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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor Mass Effect war ich noch nie wegen einem Game so sprachlos
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser...
Vor 14 Monaten von Jack Shepard veröffentlicht

versus
84 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich gebe euch 8 Gründe
Also hier noch mal auf Vorschlag der Leser, da meine Spoilerwahrnung in der 15. Zeile wohl leicht zu überlesen ist, eine Spoilerwahrnung, die auf einen Spoiler aufmerksam, und die Gefahr durch einen Spoiler aufzeigen soll......

ACHTUNG SPOILER

Hallo zusammen. Ich habe seit den letzten Tagen eingehend die immer wieder neu aufkommenden Rezensionen...
Veröffentlicht am 30. März 2012 von Timo Mößner


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor Mass Effect war ich noch nie wegen einem Game so sprachlos, 27. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser Elemente. Was mir aber hier passiert ist, ist einfach nur unglaublich. Wie konnten diese Spiele bloß jahrelang von mir unbeachtet bleiben. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wie ich diese Eindrücke in einer ansatzweise würdigen Kritik beschreiben kann…

Der Anfang…
Jedenfalls habe ich vor nicht allzu langer Zeit Mass Effect 3 mehr oder weniger durch einen Zufall erhalten. Irgendwo müssen die Lobeshymnen ja herkommen dachte ich mir und begann die Auftaktmission zu spielen. Diese stellte eigentlich nur das Tutorial dar, aber ich war sofort überwältigt und dachte mir, hey du willst wissen wie es zu dieser quasi aussichtslosen Situation kommen konnte. Also habe ich mir für insgesamt 11€ Teil 1 und 2 als Downloadversionen gekauft, um die ganze Mass Effect-Geschichte am Anfang beginnen zu können. Was in den folgenden 140 Stunden passiert ist, trotzt jeder Beschreibung. Zugegebenermaßen ist das erste Drittel des ersten Teils (abgesehen von der ersten hakben Stunde) spielerisch etwas langatmig und die Technik sowie die Inszenierung wird erst ab Teil 2 richtig herausragend. Aber hat man die ersten 3-4 Stunden von Maas Effect geschafft und Zugang zu der Geschichte bekommen, dann wird ein Feuerwerk abgebrannt was ihr nie vergessen werdet und welches definitiv mit zum Besten gehört, was je im Sci-Fi Genre (Film oder Spiel) zu erleben ist. Teil 2 und 3 beginnen dann jeweils mit einem Intro, welches in anderen Blockbuster-Spielen und Filmen locker als Finale durchgehen würde. Vor allem im letzten Serienteil hechtet man im Spielverlauf von einem zum nächsten Höhepunkt. Es wird nicht mit spektakulären und abwechslungsreichen Szenen gegeizt, so dass man schon fast das Gefühl hat, dass die Entwickler geradezu verschwenderisch viele grandiose Momente auf den Bildschirm zaubern.

Die Story…
Das absolut einzigartige an dieser Trilogie ist einfach die epische Story mit den zahlreichen Wendungen und der grandiosen Inszenierung, welche von Teil zu Teil immer atemberaubender wird. Absolut einzigartig sind zudem die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und die Dialoge in Form von tollen Zwischensequenzen, welche man durch Auswahl von verschiedenen Antwortmöglichkeiten stark beeinflussen kann. So muss man oft moralische Entscheidungen treffen, welche sich in einer für mich nie dagewesenen Form auf den Storyverlauf auswirken. Noch dazu kann man seinen Charakter aus Teil 1 in Teil 2 und anschließend weiter in Teil 3 importieren und hat dadurch ein komplett individuelles und zusammenhängendes Erlebnis, da sich diverse getroffenen Entscheidungen über die gesamte Trilogie auswirken. Klasse!!! Zudem wird auch immer mal wieder Bezug zu vergangenen Geschehnissen und Entscheidungen genommen. Es kann z.B. passieren, dass man im Verlauf des ersten Teils ein Crewmitglied aufgrund der eigenen Entscheidung rettet oder eben verliert. Entsprechend taucht er oder sie im Verlaufe der folgenden Teile auf oder eben nicht. Insgesamt habe ich noch nie eine so detailliert ausgearbeitete Spielwelt gesehen und bin von deren Atmosphäre einfach so unglaublich beeindruckt. Das Spiel schafft es einfach einen so sehr in seinen Bann zu ziehen und erschafft dabei vor den Augen des Spielers ein riesiges glaubhaftes Universum, welches sich über zig Sonnensysteme hinaus ausbreitet. Hier wird Abwechslung in der Gestaltung der Planeten und Gebiete großgeschrieben. Natürlich darf unser Sonnensystem dabei nicht fehlen, wo man im Laufe der Geschichte die Erde, den Mond und den Mars besucht. Viel faszinierender ist allerdings was es darüber hinaus gibt, und wie die Menschheit es geschafft hat, weiter als nur bis zum Mond zu reisen und schließlich Kolonien in anderen Bereichen des Weltalls zu gründen. Was mag wohl beim ersten Kontakt mit einem Alien-Volk passiert sein? Das alles ist zum Spielstart bereits Vergangenheit, die man neben der eigentlichen Handlung quasi im Vorbeigehen erfährt. Wer interessiert ist kann hier aber in diversen Dialogen oder Kodex-Einträgen mehr erfahren. Es gibt sogar eine sehr empfehlenswerte (zumindest Band 1 bis 3) Romanreihe bestehend aus 4 Bänden, welche u.a. die Vorgeschichte und parallele Ereignisse erzählt. Ich kann diese Romane jedem Sci-Fi-Begeisterten sowie allen die diesen Spielen etwas abgewinnen können, uneingeschränkt empfehlen. Das alles ist einfach so wahnsinnig beeindruckend, dass ich stundenlang weiterschreiben könnte. Ich beneide diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen und dies in Zukunft noch ändern werden…

Die Technik…
Die Grafik in Teil ist natürlich etwas überholt, aber das geht insgesamt in Ordnung. In Teil 2 und vor allem 3 sieht diese aber sehr viel besser aus und bietet tolle Charaktere und Animationen, Effekte sowie atemberaubende Schauplätze mit teilweise Ehrfurcht erregenden Ausblicken. Deutsche und englische Sprachausgabe ist jeweils auf einem absoluten Referenz-Niveau. Die Soundeffekte sind ebenfalls klasse und wirken jederzeit glaubwürdig. Absolut grandios ist die Musik. Diese ist einfach nur episch und passt durch ihren dynamischen Einsatz perfekt zu den unterschiedlichen Szenen. Insgesamt unterstützt die Technik die Erschaffung dieses glaubwürdigen Universums auf ganzer Linie.

Die DLCs…
Da die Versionen der Trilogie-Box mit den einzelnen Kaufversionen identisch sind, sind in diesem Paket nur wenige DLCs enthalten. Von DLCs im Allgemeinen und von First-Day-DLCs im Speziellen kann man halten was man will. Prinzipiell finde ich es gut, dass Bioware die Spiele nach dem Release mit weiterhin zusätzlichem Material erweitert. Dass diese Erweiterungen dann Geld kosten ist einleuchtend und für mich völlig in Ordnung, zumal niemand gezwungen wird diese Zusatzinhalte zu kaufen. Für die Trilogy-Box hätte Bioware allerdings lieber warten sollen bis der letzte DLC erschienen ist und ausnahmslos jede Erweiterung in die Box packen sollen. Meinetwegen dann auch für einen höheren Kaufpreis. Denn wer ohne DLCs spielt verpasst einiges und teilweise sogar recht wichtige Story-Details. Und da steckt dann der Knackpunkt: Es gibt einige DLCs, welche meiner Ansicht nach so wichtig sind, dass diese definitiv nicht als optionaler Content behandelt werden sollten. Ich war jedenfalls froh, dass bei meinem 1. Durchspielen der Trilogie bereits alle DLC erschienen sind und ich somit direkt die ganze Geschichte in der richtigen Reihenfolge erleben konnte. Ich stelle daher nachfolgend eine Übersicht aller DLCs samt Preis und meiner Meinung vor:

Mass Effect 1…
Kollisionskurs (kostenlos): Eine neue Rasse wird eingeführt, wovon einige einen Asteroiden auf eine Menschen-Kolonie stürzen lassen wollen. Die Mission, diesen Asteroiden aufzuhalten, ist gut umgesetzt und relativ abwechslungsreich. Der DLC stellt insgesamt eine der spannendsten Nebenmissionen von Mass Effect 1 dar. Noch dazu ist er kostenlos und daher definitiv empfehlenswert (ca. 90 Min).

Pinacle Station (4,99€): Eine Reihe von Kampfsimulationen, welche weder die Story vertieft, noch spielerisch gehaltvoll und mit 4,99€ definitiv zu teuer ist. Daher bekommt diese Erweiterung von mir keine Empfehlung (ca. 180 Min).

Mass Effect 2…
Absturzstelle der Normandy (kostenlos bei Neukauf von ME2): Für Spieler des ersten Teils bietet es ein nostalgisches Gefühl, wenn man das Wrack seines alten Raumschiffes an der Absturzstelle nach Überbleibseln durchsucht. Dafür aber sehr kurz und ohne Spannung, da keine neuen Dialoge oder Kampfszenen enthalten sind. Hier hätte man wesentlich mehr draus machen können (ca. 20 Min).

Feuergänger-Pack (kostenlos bei Neukauf von ME2): Fünf kurze Missionen mit einem Fahrzeug (ähnlich dem Mako aus Teil 1). Hier sucht man auf verschiedenen Planeten nach Hinweisen für ein Artefakt einer vergangenen Zivilisation. Nichts außergewöhnliches, aber lohnenswert da es sowieso kostenlos enthalten ist (ca. 60 Min).

Zaeed: Der Preis der Rache (kostenlos bei Neukauf von ME2): Ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel sowie diverse Dialoge und eine kurze aber actiongeladene Mission auf einem neuen Planeten (ca. 45 Min).

Kasumi: Gestohlene Erinnerungen (5,80€): Ebenfalls ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel, sowie diverse Dialoge und eine recht abwechslungsreiche (u.a. Einbruch in einen Tresorraum während einer Party) und spannende Mission. Allerdings nur geringen Mehrwert für die eigentliche Haupthandlung und obendrein recht kurz. Von daher nicht zwingend notwendig. Mir hat es trotz der kurzen Spielzeit dennoch gefallen (ca. 90 Min).

Overlord (5,80€): Eine mehrstufige Mission, welche sehr abwechslungsreich ist (u.a. Zerstörung einer Radarschüssel, Fahrzeugabschnitte und mehrere spannende Gefechte an unterschiedlichen Schauplätzen) und eine nette Nebenhandlung in schönen Umgebungen erzählt. Hier darf man dennoch nicht zu viel erwarten (ca. 150 Min).

Versteck des Shadow Broker (8€): Dieser DLC ist der mit Abstand beste für ME2 und sollte sich keiner entgehen lassen. Die Geschichte um den Shadow Broker ist stark mit der Haupthandlung verknüpft und gehört eigentliche sowieso in das Hauptspiel. Diesen Abschnitt als DLC zu verkaufen ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte an ME2. Highlight ist zudem die Abwechslung und zwei besonders gelungene Abschnitte (Eine Taxifahrt ähnlich wie in „Das 5. Element“ und ein Kampf auf der Außenhülle eines Raumschiffs). Pflichtkauf! (ca. 150 Min). Tipp: Spielt diesen DLC erst nach dem Finale des 2. Teils. Man kann anschließend noch die nicht erledigten Nebenmissionen Missionen spielen und dann passt es besser in den zeitlichen Gesamtkontext.

Die Ankunft (5,80€): Dieser DLC füllt die Lücke für den Übergang von ME2 zu ME3 und ist zu dem nicht teuer. Spielerisch enthält dieser DLC keine Besonderheiten, allerdings sind die zwei neuen Umgebungen sehr gelungen und die Story bietet einige schöne Momente sowie zahlreiche Hintergrundinformationen. Als Fan für mich daher unverzichtbar, aber kein Muss für alle (ca. 90 Min). Tipp: „Die Ankunft“ ist der abschließende Akt von ME2 und sollte daher nach dem Finale und auch nach „Versteck des Shadow Broker“ gespielt werden.

Mass Effect 3…
Aus der Asche (8€):
Dieser DLC bieten einen hohen Mehrwert für die Story und hätte meiner Meinung nach im Hauptspiel enthalten sein müssen. Ich will hier auch nicht zu viel verraten. Es geht zu dem Ort, an dem in Mass Effect 1 alles begonnen hat… Spielerisch darf man nicht zu viel erwarten, denn der Umfang ist mit einer Spielzeit von gut einer Stunde sehr kurz. Dafür erfährt man im Laufe des Hauptspiels permanent neue Informationen über Protheaner, Reaper und die Vergangenheit der einzelnen Zivilisationen. Von daher sollte man sich diesen DLC definitiv nicht entgehen lassen und dabei den neuen Charakter oft in den Missionen des Hauptspiels bzw. der weiteren DLC‘s mitnehmen. Dennoch ist die Politik von Bioware, diesen Teil aus dem Hauptspiel zu streichen und ihn zu Release von ME3 als Day-One-DLC zu vermarkten, keinesfalls lobenswert (ca. 60 Min).

Leviathan (8€):
Mein absoluter Favorit unter allen DLCs dieser Trilogie. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte, welche eng mit der Haupthandlung um die Reaper und deren Bekämpfung verknüpft ist, mit tollen Dialogen und Zwischensequenzen erzählt, sondern gleich drei neue und abwechslungsreiche Planeten sowie ein neuer Bereich in der Citadel eingeführt. Dieses Labor besucht man vor jeder Mission und sucht dort wie ein Detektiv nach Hinweisen, um den nächsten Ort auf der Galaxie-Karte freizuschalten. Die Kämpfe sind teilweise äußert fordernd und bieten dabei einiges an Abwechslung, wie z.B. eine Drohne bei Reperaturarbeiten beschützen, ein toller via Skripts bombastisch inszenierter Kampf auf einer Ausgrabungsstätte in den Klippen und ein sehr atmosphärischer Ausflug unter Wasser. Vor allem das Ende ist ein unverzichtbares Gänsehaut-Erlebnis, welches viele Hintergründe zu den Reapern und deren Herkunft preisgibt. Insgesamt gehört dies zu den besten und abwechslungsreichsten Abschnitten der gesamten Mass Effect Trilogie (ca. 180 Min).

Omega (12€):
In diesem DLC geht es um die Rückeroberung der Raumstation Omega, welche man schon in Teil 2 besuchen musste. Die Umgebungen sind daher leider bekannt und nicht sehr abwechslungsreich, bieten aber dennoch einige schöne Plätze und teilweise beeindruckende Aussichten. Spielerisch wird eine gewohnt gute Mischung aus Gesprächen, Zwischensequenzen und spannenden Kämpfen geboten. Einige neue Gegner und Skripts lockern das Geschehen etwas auf. Darüber hinaus stehen in dieser Zeit zwei neue Charaktere als Begleiter zur Verfügung. Am Ende ist die Handlung für den Hauptkampf gegen die Reaper eher nicht von großer Bedeutung, bietet mit vier Stunden aber einfach mehr von Mass Effect und ist somit jedem Fan zu empfehlen (ca. 240 Min).

Citadel (12€):
Diese Erweiterung ist ein Geschenk an alle Fans, denen die Charaktere dieser Trilogie besonders ans Herz gewachsen sind. „Citadel“ bietet eine Vielzahl nostalgischer Momente und witzige, sehr gut geschriebene Dialoge. Darüber hinaus ist der Spielverlauf sehr abwechslungsreich, die neuen Areale auf der Citadel optisch sehr unterschiedlich und der DLC beinhaltet aufgrund seiner Unbeschwertheit eine Menge witziger Situationen durch z.B. Anspielungen auf vergangene Erlebnisse oder Easter Eggs. Trotzdem fühlt sich der „Landurlaub“ irgendwie fremd an und will nicht richtig in die Haupthandlung passen. Die ganze Galaxie steht mitten im Krieg und der Commander wird zu einem Urlaub gezwungen, in welchem er von einer unbekannten Gruppierung angegriffen wird. Wirkt meiner Meinung nach eher aufgesetzt. Nicht wirklich schlimm, aber eben ungewohnt für Mass Effect. Insgesamt dennoch ein lohnenswerter Ausflug mit einer Menge Spielspaß und purer Nostalgie sowie einer sehr coolen letzten Mission und anschließender Party (ca. 300 Min).

DLC-Zusammenfassung…
Kollisionskurs ist als kostenlose Erweiterung für ME 1 sehr empfehlenswert, aber Pinnacle Station ist definitiv der schlechteste DLC dieser Reihe und kann getrost ausgelassen werden. Die kostenlosen DLC für ME2 und vor allem den ebenfalls kostenlosen Extended Cut für ME3 sollte man sowieso installieren. Darüber hinaus sind meiner Meinung nach nur „Shadow Broker“ und „Leviathan“ für jeden Spieler, der diese Trilogie erleben möchte, absolute Pflicht. Denn nur diese bieten die perfekte Kombination aus Abwechslung, angemessener Spielzeit (bei vertretbarem Kaufpreis) und einer guten Handlung, welche zudem eng mit der Hauptgeschichte verbunden ist. Wenn man die Hauptgeschichte allerdings wirklich vollständig erleben und die offenen Fragen am Ende auf ein Minimum reduzieren möchte, dann sind zusätzlich „Die Ankunft“ und „Aus der Asche“ unverzichtbar. Diese bieten zwar nur eine kurze Spielzeit, ohne klären sich aber einige wichtige Fragen nicht und man verpasst elementare Hintergründe. „Citadel“ ist vor allem für diejenigen, denen die Charaktere das wichtigste Element dieser Trilogie sind. Hier wird eine Art Klassentreffen zelebriert, in dem jeder wichtige Charakter aller Teile seinen Auftritt bekommt. Alle anderen DLC‘s (Kasumi, Overlord, Omega) bieten zwar nette Ergänzungen und teilweise interessante Nebenhandlungen, sind aber keinesfalls Pflicht sondern „nur“ nette Ergänzungen.
Wer – wie ich – auf keinen Inhalt verzichten möchte, für den gilt:
• ME2: 25€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 8 Stunden zusätzlicher Spielzeit
• ME3: 40€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 13 Stunden zusätzlicher Spielzeit
Kleiner Tipp: Wer die Trilogie-Box bzw. Datenträger nicht zwingend im Schrank stehen haben muss, der kann sich auch die Download-Versionen der Hauptspiele zulegen und kann damit zwischen 30-50% sparen und hat somit automatisch Geld für eine Investition in einige DLCs.

Umfang…
Alle Teile (ohne DLCs) sind in etwa gleich lang und werden je nach Spielweise zwischen 20-40 Stunden unterhalten, wobei die Nebenmissionen in Teil 1 teilweise noch recht eintönig sind. Den ersten Teil habe ich in 30 Stunden beendet, wobei hier noch einige Nebenmissionen nicht erledigt waren. Wer aber jede Kleinigkeit erledigen und alles sehen möchte, wird nochmal 5-10 Stunden draufpacken können. Ab Teil 2 war das Spielgefühl, die Präsentation und vor allem die Nebenmissionen von einer sehr viel besseren Qualität, sodass ich versucht habe jede noch so kleine Mission zu erfüllen und jeden Winkel der einzelnen Level zu erforschen, um auch ja nichts zu verpassen. Das ging sogar soweit, dass mich Mass Effect als erstes Spiel dazu gebracht hat, selbst umfangreiche Kodex-Einträge zu lesen, um so viel wie möglich von diesem Universum zu erfahren. Teil 2 (mit allen Story-DLCs) habe ich in 48 Stunden beendet, Teil 3 (mit allen Story-DLCs) in 50 Stunden. Ob mit oder ohne DLCs: Beschäftigt ist man eine sehr lange Zeit. Zudem ist der Wiederspielwert sehr hoch, da man seinen Charakter sehr unterschiedlich spielen kann (männlich/weiblich; individuelles Aussehen; unterschiedliche Klassen und Talente; gute bzw. böse Entscheidungen; Charakterimport von Spiel zu Spiel und damit die Geschichte ausschlaggebend beeinflussen/verändern).

Fazit…
Insgesamt kann ich die teilweise aufgetretene Aufregung in Bezug auf das Ende und den „zu hohen“ Action-Anteil nicht verstehen. Klar haben diese Spiele auch irgendwo ihre Mängel, aber letztendlich geht es um eine grandiose Geschichte, in welcher der Spieler die Hauptrolle übernimmt und den Verlauf entscheidend beeinflussen kann. Von daher nehme ich die wenigen Schwachstellen gerne in Kauf bzw. fallen diese insgesamt kaum ins Gewicht, sodass sie in keinster Weise den Spielspaß mindern. Meiner Meinung nach schließt der 3. Teil die Serie mehr als würdig ab (mit Director’s Cut). Es gibt, je nach Gesinnung und Erfolg des Spielers mehrere unterschiedliche Endungen mit mehr oder weniger positiven Auswirkungen auf das gesamte Universum. Ich finde sogar, dass man die Geschichte kaum besser hätte abschließen können. Da ich ein Freund von Shootern und aufwendig inszenierten Gefechten bin, stört mich der von Teil zu Teil zunehmend ansteigende Action-Anteil überhaupt nicht. Zumal alles einfach bombastisch und mit viel Liebe fürs Detail in Szene gesetzt wurde. Man sollte jedenfalls kein ausgereiftes Rollenspiel ala Skyrim erwarten. Die RPG-Elemente beschränken sich hauptsächlich auf die vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Dialogen und den individuellen Charakteren mit wenigen, aber nützlichen Talenten und Fähigkeiten. Ich sehe Mass Effect aber weder als Rollenspiel noch als Action-Spiel, sondern als ein einzigartiges Epos, welches die durchdachte und komplexe Handlung eines guten Romans, mit der grandiosen Inszenierung eines Kino-Blockbusters und den interaktiven Möglichkeiten eines guten Computerspiels, hervorragend miteinander kombiniert. Das ist Entertainment wie man es nur sehr selten erleben kann. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber was Bioware hier abgeliefert hat, ist ein Musterbeispiel für moderne und richtungsweisende Unterhaltung im Bereich der Videospiele. Letztendlich kann ich hier einfach nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden Gamer aussprechen!

An die Entwickler…
Bioware ich danke euch für dieses wunderbare Erlebnis und hoffe ihr steckt in Mass Effect 4 dieselbe Leidenschaft. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten weitere Abenteuer in diesem wunderbaren Universum zu erleben. Bis dahin werde ich wohl nochmal mit Commander Shepard einen zweiten Anlauf starten, diesmal im englischen Originalton und mit einer düsteren Gesinnung…
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84 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich gebe euch 8 Gründe, 30. März 2012
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Also hier noch mal auf Vorschlag der Leser, da meine Spoilerwahrnung in der 15. Zeile wohl leicht zu überlesen ist, eine Spoilerwahrnung, die auf einen Spoiler aufmerksam, und die Gefahr durch einen Spoiler aufzeigen soll......

ACHTUNG SPOILER

Hallo zusammen. Ich habe seit den letzten Tagen eingehend die immer wieder neu aufkommenden Rezensionen über Mass Effect 3 verfolgt und mich nun dazu entschlossen auch ein wenig mitzumischen.
Vorab, für mich ist das Spiel der Hammer, keine Frage. Es ist gut ausbalanciert im Gameplay, bietet eine gute, Stimmung schürende Kulisse und ich hab nicht ohne Grund seit langem mal wieder vier bis fünf Stunden am Stück an der Konsole gesessen. Was sonst noch alles gut war, und ich kann versprechen, es war eine ganze Menge, lässt sich ganz gut an den anderen Rezensionen erkennen, die man bei Amazon findet.
Hab ich schon erwähnt, dass es hier um einen Spoiler geht?

Nur eine Sache stößt bei vielen negativ auf. Es wurde schon mehrmals angesprochen und ich glaube jeder weiß, was ich meine. Das sagenumwobene Ende der Story rund um Shepard. Es wird ziemlich heiß diskutiert ob das Ende vielleicht doch seinen Zweck erfüllt oder doch nur ein Fall für die Biotonne ist. Gerade diejenigen, die davon begeistert waren, vertreten den Standpunkt, dass Bioware einen Meilenstein der Videospielgeschichte abgeliefert hat, der die Story würdig ausklingen lässt.

Diesen Leuten muss ich leider sagen, dass ich ein wenig anders denke, und ich habe nach langer Recherche im Internet, um auch wirklich alle Enden zu kennen, endlich acht Gründe gefunden, warum eine positive Meinung über das Ende nur eine Verschließung der Augen vor der Wahrheit sein kann. Oder man ist einfach anspruchslos. Dazu später mehr. Vorher will ich noch sagen, dass das hier vielleicht wohl der größte Spoiler bis jetzt ist, also weiterlesen nur auf eigene Gefahr!!

Fingen wir nun an mit den 8 Gründen warum Mass Effect in einem Fail endete:

Und auf Spoiler achten!!!

Grund 1 ' Wir machen nicht, was ihr uns glaubt

Vielleicht auch mit der wichtigste Grund.

-We wouldn't do it any other way. How could you go through all three campains playing as your Shepard and then be forced into a bespoke ending that everyone gets?

Dieser Satz kam von Mike Gamble, der wohl wichtigsten Person in der Produktion von Mass Effect. Für alle die kein Englisch können, sinngemäß übersetzt wollte er damit sagen, dass man doch nicht zulassen werde, dass man alle drei Kampanien mit seinem individuellen Shepard spielt und dann gezwungen wird ein Ende zu sehen, das quasi jeder bekommt. Man übertrage diesen Satz auf das Ende und frage sich eins: Will man uns verscheißern oder sollte Mass Effect 3 eigentlich am 1.April erscheinen? Denn genau das hat man getan. Ich habe das Ende des Kindes am Ende meiner Straße und von über zehntausend Kids aus den USA. Wie kann man nur so eine Lüge auftischen und dann auch noch breit grinsend den Leuten so ein Ende verkaufen?

Grund 2 ' Wenn treue Freunde gärtnern gehen

Am Ende der Enden, ich rede vom Aufprall der Normandy im Garten Eden, springt Joker aus dem Raumschiff, und wenn es nicht gerade das grüne Ende ist, wer steigt direkt neben ihm aus? In meinem Fall war es nicht nur meine Freundin Liara, mit der ich vor ner halben Stunde noch im Bett gekuschelt habe, nein, sie war zuvor auch noch mit mir auf der Erde zur letzten Schlacht. Was zum Henker macht sie auf der Normandy? Warum zum Henker hat Joker alle Zeit der Welt, sie und alle anderen zu retten und warum unternimmt noch nicht einmal die Liebe meines Shepards auch nur einen Versuch, den Mann zu retten, den sie liebt, und grinst sich einen in die Tasche? Nein, da spring ich lieber an Bord der Normandy. Niemand der Teammitglieder hätte Shepard zurückgelassen, am allerwenigsten Joker, der nun wirklich von der ersten Sekunde, quasi von Mass Effects erstem Atemzug an dabei war.
Was bekommen wir geboten? Ein Bild von meiner Freundin, wie sie mit dem gesamten Team auf einem Wald und Wiesen Planeten notlandet und diesen nun mit Joker neu besiedeln kann. Da fehlt mir doch nur noch Jürgen Klopp, der breit grinsend daneben steht, die Arme hebt und laut 'ENJOY' brüllt.

Grund 3 ' Das Katalysatorbalg

Ne oder? Am Ende des Weges, wo sich das Schicksal der Galaxie entscheiden soll, und wo man sich mit letzter Kraft hinschleppt. Wen trifft man da an? Richtig, Katalysatorkid, ein funkelndes Etwas aus dem Nichts, das seit Jahren auf der Citadel 'wohnt' und nun unserem Shepard erklärt, warum die Reaper alle 50.000 Jahre die Galaxie pulverisieren.
Die Schöpfung wendet sich immer gegen ihren Schöpfer. Ich habe eine Lösung des Problems gefunden. Jetzt nur mal so: Dieses Balg baut Megaroboter, um die organischen Lebewesen wegzupusten, damit sie nicht irgendwann Roboter bauen, die sie wegpusten'?
WO ZUM HENKER IST DA DIE LOGIK?
Ja sicher, die Völker, die geerntet werden, werden ja in einem neuen Reaper gespeichert.
'Papa, wenn ich groß bin will ich ein Reaper werden und Milliarden in Angst und Schrecken versetzen, um sie dann zu Biomasse zu verarbeiten und dann wiederrum in einem Reaper zu speichern.'
What the'...!?

Wie ein Kollege bereits treffend beschrieben hat: Ich habe die ganze Zeit im Gespräch mit dem Katalysator eigentlich nur auf das rote RT-Unterbrechungssymbol gewartet, um ihm eine Kugel in den Schädel zu jagen. Wie kann Shepard das alles zulassen? Nachdem, was er durchgemacht hat? Wofür er gekämpft hat? Shepards Wille hat ihn soweit gebracht und am Ende pfeift er darauf und sagt: Jo, wähle ich Törchen Nummer eins, zwei oder drei? Na, hinter welchem Törchen ist wohl der Zonk? Popau!!

Grund 4 ' Yeah, die Reaper sind weg, die Portale zerstört, wir können nach Hause...'Moment.

Ja, die Portale sind weg, egal bei welchem Ende. Ob rot, grün oder blau, gleich bleibt es immer. Die Portale sind staub. Ist doch toll, wenn man eine ganze Anzahl anderer Spezies, die mit ihren Schiffen zur Erde gekommen sind auf seinem vollkommen vernichteten Planeten beherbergen will. Die gesamte Quarianische Flotte war bei mir im Sol-System, die Kroganer, Turrianer, Asari. Was man auch getan hat in den vorherrigen Teilen, es ist egal. Ich habe den Quarrianern ihre Heimat zurückgegeben, viel Spaß damit...'moment. Ich habe die Genovage geheilt, die Kroganer können ihren Planeten wieder aufbauen und ihre Rasse aufleben lassen...'moment. Ohne die Portale ist alles für die Katz, und die Welt kann unmöglich alle Rassen der Galaxie beherbergen, der Untergang ist auch so vorprogrammiert.

Grund 5 ' Die Kriegsinaktivposten

Warum zum Henker habe ich Stunden damit verbracht, diese Aktivposten zu sammeln? Am Anfang habe ich mich gefreut: Oh Junge jetzt habe ich meinen Tiegel mit Raketenwerfern ausgestattet. Wow und jetzt habe ich Spezialeinheiten des Shadow Brokers.
Und am Ende? Der Tiegel brauchte keine Waffen, der Tiegel war ein riesiges Zäpfchen, das mit der Citadel verbunden werden musste, wahrscheinlich auch noch über USB-Schnittstelle, wie ein Headset, um mit dem Katalysator zu sprechen. Jetzt mal ohne Spaß, man hat nie auch nur den Schatten von dem gesehen, was man da gesammelt hat, rein gar nichts. Es war nur dafür da, um das prickelnde grüne Ende zu erleben, wo wir alle miteinander fusionieren und zu Hybriden werden, supi.

Grund 6 ' Bunt müssen sie sein

So liebe Leute, kommen wir nun zu den verschiedenen Enden. Es sind genau sechs. Drei rote, zwei blaue und ein grünes. Je nachdem, ob ihr böse wart oder wie auch immer. Sie alle haben eins gemein: Alles. Doch haben sie einen entscheidenden Unterscherschied''''....DIE FARBE.
Wer mir nicht glaubt, kann sich gern alle sechs Enden synchron bei Plattformen anschauen, die ich hier nicht nennen will. Youtube ist übrigens ein sehr schöner Name für ein Meerschwein. Die Enden sehen wirklich alle gleich aus, was hat man sich denn dabei gedacht? Man kann sich aussuchen, in welcher Farbe man die Galaxie krachen lässt. Ging Bioware da die Knete aus oder haben sie das Ende kurz vor der Mittagspause noch fertig gemacht? Wir werden es nie erfahren.

Grund 7 ' Man zähle und staune

It's not even in any way like traditional game endings, where you can say how many endings there are or whether you got ending A, B or C.
Ein Berühmter Satz von Casey Hudson kurz vor dem Mass Effect 3 Release. Wer diesen Satz versteht sollte einmal die verschiedenen Farben zählen, in denen man die Enden sehen kann. Selbst auf die Gesichtern der Pro-Ending Jungs sollte zumindest ein kleines Lächeln treten bei dieser Ironie.

Grund 8 ' Die ach so tolle Spannungskurve

Viele der Pro-Leute freuen sich über die tolle Spannungskurve bei Mass Effect 3. Stimmt ja auch, bis zum Ende, das ja so gut ausgedacht ist, und von den ganzen Motzkindern nur nicht verstanden wird, weil wir entweder zu jung sind oder den tieferen Sinn nicht verstehen. Das einzige tiefe war hier das tiefe Loch, in das die Story notlanden musste, nachdem das Katalysatorbalg über den Bildschirm gekullert ist. Hier ist keine Tiefe, die Produzenten hatten wohl nur mehr Lust, die Medien mit Lügen zu füllen, dass sie Mass Effect auf keinen Fall so enden lassen, wie es am Ende doch passiert ist. Und bitte keine Kommentare darüber, dass die Reaper Shepard womöglich indoctriniert haben. Man kann sich entscheiden die Reaper zu zerstören. Würdet ihr den Nachbar, der unter eurer Kontrolle steht, dazu zwingen euch vor ein Auto zu schubsen? Warum sollten die Reaper Shepard unter ihrer Kontrolle dazu bringen, ihre Rasse auszulöschen? Shepard war völlig am Ende, die hätten ihn auch anders aus dem Weg schaffen und dann mit ihrem Genozid getrost weiter machen können.

Damit wären wir dann auch am Ende. Wie schon gesagt, das Spiel an sich ist der Hammer, ich habe es gerne gespielt, aber man soll hier seine ganzen Erfahrungen aufschreiben und was bei fast jedem, allein bei über 51.000 am zehnten Tag nach Erscheinung auf der Mass Effect Seite aufgestoßen war, war der Abschluss dieses Hammerspiels. Bioware hat mittlerweile schon angekündigt, dass sie wahrscheinlich ein neues Ende rausbringen werden, eines, das die Spieler zufriedenstellen wird. Meine drei Sterne beziehen sich auf das Spiel an sich, das wirklich auch bei einem so dämlichen Ende nicht in der Reihe fehlen darf. Aber zwei Sterne mussten einfach runter, bei einem so unwürdigen Ende.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Gesamteindruck, der durch die letzten 10 Minuten aber stark getrübt wird, 24. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Nun ist es also soweit, endlich kann ich behaupten, die Mass Effect Saga im letzten Teil der Trilogie erfolgreich abgeschlossen zu haben. Was hat mir dieses Spiel Freude bereitet. Es war ein interaktiver Film vom ersten Moment an. Meine eigene Story. Packende Emotionen. Eine Welt, in die ich als Commander Shepard so richtig abtauchen konnte. Der letzte Teil musste einfach zum krönenden Abschluss werden. Ein bombastisches Finale musste es werden - erhoffte ich mir zumindest.

Das Spiel bietet eine, wie gewohnt, solide Mass-Effect Unterhaltung. Weniger anspruchsvolle Kämpfe, die im Gegenzug sehr viel an Action bieten und dafür mehr Konzentration auf die Geschichte und den Hintergrund der einzelnen Charaktere. Zwar hat die Qualität in manchen Augen nach dem ersten Teil nachgelassen, aber der Fokus liegt immer noch auf der gelungenen Inszenierung des Mass Effect Universums. Nach meinem Geschmack spielt sich dieser Teil ähnlich wie der zweite, jedoch mit ein paar Detailverbesserungen und Optimierungen, wie z.B. der Möglichkeit Waffen zu modifizieren. Auch der neue Multiplayer bietet kurzweilige Abwechslung neben dem Hauptspiel, die hauptsächlich durch "Galaxy at War" motiviert wird, um die Bereitschaft der Galaxie vor den Reapern, die alles fortschrittliche Leben "ernten" wollen, zu erhöhen.

Für mich alles eher nebensächlich, konzentrierte ich mich stets voll und ganz auf die Hauptgeschichte. Und genau hierbei kommt die größte Kritik am Spiel: Das Ende. Dieses hat mich wirklich herb enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Glorreicher hätte es sein sollen. Würden wenigstens nicht so viele Fragen offen bleiben. Und dann beinhaltet es auch noch einige Logik-Lücken. Toll. Nun darf ich also mit einem miesen Gefühl zu Bette gehen... danke BioWare.

Fazit: Das Spiel an sich ist hervorragend und spielt sich wie gewohnt gut. Große Änderungen darf man sich hier jedoch nicht erwarten, zumal der Fokus eher auf der Handlung liegt. Diese weiß zwar zu Beginn an und durch das Ganze Spiel hinweg zu überzeugen, enttäuscht jedoch rigoros mit einem bitteren Ende, das jedem Fan der Spielreihe förmlich das Herz bricht.

Update (27.06.2012):
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Seit gestern ist nun der "Extended Cut"-DLC erhältlich. Das heißt, nach dem spielerischen Ende wird es ein erweitertes, erzählerisches Ende geben. So fällt die Kritik an logischen Lücken und vielen unbeantworteten Fragen weg. Somit hat dieses Spiel nun, mit dem "Extended Cut"-DLC einen zufriedenstellenden, aber dennoch traurigen, obgleich sehr intensiven Abschluss. Die Emotionen werden überlaufen - und das meine ich durchwegs positiv. Deshalb habe ich auch die Bewertung um einen Stern angehoben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nett, aber nicht so toll wie ME1, 1. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Nach dem 2. Teil war ich schon sehr enttäuscht, aber ME1 hat bei mir so eingeschlagen, dass ich mir das 3. auch kaufen musste. Es hat mir nur mäßig gefallen, ich habe den ersten Teil wegen seinen Rollenspielelementen sehr gemocht. Hier steht aber der Shooter klar im Vordergrund, was mir nicht so gut gefallen hat. Allerdings ist die Geschichte sehr gelungen und es macht sehr viel Spaß die verschiedenen Völker zu vereinen, um diese gemeinsam zu retten!

Trotzdem kommt ME3 meiner Meinung nach nicht an dem ersten Teil ran.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung !, 1. April 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Die Inzenierung ist bombastisch,da kann jeder Hollywoodstreifen einpacken,keine Frage.Die Grafik ist nochmal einen Tick besser geworden und es wurde sich darum bemüht dem Spieler viele von ihm in den Vorgängerteilen am leben gelassenen NPCs wieder begegnen zu lassen.Desweiteren gibt es etwas mehr RPG-typische Botengänge zu erledigen,als im 2. Teil.Das waren die positiven Aspekte.

Kommen wir nun zu den Dingen,die mir nicht gefallen haben:
Der Rollenspielanteil beschränkt sich ausschließlich auf die Citadel und die Normandy,was die Gesprächsführung betrifft.In den Missionen wird ausschließlich geballert was das Zeug hält.Hier konnte ich mir das Spiel noch schönreden mit dem Argument: "Ist doch Krieg,da geht es nun mehr ab und Reden hilft da auch nicht mehr viel." Betrachtet man die Mass Effect Reihe als Ganzes ist es schon in ordnung,das es im letzten Teil mehr ab geht und mehr geballert wird,auch wenn Bioware etwas anderes versprochen hatte.
Im Großen und Ganzen ist ME3 ein Actionshooter mit kleinen RPG Elementen.Man kann zwar zig Erweiterungen für Waffen erlangen,z.B.: Zielfernrohre,Großkaiberläufe,Magazinerweiterungen,Stabilisatoren,und,und,und;aber man kann davon leider nur 2 Dinge in seine Waffe einbauen.Also entweder hat man eine Knarre,die viel Schaden anrichtet,aber dafür sehr ungenau schießt oder eine Knarre die präziese schießt und dafür aber kaum Schaden anrichtet,oder nach wenigen Schüssen wieder nachgeladen werden muss.Bringt also nicht wirklich viel,das Tunen der Waffen.Wäre schön gewesen,wenn ich die für mich unbrauchbaren Waffebuprgades und Rüstungskomponenten nach alter RPG-Manier wieder verkaufen könnte.Die Rüstungskomponenten kommen ausschließlich der Hauptfigur zu gute.Die anderen Teammitglieder kann man nicht ausrüsten,sondern nur 3 verschiedene Outfits auswählen,welche aber außer der Optik keinen Effekt haben.
Das Squadteam ist im gegensatz zum Vorgänger sehr minimal gehalten.
Die meisten Leute,die man in ME2 mühsam am leben gelassen hat,damit sie im 3. Teil wieder dabei sind,wollen mal wieder nichts von einem wissen,ähnlich wie beim Übergang von ME1 zu ME2.Nur 4 Charaktere der Vorgängerteile wollen den Dienst auf der Normandy wieder antreten.Die anderen dienen als "Kriegsaktivposten".D.h. sie kommen zwar nicht mehr mit,aber sie geben Punkte bei der militärischen Gesamtstärke gegen die Reaper auf dem Monitor.

Ziel des finalen Teils ist es,alle möglichen Organisationen,Gruppen und Rassen zu vereinen,Ressourcen zu sammeln und diese auf dem Computer der Normandy zu einer militärischen Gesamtstärke wachsen zu lassen,bis man dann bereit ist,den finalen Schlag gegen die Reaper zu wagen.Somit ist es natürlich von Vorteil,wenn man in ME1 und ME2 viele Freunde und Sympathien gesammelt hat und wenig Leute durch seine Schuld umgekommen sind,da diese nun wieder nützlich sind und als Kriegsaktivposten dienen.Leider ist das die ganze Mühe aus den ersten beiden Teilen nicht wert,da Leute die gestorben sind lediglich von anderen ersetzt werden (Ausgenommen Sqaudmitglieder),die Quests sind aber trotzdem vorhanden,nur der Auftraggeber ist jemand anderes.

Also im Endeffekt ist es völlig egal,wen ihr in den ersten Teilen rettet,bestraft oder vernichtet.Das alles hat auf die Story im 3. Teil nicht die Spur von einer gravierenden Auswirkung.Desweiteren lassen sich durch das Scannen von Planeten immer wieder neue Aktivposten für den Krieg entdecken.Man kommt also immer auf eine effektive militärische Gesamtstärke,egal ob man Vorbildlich oder Abtrünnig ist.
Ich habe ME3 4 mal mit sehr verschiedenen importierten Spielständen durchgespielt und konnte außer den fehlenden Personen,die in den ersten Teilen umgekommen sind keine Abweichung in der Story entdecken.
Wo sind die die ganzen Entscheidungen,die das ganze letzte Spiel beeinflussen und vorallem,wo sind die vielen verschiedenen Enden,die abhängig von meinen Taten sind ?! Wie gesagt,das alles hat null Auswirkungen.Es handelt sich lediglich um kleine unwesentliche Nuancen.
ACHTUNG JETZT KOMMEN SPOILER :
Unabhängig,wie man gespielt hat,hat man am Ende nur die Wahl zwischen 3,wenn man super duper böse war auch nur 2 Optionen:
Alles synthetische Leben vernichten inkl. Reaper,Massenportale,Shepard (der ja seit dem 2. Teil auch zur Hälfte synthetisch ist),den Geth,und alle anderen Maschinen,wie die Normandy und damit die organischen Wesen zu retten.
Oder auch organische und synthetische zu verschmelzen,so dass sie friedlich bis ans Ende aller Tage miteinander leben ;-) Wie man sich auch immer entscheidet,das Ergebnis des Endes ist immer das Gleiche:
Shepard stirbt (Wenn man online Multiplayer spielt,hat man sogar soviel Punkte,dass Shepard am Ende nochmal kurz zuckt,was auf ein Weiterleben hoffen lässt.Na super.),alle Massenportale werden zerstört,so dass alle Rassen wieder isoliert leben müssen,Die Normandy stürzt immer wieder auf dem selben Planeten ab und die Reaper lassen die organischen Lebewesen in ruhe,egal ob durch Kontrolle,Zerstörung oder Fusion.Der Grund für die 50.000 jährige Zerstörung der organischen Lebewesen durch die Synthetischen ist,weil die Organischen sonst mit der Zeit Synthetische erschaffen könnten,die die Organischen vernichten wollen.Hä?! Ja nee ist klar.
Was für ein Schwachsinn.Das ist an Unlogik und Sinnfreiheit kaum zu überbieten,was sich Bioware da zusammengekloppt hat.Alleine schon,dass man durch die halbe Galaxis fliegt und Alienrassen zur Kooperation überreden muss,da sie sonst alle vernichtet werden ist unlogisch.Es handelt sich ja bei den Meisten um intelligente höherentwickelte Rassen als die Menschen und haben während der Invasion nichts anderes zu tun als zu sagen:"Nein ich helfe nicht,weil der mir mein Förmchen geklaut hat.Hilf mir erst mein Förmchen wieder zubekommen,dann helfe ich Dir die Erde zu retten." Das ist absolut lächerlich.
Als eigenständiges Spiel ist ME3 sicher ein guter Shooter mit netten RPG Einlagen.Betrachtet man die Mass Effect Reihe aber als Ganzes ist der letzte Teil absout vermurkst worden.Ich meine jetzt nicht die technischen Aspekte,die sind super geworden,auch wenn ich die beiden DVDs zwischen den Missionen ständig wechseln muss und die Spielzeit mit durchschnittlich 30 Stunden etwas kürzer ausfällt,als die Vorgänger.Oder dass Shepard ständig von selber anfängt drauflos zu labern,ohne mich bei den Gesprächsoptionen miteinzubeziehen.
Nein,ich meine die Zeit,die man verschwendet hat,weil einem vorgegaukelt wurde,dass alles,was man macht und welche Entscheidungen man trifft am Ende einen Sinn ergeben würde und enorme Auswirkungen auf das Ende hätte.So ist es dem Unbekannten z.B. piepegal,ob ich ihm in ME2 geholfen und gut gedient habe oder ihm den Reaper und die Kollektorenstation überlassen habe.Ich werde so oder so in ME3 von Cerberus als Feind eingestuft und der geborgene Reaper hat null Auswirkungen auf die Story,den Unbekannten,Cerberus,die Allianz,die Reaper oder mich.Würde ich in ME3 dadurch für den Unbekannten und gegen die Allianz kämpfen,würde ich das ja mal eine gravierende Änderung der Story durch meine Taten nennen,aber nein;die ganze Hinternkriecherei,die Entscheidungen,alles für die Katz.Alles reinste Augenwischerei und Verblendung durch vortäuschen falscher Tatsachen von Bioware/EA.
Fazit: Technisch ein guter Schooter.Ansonsten ein absolut deprimierender,unakzeptabler letzter Teil mit einem höchst unbefriedigendem Ende.Wo ist meine große Siegesfeier,die blauen Kinder mit Liara,die Eisbrandy-Party mit der Schiffsärztin ... Wo sind die ganzen Antworten auf den Sinn des Spiels ?! Wo nur,wo ??!!!
Nein,Bioware ! So nicht !!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ARGH!, 15. April 2012
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Spiel seit 2 Tagen durch, habe die Konsole seit dem nicht mehr anfassen können und trage seit 2 Tagen ein mulmiges bis wütendes Gefühl in mir und die Überzeugung, dass ich in den letzten 5 Jahren verarscht wurde. Dieses Ende ....

Ich habe 43 Studen und 57 Minuten für das Spiel benötigt. ... 43Std 47Min davon sind eine einzige Wonne. Es macht Spaß, es ist spannend, es bindet dich emotional. Dann kommt das Ende und man möchte schreien, betteln, dass man geblitztdingst wird und so einfach jede Erinnerung an alle Mass Effect Teile aus dem Gedächtnis gelöscht werden.

Als Trilogy gesehen würde es storytechnisch genügen in ME1 einen Charakter zu erstellen, die Eden Prime Mission zu absolvieren und dann direkt die letzten 10 MIN von ME3 zu spielen. Alles, wirklich ALLES dazwischen ist absolut irrelevant.

Ok, 3 Punkte für weil 99,9% des Spiels machen, Punktabzug für das beschissene Ende - eigentlich wären 5 Punkte drin gewesen, aber diese 10 Minuten schaffen es, alles zu zerstören. :-(
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett gemeint, 10. April 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Mass Effect 3 ist kein schlechtes Spiel. Aber in der langen Reihe der BioWare RPGs, die sich über 14 Jahre erstreckt, ist es mit abstand das enttäuschendste. Nach Mass Effect 2 hatte man sich irgendwie in eine Ecke gepinselt und die Frage war groß, was da denn jetzt noch kommen soll außer den Bösewicht in einer großen Endschlacht zu erledigen. Und ziemlich genau so kam es auch. Das größte Problem von Mass Effect 3 ist das Fehlen einer vernünftigen Story. Einige Teile des Spiels sind für sich genommen die besten Abschnitte der Reihe, wenn nicht sogar aller BW-RPGs. Aber auch diese Teile wollen sich einfach nicht so richtig in ein qualitativ hochwertiges Gesamtprodukt einfügen. Und Abseits dieser sehr gut gemachten Abschnitte ist das Spiel insgesamt einfach lieblos. Schon Dragon Age 2 litt darunter, aber bei Mass Effect 3 ist es besonders bitter.
Das viel kritisierte Ende ist gar nicht so schlecht, wie der Wirbel darum suggestiert. Was aber nichts daran ändert, dass es schlecht ist. Die komplette Serie, die es auf gut 100 Stunden bringt, dreht sich zentral um die Frage was gegenwärtige Entscheidungen für langfristige Konsequenzen haben. Doch letztendlich waren sämmtliche Entscheidungen vollkommen belanglos. 100 Stunden hat man hunderte von Entscheidungen getroffen, die langfristig die Welt verändern würden, auf sehr signifikante Weise. Doch 3 Minuten vor Schluss wird das alles bei Seite geräumt und man muss sich zwischen 3 Möglichkeiten entscheiden. Welche Möglichkeiten man zur Wahl hat, und was die Konsequenz davon ist, hat überhaupt nichts mit Entscheidungen aus dem übrigen Spiel oder den vorherigen Spielen zu tun. Das bis kurz vor Veröffentlichung noch groß damit gepralt wurde, dass Entscheidungen aus allen drei Spielen den Ausgang der Geschichte massiv beeinflussen werden, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Das ist nämlich schlicht und ergreifend gelogen. Im Grunde braucht man nur die letzen 3 Minuten spielen, alles andere ist für den Ausgang der Geschichte bedeutungslos.

Mass Effect 3 ist ein Spiel mit unglaublich viel vergeudetem Potenzial. Noch 12 bis 18 Monate extra entwicklungszeit, und es hätte problemlos eins der besten Spiele aller Zeiten werden können. Doch das was abgeliefert wurde ist einfach lieblos gemacht und loslos hingeworfen.
Kann ich das Spiel empfehlen? Nur sehr bedingt. Ja es macht durchaus Spaß zu spielen. Aber wenn man Mass Effect und Mass Effect 2 gespielt hat, und nun vor allem wissen will, wie die Geschichte ausgeht, dann verdirbt dieses Spiel eigentlich mehr die Freude an der Reihe, als dass es noch was wichtigs beizusteuern hätte. Wobei letzteres eigentlich komplett weg fällt. Wirklich neue Elemente oder unerwartete Wendungen kommen eigentlich nicht mehr. Bei dem was das Spiel zu bieten hat, sind 30 Stunden eigentlich vollkommen unnötig. 5 Stunden hätten vollkommen ausgereicht um alle interessanten Sachen abzuhaken.
Bei Amazon.co.uk kostet das Spiel nur noch 17 Pfund. Vielleicht wirds ja auch hier bald nochmal deutlich billiger. Da ist es dann weniger schade um das gute Geld. Schade um eine potenziel großartige Story bleibt es aber so oder so.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mass Effect 3 - Katstrophales Ende, 26. März 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe in alle 3 Teile 200+ Stunden investiert, habe mit den Chars mitgefiebert, und dann SOLCHE Enden, Bioware ist für mich tot und gestorbn, ich nenne es Kundenverhöhnung - von wegen "für jeden Spieler ein eigenes Ende" - von wegen Entscheidungen mit Konsequenzen - das Ende ruiniert alles und macht alles kaputt, was vorher war. Dumm, dreist, lachhaft, aburd, voller bescheuerter Logiklöcher, statt Fragen zu beantworten, werden zig Neue aufgeworfen, DAS soll das Ende einer epischen Saga sein???? DAS ist das Ende einer Lindenstraßenfolge.
Tschüss Bioware, ihr wart mal groß und habt Baldurs Gate, NWN, KOTOR und Jade Empire rausgebraht. Jetzt seid ihr nur noch ein Anhängsel von EA, das Spiele für die Call of DutyKids rausbringt und sich wundert, wenn es auch negatives feedback der Fans gibt.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastischer Abschluss der Serie mit mittelmäßigem Ende, 19. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Selten ist es mir so schwer gefallen, ein Spiel zu bewerten wie Mass Effect 3. Ich kann ehrlich sagen, dass ich wohl noch nie ein Spiel so stark herbeigesehnt habe, da ich die beiden Vorgänger gleich mehrfach mit großer Begeisterung durchgezockt und auch die Bücher und Comics gelesen hatte. Endlich wollte ich mit meinen verschiedenen Shepards die Bedrohung der Reaper ein für alle Mal beenden und auf dem Weg dahin sehen, wie sich die unterschiedlichen Entscheidungen in meinen jeweiligen Playthroughs wohl auswirken würden. Nach der Dragon Age 2-Enttäuschung war ich jedoch skeptisch, ob Bioware wirklich genug Zeit und Ressourcen aufgewendet haben würde, um all die unterschiedlichen Entscheidungen zu berücksichtigen und die Charaktere aus ME1+2 sinnvoll in die Geschichte des dritten Teils zu integrieren.

Für die ersten 99% des Spiels erwiesen sich meine Sorgen als völlig unberechtigt. Bioware bot mir all das, was ich mir erhofft hatte. Zwar kehrten nicht alle ehemaligen Squadmitglieder als solche wieder zurück, aber es gab doch Begegnungen mit jedem/jeder einzelnen, die mich emotional zutiefst befriedigten. Ohne zu viel spoilern zu wollen: Man wird ebenso Zeuge bewegender, heroischer Selbstaufopferung wie man an anderer Stelle Szenen geboten bekommt, die einfach die freundschaftlichen Beziehungen zu den anderen Crewmitgliedern unterstreichen. Auch bei den schönen Szenen geht jedoch nie das Gefühl verloren, dass durch die Reaper-Invasion das Ende aller Tage nahe zu sein scheint. Auch wenn Shepard immer wieder Mut macht, Hoffnung stiften will, und von seinen Gefährten ermutigt wird - näher als in den anderen Teilen ist stets die Furcht, dass am Ende die Reaper doch das Ende der galaktischen Zivilisation wie auch der Normandy-Crew bedeuten werden. Dass die Normandy-Besatzung inzwischen zu einem echten Team geworden ist, wird dadurch demonstriert, dass es nun nicht mehr nur Shepard ist, der seine Leute aufsucht, sondern diese sich nun auch gegenseitig auf dem Schiff "besuchen" und dabei (großartige) Unterhaltungen führen.

Die Autoren, die Musik und zumindest auch die englischen Voice-Actors (ich habe es nicht auf deutsch gespielt) schaffen es, stets die richtige Stimmung zu erzeugen, sei es auf der Citadel, dem aus Teil 1 und 2 bekannten Zentrale der galaktischen Community, auf der nach wie vor trügerischen Frieden herrscht oder in den Kriegsgebieten. Beispielsweise findet man sich in einer Mission auf dem Mond der turianischen Heimatwelt Palavens wieder und kämpft vor dem Hintergrund des in Flammen stehenden Planetens während sich im Weltraum Reaper und turianische Schiffe bekriegen - fantastisch inszeniert und positiv bedrückend.

Bei der Immersion in diese Kriegsgeschichte hilft es sicherlich auch, dass die Kampfmechanik deutlich verbessert wurde und die Kämpfe etwas anspruchsvoller geworden sind und sich so intensiver anfühlen. Durch Omniblade und Co macht nun der Nahkampf auch Sinn und die gelegentliche Granate des Gegners stellt sicher, dass man sich nicht in jeder Mission einfach nur hinter dem nächsten Vorsprung verstecken kann und von dort aus entspannt aller Gegner entledigen kann. Verstärkter Einsatz von Schilden und Schildgeneratoren durch den Gegner machen etwas mehr taktische Koordination nötig. Und wenn man mal wieder mit Banshees konfrontiert wird (das deutlich gefährlichere Asari-Gegenstück zu den Husks) und deren grelle Schreie ertragen muss weiß man: auch einem Shepard zehrt das an den Nerven. Kein Wunder, dass mein Commander von Alpträumen geplagt wird.

Völlig ergriffen von der Story verbringt man also seine Zeit damit, gegen alle Widerstände eine galaktische Koalition aufzubauen, um den Reapern Paroli bieten zu können. Man wird von der Hoffnung getrieben, dass man durch eine Bündelung aller Kräfte und dem Einsatz einer früh im Spiel sich als Option auftuenden Geheimwaffe die Erde, die man zu Beginn verlassen muss, doch noch vor den Reapern retten kann.

Dass dabei Kleinigkeiten von den Entwicklern nicht ganz optimal umgesetzt worden sind: geschenkt (die Beantwortung der Frage, ob wir Talis Gesicht sehen, erfolgt mit einer etwas faulen Lösung, es existieren Mini-Widersprüche zu Teil 1+2, das Questjournal ist ziemlich unaufgeräumt, ein paar Bugs und Freezes hatte ich auch).

Schließlich folgt der große Showdown auf dem Schlachtfeld Erde - und dann das Ende, dass bei vielen Fans (inkl. mir) gigantische Enttäuschung ausgelöst hat.

Die größten Probleme des Endes sind meiner Ansicht nach (ganz ohne Spoiler geht es leider nicht, aber ich versuche es allgemein zu halten):

- Es gibt eine unendliche Anzahl an Elementen in den letzten Minuten, die absolut keinen Sinn machen, widersprüchlich sind oder eine Menge neuer Fragen aufwerfen.
- Als Shepard muss ich gewissermaßen ohne großen Widerspruch die Logik eines Genozidauftraggebers hinnehmen und eine der Optionen wählen, die mir dieser zur Verfügung stellt, von denen alle moralisch fragwürdig sind. Diese Logik steht zudem in eklatantem Gegensatz zu den Erfahrungen, die wir in ME2 und ME3 machen durften.
- All die "War Assets", die man im Laufe des Spiels gesammelt hat, schalten zwar neue Endoptionen frei, stehen aber in keinerlei logischem Zusammenhang mit diesen. Zudem sind die Unterschiede zwischen den Enden so minimal, dass es im Endeffekt darauf hinausläuft, zu wählen, welche Lieblingsfarbe man hat. Genau das steht im Gegensatz zu den Versprechungen, die Bioware den Fans vor dem Release gemacht hat
- Insgesamt handelt es sich um "Gainax-Ending"

Wer sich für die Probleme der Enden interessiert und des Englischen mächtig ist, dem empfehle ich, den Artikel "Mass Effect 3 Ending-Hatred: 5 Reasons The Fans Are Right" auf Gamefront.com zu lesen oder nach "A Logical Breakdown of Why the Mass Effect 3 Ending Makes No Sense" (ein langes Google Document) zu googlen.

Eigentlich kann man das Ende nur akzeptieren, indem man es nicht als richtiges Ende betrachtet und hofft, dass Bioware es nur (entgegen aller bisherigen Ankündigungen aber mglw. in Einklang mit der Schlussszene) als Cliffhanger für einen DLC oder Mass Effect 4 benutzt, was bei einer bestimmten Interpretation des Endes möglich erscheint (für einen entsprechenden DLC gibt es bereits diverse Petitionen, die sogar mit einer großartigen Wohltätigkeitsaktion verknüpft sind).

Wie soll man es also nun bewerten, wenn man eines der besten Videospiele aller Zeiten vor sich sieht, das gleichzeitig eines der schlechtesten Enden hat, die man sich überhaupt nur vorstellen kann und das im Endeffekt einen Schatten auf die ganze Serie wirft, für die ich ansonsten nur Superlative übrig habe? Ich weiß es ehrlich nicht.

5 Sterne sind unmöglich mit diesem Ende, aber auf der anderen Seite kann ich es auch nicht über mich bringen, ME3 schlechter zu bewerten als Dragon Age 2, das für mich wirklich auf ganzer Linie hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und das ich mit 3 Sternen bewertet hatte. Ich vergebe vorerst 4 Sterne und hoffe inständig, dass Bioware beim Ende noch nachbessert und die Einwände zahlloser Fans ernst nimmt. Diese großartige Serie verdient einen besseren Abschluss.

Edit:
Mit einiger Verspätung update ich meine Wertung. Der Extended Cut behebt nicht alle Probleme des ursprünglichen Endes. Vor allem ohne den Leviathan-DLC fühlt es sich nach wie vor schlecht in die Story integriert an und hat einige Logik-Probleme. Aber: emotional befriedigt es, es wird klar, was das Space-Child ist und es gibt meines Erachtens keinen Grund mehr für moralische Entrüstung. Da die Serie insgesamt einfach großartig ist und Mass Effect 3 trotz anderer Probleme (zu viele automatische Dialoge, einige frühere Entscheidungen haben zu geringe Auswirkungen) auch richtig gut, werte ich auf 5 Sterne auf.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Episch... aber sonst..., 14. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - [Xbox 360] (Videospiel)
Mass Effect 3 ist eigentlich ein sehr cooles Spiel. Ich hab seit dem ersten Teil darauf gewartet, gegen die Reaper zu kämpfen und das Universum zu retten. Und genau das habe ich bekommen. Ich habe im ersten Teil mitbekommen, wie meine Entscheidungen das Universum verändern, weshalb ich es gut vier bis fünfmal durchgespielt habe und im zweiten Teil schon nichts oder nur sehr wenig davon gemerkt. Und 3 hat mit den Entscheidungen gar nichts mehr zutun. Im Prinzip ist es auch egal, was davor geschehen ist, der dritte "Teil" ist wie der ausgestoßene Bruder. Es kommen einige Charaktere darin vor, aber für die Handlung spielen diese überhaupt keine Rolle. Auch haben die Chars an Bord nichts mehr zu sagen.

Aber das wäre gar nicht mal so schlimm. Nur trieft das Spiel von Pathos. Das verleidet mir die erzählte Geschichte. Ständig kommt Kriegerehre hier, es ist toll Soldat zu sein dort. Und jeder einzelne Politiker wird als feiger Verräter, faul oder ahnungslos dargestellt.

Und das Ende setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Ich will nichts spoilern, aber jeder soll sich mal bitte sämtliche Militärklischees vorstellen und tada, es ist soweit.
Nur noch ein bisschen Deus Ex rein - fertig. Und bevor ich es vergesse: alles, was vorher getan wurde spielte auch hier keine Rolle. Und das ist der Hauptkritikpunkt. Den Pathos konnte ich noch wegdenken, dass ich nie kritische Entscheidungen treffen muss, ist ein kleiner Patzer, aber das rein gar nichts, was ich entscheide irgendeine Relevanz hat, das ist für mich das Schlimme. Und auch die Entscheidungen des ersten Teil sind vollkommen egal. Wichtig ist nur, mit wem man gepennt hat. Das ist alles, was übrig bleibt. Nur das. Da brauch ich keine drei 20 Stunden Spiele für.

Die Reihe hatte unglaublich viel Potenzial. Das ME 2 mehr Gears of War hat mich schlucken lassen, was sich aber in Begeisterung im 3. Teil gewandelt hat, da der Anfang unglaublich intensiv und gut war. Und dann versaut das Ende mir alles.

Gameplaytechnisch gut, Storytelling mit einigen nervenden Angewohnheiten und ein Ende für die Tonne.
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Mass Effect 3 - [Xbox 360]
Mass Effect 3 - [Xbox 360] von Electronic Arts (Xbox 360)
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