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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor Mass Effect war ich noch nie wegen einem Game so sprachlos
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser...
Vor 13 Monaten von Jack Shepard veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte Könnte Würde...
Dieses Spiel zu Bewerten ist meiner Meinung nach sehr schwierig. Je nachdem aus welchem Blickwinkel man seine Bewertung verfassen möchte, könnte man diesem Spiel sowohl 1 Stern als auch 5 Sterne geben. Ich hab mich ungfähr für die Mitte entschieden. Erstmal das Negative:

- Technik: Mass Effect 3 sieht gut aus manchmal sogar sehr gut,...
Vor 11 Monaten von RKUnited veröffentlicht


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor Mass Effect war ich noch nie wegen einem Game so sprachlos, 27. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser Elemente. Was mir aber hier passiert ist, ist einfach nur unglaublich. Wie konnten diese Spiele bloß jahrelang von mir unbeachtet bleiben. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wie ich diese Eindrücke in einer ansatzweise würdigen Kritik beschreiben kann…

Der Anfang…
Jedenfalls habe ich vor nicht allzu langer Zeit Mass Effect 3 mehr oder weniger durch einen Zufall erhalten. Irgendwo müssen die Lobeshymnen ja herkommen dachte ich mir und begann die Auftaktmission zu spielen. Diese stellte eigentlich nur das Tutorial dar, aber ich war sofort überwältigt und dachte mir, hey du willst wissen wie es zu dieser quasi aussichtslosen Situation kommen konnte. Also habe ich mir für insgesamt 11€ Teil 1 und 2 als Downloadversionen gekauft, um die ganze Mass Effect-Geschichte am Anfang beginnen zu können. Was in den folgenden 140 Stunden passiert ist, trotzt jeder Beschreibung. Zugegebenermaßen ist das erste Drittel des ersten Teils (abgesehen von der ersten hakben Stunde) spielerisch etwas langatmig und die Technik sowie die Inszenierung wird erst ab Teil 2 richtig herausragend. Aber hat man die ersten 3-4 Stunden von Maas Effect geschafft und Zugang zu der Geschichte bekommen, dann wird ein Feuerwerk abgebrannt was ihr nie vergessen werdet und welches definitiv mit zum Besten gehört, was je im Sci-Fi Genre (Film oder Spiel) zu erleben ist. Teil 2 und 3 beginnen dann jeweils mit einem Intro, welches in anderen Blockbuster-Spielen und Filmen locker als Finale durchgehen würde. Vor allem im letzten Serienteil hechtet man im Spielverlauf von einem zum nächsten Höhepunkt. Es wird nicht mit spektakulären und abwechslungsreichen Szenen gegeizt, so dass man schon fast das Gefühl hat, dass die Entwickler geradezu verschwenderisch viele grandiose Momente auf den Bildschirm zaubern.

Die Story…
Das absolut einzigartige an dieser Trilogie ist einfach die epische Story mit den zahlreichen Wendungen und der grandiosen Inszenierung, welche von Teil zu Teil immer atemberaubender wird. Absolut einzigartig sind zudem die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und die Dialoge in Form von tollen Zwischensequenzen, welche man durch Auswahl von verschiedenen Antwortmöglichkeiten stark beeinflussen kann. So muss man oft moralische Entscheidungen treffen, welche sich in einer für mich nie dagewesenen Form auf den Storyverlauf auswirken. Noch dazu kann man seinen Charakter aus Teil 1 in Teil 2 und anschließend weiter in Teil 3 importieren und hat dadurch ein komplett individuelles und zusammenhängendes Erlebnis, da sich diverse getroffenen Entscheidungen über die gesamte Trilogie auswirken. Klasse!!! Zudem wird auch immer mal wieder Bezug zu vergangenen Geschehnissen und Entscheidungen genommen. Es kann z.B. passieren, dass man im Verlauf des ersten Teils ein Crewmitglied aufgrund der eigenen Entscheidung rettet oder eben verliert. Entsprechend taucht er oder sie im Verlaufe der folgenden Teile auf oder eben nicht. Insgesamt habe ich noch nie eine so detailliert ausgearbeitete Spielwelt gesehen und bin von deren Atmosphäre einfach so unglaublich beeindruckt. Das Spiel schafft es einfach einen so sehr in seinen Bann zu ziehen und erschafft dabei vor den Augen des Spielers ein riesiges glaubhaftes Universum, welches sich über zig Sonnensysteme hinaus ausbreitet. Hier wird Abwechslung in der Gestaltung der Planeten und Gebiete großgeschrieben. Natürlich darf unser Sonnensystem dabei nicht fehlen, wo man im Laufe der Geschichte die Erde, den Mond und den Mars besucht. Viel faszinierender ist allerdings was es darüber hinaus gibt, und wie die Menschheit es geschafft hat, weiter als nur bis zum Mond zu reisen und schließlich Kolonien in anderen Bereichen des Weltalls zu gründen. Was mag wohl beim ersten Kontakt mit einem Alien-Volk passiert sein? Das alles ist zum Spielstart bereits Vergangenheit, die man neben der eigentlichen Handlung quasi im Vorbeigehen erfährt. Wer interessiert ist kann hier aber in diversen Dialogen oder Kodex-Einträgen mehr erfahren. Es gibt sogar eine sehr empfehlenswerte (zumindest Band 1 bis 3) Romanreihe bestehend aus 4 Bänden, welche u.a. die Vorgeschichte und parallele Ereignisse erzählt. Ich kann diese Romane jedem Sci-Fi-Begeisterten sowie allen die diesen Spielen etwas abgewinnen können, uneingeschränkt empfehlen. Das alles ist einfach so wahnsinnig beeindruckend, dass ich stundenlang weiterschreiben könnte. Ich beneide diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen und dies in Zukunft noch ändern werden…

Die Technik…
Die Grafik in Teil ist natürlich etwas überholt, aber das geht insgesamt in Ordnung. In Teil 2 und vor allem 3 sieht diese aber sehr viel besser aus und bietet tolle Charaktere und Animationen, Effekte sowie atemberaubende Schauplätze mit teilweise Ehrfurcht erregenden Ausblicken. Deutsche und englische Sprachausgabe ist jeweils auf einem absoluten Referenz-Niveau. Die Soundeffekte sind ebenfalls klasse und wirken jederzeit glaubwürdig. Absolut grandios ist die Musik. Diese ist einfach nur episch und passt durch ihren dynamischen Einsatz perfekt zu den unterschiedlichen Szenen. Insgesamt unterstützt die Technik die Erschaffung dieses glaubwürdigen Universums auf ganzer Linie.

Die DLCs…
Da die Versionen der Trilogie-Box mit den einzelnen Kaufversionen identisch sind, sind in diesem Paket nur wenige DLCs enthalten. Von DLCs im Allgemeinen und von First-Day-DLCs im Speziellen kann man halten was man will. Prinzipiell finde ich es gut, dass Bioware die Spiele nach dem Release mit weiterhin zusätzlichem Material erweitert. Dass diese Erweiterungen dann Geld kosten ist einleuchtend und für mich völlig in Ordnung, zumal niemand gezwungen wird diese Zusatzinhalte zu kaufen. Für die Trilogy-Box hätte Bioware allerdings lieber warten sollen bis der letzte DLC erschienen ist und ausnahmslos jede Erweiterung in die Box packen sollen. Meinetwegen dann auch für einen höheren Kaufpreis. Denn wer ohne DLCs spielt verpasst einiges und teilweise sogar recht wichtige Story-Details. Und da steckt dann der Knackpunkt: Es gibt einige DLCs, welche meiner Ansicht nach so wichtig sind, dass diese definitiv nicht als optionaler Content behandelt werden sollten. Ich war jedenfalls froh, dass bei meinem 1. Durchspielen der Trilogie bereits alle DLC erschienen sind und ich somit direkt die ganze Geschichte in der richtigen Reihenfolge erleben konnte. Ich stelle daher nachfolgend eine Übersicht aller DLCs samt Preis und meiner Meinung vor:

Mass Effect 1…
Kollisionskurs (kostenlos): Eine neue Rasse wird eingeführt, wovon einige einen Asteroiden auf eine Menschen-Kolonie stürzen lassen wollen. Die Mission, diesen Asteroiden aufzuhalten, ist gut umgesetzt und relativ abwechslungsreich. Der DLC stellt insgesamt eine der spannendsten Nebenmissionen von Mass Effect 1 dar. Noch dazu ist er kostenlos und daher definitiv empfehlenswert (ca. 90 Min).

Pinacle Station (4,99€): Eine Reihe von Kampfsimulationen, welche weder die Story vertieft, noch spielerisch gehaltvoll und mit 4,99€ definitiv zu teuer ist. Daher bekommt diese Erweiterung von mir keine Empfehlung (ca. 180 Min).

Mass Effect 2…
Absturzstelle der Normandy (kostenlos bei Neukauf von ME2): Für Spieler des ersten Teils bietet es ein nostalgisches Gefühl, wenn man das Wrack seines alten Raumschiffes an der Absturzstelle nach Überbleibseln durchsucht. Dafür aber sehr kurz und ohne Spannung, da keine neuen Dialoge oder Kampfszenen enthalten sind. Hier hätte man wesentlich mehr draus machen können (ca. 20 Min).

Feuergänger-Pack (kostenlos bei Neukauf von ME2): Fünf kurze Missionen mit einem Fahrzeug (ähnlich dem Mako aus Teil 1). Hier sucht man auf verschiedenen Planeten nach Hinweisen für ein Artefakt einer vergangenen Zivilisation. Nichts außergewöhnliches, aber lohnenswert da es sowieso kostenlos enthalten ist (ca. 60 Min).

Zaeed: Der Preis der Rache (kostenlos bei Neukauf von ME2): Ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel sowie diverse Dialoge und eine kurze aber actiongeladene Mission auf einem neuen Planeten (ca. 45 Min).

Kasumi: Gestohlene Erinnerungen (5,80€): Ebenfalls ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel, sowie diverse Dialoge und eine recht abwechslungsreiche (u.a. Einbruch in einen Tresorraum während einer Party) und spannende Mission. Allerdings nur geringen Mehrwert für die eigentliche Haupthandlung und obendrein recht kurz. Von daher nicht zwingend notwendig. Mir hat es trotz der kurzen Spielzeit dennoch gefallen (ca. 90 Min).

Overlord (5,80€): Eine mehrstufige Mission, welche sehr abwechslungsreich ist (u.a. Zerstörung einer Radarschüssel, Fahrzeugabschnitte und mehrere spannende Gefechte an unterschiedlichen Schauplätzen) und eine nette Nebenhandlung in schönen Umgebungen erzählt. Hier darf man dennoch nicht zu viel erwarten (ca. 150 Min).

Versteck des Shadow Broker (8€): Dieser DLC ist der mit Abstand beste für ME2 und sollte sich keiner entgehen lassen. Die Geschichte um den Shadow Broker ist stark mit der Haupthandlung verknüpft und gehört eigentliche sowieso in das Hauptspiel. Diesen Abschnitt als DLC zu verkaufen ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte an ME2. Highlight ist zudem die Abwechslung und zwei besonders gelungene Abschnitte (Eine Taxifahrt ähnlich wie in „Das 5. Element“ und ein Kampf auf der Außenhülle eines Raumschiffs). Pflichtkauf! (ca. 150 Min). Tipp: Spielt diesen DLC erst nach dem Finale des 2. Teils. Man kann anschließend noch die nicht erledigten Nebenmissionen Missionen spielen und dann passt es besser in den zeitlichen Gesamtkontext.

Die Ankunft (5,80€): Dieser DLC füllt die Lücke für den Übergang von ME2 zu ME3 und ist zu dem nicht teuer. Spielerisch enthält dieser DLC keine Besonderheiten, allerdings sind die zwei neuen Umgebungen sehr gelungen und die Story bietet einige schöne Momente sowie zahlreiche Hintergrundinformationen. Als Fan für mich daher unverzichtbar, aber kein Muss für alle (ca. 90 Min). Tipp: „Die Ankunft“ ist der abschließende Akt von ME2 und sollte daher nach dem Finale und auch nach „Versteck des Shadow Broker“ gespielt werden.

Mass Effect 3…
Aus der Asche (8€):
Dieser DLC bieten einen hohen Mehrwert für die Story und hätte meiner Meinung nach im Hauptspiel enthalten sein müssen. Ich will hier auch nicht zu viel verraten. Es geht zu dem Ort, an dem in Mass Effect 1 alles begonnen hat… Spielerisch darf man nicht zu viel erwarten, denn der Umfang ist mit einer Spielzeit von gut einer Stunde sehr kurz. Dafür erfährt man im Laufe des Hauptspiels permanent neue Informationen über Protheaner, Reaper und die Vergangenheit der einzelnen Zivilisationen. Von daher sollte man sich diesen DLC definitiv nicht entgehen lassen und dabei den neuen Charakter oft in den Missionen des Hauptspiels bzw. der weiteren DLC‘s mitnehmen. Dennoch ist die Politik von Bioware, diesen Teil aus dem Hauptspiel zu streichen und ihn zu Release von ME3 als Day-One-DLC zu vermarkten, keinesfalls lobenswert (ca. 60 Min).

Leviathan (8€):
Mein absoluter Favorit unter allen DLCs dieser Trilogie. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte, welche eng mit der Haupthandlung um die Reaper und deren Bekämpfung verknüpft ist, mit tollen Dialogen und Zwischensequenzen erzählt, sondern gleich drei neue und abwechslungsreiche Planeten sowie ein neuer Bereich in der Citadel eingeführt. Dieses Labor besucht man vor jeder Mission und sucht dort wie ein Detektiv nach Hinweisen, um den nächsten Ort auf der Galaxie-Karte freizuschalten. Die Kämpfe sind teilweise äußert fordernd und bieten dabei einiges an Abwechslung, wie z.B. eine Drohne bei Reperaturarbeiten beschützen, ein toller via Skripts bombastisch inszenierter Kampf auf einer Ausgrabungsstätte in den Klippen und ein sehr atmosphärischer Ausflug unter Wasser. Vor allem das Ende ist ein unverzichtbares Gänsehaut-Erlebnis, welches viele Hintergründe zu den Reapern und deren Herkunft preisgibt. Insgesamt gehört dies zu den besten und abwechslungsreichsten Abschnitten der gesamten Mass Effect Trilogie (ca. 180 Min).

Omega (12€):
In diesem DLC geht es um die Rückeroberung der Raumstation Omega, welche man schon in Teil 2 besuchen musste. Die Umgebungen sind daher leider bekannt und nicht sehr abwechslungsreich, bieten aber dennoch einige schöne Plätze und teilweise beeindruckende Aussichten. Spielerisch wird eine gewohnt gute Mischung aus Gesprächen, Zwischensequenzen und spannenden Kämpfen geboten. Einige neue Gegner und Skripts lockern das Geschehen etwas auf. Darüber hinaus stehen in dieser Zeit zwei neue Charaktere als Begleiter zur Verfügung. Am Ende ist die Handlung für den Hauptkampf gegen die Reaper eher nicht von großer Bedeutung, bietet mit vier Stunden aber einfach mehr von Mass Effect und ist somit jedem Fan zu empfehlen (ca. 240 Min).

Citadel (12€):
Diese Erweiterung ist ein Geschenk an alle Fans, denen die Charaktere dieser Trilogie besonders ans Herz gewachsen sind. „Citadel“ bietet eine Vielzahl nostalgischer Momente und witzige, sehr gut geschriebene Dialoge. Darüber hinaus ist der Spielverlauf sehr abwechslungsreich, die neuen Areale auf der Citadel optisch sehr unterschiedlich und der DLC beinhaltet aufgrund seiner Unbeschwertheit eine Menge witziger Situationen durch z.B. Anspielungen auf vergangene Erlebnisse oder Easter Eggs. Trotzdem fühlt sich der „Landurlaub“ irgendwie fremd an und will nicht richtig in die Haupthandlung passen. Die ganze Galaxie steht mitten im Krieg und der Commander wird zu einem Urlaub gezwungen, in welchem er von einer unbekannten Gruppierung angegriffen wird. Wirkt meiner Meinung nach eher aufgesetzt. Nicht wirklich schlimm, aber eben ungewohnt für Mass Effect. Insgesamt dennoch ein lohnenswerter Ausflug mit einer Menge Spielspaß und purer Nostalgie sowie einer sehr coolen letzten Mission und anschließender Party (ca. 300 Min).

DLC-Zusammenfassung…
Kollisionskurs ist als kostenlose Erweiterung für ME 1 sehr empfehlenswert, aber Pinnacle Station ist definitiv der schlechteste DLC dieser Reihe und kann getrost ausgelassen werden. Die kostenlosen DLC für ME2 und vor allem den ebenfalls kostenlosen Extended Cut für ME3 sollte man sowieso installieren. Darüber hinaus sind meiner Meinung nach nur „Shadow Broker“ und „Leviathan“ für jeden Spieler, der diese Trilogie erleben möchte, absolute Pflicht. Denn nur diese bieten die perfekte Kombination aus Abwechslung, angemessener Spielzeit (bei vertretbarem Kaufpreis) und einer guten Handlung, welche zudem eng mit der Hauptgeschichte verbunden ist. Wenn man die Hauptgeschichte allerdings wirklich vollständig erleben und die offenen Fragen am Ende auf ein Minimum reduzieren möchte, dann sind zusätzlich „Die Ankunft“ und „Aus der Asche“ unverzichtbar. Diese bieten zwar nur eine kurze Spielzeit, ohne klären sich aber einige wichtige Fragen nicht und man verpasst elementare Hintergründe. „Citadel“ ist vor allem für diejenigen, denen die Charaktere das wichtigste Element dieser Trilogie sind. Hier wird eine Art Klassentreffen zelebriert, in dem jeder wichtige Charakter aller Teile seinen Auftritt bekommt. Alle anderen DLC‘s (Kasumi, Overlord, Omega) bieten zwar nette Ergänzungen und teilweise interessante Nebenhandlungen, sind aber keinesfalls Pflicht sondern „nur“ nette Ergänzungen.
Wer – wie ich – auf keinen Inhalt verzichten möchte, für den gilt:
• ME2: 25€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 8 Stunden zusätzlicher Spielzeit
• ME3: 40€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 13 Stunden zusätzlicher Spielzeit
Kleiner Tipp: Wer die Trilogie-Box bzw. Datenträger nicht zwingend im Schrank stehen haben muss, der kann sich auch die Download-Versionen der Hauptspiele zulegen und kann damit zwischen 30-50% sparen und hat somit automatisch Geld für eine Investition in einige DLCs.

Umfang…
Alle Teile (ohne DLCs) sind in etwa gleich lang und werden je nach Spielweise zwischen 20-40 Stunden unterhalten, wobei die Nebenmissionen in Teil 1 teilweise noch recht eintönig sind. Den ersten Teil habe ich in 30 Stunden beendet, wobei hier noch einige Nebenmissionen nicht erledigt waren. Wer aber jede Kleinigkeit erledigen und alles sehen möchte, wird nochmal 5-10 Stunden draufpacken können. Ab Teil 2 war das Spielgefühl, die Präsentation und vor allem die Nebenmissionen von einer sehr viel besseren Qualität, sodass ich versucht habe jede noch so kleine Mission zu erfüllen und jeden Winkel der einzelnen Level zu erforschen, um auch ja nichts zu verpassen. Das ging sogar soweit, dass mich Mass Effect als erstes Spiel dazu gebracht hat, selbst umfangreiche Kodex-Einträge zu lesen, um so viel wie möglich von diesem Universum zu erfahren. Teil 2 (mit allen Story-DLCs) habe ich in 48 Stunden beendet, Teil 3 (mit allen Story-DLCs) in 50 Stunden. Ob mit oder ohne DLCs: Beschäftigt ist man eine sehr lange Zeit. Zudem ist der Wiederspielwert sehr hoch, da man seinen Charakter sehr unterschiedlich spielen kann (männlich/weiblich; individuelles Aussehen; unterschiedliche Klassen und Talente; gute bzw. böse Entscheidungen; Charakterimport von Spiel zu Spiel und damit die Geschichte ausschlaggebend beeinflussen/verändern).

Fazit…
Insgesamt kann ich die teilweise aufgetretene Aufregung in Bezug auf das Ende und den „zu hohen“ Action-Anteil nicht verstehen. Klar haben diese Spiele auch irgendwo ihre Mängel, aber letztendlich geht es um eine grandiose Geschichte, in welcher der Spieler die Hauptrolle übernimmt und den Verlauf entscheidend beeinflussen kann. Von daher nehme ich die wenigen Schwachstellen gerne in Kauf bzw. fallen diese insgesamt kaum ins Gewicht, sodass sie in keinster Weise den Spielspaß mindern. Meiner Meinung nach schließt der 3. Teil die Serie mehr als würdig ab (mit Director’s Cut). Es gibt, je nach Gesinnung und Erfolg des Spielers mehrere unterschiedliche Endungen mit mehr oder weniger positiven Auswirkungen auf das gesamte Universum. Ich finde sogar, dass man die Geschichte kaum besser hätte abschließen können. Da ich ein Freund von Shootern und aufwendig inszenierten Gefechten bin, stört mich der von Teil zu Teil zunehmend ansteigende Action-Anteil überhaupt nicht. Zumal alles einfach bombastisch und mit viel Liebe fürs Detail in Szene gesetzt wurde. Man sollte jedenfalls kein ausgereiftes Rollenspiel ala Skyrim erwarten. Die RPG-Elemente beschränken sich hauptsächlich auf die vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Dialogen und den individuellen Charakteren mit wenigen, aber nützlichen Talenten und Fähigkeiten. Ich sehe Mass Effect aber weder als Rollenspiel noch als Action-Spiel, sondern als ein einzigartiges Epos, welches die durchdachte und komplexe Handlung eines guten Romans, mit der grandiosen Inszenierung eines Kino-Blockbusters und den interaktiven Möglichkeiten eines guten Computerspiels, hervorragend miteinander kombiniert. Das ist Entertainment wie man es nur sehr selten erleben kann. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber was Bioware hier abgeliefert hat, ist ein Musterbeispiel für moderne und richtungsweisende Unterhaltung im Bereich der Videospiele. Letztendlich kann ich hier einfach nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden Gamer aussprechen!

An die Entwickler…
Bioware ich danke euch für dieses wunderbare Erlebnis und hoffe ihr steckt in Mass Effect 4 dieselbe Leidenschaft. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten weitere Abenteuer in diesem wunderbaren Universum zu erleben. Bis dahin werde ich wohl nochmal mit Commander Shepard einen zweiten Anlauf starten, diesmal im englischen Originalton und mit einer düsteren Gesinnung…
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte Könnte Würde..., 22. September 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Dieses Spiel zu Bewerten ist meiner Meinung nach sehr schwierig. Je nachdem aus welchem Blickwinkel man seine Bewertung verfassen möchte, könnte man diesem Spiel sowohl 1 Stern als auch 5 Sterne geben. Ich hab mich ungfähr für die Mitte entschieden. Erstmal das Negative:

- Technik: Mass Effect 3 sieht gut aus manchmal sogar sehr gut, allderings erkauft sich dieses Spiel das alles durch fürchterliche oder gar grausame Ladezeiten. Oft ist es nicht ersichtlich warum überhaupt. Das Beispiel ist das Raumschiff. Als Level, an sich, ist das Schiff nicht besonders groß. Dennoch muss man wieder pro Etage nachladen. Das gleiche auf der Citadel oder auf andere Planeten überall Ladezeiten. Von den 45 Stunden mit diesem Spiel gingen bestimmt alleine um die 5-7 Stunden durch Ladezeiten drauf. Rechnet man das ganze mal raus aus der Spielzeit, wird man feststellen, dass Mass Effect 3 garnicht mal eine so lange Spielzeit hat. Gut das ist immernoch mehr als bei anderen Spielen. Im Verhältnis zu ME2 ist mir das aber garnicht so extrem vorgekommen. Auch schlimm sind teilweise die extremen Framerateeinbrüche. Man merkt von Vorne bis hinten, dass die PS3 Version technisch eine halbe Katastrophe ist.

- DLC: Das ist die größte Frechheit die ich seit langem gesehen habe. Ich hab für das Spiel 15€ ausgegeben. Wenn man alle Singleplayer DLCs möchte muss man alleine für diese etwa 50€ nochmal ausgeben. Also hat man ein vollständiges Spiel nur dann wenn man ungfähr 75€ ausgibt. Der Wahnsinn. Jetzt würden manche sagen: "ja ist doch optional". Tia das stimmt nur kaum, der DLC "Aus der Asche" für ca. 10€ ist absolut Storyrelevant und "sollte" aufjedenfall runtergeladen werden. Auch die anderen DLC haben durchaus noch Storyrelevante Themen und beziehen sich immer auf die Hauptstory. Wären die DLCs günstiger oder geben es wenigstes ein DLC Bundle oder besser eine GOTY Version, dann wäre das alles nicht schlimm, aber so wie man es hier gemacht hat, finde ich es einfach alles andere als gut. Die DLCs selbst sind aber von guter bis sehr guter Qualität, dennoch ist klar was hier gemacht wird: Die Leute günstig ködern mit dem Hauptspiel und dann nochmal schön mit DLCs den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Bei ME2 war es immernoch so das man den Ceberuspass hatte und ich glaub es gab nur ein DLC den man sich optional. runterladen konnte. Das war gut so, hier dagegen völlig übertrieben.

+ Story/Atmospähre/Charaktere: Volle Punktzahl. Eines muss man den Jungs von Bioware lassen, sie können eben gute Geschichten mit einer sehr guten Atmosphäre rüberbringen. Man fragt sich selbst, wie könnte ein gutes Sci-Fi Spiel aussehen? Und man kommt immer wieder zu einem Entschluss: Es sollte so wie Mass Effect sein.
Dabei ist die Story durchaus tiefgründig und kritisch. Kampf zwischen Mensch & Maschinen, faschistoide Züge mancher Gruppen und auch sonst weißt die Story, bis auf das Ende, recht wenig Lücken auf. Mass Effect schafft es eine komplexe aber keine schwieriger Story zu kreieren und da ziehe ich auch meinen Hut vor.

+ CGI-Sequenzen: Klasse wirklich richtig gut gemacht. Gibt zwar nicht allzu viele aber die haben es dafür in sich. Ein Grund das Spiel bis zu Ende zu zocken.

-/+ Steuerung, Leveldesign: Die Steuerung und das Deckungssystem funktionieren. Allerdings nur dann, wenn ausreichend Deckung zur Verfügung steht und sich die Gegnerzahl in Grenzen hält. Sobald aber es schwerer Gegner gibt und die auch immer zahlreicher werden, funktioniert das System überhaupt nicht mehr. Das ganze wirkt dann zu statisch und die Doppel- und Dreifachbelegung der Buttons macht die ganze Sache nicht einfacher. Allgemein muss man leider aber sagen, das Mass Effect im Kampf immer nur auf Masse, als auf KLasse setzt. Das liegt vor allem daran das die KI teils echt unterirdisch ist. Durch die Husks kommt man sich des öfteren so vor, als würde man einen Zombieshooter spielen. Allgemein geht das Geballere einem Richtung Ende des Spiels ziemlich auf die Nerven, da schlicht das Deckungssystem überfordert ist.

+ Multiplayer: Dadurch, dass der Online Pass jetzt kostenlos ist und jeder Zugang hat, habe ich diesen getestet und muss sagen mit einem richtig guten Team macht es auch Spaß. Allerdings finde ich selbst Bronzeherausforderungen oft recht schwer.

Fazit: Als ich das Spiel gestartet habe und auf die Galaxy-Karte, die Milchstraße gesehen habe und dazu noch den Sound im Hintergrund, dann spürt man so richtig das man hier etwas ganz großes spielt, aber umso mehr man in Richtung Ende geht, desto mehr erkennt man, das dieses Spiel sehr viel von seinem Charme verloren hat. Mass Effect 3 bringt die Trilogy würdig zu Ende, aber gerade das technische und die Fokussierung auf mehr Feuergefechte, sowie das DLC System setzen das Spiel in die Mittelmäßigkeit.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende einer Ära, 18. April 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Pro:

+ tolle, dramatische, mitreißende Story bis zum Schluss
+ deutlich mehr Waffen und Upgrades als in Teil 2
+ tolle musikalische Untermalung
+ viele Nebenmissionen (große wie kleine)
+ ausreichende Spielzeit, ca. 30-40 Stunden
+ das Ende

Kontra:

- auf der PS3 Version tauchen ab und zu Ruckler und Streaming-Fehler auf
- es fehlen Minispiele
- das Ende
- teure DLCs

Das Spiel ist der letzte Teil einer einzigartigen Trilogie, der seine Gamer bis zum Schluss in den Bann zieht! Die Story ist gut durchdacht und bietet allerlei Überraschungen. Leider wird die Atmosphäre ab und zu durch lästig Ruckler oder Streaming-Fehler gestört. Meiner Meinung nach kommt das davon dass Mass Effect nicht auf die Festplatte installiert sondern konstant von der Disc geladen wird. Das Ruckeln ist aber bei weitem nicht so schlimm wie es einige Leute hier geschildert haben und kommt eher selten vor!

Die Waffenauswahl und upgrade Möglichkeiten haben sich gegenüber Mass Effect 2 enorm gesteigert. Am Schluss hatte ich die Auswahl über 7 verschiedene Sturmgewehr - Varianten. Was ich nicht so toll finde, sind die fehlenden Minispiele. Hallo das steht auf der Normandy ein Pokertisch und man kann das ganze Spiel über nichts damit anfangen. Oder die Normandy selbst. In Teil 2 konnte man sie noch aufrüsten. Das fehlt hier leider auch. In Teil 3 stehen so viele Räume leer, vllt. werden sie durch teure DLCs ja gefüllt, wer weiß. Trotz fehlender Minispiele und co. kommt Mass Effect auf eine für mich ausreichende Spielzeit von ca. 30-40 Stunden. Ja das ist viel und da können sich ein paar Shooter eine Scheibe abschneiden. Es gibt massig Nebenmissionen.
Die Musik ist ebenfalls sehr gelungen! Mal düster, mal traurig, mal schnell, mal langsam. Es passt perfekt zu diesem Game.

Kommen wir zu dem viel diskutierten Ende. Meiner Meinung nach ist dieses Ende passend und episch. Viele mögen es nicht weil die Entscheidungen die man während des Spiel getroffen hat nicht besonders in das Ende einbezogen werden. Da stimme ich zu. Trotzdem ist das Ende passend und deswegen dem Spiel nur ein Stern zu verpassen, weil demjenigen das Ende nicht gefällt ist eine Frechheit und hat das Spiel nicht verdient.

Es war mir eine Ehre unter Ihnen gedient zu haben, Commander Shepard, over and Out!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschluss einer Saga, 14. März 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
In meinen Augen der deutlich stärkste und beste Teil der Trilogie.
Viele bemängeln, dass ein größerer Action Teil zu Lasten des Rollenspiel-Genres dem Spiel nicht gut tut, ich selbst kann dazu nur sage: Blödsinn!
Es spielt sich absolut wie ein Mass Effect 1 oder 2 !
Im Gegenteil: Teil 3 Offenbart eine perfekte technische Maschinerie und Geschichte.
Ebenfalls kann man (systemabhängig!) seinen Charakter aus Teil 2 importieren und so gleich durchstarten.
Hatte den Soldaten auf WiiU gespielt, welcher Version mir auf Grund des Tablet-Controllers am Besten gefiel und grafisch/technisch keinen Unterschied zur
PS3/360 Version machte.
Nach Abschluss der Saga kann ich mich heute nicht mehr entscheiden, welche Spiele-Serie die besten sind, die ich je gespielt habe Metroid Prime oder Mass Effect.
Daher teilen sich beide den Thron bei mir.
Absoluter Tipp. Da wird lange nichts so gutes auf den Markt kommen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EPISCH, 10. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Die epischste Story die ich je elebt habe.

Ich sag nix zur Story, aber man spürt richtig wie die Bedrohung wächst, wie die eigene Motivation daran ihr entgegenzutreten wächst und will eigentlich, dass dieses Spiel nie zu Ende geht.
Ich denke dass ist auch der Grund warum viele das Ende kritisieren, denn man kann es bei so einer genialen Story eh niemandem recht machen. Da erwartet man einen Geniestreich, denn das ganze Spiel, die ganze Handlung, das komplexe Universum ist ein Geniestreich.

Ich will nix verraten, aber das Ende hat mir auch nicht so gut gefallen, das ändert trotzdem nichts an 5 Sternen, dass Gameplay ist Hammer, ich zocke immer auf dem höchsten Schweirigkeitsgrad, würde es auch jedem empfehlen, denn es macht einfach nur mega viel Spaß.

Das Spiel ist wirklich eine Offenbarung, ein klares MUSS für jeden, denn dieses Meisterwerk sollte niemanden vorenthalten bleiben. Da die Teile aufeinander aufbauen und man importieren kann, schadet es nicht die anderen beiden Teile vorher zu spielen, ist aber kein muss, ich habe nur Teil 2 gespielt ( der ebenfalls genial ist), aber ich muss sagen Teil 3 ist noch ein ganzes Stück besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Spiel, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Das wichtigste zuerst: Es Ist äußerst empfehlenswert erst die ersten beiden Teile auf der selben Plattform (PC, XBox, PS3) gespielt zu haben, da die Story extrem groß ist und sich an Entscheidungen die man triff anpasst, oder verändert. Die Entscheidungen aus den ersten Teilen können in den nächsten importiert werden, was ein gewaltigen Unterschied machen kann (z.B. ob eine ganze Alienrasse deine Verbündeten sind, oder sie komplett ausgelöscht wurden und nicht mehr auftreten werden)

Meiner Meinung nach ist Mass Effect 3 die bis jetzt beste Kombination aus Shooter und Rollenspiel. Das Gameplay macht Spaß und die Charaktererstellung, sowie die -entwicklung ist vielfältig. Neben der langen Hauptstory gibt es viele kleinere Such- und Sammelaktionen, sowie wirklich gut geschriebene Nebenmissionen. Alles in allen haben ich 41 Stunden gebraucht um alle Nebenmissionen bis auf eine zu erledigen, ca. 80% aller Sammelobjekte zu finden und die Hauptstory durchzuspielen.

Das kostenlose Update zu Mass Effect 3 ist ebenfalls zu empfehlen, da so die eigenen Entscheidungen im dritten Teil mehr Einfluss nehmen und die finale Spielsequenz erweitert wird.

Ich habe es ohne die ersten beiden Teile gespielt und es war machbar, jedoch habe ich, weil ich die Story besser verstehen wollte, häufiger Zusammenfassungen und Erklärungen der ersten beiden teile gelesen. Ob mit, oder ohne die ersten beiden Titel, ich kann ME3 nur wärmstens empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Abschluß einer genialen Triologie., 6. Juli 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Nach dem so tollen Mass Effect 2 bekommt die Triologie ihr fulminantes Ende.
ME3 beginnt diesmal auf der Erde. So muss der Commander zu Beginn vor einem Ausschss aussagen, als die Reaper die Erde angreifen.
Commander Shepard muss von der Erde fliehen und kehrt auf die Normandy zurück.
Es gilt nun eine Weg zu finden Die Reaper aufzuhalten und die restlichen Völker des Universums zu vereinen um dies in die Tat umzusetzen. Außerdem bekommt man es noch mit einem alten Bekannten zu tun nämlich mit Cerberus und dem Unbekannten.
Ich möchte hier jetzt nicht allzu viel von der Story verraten, aber es gibt einige interessante Momente und Wendungen.
Wie auch schon in den anderen ME Teilen hat man auch hier wieder ein Team an seiner Seite, das laufe des Spiels auch noch weiter verstärkt wird.
Man trifft dabei auf alte Bekannte aus den vorigen Teilen wie z.B. Liara T`Soni, Tali`Zorah oder auch
Ashley Williams.
Auch die Schiffscrew besteht zum Großteil aus alten Bekannten.
Allein wegen dem genialen Anfang auf der Erde mit dem Vernichtungsangriff der Reaper, muss man Bioware einfach ein Kompliment machen.
Sie wissen einfach wie man a) eine Epische Geschichte erzählt und b) diese auch wirklich großartig inszeniert.
Im 3. Teil ist der Rollenspielanteil auch wieder ein Bisschen nach oben geschraubt worden, nachdem ja in ME2 die Action mehr im Vordergrund stand.
Ein sehr schönes Feature in ME3 ist meiner Meinung nach das upgraden der Waffen.
Es gibt verschiedene Waffenlevels und man kann sie auch zusätzlich mit Modifikationen ausrüsten z.B.
mit Zielfernrohren, größere Magazinen, oder Nahkampfaufsätzen usw.
Man hat also genug zu tun und kann sich wirklich Stundenlang damit beschäftigen bis hin zum großen Finale gegen die Reaper.
Wie schon beim letzten Teil gebe ich auch Mass Effect 3 volle 5 Sterne. Es ist ein würdiger Abschluß für ein großartiges Gamingfranchise.
Ich habe jede Minute genossen und konnte nur schwer aufhören diese Spiel zu spielen, denn wie schon der letzte Teil besitzt auch ME3 absolutes Suchtpotenzial.
Ein muss für jeden SciFi- oder Rollenspielfan.
Lasst euch dieses geniale Game nicht durch die Lappen gehen.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke Bioware, 31. Oktober 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe leider nicht Mass Effect 1 gespielt, sondern bin direkt mit der PS3-Version von Mass Effect 2 in das ME-Universium eingetaucht.
Nach dem Durchspielen des dritten Teils muss ich Bioware aber ein riesengroßes Kompliment aussprechen. Ich habe unzählige Stunden damit verbracht alles zu entdecken, alles zu erfahren und alles zu bekommen. Gerade die unterschiedlichen Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ohne jetzt Inhalte (Spoiler) zu verraten, möchte ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen, denn dieses Spiel bzw. diese Spielreihe hat eine klasse Story und eine unglaublich detailreiche und interessante Spielwelt. Die Missionen sind spannend, erlebnisreich und abwechslungsreich.
Zum viel kritisierten Ende kann ich nur eines sagen: Mir hat es sehr gut gefallen.
Vielen Dank Bioware für dieses grandiose Spiel.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die wohl beste Sci-Fi-Trilogie der letzten Jahre wird abgeschlossen., 9. August 2012
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Bereits im ausschließlich auf dem PC erschienenen Original wurden die epische Spielwelt, eine packende Story und fesselnde Charakterentwicklung zelebriert. Im exzellenten Sequel haben wir die filmreife Inszenierung und die Geschichten von Sherperds Crew-Kameraden bejubelt.

Im Finale der Trilogie gilt es den Reapern Paroli zu bieten. Alle 50.000 Jahre kommen diese Maschinenwesen aus den Tiefen des Alls, um sämtlichen organischen Lebensformen den Garaus zu machen. Gleich zu Beginn der Paukenschlag: Ausgerechnet die Erde wird von einer übermächtigen Reaper-Invasion überrannt. Shepard entkommt und sieht sich nun vor der scheinbar unlösbaren Herausforderung, die Alienrassen zu vereinen um die endgültige Vernichtung zu verhindern.

Zu Beginn besteht die Möglichkeit, einen Spielstand aus dem zweiten Teil zu importieren. Auch eine reinrassige Action-Variante kann gewählt werden. In diesem Fall trifft das Spiel sämtliche Entscheidungen, auch die Dialoge werden automatisch geführt. Neu ist, dass die Nebenquests die Menge der Kriegsmittel beeinflussen.

Zu Beginn besteht die Möglichkeit, einen Spielstand aus dem zweiten Teil zu importieren. Auch eine reinrassige Action-Variante kann gewählt werden. In diesem Fall trifft das Spiel sämtliche Entscheidungen, auch die Dialoge werden automatisch geführt. Neu ist, dass die Nebenquests die Menge der Kriegsmittel beeinflussen.

Erstmals an Bord ist der Multiplayer-Modus, die Karten stammen aus den Einzelspieler-Kampagnen. Sechs Klassen können nach und nach freigespielt werden. Ähnlich wie im Singleplayer wehrt man im Verbund mit anderen Mitspielern nun Angriffswelle um Angriffswelle ab. Als Belohnung gibt es nach jeder Spielrunde Credits, mit denen neue Ausrüstung und Waffen gekauft oder aufgewertet werden können.

Mass Effect 3 ist technisch weiterhin stimmig, nur selten wird der Spielfluss durch Ruckeln gestört. Die Stärken des Sci-Fi Epos liegen einmal mehr im glaubwürdig inszenierten Universum, den authentischen Charaktermodellen sowie den gut gesprochenen und dramaturgisch exzellent inszenierten Dialogen. Auch im Finale sind die Gespräche wieder das Schlüsselelement der Spielmechanik. Während die direkte und aggressivere Gesprächsführung in Feuergefechte mündet, lassen sich so manche emotional aufgeladene Konfrontationen durch Fingerspitzengefühl bereinigen. Alle Entscheidungen beeinflussen das Moral-"Barometer" und dadurch auch die Einstellung aller Fraktionen gegenüber Shepard.

Viel Licht, kaum Schatten ' der größte Kritikpunkt ist das schwache Ende. Bei einer ansonsten so filmreifen erzählten Trilogie fällt der blass inszenierte letzte Akt mit teilweise gekünstelten Erklärungen jedoch umso schwerer ins Gewicht. In Folge der massiven Kritik wurde der "Extended Cut" mit neuen, überarbeiten Schuss-Sequenzen veröffentlicht.

Fazit: "Mass Effect 3" bietet den krönenden Abschluss eines filmreif inszenierten Sci-Fi-Spiel-Epos. Der Third Person Rollenspiel- und Action-Hybrid vereinbart weiterhin epische Spielwelt und fesselnde Charakterentwicklung.

Plattform: PS3 (getestet), Xbox 360, PC
Entwickler: Bioware
Publisher: EA

Grafik: 8,5/10
Sound: 9/10
Steuerung: 9/10
Spielspaß: 9,5/10
Gesamt: 9/10
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5.0 von 5 Sternen Abschluss der Trilogie, 7. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Was wurde über das Ende dieses Spiels gemeckert. Natürlich ist es Geschmacksache, aber man kann das Ende vertreten.
Und es gibt ja auch ein Spiel vor dem Ende und das ist wieder richtig gut gelungen. Das ME-Universum ist großartig mit den verschiedenen Rassen und Gattungen. Und immer wieder überrascht das Spiel mit tollen Wendungen und Aufgaben in der Story.
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Mass Effect 3 - [PlayStation 3]
Mass Effect 3 - [PlayStation 3] von Electronic Arts (PlayStation 3)
EUR 17,99
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