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Kundenrezensionen

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am 12. Juni 2011
Goethe! von Philipp Stölzl überzeugt handwerklich und schauspielerisch in großen Teilen. Goethe wird von Alexander Fehling frech-charmant verkörpert, Miriam Stein als Lotte gefällt sicherlich nicht nur Goethe, Moritz Bleibtreu liefert zumindest solides Mittelmaß. Die wenigen Visual Effects sind eher schwach und oft als solche zu erkennen, Kamera und Musik dagegen arbeiten auf hohem Niveau und bieten filmischen Genuß, wenn da nicht der höchstwahrscheinlich mit Vorsatz grauenhaft durchgeführte Bildtransfer der DVD wäre, der einen in heutigen Zeiten die Kinnlade runterklappen lässt:

Das Bild ist milchig, äußerst verwaschen und vollkommen unscharf. Der Transfer im Hauptfilm verbreitet VHS-Kassetten-Flair, hier wurde entweder massiv geschlampt oder vorsätzlich das Bild verschlechtert, evtl. um Kunden zum Kauf der BluRay zu animieren. Denn das schlechte Bild ist weder Stilmittel noch auf die geringeren Kapazitäten der DVD zurück zu führen, denn identische Szenen im Menü und im Making-Of sind gestochen scharf transferiert. Würde gerne Screenshots zum Vergleich hochladen, kenne da aber nicht die rechtliche Situation, der Unterschied ist aber signifikant.

Schöner Film, leider in dieser Form kaum genießbar, daher lediglich ein Punkt.
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am 13. Oktober 2013
Hatte mir beim Anschauen erst einmal die Augen und dann den Bildschirm reiben müssen. Nee: Das darf doch nicht wahr sein! Liebe Warner-Leute, auf welcher Droge waren denn da eure Filmtechniker, um diesen Film derart unscharf auf DVD abzubilden...? So etwas schlechtes in Sachen Bildqualität hab’ ich das letzte Mal vielleicht bei alten Stummfilmen gesehen. Und die haben dann schon 100 Jahre Filmgeschichte auf dem Buckel... .
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am 23. Oktober 2011
Goethe ein begabter Brotbackgehilfe????

Gibt es Goethe auch mit ö? Oder weshalb muss er so fest auf das 'E' in seinem Namen bestehen? 'Goethe! Mit E!' Wen erinnert das noch an Anne of Green Gables, die jedem Menschen, dem sie vorgestellt wird zuerst erzählen muss dass ihr Name mit 'E' geschrieben wird? 'Wenn Sie mich nicht Cordelia nennen wollen, dann nennen Sie mich bitte Anne mit einem 'E'!'

Allerdings muss die Hauptfrage, die wir uns hier stellen wollen ganz anders lauten: Wie viele Klischees schafft man auf einmal in einen Film zu packen? ' Denn es scheint als hätte Philipp Stölzl die Absicht gehabt einen Wettbewerb darin zu gewinnen'
Dabei fällt es mir schwer zu glauben, dass einer der größten Dichter, die jemals gelebt haben erstens ein Charakter von solcher Einfältigkeit besessen und zweitens ein Leben so voller Klischees geführt haben soll.

Und noch etwas! Warum immer dieses 'lockere', 'modernisierte', 'peppige', 'lässige', 'freche' in Filmen, die zu einer Zeit spielen sollen, in der der Briefverkehr zwischen zwei nicht einander anverlobten Menschen entgegengesetzten Geschlechts noch verpönt war?- Das Wort Authentizität liegt unter dem Tisch und wimmert vor Selbstmitleid!
Immerhin war es ja zur Zeit Goethes etwas geradezu unmögliches, dass ein mittelloser Vater seine Tochter zu einer Guten Partie drängt, obwohl 'ihr Herz nicht darin ist', wogegen es vollkommen geläufig war, nach der vierten Begegnung zusammen ins Bett beziehungsweise hier ins Gebüsch zu springen.

Und damit ist die große Liebesgeschichte auch schon fast erzählt, eine Begegnung bei einer Gesellschaft, bei der die Dame allerdings zu betrunken ist um später noch an ihn zu erinnern, eine kurze Begegnung in der Kirche, gemeinsames Brotbacken und dann ein Liebesspiel im Regen, welches eine Erkältung aller Beteiligter zur Folge hat, welche selbstverständlicher der Konkurrent als günstige Gelegenheit nutzt um, wie er es ausdrückt 'Die Festung einzunehmen'. Sobald der Antrag angenommen ist ' aber halt, Moment, zuerst musste sich Goethe ja noch halb mit dem werten Herrn Kestner anfreunden, damit die Geschichte um die Enthüllung der Affäre selbstverständlich NOCH dramatischer und NOCH klischeehafter wird! Nun, sobald aber nun der von Goethe gedichtete Antrag Kestners angenommen ist, folgt die Zeit der Höllenqualen, in der ein jeder mit zerbrochenem Herz seiner großen, ach so großen Liebe nachtrauert, die man nur vier bis fünf Mal überhaupt im Leben gesehen hat.
Die folgenden Saufeskapaden der zügellosen Studenten, unter ihnen Wilhelm Jerusalem, der praktischerweise auch gerade seine Geliebte verloren hat, erinnern an die filmisch dargestellten Folgen von Ecstasy und die finsteren Stunden im Kerker wirken eher übertrieben dramatisiert wenn der wimmernde Dichter sich die Knarre an den Kopf hält und man ehrlich gesagt nur wünscht er würde abdrücken.

Dass Goethe die Leiden des Jungen Wärters im Knast geschrieben und dem lieben Fräulein Buff geschickt hat, welche diesen dann veröffentlichte, ist mir ebenso neu und wiedersinnig wie die Tatsache, dass Goethe ein 'äußerst talentierter Brotbackgehilfe' war!!!
Den Trost, den man ihm in den Kerker ruft 'Frauen wachsen nach' scheint er sich allerdings im weiteren Verlauf seines dann doch nicht beendeten Lebens mehr zu Herzen genommen zu haben als Lottes Versprechen, in der Dichtung mögen sie auf ewig verbunden sein, wenn man sich seine Biografie so ansieht'.

Ich selbst bin kein Experte darüber welches Gedicht oder Stück Goethe wann und wie an welche Geliebte geschrieben hat, und ich verlange auch keine 100 prozentige geschichtliche Korrektheit, bloß hätte ich mir von einem Film über den deutschen Dichterfürsten gewünscht, dass er etwas zeitgemäßer gestaltet ist, stattdessen ist der Film ein sinnloses Schmalzmärchen, dazu erschaffen um Goethe und seine Werke einem jungen, anspruchslosen Publikum anzubiedern.
Um einen Vorredner zu zitieren:

Scha(n)de!
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am 7. August 2011
Schade! Man hätte von der Mozart-Verfilmung "Amadäus" etwas lernen können. Und Schande, was hier verzapft worden ist! Der ganze Film ist so dunkel und düster gehalten, wie es in keiner Weise dem Frohsinn von Johann Wolfgang von Goethe entspricht. Optisch und akustisch ist ein miserables Produkt herausgekommen, das für Auge und Ohr im Zeitalter von HD und Dolby digital unzumutbar ist. Ganze Passagen versteht man akustisch überhaupt nicht. Und wer da glaubt, auch nur ein wenig über Goethes Leben oder Werk erfahren zu können, wird in die Irre geführt. Es handelt sich um einen winzig kleinen Ausschnitt aus dem Leben des jungen Goethe. Ich kann als Germanist und Goethe-Liebhaber diesen Film niemandem empfehlen. Der Preissturz der gebrauchten DVD bei Amazon so kurz nach der Veröffentlichung (schon unter 1 Euro!!) entspricht dem faktischen Wert dieser DVD. Wer sie kauft, will sie offenbar rasch wieder entsorgen.
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am 22. Mai 2012
Der Goethe-Film hat mich sehr enttäuscht. Ich bin kein Goethe-Kenner, aber so einen unreifen Charakter hätte ich nicht erwartet. Goethe läuft z.B. Amok gegen die Prüfer, weil er zurecht durch eine Abschlussprüfung gefallen ist. Die Jugendprobleme unserer Zeit wurden einfach in die alte Zeit übertragen. Deshalb wirkt der Film insgesamt sehr unecht.
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