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78 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ich gebe euch 8 Gründe,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Also hier noch mal auf Vorschlag der Leser, da meine Spoilerwahrnung in der 15. Zeile wohl leicht zu überlesen ist, eine Spoilerwahrnung, die auf einen Spoiler aufmerksam, und die Gefahr durch einen Spoiler aufzeigen soll......ACHTUNG SPOILER Hallo zusammen. Ich habe seit den letzten Tagen eingehend die immer wieder neu aufkommenden Rezensionen über Mass Effect 3 verfolgt und mich nun dazu entschlossen auch ein wenig mitzumischen. Vorab, für mich ist das Spiel der Hammer, keine Frage. Es ist gut ausbalanciert im Gameplay, bietet eine gute, Stimmung schürende Kulisse und ich hab nicht ohne Grund seit langem mal wieder vier bis fünf Stunden am Stück an der Konsole gesessen. Was sonst noch alles gut war, und ich kann versprechen, es war eine ganze Menge, lässt sich ganz gut an den anderen Rezensionen erkennen, die man bei Amazon findet. Hab ich schon erwähnt, dass es hier um einen Spoiler geht? Nur eine Sache stößt bei vielen negativ auf. Es wurde schon mehrmals angesprochen und ich glaube jeder weiß, was ich meine. Das sagenumwobene Ende der Story rund um Shepard. Es wird ziemlich heiß diskutiert ob das Ende vielleicht doch seinen Zweck erfüllt oder doch nur ein Fall für die Biotonne ist. Gerade diejenigen, die davon begeistert waren, vertreten den Standpunkt, dass Bioware einen Meilenstein der Videospielgeschichte abgeliefert hat, der die Story würdig ausklingen lässt. Diesen Leuten muss ich leider sagen, dass ich ein wenig anders denke, und ich habe nach langer Recherche im Internet, um auch wirklich alle Enden zu kennen, endlich acht Gründe gefunden, warum eine positive Meinung über das Ende nur eine Verschließung der Augen vor der Wahrheit sein kann. Oder man ist einfach anspruchslos. Dazu später mehr. Vorher will ich noch sagen, dass das hier vielleicht wohl der größte Spoiler bis jetzt ist, also weiterlesen nur auf eigene Gefahr!! Fingen wir nun an mit den 8 Gründen warum Mass Effect in einem Fail endete: Und auf Spoiler achten!!! Grund 1 ' Wir machen nicht, was ihr uns glaubt Vielleicht auch mit der wichtigste Grund. -We wouldn't do it any other way. How could you go through all three campains playing as your Shepard and then be forced into a bespoke ending that everyone gets? Dieser Satz kam von Mike Gamble, der wohl wichtigsten Person in der Produktion von Mass Effect. Für alle die kein Englisch können, sinngemäß übersetzt wollte er damit sagen, dass man doch nicht zulassen werde, dass man alle drei Kampanien mit seinem individuellen Shepard spielt und dann gezwungen wird ein Ende zu sehen, das quasi jeder bekommt. Man übertrage diesen Satz auf das Ende und frage sich eins: Will man uns verscheißern oder sollte Mass Effect 3 eigentlich am 1.April erscheinen? Denn genau das hat man getan. Ich habe das Ende des Kindes am Ende meiner Straße und von über zehntausend Kids aus den USA. Wie kann man nur so eine Lüge auftischen und dann auch noch breit grinsend den Leuten so ein Ende verkaufen? Grund 2 ' Wenn treue Freunde gärtnern gehen Am Ende der Enden, ich rede vom Aufprall der Normandy im Garten Eden, springt Joker aus dem Raumschiff, und wenn es nicht gerade das grüne Ende ist, wer steigt direkt neben ihm aus? In meinem Fall war es nicht nur meine Freundin Liara, mit der ich vor ner halben Stunde noch im Bett gekuschelt habe, nein, sie war zuvor auch noch mit mir auf der Erde zur letzten Schlacht. Was zum Henker macht sie auf der Normandy? Warum zum Henker hat Joker alle Zeit der Welt, sie und alle anderen zu retten und warum unternimmt noch nicht einmal die Liebe meines Shepards auch nur einen Versuch, den Mann zu retten, den sie liebt, und grinst sich einen in die Tasche? Nein, da spring ich lieber an Bord der Normandy. Niemand der Teammitglieder hätte Shepard zurückgelassen, am allerwenigsten Joker, der nun wirklich von der ersten Sekunde, quasi von Mass Effects erstem Atemzug an dabei war. Was bekommen wir geboten? Ein Bild von meiner Freundin, wie sie mit dem gesamten Team auf einem Wald und Wiesen Planeten notlandet und diesen nun mit Joker neu besiedeln kann. Da fehlt mir doch nur noch Jürgen Klopp, der breit grinsend daneben steht, die Arme hebt und laut 'ENJOY' brüllt. Grund 3 ' Das Katalysatorbalg Ne oder? Am Ende des Weges, wo sich das Schicksal der Galaxie entscheiden soll, und wo man sich mit letzter Kraft hinschleppt. Wen trifft man da an? Richtig, Katalysatorkid, ein funkelndes Etwas aus dem Nichts, das seit Jahren auf der Citadel 'wohnt' und nun unserem Shepard erklärt, warum die Reaper alle 50.000 Jahre die Galaxie pulverisieren. Die Schöpfung wendet sich immer gegen ihren Schöpfer. Ich habe eine Lösung des Problems gefunden. Jetzt nur mal so: Dieses Balg baut Megaroboter, um die organischen Lebewesen wegzupusten, damit sie nicht irgendwann Roboter bauen, die sie wegpusten'? WO ZUM HENKER IST DA DIE LOGIK? Ja sicher, die Völker, die geerntet werden, werden ja in einem neuen Reaper gespeichert. 'Papa, wenn ich groß bin will ich ein Reaper werden und Milliarden in Angst und Schrecken versetzen, um sie dann zu Biomasse zu verarbeiten und dann wiederrum in einem Reaper zu speichern.' What the'...!? Wie ein Kollege bereits treffend beschrieben hat: Ich habe die ganze Zeit im Gespräch mit dem Katalysator eigentlich nur auf das rote RT-Unterbrechungssymbol gewartet, um ihm eine Kugel in den Schädel zu jagen. Wie kann Shepard das alles zulassen? Nachdem, was er durchgemacht hat? Wofür er gekämpft hat? Shepards Wille hat ihn soweit gebracht und am Ende pfeift er darauf und sagt: Jo, wähle ich Törchen Nummer eins, zwei oder drei? Na, hinter welchem Törchen ist wohl der Zonk? Popau!! Grund 4 ' Yeah, die Reaper sind weg, die Portale zerstört, wir können nach Hause...'Moment. Ja, die Portale sind weg, egal bei welchem Ende. Ob rot, grün oder blau, gleich bleibt es immer. Die Portale sind staub. Ist doch toll, wenn man eine ganze Anzahl anderer Spezies, die mit ihren Schiffen zur Erde gekommen sind auf seinem vollkommen vernichteten Planeten beherbergen will. Die gesamte Quarianische Flotte war bei mir im Sol-System, die Kroganer, Turrianer, Asari. Was man auch getan hat in den vorherrigen Teilen, es ist egal. Ich habe den Quarrianern ihre Heimat zurückgegeben, viel Spaß damit...'moment. Ich habe die Genovage geheilt, die Kroganer können ihren Planeten wieder aufbauen und ihre Rasse aufleben lassen...'moment. Ohne die Portale ist alles für die Katz, und die Welt kann unmöglich alle Rassen der Galaxie beherbergen, der Untergang ist auch so vorprogrammiert. Grund 5 ' Die Kriegsinaktivposten Warum zum Henker habe ich Stunden damit verbracht, diese Aktivposten zu sammeln? Am Anfang habe ich mich gefreut: Oh Junge jetzt habe ich meinen Tiegel mit Raketenwerfern ausgestattet. Wow und jetzt habe ich Spezialeinheiten des Shadow Brokers. Und am Ende? Der Tiegel brauchte keine Waffen, der Tiegel war ein riesiges Zäpfchen, das mit der Citadel verbunden werden musste, wahrscheinlich auch noch über USB-Schnittstelle, wie ein Headset, um mit dem Katalysator zu sprechen. Jetzt mal ohne Spaß, man hat nie auch nur den Schatten von dem gesehen, was man da gesammelt hat, rein gar nichts. Es war nur dafür da, um das prickelnde grüne Ende zu erleben, wo wir alle miteinander fusionieren und zu Hybriden werden, supi. Grund 6 ' Bunt müssen sie sein So liebe Leute, kommen wir nun zu den verschiedenen Enden. Es sind genau sechs. Drei rote, zwei blaue und ein grünes. Je nachdem, ob ihr böse wart oder wie auch immer. Sie alle haben eins gemein: Alles. Doch haben sie einen entscheidenden Unterscherschied''''....DIE FARBE. Wer mir nicht glaubt, kann sich gern alle sechs Enden synchron bei Plattformen anschauen, die ich hier nicht nennen will. Youtube ist übrigens ein sehr schöner Name für ein Meerschwein. Die Enden sehen wirklich alle gleich aus, was hat man sich denn dabei gedacht? Man kann sich aussuchen, in welcher Farbe man die Galaxie krachen lässt. Ging Bioware da die Knete aus oder haben sie das Ende kurz vor der Mittagspause noch fertig gemacht? Wir werden es nie erfahren. Grund 7 ' Man zähle und staune It's not even in any way like traditional game endings, where you can say how many endings there are or whether you got ending A, B or C. Ein Berühmter Satz von Casey Hudson kurz vor dem Mass Effect 3 Release. Wer diesen Satz versteht sollte einmal die verschiedenen Farben zählen, in denen man die Enden sehen kann. Selbst auf die Gesichtern der Pro-Ending Jungs sollte zumindest ein kleines Lächeln treten bei dieser Ironie. Grund 8 ' Die ach so tolle Spannungskurve Viele der Pro-Leute freuen sich über die tolle Spannungskurve bei Mass Effect 3. Stimmt ja auch, bis zum Ende, das ja so gut ausgedacht ist, und von den ganzen Motzkindern nur nicht verstanden wird, weil wir entweder zu jung sind oder den tieferen Sinn nicht verstehen. Das einzige tiefe war hier das tiefe Loch, in das die Story notlanden musste, nachdem das Katalysatorbalg über den Bildschirm gekullert ist. Hier ist keine Tiefe, die Produzenten hatten wohl nur mehr Lust, die Medien mit Lügen zu füllen, dass sie Mass Effect auf keinen Fall so enden lassen, wie es am Ende doch passiert ist. Und bitte keine Kommentare darüber, dass die Reaper Shepard womöglich indoctriniert haben. Man kann sich entscheiden die Reaper zu zerstören. Würdet ihr den Nachbar, der unter eurer Kontrolle steht, dazu zwingen euch vor ein Auto zu schubsen? Warum sollten die Reaper Shepard unter ihrer Kontrolle dazu bringen, ihre Rasse auszulöschen? Shepard war völlig am Ende, die hätten ihn auch anders aus dem Weg schaffen und dann mit ihrem Genozid getrost weiter machen können. Damit wären wir dann auch am Ende. Wie schon gesagt, das Spiel an sich ist der Hammer, ich habe es gerne gespielt, aber man soll hier seine ganzen Erfahrungen aufschreiben und was bei fast jedem, allein bei über 51.000 am zehnten Tag nach Erscheinung auf der Mass Effect Seite aufgestoßen war, war der Abschluss dieses Hammerspiels. Bioware hat mittlerweile schon angekündigt, dass sie wahrscheinlich ein neues Ende rausbringen werden, eines, das die Spieler zufriedenstellen wird. Meine drei Sterne beziehen sich auf das Spiel an sich, das wirklich auch bei einem so dämlichen Ende nicht in der Reihe fehlen darf. Aber zwei Sterne mussten einfach runter, bei einem so unwürdigen Ende. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein guter Gesamteindruck, der durch die letzten 10 Minuten aber stark getrübt wird,
Von J. Skyline (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Nun ist es also soweit, endlich kann ich behaupten, die Mass Effect Saga im letzten Teil der Trilogie erfolgreich abgeschlossen zu haben. Was hat mir dieses Spiel Freude bereitet. Es war ein interaktiver Film vom ersten Moment an. Meine eigene Story. Packende Emotionen. Eine Welt, in die ich als Commander Shepard so richtig abtauchen konnte. Der letzte Teil musste einfach zum krönenden Abschluss werden. Ein bombastisches Finale musste es werden - erhoffte ich mir zumindest.Das Spiel bietet eine, wie gewohnt, solide Mass-Effect Unterhaltung. Weniger anspruchsvolle Kämpfe, die im Gegenzug sehr viel an Action bieten und dafür mehr Konzentration auf die Geschichte und den Hintergrund der einzelnen Charaktere. Zwar hat die Qualität in manchen Augen nach dem ersten Teil nachgelassen, aber der Fokus liegt immer noch auf der gelungenen Inszenierung des Mass Effect Universums. Nach meinem Geschmack spielt sich dieser Teil ähnlich wie der zweite, jedoch mit ein paar Detailverbesserungen und Optimierungen, wie z.B. der Möglichkeit Waffen zu modifizieren. Auch der neue Multiplayer bietet kurzweilige Abwechslung neben dem Hauptspiel, die hauptsächlich durch "Galaxy at War" motiviert wird, um die Bereitschaft der Galaxie vor den Reapern, die alles fortschrittliche Leben "ernten" wollen, zu erhöhen. Für mich alles eher nebensächlich, konzentrierte ich mich stets voll und ganz auf die Hauptgeschichte. Und genau hierbei kommt die größte Kritik am Spiel: Das Ende. Dieses hat mich wirklich herb enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Glorreicher hätte es sein sollen. Würden wenigstens nicht so viele Fragen offen bleiben. Und dann beinhaltet es auch noch einige Logik-Lücken. Toll. Nun darf ich also mit einem miesen Gefühl zu Bette gehen... danke BioWare. Fazit: Das Spiel an sich ist hervorragend und spielt sich wie gewohnt gut. Große Änderungen darf man sich hier jedoch nicht erwarten, zumal der Fokus eher auf der Handlung liegt. Diese weiß zwar zu Beginn an und durch das Ganze Spiel hinweg zu überzeugen, enttäuscht jedoch rigoros mit einem bitteren Ende, das jedem Fan der Spielreihe förmlich das Herz bricht. Update (27.06.2012): - - - - - - - - - - - Seit gestern ist nun der "Extended Cut"-DLC erhältlich. Das heißt, nach dem spielerischen Ende wird es ein erweitertes, erzählerisches Ende geben. So fällt die Kritik an logischen Lücken und vielen unbeantworteten Fragen weg. Somit hat dieses Spiel nun, mit dem "Extended Cut"-DLC einen zufriedenstellenden, aber dennoch traurigen, obgleich sehr intensiven Abschluss. Die Emotionen werden überlaufen - und das meine ich durchwegs positiv. Deshalb habe ich auch die Bewertung um einen Stern angehoben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
ARGH!,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Spiel seit 2 Tagen durch, habe die Konsole seit dem nicht mehr anfassen können und trage seit 2 Tagen ein mulmiges bis wütendes Gefühl in mir und die Überzeugung, dass ich in den letzten 5 Jahren verarscht wurde. Dieses Ende ....Ich habe 43 Studen und 57 Minuten für das Spiel benötigt. ... 43Std 47Min davon sind eine einzige Wonne. Es macht Spaß, es ist spannend, es bindet dich emotional. Dann kommt das Ende und man möchte schreien, betteln, dass man geblitztdingst wird und so einfach jede Erinnerung an alle Mass Effect Teile aus dem Gedächtnis gelöscht werden. Als Trilogy gesehen würde es storytechnisch genügen in ME1 einen Charakter zu erstellen, die Eden Prime Mission zu absolvieren und dann direkt die letzten 10 MIN von ME3 zu spielen. Alles, wirklich ALLES dazwischen ist absolut irrelevant. Ok, 3 Punkte für weil 99,9% des Spiels machen, Punktabzug für das beschissene Ende - eigentlich wären 5 Punkte drin gewesen, aber diese 10 Minuten schaffen es, alles zu zerstören. :-( Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Mass Effect 3 - Katstrophales Ende,
Von
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Ich habe in alle 3 Teile 200+ Stunden investiert, habe mit den Chars mitgefiebert, und dann SOLCHE Enden, Bioware ist für mich tot und gestorbn, ich nenne es Kundenverhöhnung - von wegen "für jeden Spieler ein eigenes Ende" - von wegen Entscheidungen mit Konsequenzen - das Ende ruiniert alles und macht alles kaputt, was vorher war. Dumm, dreist, lachhaft, aburd, voller bescheuerter Logiklöcher, statt Fragen zu beantworten, werden zig Neue aufgeworfen, DAS soll das Ende einer epischen Saga sein???? DAS ist das Ende einer Lindenstraßenfolge.Tschüss Bioware, ihr wart mal groß und habt Baldurs Gate, NWN, KOTOR und Jade Empire rausgebraht. Jetzt seid ihr nur noch ein Anhängsel von EA, das Spiele für die Call of DutyKids rausbringt und sich wundert, wenn es auch negatives feedback der Fans gibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Die Mass-Effect-Mythen,
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Ich habe lange gezögert, ob ich wirklich eine Rezension zu Mass Effect 3 schreiben soll. Denn eigentlich ist ja alles gesagt: Spiel und Serie gut, Ende misslungen. Dennoch überkommt mich spontan das Bedürfnis, mich an dieser Stelle nochmals eingehender mit den Mythen um Mass Effect zu beschäftigen und zu begründen, warum ich nicht nur das Ende, sondern die gesamte Serie seit Teil 2 für höchst durchschnittlich halte.Die Story sollte bekannt sein: die Bedrohung, die Shepard in Teil 1 entdeckte, nämlich die Reaper, steht nun direkt vor der Haustür. ME 3 hält sich hier nicht lange mit Erklärungsmodellen auf, es fragt nicht, wie es sein kann, das Shepard nun plötzlich wieder für die Allianz tätig ist, nein, ab Minute 10 kriegt man einen laut und gänsehauterzeugend dröhnenden Reaper vor die Füße gestellt, und ab da ist die Story - ganz Bioware-typisch - erzählt: suche Verbündete, um den übermächtigen Gegner zu besiegen. Das Schema ist das gleiche Schema wie im Vorgänger oder im ersten Dragon Age: man hüpft von Volk zu Volk, löst hier und da ein Problemchen, muss am Ende eine große Entscheidung treffen, die beeinflusst, ob das Volk einen unterstützt oder nicht. Gelegentlich stirbt ein Protagonist. Gelegentlich gibt es eine tränenziehende oder ein hochspektakuläre Zwischensequenz. Hier kommt wir zu Mythos 1: das ME anscheinend so eine großartige Story bietet. Ja, das stimmt, für Teil 1. Alles, was danach kam, schrammte gelegentlich mal am Rande der Absurdität. Siehe den Beginn von Teil 2: da stürzt ein menschliches Wesen aus mehreren zehntausend Kilometern Höhe auf einen Planeten und kann trotzdem noch "rekonstruiert" werden. Kompliment, Cerberus, es muss mühevoll sein, Staubpartikel zusammenzusetzen. Das gleiche Subjekt hat die gleichen Erinnerungen, Emotionen und den gleichen moralischen Kompass wie vor seinem "kleinen" Unfall (obwohl sein Hirn zwischenzeitlich aus Staubteilchen bestand). Thematisiert wird dieser Prozess im Laufe des Spieles gar nicht, vom Spieler wird erwartet, das er diese Kröte schluckt, und angesichts der nun plötzlichen Empörung über das Ende von Teil 3 erscheint es mir, als hätten viele kein Problem damit gehabt, diese Ausgeburt an Unlogik zu schlucken, unlogisch auch deswegen, weil Shepard nun mit einer Organisation zusammenarbeitet, die er in Teil 1 noch als Bedrohung des galaktischen Friedens erlebte, und auch nie die Gelegenheit bekommt, während des Spiels die Seiten zu wechseln. Und nun der aus dem Nichts kommende Reaper-Angriff in Teil 3. Die Kröte ist hier folgende: die Reaper waren für mich nach Teil 1 planetenfressende, absolut nicht stoppbare Überwesen. Und in Teil 3 brauchen sie plötzlich Wochen, ja Monate, um komplette Planeten zu erobern. Shepard kann in der Zeit gemütlich im Weltall rumtingeln, alte Beziehungen aufwärmen, mit seiner Ärztin Whisky trinken und Cerberus bekämpfen: es gibt NULL Zeitdruck. Warum nicht, Bioware? Warum gibt es keinen "Opferzähler"? Warum kann ich das Spiel nicht "verlieren", weil ich zu langsam bin, mich zu doof anstelle, potentielle Alliierte vergraule? Das ist die Teil 3 zugrundeliegende Story-Kröte, und es zeigt sich doch bereits hier, das Bioware die Intelligenz der Spieler, sagen wir mal, geringfügig unterschätzt. Warum sollte dann das Ende anders geartet sein? Mythos 2: Mass Effect ist nicht linear, und der Spieler kann die Story mit seinen Entscheidungen beeinflussen. Das ist schlicht und ergreifend gelogen. Der Spieler kann in ME 3 TEILE der Story beeinflussen, meistens persönliche Schicksale, selten Schicksale eines ganzen Volkes, aber der Verlauf der Story ändert sich nicht. Es ist wurscht, ob man in Teil 1 Williams oder Alenko in den Tod schickt. Es ist wurscht, wieviele Zivilisten man in Zu's Hope rettet. Es ist wurscht, ob man den Reaper in Teil 2 zerstört - die grundlegende Richtung der Story beeinflusst man nicht, und das war auch schon in Teil 1 und 2 so. Warum sollte es nun, am Ende, plötzlich anders sein? Mythos 3: Mass Effect ist ein Rollenspiel. Nun gut, man definiere "Rollenspiel". Ich definiere es als ein Spiel, in dem ich durch das Verteilen von Punktwerten und Attributen einen Charakter erschaffe, dessen Fähigkeiten und Verhalten im Spiel hiervon abhängig sind. Ich verlange zudem ein gewisses Minimum an Handlungs- und Bewegungsfreiheit. Das bot ME 1 alles noch in Maßen, ab Teil 2 war es weg. In Mass Effect bestimme ich, ähnlich tiefergehenden Shootern, hauptsächlich, welche Sonderangriffe mein Charakter hat und welche Wummen er benutzen soll. Ich bestimmte nicht, ob er ein guter Hacker, ein geschickter Dieb, ein charmanter Dialogführer oder einfach nur ein mordender Kleiderschrank ist, es kommt zu 99,8 % auf meine Geschicklichkeit am Pad und nicht auf meine Punkteverteilung an. Meinen Teammitgliedern ist mein Verhalten egal: auch Idioten-Shepard, durch fett rot markierte Dialogzeilen gekennzeichnet, schafft es nicht, seine treudoofen Schäfchen zu vergraulen oder eine Meuterei zu erzeugen. Handlungs- oder Bewegungsfreiheit gibt es null - die Levels sind schlauchförmig, die Lösungsmöglichkeiten vorgegeben. Es ist weder Kreativität wie in Deus Ex noch geschicktes Leveln wie in Dark Souls noch ungehemmte Neugierde wie in Skyrim gefragt. Mass Effect 3 ist spielerisch ein mittelmäßiger Shooter mit etwas Story-Tiefgang und einer mordsmäßig gelungenen, filmreifen Präsentation. Und jetzt? Ich habe ME 3 nicht ungerne gespielt. Ja, es ist gut präsentiert, lässt einen gelegentlich überrascht oder berührt zurück. Nein, es hat keine besonders gute Story, nein, es ist kein RPG, nein, es bietet keine größere Handlungsfreiheit. Unter diesen Prämissen hat mich auch das Ende nicht sonderlich enttäuscht, wenngleich man sich ja innerlich gewünscht hätte, das die Mühen, die man auf sich nimmt, um irgendwo in der hinterletzten Ecke des hinterletzten Planetensystems auch noch die hinterletzte Protheaner-Toilettenbürste zu bergen und so seinen Kriegsscore zu verbessern, in irgendeiner besonderen Form belohnt werden, wie ein User in einem Forum schrieb: vielleicht doch ein nettes Happy-End mit kleinen blauen LiaraShepard-Kindern, die im Garten der mit Joker und EDI geteilten Doppelhaushälfte (wie deren Kindern auch immer aussehen mögen) mit Onkel Garrus und Opi Anderson ("Damn!") herumtollen. Aber gut, es hat nicht sollen sein, so wie die Hoffnungen, die ich mit ME 1 verband, einfach nicht haben sein sollen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Zeitverschwendung !,
Von Manni Mustermann "Musterstr 0" (Musterhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Die Inzenierung ist bombastisch,da kann jeder Hollywoodstreifen einpacken,keine Frage.Die Grafik ist nochmal einen Tick besser geworden und es wurde sich darum bemüht dem Spieler viele von ihm in den Vorgängerteilen am leben gelassenen NPCs wieder begegnen zu lassen.Desweiteren gibt es etwas mehr RPG-typische Botengänge zu erledigen,als im 2. Teil.Das waren die positiven Aspekte.Kommen wir nun zu den Dingen,die mir nicht gefallen haben: Der Rollenspielanteil beschränkt sich ausschließlich auf die Citadel und die Normandy,was die Gesprächsführung betrifft.In den Missionen wird ausschließlich geballert was das Zeug hält.Hier konnte ich mir das Spiel noch schönreden mit dem Argument: "Ist doch Krieg,da geht es nun mehr ab und Reden hilft da auch nicht mehr viel." Betrachtet man die Mass Effect Reihe als Ganzes ist es schon in ordnung,das es im letzten Teil mehr ab geht und mehr geballert wird,auch wenn Bioware etwas anderes versprochen hatte. Im Großen und Ganzen ist ME3 ein Actionshooter mit kleinen RPG Elementen.Man kann zwar zig Erweiterungen für Waffen erlangen,z.B.: Zielfernrohre,Großkaiberläufe,Magazinerweiterungen,Stabilisatoren,und,und,und;aber man kann davon leider nur 2 Dinge in seine Waffe einbauen.Also entweder hat man eine Knarre,die viel Schaden anrichtet,aber dafür sehr ungenau schießt oder eine Knarre die präziese schießt und dafür aber kaum Schaden anrichtet,oder nach wenigen Schüssen wieder nachgeladen werden muss.Bringt also nicht wirklich viel,das Tunen der Waffen.Wäre schön gewesen,wenn ich die für mich unbrauchbaren Waffebuprgades und Rüstungskomponenten nach alter RPG-Manier wieder verkaufen könnte.Die Rüstungskomponenten kommen ausschließlich der Hauptfigur zu gute.Die anderen Teammitglieder kann man nicht ausrüsten,sondern nur 3 verschiedene Outfits auswählen,welche aber außer der Optik keinen Effekt haben. Das Squadteam ist im gegensatz zum Vorgänger sehr minimal gehalten. Die meisten Leute,die man in ME2 mühsam am leben gelassen hat,damit sie im 3. Teil wieder dabei sind,wollen mal wieder nichts von einem wissen,ähnlich wie beim Übergang von ME1 zu ME2.Nur 4 Charaktere der Vorgängerteile wollen den Dienst auf der Normandy wieder antreten.Die anderen dienen als "Kriegsaktivposten".D.h. sie kommen zwar nicht mehr mit,aber sie geben Punkte bei der militärischen Gesamtstärke gegen die Reaper auf dem Monitor. Ziel des finalen Teils ist es,alle möglichen Organisationen,Gruppen und Rassen zu vereinen,Ressourcen zu sammeln und diese auf dem Computer der Normandy zu einer militärischen Gesamtstärke wachsen zu lassen,bis man dann bereit ist,den finalen Schlag gegen die Reaper zu wagen.Somit ist es natürlich von Vorteil,wenn man in ME1 und ME2 viele Freunde und Sympathien gesammelt hat und wenig Leute durch seine Schuld umgekommen sind,da diese nun wieder nützlich sind und als Kriegsaktivposten dienen.Leider ist das die ganze Mühe aus den ersten beiden Teilen nicht wert,da Leute die gestorben sind lediglich von anderen ersetzt werden (Ausgenommen Sqaudmitglieder),die Quests sind aber trotzdem vorhanden,nur der Auftraggeber ist jemand anderes. Also im Endeffekt ist es völlig egal,wen ihr in den ersten Teilen rettet,bestraft oder vernichtet.Das alles hat auf die Story im 3. Teil nicht die Spur von einer gravierenden Auswirkung.Desweiteren lassen sich durch das Scannen von Planeten immer wieder neue Aktivposten für den Krieg entdecken.Man kommt also immer auf eine effektive militärische Gesamtstärke,egal ob man Vorbildlich oder Abtrünnig ist. Ich habe ME3 4 mal mit sehr verschiedenen importierten Spielständen durchgespielt und konnte außer den fehlenden Personen,die in den ersten Teilen umgekommen sind keine Abweichung in der Story entdecken. Wo sind die die ganzen Entscheidungen,die das ganze letzte Spiel beeinflussen und vorallem,wo sind die vielen verschiedenen Enden,die abhängig von meinen Taten sind ?! Wie gesagt,das alles hat null Auswirkungen.Es handelt sich lediglich um kleine unwesentliche Nuancen. ACHTUNG JETZT KOMMEN SPOILER : Unabhängig,wie man gespielt hat,hat man am Ende nur die Wahl zwischen 3,wenn man super duper böse war auch nur 2 Optionen: Alles synthetische Leben vernichten inkl. Reaper,Massenportale,Shepard (der ja seit dem 2. Teil auch zur Hälfte synthetisch ist),den Geth,und alle anderen Maschinen,wie die Normandy und damit die organischen Wesen zu retten. Oder auch organische und synthetische zu verschmelzen,so dass sie friedlich bis ans Ende aller Tage miteinander leben ;-) Wie man sich auch immer entscheidet,das Ergebnis des Endes ist immer das Gleiche: Shepard stirbt (Wenn man online Multiplayer spielt,hat man sogar soviel Punkte,dass Shepard am Ende nochmal kurz zuckt,was auf ein Weiterleben hoffen lässt.Na super.),alle Massenportale werden zerstört,so dass alle Rassen wieder isoliert leben müssen,Die Normandy stürzt immer wieder auf dem selben Planeten ab und die Reaper lassen die organischen Lebewesen in ruhe,egal ob durch Kontrolle,Zerstörung oder Fusion.Der Grund für die 50.000 jährige Zerstörung der organischen Lebewesen durch die Synthetischen ist,weil die Organischen sonst mit der Zeit Synthetische erschaffen könnten,die die Organischen vernichten wollen.Hä?! Ja nee ist klar. Was für ein Schwachsinn.Das ist an Unlogik und Sinnfreiheit kaum zu überbieten,was sich Bioware da zusammengekloppt hat.Alleine schon,dass man durch die halbe Galaxis fliegt und Alienrassen zur Kooperation überreden muss,da sie sonst alle vernichtet werden ist unlogisch.Es handelt sich ja bei den Meisten um intelligente höherentwickelte Rassen als die Menschen und haben während der Invasion nichts anderes zu tun als zu sagen:"Nein ich helfe nicht,weil der mir mein Förmchen geklaut hat.Hilf mir erst mein Förmchen wieder zubekommen,dann helfe ich Dir die Erde zu retten." Das ist absolut lächerlich. Als eigenständiges Spiel ist ME3 sicher ein guter Shooter mit netten RPG Einlagen.Betrachtet man die Mass Effect Reihe aber als Ganzes ist der letzte Teil absout vermurkst worden.Ich meine jetzt nicht die technischen Aspekte,die sind super geworden,auch wenn ich die beiden DVDs zwischen den Missionen ständig wechseln muss und die Spielzeit mit durchschnittlich 30 Stunden etwas kürzer ausfällt,als die Vorgänger.Oder dass Shepard ständig von selber anfängt drauflos zu labern,ohne mich bei den Gesprächsoptionen miteinzubeziehen. Nein,ich meine die Zeit,die man verschwendet hat,weil einem vorgegaukelt wurde,dass alles,was man macht und welche Entscheidungen man trifft am Ende einen Sinn ergeben würde und enorme Auswirkungen auf das Ende hätte.So ist es dem Unbekannten z.B. piepegal,ob ich ihm in ME2 geholfen und gut gedient habe oder ihm den Reaper und die Kollektorenstation überlassen habe.Ich werde so oder so in ME3 von Cerberus als Feind eingestuft und der geborgene Reaper hat null Auswirkungen auf die Story,den Unbekannten,Cerberus,die Allianz,die Reaper oder mich.Würde ich in ME3 dadurch für den Unbekannten und gegen die Allianz kämpfen,würde ich das ja mal eine gravierende Änderung der Story durch meine Taten nennen,aber nein;die ganze Hinternkriecherei,die Entscheidungen,alles für die Katz.Alles reinste Augenwischerei und Verblendung durch vortäuschen falscher Tatsachen von Bioware/EA. Fazit: Technisch ein guter Schooter.Ansonsten ein absolut deprimierender,unakzeptabler letzter Teil mit einem höchst unbefriedigendem Ende.Wo ist meine große Siegesfeier,die blauen Kinder mit Liara,die Eisbrandy-Party mit der Schiffsärztin ... Wo sind die ganzen Antworten auf den Sinn des Spiels ?! Wo nur,wo ??!!! Nein,Bioware ! So nicht !!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nett gemeint,
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Mass Effect 3 ist kein schlechtes Spiel. Aber in der langen Reihe der BioWare RPGs, die sich über 14 Jahre erstreckt, ist es mit abstand das enttäuschendste. Nach Mass Effect 2 hatte man sich irgendwie in eine Ecke gepinselt und die Frage war groß, was da denn jetzt noch kommen soll außer den Bösewicht in einer großen Endschlacht zu erledigen. Und ziemlich genau so kam es auch. Das größte Problem von Mass Effect 3 ist das Fehlen einer vernünftigen Story. Einige Teile des Spiels sind für sich genommen die besten Abschnitte der Reihe, wenn nicht sogar aller BW-RPGs. Aber auch diese Teile wollen sich einfach nicht so richtig in ein qualitativ hochwertiges Gesamtprodukt einfügen. Und Abseits dieser sehr gut gemachten Abschnitte ist das Spiel insgesamt einfach lieblos. Schon Dragon Age 2 litt darunter, aber bei Mass Effect 3 ist es besonders bitter.Das viel kritisierte Ende ist gar nicht so schlecht, wie der Wirbel darum suggestiert. Was aber nichts daran ändert, dass es schlecht ist. Die komplette Serie, die es auf gut 100 Stunden bringt, dreht sich zentral um die Frage was gegenwärtige Entscheidungen für langfristige Konsequenzen haben. Doch letztendlich waren sämmtliche Entscheidungen vollkommen belanglos. 100 Stunden hat man hunderte von Entscheidungen getroffen, die langfristig die Welt verändern würden, auf sehr signifikante Weise. Doch 3 Minuten vor Schluss wird das alles bei Seite geräumt und man muss sich zwischen 3 Möglichkeiten entscheiden. Welche Möglichkeiten man zur Wahl hat, und was die Konsequenz davon ist, hat überhaupt nichts mit Entscheidungen aus dem übrigen Spiel oder den vorherigen Spielen zu tun. Das bis kurz vor Veröffentlichung noch groß damit gepralt wurde, dass Entscheidungen aus allen drei Spielen den Ausgang der Geschichte massiv beeinflussen werden, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Das ist nämlich schlicht und ergreifend gelogen. Im Grunde braucht man nur die letzen 3 Minuten spielen, alles andere ist für den Ausgang der Geschichte bedeutungslos. Mass Effect 3 ist ein Spiel mit unglaublich viel vergeudetem Potenzial. Noch 12 bis 18 Monate extra entwicklungszeit, und es hätte problemlos eins der besten Spiele aller Zeiten werden können. Doch das was abgeliefert wurde ist einfach lieblos gemacht und loslos hingeworfen. Kann ich das Spiel empfehlen? Nur sehr bedingt. Ja es macht durchaus Spaß zu spielen. Aber wenn man Mass Effect und Mass Effect 2 gespielt hat, und nun vor allem wissen will, wie die Geschichte ausgeht, dann verdirbt dieses Spiel eigentlich mehr die Freude an der Reihe, als dass es noch was wichtigs beizusteuern hätte. Wobei letzteres eigentlich komplett weg fällt. Wirklich neue Elemente oder unerwartete Wendungen kommen eigentlich nicht mehr. Bei dem was das Spiel zu bieten hat, sind 30 Stunden eigentlich vollkommen unnötig. 5 Stunden hätten vollkommen ausgereicht um alle interessanten Sachen abzuhaken. Bei Amazon.co.uk kostet das Spiel nur noch 17 Pfund. Vielleicht wirds ja auch hier bald nochmal deutlich billiger. Da ist es dann weniger schade um das gute Geld. Schade um eine potenziel großartige Story bleibt es aber so oder so. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Episch... aber sonst...,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Mass Effect 3 ist eigentlich ein sehr cooles Spiel. Ich hab seit dem ersten Teil darauf gewartet, gegen die Reaper zu kämpfen und das Universum zu retten. Und genau das habe ich bekommen. Ich habe im ersten Teil mitbekommen, wie meine Entscheidungen das Universum verändern, weshalb ich es gut vier bis fünfmal durchgespielt habe und im zweiten Teil schon nichts oder nur sehr wenig davon gemerkt. Und 3 hat mit den Entscheidungen gar nichts mehr zutun. Im Prinzip ist es auch egal, was davor geschehen ist, der dritte "Teil" ist wie der ausgestoßene Bruder. Es kommen einige Charaktere darin vor, aber für die Handlung spielen diese überhaupt keine Rolle. Auch haben die Chars an Bord nichts mehr zu sagen.Aber das wäre gar nicht mal so schlimm. Nur trieft das Spiel von Pathos. Das verleidet mir die erzählte Geschichte. Ständig kommt Kriegerehre hier, es ist toll Soldat zu sein dort. Und jeder einzelne Politiker wird als feiger Verräter, faul oder ahnungslos dargestellt. Und das Ende setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Ich will nichts spoilern, aber jeder soll sich mal bitte sämtliche Militärklischees vorstellen und tada, es ist soweit. Nur noch ein bisschen Deus Ex rein - fertig. Und bevor ich es vergesse: alles, was vorher getan wurde spielte auch hier keine Rolle. Und das ist der Hauptkritikpunkt. Den Pathos konnte ich noch wegdenken, dass ich nie kritische Entscheidungen treffen muss, ist ein kleiner Patzer, aber das rein gar nichts, was ich entscheide irgendeine Relevanz hat, das ist für mich das Schlimme. Und auch die Entscheidungen des ersten Teil sind vollkommen egal. Wichtig ist nur, mit wem man gepennt hat. Das ist alles, was übrig bleibt. Nur das. Da brauch ich keine drei 20 Stunden Spiele für. Die Reihe hatte unglaublich viel Potenzial. Das ME 2 mehr Gears of War hat mich schlucken lassen, was sich aber in Begeisterung im 3. Teil gewandelt hat, da der Anfang unglaublich intensiv und gut war. Und dann versaut das Ende mir alles. Gameplaytechnisch gut, Storytelling mit einigen nervenden Angewohnheiten und ein Ende für die Tonne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Konsequent zu Ende gebracht,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Bioware haben nach fünf Jahren ihre Ausnahme-Trilogie beendet. Daß man nach den hohen Erwartungen und dem Umfang, den das ME-Universum über die Jahre angenommen hat nicht alle restlos zufrieden sein würden, war abzusehen.Ich habe den Titel nun zweimal mit verschiedenen Charakteren (Soldat & Frontkämpfer) durchgespielt. Wobei man mit einem voll entwickelten Shepard schon auf Wahnsinn spielen sollte, ansonsten ist das Spiel zu leicht. Von der Story her bietet Bioware wieder großes Kino, die Atmosphäre ist noch düsterer geworden und während des gesamten Spiels herrscht eine beklemmende Hoffnungslosigkeit. Spielerisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel getan. Der Actionanteil ist ungefähr gleich geblieben, dafür wurden leider die Rollenspielelemten reduziert. Auch hat sich das Logbuch verschlechtert. Wurde man in Teil eins noch, wie im Genre üblich, Schritt für Schritt über seinen Questverlauf informiert, läuft man hier oft etwas planlos durch die Citadel um eine Aufgabe zu beenden. Auch die Zahl der Nebenmissionen ist gesunken, dadurch wirkt das Spiel gradliniger und die Geschichte straffer erzählt. Für ein Actionspiel gut, für ein RPG aber leider etwas enttäuschend. Was ich persönlich schade finde, ist, daß die Entscheidungen die man in den Vorgängern traf den Spielverlauf nicht wirklich beeinflussen. Da hatte ich mir mehr erwartet, aber wahrscheinlich hätte das Spiel so den Rahmen gesprengt da es zu viele verschiedene Szenarien geben würde. Daher steckt die Veränderung mehr im Detail. Schön ist es, fast alle seine ehemaligen Mitstreiter nochmal zu treffen, auch wenn leider die meisten zu Statisten degradiert worden sind und nicht mehr aktiv mit einem in die Schlacht ziehen können. Alles in allem ist Mass Effect ein durch und durch amtliches Spiel geworden, aber nicht die erhoffte Mega-Granate. Und das liegt an den schon berüchtigten letzten 15 Minuten! Einige Logikfehler werden mit dem Extended Cut beseitigt, daher ist dieser unbedingt zu installieren und freundlicherweise von Bioware auch kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Das Ende (davon gibt es vier) wird dadurch allerdings nicht anders. Das Ende stört mich eigentlich nicht, dafür aber die Auflösung warum die Reaper alles biologische Leben vernichten wollen. Diese Erklärung ist für mich die eigentliche Enttäuschung! Der Multiplayerteil ist ganz amüsant, mit der Zeit fehlt es aber an Abwechslung. Ich bin aber auch nicht ein Fan von MP und habe ihn nur gezockt, um meine 100 % Bereitschaftswertung mitsamt Erfolg zu bekommen. Ich ziehe meinen Hut vor Bioware, daß sie den Mut hatten die Trilogie um Shepard so konsequent und unerwartet zu Ende gebracht haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Bewertung der Steuerung (Kinect),
Von Siddhi "Siddhi" (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Videospiel)
Da es bereits viele Rezensionen zu dem Spiel gibt, in denen auf Story, Grafik, Aufbau etc. eingegangen wurde, möchte ich ein paar Zeilen einzig und allein über die Steuerung mit Kinect-Unterstützung schreiben.Bisher gab/gibt es leider nicht besonders viele (brauchbare) Spiele für Kinect. Die bekanntesten Titel erinnern in Spielform und leider auch oft Grafik eher an die olle Wii. Als ich dann hörte, dass Mass Effect 3 mit Kinect spielbar sein wird, sah ich mich vor meinem inneren Auge schon in meinem Wohnzimmer hinter die Couch in Deckung hechten und mit einem imaginären Sturmgewehr in Händen herumballern und derlei Dinge. Als dann vor Release des Spiels das erste Video zur Kinect-Steuerung veröffentlicht wurde sah man dann aber nur, dass man in Dialogen die Antworten vorlesen kann anstatt sie per Tastendruck auszuwählen, was nicht besonders beeindruckend war. Jetzt da ich ME3 einige Tage mit Kinect gespielt hab, kann ich sagen, dass ich restlos begeistert von der Steuerung bin. In Dialogsequenzen macht es einfach Spaß den Text der gewählten Antwort selber zu lesen und sich dadurch tatsächlich ein bisschen mehr wie Shepard zu fühlen. Wobei der vom Spielcharakter gesprochene Text dann in der Regel etwas von dem geschriebenen Antwort-Text abweicht; wären diese Texte identisch würde noch etwas mehr Atmosphäre in diesen Momenten aufkommen. Das Tollste an der Kinect-Steuerung ist aber, dass man sämtliche Interaktionsbefehle wie "Öffnen, Benutzen, Reden" etc. per Sprachbefehl geben kann. Und sofern man nicht nuschelt oder flüstert werden diese (zumindest bei mir) auch problemlos erkannt. Man muss jedoch sagen, dass ein gesprochener Befehl vielleicht eine halbe Sekunde länger braucht um erkannt zu werden, weswegen ich Türen und dergleichen in der Regel doch per Knopfdruck öffne, aber sobald man in einer Kampfsituation landet kommt das Großartige an der Kinect-Steuerung zum Vorschein. Nicht nur, dass man seine Waffe per Sprachbefehl wechseln kann oder die eigenen Kräfte einsetzen, man kann auch den Teammitgliedern Befehle geben. Dadurch, dass man somit eigentlich nie das Menü aufrufen muss und es ja auch kein permnanent angezeigtes HUD gibt, hat man im Kampf keinerlei Elemente auf dem Bildschirm, die einem bewusst machen würden, dass man nur ein Spiel spielt. Es macht jede Menge Spaß schießend durch die Gegend zu rennen oder hinter einer Deckung zu kauern und dabei seinen Kameraden einfach zu sagen was sie tun sollen, welche Kräfte sie einsetzen sollen usw. Auch dabei funktioniert die Spracherkennung einwandfrei. Vielleicht wundern sich die Nachbarn etwas wenn sie hektische Rufe aus dem Wohnzimmer hören wie "Warp", "James - Blutbad", "Brauche Deckung" und dergleichen, aber man kommt sich dabei wirklich etwas so vor wie ein Commander der seine Truppen im Kampf befehligt. Diese Steigerung des Spielerlebnisses und Vereinfachung der Bedienung ist mit einer konventionellen Spielsteuerung einfach nicht zu erreichen. Bei einigen wenigen Befehlen wie z.B. "Antigravitationsgranate" ist es dann manchmal allerdings doch etwas unpraktisch, da sich ein solches Wort in der Hektik des Kampfes schlicht nicht besonders schnell aussprechen lässt, aber das ist nur ein winziger Wermutstropfen. Das Einzige, das noch fehlt wäre ein Sprachbefehl für Nachladen, aber davon abgesehen wüsste ich nicht wie man es besser machen könnte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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