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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...aber in der Dichtung! Da bleiben Lotte und der junge Werther für ewig ein Paar. Dabei ist die Dichtung ohnehin stärker und wichtiger als die banale Realität. An diesem Gedanken aus Goethes -Die Leiden des jungen Werther- hat sich Regisseur Philip Stölzl für "seinen" Goethe überaus kreativ und erfolgreich entlang gehangelt. Das trifft auch auf die manchmal fehlende Authentizität zu Goethes wirklichem Leben zu. So werden einige Goethe-Kenner sicher stirnrunzelnd den mahnenden Finger heben und mit dem Film -Goethe- so keinen rechten Frieden schließen können. Doch das Medium Film im Jahr 2010 darf sich natürlich die gleichen Freiheiten herausnehmen wie der aufstrebende junge Dichter Goethe im Jahr 1772. Schlimm, wenn es nicht so wäre. Und so kommt der Film -Goethe-, jedenfalls für mich, nicht als geschichtstreue Historiendoku dahermarschiert, sondern als leichter, beschwingter, romantischer Film für Träumer und solche, die es werden wollen.

1772. Der 23jährige Goethe(Alexander Fehling) versagt bei der Doktorenprüfung. Sein Vater(Henry Hübchen) tobt und der junge Goethe wird nach Wetzlar zum Reichskammergericht abgeschoben. Dort soll er Advokat werden. Goethe beugt sich, obwohl er lieber schreiben würde. Aber seine eingesandten Texte werden mit Bausch und Bogen abgelehnt. So arbeitet er sich unter Gerichtsrat Kestner(Moritz Bleibtreu) in eine gute Position und genießt nebenbei das Leben mit seinem Kollegen Jerusalem(Volker Bruch). Beim Tanz lernt er die schöne Lotte(Miriam Stein) kennen. Die Liebe schlägt in die beiden Menschen wie ein Blitz ein. Doch Lotte ist von ihrem Vater schon dem Gerichtsrat Kestner versprochen. So scheint die große Liebe für immer zum Scheitern verurteilt zu sein. Aber...das ist ja "nur" das richtige Leben. In der Dichtung sieht das alles komplett anders aus...

Es ist vor allem die pure Lebensfreude, die Stölzls Film ausstrahlt und ihn so sehenswert macht. In wunderbarem Technicolor-Farb-Look begleiten wir Goethe durch ein Deutschland, das so fremd und doch so vertraut für uns ist. Dabei hat Stölzl es geschafft, den großen Dichterfürsten Goethe von seinem idealisierten Podest herunterzuholen und ihn uns als Mensch von rechtem Fleisch und Blut darzustellen. Alexander Fehling spielt Goethe erfrischend lebensecht. Mit Miriam Stein, Volker Bruch und Moritz Bleibtreu überzeugen drei weitere Darsteller in Stölzls Film auf ganzer Linie.

-Goethe- bezieht sich vor allem auf -Die Leiden des jungen Werther-. Dieser Stoff ist noch heute topaktuell und wird es auch bis in alle Ewigkeiten bleiben. Wie heißt es am Ende des Films so schön: "Wie banal. Er liebt sie und sie liebt ihn. Aber sie heiratet einen anderen und er nimmt sich das Leben." Diesen Plot haben wir Tausendmal so, oder so ähnlich gelesen, gesehen und gehört. Nichtsdestotrotz wird er nie seine Anziehungskraft verlieren.

Mein Fazit: -Goethe- ist absolut sehenswertes deutsches Kino der Extraklasse. Unterhaltsam, interessant, witzig und schier platzend vor Lebensfreude. Wem Stölzls Film dann doch zu weit von der Realität entfernt ist, der darf sich gern einen Goethe-Originalband zur Hand nehmen. Allen anderen verspreche ich schon jetzt beste Unterhaltung beim Anschauen des Films.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zunächst muss ich als Germanistin feststellen: Was man hier zu sehen bekommt, entspricht nicht den biografischen Tatsachen. Auch historisch ist nicht alles einwandfrei. Aber muss es das? Nein! Wer etwas über die "wahren" Hintergründe erfahren möchte, sollte zu einer Biografie greifen. Wer aber einen unterhaltsamen Spielfilm für die ganze Familie sehen möchte, ist hier goldrichtig. Die Darsteller sind sehr gut. Das muss man einfach sagen, denn es gibt so viele Filme, in denen schon diese Grundlage nicht gegeben ist. Hier stimmt in puncto Schauspiel einfach alles. Die Ausstattung ist sehr gut, wenngleich auch einige Kostüme vielleicht nicht exakt der Zeit entsprechen. Charlotte wird anders dargestellt als in Goethes Werther. Aber all das ist in Ordung, so lange das große Ganze stimmt. Und das tut es!
Wir haben den Film mit unserem 8-jährigen Sohn gesehen, der schwer begeistert war.
Worum geht es? Johann Goethe fällt in seiner Heimatstadt Frankfurt/Main durch die Doktorprüfung und auch seine literarischen Werke finden leider keinen Anklang. Der enttäuschte Vater schickt ihn nach Wetzlar, wo er als Schreiber bei Gericht das nachholen soll, was er in seiner Heimatstadt angesichts seiner "Flausen" nicht hinbekommen hat - einen ordentlichen Abschluss als Jurist. Doch auch in Wetzlar kommt der junge Stürmer und Dränger nicht zur Ruhe. Mit seinem Freund Wilhelm Jerusalem zieht er um die Häuser und sieht auf einer Feier erstmals Charlotte Buff, eine rothaarige Naturschönheit, die im die Sinne vernebelt. In der Kirche trifft er sie erneut - und ab diesem Zeitpunkt ist eines klar: Goethe ist verliebt. Gemeinsam mit Jerusalem reitet er bald zum Gutshaus der Buffs, in dem Charlotte sich um ihre 8 kleineren Geschwister kümmern muss, da die Mutter vor einem Jahr verstorben und der Vater in der Arbeit ist. Parallel dazu hat Lottes Vater einen adäquaten Ehemann für sie gefunden: Albert Kestner (hervorragend gespielt von Moritz Bleibtreu), seines Zeichens Vorgesetzter von Goethe und Jerusalem am Gericht...
Wie ich bereits eingangs erwähnt habe, ist diese Verfilmung sehr viel mehr Dichtung als Wahrheit, aber ich glaube Goethe hätte es gefallen! Es kommt zu tragischen Missverständnissen und spannenden Situationen. Der Film ist nie langweilig und das ist mehr als man von einem gewöhnlichen Spielfilm erwarten kann. Freilich ist es kein Film von Weltruf, aber ausgesprochen gelungene Unterhaltung.
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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2011
Lange hat es gebraucht, bis sich mal jemand entschlossen hat,
einen Film über den größten Dichter der Sturm und Drang Zeit zu produzieren.
Und dieser erste Versuch einer Verfilmung im "Shakespeare in love" Style kann
sich wirklich mehr als sehen lassen!

Bildtechnisch sehr liebevoll gestaltet kommt der Film ganz ohne Special Effects aus
und er zeigt sehr gelungen, Goethe nicht als Überuniversales Genie (was er durchaus auch war),
sondern als normalen jungen Menschen mit seinen Gefühlen und Problemen,
die heute genauso aktuell sind wie damals. Und gerade das macht diesen Film so besonders:
die richtige Portion an Gefühl und Poesie!

Es wurden zwar viele Kritikerstimmen laut, dass einiges den historischen Fakten widerspräche,
doch wie sagte es Lotte am Ende des Filmes so schön: "Es ist mehr als Wahrheit - es ist Dichtung!"

Auch ein großes Lob an die drei Hauptdarsteller Alexander Fehling, Miriam Stein
und Moritz Bleibtreu sei an dieser Stelle für ihre großartige Leistung ausgesprochen!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2011
Es war wieder einmal sehr interressant den Lebensweg bzw. die Entwicklung eines
großen Mannes zu verfolgen.

In der damaligen Zeit war die Schreibkunst nicht beliebt, jeder sollte eigentlich
einen ordentlichen Beruf erlernen.

Die Versuche des jungen Goethe scheiterten und so mußte er sich den Anordnungen und dem
Geld seines Vaters unterordnen. Erstaunlicherweise hat er sich gut eingearbeitet und
auch einen eigentlichen Außenseiter als Freund gewonnen. Mit diesem lernt er bei einem
fröhlichen Abend die junge Lotte kennen. Nach Anfangsschwierigkeiten finden sich die zwei
symphatisch und es entsteht eine zarte Liebe.

Leider spielt wie so oft in dieser Zeit Geld eine große Rolle und so freut sich der Vater
als die Verbindung mit Kestner zustande kommt. Goethe erfährt dadurch erst durch einen dummen
Zufall und er hat auch noch dabei geholfen. Mir tat er in diesem Moment leid.

Diese Liebe hatte auch etwas gutes. Es entstand "Die Leiden des jungen Werthers" und dies war
der Durchbruch. Der Rest von Goethes Geschichte dürfte allen bekannt sein.

Gespielt wurde der junge Goethe von Alexander Fehling den ich ganz prima finde. Unbekümmert geht er
an die ganze Sache heran und wächst dann doch über sich hinaus.

Erfrischend und doch dezent die Darstellerin der Lotte.

Sehr unterhaltsamer Film und daher sehr zu empfehlen.
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Sommer 1772: Der frisch durchs Staatsexamen gefallene Jura-Student Johann Goethe wird von seinem stinksauren Vater ans Reichskammergericht Wetzlar beordert, um zum einen seine Ausbildung zum Juristen voran zu treiben und zum anderen die Auswüchse des "lächerlichen Geschreibsels" zu unterdrücken, von dessen Finanzierung Vater Goethe die Nase voll hat.
Der von den bisher abgelehnten Veröffentlichungen deprimierte Johann vertieft sich in Wetzlar tatsächlich zunächst in das Studium verstaubter Akten, doch findet er bald in seinem Mitstudenten Jerusalem einen Freund, der ebenfalls zu feiern versteht. Und er trifft Charlotte Buff, seine erste große Liebe - doch das Schicksal hat andere Pläne...

Und mein Fazit:
Eine faszinierende Verfilmung der Liebe und des Leidens des jungen Goethe und dazu noch unverkrampft und herrlich unkompliziert - das ist "GOETHE!". Ohne sich dabei schwerwiegende Gedanken darum zu machen, wieviel nun davon auch im Detail historisch verbürgt oder doch hier und da mehr Dichtung als Wahrheit ist, muss man neidlos anerkennen, dass hier ohne jeden falsch verstandenen Heiligenschein der Mensch Goethe zu Wort kommt - von dem ebenso überliefert ist, dass er es auch mal ordentlich krachen lassen konnte.
Tolle Bilder und eine Besetzung, die sichtlich Spaß am Spiel hat, runden das Ganze ab zu einem mehr als gelungenen Film zum Immerwiederansehenkönnen, der auch noch bestens unterhält. Kompliment!

Besetzung:
Alexander Fehling -> Johann Goethe
Miriam Stein -> Lotte Buff
Moritz Bleibtreu -> Albert Kestner
Volker Bruch -> Jerusalem
Burghart Klaussner -> Lottes Vater
Henry Hübchen -> Johanns Vater

Regie -> Philipp Stölzl

Die Extras sind nicht schlecht:
Making of
Musikvideo "Fade away" (was für mich aber vom gewählten Titel her irgendwie nicht so ganz passt)
Kinotrailer / -teaser
Bildergalerie
Nicht verwendete Szenen / Verpatzte Szenen
Castingaufnahmen (Miriam Stein & Alexander Fehling)
Visuelle Effekte
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am 7. August 2014
Bei diesem Film kommt es auf die eignen Erwartungen drauf an. Erwartet man sich einen wahrheitsgetreuen Historienfilm über den jungen Goethe wird man natürlich enttäuscht.

Ich war anfangs sehr sehr skeptisch - aber der Film hat im Laufe der Zeit eine Dynamik bekommen und herausgekommen ist ein liebenswerter, kurzweiliger Film. Es könnte auch so gewesen sein, oder? Hier oder in einem parallelen Universum.

< Der Charakter des Schöpfers der *Leiden des jungen Werthers* ist hochstwahrscheinlich doch in den *Feuern* von Liebesleid und Liebesverzweiflung gebildet worden ähnlich einer Insel durch den Ausbruch eines unterseeischen Vulkans oder der Herstellung von Kupfer aus Chrysokoll. Vielleicht hat der weniger geneigte Zuschauer auch den altersweisen und abgeklärten Freiherrn vor sich, dem die Deutsche Nation seit Jahrhunderten nunmehr Verehrung entgegenbringt, und vergißt, daß die Säfte im jungen Goethe doch anständig gewallt haben (bis ins hohe Alter wie man doch eigentlich über ihn auch weiß). >

Erwartet man sich eine nette Abendunterhaltung durch einen gutgemachten deutschen Film, dann kann man durchaus zufrieden sein. Die Protagonisten spielen wirklich gut, es kommt stellenweise fast unerträgliche Spannung auf (jammerschade um den Jerusalem). Ich hatte Mitgefühl mit allen Beteiligten. Moritz Bleibtreu spielte die Rolle des Nebenbuhlers überzeugend gut, er tat mir wirklich leid. Miriam Stein als Charlotte Buff machte so eine reife und auch glaubwürdige Wandlung durch. Alexander Fehling verkörperte den jungenhaften Goethe glaubhaft.

Mein Fazit: sehenswert, hat Spaß gemacht!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2011
Der Film hat mir wirklich gut gefallen, obwohl Fakten und Fiktion anscheinend etwas locker gemischt wurden.
Es ist halt ein Spielfilm und keine Geschichtsdokumentation.
Habe letztens eine Doku auf Phoenix über den jungen bis mittelalten Goethe gesehen, es ging vor allem um sein Verhältnis zu den Frauen die er so in seinem Leben vielleicht geliebt hat, Goethe war schon sehr speziell.
Die DVD ist qualitativ leider miserabelst, so ein unscharfes Bild habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Deshalb ist man gerade zu gezwungen die BR zu bestellen. Meine DVD hat auch noch zu allem Übel ganz kurze Aussetzer alle viertel Stunde. Bin jetzt gespannt wie die Qualität der BR ist.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2011
Dieser Film wurde meiner Meinung nach nicht genug beworben..im Gegensatz zu vielen(oft überflüssigen)Hollywoodproduktionen.
Diese Goetheverfilmung finde ich mehr als gelungen und lebt von Leichtigkeit,Erzählung des Leben und Treiben eines Herrn Goethe,Witz und vor allem vom Charme der Hauptdarsteller, die anders nicht hätten gewählt werden dürfen!!!!Der Film macht Lust auf unsere deutschen Dichter. Für mich persönlich der beste Film des Jahres 2010!
Hoffentlich kommen noch ganz viele solcher deutschen Produktionen, welche es locker mit Hollywood aufnehmen können!!!
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am 23. November 2014
Mich hat es gefreut, einen deutschen Film zu sehen, der so fernab aller Hollywood Klischees eine weltberühmte Geschichte lebendig, natürlich und mit einem guten Maß an Authentizität zu erzählen weiß. Die Besetzung der Lotte ist mit Miriam Stein ein Glücksgriff. Zwar ist sie nicht nach heutigem Idealmaßstab "schön", doch ist sie hübsch und in ihrer Natürlichkeit sehr liebenswert. Wenn man sieht, aus welch einem rigiden Milieu Goethe stammte, versteht man sofort, warum er sich in sie so heftig verlieben konnte. Es spricht für seine weitgespannten Anlagen, dass er über genügend Kapazität verfügte, sie anzunehmen, zu verstehen und auf sie einzugehen. Dem hatte der arme Kestner nichts entgegenzusetzen. Lotte entspricht dieser inneren Größe, indem sie sich den Schmerzen ihres Verzichtes stellt und die ungewünschte Ehe ehrlichen Herzens eingeht. Den Drehbuchautoren ist die Abschiedsszene zwischen den Beiden hervorragend gelungen. Es ist schön, die deutsche Schauspielerriege so traut vereint Gutes zustandebringen zu sehen. Vorbildlich!
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am 28. Dezember 2012
Goethe ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 2010. Der Film schildert den jungen Goethe, er erzählt das Zusammentreffen mit Charlotte Buff und schildert die Entstehung seines Romans Werther.
Allerdings nimmt der Regiesseur Philipp Stölzl es mit der Wahrheit nicht sehr genau. Viele Elemente sind frei erfunden, so war zum Beispiel Goethe nie im Gefängniss, auch hatte er sich nie duelliert. Auch ist die Romanze mit Charlotte Buff frei erfunden.
Aber das macht alles nichts, der Film soll ja auch keine getreue Biografie sein, er soll unterhaltend, ein bißchen auf die Tränendrüsen drücken und vor allem er soll einem breitem Publikum diesen großen Dichter näher bringen. Auf jeden Fall der Spagat zwischen Wahrheit und Fiktion ist gut geglückt.
Die Blu Ray ist auch in Ordnung, es gibt auch viele Extras. Bild und Ton sind perfekt. Wenn ich Goethe nicht hätte, ich würde ihn wieder kaufen.
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