exakt an historische Realitäten hält, so manche Verstrickung und Begebenheit wurde künstlerisch-frei verändert oder gar erfunden, (z. B. die zwei persönlichen Treffen und Dialoge zwischen Maria und Elizabeth die es in Wirklichkeit nie gegeben hat) so wirkt er dennoch "realistischer" als die andere Version die ich mal vor 20 Jahren sah. Es werden "realistischer" die egoistischen Ziele, die durchaus auch Maria hatte, und nicht nur die Elizabeth hatte, dargestellt, und die "böse" Elizabeth wird mit mehr menschlichen Zügen und Ambivalenzen dargestellt und wie sie halt in den Sachzwängen ihrer Zeit steckte, z. B. die Maria gar nicht hinrichten lassen wollte, aus politischem Kalkül oder gar staatsmännischer Räson heraus sie aber dazu gezwungen war. Auch das schwierige Thema, ob Maria tatsächlich an diversen Mordkomplotts beteiligt war oder nicht, wird hier "kritischer" und weniger romantisch-beschönigend geschildert.

Trotz des dramatischen und fast märtyrerhaften Endes von Maria, bleiben beim Zuschauer zwiespältige Gefühle und man kann sich mit der "guten" Maria nicht so zu 100 % identifizieren.

Man muss bedenken in welcher Zeit der Film produziert worden ist, 1969/1970, Erscheinungsjahr 1971. Damals wurde er hochgelobt und erhielt fünf Oscarnominierungen. Nach heutigen Unterhaltungsmaßstäben ist er höchstens Mittelmaß. Für heutige Verhältnisse zu wenig Action, Sex und Blut, und auch der Spannungsbogen wird nicht immer gehalten. Wer sich aber für Geschichte interessiert, insbesondere das englische/schottische Spätmittelalter/Renaissance, wird Gefallen an diesem Movie finden.
Die Schauspielerleistungen sind gut. Die DVD-Bildqualität ist gut und frei von schwarzen Balken (16:9). Die Tonqualität hingegen ist schlecht (deutsche Fassung nur in Mono). Kein 5.1-Raumfeeling, keine Bässe.

Trivia: 1. Das Historiendrama entstand zwei Jahre nach Charles Jarrotts erfolgreichem Kinodebüt *Königin für tausend Tage*. 2. Der spätere "James Bond" Timothy Dalton spielt hier den Lord Darnley, den kindischen und wankelmütigen zweiten Ehemann Marias. Die schauspielerische Leistung Daltons ist gut, er kann die Figur glaubhaft spielen.

Besetzung:
Vanessa Redgrave: Maria Stuart
Glenda Jackson: Königin Elizabeth I.
Patrick McGoohan: James Stuart
Timothy Dalton: Lord Henry Darnley
Nigel Davenport: James Hepburn, Lord Bothwell
Trevor Howard: Sir William Cecil
Robert Hardy: Earl of Leicester
Daniel Massey: Robert Dudley
Ian Holm: David Rizzio

Stab:
Regie - Charles Jarrott
Drehbuch - John Hale
Produktion - Hal B. Wallis
Musik - John Barry
Kamera - Christopher Challis
Schnitt - Richard Marden

Erscheinungsjahr: 1971. Spielfilmlänge: 128 Minuten. FSK: 16. Produktionsland: UK. Ton: Deutsch: DD 2.0 Mono. Englisch: DD 2.0 Stereo. Bildformat 2.35:1 Anamorph (16:9) PAL.

Fazit: Für Interessierte, die gerne solche alten Schinken sehen (so wie ich...), gebe ich 4 Sterne.

P.S. wenn Sie diese Bewertung als hilfreich empfunden haben: ich freue mich sehr über jeden Klick auf den "ja"-button - es ist schön wenn man merkt, daß es nützlich ist, hier Rezensionen zu erstellen.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. März 2014
Der andere Ernst zu nehmende Historienfilm neben "Königin für 1000 Tage".

Regie führte in beiden Fällen Charles Jarrott, sicher einer der Gründe, weshalb sie sich so ähneln.

Historische Fakten werden hier nicht vernachlässigt, im Gegenteil.
Eine Freiheit hat man sich allerdings genommen, war wohl zu verlockend.
Die berühmte Begegnung zweier Königinnen, die bekanntermaßen nie stattgefunden hat.
Eigentlich irre: Wo unsereins die bucklige Verwandschaft teilweise nicht los wird und sie entweder einladen oder selbst dorthin gehen muss, haben sich die hohen Cousinen tatsächlich nie persönlich getroffen.
Verwandschaft führt also nicht zwangsläufig zu mehr Nähe, damals schon gar nicht.
Mädels wurden in andere Länder verheiratet, teilweise sehr fern von zu Hause, und haben die Heimat nie wiedergesehen.

Die Mitwirkenden des Films:
Ein seltener Glücksfall, dass sich hier Glenda Jackson als Elisabeth I. und Vanessa Redgrave als Maria Stuart gegenüber stehen.

Lustig ist vor allem eines für mich: Vanessa hat doch tatsächlich fünf Jahre zuvor auch Elisabeths Mutter Anne Boleyn dargestellt, in "A Man For All Seasons".

Im Vorfeld sind sicherlich auch andere Paarungen durchgehechelt worden.
Zu einer möglichen Neuverfilmung sage ich nur: Lasst es sein, diesen Film kann man sowieso nicht toppen.
Es bräuchte schon zwei Hochkaräter wie Meryl Streep und Glenn Close, aber die sind inzwischen dafür zu alt.

Timothy Dalton ( bei "Der Löwe im Winter" immerhin der französische König ) ist hier Lord Henry Darnley, ein hübscher Dummkopf mit Ambitionen, moralisch verkommen. Soll die schottische Königin heiraten und den Begatter und Prinzgemahl spielen. Ein englischer Plan. Doch er will mehr. Tun, was ihm gefällt und König sein. Für die Intriganten, vor allem des schottischen Hofes, eine unberechenbare Größe.

Ian Holm ( Herr der Ringe ) ist David Rizzio, ein Spion des Papstes im Gefolge der katholischen Maria.
Ich verrate hier sicher nix Neues, man entledigt sich seiner auf brutalste Weise. Jeden Stich, den David von den Verschwörern verpasst bekommt, habe ich mit empfunden.

Nigel Davenport ist Lord Bothwell, ihr dritter Ehemann.
Wer jetzt denkt, ich könne nicht rechnen, irrt. Erster Mann: Ein französischer König. Nummer 2 war Darnley, der immerhin den ersten gemeinsamen König von England und Schottland zeugte. Dann folgt schon Bothwell.
Nigel sieht besser aus als der echte Lord, wenn man mal Bilder zum Vergleich heranzieht. Aber Schauspieler sehen oft besser aus, als es ihre Vorbilder verdient haben.
Man nimmt Davenport/ Bothwell jederzeit ab, dass er Maria beschützen, sich aber auch seinen eigenen Vorteil sichern will.

Die Kostüme und Frisuren sind toll ( wie sind Frauen mit solchen Kleidern bloß klar gekommen ? ), Schauplätze und Musik ebenso. Ein Fest für die Augen. Die Dialoge sind herrlich.

Ich konnte eine Parallele zu "Königin für 1000 Tage" herausfinden. Sowohl Heinrich wie auch seiner Tochter fiel es schwer, eine gesalbte Königin hinrichten zu lassen. Die Beweislage war nicht gerade unerschütterlich, schon eher fadenscheinig. Beiden sollte ihre Tat lange Zeit nachhängen.

Die Anzahl der Oscar- Nominierungen spricht für sich: Hauptdarstellerin ( Nessa, nicht Glenda ), Musik, Kostüme, Ausstattung, Ton.
Beim Golden Globe waren beide Damen in derselben Kategorie nominiert.

Ausbeute in beiden Fällen. Null.

Immerhin wurden die Ladies beide beim italienischen David di Donatello prämiert.

Fazit: Für Fans dieser Epoche ein Muss, für Liebhaber des anderen Films das passende Gegenstück.
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am 23. Februar 2013
Historisch interessierten Zuschauern kann ich diesen Spielfilm sehr empfehlen. Besonders Glenda Jackson als Königin Elizabeth I. und Vanessa Redgrave als Königin Maria Stuart brillieren in ihren Rollen. Der Film scheint digital überarbeitet zu sein und hat eine recht gute Bild- und Tonqualität. Auch die deutsche Originalsynchronisation ist sehr gut. Obgleich auf der DVD als Mono angegeben klingt sie doch etwas feiner als der englischsprachige Stereoton. Mit 126 Minuten Spieldauer gerade richtig für einen gemütlichen Winterabend.
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am 26. Dezember 2014
Ich denke, für damalige Verhältnisse wirklich gut gemacht. Tolle Kostüme und schöne Aufnahmen. Geschichtlich gut erzählt. Zum Teil vielleicht etwas langatmig und anstrengend, einige Schauspieler naja, deswegen auch die 3 Sterne. Wer geschichtliches verpackt in einem Film sehen möchte ist hier richtig aber man sollte seine Ansprüche nicht zu hoch schrauben. Der Film ist schon etwas älter. Und vielleicht genügt es dem einen oder anderen, wenn man ihn einmal gesehen hat.
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am 18. Juni 2013
Klasse inszeniert, um darzustellen, wie grausam die Monarchie aus annopief war.
Man bekommt die Möglichkeit, sich regelrecht in die damalige Zeit hineinzuversetzen und kann dabei froh sein, in dieser nicht gelebt zu haben....
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am 27. August 2014
Man sieht wie es zu Zeiten Elisabeths I und Maria Stuart zugegangen ist. Maria Stuart war sehr impulsiv und hat meistens mit dem Herzen entschieden und nicht mit dem Veratand
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am 7. Juli 2013
Sehr sehr sehenswerter Film mit Topbestzung überzeugt durch eine wirklich gute schauspielerische Leistung. Für mich ist dieser Film die bisher beste Umsetzung dieses Themas.
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am 3. Februar 2013
Edle Ritter, elegante Höflinge und eine Königin, die weiss was sie will! Aus diesen Zutaten werden spannende Geschichten gemacht. Mir gefällt dieses Genre sehr gut.
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