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Kundenrezensionen

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am 29. Mai 2014
Sowohl in vorliegenden Meinungen als auch in Foren wird immer wieder die Frage gestellt, ob nun das "betagte" Tamron 18 – 200 mm oder das Tamron 18 – 270 mm das geeignetere Objektiv sei. Um diese Frage nachzugehen, habe ich beide Objektive nebeneinander und bei entsprechender Zeit, Blende & Zoom-Einstellung getestet und die Ergebnisse am PC analysiert. Hier meine Ergebnisse (getestet für Sony A-Anschluss, jew. ohne Bildstabilisator, da Sony-A-Cameras diese ja bereits im Gehäuse integriert haben):

Verzeichnung bei 18 mm:............. 18-200 mm: gute, fast lineare Abbildung.... 18-270 mm: unzureichend, deutlich tonnenförmig

Verzeichnung bei 200 mm:........... 18-200 mm: geringe Verzeichnung............ 18-270 mm: unzureichend, deutlich kissenförmig

Verzeichnung bei 270 mm:........... 18-200 mm: entfällt..................................... 18-270 mm: unzureichend, mehr kissenförmig

Filtergröße (mm):.......................... 18-200 mm: identisch (62 mm)................... 18-270 mm: identisch (62 mm)

visueller Schärfeeindruck (allg.):... 18-200 mm: etwas höher........................... 18-270 mm: etwas geringer

Motor (Lautstärke / Schnelligkeit): 18-200 mm: etwas lauter / langsamer ...... 18-270 mm: lehr leise / schneller

Lichtstärke:.................................... 18-200 mm: identisch (f/3,5 – 6,3) ............ 18-270 mm: identisch (f/3,5 – 6,3)

Haptik (Gewicht / Durchmesser):... 18-200 mm: leichter, 400 g / schlanker ..... 18-270 mm: etwas schwerer, 450 g / "dicker"

Makroeigenschaften:..................... 18-200 mm: vergleichbar (1:3,7 = 0,27)..... 18-270 mm: vergleichbar (1:3,8 = 0,26)

Objektiv-Gravur (in m):.................. 18-200 mm: 0,45 – 1 – 2 – 3 – 7 – 30 – oo 18-270 mm: 0,49 – 1 – 3 – 7 – oo

Kaufpreis (ca.-Angabe, 05-2014): 18-200 mm: 130 EUR.................................. 18-270 mm: 350 EUR ( ca. 2,7x teurer)

Eine Analyse am Display einer Kamera ist unzureichend, erst die Bild-Auswertung am PC liefert genauere Daten. Nur in der Motorleistung hat das 18-270 mm-Objektiv eindeutig die Nase vorn. Dagegen hat in der Verzeichnung das 18 -200 mm-Objektiv in allen Brennweitenbereichen eindeutig die Nase vorn. Mit anderen Worten: Das deutlich preisgünstigere 18-200 mm Objektiv ist in entscheidenden Objektiveigenschaften, der Verzeichnung, klar überlegen.
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am 24. Juli 2012
Auf technische Details möchte ich mit meiner Rezension überhaupt nicht eingehen, diese kann der an diesem Objektiv Interessierte überall sonst nachlesen. Ich möchte vielmehr auf das visuelle Ergenis zu sprechen kommen. Mein vorgezogenes Fazit lautet: Wer auch immer darüber nachdenkt, sich das Tamron zuzulegen, sollte es tun!
Ich habe im Vorfeld mehrere Objektive unter die Lupe genommen und vergleichbare Aufnahmesituationen mit meiner Sony A 77 reproduziert. Im Einzelnen waren das neben dem Kitobjektiv 18-55 mm diese:
1. Carl Zeiss 16-80 mm
2. Sony 16-105 mm
3. Sony 16-50 mm
4. Tamron 18-270 mm

Von den vorgenannten Objektiven ist mit Abstand das schlechteste das Carl Zeiss 16-80 mm. Der visuelle Bildeindruck ist so enttäuschend, dass ich es nicht glauben wollte; die hohen Erwartungen, welche man in den Namen Zeiss impliziert, wurden auch nicht näherungsweise erfüllt: Überproportional dunkle Bildecken, Kontrast, Schärfe und Farbe ohne weitere Nachbearbeitung (mit Ausnahme Schärfe, die lässt sich auch durch gekonnte Nachbearbeitung nicht mehr retten) völlig inakzeptabel, wenn man Fabrikat und Preis berücksichtigt.
An zweitletzter Stelle liegt bei meiner persönlichen Wertung das von mir anfangs stark favorisierte Sony 16-50 mm. Der erste Impuls beim Auspacken und anschließenden Montieren an die A77 war: WOOOW! Groß und schwer liegt dieses Teil in der Hand, man weiß unwillkürlich, dass das Qualität sein muß. Die Haptik ist es auch, gar keine Frage. Mir fiel es schwer einzugestehen, dass diese Objekt bei weitem nicht so gut ist, wie ich es mir einzureden versuchte. Bedingt durch die durchgängige Lichtstärke von 2.8 und den nur ca. dreifachen Zoombereich, mit entsprechend guten Voraussetzungen also für eine hinreichend gut korrigierte Optik, war dies von vornherein meine stille Entscheidung für einen Kauf. Nach etlichen Testaufnahmen, wie vor erwähnt, unter annähernd gleichen Bedingungen, mußte ich mir schweren Herzens eingestehen, dass die theoretischen Vorgaben keinesfalls mit den Bildergebnissen in Einklang zu bringen waren. Die Bildqualität ist bei Offenblende schlichtweg viel zu weichgezeichnet und somit nicht zu gebrauchen. Das allerdings war bei mir der große Anreiz, über den Erwerb dieses Objektives nachzudenken. Wenn ich also von vornherein abblenden muß und dann sowieso nur f3.5 oder auch nur f4.5 benutzen kann, gibt es da sicherlich schon Alternativen, z. B. das

Sony 16-105 mm.
Über diese Objekt kann ich prinzipiell nichts schlechtes erwähnen. Zoombereich ist besser als beim Zeiss 1680, Bildqualität sowieso. Hinsichtlich der Bildqualität würde ich das 16105 noch vor dem 2.8/1650 platzieren, einen besser nutzbaren Zoombereich hat es ohnehin und außerdem ist es noch kostengünstiger. Für mich hat sich deswegen bis zu diesem Zeitpunkt dieses Objektiv als beste Wahl herauskristallisiert, wenn (Bild-)Qualität, Zoombereich und VK eine Rolle spielen. Es wäre denn auch mein Immerdrauf geworden, hätte ich nicht trotzdem als letzten Versuch das

Tamron 18-270 mm geordert und auch getestet. Auch wenn es mir anfangs schwergefallen ist einzugestehen, dass es sich bei dieser Optik eines Fremdherstellers um ein Ausnahmeteil handelt, muss ich jetzt zugeben, dass von allen vorher erwähnten Objektiven keines an das Tamron herankommt. Bei allen Testaufnahmen habe ich über ALLE Brennweitenbereiche erkennbare Qualitätsunterschiede. Das Tamron ist auch gnadenlos scharf, ich hätte nie vorher gedacht, dass namhafte Optiken, allen voran Carl Zeiss, so an Boden verlieren würden!
Dabei hätte man eher davon ausgehen müssen, dass sich aufgrund des exorbitant großen Zoombereiches die Verhältnisse andersherum verhalten würden! Mit creeping und einem sehr leichtgängigen MF-Ring kann ich leben, das ist für mich nicht ausschlaggebend. Meine Wahl habe ich also so getroffen, dass das Tamron heute mein Immerdrauf ist, alle anderen Objektive gingen zurück, das Sony 1650 wie gesagt, schweren Herzens.
Bezüglich der vergleichenden Bildqualität zwischen Sony 1650 und Tamron 18270 kann ich mir nur erklären, dass ich mit dem Tamron 18270 ein hervorragend justiertes Teil erhalten habe, während es beim Sony 1650 sich eher um einen Ausreisser nach unten handeln dürfte.
Jedenfalls bin ich über meine Entscheidung, jedesmal wenn ich mir meine neuesten Fotos anschaue, heilfroh, nicht über irgendein Markenimage beeinflusst worden zu sein.
Erwähnen möchte ich am Rande noch, dass das Kitobjektiv 1850, was die Bildqualtät anbelangt, lange nicht so schlecht ist, wie es oftmals nachzulesen ist. Messtechnich mag es vielleicht so stimmen, das kann ich nicht beurteilen, der visuelle Bildeindruck allerdings ist ganz passabel.
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am 19. Juni 2011
Ich werde hier das Objektiv an sich bewerten. Und ich werde auch keine Punkte abziehen aufgrund der Konzeptbedingten Schwächen eines Superzooms.
Und noch eines zu Beginn - einige hier vergleichen mit den Kitobjektiven. Hallo? Geht's noch? Die 18-55 Kitobjektive sind 3fach Zooms, die haben aufgrund dieser Konstruktion schon wesentlich bessere Abbildungsleistungen. Zudem sind die großen Hersteller mittlerweile soweit, dass diese Basis-Kitobjektive auf gute Abbildungsleistung getrimmt werden, und der niedrige Preis in der Verarbeitungsqualität sichtbar ist.

Nun. Im Urlaub mag ich keine große Schlepperei, also bleibt die a900 meisst im Safe. Ich bin eigentlich kein Freund von Superzooms, stand aber vor der Frage, ob ich den Brennweitenbereich der Qualität wegen auf zwei Objektive aufteilen sollte. Hier wäre ich mit meinem Zeiss 24-70 und dem G 70-200 hervorragend bedient, aber die passen nicht in die Urlaubstasche, und wiegen zusammen 2,5kg. Also blieb die Frage, ob ich anstatt einem Superzoom das Zeiss 16-80 und das G 70-300 für deutlich bessere Bildqualität kaufen sollte - 1,3kg und knapp 1.000 Euro Unterschied - das war hinsichtlich meiner vorhandenen Objektive ein klares Nein.

Hier mal ein paar Grundsätzliche Tipps für den Umgang mit Superzooms (egal von welchem Hersteller):
1.Alles über 5fach Zoom taugt nicht für Offenblende (am besten 2 fach abblenden)
2.Möglichst die unteren 6mm und die oberen 20mm vermeiden (lieber ein paar Meter zurück oder nach vorne laufen)
3.Bilder sind nur bedingt für größere Abzüge tauglich
4.Schärfe fällt je nach Blende zum Rand stark ab
5.Im WW Bereich sind die Verzeichnungen unschön

Weiß man um die bauartbedingten Schwächen, und umgeht sie soweit wie möglich, bekommt man hier für einen relativ angemessenen Preis ein modernes Objektiv für alle Gelegenheiten.

++ Größe und Gewicht (für mich bei einem Urlaubs-Immerdrauf massgeblich)
++ AF Antrieb sehr leise und schnell
+ Ab zweifachem Abblenden ordentliche Abbildungsleistung
+ Recht ordentliche Farbwiedergabe
+ Nicht drehendes Frontelement, also Filtertauglich
+ 5 Jahre Garantie
o Verarbeitungsqualität (wenn dieser labberige Fokusring nicht wäre, wäre es ein Plus)
-- Manuell fokussieren ist eine Qual, der Ring hat zuviel Spiel und ist wesentlich zu leichtgängig
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am 15. August 2011
Hallo,
ich habe lange, lange, lange Zeit mit Recherchen im Internet verbracht, um das Richtige Objektiv für mich zu finden.
Ich besitzte eine 550d, das 18-55 und das 55-250. Die beiden Objektive sind echt zu empfehlen und machen TOP Bilder.

Für meinen Nordsee Urlaub wollte ich allerdings auf das ständige wechseln verzichten und habe angefangen das Tamron 18-270 und das Sigma 18-250 zu vergleichen. Allen Negativ-Aspekten zu trotz bezüglich eines solchen super-zooms, habe ich mir dann das Tamron zugelegt und es vor ein paar Wochen erfolgreich im Urlaub eingesetzt. Das Tamron ist meiner meinung nach von den Werten und der Bildqualität besser als das Sigma. Das Sigma konnte ich allerdings nicht selbst testen, was ich mit dem Tamron mehrfach vor dem Kauf gemacht habe. Also, das Objektiv ist echt super und macht sehr gute Bilder. Der Brennweitenbereich ist sehr angenehm. Man kann immer die optimale Einstellung für eine Szene wählen. Gute Weitwinkelaufnahmen + spontaner Zoom auf entfernte Objekte bereiten ebenfalls zusätzliche Urlaubsfreude.

Also: - Als Reiseobjektiv sehr gut geeignet für alle die auf das Wechseln verzichten möchten.

ABER: - Die Vignettierung ist im hohen Brennweitenbereich schon extrem stark.
- Ein weiterer signifikanter Negativaspekt ist die Innenfokussierung. Hierdurch entsteht ein Brennweitenabfall im Bereich zwischen 1 und 8 Meter. Die Brennweite von 270mm beim Tamron auf 3m ist wie 150mm beim Canon. Bei entfernten Objekten sind die vollen 270mm aber vorhanden.

Ich werde das Objektiv einzig für Ausflüge und Urlaub verwenden. Die Qualität der Bilder ist ausreichend und das vermeiden vom Objektivwechsel ist es auf jeden Fall wert. Für alle anderen Aufnahmen werde ich auf die beiden Canon Objektive zurückgreifen.
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am 3. August 2012
Nach intensiver Lektüre der vielen widerstreitenden Rezensionen habe ich mich entschlossen, meine eigenen Erfahrungen zu machen und das Tamron 18-270 kurz vor meinem Urlaub als Reiseobjektiv für meine Sony Alpha 65 (übrigens eine wunderbare DSLR - auch für Anfänger) gekauft. Ich wollte nicht mit mehreren Objektiven im Sommerurlaub unterwegs sein. Fazit: Von Anfang an war ich zufrieden über meine Entscheidung. Ein wunderbares Reiseobjektiv mit guter Leistung. Ich habe weder am Autofokus noch an der Bildqualität etwas auszusetzen. Zutreffend ist, dass das Tamron im nicht arretierten Zustand allein ausfährt. Damit kann ich jedoch leben, weil es hierfür die Arretierungstaste am Tamron gibt. Ich habe den Kauf nicht bereut, sondern die leichte Flexibilität im Urlaub genossen. Das Tamron macht auf mich auch haptisch einen wertigen Eindruck. Ich bin allerdings weder Profi, noch Halbprofi, sondern fortgeschrittener Amateur mit Begeisterung an der Fortenwicklung meiner photographischen Fähigkeiten. Kann das Tamron nur jedem Gleichgesinnten ohne übermäßige Profianforderungen uneingeschränkt empfehlen.
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am 14. Mai 2014
Ich bin eine ambitionierte Hobbyfotografin, die auf der Suche nach einem ordentlichen Reisezoom- und manchmal auch Immerdraufobjektiv war und habe sehr lange überlegt, ob ich mir das Objektiv kaufen soll. Es ist einmal ein ganzer Haufen Geld und von so vielen verschiedenen Meinungen war ich ehrlich gesagt auch erschlagen. Ich hatte mir dann auch noch diverse Testberichte durchgelesen und war erst verunsichert, habe dann aber den Schritt gewagt und muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Bilder sind sehr scharf und für meine Bedürfnisse sehr gut.

Man kann kein zig 1000,-- EUR Objektiv mit diesem Objektiv vergleichen, denn das wäre dann so, als wenn ich einen Apfel mit einer Birne vergleichen würde. Ich würde auch mal sagen, jeder, der einen professionellen Anspruch hat, der sucht sich auch eine andere Preiskategorie aus ;-)

Für mich ist es schon viel Geld, dass sich aber wirklich gelohnt hat. Der AF ist präzise und schnell. Man hört ihn nur leise, was okay ist, finde ich. Mit diesem Brennweitenbereich so top ausgerüstet zu sein, macht richtig Spaß. Wir sind oft in der Natür unterwegs und wie oft habe ich schon geflucht, weil ich die Objektive tauschen musste und dann war es zu spät. Jetzt ist das nicht mehr so und ich freue mich wie ein kleines Kind, dass ich endlich bisschen flexibler bin. Natürlich nutze ich in anderen Situationen auch lichtstarke Objektive, aber das ist dann auch abhängig von den Gegebenheiten.

Wer das Fotografieren als Hobby betreibt und ordentliche Bilder haben möchte, der ist mit diesem Objektiv super bedient!!! Ich kann es nur empfehlen.
Ich hatte auch den kleinen Bruder Tamron 18-200 zum Vergleich, aber dieses Objektiv gefällt mir einfach besser, da es an den Rändern nicht dunkler wird und schön scharf ist. Der Preisunterschied muss ja auch von irgendwoher kommen ;-)

Zum Thema Amazon noch etwas:

Ich hatte mir zwei Objektive hintereinander schicken lassen müssen, weil ich jedes Mal Staubeinschlüsse hatte oder sogar ein fettes Staubkorn direkt hinter der Frontlinse. Auch wenn der Preis bei Amazon immer sehr attraktiv ist, empfehle ich doch den Gang zu einem großen Elektronikmarkt, damit man das Objektiv genau in Augenschein nehmen kann. Jedenfalls habe ich es nach den Fehlversuchen so gemacht und bin dann endlich beim dritten Anlauf Besitzerin dieses Objektivs geworden. Außerdem lässt sich jeder große Elektronikmarkt auf einen Preisnachlass ein, wenn man ihm sagt, dass das Objektiv woanders günstiger angeboten wird. Die wollen ja auch verkaufen ;-)
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am 25. Juni 2013
Ich habe wieder Lust auf eine Spiegelreflexkamera gehabt und dazu eine Canon EOS 650 gekauft. In analogen Zeiten hatte ich schon mal eine AE 1 Programm. Dann einiges an digitalen Knipsen, dazwischen mal eine Nikon D 40, zuletzt eine Panasonic Lumix FZ 150. Eine wirklich gute Kamera, die ich auch weiterhin behalten werde, aber mir fehlte das Feeling eines Drehzooms, ein richtiger Sucher etc.

Es war klar, dass ich keine Objektive wechseln will, also war ich auf der Suche nach einem Immerdrauf mit weitem Zoombereich. Ich weis, dass die Profis darüber die Nase rümpfen, es als Suppenzoom abtun, aber das macht mir nichts aus, sollen sie mal. Ich fotografiere halt gerne Tiere in der Natur, Vögel etc. Da muß man einfach Brennweite am langen Ende haben. Die schlechtesten Bilder sind die, welche man wegen des grad falschen Objektivs nicht machen kann.

Getestet habe ich dazu, das Tamron 18 - 270 - Sigma 18 - 250 Macro - Canon 18 - 135 stm und Canon 18 - 200.

Geworden ist es das Tamron, hier die Gründe:

Zuerst hatte ich das Sigma 18 - 250 macro im Test. Es ist am schnellsten ausgeschieden. Die Handhabung war unmöglich, der Tubus ist beim Tragen am Halsband sofort rausgerutscht. Das wäre noch akzeptabel, es hat ja einen Schalter zum Verriegeln. Da ich aber gerne mal Pflanzen fotografiere und es dabei beim Zoomen von unten zu ungleichmäßigem Widerstand kam, hat mich das sehr genervt und es war aus dem Rennen.

Dann das Canon 18 - 135. Ein feines Teil, welches ausschließlich durch die geringe Brennweite am langen Ende aus dem Rennen ging. Wenn man nicht oft sehr weit entfernte Objekte aufnimmt, kann man mit diesem Teil glücklich werden. Gut verarbeitet, ausreichend handlich, schöne Schärfe und Bildqualität - da mangelt es an nichts. Ich habe versucht mit Ausschnittvergrößerungen zum Ziel zu kommen, was auch manchmal gelingt. Aber insgesamt bin ich zu faul um immer eine Nachbearbeitung durchzuführen, auch deshalb fiel es raus.

Das Canon 18 - 200 war der nächste Kandidat. Auch hier eine gute Verarbeitung, schöne Farbe und gute Schärfe in allen Brennweiten. Die fehlenden letzten MM bei der Brennweite hätten mich nicht gestört. Nur das - im Gegensatz zum Tamron - höhere Gewicht ließ mich zweifeln. Die Kamera wird dabei ziemlich kopflastig das Tragen an einem löangen Urlaubstag am Trageriemen wäre nicht so spassig.

So habe ich denn Tamron und das 18 - 200 etwas ausführlicher getestet. Mehrere Vergleichsaufnahmen von Blumenwiesen, Nadelbäumen und anderen komplexen Motiven, bei jeweils 18 - 50 - 100 und 200 er Brennweite und dann auf die 100 % Ansicht gegangen. Die Unterschiede waren marginal, mal war das Tamron leicht schärfer, besser mal das Canon. Die Unterschiede können auch vom Bediener verursacht sein, ich konnte hier keinen deutlichen Sieger feststellen.

Wegen der besseren Tragbarkeit, des geringeren Gewichts, habe ich mich für das Tamron entschieden und spätestens nach einigen Bildern von Störchen, die in ein Nest fliegen, habe ich keine Zweifel mehr an der Entscheidung. Diese scheuen Tiere sind nur aus großer Entfernung abzubilden und durch eine Ausschnittvergrößerung und durch die volle 270 er Brennweite habe ich tolle Bilder hinbekommen.

Das Tamron ist leicht und kompakt. Der Stabilisator ist sehr wirksam, bei Auslösung scheint das Bild zu gefrieren. Die Fokussierung ist fast immer 100 % richtig. Die geringe Lichtstärke ist für mich auch kein Problem. Versuche in dunklen Kirchen haben fast immer gute Bilder gebracht. Der Tubus fährt nach einigen Wochen und vielen hundert Bildern noch nicht aus, die Verarbeitung scheint hier gut zu sein. Wenn es denn mal anfängt, dann hat es einen günstig angebrachten Lockschalter.

Warum nur 4 Sterne? Manches Mal habe ich das Gefühl, dass das letzte Quentchen Schärfe fehlt, was aber wohl in der Natur der Sache liegt, es ist halt eine Mehrzweckwaffe, die alles können soll und dabei einen Kompromiß erfordert. Und diesen Kompromiß will ich gerne eingehen. Nur 1 Objektiv in recht guter Qualität mitschleppen - und 5 Jahre Garantie sind auch nicht zu verachten. Profis werden damit nicht glücklich, aber wer nur 1 Objektiv mitnehmen will ist hiermit gut bedient.

Später will ich mal was lichtstärkeres und eine Festbrennweite. Aber jetzt wollen wir uns erst mal weiter anfreunden.
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am 6. Januar 2012
Ich benutze seit einigen Wochen das Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC PZD Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon an meiner EOS 500 D. Es ersetzt jetzt dort das Standard-Kit-Objektiv. Passt unverändert in die Fototasche.

Bin begeistert vom Zoombereich. Der Bildstabilisator funktioniert sensationell gut - bei dem riesigen Zoombereich eine zwingende Notwendigkeit! Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen ordentlich. Einfach toll, wie Tamron das Objektiv so handlich hinbekommen hat! Es bleibt außerordentlich handlich.

Die Abbildungsleistung sowie die Lichtstärke genügen meinen Bedürfissen vollauf. Beide sind nicht schlechter, als bei dem standardmäßig mitgelieferten Objektiv Canon EF-S 18-55 IS Objektiv.

Insbesondere für den Urlaub ist das Tamron Superzoom bestens geeignet. Die ständigen Objektivwechsel können da ganz schön nerven. Im Zweifel hat man gerade das falsche Objektiv für die Szene drauf.

Natürlich sollte in der Ausrüstung mindestens eine Festbrennweite hoher Lichtstärke nicht fehlen. Damit kann man das Tamron Superzoom nicht vergleichen.

Der oft ins Feld geführte Mangel des Herausgleitens des Tubus bei gesenkter Kamera ist zwar zu beobachten - das kann jedoch über die Lock-Taste blockiert werden.

Gegenüber den Canon-Objektiven hat das Tamron den großen Vorteil, dass beim Fokussieren der Filtergewindering nicht mitdreht. Also kann man gut einen Polfilter nutzen - was bei meinen Canon-Objektiven ein ausgesprochener Flop war.

Die angesprochenen Verzeichnungen bei vollem Weitwinkel sind zwar nachzuweisen - lassen sich jedoch mit guter Software nacharbeiten. Ich arbeite eh im RAW-Format und unterziehe die Bilder einer Nachbearbeitung.

Kann das Objektiv rundum empfehlen - bedaure nur, es nicht gleich als Standard-Objektiv gekauft zu haben. Dann noch ein oder zwei gute Festbrennweiten mit hoher Lichtstärke dazu - und fertig ist eine gute Anfangsausstattung für einen Hobbyfotografen, der nicht den Ehrgeiz hat, in den Semi-Profibereich vorzudringen. Sehr gute Bilder sind mit dem Tamron Superzoom allemal machbar.
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am 1. Januar 2014
Kompaktes, sehr leises und super schnelles "immer dabei" Objektiv.
Das Handling, auch das manuelle Fokussieren machen echt Spaß.

Mit den Aufnahmen bis ca. 200mm bin ich sehr zufrieden, vor allem im Weitwinkel bis Normalbereich macht das Objektiv echt knack scharfe und detailreiche Fotos.

In höheren Brennweitenbereich braucht es sehr gutes Licht, eine ruhige Hand oder ein Stativ. Bei 270mm gehen Details leider stark verloren. Chromatische Aberrationen sind oft ein unschöner Nebeneffekt, gerade im "Makrobereich". Für Sportaufnahmen und Makros finde ich das Ergebnis nicht so dolle, deshalb habe ich nur 4 von 5 Sternen vergeben.

Alles in Allem aber trotzdem empfehlenswert wenn man "alle" gängigen Brennweiten abdecken möchte.
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am 30. Mai 2015
Ein super Objektiv, wirklich knackscharfe Fotos möglich! Habe es jetzt zu 80% immer drauf. Meinen Hund habe ich noch nie so oft, wie mit disen Objektiv fotografiert. Es ist eine Freude damit zu "arbeiten"! Kann es jedem, ehrlich empfehlen!
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